Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydookers - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Alltag erzählt...(Anna's) Mollydookers - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt
AnNa's Welt
Herzlich Willkommen
Juni, 2013
Juli, 2013
August, 2013
September, 2013
Oktober, 2013
November, 2013
Dezember, 2013
Januar, 2014
Februar, 2014
März, 2014
April, 2014
Mai, 2014
Juni, 2014
Juli, 2014
August, 2014
September, 2014
Oktober, 2014
November, 2014
Dezember, 2014
Januar, 2015
Februar, 2015
März, 2015
April, 2015
Mai, 2015
Juni, 2015
Juli, 2015
August, 2015
September, 2015
Oktober, 2015
November, 2015
Dezember, 2015
Januar, 2016
Februar, 2016
März, 2016
April, 2016
Mai, 2016
Juni, 2016
Juli, 2016
August, 2016
September, 2016
Oktober, 2016
November, 2016
Dezember, 2016
Januar, 2017
Februar, 2017
März, 2017
April, 2017
Mai, 2017
Juni, 2017
Juli, 2017
August, 2017
September, 2017
Oktober, 2017
November, 2017
Dezember, 2017
Januar, 2018
Februar, 2018
März, 2018
April, 2018
Mai, 2018
Juni, 2018
Juli, 2018
August, 2018
September, 2018
Blog - aus unserem Alltag erzählt...
RSS
Ferien passé...
17.09.2018 15:51:45

Die letzten drei Wochen waren sehr lange. Unsere Coonies hatten sehr lange Zeiten nach uns, obwohl sie bestens versorgt waren. Wir waren drei Wochen in den Ferien. Chico durfte während dieser Zeit ebenfalls in die Ferien. Er hatte Papi-Ferien und war bei Frodo und Alba zu Gast. Als wir letztes Mal in die Ferien gingen, war es ihm furchtbar langweilig, sodass er dieses Mal auch weg durfte. Die anderen schienen es mehr oder weniger auszuhalten und blieben zuhause.

Während dieser Zeit hatten unsere Lieben einen super Service, bekamen ganz viele Streicheleinheiten und Leckerlis. Es schien ihnen bestens zu gehen.

Auch Chico ging es bestens, ausser dass sich in der letzten Woche noch seine Blase bemerkbar machte. Nach zwei Tagen hatte er sich schon wieder mit Frodo und Alba angefreundet und er war der fröhliche Dritte. Auch kamen viele Besucher, um Chico wiederzusehen. Also war immer was los.

Wir mussten uns somit keine Sorgen machen und konnten unser Ferien geniessen. Doch so einfach ist das natürlich nicht. Desto mehr Tiere wir gesehen haben, desto mehr vermissten wir unsere Vierbeiner. Wir redeten sogar mit wildfremden Tieren, weil wir es mittlerweile einfach so gewöhnt sind. Doch nun sind wir wieder zurück…

Chico kam bereits am Freitagmorgen nach Hause zurück, wir kamen erst am Abend. Sofort nach dem Türe öffnen wurden wir begrüsst. Jeder kam zum Schnuppern und zum Hallo sagen – ausser Nestor. Als ich auch ihm Hallo sagen wollte, zickte er und zog wütend von dannen. Als ich ihn später halten wollte, fauchte er mich wütend an und ich liess die Finger von ihm. Hoppla. War hier jemand wütend? Alle anderen schienen wirklich grosse Freude zu haben…

Am Samstag war dann der Wohnungsputz angesagt. Unsere Wohnungshüter hatten sich wirklich grosse Mühe gegeben und unsere Wohnung war in tiptopem Zustand – einwandfrei. Doch nun war natürlich das grosse Waschen angesagt. All unsere Kleider mussten wir waschen und natürlich kamen auch gleich alle Katzen-Sachen dran. Zwischenzeitlich war die Wohnung ganz schön leer und somit war es perfekt, auch gleich alles zu putzen. Unsere Coonies schliefen kaum. Sie waren arg damit beschäftigt, uns nicht mehr aus den Augen zu lassen. Kaum eine Nacht geschlafen, war auch Nestor wieder glücklich. Er ist nun dermassen anhänglich, dass ich keinen Schritt ohne ihn machen kann. Sieht er mal keinen, dann will er unbedingt kuscheln und hochgehoben werden. Dann schnurrt er und schnurrt und schnurrt…. Braucht mal jemand eine Pause vom ständigen beobachten, ist der Balkon beliebt. Alle schienen es zu geniessen, dass der Balkon ständig offen war und sie ein und aus gehen konnten.

Einzig Chico hat sich sehr verändert. Irgendwie ist er ernster geworden. Er läuft uns schon auch nach, ist aber auch eigenständiger und bleibt mal irgendwo liegen. Auch musste er das eine oder andere Gefauche über sich ergehen lassen, weil er doch wieder anders riecht und weg war. Aber er lässt sich noch immer sehr gerne knuddeln und schnurrt nun noch leiser als vorher.

Wer mich aus Distanz nicht aus den Augen lässt, ist Amur. Er beobachtet mich immer und wenn ich nicht innert einer Minute wieder zurückkomme, dann trottet er mir nach – nur um sicher zu gehen, dass ich nicht verschwunden bin. So scheint es zumindest…

Auch am Sonntag wurden wir nicht aus den Augen gelassen. Alles wurde genauestens beobachtet und wehe, wir gingen beide aus der Wohnung. Dann hatten wir bei unserer Rückkehr eine Horde Vierbeiner an der Türe, die warteten.

Also ehrlich, sooooooooo anhänglich hatte ich unsere Coonies noch nicht erlebt. Es scheint wirklich, als hätten sie uns sehr vermisst und das freut uns natürlich auch sehr. Es ist wunderschön, alle wieder zu knuddeln, das samtige Fell und der Fingern zu spüren, das Schnurren zu spüren und das Vertrauen in den Augen zu erkennen. Natürlich haben auch wir unsere Coonies sehr vermisst!

Veränderung...
01.09.2018 15:20:33

Zinka spürt genau, dass eine Veränderung in der Luft liegt. Doch welche Veränderung ist es? Sie verfolgt mich auf Schritt und Tritt und beobachtet mich mit Argus-Augen. Ob sie es herausfindet? Dasselbe gilt für Nestor und Don. Nestor duldet Don in seiner Nähe. Das erstaunt mich immer wieder, weil er sonst eher nur die Mädchen um sich akzeptiert. Doch nun haben sie mich beide in mein Büro verfolgt und bleiben vor mir liegen. Ich mache kurz meine PC-Arbeit und damit finden sie endlich ihre Ruhe und schlafen ein. Zwei Verfolger weniger.

Ja und sonst ist es bei uns gemütlich und ruhig – ausser jemand planscht. Wir haben wieder das Katzenbad aufgestellt und alle Wassertöpfe in der Wohnung in die Abwaschmaschine gesteckt. Somit ist auch gewährleistet, dass wir in der Wohnung gerade kein Planschbad bekommen – denn die Wohnung ist gerade frisch geputzt. Doch wehe, Dima hat das Plansch-Bedürfnis. Dann wird so fest geplanscht, bis mindestens ein Drittel des Wassers rundherum verteilt ist. Anschliessend hat sie meist das Bedürfnis, herumzulaufen und macht das mit Vorliebe mit den nassen Pfoten auf dem sauberen Parket. Doch heute ohne mich. Jedes Mal, wenn ich sie erwische, dann gebe ich meinem Unmut kund und lasse sie nicht herein. Dima versteht die Welt nicht mehr…

… ja und spätestens da realisiere ich, wir sind in der «Kindererziehung» wohl wirklich nie mehr so streng, wie wir anfangs waren. Altersmilde? Oder einfach tolerant(er)… ;-) wer weiss… aber Don und Dima sind dermassen grosse Planschi-Katzen, dass jede Erziehung scheiterte… Das Positive: sie trinken genug…

Da es Chico im Moment bei uns zu langweilig wäre – er liebt Menschen und wenn die Post abgeht – durfte er zu Papi in die Ferien. Die Zwei brauchten dieses Mal gerademal einen Tag, um sich aneinander zu gewöhnen und sind schon wieder beste Freunde. Auch Alba hat Chico schon wieder akzeptiert, wenn sie auch etwas länger brauchte. Dafür ist nun Chico da, um mit Frodo zu streiten und das erleichtert ihr Leben eh gerade ungemein. Dazu kommt, dass die halbe Verwandtschaft nun ständig vorbeischaut und Chico sehen will. Damit hat er nun definitiv viel los. Auch gibt es mit seinem Papi immer etwas zu beobachten und zu sehen, sodass sowieso alle glücklich sind. Damit haben alle Zwei- und Vierbeiner ihre Abwechslung…

Nichts, einfach nichts
20.08.2018 09:00:56

Das letzte Wochenende war bei uns so viel los, wir waren immer irgendwo unterwegs. So hatten wir die Woche davor abends einfach nichts gemacht und uns vorerholt. Spannend ist dabei, dass auf dem bald nicht mehr neuen Sofa Gini die „Herrschaft“ hat. Wenn wir da sitzen, sitzt sie oft neben mir, vor allem wenn ich das Sofa so programmiere, dass meine Beine hoch sind. Dann liegt sie mit Aussicht neben meinen Beinen und es sieht aus, als würde sie mit uns fernsehen. Vermutlich wird es aber eher so sein, dass sie alles und jeden überblickt. Von ihrem Blickwinkel aus hat sie das ganze Wohn- und Esszimmer im Überblick. Aber ihre „Dominanz“ ist auch so gross, dass dann niemand mehr kommt.

Leider kommt auch Don nicht mehr aufs Sofa. Auf das alte Sofa ist er immer wieder zum Kuscheln gekommen. Doch das macht er auf dem neuen Sofa nicht mehr. Meistens habe ich auch ein Kissen auf dem Schoss. Ob ihn das stört? Überhaupt kommt Don viel seltener. Oft will er auf meinen Schoss kommen, wenn ich am Esstisch sitze und esse. Nur möchte ich dann weiteressen und muss dann alles über oder durch Fell „transportieren“. Je nach dem wo der Schwanz ist und ob Don ihn gerade bewegt, ist das höchst unbeliebt bei mir. Ich esse wirklich lieber ohne Haare. Aber wo ich es natürlich liebe ist, wenn er beim Arbeiten kommt. Da passt es natürlich bestens, Don auf dem Schoss und PC davor auf dem Pult. Nur stehen sich hier zwei in Konkurrenz. Denn genau das möchte auch Nestor. Don hält es zwar jeweils länger aus, dafür kommt Nestor öfters vorbeispaziert und möchte JETZT, aber wirklich genau dann kuscheln. Super.

