AnNa's Welt
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Blog - aus unserem Altag erzählt...
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Guter Start...
08.01.2019 23:04:26

 

All unseren Lesern und Leserinnen ein gesegnetes und gelungenes, neues Jahr begleitet mit den besten Wünschen.

Wir haben alle zusammen die Weihnachtsferien sehr genossen. Noch selten waren wir so oft Zuhause und wir haben diese Zeit mit unseren Coonies – und sie mit uns – sehr genossen. Besonders Chico hat es genossen, oft um uns herum zu sein und viel «los» zu haben.

Natürlich genossen wir auch Zeit auf dem Sofa und seit wir das neue Sofa haben, sitzen wir dort selten alleine. Meist liegt Gini auf meinen Beinen, neuerdings öfters mal begleitet von Zita. Wenn ich eine Weile dort liege, kommt sicher einmal Chico vorbei und will auf meinem Schoss gekuschelt und gestreichelt werden. Sonst liegt er oft zu meiner Rechten am Boden – fast wie ein Hund.

Auch viele meiner «to do’s» und Pläne konnten wir in den Ferien umsetzen. So schafften wir es, den Estrich aufzuräumen und einiges zu entsorgen, aber sicher auch neu zu sortieren. Nur schon dadurch schafften wir wieder neuen Platz. So konnten wir Ende der Ferien auch die Krippe wieder versorgen, was im Wohnzimmer neuen Platz schaffte. Diesen Platz habe ich genutzt und das Ikea-Haus und die Ikea-Röhren mal wieder aufgestellt. Chico hat alles verschlafen und auch die drei kleinen Schwarzen. Doch dafür waren Gini und Zinka die ersten, die alles inspizierten. Seither ist ein reger Verkehr durch die Tunnels. Im Haus hat es ein selten gebrauchtes Schaffell, dass nun plötzlich heiss geliebt und begeht ist. Dann der Röhren-Ausgang auf der anderen Seite dient erstaunlicherweise als Schlafplatz, was den einen oder anderen irritiert, der durch die Röhre gerast kommt. Es ist also kein sicherer Schlafplatz.

Zu guter Letzt habe ich es sogar noch geschafft, den oberen Stock aufzuräumen. Wir hatten schon vorher einen grossen Teil gewaschen und an besagtem Tag kam noch der Rest. Dazu kommt, dass ich das Häuschen anders aufstellte und damit einhergehend auch die Röhren. Nun führen sie nicht mehr in einem Kreis ins Häuschen, sondern das Häuschen hat nun zwei Eingänge über die Röhren. In einer Röhre legte ich ein wattiertes Tuch, das sicher schon ewig-alt ist. Dazu gibt es neue Verstecke hinter den Röhren. Diese Veränderung verschlief Chico dann doch nicht und er inspizierte, was ich so machte. Aber natürlich war er mehr an den Röhren und am Haus interessiert, als an den Verstecken. Die sind was für Mädchen…

Auch das neue Jahr haben wir bestens gestartet. Erstaunlicherweise hat einzig Missou einmal auf eine Rakete erschreckt reagiert, ansonsten interessierte unsere Coonies nicht, was draussen abging. Chico hatte sogar grosse Freude am Besuch. Die Kinder wollten den Bauernhof zum Spielen und das fand auch Chico sehr spannend. Er wollte mitspielen – was die Kinder natürlich nicht so toll fanden. Chico legte sich mitten hinein und wartete ab, was nun passieren würde. Die Kinder wagten es nicht, ihn auf die Seite zu schieben, so tat ich es. Anschliessend «pfötlete» Chico einfach immer mal wieder nach einem Tier. Aber natürlich war er einfach zu gross für diesen kleinen Bauernhof…

Unsere Wohnung war also auf Ende Ferien wieder tiptop aufgeräumt und geputzt – dachten wir. Dann kam besagte Nacht. Ich schlief sehr unruhig und erwachte immer mal wieder, spätestens jedoch, als Chico an meiner Türe kratzte. Ich liess ihn herein, weil ich einfach nur noch Ruhe wollte. Anschliessend versuchte ich wieder zu schlafen – Chico zwangsläufig auch. Immer mal wieder sah er nach mir und nach ein paar Stunden (gefühlter Stunde) wurde es Chico langweilig und er inspizierte das Schlafzimmer. Spätestens da wurde ich wach und warf Chico aus dem Schlafzimmer. Doch nun war es eigentlich auch schon Zeit aufzustehen, wäre ich nicht so müde gewesen… Kaum aufgestanden, wurde ich über das Malheur informiert. Ein Bube hat es geschafft, die Zimmertüre zu öffnen. Damit hatten alle freien Zugang zur Wohnung – und Amur keine Windeln an. Amur pisste sich ungeniert frei… Damit war die tiptop aufgeräumte und geputzte Wohnung schon Vergangenheit…

Diese Tage war Anka rollig. Die Dame konnte gleich zwischen zwei Herzbuben aussuchen, die sie begatten wollten. Der eine kann nicht, der andere will und kann nicht. Es ist zum Verzweifeln. Als nun Amur aus dem Zimmer ausbüxte, markierte er, wie wenn er noch könnte. Er sass auch auf Anka, wie wenn er noch könnte. Irgendetwas hat hier wohl bei der Kastration nicht gewirkt…

Missou wartet hingegen immer schön artig, bis seine Herzdame frei ist. Doch in der Zwischenzeit hat sie ihn schon so oft verhauen, dass er wirklich nur noch geht, wenn er auch will. So er dann darf, ganz Gentleman, sitzt er auf und siehe da, Anka dreht sich wieder ab. So kommt es nie, aber auch wirklich nie zur Begattung. Wir sind schon ganz verzweifelt…

Am nächsten Abend höre ich beim Einschlafen, wie jemand wieder richtig wütend an der Türe kratzt und diese unbedingt öffnen will. So stehe ich wieder auf und siehe da, Chico will unbedingt heraus. War es Chico, der die Türe nachts davor geöffnet hatte? Ich liess ihn heraus und sagte ihm, dass er selbstständig schlafen müsse und verbot ihm, an irgendwelchen Türen zu kratzen… heute Morgen erwartete er uns schon sehnlichst und war topfit – der Einzige 😉

Frohe Festtage
24.12.2018 15:16:18
Wir wünschen all unseren Leserinnen und Leser, aber auch all unseren Mollydooker-Kids frohe Festtage und nur das Beste für 2019. 
Auf zur Peperoni-Suche...
12.12.2018 21:37:14

Letzte Woche klappte das Hochladen des Blogs überhaupt nicht. Doch nun scheint es wieder zu gehen... Hier der Blog:
Auf zur Peperoni-Suche. Was hat eine Peperoni denn auf einem Katzen-Blog zu suchen? Es war einmal eine grüne Snack-Peperoni an einer sterbenden Pflanze. Ich nahm die Peperoni in die Küche herein und hoffte, dass sie in der Wärme der Wohnung reifen würde. Sie lag dort auf einer Tupper-Dose. Als ich am nächsten Tag wieder in die Küche kam, war die Peperoni verschwunden. Keine Spur führte mich zu ihr. Nirgends sahen wir sie und sie schien unauffindbar. Das war doch nicht möglich… also starteten wir eine grosse Suchaktion nach der Snack-Peperoni. Wir drehten jedes Plätzchen um und sahen unter dem Bücherregal nach. Jedes Eckchen und jedes Versteck, das uns bekannt war, suchten wir ab. Doch die Snack-Peperoni bleibt bis heute unauffindbar. Ist es möglich, dass eine Katze eine Snack-Peperoni frisst? Wohl kaum. Wurde sie in Einzelteile zerlegt? Vielleicht. Ich hoffe sehr, dass wir die Peperoni noch finden werden…

Und auch dieses Jahr stellt sich die Frage: Christbaum ja oder nein. Nun wenigstens kann es einem Christbaum nicht so ergehen, wie der Snack-Peperoni. Doch dem, was an den Ästen hängt schon. Wir hatten uns überlegt, einen Christbaum mit einer Lichterketteaufzustellen. Doch wenn ich an die Peperoni denke, muss ich über meinen Wunsch nochmals nachdenken… Das gäbe dann nicht ein Bett aus Rosen, sondern eine Wohnung aus „Chries“ / Tannennadeln…

Bei uns war das Wetter gestern eher so, dass wir es gemütlich und wohlig warm wollten. So blieben wir einfach im Bett liegen und genossen die Zeit und die Wärme. Natürlich müssen dann fast alle mal „Hallo“ sagen kommen. Anka blieb fast die ganze Zeit bei uns liegen und jeder wechselte ab, mal bei mir, mal bei meinem Liebsten. Auch Amur kam und als nur Anka da war, kam auch Zinka. Chico kam am Anfang und blieb dann der Wächter am Boden. Dort kam auch kurz Don, der sich von Chico putzen lies. Gini kam auch kurz, dafür hatte Zita keine Zeit. Sie schlief vermutlich irgendwo tief und fest. Darin und Dima kommen nie, dafür hat vermutlich erstere drei Ziertöpfe mit Erde und Steine heruntergeschmissen. Das war eine riesen Sauerei in meinem Büro.

Mein Liebster holte irgendwann Pelé zu uns. Sie blieb dann zwischen unseren Achseln liegen und bewegte sich nicht mehr weg. Sie schien die Nähe richtig zu geniessen und liess sich ausführlich knuddeln und streicheln. Nur wenn jemand ein ungewöhnliches Geräusch verursacht, dann erschrecken sich alle, Peli insbesondere. Das heisst, im Moment sind alle etwas schreckhaft. Ja, aber irgendwann mussten wir dann doch unser Bett frisch beziehen und die Kuschelstunden gingen zu Ende. Als ich später wieder ins Schlafzimmer ging, hörte das Peli vermutlich. Als ich herauskam, wartete sie vor der Türe. Aha, so schnell entstehen Wünsche und Begehrlichkeiten.

Ansonsten lebt sich Peli noch immer ein. Sie schläft sehr viel und ihr Lieblingsplatz ist Zitas Korb – der uralte Wäschekorb. Nassfutter frisst sie selten oder nur, wenn wir es nicht sehen. Doch an der Trockenfutterbar macht sie sich öfters mal gütlich. Auch scheint sie zu wissen, wo die Wassernäpfe stehen und das Katzenklo ist. Morgens begrüsst sie mit allen Damen meinen Liebsten, doch wenn die Jungs aufstehen, verschwindet sie meistens. Die Jungs, allen voran Chico und Amur, wollen eigentlich nur „Näseln“ mit ihr. Doch wehe die Jungs gehen auf sie zu, dann faucht Peli sie an und verschwindet sofort. Schade. Denn Amur und Chico wollen eigentlich immer nur „Hallo“ sagen und sich kurz austauschen. Was die zwei nicht schaffen, hat Missou schon am ersten Tag geschafft. Er näselt bereits seit dem ersten Tag mit Peli und sie scheint ihn zu akzeptieren. Ja und sonst brauchen wir einfach noch etwas Geduld…

Ja und gestern kam dann auch wieder einmal unsere grösste Bettelkatze hervor. Er hat es vermutlich gerochen, dass es bei uns Ente zum Znacht gab. Nestor scheint Ente zu lieben. Zu meinem Pech war sie arg durchzogen und die harten Fasern kann ich nicht essen. Dies zum Glück von Nestor. Ich stellte ihm einen Napf hin und gab ihm die kleinen Faser-Stückli. Schwups waren sie weg. Das rief natürlich auch Chico auf den Plan und plötzlich waren da zwei Kater auf einem Stuhl mit einem Napf, die sich um den Inhalt streiten. Ja und einer wollte alles mit der Pfote holen und schwups war der Napf auf den Stuhl gefallen und der Inhalt überall verteilt. Na Bravo. Aber wenigstens assen die Zwei doch alles auf…

Hässig...
03.12.2018 15:08:44

Als wir voriges Wochenende die Tasche packten, war Chico ziemlich hässig. Er verzog sich und beobachtete alles aus sicherer Distanz heraus, doch man sah immer, dass er skeptisch, teilweise sogar hässig war. Es scheint, als hätte er nicht gerne, wenn wir wegfahren und auch scheint es, als hätte er Angst, dass er dann in die Ferien gehen müsse… und ich dachte, er hätte Freude gehabt! Alle anderen hingegen schienen es sehr spannend zu finden, dass irgendetwas „Neues“ passierte. Das Spannende war, dass es unsere Jungs und Mädels doch sehr ruhig hatten und dazwischen „Zimmerservice“. So sahen alle Bea mal wieder und bekamen auch sonst wieder einmal andere Streicheleinheiten.