Eine ständige Begleiterin beim Arbeiten ist Anka. Sie liegt immer und die ganze Zeit neben oder hinter meinem PC, aber immer bei mir. Auch steht sie immer sofort bereit, um mit mir ins Schlafzimmer zu kommen. Das sind ihre zwei Orte, wo sie mich nicht mehr aus den Augen lässt. Anka ist richtig enttäuscht, dass sie nur am Wochenende mit ins Schlafzimmer darf. Doch dann liegt sie im Bett neben mir und verlässt diese Position nur, um auch auf meine Brust zu kommen. Das will sie insbesondere dann, wenn das auch andere machen. Aber ehrlich, die Brustposition ist nicht mehr meine Lieblingsposition. Unsere Coonies sind auch wirklich schwer und diese Gewicht auf der Brust? Da fühle ich mich immer wie ein gestrandeter Wal…

Wenn Anka im Büro und im Schlafzimmer bei mir ist, dann ist Chico fast immer bei mir oder in meiner Nähe. Meist liegt er auch in einer Distanz, wo er mich sehen und beobachten kann. Er ist wirklich unglaublich anhänglich – und verfolgend. Unglaublich! Wenn ich im Badezimmer bin, liegt er wie ein Wachhund vor der Türe. Manchmal spielt er dann aber auch gerade mit meiner Handtasche oder tut so, als würde mich nicht sehen und liegt in der Katzenzimmertüre. Doch wehe, ich gehe ins Schlafzimmer, dann steht er schon da und will also um jeden Preis mit. Wenn er einmal doch nicht mit darf, dann liegt er unmittelbar vor der Türe – aus Protest? Im Schlafzimmer haben wir dann morgens wie abends eine kurze Kuschelsession. Ich halte ihn fest oder liege halb auf ihm und knuddle ihn. Er schnurrt und hasst und liebt es. Chico bleibt zwar entspannt liegen, steht aber danach sofort auf und will aus dem Schlafzimmer hinaus. Und doch kommt er jeden Tag aufs Neue…

Da Zinka die Schlafzimmer-Kuschelsession meist verpasst oder überhaupt nicht mit Chico mitkommen will, hat sie sich eine andere Zeit gesucht. Neuerdings kommt Zinka mit aufs Klo. Sie springt dann auf meinen Schoss, wo ich ihre nackten Füsse spüre, die sich sehr kalt anfühlen. Aber Zinka will um keinen Preis gehalten werden und ich will um keinen Preis Krallenabzeichen auf meinem Schoss haben… Nun ja, diese Kuschelsession dauert meist nicht sehr lange. Schade Zinka!

Ja und nachdem wir viel unterwegs waren, waren wir am Sonntag Zuhause und es war putzen und waschen angesagt. Dummerweise haben wir sehr viele Birkenblüten auf dem Balkon und hatten die Balkontüre geöffnet, bevor wir das sahen. Was hat das zur Folge? Ja genau. Eine Fellnase wälzt sich am Boden und trägt damit die Blüten in die Wohnung. Die zweite Fellnase wischt mit dem Schwanz über die Blatten und hat dann einen geschmückten Schwanz, der ebenfalls in der Wohnung präsentiert wird. Ja und jede weiter Fellnase macht das nach und präsentiert das Resultat dann… Mist… da war wirklich „putzen“ angesagt. Glücklicherweise haben wir zwei Staubsauger, da konnte jemand den Balkon saugen und der andere den Rest. Jetzt fehlte uns nur noch der Dritte, der die Katzen ent-dekorierte. Ja und aus „schnell“ staubsaugen wurden drei Stunden… dafür sind jetzt auch wieder alle Katzensachen geputzt oder gestriegelt oder gesaugt… und, Katze und Mensch sah auch am Abend noch, dass geputzt wurde…

Heisse Zeiten vorbei
14.08.2018 06:44:12

Die heissen Zeiten sind scheinbar vorbei, doch diese letzten Tage haben wir sehr genossen. Es ist schön, wenn wir in allen Zimmern die Fenster offen lassen können und ein angenehmes Windchen geht. Weniger schön ist hingegen, wenn dann die vielen Fliegen Einzug halten. Doch glücklicherweise lieb ich es, dann die Wohnung auszuräuchern. Von einer früheren Ferienreise haben wir noch Weihrauch bester Qualität. Schnell schliesse ich die Fenster, damit der Rauch in der Wohnung bleibt. Damit wird jede Fliege vertrieben. Anfangs ist der Weihrauch-Duft sehr intensiv und über die Stunden bleibt er dann dezent in der Wohnung hängen. Unsere Coonies haben sich daran gewöhnt. Der Rauch steigt eh und trifft sie weniger. Wenn es jemanden stören würde, dürfte er auf den Balkon gehen. Hinzu kommt, dass Weihrauch eine desinfizierende Wirkung hat. Für mich ist fast alles gut, Hauptsache die lästigen Fliegen sind weg. Gut gelüftet und dann rechtzeitig die Fenster geschlossen zusammen mit dem Weihrauch, macht ein angenehmes Wohnklima.

Weniger angenehm ist hingegen, dass ich ein Trotzibueb und einen Pinkelbuben habe. Ob das ein und dieselbe Katze ist, wissen wir nicht. Irgendetwas scheint auf alle Fälle denjenigen zu stören und ich wette, dass es an einem Tag Chico war. Irgendetwas muss ihn arg wütend gemacht haben, dass er getrotzt hat – ausser er hätte wirklich gerade eine Blasenentzündung gemacht. Auf alle Fälle pinkelte er mir im Büro vor den Kasten. Anschliessend verriet er seinen Standort, indem er das Bissi verscharren wollte. Da hörte ich ihn und sah nach ihm. Himmel, war ich wütend auf ihn und schimpfte ihn aus. Mein Liebster sah nach mir und fragte, ob Chico dort hingepinkelt hätte. Da realisierte ich, dass ich eigentlich nicht exakt wusste, ob er es wirklich gewesen ist. Mist! Ich war ziemlich sicher.

Wieder wenig später hörte ich dieses unverkennbare Verscharr-Geräusch am falschen Ort und ich sah sofort nach. Nun war die Pinkelei mitten auf dem Kuhfell und wieder wollte Chico verscharren. Wir sagten nichts, putzen einfach auf und liessen ihn stehen. Danach hörte es auf. Himmel, werden wir gerade von einer Katze erzogen? Nun ja, so oder so, ich bin froh, hörte das anschliessend auf… hoffentlich, oder wir haben es nicht mehr gesehen. Aber halt… da war doch noch etwas…

Am Sonntag haben wir gemütlich auf dem Balkon gebruncht, als ich es zu riechen begann. Ich weiss nicht immer, ob es schön ist, einen so ausgeprägten Riech- und Hörsinn zu haben. Irgendwann sagte ich, dass es hier auf dem Balkon wie auf einem ungeputzten Männerklo stinke. Ich wusste, dass es die halbe Höhle war, die dort stand, weil sie schon vor ein paar Wochen vollgepisst war. Nur nervt es mich, weil ich nun wieder etwas wegschmeissen muss. Doch meine Augen sagten mir, dass es auch die Liege aus altem Katzengras war. Es war beides. Sehr schade. Damit hat der Balkon nun keine Liegeplätzchen mehr am Boden. Wirklich sehr schade. Selbstverständlich entsorgten wir sofort alles. Doch wer soll das gewesen sein?

Das Katzengras war samt Erde ausgetrocknet und lag in einer Kartonschale. Als ich sie hoch hob, war es unten auf der Platte feucht. Ich wollte kurz daran riechen, doch es verschlug mir den Atem. Also wusste ich, dass ich auch putzen musste. Glücklicherweise hatte mein Liebster gerade wieder Javel gekauft, sodass ich die Flecken entsprechend besprühte und danach noch etwas ausleerte und schliesslich alles mit der Giesskanne bespritzte und hoffentlich wegleerte. Ich dachte mir, dass die Platten sicher schnell trocknen würden und ich deswegen nicht die Türe schliessen müsse. Falsch gedacht. Natürlich trockneten die Platten verhältnismässig schon schnell, aber davor legten sich noch alle – schwarzen – Katzen in das mit Javel-Wasser angerührte Wasser… scheinbar war es dort am Kühlsten… Kaum kamen diese Katzen in die Wohnung, hatten wir in der Wohnung Pfotenabdrücke und lange Abdrücke vom Schwanz. Super! Als hätten wir auch noch putzen wollen… Dima genoss es, so im Feuchten zu liegen. Ich fragte sie danach dann aber sicherheitshalber trotzdem noch, weil Javel ja auch zum Bleichen verwendet werden kann: Liebe Dima, möchtest zu eigentlich noch mehr Silberfäden haben? Schnurrschnurr…

Hitze-kuschelig
06.08.2018 17:22:55

Um Himmels Willen. Was ist soll mit unseren Katzen? Ausgerechnet jetzt in der grössten Hitze sind sie gaaaaanz kuschelig und wollen Nähe und gestreichelt werden. Warum gerade jetzt? Gini ist oft in unserer Nähe. Das ist an sich nichts Neues, denn sie liebt es, bei meinem Liebsten in der Küche in der Quere zu liegen, wenn er kocht. Doch neuerdings bleibt sie anschliessend und streicht beim Essen um unsere Füsse oder spielt den Sherif und sitzt auf dem Stuhl am Tischende. Doch wehe, ich stehe auf oder sitze nicht sec an der Stuhllehne, dann kommt Gini und setzt sich auf meinen Stuhl. Vorher sah das immer so aus, wie „ich ersetze Dich, kein Problem, geh Du nur…“. Doch jetzt steht sie in meinem Rücken und streicht ihren Kopf daran. Hallo? Vorher war ich für sie eine Persona non grata und jetzt plötzlich so?

Bei Chico hingegen bin ich die Nummer eins. Er verfolgt mich ständig und liebt es, wenn ich viel mache. Das hält sich allerdings im Moment gerade in Grenzen, da es für grössere Aktivitäten bei uns einfach zu warm ist. Trotzdem verfolgt Chico sehr genau, was ich mache und ist manchmal wie ein Geist plötzlich bei mir. Er findet die liegende Position immer schnell und beobachtet, was ich mache oder schläft einfach da weiter. Vorher hat er sich oft am Boden gedreht und streckte uns sein Bäuchlein entgegen. Das macht er noch immer, obwohl sein Bäuchlein gerade nackig ist, scheint er es doch für den Wärmeausgleich zu machen. Spannend hingegen ist, dass sein Bäuchlein oft auch kalt ist.

Normalerweise schläft Chico nachts noch immer bei den Jungs. Doch da es am Wochenende wieder so warm war in unserer Wohnung und wir diese Hitze nicht hinaus gebracht haben, liessen wir nachts überall die Türen und Fenster hoffen. Damit blieb – ausnahmsweise – auch die Schlafzimmertüre offen. Es war allerdings ein schwieriges Schlafen. Zum einen war es natürlich sehr heiss und zum andern weckten mich auch immer wieder ungewohnte Geräusche. Doch Chico war oft in meiner Nähe. Entweder lag er im Türrahmen und kontrollierte den Zu- und Abgang oder er lag neben mir und schnarchte mir in die Ohren. Eigentlich weiss ich gar nicht so genau, ob Chico wirklich schnarcht, aber er hat oft „Böge“ in der Nase und dadurch atmet er geräuschvoll. Manchmal nennen wir ihn auch „Bögibueb“. So oder so bin ich nur schon wegen ihm erwacht, weil er eben schnarchte. Morgens um 4 oder 5 Uhr wurden dann die Kleinen aktiv und begannen ihre Krallen auf dem Sisal zu wetzen. Da beförderte ich alle aus dem Schlafzimmer, damit ich die Türe schliessen konnte. Chico verschwand irgendwohin und zeitgleich kam Nestor und stellte sich für die Bubentüre. Er schien unbedingt dort hinein zu wollen – als wolle er endlich in Ruhe schlafen… Was auch ich anschliessend tat…

Anka ist immer an speziellen Orten zur Stelle. Scheinbar begrüsst sie morgens noch immer meinen Liebsten und erzählt ihm dann ihre Träume. Später kommt sie dann zu mir und holt sich ihre Streicheleinheiten ab. Tagsüber hingegen schläft sie oft und viel. Doch wehe die Schlafzimmertüre steht offen, dann ist sie immer sehr schnell zur Stelle. Wenn ich im Bett noch etwas mache, legt sie sich an meine Seite. Hier kann sie sehr lange ausharren. Anfangs schnurrt sie, irgendwann schläft sie. Dementsprechend war sie überglücklich, als sie ebenfalls ins Schlafzimmer kommen durfte, als wir überall offen hatten. Als erstes wollte sie mir gleich auf den Bauch liegen und gestreichelt werden. Doch das packte ich überhaupt nicht. Ich hatte gerade eine angenehme Körpertemperatur und brauchte das überhaupt nicht, mich vor dem Einschlafen noch aufzuheizen. Reflexartig strampelte ich wie wild, fast wie ein gestrandeter Fisch, der am Bauch festgemacht war. Anka verstand die Welt nicht mehr, aber sie liess mich in Ruhe. Doch anschliessend wollte sie auch nicht mehr bei mir liegen – sie war beleidigt. Und ich war froh, nicht noch wärmer zu bekommen…

Den Balkon mit den Töpfen hatte ich in den letzten Wochen, fast schon Monaten, für unsere Coonies „gesperrt“. Mir hatte es so gefallen, dass eine Eidechse dort war, sodass ich es nicht gefährden wollte. Doch leider haben wir es nur ein einziges Mal gesehen. Mit der Hitze kam, dass wir auch dort offen liessen. Das nutzten unsere Coonies gleich sehr, denn natürlich lieben sie die Abwechslung. Es schien, als wollten sie gerade nur noch dort liegen. Darin und Dima mussten dazu noch die Töpfe inspizieren und legten sich dann ausgerechnet an die Blumentöpfe, wo überall Hauswurz-Blüten lagen. Dimas Schwanz war dermassen voller verwelkten Blüten, dass sie fast als Blumenmädchen durchging. Netterweise sprintete sie damit dann in die Wohnung und verteilte vermutlich überall ein bisschen. Chico hingegen war überglücklich, dass er endlich wieder einmal von diesem Lavendelbusch probieren konnte. Noch immer frisst er regelmässig Lavendel… Ja und so ging ein heisses Wochenende schon zu Ende…

Hitzefrei
30.07.2018 07:16:52

Ich bin mir gerade am Überlegen, was bei uns in den letzten Tagen passiert ist und denke, da war doch nichts. Ob unsere Coonies gerade hitzefrei machen? Bei diesem Wetter scheinen sie wirklich erst abends fitter zu werden, wobei eine gewisse Trägheit den ganzen Tag bleibt. Also, was soll ich da bitteschön schreiben? Genau, wir machen hitzefrei…

Veränderungen
23.07.2018 12:48:03

Veränderungen sind nicht jeder Katze ihre Sache. Angefangen hat alles am Freitagmorgen um 7.30 Uhr mit dem Klingeln. Die Buben waren noch in ihrem Schlafzimmer und natürlich irritiert, dass es schon klingelte und sie nicht draussen waren. Auch irritierte sie, dass sie drinnen bleiben mussten und dass sie so viele Geräusche hörten. Alle anderen waren in der Zwischenzeit verstoben. Denn nun kamen zwei junge Männer, die höflichst und ohne eine Bemerkung die Schuhe vor der Türe abzogen und unser Sofa in den Einzelteilen je nach unten trugen. Dann kam das neue Sofa. Das ganze dauerte keine 20 Minuten und schon war aus alt mach neu. Oh wir freuten uns sehr über das neue Sofa, doch noch hatten wir keinen Schimmer, wie wir uns das neue Wohnzimmer einrichten würden. Wir hatten die Masse nicht mehr exakt in Erinnerung und mit allen elektronischen Möglichkeiten war klar, dass es rückseitig einiges an Platz beanspruchte. Doch für den Moment liessen wir das Sofa sowieso stehen, wie es gerade war. Zuerst war einmal putzen angesagt…

Mit der einkehrenden Ruhe kamen auch alle Coonies wieder aus ihrem Versteck hervor oder durften aus dem Zimmer kommen, in dem sie waren. Die eine oder andere hatte ich nämlich auch eingeschlossen, damit wir die Haustüre offen lassen könnten. Doch nun spazierten alle herum und erschnüffelten das neue Sofa – meist eher im Vorbeigehen.

Das Putzen übernahm nachmittags unser Putzengel. Es ist immer wieder ein Genuss, abends die wunderbar, frisch geputzte Wohnung geniessen zu können. Natürlich ist unser Putzengel auch um einiges effizienter als wir, denn uns kommt dazwischen immer noch dieses und jenes in den Sinn und natürlich leeren wir vor dem Putzen nicht auch extra die Wohnung. Doch so ist es perfekt. Wir stellen alle kleinen und grösseren, hauptsächlich mobilen Sachen auf den Balkon und damit ist die Wohnung natürlich schon viel einfacher zu putzen.

Währenddessen hatte ich ein besonderes Erlebnis mit Nestor. Nachmittags liegen unsere Coonies oft in meinem Büro – um mich herum. Doch wenn unser Putzengel mit dem Staubsauger kommt, dann fühlen sie sich in die Enge gedrängt und ich muss zuerst alle hinausbringen, bevor der Stausauger kommen darf. Einzig Nestor und Gini ist der Staubsauger egal. Damit liess ich Nestor auf meinem Pult zurück, in der Hoffnung, dass er noch da ist, wenn ich wieder zurückkomme, resp. wenn mein Büro gesaugt ist. Ich ging zu meinem Liebsten und wartete da. Da kam Nestor anmarschiert. Ich wollte ihn auf den Turm hochheben, da wurde ich fürchterlich angeknurrt und angeschimpft. Ähm. Hoppla. Was ist denn jetzt mit Nestor los? Knurrt er mich an, weil ich vorher Zita getragen hatte und er den Duft von ihr gerade nicht verträgt? Komisch. Aber er hörte überhaupt nicht auf, als ich in seiner Nähe blieb. Ich bin arg verwundert.

Wenig später gehe ich zurück in mein Büro. Kaum sitze ich wieder, kommt auch Nestor und will auf meinen Schoss springen. Nun gut. Nachmittags will er öfters gekuschelt werden. Wenn kein anderer Coonie da ist, nimmt er sich die Zeit für mich und will von mir gestreichelt werden – aber bitte ausführlich! Wenn er genug hat, dann legt er sich in das Kissen, dass ich ihm bereitgelegt habe, neben meinem PC. Nachmittags wechseln wir dann öfters so ab. Aber jetzt war von Gezicke überhaupt keine Rede mehr. War Nestor vorhin wütend auf mich, weil ich ihn alleine in meinem Büro zurückgelassen hatte? Wollte er unbedingt bei mir bleiben? Ich weiss es nicht. Aber an diesen Tagen waren fast alle sehr, sehr anhänglich und kuschelig…

Am Sonntag hatten wir nach einigem hin und her überlegen entschieden, wie wir das Sofa stellen wollten. Wir wussten, wie wir es haben wollten, mussten aber das eine oder andere ausprobieren. Unsere Coonies legten sich schlafen und wir stellen unser Wohnzimmer um. Es dauerte seine Zeit, aber kein Coonie „störte“ uns. Einzig Zinka machte ab und zu einen Kontrollrundgang, aber ansonsten wusste danach niemand, wie es war und was für Geheimgänge es gab. Auf alle Fälle kreierten wir schon den einen oder anderen, gezielten Coonie-Durchgang. Dazu konnten wir die neuen Coonie-Sofas ebenfalls bestens platzieren. Die Mühe hatte sich gelohnt und wir waren stolz auf unser Ergebnis. Einzig mein Liebster befand irgendwann „unterwegs“, nein, es ist keinen Mehrwert, wie es neu ist. Doch als er am Schluss alles eingerichtet sah, kam auch von ihm ein „wow“. Unser Wohnzimmer wirkt auf einmal viel grösser und doch irgendwie wie eine Wohlfühlhöhle. Ich bin gespannt, wie es sich bewähren wird.

Als dann ein Coonie nach dem anderen erwachte und das Wohnzimmer inspizierte, wurden vor allem Darin, Dima und Don etwas überdreht. Sie schienen Freude an der Veränderung zu haben. Selbst Amur sprang wie ein junges Rehlein hin und her und musste natürlich als erstes die Kuh wieder „zusammenlegen“. Chico tat es ihm natürlich bald nach. Auch der Coonie-Durchgang wurde schon sofort benutzt und es schien, als würden sie sich im Kreis jagen. Kaum hörte jemand jemanden auf der anderen „Seite“, wurde er natürlich auch erschreckt und dann gejagt. Auf dem neuen Sofa platzierte ich ein neues und ein altes Fell, damit unser Sofa hoffentlich länger schön bleibt. Gini liebt „ihr“ neues Fell, dass die ähnliche Farbe wie ihr Fell hat. Doch oh Schreck, Amur lag darauf. Argwöhnisch blickte sie vom Tisch neben dem Sofa „um die Ecke“ und erschien richtig mürrisch. Man konnte ihrem Gesicht ablesen, was sie vermutlich dachte: was macht der da, warum liegt der auf meinem Fell, warum geht er nicht, was muss ich machen, dass er geht, … oder so ähnlich. Doch Amur liess sich nicht stören.

Einzig Nestor, der die ganze Zügelaktion erstaunlicherweise verschlafen hatte, kam mit der Veränderung nicht zurecht. Bei ihm schien es zu denken: warum habe ich das verschlafen, warum haben sie nicht auf mich gewartet, das geht ja gar nicht, dass sie das jetzt ohne mich gemacht haben, … Nestor war mürrisch. Es gefällt mir nicht, es gefällt mir nicht, es gefällt mir nicht, naja, so schlecht ist es irgendwo doch auch nicht, aber noch gefällt es mir nicht. Ich gehe wieder schlafen…

Neue Turmgeschichte...
16.07.2018 09:34:20

Nun kommt die Fortsetzung der alten oder letzten Turmgeschichte. Der Kratztonnenbauer hat wegen der zunehmenden Bürokratie seinen Nebenerwerb aufgegeben. Glücklicherweise hatte es einen entsprechenden Vermerk auf der Homepage und glücklicherweise hatte ich noch die Email-Adresse. Denn nun fragte ich doch höflichst an, ob wir noch bestellen könnten. Unser grosser Kratzturm sieht schon arg beansprucht aus. Er würde es zwar noch eine Weile mitmachen, aber was nützt mich das, wenn ich keinen neuen Turm mehr bekommen würde. Ja, wir hatten wirklich grosses Glück und bekamen nochmals eine Serie an Türmen. Es gab zwei Burgen, von denen ich letztes Mal schrieb und in der Zwischenzeit ist auch der grosse Turm eingetroffen und dazu zwei neue Katzensofas. Wir bekommen demnächst auch ein neues Sofa geliefert, also bekommen unsere Vierbeiner auch ihr Sofa. Sie haben zwei Einplätzer-Sofas bekommen und wir bekommen ein Zweiplätzer-Sofa. Doch die Sofas sind noch überhaupt nicht beliebt, auch wenn es für ein Vorführ-Foto reichte. Der Turm hingegen war in den Einzelteilen superspannend und auch beim Zusammensetzen wollten ein paar Pfoten unterstützen. Immer lag jemand auf dem Turm-Teil, wo wir eigentlich gerade gebraucht hätten… das Übliche…

Doch nun steht der neue Turm am neuen Ort und er wird kaum gebraucht. Den alten Turm haben wir auf die andere Seite des Hochparterres gestellt, sodass sie auf der einen Seite hoch- und auf der anderen Seite runterspringen könnten. Aber nein, jetzt ist superspannend, dass auf der anderen Seite der alte Turm steht, wo er noch nie stand. Dort beansprucht er ziemlich viel Platz und steht eigentlich einen Meter vor der Zimmertüre – also blöde. Aber noch wissen wir nicht, was wir damit machen und solange bleibt er mal als Ganzes stehen.