Nach unserer Rückkehr waren wir dann allerdings wieder die Hauptattraktion. Jeder unserer Schritte wurde ausführlich beobachtet oder gar verfolgt. Auch wurden wir keine Sekunde alleine gelassen. Ja und als ich dann alles für die Arbeit wieder bereitlegte, vergass ich etwas. Das kam mir wieder in den Sinn, als ich am Montag den PC startete, die ersten Zeilen schrieb und dann die Warnung aufblinkte: Stromkabel anschliessen…

Diese Woche stand unter dem Stern einer grossen Entscheidung. Sollten wir es wagen oder nicht? Wir wurden angefragt, ob wir Pelé übernehmen möchten. Seit sie von ihrem Auslandaufenthalt zurückgekommen war, wurde Pelé ständig vom Zuchtkater attackiert. Sie getraute sich nicht mehr, in der Wohnung herumzulaufen, aus Angst, der Kater könnte irgendwo plötzlich auftauchen. Ja und die Frage war, nehmen wir sie bei uns auf. Mein Liebster hat sich gleich in sie verliebt. Also versuchten wir es. Am Freitag besuchten wir Pelé und mein Liebster verliebte sich noch mehr. Pelé ist eine liebe Katze, die eigentlich selbstbewusst durch das Leben geht. Daher erstaunt es schon sehr, dass sie dem Kater nicht Brauch und Ordnung durchgibt. So nahmen wir die hübsche Dame gleich mit.

Unterwegs hat sich Pelé ein paar Mal bemerkbar gemacht, war ansonsten allerdings völlig entspannt und lieb. Zuhause angekommen, suchte sie sich einen ruhigen Platz, von wo aus sie alles beobachten konnte. Die einen oder anderen kamen zu ihr, doch Pelé fauchte. Natürlich braucht sie Zeit. Als wir dann die Wohnung lüften wollten, nahmen wir auch die hübsche Katzendame und brachten sie zu allen andern in mein Büro. Dort spielte ich mit den Herrschaften. Das Spiel war so spannend, dass sogar Pelé vom Turm heruntersprang und mitmachen wollte. Doch ihr Sprung kam für alle so unerwartet, dass ich alle anderen furchtbar erschreckten und jeder sich in einer Ecke versteckte. Ja und so spielte ich alleine mit Pelé…

Die nächsten zwei Tage verbrachte Pelé unter dem Stubentisch im Körbchen. Sie hat sich Zitas Lieblingsplatz zu Eigen gemacht. Manchmal lag sie neben dem Korb und beobachtete alles und oft auch schlief die junge Dame. Einmal kam sie tagsüber hervor und ass Trockenfutter. Ansonsten war es ruhig um sie. Doch zwischenzeitlich durften alle einmal bei ihr vorbeigehen und Hallo sagen. Missou war der erste, der einfach schnupperte und wieder ging. Sie fauchten sich auch gar nicht an. Bei Amur und Chico war Pelé allerdings kritischer. Erst am zweiten Tag akzeptierte sie das Hallo von Chico. Dieser war allerdings sehr beharrlich und ging immer mal wieder vorbei. Nachts hingegen, wenn alle grossen Buben im Zimmer schlafen, vermuten wir, dass Pelé schon die Wohnung erkundet hat.

Zwei, die überhaupt keine Freude haben, sind Don und Darin. Sie kommen mit der Veränderung gerade überhaupt nicht zurecht. Sie verstecken sich meist im Bubenzimmer oder im oberen Stock. Unglaublich, wie die Zwei Angst haben. Dima faucht ebenfalls ab und zu, doch Dima ist eine Küchen-Katze. Solange in ihrem Rayon alles stimmt, ist sie glücklich und kuschelig. Oft streicht sie um unsere Beine und will meistens dann gestreichelt werden, wenn wir am Essen sind…

Neben all dem vergesse ich aber eins nicht. Ich bin auf jemandem ziemlich wütend. Tagtäglich pinkelt jemand auf das Bett im Katzenzimmer. Klar, ich könnte die Türe schliessen und dann wäre dieser Ort gestrichen. Doch dann wäre es ein anderer Ort. Ich überlegte mir schon, ob ich eine Kamera montieren sollte, um den Täter zu ertappen. Aber dann passierte das „Wunder“ und ich ertappte ihn auf sehr frischer Tat. Ich hatte schon eine Ahnung, war allerdings nicht zu 100% sicher. Jetzt bin ich es. Es war Chico. Keine Ahnung, warum er das macht. Seine Erkältung scheint abgeklungen zu sein und auch sonst scheint es ihm gut zu gehen. Was war dann los? Ich war echt sehr, sehr wütend. Ich schimpfte ihn aus und habe ihm alle seine Privilegien gestrichen. Ich bin echt nachtragend und noch immer stinkesauer auf ihn. Wieso macht er das nur? Das ist einfach unnötig! Auf alle Fälle merkt Chico doch sehr wohl, dass er „Seich“ gemacht hat. Er verfolgt mich aus sicherer Distanz, ist etwas geknickt und schmeichelt bei meinem Liebsten. Mal sehen, wie lange das anhält…

Im Schuh fresser...
19.11.2018 09:25:12

Eines Abends, als ich nach Hause kam, befanden sich Brosamen in meinen Finken. Das waren Resten von Trockenfutter-Körnli. Wer hat nur meinen Schuh als Teller benutzt? Ja, das ist so eine Eigenart von sicher zwei Jungs; Chico und Don. Eigentlich bekommen unsere Coonies Näpfe und Teller zum Fressen. Das Trockenfutter ist in den Futtersilos und davor hat es eine Unterlage, worauf unsere Coonies eigentlich auch Futter fressen. Sie nehmen die Körnli mit den Pfoten heraus und fressen sie anschliessend. Doch eben, es gibt aber sicher zwei Buben, denen ein Teller einfach nicht reicht. Wenn diese Buben in der Küche fressen, dann tragen sie die Körnli entweder zum grossen Kratzbaum und fressen sie da am Fusse oder sonst in eine der Kartonliegen oder der Kartone. Unglaublich! Doch wenn die Jungs im Bubenzimmer fressen, kam es sogar schon einmal vor, dass jemand ins Schlafzimmer zum Fressen kam, als ich gerade offen hatte. Ja und so kommt es scheinbar nun sogar vor, dass jemand meine Finken zum darauf Fressen missbraucht. Unglaublich!

Jetzt während den kürzeren Tagen verschwindet die Sonne am Nachmittag viel zu schnell. Ums sie noch kurz geniessen zu können, habe ich mir einen besonderen Platz eingerichtet – der schönste Platz in unserer Wohnung. Ich hab den Liegestuhl gründlich geputzt und von draussen hereingenommen. Dann platzierte ich das Renntierfell darauf und schliesslich für dessen Schutz noch eine Decke. Der Platz sieht gemütlich aus und ist es auch. Nur muss ich regelrecht darum kämpfen, wenn ich ihn mal für mich beanspruchen möchte. Eigentlich ist es bereits Ankas Stammplatz. Dann wechselt sie zwischen Tisch, wo das richtige Schaffell liegt, und dem Liegestuhl hin und her. Doch auch Amur schätzt den Platz sehr. Als ich gestern die Decke gewaschen habe, war das Renntierfell frei zugänglich und sofort hat Amur die Chance wahrgenommen, direkt darauf zu liegen. Auf dem Fell war er kaum mehr zu erkennen, so gut war er getarnt. Natürlich war nun die Frage, ob er das Fell wirklich so sehr geschätzt hatte oder ob er einfach in Ginis Nähe liegen wollte. Sie lag wenige Zentimeter hinter ihm in der Höhle…

Eigentlich ist Gini absolut die Katze meines Liebsten. Kaum steht mein Liebster in der Küche, wird er Schritt für Schritt von Gini begleitet. Sie liebt es, in seiner Nähe zu sein und ihn beim Kochen zu stören. Dann hört man lange Gespräche von den Zweien, wo mein Liebster Gini immer wieder erklärt, warum sie jetzt nicht hinter seinen Füssen stehen solle. Essen wir dann, liegt sie irgendwo in der Nähe. Doch seit wir das neue Sofa haben, liebt sie es, zu uns zu sitzen. Dann wechselt sie ab zwischen dem Tischchen und – ja zum Erstaunen aller – zwischen meinem Sitz. Wehe ich hatte die Beine angezogen, dann hat sie sich schon dort eingenistet und ich kann meine Beine nicht mehr strecken. Jedes Mal erstaunt es mich aufs Neue, dass sie ausgerechnet zu mir kommt – was sie sonst wirklich nie macht. Dafür kamen meine Buben nicht mehr…

…mit einer Ausnahme. Vorletzte Woche habe ich Chico auf meinen Schoss gehoben und eine Weile mit ihm so gekuschelt. Doch allzu bald hatte er genug davon. Letzte Woche dann kam Chico von sich aus zu mir auf die Liege und blieb tatsächlich auch eine Weile. Da konnten wir wieder kuscheln. Doch wehe irgendwo anders passiert etwas spannenderes, dann muss Chico sofort nachsehen. Jaja, er ist unser „kleiner“, verwöhnter Bube…

Neuerdings ist Dima sehr oft um uns herum. Sie hat ihre Scheue etwas abgelegt und scheint die Nähe zu Menschen zu lieben. Allerdings liebt sie es auch, irgendwo aus dem Fenster zu sehen und alle Bewegungen zu verfolgen. Am liebsten hat sie natürlich „Bewegungen“ von Vögeln. Auch ist ihr das Fenster egal, Hauptsache sie sieht viel. Ja und da kommt es öfters als genehm vor, dass sie das Küchenfenster als ihren Aussichtsplatz auswählt. Doch wehe man hebt Dima auf, dann kugelt sie sich zusammen fast wie eine Crevette. Sie liebt es zwar gestreichelt und gekuschelt zu werden, aber der Bauch gehört ihr…

Nachlaufend
12.11.2018 12:41:01

Wo ich hingehe, werde ich früher oder später begleitet. Aber natürlich nicht nur ich, sondern auch mein Liebster. Die Jungs müssen immer wissen, was wir machen und lieben es, in unserer Nähe zu sein. Die Mädels hingegen verziehen sich und schlafen an ihren Lieblingsplätzen. Gini beispielsweise schlief am Wochenende öfters mal auf dem Balkon. Nach mir war das ziemlich frisch, aber sie trägt natürlich Pelz, was es sicher erträglich macht. Anka schläft am liebsten auf meinem Pult. Dort liegt das Schaffell, dass sie so liebt. Doch neuerdings hat sie auch meinen Liegestuhl in Beschlag genommen, den ich extra für mich aufgestellt habe. Dort habe ich zudem jetzt das Renntierfell aufgelegt. Kaum war der Stuhl frei, lag schon Anka auf dem Fell. Sie scheint Felle über alles zu lieben. Im oberen Stock hat es auf ihrer Seite ebenfalls ein Schaffell, doch diese scheint sie überhaupt nicht (mehr) zu nutzen. Komisch!