Der neue Turm ist auf jeden Fall wieder wirklich neu, was im Esszimmer ein ganz anderes Bild macht. Vom alten bringen wir die Haare kaum noch weg, sie scheinen überall zu sein. Aussen ist er wirklich arg beansprucht, doch innen wie neu. Dies auch, weil es innen immer Liegekissen hat, die periodisch gewaschen werden. Die neuen Türme sind auch alle noch hell und nicht von der Sonne abgedunkelt. Unglaublich, wie gross die Unterschiede sind, was wir so nicht erwartet hätten.

Ja; Klettermöglichkeiten haben wir im Moment wirklich genug. So musste jetzt auch der zusammengestiefelte Kratzbaum den Platz räumen Er war innert den wenigen Wochen wirklich beansprucht worden und die Sisal-Säulen sahen nicht mehr schön aus. Die Liegeplätzchen waren allerdings noch schön. Die habe ich gewaschen und im neuen Turm hineingelegt. Dieser Kratzbaum musste auch aus einem andern Grund weichen: wir haben nebst den Lieferungen für die Katze noch selbst Pakete bekommen. Darunter waren auch schön hohe Kartons, in denen selbst unsere grossen Coonies stehen können. Nun haben sie deshalb wieder einmal ein Karton-Schloss bekommen. Das Schloss hat zwar nur vier Zimmer, doch auf der Dachterrasse lässt es ich auch fast wie in einer (Karton-) Hängematte liegen. Da sie direkt von aussen zugänglich ist, ist dieser Platz sehr beliebt. Das Zimmer darunter ist vermutlich noch zu warm.

Apropos warm: die letzten Tage waren auch bei uns wunderschön warm und wir hatten die Balkontüre offen. Erstaunlicherweise lagen Gini und Zinka oft während den wärmsten Stunden des Tages irgendwo im Schatten auf dem Balkon. Zinka liegt auch oft auf dem nackten Stuhl. Weniger behagt hat insbesondere Missou das einsetzende Gewitter. Da bekam er es mit der Angst zu tun. Auch gefiel den Herrschaften der plötzlich einsetzende Regen überhaupt nicht und sie kamen herein.

Während dem wir auf unserem anderen Balkon, mit den vielen Töpfen, lagen, musste ich Chico im Auge behalten. Er wollte natürlich auf direktem Weg zum Lavendelstrauch. Doch ich hatte es ihm „verboten“. Nun musste ich natürlich auch überprüfen, dass er sich an mein Verbot hielt. Dabei habe ich ihn eine Weile beobachtet. Während dieser Zeit gab es wirklich keine unruhigere Seele, als Chico. Dann lag er ein paar Minuten draussen, dann ging er hinein und lag unter dem Trampolin. Später suchte ich ihn wieder, da lag er unter dem Schreibtisch. Ja und das ging noch einige Male so weiter. Als er endlich ruhiger wurde, lag er auf dem neuen Fell auf dem Tampolin. Dort konnte er endlich eine Weile schlafen – weil wir auch draussen auf den Liegestühlen „ruhig“ waren… Da er das schöne Lavendel-Bäumchen nicht anrühren darf und sein Lavendelstock im Moment nicht spannend scheint, dachte ich mir, ich könnte ihm Lavendel-Tee geben. Ich mischte den heissen Tee dann mit kaltem Wasser, sodass der Tee laukalt war. Doch leider blieb der Napf unberührt… Schade… Es wäre einfacher gewesen, ab und zu für die Katze Tee zu kochen…

Ah übrigens haben wir wieder zwei am Bauch nackige Katzen. Amur und Chico haben am Bauch Haare gelassen, wobei Amur auch noch für sein Hinterteil einen Haarschnitt bekommen hat. Amur war danach richtig überdreht, wie wenn ihn die Rasur leicht und beweglich gemacht hätte. Beeindruckend. Es schien ihm richtig zu behagen. Natürlich hat es auch den Vorteil, dass damit weniger Haare stinken können… bei Chico hingegen hat es nichts geändert, ausser dass er doch öfters seinen Bauch putzen musste. Spannend war hingegen zu beobachten, wie schnell sein Bauch auf den kühlen Platten kühlte und wie schnell er bei Bewegung wieder aufgewärmt war. So oder so ist es schön, über die feinen Bäuchlein zu streichen…

Ja und so war immer was los bei uns… sehr zu Freuden von Chico…

Umgestellt
09.07.2018 09:01:14

Hurra, sie sind da! Am Freitag war es soweit und wir konnten die ersten zwei Türme abholen. Logistisch gesehen hatten wir grosse Freude, als die Anzeige am Mittag kam, dass die Türme da waren. Wir hatten richtig darauf gewartet. Aber auch Zuhause schienen unsere Coonies richtig darauf gewartet zu haben. Schon als ich die Türme aufstellte, waren Zinka und Nestor darauf. Das war allerdings etwas ungeschickt, weil noch ziemlich viel Styropor daran klebte. Ihr Fell zog die restlichen „Kügeli“ regelrecht an und damit verteilten sie es überall. Doch auch als sie fertig gesaugt waren und noch nicht weiter installiert, sassen sie schon auf und im Turm. Als endlich auch das Dach montiert war, wurde fast nur noch die oberste Etage benutzt. So oder so, die Türme wurden sofort bezogen.

Es war auch wunderbar, dass die Türme gerade kamen. Unser aus zwei mach einen Kratzbaum hält nicht sonderlich gut und ist auch schon ziemlich schräg. Die Sisalröhren scheinen jetzt auch in kürzester Zeit abgenutzt zu werden. Nebst den zwei Hauptliegeplätzchen hat es noch zwei zusätzliche Ringe mit Schlafplätzchen. Vielleicht lösen diese zusätzlich aus, dass der Kratzbaum immer schräger wird. Dazu kam, dass gestern freundlicherweise jemand in eines der kleinen Ringplätzlichen gepinkelt hat. Obwohl wir sofort geputzt haben, als wir es sahen, ist das Schlafplätzchen kaum mehr sauber zu bekommen. Es stinkt. Nun gut, der Kratzbaum steht jetzt an einer anderen Ecke, damit wir ihn bald entsorgen können. Doch nun wird er am neuen Ort ebenso aktiv genutzt, wie am alten Ort…

Eigentlich hat die Putzfrau am Freitag alles geputzt und es wäre keine grössere Aktion unserseits von Nöten gewesen. Doch es kam wie immer alles anders, als geplant. Wir hatten schon eine Woche vorher beschlossen, umzustellen. Die Matratzen hielten im oberen Stock nicht sonderlich gut und ich hätte sie dringend wieder fixieren müssen. Stattdessen wollten wir sie runter nehmen und wieder ein Gästezimmer einrichten, was wir auch taten. Dazu musste der grosse Tisch wieder in mein Büro. Ja und so stellten wir all das um. Es fühlt sich schon fast an, wie eine neue Wohnung, zumindest eine neue Einrichtung. Aber überall, wo Möbel weg kamen, putzen wir und wo neue hinkamen sowieso. So schwitzen wir ebenso, wie wenn wir irgendwo in die Höhe gegangen wären…

Ein Teil unserer Katzlis verschlief die Umstellung, wer jedoch an vorderster Front mit dabei war, war Nestor. Er liebt es, wenn umgestellt wird. Dann muss er sofort alles ausprobieren, aber muss garantiert immer dabei sein. Da mein Büro die letzten fünf Wochen als Gästezimmer funktioniert hat, konnte ich es jetzt auch wieder zurückerobern. Ja und da wir nebst den zwei kleinen Schwarzen auch nur noch grosse Coonies haben, konnte ich auch alles wieder für die Grossen einrichten. Ich verstellte etwas meinen Pult und ermöglichte wieder den Durchgang um meinen Pult herum – ich eröffnete den Geheimgang wieder. Dazu kam einer der Türme in mein Büro und schon sah wieder alles anders aus. Auch verfolgte ich die Strategie, wieder möglichst vieles in den oberen Stock zu verfrachten, damit unten schneller sauber gemacht ist. Doch die Höhe ist im Moment wenig beliebt – vermutlich ist es zu warm im oberen Stock.

Während dieser Aktion waren Amy und Aris etwas „verschupft“. Amy zog sich ins Wohnzimmer zurück, wo sie sowieso bei jeder Gelegenheit Dima oder Darin anfauchte. Amy hat sich mit keinem angefreundet. Ich dachte, Anka und sie würden sich verstehen. Doch scheinbar hat Anka immer hinter meinem Rücken auch gefaucht. Aris hingegen hat sich schon sehr integriert. Musste er auch, weil er es liebt, um Menschen zu sein und auch immer interessiert war, was wir gerade machten. Abends, als Bea kam und sie holen wollte, versteckten sich beide. Amy zeigte sich zuerst, aber Aris mussten wir erst suchen. Die Zwei hatten keine Freude, in die Transportbox zu gehen, aber als sie Zuhause aussteigen durften, fühlten sie sich vermutlich sofort wieder Zuhause. Amy verzog sich sofort – vermutlich, damit man sie ja nicht mehr holen kam – und Aris begrüsste sofort Urs und warf sich vor ihn. Ja und so sind die Vier sicher wieder glücklich vereint.

Ob bei uns alle mitbekommen haben, dass Aris und Amy ausgezogen sind? Irgendwie ging es ihnen vermutlich zu schnell, als dass sie es bemerkt hätten. Komisch! Ja und so haben wir zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder eine beschauliche Anzahl Coonies. Obwohl wir mit den drei schwarzen Jungtieren noch ausserordentlich aktive Planscher haben, habe ich das Gefühl, dass bei uns Ruhe einkehrt. Ja und so waren wir abends richtig glücklich, ausgeschwitzt und müde, aber die Wohnung sauber, wieder aufgeräumt und unsere Coonies haben heute wieder ganz viel zum „Inspizieren“… (wenn sie nicht zu müde vom Wochenende sind und sich zuerst einmal erholen müssen…)

Heisse Zeit
02.07.2018 11:55:26

Der Auszug von Darli, Dakota und Dese war für unsere Coonies frappant und das, obwohl sich die Drei nie so in den Vordergrund gestellt haben. Das erstaunt mich doch schon sehr. Aber ja, den Drein geht es soweit gut, obwohl sie scheinbar doch eher „Eingewöhnungsschwierigkeiten“ zu haben scheinen. Aladin hat arg Mühe mit dem Neueinzug und so wie ich Darli kenne, wartet sie einfach mal ab. Trotzdem freu ich mich sehr, dass sie endlich so einzigartig ist, wie sie es verdient hat. Ich wünsche mir sehr, dass Aladin Darli bald auch auf Pfoten tragen wird.

Dese und Dakota scheinen ihren Platz ausgerechnet unter dem Bett der Tochter gefunden zu haben. Tagsüber sind sie dort und erholen sich für ihre nächtlichen Abenteuer. Diese Abenteuer machen sie dann doch erstaunlicherweise zu Dritt, denn das fast schwarze Bübchen zieht mit. Hier erstaunt es mich eher, dass Dakota und Dese tagsüber nicht auf die Terrasse gehen, wo doch die beiden das Draussen sein lieben. Gleichzeitig kommt ab und zu ein Kuschelfoto und dann scheinen die beiden „Vollgas“ zu geben (oder zu nehmen?). Ich bin gespannt, auf die weitere Entwicklung.

Bei uns sind die Grossen ganz kuschelig. Im Moment werde ich auch immer von einer schwarzen oder fast schwarzen Katze „verfolgt“. Da ich immer schwungvoll und plötzlich mich drehe und gleichzeitig nicht sehe, dass der Vierbeiner mir wieder so nahe gefolgt ist, stehe ich im Moment auch immer FAST auf eine Katze. So hat doch auch schon der eine oder andere Schrei unsere Wohnung erschüttert, weil ich mich schon so arg erschrak. Ja, unsere Vierbeiner sind im Moment wirklich sehr anhänglich. Allen voran geht Zinka. Sie hat grosse Mühe, dass sie nicht mehr so eine grosse Futterauswahl bekommt. Da nun niemand mehr viel Nassfutter frisst, benötigen wir auch nicht mehr so viele Büchsen und daher gibt es natürlich auch nicht mehr so eine grosse Futtervielfalt. Ja und gleichzeitig müssen wir uns daran gewöhnen, dass wir weniger Futter pro Mal geben, damit es nicht immer zum Fliegenfutter wird und damit für den Abfall ist. Wir machen alle gerade eine Phase der Umgewöhnung durch. Daher ist es klar, dass Zinka auch das eine oder andere Mal bettelt. Doch die letzte Woche hatte sie es schwer, da sie das Abendessen oft erst weit nach 22 Uhr bekommen hat. Man kann ihr dann direkt ansehen, dass sie keine Lebensenergie mehr hat und sie sieht dann sehr, sehr müde aus. Aber wohlverstanden, das bereitstehende Futter vom Mittagessen wird natürlich nicht angerührt, da es einfach nicht dem Gusto von Madame entspricht…

Wenn Zinka fit und munter ist, möchte sie ins Schlafzimmer. Nun noch öfters als vorher – falls das geht. Ich ziehe sie auf, denn das wirkt für mich oft, wie wenn sie nur kuscheln kann, wenn ja wirklich niemand zusieht. Sie hat oft viel Ausdauer, um an ihr Ziel zu gelangen. Doch neuerdings hat sie entdeckt, dass sie ihr Ziel auch erreicht, wenn sie mit mir aufs Klo gehen kann. Dann steht sie auf meinen Schoss und will gestreichelt werden. Das ist natürlich schon wirklich sehr viel Körperkontakt für Zinka. Ich war sehr erstaunt, als sie damit begonnen hat.

Chico hingegen scheint oft müde und heiss zu haben. Oft liegt er auch völlig verdreht vor uns und dann schauen die Beine in die eine und der Kopf in die andere Richtung. Ob er so seinen Bauch kühlt? Wöchentlich beim Bürsten frage ich mich, ob ich ihm doch sein Bäuchlein rasieren soll, damit er weniger Wolle hat. Obwohl er immer wieder kurz vor der Verfilzung ist, schaffe ich es doch immer, sein Fell wieder schön hinzubekommen, sodass es eigentlich nicht nötig wäre. Doch er sieht so aus, als hätte er sehr warm… Ich muss mir das nochmals überdenken. Aber auch Zita scheint sehr heiss zu haben – allerdings schon längere Zeit. Oft lässt sie ihre Zunge heraushängen, was ehrlicherweise für mich behindert aussieht. Neuerdings hat sie auch immer ein Kinn voller Essensresten und weil die Zunge heraushängt ist auch immer das ganze Kinn voller Sabber oder Speichel. Wirklich sehr suspekt. War es allerdings vorher so, dass sie oft wie eine Eisenstange stank, hat sich das wenigstens gelegt. Sie scheint ruhiger zu sein, auch wenn sie immer noch viel schläft.

Aris hingegen scheint sein rasiertes Bäuchlein zu geniessen. Ich muss wirklich sagen, dass ich auch Stolz auf seine Rasur bin. Als mein Liebster ihn so hielt und ich seinen ganzen Bauch vor mir liegen hatte, habe ich wirklich überhaupt nicht gesehen, wo die Seite beginnt und ehrlicherweise wild drauf los geschnitten. Aris hat wirklich einen sehr grossen und vor allem langen Bauch. Doch ich hatte wirklich Glück, alles andere wäre gelogen, dass ich die Seite perfekt getroffen habe. Man sieht bei Aris weder von vorne, noch von hinten noch von beiden Seiten, dass er ein rasiertes Bäuchlein hat. Man sieht es einfach nicht. Perfekter hätte man das nicht hinbekommen – und perfekter habe ich das auch noch bei keinem hinbekommen… aber er ist glücklich – und wir damit auch. Mittlerweile ist Aris auch perfekt integriert. Er ist allerdings einfach unglaublich neugierig und steht immer hinter einem, wenn man etwas macht. Und wehe, man geht irgendwohin und verschliesst die Türe, das geht nach Aris überhaupt nicht. Dann kratzt er.

Einzig Amur hat wenig Freude an Aris. Sie lassen sich zwar „leben“ und können auch nebeneinander „leben“, aber Amur pisst mehr denn je herum. In der Zwischenzeit könnte an seine Windeln aller Paar Stunden wechseln. Insofern wird es hoffentlich eine Erleichterung, wenn Aris wieder nach Hause reisen darf. Und für Amy sowieso. Sie verkriecht sich immer, schläft oft den lieben langen Tag und kommt selten aus „ihrem“ Zimmer heraus. Obwohl sie aber sehr gerne kuschelt, wenn man zu ihr geht. Die Zwei haben nachts ihr gemeinsames Zimmer und schlagen sich dann ihre Bäuche voll und füllen „ihr“ Klo bis obenhin. In diesen vier Wochen haben sie wirklich ein massiv schönes Fell bekommen, den Fettglanz oder überhaupt das Fett verloren und lieben das Trocken- wie das Nassfutter, dass sie bei uns bekommen. Auch scheint Aris keine Probleme mit dem Pinkeln zu haben, beide scheinen sehr gesund. Spannend! Ja, aber die Zwei müssen sich noch ein paar Tage gedulden…

Ja und baaaald bekommen unsere Coonies dann wieder ein ganz grosses Geschenk, aber mehr davon ein anderes Mal…

alle kuschelig
26.06.2018 12:08:07

Vermutlich gibt es jedes Mal eine Veränderung, wenn ein Coonie auszieht. Doch mit dem Auszug von Dakota, Dese und Darli hat sich definitiv etwas verändert. Angefangen hat jedoch alles mit dem Besuch. Schon da war klar, dass eine Veränderung anstand. Dese war oft bei Dakota und Dakota interessierte sich überhaupt nicht mehr für unsere Spielstunden. Darli schien noch mehr zu schlafen, wenn das überhaupt möglich war.

Bevor der grosse Ausflug kam, stand noch der Besuch beim Tierarzt an. Dieses Mal waren sie von Dakota hingerissen, weil die Dame so filigran wirke und doch so muskulös sei. Aber natürlich bekamen auch Darli und Dese ihr Lob und Schmeicheleinen. Gefallen hat es den Herrschaften trotzdem nicht.

Der grosse Ausflug kam allerdings am Samstag. Darli lernte Aladin kennen, wobei Aladin partout nichts von einer Veränderung wissen wollte. Bevor er noch spürte, dass es eine Veränderung gab, durften wir ihn streicheln. Er ist ein hübscher, grosser Kater. Aris sieht ihm sehr ähnlich – oder umgekehrt. Als er jedoch verdächte Geräusche hörte, war nicht mehr gut Kirschen essen mit ihm. Da wurde Aladin richtiggehend hässig. Auch streicheln lag nicht mehr drinnen. Gut hatten wir das vorgeholt. Darli versteckte sich im Badezimmer mit dem Klo. Später holten wir sie heraus und setzten sie auf den neuen Kratzbaum, der ein Bücherregal war. Wirklich lässig gemacht. Aladin kam einmal zu ihr hoch und fauchte sie an. Danach liess er sich nicht mehr blicken. Darli schien sich bei so viel Unwillkommenheit weniger wohl zu fühlen, schnurrte allerdings bei der kleinsten Aufmerksamkeit. Sie war sehr liebesbedürftig. Wir hoffen sehr, dass Aladin bald sieht, wie lieb seine kleine Cousine ist und mit ihr Freundschaft schliessen wird. Etwas Lieberes als Darli wird er kaum finden.

Dakota und Dese kamen zu einem schwarzen Maine Coon Bübchen. Nachdem die beiden das Klo gesehen hatten, verzog sich Dakota unters Bett. Dort gab sie Audienzen. Sie schien eher ruhig und gefasst zu sein – nebst sicher ein bisschen Nervosität – aber alles in allem entschied sie, wann sie wen zu sich liess. Dese suchte bald den Weg ins Wohnzimmer, den Wänden nach kam sie bald auf den Balkon hinaus. Dort versteckte sie sich hinter den Blumentöpfen. Da bemerkte auch Bübchen zum ersten Mal, dass es eine Veränderung gab. Sofort kam er zur Inspektion, blieb allerdings in sicherer Distanz stehen. Dann fauchten sich beide abwechslungsweise an. Dese war sehr aufgeregt und scheu, gleichzeitig liebte sie es, wenn sie kuscheln konnte. Scheinbar ist das Bett nun weiterhin der Rückzugsort von beiden, aber sie kommen auch schon aktiv hervor. In der Nacht haben sie scheinbar zu Dritt die Wohnung erkundet, wobei Genaueres nicht bekannt ist.

Anschliessend bekamen wir bei Frodo eine Audienz. Sein Bauch war wieder verfilzt und es galt ihm einen Sommerschnitt zu verpassen. Doch vorher gab es noch Apero und Abendessen, wobei zu meiner grössten Überraschung Frodo mir auf den Schoss sprang und gestreichelt werden wollte. Später war ihm zwar sicher wohler, aber er war sicher auch nicht glücklicher. Dafür war er wirklich geputzt und gestriegelt. Alba hingegen suchte eher das Weite, sodass auch keiner auf die Idee kam, sie zu berühren (rasieren). Danach schien ich selbst einen Pelz bekommen zu haben und wollte nur noch nach Hause unter die Dusche… Pelzlos werden…

Zuhause angekommen wurden wir ausführlich beschnuppert. Ja, an unseren Kleidern gab es garantiert viele Botschaften. Dazu kam, dass der eine oder andere Coonie auch ziemlich überdreht war. Aber eines hatten sie alle gemeinsam: sie wollten gestreichelt werden. Auch schien alles etwas im Umbruch oder in Veränderung zu sein. Jeder musste irgendwie zu seiner Zeit einmal kuscheln. Aber ich liebe es ja so oder so, wenn unsere Coonies kuschelig sind und mit mir schmusen :-)

Besucher
18.06.2018 09:58:41

Hurra, am Samstag haben wir Katzenbesuch bekommen! Unsere Coonies waren mal wieder so richtig gefordert. Doch bald jährige Jungtiere zu vermitteln, ist gar nicht mehr so einfach. Als Katzenkinder sind sie neugierig und aufgeschlossen auf alles Neue und gehen direkt darauf zu. Wenn sie älter werden, ist ihre Persönlichkeit schon ausgereifter und sie warten ab. Gestern schienen sie zu denken „zeig zuerst einmal, wer du bist“! Aber über das Spielen sind noch immer (fast) alle abzuholen.

Zwei Begegnungen waren davon sehr eindrücklich für mich. Zum einen hat Dakota ihren Besucher völlig von sich eingenommen. Der Besucher hat regelrecht ihre Gunst erworben und sie hat sich wie eine Königin aufgeführt, der die Gunst angetan werden muss. Es war ein unglaublich spannendes Spiel, das die Zwei da trieben. Doch so oder so, beide waren total voneinander angetan. Seit wir zwei Besucher, Aris und Amy, haben, hat sich Dakota etwas zurückgezogen. Die Zwei scheint sie nicht so zu mögen. Doch wenn sie morgens die Aufmerksamkeit meines Liebsten bekommt, ist sie überglücklich. Sie bestimmt, wann sie Nähe will – so richtig königlich. Auf alle Fälle hat sie ihren Besucher arg um den Finger gewickelt… Ich freue mich sehr und auch mit grösster Spannung, auf die weitere Beziehung der Zweien… Ich bin allerdings auch überzeugt, dass unsere kleine Hexe einen ebenbürtigen Partner gefunden hat, sodass sich künftig ihre Spiele in Grenzen halten werden oder vielleicht gar nicht mehr nötig hat?