Ja und wenn Zinka mal Ruhe braucht, schläft sie alleine im Bubenzimmer und wenn das besetzt ist, schläft sie bei mir vor dem Pult. Zinka und schlafen passt natürlich nicht. Zinka bekommt immer alles mit und daher habe ich auch grosse Freude, dass sie langsam lernt, dass sie sich selbst Ruhe verschaffen muss. Hier hingegen ist Zita eine Meisterin. Sie findet jedes noch so versteckte Plätzchen und beansprucht es für sich. Aktuell sind diese Plätzchen hinter dem Sofa oder unter dem Stubentisch. Da hat sie garantiert ihre Ruhe.

Die drei „Kleinen“ verziehen sich in den oberen Stock. Von ihnen hört und sieht man den ganzen Nachmittag nichts. Irgendwann erwacht Don und sucht mich. Dann steht er vor mich und miaut. Wenn ich mich nicht gleich sofort um ihn kümmere oder er nicht auf meinen Schoss springen kann, ist er schwups wieder weg und findet ein neues Örtchen zum Weiterschlafen. Dima hingegen ist abends neuerdings öfters mal wach und schleicht um unsere Beine. Sie geniesst die Aufmerksamkeit und ist richtig zutraulicher geworden.

An einem Nachmittag haben wir es uns somit auch gemütlich gemacht und die Sonne genossen. Kaum hatten wir die Balkontüre geöffnet, waren Chico, Amur, Anka und Nestor bei uns. Sofort mussten sie alles auf diesem Balkon inspizieren. Chico musste natürlich Lavendel kosten und Schnittlauch – als würde das zusammenpassen. Aber Hauptsache es schmeckt ihm. Nestor hingegen liebt die Aussicht von diesem Balkon. Er steht dann auf das untere Körbchen in diesem Katzentrum und hängt sich dann so mit den Vorderpfoten über das Geländer. Damit hat er einen super Aussichtsplatz, um alles zu überblicken. Ich habe mich schon oft gefragt, warum die Menschen ihn nicht sehen. Doch wer schaut schon so hoch hinauf?

Mein Liebster hat überhaupt nicht gerne, wenn Nestor so über das Geländer hängt (oder auf dem Fenstersims herumläuft). Wenn mein Liebster kommt, pfeift er Nestor zurück. Dieser steht dann mit allen vier Pfoten wieder ins Körbchen. Kaum sieht mein Liebster nicht hin, hängt er sich dann wieder über das Geländer. Natürlich hat das Dima ihm nun abgesehen. Sie liebt die Blumentöpfe und die nasse Erde. Somit muss sie als erstes die Töpfe inspizieren. Dann steht sie im vordersten „Topf“ auf den Rand und kann damit auch bis zum Geländer aufstehen. Doch bei ihr weiss ich nicht, was sie dann macht und da fühle ich mich dann auch unwohl. Komm zurück Dima!

Amur hingegen findet alle Wasser-Plätzchen spannend und natürlich stehen noch die zwei Giesskannen auf dem Balkon. Mit zwängen und würgen bringt er seinen Kopf unter den Griff und schafft es, Wasser zu trinken. Ja und was macht Anka? Sie steht vor dem Kaktus und den Erdbeeren und schaut den Flugtieren zu. Und ich? Schaue meinen Coonies zu…

eingeschlossen
05.11.2018 17:27:59

Manchmal scheint es wirklich so, dass Chico nicht ohne mich leben kann. Doch wenn mein Liebster auch Zuhause ist, dann schläft er meistens dort im Bubenzimmer. Das erstaunt mich immer wieder. Wenn ich jedoch „aktiv“ werde, herumlaufe oder mir etwas hole, dann spioniert mir auf einmal Chico nach. Dann liegt er hinter einer Ecke so getarnt, dass er meint, dass ich ihn nicht sehe. Er kann dann alles wieder beobachten und weiter schläfrig tun. Sitze ich wieder ab, bekomme ich einen letzten Kontrollblick und werde dann wieder alleine gelassen. Spannend. Das kommt anderen wieder entgegen, denn Chico hat es sich mit dem einen oder anderen verscherzt. Die Mädchen haben nicht mehr immer Freude, wenn er in ihrer Nähe ist und fauchen ihn an. Ja Chico, wenn man andere plagt…

Etwas, dass mir vor lauter Chico beobachten untergegangen ist, ist Amur beobachten. Eigentlich ist Amur wie sein kleiner Bruder und auch er verfolgt mich, einfach nur noch cleverer. Amur liegt oft im weiteren Umkreis von mir oder an meinen Lieblingsplätzen. Als wir gestern zu Abend assen, lag Amur auf meinem Sofasitz. Er sah sehr entspannt aus und so, als geniesse er den Platz für sich. Natürlich hatte er beste Aussicht auf uns und die Lage voll im Überblick.

Einen Tag davor hatte ich meinen Liegestuhl auf dem Balkon geputzt und abends dann hereingenommen. Damit ich ihn weiterhin nutzen kann, steht er jetzt in meinem Büro vor dem Fenster. Ich habe eine Decke darüber gelegt und ein Kissen platziert. Kaum hatte ich alles eingerichtet und drehte mich um, lag Amur auf dem Stuhl. Dort liess er es sich sehr lange gemütlich gehen. Am Abend durfte dann mal Zinka noch dort liegen und am nächsten Tag lag wieder Amur da. Doch wenn man genau hinsah, sah man dahinter in der Höhle noch Gini. Es schien, dass Amur den Eingang zu Gini bewachen würde, was sie natürlich hasste. Doch wenig später wollte ich selbst in den Stuhl sitzen. Das war Amur zu viel Nähe und er verzog sich in meinen Nacken auf ein Kissen. Ja wirklich, der Liegestuhl mit der Decke war bequem und die Sonne wärmte durch die Scheibe hindurch. Wahrlich ein Sonnenplatz. Jaja, unsere Coonies lieben es, wenn etwas Neues dazukommt oder sich etwas verändert.

An einem anderen Morgen lag ich im Bett und wollte gemütlich erwachen, als sich jemand an der Türe im Nachbarzimmer zu schaffen machte. So frisch erwacht hörte sich das Ganze in meinem Kopf sehr laut an. Ich hörte, wie an der Türfalle gewerkt wurde und jemand immer wieder mit dem Schlüssel spielte. In meinem Kopf wurde es immer lauter und schliesslich kam noch ein Klopfen dazu. Ja, das war der Moment, wo ich aufstehen musste. Kaum war ich draussen, kamen schon die dringenden Worte „Türe bitte öffnen“. Ich war noch so müde, ich begriff überhaupt nicht. Wie bitte? Wo kam die Stimme her und wieso musste ich die Türe öffnen? Nun gut, gesagt, getan und ein erleichterter Liebster kam aus dem Bubenzimmer. Später erklärte er mir, dass beim Türe schliessen die Feder gebrochen sein musste und er die Türe nicht mehr öffnen konnte. Glücklicherweise konnte ich die Türe noch immer von der anderen Seite aus bedienen. Ja, das erklärte den Lärm von der einen Seite, aber nicht den Lärm von aussen. Hier schien wohl jemand die Öffnungsversuche von aussen begleitet zu haben. Aber die Türfalle zu drücken war wohl nicht drinnen gelegen…

Ansonsten hatten wir einen sehr gemütlichen Sonntag. Abwechselnd lag ein Coonie bei uns am Esstisch auf dem Chef-Stuhl, irgendwo hörten wir ein Coonie planschen, was mit Sicherheit Dima war und wenn wir ganz leise sind, hören wir Chico atmen. Also alles wie immer…

treuer Begleiter
30.10.2018 08:47:53

Wenn ich Zuhause bin, habe ich einen ganz treuen Begleiter und wenn ich nicht Zuhause bin, habe ich eine ganz traurige Katze da, die mich wieder sehnlichst beobachtet. Desto mehr ich mich darauf achte, desto mehr fällt mir auf, wie ich beobachtet oder verfolgt werde. Ja, das macht nur einer und der steht morgens nur auf, wenn ich auch aufstehe. Als ich an einem Tag später aufstehen konnte, erzählte mein Liebster mir, dass Chico einfach weitergeschlafen habe. Er schien unglaublich müde – oder ist Chico ein Morgenmuffel? Als ich aufstand, stand Chico auf dem Pult und sah nach draussen. Doch als er mich hörte, kam er sofort zu mir. Danach verfolgte er jeden meiner Schritte indem er entweder mitkam oder sich irgendwo so platzierte, dass er mich immer im Blick hatte. Als ich mich dann irgendwo setzte, kam auch Chico wieder zur Ruhe. Ja und so ging das den ganzen Tag weiter.

Da ich selbst erkältet war, hatte es um mich herum alles, damit es mir schnell besser ging. Darunter auch ein Duft, der meine Nase frei hielt. Als ich dann an meinem Pult arbeite, kam Chico und legte sich neben meinen PC. Dort blieb er und schlief auch irgendwann ein. Normalerweise scheint Chico’s Nase zu verschleimen, wenn er schläft und dann macht er so schnarchende Geräusche. Doch heute schlief Chico dermassen ruhig, dass ich mal nachsehen musste, ob er überhaupt noch atmete. Es war sehr faszinierend, dass er so ruhig schlief.

Bei jemand anderem hingegen hatte ich grosses Pech. Amur hatte morgens scheinbar sein Geschäft nicht verrichten müssen. So wusste ich, dass ich irgendwann mit ihm auf die Toilette gehen musste. Ich plante dies für die Mittagspause ein. Doch als Amur am Morgen im Verlauf des Morgens zu mir kam, konnte ich noch so gut riechen, als dass ich merkte, dass es dafür zu spät war. Amur hatte in seine Windeln gekackt. Ja dann. Wir zogen die Windeln ab und alles war ins Fell geklebt. Mit den Feuchttüchlein konnten wir viel vom Schaden beheben, doch den Rest musste er selbst machen – nur schien Amur dazu keinerlei Lust zu haben. Ich steckte ihn in sein Zimmer, um ihm etwas Zeit zu lassen. Ich sah zwar keine andere Katze im Zimmer, hatte jedoch das Gefühl, dass er nicht alleine war. Da sonst niemand ins Zimmer gehen wollte, liess ich ihn da.

Als ich Amur später die Windeln wieder anzog, sah ich es aus dem Augenwinkel. Da bewegte sich jemand. Als ich später hinsah, war Don im Turm in der obersten Höhle. Gut getarnt sah man ihn kaum. Doch nun lugte eine Pfote heraus und er sah kurz auf. Hier war jemand noch (oder wieder) sehr, sehr müde. Amur hingegen musste in der Wohnung sofort wieder alles inspizieren (und markieren).