Die zweite Begegnung war eine ganz anderer Art. Wir dachten, dass Dakota und Darli zusammengehören würden. Doch die Mädels haben uns eines besseren belehrt. Darli und Dakota haben überhaupt nichts mehr gemeinsam gemacht, nach dieser Begegnung. Eigentlich kam das Paar, um Don und Dima kennen zu lernen. Aladin ist nun alleine Zuhause und sie möchten ihm wieder ein Gspännli geben. Bei einem Mädel war ich mir nicht so sicher, aber Don, der die Älteren sehr respektiert, hatte ich absolut keine Bedenken. Don und Dima kamen auch, v.a. als es ums Spielen ging. Auch erstaunlich war, dass Dima immer in der Nähe von der Dame blieb, aber doch nie ganz nahe kam. Mein Liebster und ich hatten beide je beiden ins Gewissen geredet und ich muss wirklich sagen, Don wie Dima haben sich bemüht – vor allem für ihre Verhältnisse. Früher kamen sie ja überhaupt nicht hervor. Sobald potentielle Dosenöffner kamen, fanden sie hinter der hintersten Ecke noch ein hinteres Plätzchen. Aber sie begriffen schnell(er als ich), dass sie nicht im Fokus standen. Denn nun kam erstaunlicherweise Darli zum Spielen hervor und da hatten sich (mit zwinkerndem Auge) zwei Prinzessinnen gefunden. Als sich das Paar dann verabschiedet hatte, sah Darli die Dame an und dieser Blick berührte mich zutiefst. Der war so wie eine Absicherung, gell, ich komme zu Dir. Wie ein Vertrag, ein Versprechen, gell, Du meinst es ernst. So etwas habe ich noch selten gesehen und ja, da war natürlich sonnenklar, dass wir die Zwei nicht trennen dürfen. Wenn die zwei Seelenverwandte sind, dann wird das sicher auch mit Aladin gut kommen.

Viel spannender war die Beobachtungen am nächsten Tag: Darli blieb stets alleine und distanzierte sich von den anderen. Die Grossen akzeptierte sie, aber die Mädels brauchte sie nicht weiter. Dakota hatten wir nach dem Besuch am Tag zuvor nicht mehr gesehen. Sie kam erst abends wieder zum Nachtessen. Doch tags darauf war sie wieder fit und munter und genoss den Tag auf dem Balkon. Doch spannenderweise war nun Dese ihre Begleiterin. Dese legte sich zu ihr, Dese hielt sie und sie schienen aufeinander aufzupassen. Jedes Mal wenn wir überlegten, ob das zusammenpassen wird, kam Dese um unsere Beine gestrichen, als würde sie uns darin bestätigen.

All das Erlebte ist kein bisschen rational und Beobachtungen lassen bekanntlich sehr viel Spielraum offen. Nichts desto trotz bestätigt es sich, dass unsere Coonies schon genau wissen, was sie wollen. Es sind einfach Charakterkatzen. Für uns ein gutes Zeichen ist immer auch, wenn die Grossen vorzusondieren scheinen, ob es sich um gute Menschen handelt. Es ist wie der erste Prüfstein, wenn die Grossen kommen und ihr OK geben, dann klappt es meistens auch mit den Kleinen. Jaja, unsere Coonies sind wirklich spannende Wesen. Don und Dima waren am nächsten Tag wieder besonders kuschelig und schmeichelten uns. Sie waren auch überdreht, wie wenn sie Freude hätten, dass sie noch länger bei uns bleiben können. Ah und Darin kam ebenfalls auf absolut keinen Schwatz hervor. Jaja, für unsere schwarzen Katzen braucht es einen ganz besonderen Menschen…

Chef sein
11.06.2018 11:29:08

Diese Woche war für den einen oder anderen Vierbeiner anstrengend. Aris und Ami waren letztes Wochenende in die Ferien gekommen und nun galt es, sich aneinander zu gewöhnen. Bei den Mädels ist das keine grosse Sache, bei den Buben hingegen schon. Hier muss zuerst die Hierarchie wieder geklärt und festgelegt werden. Da Aris neu dazu kam, war scheinbar völlig klar, dass er bei den Buben in der Hierarchie unten war. Das scheint er auch als völlig logisch hinzunehmen. Krass! Denn hier macht die körperliche Grösse nicht aus und nur der Status zählt. Dass Amur klar der Chef ist, war schnell geklärt. Der steht vor Aris hin und alles ist klar. Das verrückte Spiel ging bei Chico weiter, der der Sache nicht traute. Er musste Aris noch eins, zwei Auswischen und Aris warf sich unterwürfig auf den Boden, in Abwehrhaltung. Da war der Fall auch klar. Doch Chico traute dem nicht immer und musste es immer mal wieder ausprobieren. Böser Chico!

Wer sich in das Gerangel nebst den Mädels nicht einmischte, war natürlich Nestor – oder ich habe es nie gesehen – und Missou. Missou behagen Veränderungen dieser Art sowieso nicht und da verzieht er sich lieber. Nur einmal passierte noch etwas, wobei ich nicht weiss, in welchem Zusammenhang das steht. Missou pisste in ein – frisch gewaschenes – Schlafplätzen und ich erwischte ihn gerade dabei. Er sprang sofort ertappt auf und hinaus auf den Balkon. Dabei zog er eine Prostata-Piss-Spur hinter sich her. Doch den Bursche holte ich mir und steckte seine Nase in seinen Seich. So nicht mit mir! Doch danach mied er mich für längere Zeit…

Amur hingegen schafft es immer wie ein Kinderspiel, Gini zu nerven. Gini war erstaunlich kuschelig und ausgerechnet bei mir anhänglich. So lag sie einmal abends mit mir auf dem Sofa und schlief. Plötzlich tauchte Amur auf und stand vor das Sofa hin. Man konnte förmlich in seinem Gesicht lesen „wann bemerkt sie mich endlich?“. Doch ich schob ihn mit dem Fuss weg, sodass er gar nicht weiter provozieren konnte. Nur macht er das leider immer wieder. Die Reaktion kommt immer postwendend, sobald Gini ihn erblickt hat jammert oder faucht sie. Diese Mal habe ich ihn rechtzeitig weggeschoben. Dafür lag er nun auf das Stubentischlein vor uns und damit war sofort wieder Frieden hergestellt.

Gini plagen ist ein Hobby vieler – und auch so einfach. Klar, am meisten plagt Amur Gini, weil er genau weiss, dass sie ihn nicht mag. Doch auch andere haben Freude, dass es so einfach ist. Nestor schlief beispielsweise beim Essen neben mir auf dem Stuhl. Da lief Gini am Stuhl vorbei. Blitzschnell schoss Nestors Pfote nach Gini, um sie zu „kratzen“. Natürlich schrie sie sofort auf, weil sie erschrak und überhaupt. Und ich hatte gedacht, Nestor würde neben mir schlafen. Doch auch er liebt es, seine Schwester zu plagen oder auch zur Raison zu bringen.

Jemand anders hat es dann heute gemacht, was mich wiederum mehr erstaunt hat. Gini versteckte sich im Badezimmer und natürlich darf dann niemand mehr zu mir kommen, weil sie ja schon da ist. Das ärgert die andern, insbesondere Anka. Da versteckte sich Gini hinter der Türe und Anka versuchte sie durch den Türspalt zu angeln. Nur schon die Andeutung liess Gini jammern. Da war es natürlich besonders spannend, immer wieder nur die Pfote zu heben. Übrigens hob sie die linke Pfote…

Ja und Aris und Amy schlafen nachts nun separiert, nicht nur damit sie ihre Ruhe haben und auch ungestört fressen können, sondern damit auch wir unsere Ruhe haben. Aris verträgt es überhaupt nicht, wenn er nicht ins Schlafzimmer darf. Keine Ahnung, warum er ausgerechnet damit ein Problem hat. Aber so scheinen alle glücklich zu sein.

Ach nein, stimmt. Gestern waren (fast) alle unglücklich, denn die Schönheitspflege stand an. Nestor und Don verschliefen den Start und waren danach erstaunt und auch etwas verärgert, dass sie dann „nur“ ihre Portion Leckerli bekamen. Sonst liegen sie die ganze Zeit daneben und angeln sich jedes „übrig gebliebene“ Leckerli. Der eine oder andere war schon arg verknöpft, aber noch nicht verfilzt. So kam jeder an die Reihe, bis auf Dakota, und am Schluss Aris und Amy. Aris übertrifft also Amur und Chico zusammen. Unglaublich, wie er eine Mimose und ein Sensibelchen ist. Ausgerechnet gestern Abend haben wir die Schönheitspflege auf dem Balkon gemacht. Alle Nachbarn werden wohl gedacht haben, wir quälen unsere Coonies. Das war ein Drama! Aber natürlich sind jetzt alle wieder überglücklich, weil es nirgendwo mehr zwickt oder zwackt. Spannend ist, dass Frodo-Kinder beim Bauch die Hinterbeine weit spreizen. Bei Missou und Missou-Kindern hingegen bringen wir die Beine kaum auseinander, als wären sie sehr scheu und würden überhaupt nicht gerne ihren Intimbereich zeigen. Als würde man mit so vielen Haaren viel davon sehen… aber ja. Es ist dann sehr schwer für mich alleine, ihre Bauche zu bürsten. Ja und so ging schon wieder eine Woche zu Ende und eine neue startet…

Feriengäste
04.06.2018 16:45:29

Alle paar Jahre ist es soweit und unsere Katzen-Nanny kann sich mit Mühe entscheiden, Ihren Partner zu längeren Ferien begleiten. Selbstverständlich hat sie uns das sicher schon vor zwei Jahren angekündet, dass es dann kommen wird. Am Samstag ging die Reise los. Für uns heisst das, dass Amy und Aris bei uns in den Ferien weilen. Beides sind Kids von Zinka und Frodo. Ja, aber aktuell wird noch immer arg Mundgeruch beim Fauchen verteilt. Manchmal hatte ich mir schon überlegt, ob ich Pfefferminzblättchen verteilen sollte. Aris hat sofort – wie beim letzten Mal – das Katzenzimmer in Beschlag genommen und Amy – wie beim letzten Mal – ist unter meinem Pult. Anfangs tat sich da nichts mehr…

Doch wie reagierten unsere Coonies? Ja, das ist wirklich erstaunlich. Die Mädchen beispielsweise sind sehr interessiert und schnuppern einfach. Sie würden auch einfach „Hallo“ sagen und schon wäre alles gut. Nicht so die Jungs. Chico ist ebenfalls interessiert und möchte „Hallo“ sagen. Amur hingegen will ganz klar den Chef markieren – und markiert vermutlich sogar. Nestor ist eher scheu und faucht auch. Missou hingegen scheut den Kontakt total und scheint eher Angst zu haben. Er sucht noch mehr seine Wohlfühlzonen auf. Ja und dann sind da noch die Kleinen. Ganz besonders spannend ist es mit den vier Mädels, die sehr scheu und überhaupt nicht gästefreundlich sind. Hier wird gefaucht, wo es nur geht. Mit dabei ist natürlich auch Dima und Don ist eher wieder scheu und beobachtend. Schon sehr spannend, wie alle mit der gleichen Situation anders umgehen – wie Menschen.

Eigentlich bekamen wir damit nicht viel mit von Aris und Amy. Sie versteckten sich mehr, schauten mal aus der Ferne zu und gingen in Bezug zu je dem, der zu ihnen kam. Und natürlich ging immer mal wieder einer nachsehen, ob die zwei noch da sind. Ganz anders sah es in der zweiten Nacht aus. Aris begann an der Schlafzimmertüre zu kratzen. Kaum war ich eingeschlafen, schien er mit dem Kratzen zu beginnen. Ich erwachte und schimpfte, dann war wieder Ruhe. Doch das ging fast stündlich so weiter. Um 5 Uhr in der Früh hatte ich genug davon und ich sperrte ihn in ein Zimmer. Doch der erholsame Schlaf war vorbei. Ich konnte zwar nochmals tief und fest schlafen, fühlte mich allerdings am Morgen arg gerädert. Zum Dank hat Aris dann im Zimmer meine Karton-Katze heruntergeschmissen. Nun hat die Mike-Comic-Katze keinen Schwanz mehr. SNIFF!

Jemand anders war am Wochenende aber durchaus noch sehr glücklich. Chico bekam nicht nur ein Lavendel-Stöckli, nein, einen ganzen Lavendel-Stock. Kaum stand der Topf auf dem Balkon, wurde er schon sofort beschnuppert und die einen frassen selbstverständlich auch davon. Ich war wirklich sehr überrascht. Mein Liebster hat ihn gekauft und liess sich auch beraten. Ja, richtig gelesen! Der Verkäufer fragte nach den Bedürfnissen, mein Liebster sagte (vermutlich provokativ) für die Katze und der Verkäufer meinte, da habe ich genau das Richtige für sie… Staun! Ehrlicherweise hätte ich absolut nie im Leben jemandem gelglaubt, dass ich mal Lavendel für die Katze kaufe….

Noch jemand war überglücklich; mein Liebster. Er nahm am Wochenende sein bereits erhaltenes Geburtstagsgeschenk, den Holzkohlegrill, in Betrieb. Jaja. Zuerst musste man das Fass „einräuchern“. Dafür wurde schon mal viel Kohle benötigt und keine Katze auf dem Balkon. Gut. Doch als später nur noch die Glut vor sich hin dampfte, waren Katzen wieder erlaubt. Nicht dass sie die Nähe des warmen Fasses suchten, aber mein Liebster musste natürlich doch Patrouille stehen. Beim nächsten Mal mussten alle Vierbeiner nur noch kurz hinein, durften aber später wieder hinaus. Nur hatte es diese Mal – oh Schreck – zu wenig Kohle, es reichte nicht, um irgendetwas warm zu bekommen. Nun musste natürlich Kohle nachgeschüttet werden, was etwas Asche aufwirbelte. Auch der Wind war nicht gerade milde und so hatten wir doch unseren eigenen Mini-Mini-Vulkanausbruch. Die Mehrheit windete es auch gleich wieder weg, doch auf dem Fell blieb die Asche schön liegen. Ja und so wurden unsere Katzen etwas eingeäschert.

Tags darauf durften unsere Coonies selbst während dem Anfeuern draussen bleiben. Ja, so schnell ändert sich alles. Doch entweder die Katze blieb draussen oder drinnen – die Türe blieb dann zu. Anschliessend roch dann doch der eine oder andere nach Feuer…

Dass wir wieder draussen am Tisch sitzen, ist für unsere Coonies neu, vor allem für die Jüngsten. Nun braucht es doch die eine oder andere Erziehung, um wieder Pfotenfrei draussen essen zu können. Jaja… unsere Katzengeschichten…

Ah und vor lauter Feriengästen und viel Action am Wochenende habe ich gar nichts zu Anka gesagt. Anka kam am Montagabend wieder nach Hause. Da bis am Montag nichts gefunden wurde, wurde am Abend noch in der Speiseröhre nachgesehen. Mein Liebster war bei dieser „Operation“ dabei. Eine Stunde später durften wir Anka dann mitnehmen. Sie war überglücklich, als sie wieder Zuhause war. Sie musste uns alles, aber auch wirklich bis ins kleinste Detail alles erzählen. Falls das überhaupt möglich ist, erzählt uns Anka noch viel mehr, als vor ihrem Ausflug. Unglaublich, was diese Katze eins schwatzen kann. Was wirklich war? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall sicher keine dieser schlimmen Krankheiten, auch keine Gastritis. Ich bleib bei meiner Vermutung, dass irgendetwas irgendwo steckengeblieben ist und sie gequält hat. Aber das Kontrastmittel hat sicher seine Wirkung getan. Auf alle Fälle hat Anka seither kaum noch erbrochen, normalen Stuhl (was mein Liebster natürlich fotografieren musste!) und seit Mittwoch hat Anka auch den blöden, blauen Verband weg und gilt offiziell als gesund. So oder so sind wir überglücklich, dass es ihr wieder gut geht und noch mehr, dass sie wieder Zuhause ist.

Schönheitspflege
28.05.2018 17:45:20

Am Sonntag stand mal wieder die Schönheitspflege an. Dieses Mal war verfilzt, wer sonst höchst selten verfilzt war. Zita hatte hautenge Knöllchen am Brüstchen und diverse Coonies hatten welche im Bauchbereich, was erstaunlich war, und einige natürlich unter den Achseln. Bei Zita war es wirklich höchst erstaunlich, dass sie verfilzt war. Sie ist wirklich sehr selten verfilzt. Sie hat so feine Haare, dass das Bürsten immer ganz einfach ist. Doch wehe das Bürsten geht länger als sonst, dann passt es Zita überhaupt nicht mehr. Ja und wenn man dann ausgerechnet noch am Brüstchen Knöllchen entfernen muss, ja dann geht es wirklich länger. Ich hatte gefühlt ewig, bis ich diese hautnahen Dinger entfernt hatte. Dazu bewegte sich Zita ständig und ich hatte grosse Mühe, sie nicht zu verletzen. Doch am Schluss kam alles gut und sie war sicher glücklich und ich erst recht.

Die Pflege von Darin und Dese war wie immer ganz einfach und schnell. Darli benötigt etwas mehr Zeit, weil sie ganz Papis Schwanz hat und die Härchen oft so fein verknoten. Es ist immer eine Kunst, dass sie einigermassen still liegt und doch am Schluss wieder einen wunderschönen Schwanz hat. Wenigstens waren alle Kleinen Filz-frei. Erstaunlich nett war Don beim Bürsten mit mir. Dieses Mal war er ziemlich ruhig, was ausserordentlich ist. Don ist immer unruhig und weinte beim Bürsten immer irgendwann. Doch es gibt scheinbar Ausnahmen. Hinzu kam, dass er nur wenig unter den Armen verfilzt war. Bei Dima sah die Sachlage allerdings anders aus. Sie hatte am Bauch so fiese Verfilzungen. Hinzu kommt, dass Dima Bauch bürsten hasst. Nun ja, da mussten wir einfach durch. Ansonsten ist diese Dame neuerdings superkuschelig und streicht gerne minutenlange um unsere Füsse, ohne dass sie gehalten werden will. Wenn man Dima hält, bekommt man ein Baby in den Arm gelegt. Sie krümmt sich dann so zusammen und kuschelt sich an einem, dass es so wirkt. Damit zeigt sie einem auch, wo sie besonders gestreichelt werden will. Sie ist wirklich echt süss…

Nestor weint immer besonders, desto später ich ihn bürste. Als Erster gilt noch der Überraschungseffekt. Doch dieses Mal kam er erst einiges später dran, da er so oder so in der Nähe bleiben würde. Er wartet immer darauf, dass jemand nicht alle Leckerli isst und er sie dann bekommt. Deshalb war ich mir seiner Anwesenheit gewiss. Dasselbe gilt auch für Don, der stets wie Nestor bereit war, für das Leckerli Essen einzuspringen. Überhaupt sucht Don des Öfteren Nestors Nähe, was sehr spannend ist. Bislang duldete Nestor die Nähe anderer nur bedingt. Dazu kommt, dass zwei schwarze Kater beieinander echt zum Verwechseln ähnlich aussehen.

Auch Gini hat sich bei der Fellpflege ausserordentlich Mühe gegeben und hatte keine Verfilzung. Überhaupt ist diese Dame im Moment besonders nett zu mir. Sie sucht neuerdings des Öfteren mal meine Nähe. Als ich letzthin auf dem Sofa lag, legte sie sich auf die Armlehne und hielt mich mit ihrer Pfote an den Schultern. Das war irgendwie sehr süss von ihr. Aber gestern hat sie zudem eine blöde Gewohnheit von Nestor übernommen. Neuerdings sitzt Nestor beim Essen immer auf dem Stuhl zwischen uns. Immer wieder bringt er zum Ausdruck, dass er bereit fürs Mitessen ist. Ehrlicherweise hat er natürlich schon ein paar Mal etwas bekommen, was ihn zu diesem Verhalten zusätzlich motiviert. Doch der Junge ist echt wählerisch und hat nur höchst selten etwas gerne. Das hält mich glücklicherweise auch öfters zurück, ihm überhaupt etwas zu geben. Doch er ist ein absoluter Profi im Betteln geworden. Als ich ihm dann ein kleines Stückchen Fleisch gab frass er es wie immer nicht und es fiel dazu noch auf den Boden. Doch anschliessend kam eben Gini dazu, beide frassen das Stück nicht und blieben bettelnd auf dem Boden liegen. Es sah wie ein Protest-Betteln aus, gib uns endlich etwas. Aber da sie vor einem Stück Fleisch lagen, kann ich da sehr gut ignorieren, denn sie hatten ja etwas… Als ich das nächste Mal zu ihnen sah, war das Stück weg. Wirklich absolut keine Ahnung, wer es gegessen hat und ob sogar noch ein Dritter plötzlich im Bunde war. So oder so war es süss, Nestor und Gini so beisammen zu sehen….

Amur hatte sich absolut tapfer gehalten und war überhaupt nicht verfilzt, noch nicht einmal unter seiner Löwenmähne. Chico hingegen benötigte etwas Zeit. Seine Haare waren alle im Ansatz verfilzt, was sich jedoch mit etwas Aufwand einfach herausbürsten lässt. Da er allerdings – typisch männlich – sehr sensibel ist und mich während dem Bürsten meistens beisst, bekommt er seinen Mundschutz. So kann ich wenigstens einen Tag später einigermassen unter die Menschen, ohne dass alle entsetzt auf meine Hände starren. Ob ich mein Jäckli abziehe, weiss ich noch nicht, denn meine Arme sehen schon etwas zerkratzt aus.

Eine Samtpfote hingegen ist meisten Missou. Obwohl er die absolut grössten Pfoten hat, ist er eist sehr liebenswert mit ihnen und sonst krallt er sich eher an Stoff und erwischt dabei dummerweise mal die Oberschenkel. Er hasst das Bürsten. Bis ich seinen ellenlangen Schwanz gebürstet habe, dauert es. Aber gerade da ist es besonders wichtig. Hinzu kommt, dass der junge Mann wieder wachsende Eier hat und deshalb auch schon am einen oder anderen Ort hingepisst hat. Deshalb muss Missou auch wieder mit Windeln herumlaufen. Doch er schafft es immer wieder, sie abzuziehen. Doch wenigstens beschäftigt ihn das so sehr, dass er bislang nicht mehr irgendwohin gepisst hat. Auch ist die Windel bislang immer total sauber geblieben. Er sagt, wenn er auf die Toilette muss und so haben wir bislang zusammen immer alles gut im Griff. Aber nun zurück zu seiner Fellpflege. Ausgerechnet bei ihm, der sonst wirklich höchstselten verfilzt ist, hat sein Fell unter der Windel begonnen zu verfilzen. Das beanspruchte noch etwas Zeit, alles herauszubürsten. Natürlich hat das sicher gepickst und Missou schrie wie wenn er der Ärmste auf der Welt wäre. Männer!