Am Wochenende hatten wir noch Unterstützung, um unsere Krippe aus dem Estrich herunter zu holen. Sie ist so schwer, dass wir dazu um jedes Paar zusätzlicher Arme dankbar waren. Nun steht die Krippe im Wohnzimmer und wartet darauf, dass die ersten Krippenfiguren Einzug halten. Also ist sie im Moment leer. Dazu hat die Krippe eine Art „Höhle“. Nun ja, wenn schon kein Krippenbewohner gerade hier lebt, dann ist dieser Schlafplatz doch gerade frei; oder? Ja, aber… Und so bezogen unsere weiblichen Coonies die Krippe und insbesondere die Höhle. Gut steht die Krippe wenigstens stabil – hoffentlich! Doch bereits wurde die erste Deko „entfernt“. Flinke Pfoten konnten ein dürres Ästchen Thuja entfernen und spielten anschliessend auf dem Boden damit. Ja und damit sah am Morgen unser Wohnzimmerboden aus, als wäre da mal eine Thuja-Tanne gestanden. Doch damit nicht genug. Es wird an sämtlicher Deko ausprobiert, ob sie wirklich hält. Wirklich? Ganz sicher? Und damit werden wir wohl demnächst spazieren gehen und uns für neue Deko umsehen müssen… Doch in der Zwischenzeit decken Tücher die Krippe ab. Leider ist kein Tuch gross genug, als dass es die Krippe ganz abdecken würde. Damit hat es immer eine Überlappung der Tücher. Genau diese haben unsere findigen Mädels gefunden und haben sich da wieder Zugang zur Höhle geschaffen. Nur ist es jetzt noch viel mehr Höhle als vorher… und ich kapituliere. Eine Krippe für die Katze…

Verfolger
22.10.2018 09:47:37

Die letzten Wochen hatten wir öfters mal Zickenkrieg zuhause. Nach den Ferien waren alle kuschelig, danach kam die Zickerei und jetzt kehren wir langsam zur – hoffentlich – Normalität über. Gewisse Abläufe haben sich geändert und es war wieder ein neues Finden. Zinka beispielsweise kommt morgens nicht mehr, um mich zu wecken. Auch Chico ist morgens dermassen müde, dass mein Liebster immer wieder meint, er komme überhaupt nicht mehr in die Gänge. Doch wehe Chico hört meinen Wecker, dann steht er fit und munter vor der Schlafzimmertüre. So kann ich es jeweils kaum glauben, dass er kurz vorher noch müde getan hat. Wenn ich nachts auf die Toilette muss, dann ist meist Zita und Anka zur Stelle. Doch diese Nacht sah frühmorgens selbst Anka sehr verschlafen aus, was wirklich selten vorkommt. Zita hingegen kommt im Schlafzimmer kaum mehr zur Ruhe. Nun haben wir kein Kätzlein mehr, dass eine Nacht in Ruhe durchschlafen kann… schade…

Chico würde es hingegen lieben, wenn er im Schlafzimmer bleiben dürfte. Doch der „arme“ Junge ist wieder einmal erkältet. Im Moment scheint nichts zu wirken und dazu hat er begonnen, ein oder zweimal herum zu pinkeln. Das ist extrem nervig. Am Freitag habe ich ihn zweimal erwischt, dass er Pinkelei verscharren wollte. Daher nehme ich extrem an, dass es sein Desaster war. Das brauche ich überhaupt nicht und ich habe ihm das auch sehr verständlich rübergebracht. Zur Strafe musste er ins Bubenzimmer und musste da auch am Samstag bleiben. Auch Missou bekam am Freitag und Samstag Windeln verpasst. Doch die waren abends staubtrocken. Missou hasst es abgrundtief, Windeln zu tragen und er würde sie wirklich nur im extremen Ausnahmefall füllen. Doch die Windeln hatten einen erzieherischen Effekt. Wenn er irgendwo gepinkelt hätte, was nicht erwiesen ist, dann würde er nach ein paar Tagen Windeln tragen wieder aufhören damit. Letzte Woche war mein Liebster für eine Nacht weg und anschliessend ich. Danach hat die Pinkelei wieder angefangen. War es Trotz? Egal was es ist, es ist unnötig!

Amur pinkelt hingegen ungeniert von morgens bis abends in seine Windel. Abends ist sie dermassen voll und schwer, dass ich immer wieder erstaunt bin, dass die Windel überhaupt noch hält. Doch diese Woche war extrem in den Zeiten und so kam Amur „aus dem Takt“. Morgens um 5 Uhr musste er einfach noch nicht auf die Toilette. Er ist so getaktet, dass er um 6 Uhr aufs Klo muss. Ja und obwohl deswegen extra Bea nachmittags kam, hatte er bis zum Abend die Windeln vollgekackt. Schade. Doch dem war überhaupt nicht so. Amur schien scheinbar richtig Freude zu haben, dass er Duschen durfte. Mein Liebster erzählte mir, dass er immer extra zur Duschbrause kam und seinen Körper an die Brause drückte, sodass Amur schlussendlich überall nass war. Nun ja, das entfernt garantiert auch viele Düfte vom Tag, wie beispielsweise die Piss-Spuren… aber das alles scheint ihn nicht zu kümmern.

Was Amur hingegen kümmert, ist Gini. Er liebt es, Gini aufzulauern. Wenn sie ihn sieht, dass schreit sie immer oder rennt davon. Beides liebt er. Gestern war Gini auf dem Balkon, als Amur sie entdeckte. Er wartete im Innern darauf, dass sie hereinkam und er sie erschrecken konnte. Er war richtig irritiert, als ich ihn packte und hochhob. Danach suchte er Gini überall und fand sie nicht mehr. Ja, das war mein Ziel… erreicht.

Den Sonntag schienen unsere Coonies schlafend zu verbringen – so dachte ich zumindest. Den Küchenbalkon konnte ich dann in Ruhe wischen und aufräumen. Doch als ich damit fertig war und auf die Flecken Javel-Wasser spritze, hatte ich plötzlich wieder drei Coonies um mich herum, die alles inspizieren mussten. Wir hatten den Balkon wintertauglich gemacht und das musste natürlich begutachtet werden. Ich ging dann weiter auf den anderen Balkon. Doch kaum öffnete ich die Türe da, standen vier Coonies davor und wollten ebenfalls mitkommen. Hallo? Ihr habt doch gerade noch alle geschlafen? Trotzdem, aufräumen war nun ohne helfenden Pfoten gerade einfacher. Doch ich wurde vom Innern mit Argusaugen beobachtet. Als es dann um das Giesen ging, waren nur noch acht Pfoten zur Stelle. Als ich mich dann hinsetzte, legten sich wieder alle um mich zum Schlafen, aber vermutlich wurde ich trotzdem weiter beobachtet. Als ich wenig später ins Schlafzimmer ging und wieder herauskam, lagen zwei Coonies davor. Ja, ich hab wohl ein paar Verfolger…

Neue Tarnkatze
15.10.2018 09:29:24

Am Freitag gab es mal wieder eine Veränderung für unsere Coonies. Wir hatten vor einiger Zeit ein Regal bestellt, dass nun geliefert wurde. Glücklicherweise bekamen wir vorher einen Telefonanruf, sodass sich niemand über die Türglocke erschrecken musste. Doch gleichzeitig hatten wir eine Vorwarnung, sodass wir alle Vierbeiner rechtzeitig in mein Büro locken konnten. Damit konnten wir auch eine Weile die Haustüre offen lassen. Als dann alles drinnen war, durften unsere Vierbeiner sich in ihrer ganzen Schönheit zeigen und bekamen natürlich auch Komplimente, die sie genossen. Die Jungs stellten das Regal zusammen und unsere Coonies begannen zu inspizieren, was sich da verändert hatte. Doch der eine oder andere hatte natürlich solche Angst, dass er in meinem Büro blieb – natürlich die Jüngsten.

Später wurde das Regal immer wieder ausführlich beschnuppert und inspiziert. Natürlich mussten die unteren Regale ausprobiert werden, ob man da auch liegen könnte. Was jedoch das Spannendste war, vom oberen Stock kann man direkt auf das Regal heruntersteigen. Manch einer verbrachte dann die Zeit auf dem Regal. Insbesondere unsere kleinen Schwarzen sind begeistert von dem neuen Tarnplatz. Gut hatte ich bereits im Vorfeld diesen Platz in meiner Planung nicht für mich berücksichtigt. Eigentlich wäre der Platz noch ideal, um die Katzensofas dort zu platzieren. Die wären schön schwer und würden halten. Doch wehe wenn nicht, dann würde es ziemlich laut krachen und das Sofa wäre mit Sicherheit zerstört. Damit bleibt der Platz wohl leer.

Ansonsten hatten wir ein total entspanntes Wochenende. Am Samstag verbrachten wir einige Zeit auf dem Balkon und konnten uns entspannen – bis auf Missou. Er war plötzlich hellwach und voll angespannt. Mit einem Satz war er am Geländer an der Wand und begann zu miauen. Ich schenkte ihm nicht weiter Beachtung, bis auch noch zwei andere Vierbeiner kamen. Dann war selbst ich neugierig, wieso unsere Coonies plötzlich so wach waren. Ich sah es. Unsere anderen Balkon-Haustiere waren wieder da. Ich hatte grosse Freude, mindestens zwei Eidechsen zu sehen. Eins war ohne Schwanz und das andere war etwas höher. Wenig später liess sich letzteres auf das Dach fallen, was unsere Coonies total nervös machte, weil sie es kaum mehr sahen. Das Schwanzlose blieb einfach an der Wand und wartete. Oder was es totesmutig?

Am nächsten Morgen durften unsere Coonies wieder auf den Balkon. Nicht jedem gefiel, dass es so fest windete und nur die mutigen gingen nach draussen. Auf einmal sass Dima auf dem Tisch und miaute die Wand an. Irgendetwas war dort und wir sahen nach. Ah ja, die schwanzlose Eidechse war wieder da und klebte über dem Fenster an der Wand. Solange es dort blieb, war alles gut und unsere Coonies hatten etwas zu beobachten. Doch wenig später spielten unsere Coonies mit etwas. Ja, aber da war es schon zu spät. Die schwanzlose Eidechse hatte sich todesmutig in die Arena der Löwen geworfen. Schnell kam der Jagd-Instinkt bei unseren Coonies hervor und sie hatten die Eidechse erwischt. Schade. Vermutlich war die Eidechse aber auch nicht mehr ganz gesund, sonst wäre sie mit Garantie schnell entkommen…

An diesem Tag genossen wir auch den andern Balkon. Kaum war die Türe auf, musste sich Chico sofort dem Lavendelbusch annehmen. Ja, er frisst noch immer Lavendel. Die anderen wollten hingegen unbedingt die Töpfe inspizieren. Die einen oder anderen brachte ich wieder heraus, nur bei Dima gab ich vollends auf. Es scheint so, als müsste sie einfach um jeden Preis in die Erde liegen. Da es noch immer sehr stark windete, mussten wir den andern Balkon schliessen und damit Missou hereinholen. Mein Liebster brachte ihn auf den anderen Balkon zu uns, doch hier fühle er sich überhaupt nicht wohl und nahm sofort reiss aus. Schade. Gleichzeitig verstehe ich es, denn mit dem Wind gab es hier ganz andere Geräusche, die ihn zu irritieren schienen. Auch denke ich jedes Mal, ob die Glaswand dem Wind standhält. Bislang ja.

Was ich jedoch mit grosser Freude beobachtet war, dass Missou Don den Kopf leckte. Echt, Missou ist wirklich ein unglaublich lieber Kater. Don hingegen ist scheu, wirft sich aber vor jeden, was sehr unterwürfig scheint. Doch die meisten sind dann lieb zu ihm und erreicht damit seine Ziele. Schlaues Kerlchen! Nur bei Chico wird er gleichzeitig in die Angeln, resp. zwischen die Pfoten genommen. Chico packt Don und putzt ihn. Neuerdings aber beisst Chico Don auch in den Nacken, wie es potente Männchen zur Begattung bei den Mädchen machen… soso Chico! Damit kannst du aufhören… Es passiert nämlich nichts… oder machst Du das, damit dir Don auch gehorsam Folge leistet?

Attacke; Krach mit Nestor
08.10.2018 09:49:17

Am Donnerstag war es wieder einmal so weit und die Wellness-Stunde für unsere Coonies war angesagt. Seit den Ferien war es erst das zweite Mal und somit erwarteten wir „viel Arbeit“. Doch bis auf Gini war – unserer Meinung – alles entspannt. Bei Gini sprühte mein Liebster schon einen Tag vorher den Entfilzungsspray ein. Auch am frühen Abend vor dem Bürsten bekam Gini nochmals eine Vorbehandlung, was sicher vieles vereinfachte.

Den Start mache ich oft mit Nestor. Später zickt er meist nur noch, wie wenn es für ihn nicht stimmen würde, später dran zu kommen. Also kommt er zuerst dran. Doch dieses Mal ging etwas schief. Ich dachte noch, dass ich ihn wenigstens alleine bürsten kann. Genau da passierte es. Nestor biss mich mit voller Kraft in meine rechte Hand hinter dem Daumen. HILFE! Ich schrie auf. Es schmerzte höllisch und begann schnell zu bluten. Nun war ich stinkesauer auf Nestor und sagte ihm das auch in aller Deutlichkeit. So nicht!

Ich verstehe überhaupt nicht, warum er das gemacht hat. Ich habe noch manches Mal überlegt, ob ich ihm weh gemacht habe, aber wüsste nicht wo. Er hatte nirgends eine Wunde oder eine Stelle, wo er aufgejault hätte. Vielleicht hat ihm sonst etwas geschmerzt? Ich glaube zwar eher, dass er die Gelegenheit sah und sie nutzte, sich zu wehren. Egal warum. Er wollte nicht gebürstet werden und zeigte das. Doch ich war nun wirklich sehr wütend auf ihn. Glücklicherweise hatte ich bei den Wellnesssachen für die Katze auch den Aloe-Vera-Spray für Tiere. Den nutzte ich gleich und es hörte damit sofort mit dem Bluten auf. Doch die zwei Zähne hatten sich sehr tief gegraben.

Da wir in der Zwischenzeit die Wohnung am Lüften waren, waren alle anderen um uns herum. Somit bekam jeder mit, was Nestor getan hatte und dass ich sehr wütend auf ihn war. Alle anderen Kandidaten waren danach fast lammfromm. Nestor hatte eine kleine Verfilzung am Bauch, Amur unter seiner Löwenmähne und Gini an ihren Flanken. Ansonsten hatten sich die Damen und Herren wirklich gut gepflegt. Alles in allem kamen wir so sehr flott vorwärts. Sogar Dima und Don war das Fell nur fein verknotet und sie hielten einigermassen hin.

Was mich hingegen erstaunt ist, dass sowohl Gini wie auch Amur es hassen, wenn die Verfilzungen mit der Schere weggeschnitten werden. Doch mit dem feinen Kamm, der die Unterwolle herausnehmen sollte, scheint es ihnen lieber zu sein, obwohl dieser die Verfilzung herausreisst. Auch Dima und Don haben unter den Achseln manchmal solche kleine Verfilzungs-Zirbel, die mit der Schere nur schwer heraus zu bekommen sind. Lasse ich diesen Ansatz bestehen, kann sich innert Wochenfrist eine dicke Filzbacke entwickeln. Deshalb nehme ich auch kleinste Zirbel wahr und heraus. Doch mit diesem Kamm geht das im wahrsten Sinne der Worte ruck zuck.

Amur jammert während der „Behandlung“ und muss zwingend seine Vorderpfoten irgendwo hinstellen können, sonst geht gar nichts. Wenn Amur auf dem Rücken liegt, dann muss jemand Zweites seine Hand hinstellen, damit er in der Luft sich dann am Arm abstützen kann. Dann geht das Bürsten. Jaja, unsere Coonies… Aber es bleibt weiterhin eine Herausforderung, wenn Amur seine Pfoten strecken kann, dann auch noch unter seine Löwenmähe zu kommen. Denn genau da verfilzt es, wo es niemand sehen kann und Amur mit Putzen nicht gut herankommt.

Im Schreien übertrifft Gini allerdings alles. Das erstaunliche ist, dass sie wie am Spiess schreien kann und gleichzeitig total entspannt auf meinem Schoss liegt. Das finde ich immer wieder faszinierend. Natürlich schauen wir, dass alle Fenster und Türen zu sind. Sonst würde man ja noch denken, wir hätte eine Katze am Spiess…

Mit Nestor sprach ich zwei Tage kein Wort. Er durfte auch nicht zu mir in mein Büro kommen. Mein Liebster musste ihn holen. Ich wollte Nestor nicht in meiner Nähe haben. Jedes Mal kam mir mein schmerzender Daumen in den Sinn und ich war froh, dass ich den Daumen für die PC-Arbeit nicht so arg benötigte. Das ging dann soweit, dass Nestor am Samstagabend neben mich lag, aber mich ja nicht ansah; er streckte mir sein Hinterteil entgegen. Doch wehe ich sagte seinen Namen oder ich machte etwas in seine Richtung, dann drehte er sich sofort um und sah nach, ob ich wieder mit ihm redete. Doch ich blieb hart. Es hat mich wirklich sehr tief getroffen und verletzt, dass ausgerechnet er, mein Nestor, mich gebissen hatte. Das hätte ich nie, aber auch wirklich gar nie von ihm erwartet. Das hat mich wirklich zutiefst enttäuscht. Das schien mir wie ein Vertrauensbruch zu sein. Nicht er, nicht Nestor, warum nur?

Um mich dann von meinem Nestor-Trauma zu kurieren, bürstet ich Nestor am Sonntag noch einmal. Der Deal war, dass er mich weder kratzen noch beissen durfte, dann würde ich mit ihm wieder Frieden schliessen – obwohl mein Vertrauen arg angekratzt ist. Tatsächlich kratzte und biss er mich nicht, er jammerte nur und zickte. Wieder entdeckte ich eine kleinste Verfilzung. Ich schnitt sie heraus und er liess mich gewähren. Ich schloss Frieden mit ihm. Für mich war es sehr wichtig, dass Nestor mich nicht noch einmal während dem Bürsten biss, denn sonst hätte ich wirklich Angst bekommen. Aber mein „Respekt“ ist arg gewachsen…

Ja und ansonsten hatten unsere Coonies ein entspanntes und ruhiges Wochenende. Wir waren viel unterwegs und diese Zeit, welche ich Zuhause waren, habe ich verschlafen. Damit gab es für unsere Coonies nicht sehr viel zum Verfolgen… richtig langweilig – oder eben entspannt…

Eifersüchteleien
02.10.2018 08:43:11

Aktuell haben wir alles andere als Ruhe und Frieden im Haus. Im Moment sind wir in der Phase der Eifersüchteleien und der Provokation. Der Meister der Provokation ist Amur. Wenn er gerade Lust zum Streiten hat, dann sucht er Gini. Meist reicht es, wenn er vor sie hin steht oder sie auch nur anschaut. Doch wehe, sie beachtet ihn nicht. Dann muss er sich etwas mehr einfallen lassen. Liegt Gini beispielsweise im Lavabo und döst, steht er auf und hält sich mit den Vorderpfoten am Lavabo-Rand. Wenn Gini dann nicht schreit oder ihn noch immer nicht sieht, dann haut er ihr eins mit seinen Pfoten. Spätestens dann hat er ihre vollste Aufmerksamkeit. Gini schreit – wenn möglich noch wie am Spiess – und Amur ist glücklich – so scheint es zumindest.

Ein anderes Mal unterhalte ich mich mit Chico. Er steht vor mir und schaut mich – natürlich unschuldig – mit grossen Augen an. Er hatte am Morgen an meiner Schlafzimmertüre gekratzt, was mich natürlich gehörig genervt hatte, hatte er mich doch geweckt. Ich empfinde das als unnötig und brauche das überhaupt nicht, aber Chico kann nicht sein, wenn er weiss, dass ich im Schlafzimmer bin und er nicht. Er muss dann in meine Nähe kommen – warum auch immer. Daher versteht er meine Aufregung natürlich überhaupt nicht. Also steh ich da und versuche ihm das klar zu machen, dass Kratzen an Türen untersagt ist. Er schaut mich weiter mit grossen Augen an, als Amur dazukommt. Amur setzte sich neben Chico und nun sahen mich zwei mit grossen Augen an. Der eine verstand überhaupt nichts, wusste nur, dass etwas ist und der andere wollte einfach auch die Aufmerksamkeit, egal was war. Ja und so standen dann die Brüder vor mir…

Amur bemerkte bald, dass er natürlich nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit hatte und zotete wieder davon. Er ging ein, zwei Meter weiter und stellte sich neben Anka. Anka war gerade am Körnli essen, blickte auf und fauchte Amur an. Amur blieb einfach stehen und schaute Anka an. Anka fauchte wieder. Dann wurde es ihr zu gefährlich und sie machte einen schnellen Abgang. Amur war – sehr kurzfristig – glücklich, dass er etwas „bewegen“ konnte und ging an Futternapf. Er schnüffelte und befand, dass er doch keinen Hunger hatte Er zotete wieder davon. Schlingel!

Einiges später sitzen wir am Tisch und essen. Ich bin überrascht, dass Chico auf dem neuen Katzen-Sofa liegt. Bislang hatte ich erst Gini und Zita darauf liegen sehn. Ich beobachtete ihn, was er so machte und erzählte meinem Liebsten davon. Gleichzeitig lag Amur auf dem grossen Kuhfell vor dem Fernseher. Doch als er sah, dass ich nur Chico beobachtete, stand er auf und kam zu mir. Er stellte sich vor mich hin und schien zu sagen, ich bin hier, beachte mich. Ich streichelte ihm kurz den Kopf, ass aber weiter. Das ging natürlich überhaupt nicht. Amur schlängelte sich um unsere Beine und suchte regelrecht die Aufmerksamkeit. Doch wie gesagt, wir waren am Essen. Er musste warten…

…auch einer, der immer kommt, wenn ich gerade essen möchte, ist Don. Dann will er unbedingt auf meinem Schoss liegen und gestreichelt werden. Er liebt es zu knuddeln. Doch noch lieber hätte ich es, wenn er nach dem Essen käme, zum Relaxen… aber nein, dann hat Don keine Zeit mehr.

Noch etwas anderes habe ich vor einiger Zeit bemerkt und seither öfters beobachtet. Liegt Chico entspannt am Boden und beobachtet vielleicht seine Umgebung, dann hat er ganz oft seine rechte Pfote aufgestellt. Das sieht sehr witzig aus, fast  wie eine Ballerina-Katze, die tippelt…

Bubenstreich
25.09.2018 09:31:07

Wieder ist eine Woche vorüber und eigentlich könnte man meinen, dass wieder alles beim Alten ist. Doch so schnell trauen unsere Katzen der Ruhe nicht. Sie sind noch immer sehr kuschelig und anhänglich, was natürlich auch wunderschön ist und uns manch Schmusestunde bereitet. Gleichzeitig haben wir allerdings auch manch Augenpaar, das uns immer beobachtet und nicht aus den Augen lässt.

Wenn Romy die Wohnung putzt, dann sind allerdings alle Augenpaare auf sie ausgerichtet. Chico ist derjenige, der auch mal auf ihre Putzsachen liegt, weil er nicht nahe genug am Geschehen liegen kann. Alle anderen fliehen eher, da Romy natürlich immer auch den Staubsauger im Schlepptau hat. Argwöhnisch warten sie, bis das Ungetüm zum Einsatz kommt. Da aus diesem Grund immer nur Chico nahe kommt, kennt sie natürlich auch nur ihn - was wiederum Chico natürlich sehr freut. Doch wehe sie nimmt den Staubsauger hervor, dann geht auch er. Was überhaupt nicht geht ist, wenn Romy mit dem Staubsauger in den Raum kommt und sich unsere Vierbeiner eingesperrt fühlen. Dann bricht Panik aus. Die meisten verkriechen sich daher beim Kommen von Romy in den oberen Stock oder auf den Balkon. Dann fühlen sie sich sicher... dementsprechend sind anschliessend alle furchtbar müde. Doch zuerst müssen viele nach dem Staubsaugen erst mal die Wohnung inspizieren und schnüffeln, was sich verändert hat. Das ist natürlich der blödeste Zeitpunkt, weil Romy dann den Boden feucht aufnimmt und alles nass ist. Doch ja, unsere Coonies lieben feuchte Böden... erst viel später kehrt dann absolute Ruhe ein.

Am Samstag waren dann alle ausgeschlafen und bereit für neue Aktionen. Es scheint so, als müssten sie unterhalten werden, als erwarten sie, dass jetzt wieder etwas passiert - was natürlich auch so ist. Dieses Mal stand der Grünbalkon auf dem Programm. Die Pflanzen haben sich in alle Richtungen ausgebreitet und es wucherte überall - v.a. dort, wo es nicht sollte. Dementsprechend standen hier ein paar Aktionen an. Ich stellte alles, was ich brauchte, auf den Balkon und lehnte die Türe nur an. Eigentlich so, dass sie nicht geöffnet werden konnte. Doch ich hatte die Rechnung ohne Amur gemacht. Er hat ein hartes Köpfchen und bringt die Türe so auf. Damit ebnete er den Weg für alle anderen. Das war ziemlich ungeschickt...

...nun hatte ich die versammelte Mannschaft auf dem grünen Balkon, der voller getrockneten, kleinen Blüten und Blätter war. Wischte jemand mit dem Schwanz auf den Platten oder noch schlimmer, lag darauf, war er voller Krümel. Stand derjenige auf und ging wieder hinein, war auch in der Wohnung alles voll. Blöd! Nun glücklicherweise war Chico der einzige, der sich wirklich mittendrin hineinlegte. Später wurde er dann von meinem Liebsten gebürstet, bis er wieder sauber war. Doch bis dahin musste er bei mir bleiben... und stellte lauter Seich an. Es war ihm bald langweilig und er musste alles ausprobieren. Wörtlich! Entweder lag er in den grössten Dreck oder er legte sich in einen Topf, probierte vom Lavendel und steckte auch sonst überall seine Nase hinein... Schwierig, schwierig, so überhaupt vorwärts zu kommen. Er war wie ein kleines Kind und ich musste immer ein Auge auf ihn haben.

Chico braucht noch immer Programm und Unterhaltung. Doch ansonsten ist Chico natürlich sehr lieb und verschmust. Das gehört auch dazu. Gleichzeitig ist er nach seinen Ferien auch eine Spur ruhiger geworden und verzieht sich auch mal, um seine Ruhe zu haben. Er geht noch immer abends freiwillig ins Bubenzimmer zum Schlafen. Es scheint fast, wie er nur da zur Ruhe käme. Das ist perfekt, denn wenn er draussen wäre, käme ich nicht zur Ruhe, weil er dann immer an meiner Türe kratzen würde. Er mag es überhaupt nicht, wenn ich im Schlafzimmer verschwinde und er nicht mitkommen darf. Jaja, unser verwöhnter Bube...

Zurück zur Balkon-Arbeit. Als wir da alle auf dem Balkon waren und aufräumten, waren die Mehrheit unserer Vierbeiner bei mir, im angrenzenden Raum oder ein kleiner Teil noch irgendwo am Schlafen. Da hörte ich das weinende Miauen.  Um Himmels Willen, was war denn hier los? Natürlich musste ich schnell nachsehen. Es war Dima, die alleine auf dem anderen Balkon war. Ich redete kurz mit ihr und ging zurück. Wenig später schrie sie wieder. Dieses Mal ging ich zurück und holte sie. Es schien fast, wie wenn sie überhaupt nicht alleine sein könnte. Sie hatte niemanden gesehen und da war offensichtlich auch niemand. Sie beruhigte sich sofort, als sie mit auf den anderen Balkon durfte. Und ich war wenig später überglücklich, als der Balkon wieder in einem aufgeräumten - und windsicherem - Zustand war.

Auch sehr kuschelig sind alle anderen. Gini ist oft in unserer Nähe, was doch erstaunt, da sie bislang nie zu mir gekommen ist. Doch das heisst nicht, dass sie auch alle Rechte bekommt. So entwischte sie mir letzthin durch meine Beine hindurch ins Schlafzimmer. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz und sie gab mir immer Antwort - aber unter dem Bett hervor. Zetter Mordio Schimpf! Als Antwort darauf, ihre hohe Stimme. Doch es gab kein Pardon, ich wollte schlafen und zwar ohne sie. Kaum hätte ich sie unter dem Bett erwischt, kam sie freiwillig hervor und ging zur Türe. Aber natürlich musste ich zuerst alles auseinandernehmen! Zetter Schimpf!

Auch jemand mit Extrawünschen ist Nestor. Natürlich will er immer Extras haben und besonders sein. So schlüpfte er abends wieder zurück in mein Büro, meinem Liebsten zwischen den Beinen hindurch. Dann konnte er mit uns alleine sein und nochmals auf den grünen Balkon gehen. Doch gestern nicht. Dieses Mal schimpfte mein Liebster mit ihm und ich bekam mit, dass Nestor diese Zeit zu sehr genossen hatte und nicht mehr herauskommen wollte, resp. meinem Liebsten nicht gehorcht hatte... Ups! Ja, wenn man nicht gehorcht, gibt es auch keine Extras...

Ja und so nimmt alles wieder seinen normalen Lauf. Wir werden an der Nase herumgeführt und führen selbst an der Nase herum. Also fast alles wieder beim Alten...

Ferien passé...
17.09.2018 15:51:45

Die letzten drei Wochen waren sehr lange. Unsere Coonies hatten sehr lange Zeiten nach uns, obwohl sie bestens versorgt waren. Wir waren drei Wochen in den Ferien. Chico durfte während dieser Zeit ebenfalls in die Ferien. Er hatte Papi-Ferien und war bei Frodo und Alba zu Gast. Als wir letztes Mal in die Ferien gingen, war es ihm furchtbar langweilig, sodass er dieses Mal auch weg durfte. Die anderen schienen es mehr oder weniger auszuhalten und blieben zuhause.

Während dieser Zeit hatten unsere Lieben einen super Service, bekamen ganz viele Streicheleinheiten und Leckerlis. Es schien ihnen bestens zu gehen.

Auch Chico ging es bestens, ausser dass sich in der letzten Woche noch seine Blase bemerkbar machte. Nach zwei Tagen hatte er sich schon wieder mit Frodo und Alba angefreundet und er war der fröhliche Dritte. Auch kamen viele Besucher, um Chico wiederzusehen. Also war immer was los.

Wir mussten uns somit keine Sorgen machen und konnten unser Ferien geniessen. Doch so einfach ist das natürlich nicht. Desto mehr Tiere wir gesehen haben, desto mehr vermissten wir unsere Vierbeiner. Wir redeten sogar mit wildfremden Tieren, weil wir es mittlerweile einfach so gewöhnt sind. Doch nun sind wir wieder zurück…

Chico kam bereits am Freitagmorgen nach Hause zurück, wir kamen erst am Abend. Sofort nach dem Türe öffnen wurden wir begrüsst. Jeder kam zum Schnuppern und zum Hallo sagen – ausser Nestor. Als ich auch ihm Hallo sagen wollte, zickte er und zog wütend von dannen. Als ich ihn später halten wollte, fauchte er mich wütend an und ich liess die Finger von ihm. Hoppla. War hier jemand wütend? Alle anderen schienen wirklich grosse Freude zu haben…

Am Samstag war dann der Wohnungsputz angesagt. Unsere Wohnungshüter hatten sich wirklich grosse Mühe gegeben und unsere Wohnung war in tiptopem Zustand – einwandfrei. Doch nun war natürlich das grosse Waschen angesagt. All unsere Kleider mussten wir waschen und natürlich kamen auch gleich alle Katzen-Sachen dran. Zwischenzeitlich war die Wohnung ganz schön leer und somit war es perfekt, auch gleich alles zu putzen. Unsere Coonies schliefen kaum. Sie waren arg damit beschäftigt, uns nicht mehr aus den Augen zu lassen. Kaum eine Nacht geschlafen, war auch Nestor wieder glücklich. Er ist nun dermassen anhänglich, dass ich keinen Schritt ohne ihn machen kann. Sieht er mal keinen, dann will er unbedingt kuscheln und hochgehoben werden. Dann schnurrt er und schnurrt und schnurrt…. Braucht mal jemand eine Pause vom ständigen beobachten, ist der Balkon beliebt. Alle schienen es zu geniessen, dass der Balkon ständig offen war und sie ein und aus gehen konnten.

Einzig Chico hat sich sehr verändert. Irgendwie ist er ernster geworden. Er läuft uns schon auch nach, ist aber auch eigenständiger und bleibt mal irgendwo liegen. Auch musste er das eine oder andere Gefauche über sich ergehen lassen, weil er doch wieder anders riecht und weg war. Aber er lässt sich noch immer sehr gerne knuddeln und schnurrt nun noch leiser als vorher.

Wer mich aus Distanz nicht aus den Augen lässt, ist Amur. Er beobachtet mich immer und wenn ich nicht innert einer Minute wieder zurückkomme, dann trottet er mir nach – nur um sicher zu gehen, dass ich nicht verschwunden bin. So scheint es zumindest…

Auch am Sonntag wurden wir nicht aus den Augen gelassen. Alles wurde genauestens beobachtet und wehe, wir gingen beide aus der Wohnung. Dann hatten wir bei unserer Rückkehr eine Horde Vierbeiner an der Türe, die warteten.

Also ehrlich, sooooooooo anhänglich hatte ich unsere Coonies noch nicht erlebt. Es scheint wirklich, als hätten sie uns sehr vermisst und das freut uns natürlich auch sehr. Es ist wunderschön, alle wieder zu knuddeln, das samtige Fell und der Fingern zu spüren, das Schnurren zu spüren und das Vertrauen in den Augen zu erkennen. Natürlich haben auch wir unsere Coonies sehr vermisst!

Veränderung...
01.09.2018 15:20:33

Zinka spürt genau, dass eine Veränderung in der Luft liegt. Doch welche Veränderung ist es? Sie verfolgt mich auf Schritt und Tritt und beobachtet mich mit Argus-Augen. Ob sie es herausfindet? Dasselbe gilt für Nestor und Don. Nestor duldet Don in seiner Nähe. Das erstaunt mich immer wieder, weil er sonst eher nur die Mädchen um sich akzeptiert. Doch nun haben sie mich beide in mein Büro verfolgt und bleiben vor mir liegen. Ich mache kurz meine PC-Arbeit und damit finden sie endlich ihre Ruhe und schlafen ein. Zwei Verfolger weniger.

Ja und sonst ist es bei uns gemütlich und ruhig – ausser jemand planscht. Wir haben wieder das Katzenbad aufgestellt und alle Wassertöpfe in der Wohnung in die Abwaschmaschine gesteckt. Somit ist auch gewährleistet, dass wir in der Wohnung gerade kein Planschbad bekommen – denn die Wohnung ist gerade frisch geputzt. Doch wehe, Dima hat das Plansch-Bedürfnis. Dann wird so fest geplanscht, bis mindestens ein Drittel des Wassers rundherum verteilt ist. Anschliessend hat sie meist das Bedürfnis, herumzulaufen und macht das mit Vorliebe mit den nassen Pfoten auf dem sauberen Parket. Doch heute ohne mich. Jedes Mal, wenn ich sie erwische, dann gebe ich meinem Unmut kund und lasse sie nicht herein. Dima versteht die Welt nicht mehr…

… ja und spätestens da realisiere ich, wir sind in der «Kindererziehung» wohl wirklich nie mehr so streng, wie wir anfangs waren. Altersmilde? Oder einfach tolerant(er)… ;-) wer weiss… aber Don und Dima sind dermassen grosse Planschi-Katzen, dass jede Erziehung scheiterte… Das Positive: sie trinken genug…

Da es Chico im Moment bei uns zu langweilig wäre – er liebt Menschen und wenn die Post abgeht – durfte er zu Papi in die Ferien. Die Zwei brauchten dieses Mal gerademal einen Tag, um sich aneinander zu gewöhnen und sind schon wieder beste Freunde. Auch Alba hat Chico schon wieder akzeptiert, wenn sie auch etwas länger brauchte. Dafür ist nun Chico da, um mit Frodo zu streiten und das erleichtert ihr Leben eh gerade ungemein. Dazu kommt, dass die halbe Verwandtschaft nun ständig vorbeischaut und Chico sehen will. Damit hat er nun definitiv viel los. Auch gibt es mit seinem Papi immer etwas zu beobachten und zu sehen, sodass sowieso alle glücklich sind. Damit haben alle Zwei- und Vierbeiner ihre Abwechslung…

Nichts, einfach nichts
20.08.2018 09:00:56

Das letzte Wochenende war bei uns so viel los, wir waren immer irgendwo unterwegs. So hatten wir die Woche davor abends einfach nichts gemacht und uns vorerholt. Spannend ist dabei, dass auf dem bald nicht mehr neuen Sofa Gini die „Herrschaft“ hat. Wenn wir da sitzen, sitzt sie oft neben mir, vor allem wenn ich das Sofa so programmiere, dass meine Beine hoch sind. Dann liegt sie mit Aussicht neben meinen Beinen und es sieht aus, als würde sie mit uns fernsehen. Vermutlich wird es aber eher so sein, dass sie alles und jeden überblickt. Von ihrem Blickwinkel aus hat sie das ganze Wohn- und Esszimmer im Überblick. Aber ihre „Dominanz“ ist auch so gross, dass dann niemand mehr kommt.

Leider kommt auch Don nicht mehr aufs Sofa. Auf das alte Sofa ist er immer wieder zum Kuscheln gekommen. Doch das macht er auf dem neuen Sofa nicht mehr. Meistens habe ich auch ein Kissen auf dem Schoss. Ob ihn das stört? Überhaupt kommt Don viel seltener. Oft will er auf meinen Schoss kommen, wenn ich am Esstisch sitze und esse. Nur möchte ich dann weiteressen und muss dann alles über oder durch Fell „transportieren“. Je nach dem wo der Schwanz ist und ob Don ihn gerade bewegt, ist das höchst unbeliebt bei mir. Ich esse wirklich lieber ohne Haare. Aber wo ich es natürlich liebe ist, wenn er beim Arbeiten kommt. Da passt es natürlich bestens, Don auf dem Schoss und PC davor auf dem Pult. Nur stehen sich hier zwei in Konkurrenz. Denn genau das möchte auch Nestor. Don hält es zwar jeweils länger aus, dafür kommt Nestor öfters vorbeispaziert und möchte JETZT, aber wirklich genau dann kuscheln. Super.

Eine ständige Begleiterin beim Arbeiten ist Anka. Sie liegt immer und die ganze Zeit neben oder hinter meinem PC, aber immer bei mir. Auch steht sie immer sofort bereit, um mit mir ins Schlafzimmer zu kommen. Das sind ihre zwei Orte, wo sie mich nicht mehr aus den Augen lässt. Anka ist richtig enttäuscht, dass sie nur am Wochenende mit ins Schlafzimmer darf. Doch dann liegt sie im Bett neben mir und verlässt diese Position nur, um auch auf meine Brust zu kommen. Das will sie insbesondere dann, wenn das auch andere machen. Aber ehrlich, die Brustposition ist nicht mehr meine Lieblingsposition. Unsere Coonies sind auch wirklich schwer und diese Gewicht auf der Brust? Da fühle ich mich immer wie ein gestrandeter Wal…

Wenn Anka im Büro und im Schlafzimmer bei mir ist, dann ist Chico fast immer bei mir oder in meiner Nähe. Meist liegt er auch in einer Distanz, wo er mich sehen und beobachten kann. Er ist wirklich unglaublich anhänglich – und verfolgend. Unglaublich! Wenn ich im Badezimmer bin, liegt er wie ein Wachhund vor der Türe. Manchmal spielt er dann aber auch gerade mit meiner Handtasche oder tut so, als würde mich nicht sehen und liegt in der Katzenzimmertüre. Doch wehe, ich gehe ins Schlafzimmer, dann steht er schon da und will also um jeden Preis mit. Wenn er einmal doch nicht mit darf, dann liegt er unmittelbar vor der Türe – aus Protest? Im Schlafzimmer haben wir dann morgens wie abends eine kurze Kuschelsession. Ich halte ihn fest oder liege halb auf ihm und knuddle ihn. Er schnurrt und hasst und liebt es. Chico bleibt zwar entspannt liegen, steht aber danach sofort auf und will aus dem Schlafzimmer hinaus. Und doch kommt er jeden Tag aufs Neue…

Da Zinka die Schlafzimmer-Kuschelsession meist verpasst oder überhaupt nicht mit Chico mitkommen will, hat sie sich eine andere Zeit gesucht. Neuerdings kommt Zinka mit aufs Klo. Sie springt dann auf meinen Schoss, wo ich ihre nackten Füsse spüre, die sich sehr kalt anfühlen. Aber Zinka will um keinen Preis gehalten werden und ich will um keinen Preis Krallenabzeichen auf meinem Schoss haben… Nun ja, diese Kuschelsession dauert meist nicht sehr lange. Schade Zinka!

Ja und nachdem wir viel unterwegs waren, waren wir am Sonntag Zuhause und es war putzen und waschen angesagt. Dummerweise haben wir sehr viele Birkenblüten auf dem Balkon und hatten die Balkontüre geöffnet, bevor wir das sahen. Was hat das zur Folge? Ja genau. Eine Fellnase wälzt sich am Boden und trägt damit die Blüten in die Wohnung. Die zweite Fellnase wischt mit dem Schwanz über die Blatten und hat dann einen geschmückten Schwanz, der ebenfalls in der Wohnung präsentiert wird. Ja und jede weiter Fellnase macht das nach und präsentiert das Resultat dann… Mist… da war wirklich „putzen“ angesagt. Glücklicherweise haben wir zwei Staubsauger, da konnte jemand den Balkon saugen und der andere den Rest. Jetzt fehlte uns nur noch der Dritte, der die Katzen ent-dekorierte. Ja und aus „schnell“ staubsaugen wurden drei Stunden… dafür sind jetzt auch wieder alle Katzensachen geputzt oder gestriegelt oder gesaugt… und, Katze und Mensch sah auch am Abend noch, dass geputzt wurde…

Heisse Zeiten vorbei
14.08.2018 06:44:12

Die heissen Zeiten sind scheinbar vorbei, doch diese letzten Tage haben wir sehr genossen. Es ist schön, wenn wir in allen Zimmern die Fenster offen lassen können und ein angenehmes Windchen geht. Weniger schön ist hingegen, wenn dann die vielen Fliegen Einzug halten. Doch glücklicherweise lieb ich es, dann die Wohnung auszuräuchern. Von einer früheren Ferienreise haben wir noch Weihrauch bester Qualität. Schnell schliesse ich die Fenster, damit der Rauch in der Wohnung bleibt. Damit wird jede Fliege vertrieben. Anfangs ist der Weihrauch-Duft sehr intensiv und über die Stunden bleibt er dann dezent in der Wohnung hängen. Unsere Coonies haben sich daran gewöhnt. Der Rauch steigt eh und trifft sie weniger. Wenn es jemanden stören würde, dürfte er auf den Balkon gehen. Hinzu kommt, dass Weihrauch eine desinfizierende Wirkung hat. Für mich ist fast alles gut, Hauptsache die lästigen Fliegen sind weg. Gut gelüftet und dann rechtzeitig die Fenster geschlossen zusammen mit dem Weihrauch, macht ein angenehmes Wohnklima.

Weniger angenehm ist hingegen, dass ich ein Trotzibueb und einen Pinkelbuben habe. Ob das ein und dieselbe Katze ist, wissen wir nicht. Irgendetwas scheint auf alle Fälle denjenigen zu stören und ich wette, dass es an einem Tag Chico war. Irgendetwas muss ihn arg wütend gemacht haben, dass er getrotzt hat – ausser er hätte wirklich gerade eine Blasenentzündung gemacht. Auf alle Fälle pinkelte er mir im Büro vor den Kasten. Anschliessend verriet er seinen Standort, indem er das Bissi verscharren wollte. Da hörte ich ihn und sah nach ihm. Himmel, war ich wütend auf ihn und schimpfte ihn aus. Mein Liebster sah nach mir und fragte, ob Chico dort hingepinkelt hätte. Da realisierte ich, dass ich eigentlich nicht exakt wusste, ob er es wirklich gewesen ist. Mist! Ich war ziemlich sicher.

Wieder wenig später hörte ich dieses unverkennbare Verscharr-Geräusch am falschen Ort und ich sah sofort nach. Nun war die Pinkelei mitten auf dem Kuhfell und wieder wollte Chico verscharren. Wir sagten nichts, putzen einfach auf und liessen ihn stehen. Danach hörte es auf. Himmel, werden wir gerade von einer Katze erzogen? Nun ja, so oder so, ich bin froh, hörte das anschliessend auf… hoffentlich, oder wir haben es nicht mehr gesehen. Aber halt… da war doch noch etwas…

Am Sonntag haben wir gemütlich auf dem Balkon gebruncht, als ich es zu riechen begann. Ich weiss nicht immer, ob es schön ist, einen so ausgeprägten Riech- und Hörsinn zu haben. Irgendwann sagte ich, dass es hier auf dem Balkon wie auf einem ungeputzten Männerklo stinke. Ich wusste, dass es die halbe Höhle war, die dort stand, weil sie schon vor ein paar Wochen vollgepisst war. Nur nervt es mich, weil ich nun wieder etwas wegschmeissen muss. Doch meine Augen sagten mir, dass es auch die Liege aus altem Katzengras war. Es war beides. Sehr schade. Damit hat der Balkon nun keine Liegeplätzchen mehr am Boden. Wirklich sehr schade. Selbstverständlich entsorgten wir sofort alles. Doch wer soll das gewesen sein?

Das Katzengras war samt Erde ausgetrocknet und lag in einer Kartonschale. Als ich sie hoch hob, war es unten auf der Platte feucht. Ich wollte kurz daran riechen, doch es verschlug mir den Atem. Also wusste ich, dass ich auch putzen musste. Glücklicherweise hatte mein Liebster gerade wieder Javel gekauft, sodass ich die Flecken entsprechend besprühte und danach noch etwas ausleerte und schliesslich alles mit der Giesskanne bespritzte und hoffentlich wegleerte. Ich dachte mir, dass die Platten sicher schnell trocknen würden und ich deswegen nicht die Türe schliessen müsse. Falsch gedacht. Natürlich trockneten die Platten verhältnismässig schon schnell, aber davor legten sich noch alle – schwarzen – Katzen in das mit Javel-Wasser angerührte Wasser… scheinbar war es dort am Kühlsten… Kaum kamen diese Katzen in die Wohnung, hatten wir in der Wohnung Pfotenabdrücke und lange Abdrücke vom Schwanz. Super! Als hätten wir auch noch putzen wollen… Dima genoss es, so im Feuchten zu liegen. Ich fragte sie danach dann aber sicherheitshalber trotzdem noch, weil Javel ja auch zum Bleichen verwendet werden kann: Liebe Dima, möchtest zu eigentlich noch mehr Silberfäden haben? Schnurrschnurr…

Hitze-kuschelig
06.08.2018 17:22:55

Um Himmels Willen. Was ist soll mit unseren Katzen? Ausgerechnet jetzt in der grössten Hitze sind sie gaaaaanz kuschelig und wollen Nähe und gestreichelt werden. Warum gerade jetzt? Gini ist oft in unserer Nähe. Das ist an sich nichts Neues, denn sie liebt es, bei meinem Liebsten in der Küche in der Quere zu liegen, wenn er kocht. Doch neuerdings bleibt sie anschliessend und streicht beim Essen um unsere Füsse oder spielt den Sherif und sitzt auf dem Stuhl am Tischende. Doch wehe, ich stehe auf oder sitze nicht sec an der Stuhllehne, dann kommt Gini und setzt sich auf meinen Stuhl. Vorher sah das immer so aus, wie „ich ersetze Dich, kein Problem, geh Du nur…“. Doch jetzt steht sie in meinem Rücken und streicht ihren Kopf daran. Hallo? Vorher war ich für sie eine Persona non grata und jetzt plötzlich so?

Bei Chico hingegen bin ich die Nummer eins. Er verfolgt mich ständig und liebt es, wenn ich viel mache. Das hält sich allerdings im Moment gerade in Grenzen, da es für grössere Aktivitäten bei uns einfach zu warm ist. Trotzdem verfolgt Chico sehr genau, was ich mache und ist manchmal wie ein Geist plötzlich bei mir. Er findet die liegende Position immer schnell und beobachtet, was ich mache oder schläft einfach da weiter. Vorher hat er sich oft am Boden gedreht und streckte uns sein Bäuchlein entgegen. Das macht er noch immer, obwohl sein Bäuchlein gerade nackig ist, scheint er es doch für den Wärmeausgleich zu machen. Spannend hingegen ist, dass sein Bäuchlein oft auch kalt ist.

Normalerweise schläft Chico nachts noch immer bei den Jungs. Doch da es am Wochenende wieder so warm war in unserer Wohnung und wir diese Hitze nicht hinaus gebracht haben, liessen wir nachts überall die Türen und Fenster hoffen. Damit blieb – ausnahmsweise – auch die Schlafzimmertüre offen. Es war allerdings ein schwieriges Schlafen. Zum einen war es natürlich sehr heiss und zum andern weckten mich auch immer wieder ungewohnte Geräusche. Doch Chico war oft in meiner Nähe. Entweder lag er im Türrahmen und kontrollierte den Zu- und Abgang oder er lag neben mir und schnarchte mir in die Ohren. Eigentlich weiss ich gar nicht so genau, ob Chico wirklich schnarcht, aber er hat oft „Böge“ in der Nase und dadurch atmet er geräuschvoll. Manchmal nennen wir ihn auch „Bögibueb“. So oder so bin ich nur schon wegen ihm erwacht, weil er eben schnarchte. Morgens um 4 oder 5 Uhr wurden dann die Kleinen aktiv und begannen ihre Krallen auf dem Sisal zu wetzen. Da beförderte ich alle aus dem Schlafzimmer, damit ich die Türe schliessen konnte. Chico verschwand irgendwohin und zeitgleich kam Nestor und stellte sich für die Bubentüre. Er schien unbedingt dort hinein zu wollen – als wolle er endlich in Ruhe schlafen… Was auch ich anschliessend tat…

Anka ist immer an speziellen Orten zur Stelle. Scheinbar begrüsst sie morgens noch immer meinen Liebsten und erzählt ihm dann ihre Träume. Später kommt sie dann zu mir und holt sich ihre Streicheleinheiten ab. Tagsüber hingegen schläft sie oft und viel. Doch wehe die Schlafzimmertüre steht offen, dann ist sie immer sehr schnell zur Stelle. Wenn ich im Bett noch etwas mache, legt sie sich an meine Seite. Hier kann sie sehr lange ausharren. Anfangs schnurrt sie, irgendwann schläft sie. Dementsprechend war sie überglücklich, als sie ebenfalls ins Schlafzimmer kommen durfte, als wir überall offen hatten. Als erstes wollte sie mir gleich auf den Bauch liegen und gestreichelt werden. Doch das packte ich überhaupt nicht. Ich hatte gerade eine angenehme Körpertemperatur und brauchte das überhaupt nicht, mich vor dem Einschlafen noch aufzuheizen. Reflexartig strampelte ich wie wild, fast wie ein gestrandeter Fisch, der am Bauch festgemacht war. Anka verstand die Welt nicht mehr, aber sie liess mich in Ruhe. Doch anschliessend wollte sie auch nicht mehr bei mir liegen – sie war beleidigt. Und ich war froh, nicht noch wärmer zu bekommen…

Den Balkon mit den Töpfen hatte ich in den letzten Wochen, fast schon Monaten, für unsere Coonies „gesperrt“. Mir hatte es so gefallen, dass eine Eidechse dort war, sodass ich es nicht gefährden wollte. Doch leider haben wir es nur ein einziges Mal gesehen. Mit der Hitze kam, dass wir auch dort offen liessen. Das nutzten unsere Coonies gleich sehr, denn natürlich lieben sie die Abwechslung. Es schien, als wollten sie gerade nur noch dort liegen. Darin und Dima mussten dazu noch die Töpfe inspizieren und legten sich dann ausgerechnet an die Blumentöpfe, wo überall Hauswurz-Blüten lagen. Dimas Schwanz war dermassen voller verwelkten Blüten, dass sie fast als Blumenmädchen durchging. Netterweise sprintete sie damit dann in die Wohnung und verteilte vermutlich überall ein bisschen. Chico hingegen war überglücklich, dass er endlich wieder einmal von diesem Lavendelbusch probieren konnte. Noch immer frisst er regelmässig Lavendel… Ja und so ging ein heisses Wochenende schon zu Ende…

Hitzefrei
30.07.2018 07:16:52

Ich bin mir gerade am Überlegen, was bei uns in den letzten Tagen passiert ist und denke, da war doch nichts. Ob unsere Coonies gerade hitzefrei machen? Bei diesem Wetter scheinen sie wirklich erst abends fitter zu werden, wobei eine gewisse Trägheit den ganzen Tag bleibt. Also, was soll ich da bitteschön schreiben? Genau, wir machen hitzefrei…

Veränderungen
23.07.2018 12:48:03

Veränderungen sind nicht jeder Katze ihre Sache. Angefangen hat alles am Freitagmorgen um 7.30 Uhr mit dem Klingeln. Die Buben waren noch in ihrem Schlafzimmer und natürlich irritiert, dass es schon klingelte und sie nicht draussen waren. Auch irritierte sie, dass sie drinnen bleiben mussten und dass sie so viele Geräusche hörten. Alle anderen waren in der Zwischenzeit verstoben. Denn nun kamen zwei junge Männer, die höflichst und ohne eine Bemerkung die Schuhe vor der Türe abzogen und unser Sofa in den Einzelteilen je nach unten trugen. Dann kam das neue Sofa. Das ganze dauerte keine 20 Minuten und schon war aus alt mach neu. Oh wir freuten uns sehr über das neue Sofa, doch noch hatten wir keinen Schimmer, wie wir uns das neue Wohnzimmer einrichten würden. Wir hatten die Masse nicht mehr exakt in Erinnerung und mit allen elektronischen Möglichkeiten war klar, dass es rückseitig einiges an Platz beanspruchte. Doch für den Moment liessen wir das Sofa sowieso stehen, wie es gerade war. Zuerst war einmal putzen angesagt…

Mit der einkehrenden Ruhe kamen auch alle Coonies wieder aus ihrem Versteck hervor oder durften aus dem Zimmer kommen, in dem sie waren. Die eine oder andere hatte ich nämlich auch eingeschlossen, damit wir die Haustüre offen lassen könnten. Doch nun spazierten alle herum und erschnüffelten das neue Sofa – meist eher im Vorbeigehen.

Das Putzen übernahm nachmittags unser Putzengel. Es ist immer wieder ein Genuss, abends die wunderbar, frisch geputzte Wohnung geniessen zu können. Natürlich ist unser Putzengel auch um einiges effizienter als wir, denn uns kommt dazwischen immer noch dieses und jenes in den Sinn und natürlich leeren wir vor dem Putzen nicht auch extra die Wohnung. Doch so ist es perfekt. Wir stellen alle kleinen und grösseren, hauptsächlich mobilen Sachen auf den Balkon und damit ist die Wohnung natürlich schon viel einfacher zu putzen.

Währenddessen hatte ich ein besonderes Erlebnis mit Nestor. Nachmittags liegen unsere Coonies oft in meinem Büro – um mich herum. Doch wenn unser Putzengel mit dem Staubsauger kommt, dann fühlen sie sich in die Enge gedrängt und ich muss zuerst alle hinausbringen, bevor der Stausauger kommen darf. Einzig Nestor und Gini ist der Staubsauger egal. Damit liess ich Nestor auf meinem Pult zurück, in der Hoffnung, dass er noch da ist, wenn ich wieder zurückkomme, resp. wenn mein Büro gesaugt ist. Ich ging zu meinem Liebsten und wartete da. Da kam Nestor anmarschiert. Ich wollte ihn auf den Turm hochheben, da wurde ich fürchterlich angeknurrt und angeschimpft. Ähm. Hoppla. Was ist denn jetzt mit Nestor los? Knurrt er mich an, weil ich vorher Zita getragen hatte und er den Duft von ihr gerade nicht verträgt? Komisch. Aber er hörte überhaupt nicht auf, als ich in seiner Nähe blieb. Ich bin arg verwundert.

Wenig später gehe ich zurück in mein Büro. Kaum sitze ich wieder, kommt auch Nestor und will auf meinen Schoss springen. Nun gut. Nachmittags will er öfters gekuschelt werden. Wenn kein anderer Coonie da ist, nimmt er sich die Zeit für mich und will von mir gestreichelt werden – aber bitte ausführlich! Wenn er genug hat, dann legt er sich in das Kissen, dass ich ihm bereitgelegt habe, neben meinem PC. Nachmittags wechseln wir dann öfters so ab. Aber jetzt war von Gezicke überhaupt keine Rede mehr. War Nestor vorhin wütend auf mich, weil ich ihn alleine in meinem Büro zurückgelassen hatte? Wollte er unbedingt bei mir bleiben? Ich weiss es nicht. Aber an diesen Tagen waren fast alle sehr, sehr anhänglich und kuschelig…

Am Sonntag hatten wir nach einigem hin und her überlegen entschieden, wie wir das Sofa stellen wollten. Wir wussten, wie wir es haben wollten, mussten aber das eine oder andere ausprobieren. Unsere Coonies legten sich schlafen und wir stellen unser Wohnzimmer um. Es dauerte seine Zeit, aber kein Coonie „störte“ uns. Einzig Zinka machte ab und zu einen Kontrollrundgang, aber ansonsten wusste danach niemand, wie es war und was für Geheimgänge es gab. Auf alle Fälle kreierten wir schon den einen oder anderen, gezielten Coonie-Durchgang. Dazu konnten wir die neuen Coonie-Sofas ebenfalls bestens platzieren. Die Mühe hatte sich gelohnt und wir waren stolz auf unser Ergebnis. Einzig mein Liebster befand irgendwann „unterwegs“, nein, es ist keinen Mehrwert, wie es neu ist. Doch als er am Schluss alles eingerichtet sah, kam auch von ihm ein „wow“. Unser Wohnzimmer wirkt auf einmal viel grösser und doch irgendwie wie eine Wohlfühlhöhle. Ich bin gespannt, wie es sich bewähren wird.

Als dann ein Coonie nach dem anderen erwachte und das Wohnzimmer inspizierte, wurden vor allem Darin, Dima und Don etwas überdreht. Sie schienen Freude an der Veränderung zu haben. Selbst Amur sprang wie ein junges Rehlein hin und her und musste natürlich als erstes die Kuh wieder „zusammenlegen“. Chico tat es ihm natürlich bald nach. Auch der Coonie-Durchgang wurde schon sofort benutzt und es schien, als würden sie sich im Kreis jagen. Kaum hörte jemand jemanden auf der anderen „Seite“, wurde er natürlich auch erschreckt und dann gejagt. Auf dem neuen Sofa platzierte ich ein neues und ein altes Fell, damit unser Sofa hoffentlich länger schön bleibt. Gini liebt „ihr“ neues Fell, dass die ähnliche Farbe wie ihr Fell hat. Doch oh Schreck, Amur lag darauf. Argwöhnisch blickte sie vom Tisch neben dem Sofa „um die Ecke“ und erschien richtig mürrisch. Man konnte ihrem Gesicht ablesen, was sie vermutlich dachte: was macht der da, warum liegt der auf meinem Fell, warum geht er nicht, was muss ich machen, dass er geht, … oder so ähnlich. Doch Amur liess sich nicht stören.

Einzig Nestor, der die ganze Zügelaktion erstaunlicherweise verschlafen hatte, kam mit der Veränderung nicht zurecht. Bei ihm schien es zu denken: warum habe ich das verschlafen, warum haben sie nicht auf mich gewartet, das geht ja gar nicht, dass sie das jetzt ohne mich gemacht haben, … Nestor war mürrisch. Es gefällt mir nicht, es gefällt mir nicht, es gefällt mir nicht, naja, so schlecht ist es irgendwo doch auch nicht, aber noch gefällt es mir nicht. Ich gehe wieder schlafen…

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