Zinka hatte nur ein dreckiges Füdli, war ansonsten gut zu bürsten. Sie hasst es mittlerweile allerdings auch und schafft es, aus allem ein Drama zu machen. Das hat sie garantiert den Buben abgeschaut. Nerv!

Dazu kam, dass es während dem Bürsten plötzlich anfing, stark zu winden. Die einen bekamen Angst ab dem aufkommenden Gewitter und kamen freiwillig herein, die anderen blieben fasziniert dort. Ich hatte gerade grosse Mühe, alle in mein Büro zu lotsen und wenigstens noch ganz kurz die Wohnung lüften zu können. Schliesslich hatte ich alle bei mir – bis auf Dakota. Sie floh, fand den hintersten Ecken, liess sich überhaupt nicht fangen und entwischte immer wieder. Ich war irgendwann stinkesauer auf sie. Schlussendlich klappte es irgendwann doch noch mit dem Bürsten und alles war problemlos… hätte gar nicht so ein Theater benötigt… aber ja…

Genau, wer richtig mitgezählt hat, hat festgestellt, dass ich Anka unerwähnt liess. Anka füllt einen eigenen Block, wenn ich weiss, was ich erzählen soll. Im Moment weiss ich nur, dass sie gegen Ende Woche sehr viel erbrochen, viel gewürgt, kaum noch gefressen hat. Wir haben uns grosse Sorgen gemacht und erwartet, dass sich ein Haarknollen gebildet hat, der alles verstopft. Doch das Röntgen zeigte nichts und der Tierarzt untersuchte weiter. Während dem sie bei ihm war stieg zudem ihre Temperatur an und es kam, wie es kommen musste… sie musste das ganze Wochenende da bleiben, ohne dass ich verstehe, was sie wirklich hat. Ich hoffe sehr, dass wir Anka heute nach Hause holen dürfen…

Kuschelig und anhänglich
22.05.2018 17:24:04

Eine Woche Ferien sind ja so schnell vorbei und am ersten Arbeitstag scheint schon fast wieder alles wie immer zu sein. Doch der Rückblick zeigt, da war doch noch etwas. Ja, bevor wir in die Ferien gingen, war das Packen. Es war ziemlich anstrengend mit unseren Coonies, die immer wieder auf das Vorbereitete lagen. Ich hatte anschliessend richtige Alpträume, dass irgendjemand sich im Koffer versteckt hatte und im Flugzeug mitreiste. Ja, unsere Coonies merkten, dass irgendetwas in der Luft war, konnten es aber nicht einordnen.

Als wir wieder zurück waren, wurden wir freudig, aber auch voller Skepsis begrüsst. Ob wir gleich wieder gingen? Natürlich nicht! Kaum war das allen klar, suchte jeder seinen Moment zum Kuscheln. Chico folgte mir auf Schritt und Tritt und auch Amur liess mich nicht mehr aus den Augen. Zita und Gini waren immer bei meinem Liebsten in der Nähe, wie auch die meisten kleinen Damen. Einmal kam sogar Missou zu uns (was so oder so eine Seltenheit ist), um sich streicheln zu lassen. Natürlich gibt Missou immer Audienzen, wo man ihn streicheln kann, aber dass er zu uns kommt? Wow! Dasselbe gilt für Nestor, der uns ebenfalls beehrte und gekuschelt werden wollte – aber natürlich so, wie er es will. Nestor will einfach das Brüstchen gekräbbelt haben, aber nicht so eng kuscheln. Dann schüttelt er sich immer…

Nur Anka und Zinka verhielten sich wie fast immer. Natürlich kamen sie auch etwas mehr und zeigten ihre Freude über unsere Rückkehr. Dazu sass Zinka wie immer und wenn immer möglich noch vor der Schlafzimmertüre. Irgendwie fühlt es sich an, wie wenn sie nur kuscheln kann, wenn niemand zusieht. Aber natürlich darf sie im Schlafzimmer auf unsere Brust sitzen und das liebt sie, sich dann verwöhnen zu lassen.

Bei allem verfolgte mich Chico weiterhin. So verknuddelte ich ihn bei fast jeder Gelegenheit. Es schien irgendwie, wie wenn der junge Mann extrem zu kurz gekommen und vor Langeweile fast gestorben wäre. Jaja, das ist, wenn ein Kater einmal zu viel Aufmerksamkeit bekommen hat, dann beansprucht er diese Aufmerksamkeit fürs Leben…

So oder so unsere Aufpasserinnen haben einen wunderbaren Job gemacht und wir sind ihnen sehr dankbar für ihre Taten! Sie hatten es zudem nicht einfach. Irgendjemand war nicht besonders nett mit ihnen und hat immer wieder alles voll gepisst. Sehr schade! Doch glücklicherweise hatten wir sowieso auf dem Plan, dass wir alles waschen würden, wenn wir von den Ferien nach Hause kommen. So hatten wir ziemlich viel Wäsche und die Abwaschmaschine, wie die Waschmaschine liefen zeitweise fast ununterbrochen. So war der Sonntag schnell rum und am Montag konnten wir alle zusammen ausspannen. Natürlich musste ich einmal noch nach meinem „Garten“ sehen, wobei mich natürlich auch Chico unterstützte. Und wie schon vor den Ferien widmete sich Chico wieder ausführlich meinem Lavendelbäumchen. Er nagte an den Blumenstengeln und den Blättern herum. Um Himmelswillen, benötigt er Beruhigung? Spannend, spannend. Ich glaube, wir werden ihm ein kleines Lavendelstöcklein kaufen, wenn er das unbedingt braucht…

Dantes lange Reise...
07.05.2018 08:57:13

Chico bin ich noch immer nachtragend. Er hat mich sehr enttäuscht. Er weiss, dass ich noch sehr wütend auf ihn bin und ihm aus dem Weg gehe – oder noch schlimmer, ihn nicht beachte. Und wenn ich ihn beachte, dann verknuddle ich ihn gehörig. Doch jedes Mal, wenn ich ihn sehe, denke ich, wie kannst Du nur Chico. Er spürt es sehr, dass ich stinkesauer mit ihm „war“. Daher kommt er auch oft zum Schmeicheln und streicht um die Füsse. Aber eben, er bekommt ihm Moment nicht die Aufmerksamkeit, die er sich wünscht. Er weiss mit Garantie, dass er wörtlich Seich gemacht hat. Mein Nachtragend sein hilft der Sache insofern, dass wir seither eine pinkelfreie Dusche haben…

Ja und am Freitag hatte Dante seine Zahn(fleisch)operation. Er hat sehr gut auf die Immunsystem aufbauenden Tabletten reagiert, sodass seine Zahnfleischschwellung zurückging. Nun hatte er allerdings von dieser starken Schwellung her noch Zahnfleisch-Überschüsse, die nun operativ entfernt wurden. Dante hasst es aus dem Haus zu gehen. Reisen sind nicht sein Ding. Dementsprechend weinte er oder zitterte mitunter auch. Doch die Operation überstand er mit Bravour und Dante wäre nicht Dante, wenn er nicht sofort auch wieder gefressen hätte. Dante liebt es zu fressen und frisst vor allem Nassfutter.

Wieder Zuhause wurde er sofort von Darin angefaucht, die anderen waren wie immer. Doch Dante kam weniger zur Ruhe und schien, wie wenn er jetzt Zeit zum Nachdenken brauchen würde. Er legte sich in meinem Büro vor das Fenster und sah hinaus. Das hat er so noch nie gemacht. Aber ja, die lange Reise stand kurz bevor. Wir bereiteten für die Übergabe alles in Taschen vor, sodass wir möglichst alles gut tragen konnten. Die Reise starteten wir am nächsten Tag. Dante reiste mit uns bis nach Genf. Damit wir während der langen Fahrt arbeiten konnten, waren wir mit dem Zug unterwegs. Als wir zu Fuss zum Bahnhof unterwegs waren, weinte Dante noch sporadisch. Im Zug war es dann schon besser. Wir hatten Glück und konnten Dante auf den Tisch im Viererabteil setzen. So konnte er aus dem Fenster sehen. Entsprechend begann Dante jeweils wieder zu weinen, wenn ein Tunnel kam. Die passten ihm überhaupt nicht. Desto näher wir unserem Ziel kamen, desto mehr wollte Dante schliesslich aus seiner Tasche heraus. Grundsätzlich hätte ich ihn sofort auf meinen Schoss genommen und ihn geknuddelt. Doch am Morgen hatten wir sehr grosse Mühe, Dante in die Tasche zu bringen, sodass ich es jetzt nicht wagte, ihn herauszunehmen. Doch auch so konnten wir sein Köpfchen streicheln. Dante liebt es, am Kopf gestreichelt zu werden.

Nun ja, jede Reise endet irgendwann auch und so kamen wir in Dantes neuem Zuhause an. Seine zwei neuen Mitbewohner bekamen wir nicht zusehen. Dafür durfte Dante in Ruhe die ganze Wohnung inspizieren. Irgendwann verkroch er sich hinter einem Kübel bei den Kabeln. Doch als wir ihn da fanden, suchte er Zuflucht unter dem Sofa. Glücklicherweise konnten wir ihn damit Leckerlis hervorlocken, sodass wir am Ende dann auch Tschüss sagen können. Natürlich war das ein Tschüss mit heb ein schönes Leben, ein Tschüss mit Tränen. Ich werde Dante sehr vermissen. Aber natürlich freue ich mich überaus, dass er jetzt einziger Coonie sein darf und die volle Aufmerksamkeit von zwei Zweibeinern bekommt. Es ist doch sowieso das schönste, was sich ein Coonie sicher wünscht.

Am Sonntag schien Dese etwas verstört zu sein, wie wenn sie ihren grossen Bruder suchen würde. Don hingegen genoss es, dass er wieder meine volle Aufmerksamkeit hatte und schien überglücklich über Dantes Auszug zu sein. Ja so unterschiedlich sind die Perspektiven und eigenen Bedürfnisse – auch für Coonies. Einer mehr oder weniger, oh ja, das merken wir. Dante hinterlässt bei uns definitiv eine ganz grosse Lücke, nur schon, weil – ausser Zinka vielleicht – keiner so viel Nassfutter frisst wie Dante. Er war echt fast schon ein kleines Hausschweinchen und bettelte auch schon mal. Schon einen Tag später müssen wir die Futtergabe massiv reduzieren. Doch Dante war auch sonst oft in meiner Nähe und ich vermisse ihn…

Knuddelig
23.04.2018 09:21:55

Endlich ist es warm und schön und unsere Grossen und Kleinen dürfen wieder länger auf den Balkon. Selbst die Krähen warten morgens schon auf unsere Coonies. Sie scheinen schon früh zu schreien „wo seid ihr“. Kein Kopf bleibt bei diesem Schreien still und jeder sucht diese fliegenden Schreihälse. Ich bin absolut überzeugt, dass die Krähen exakt wissen, wo Hauskatzen wohnen und dort extra ihre Kräh- und Flugkünste zeigen. Nie haben sie mehr Zuschauer als hier. Stehen sie auf dem gegenüberliegenden Dach, ist ihnen die Aufmerksamkeit gewiss. Fliegen sie an unserem Balkon vorbei, können sich unsere Coonies kaum halten und beobachten jeden Flügelschlag. Es könnte ja doch noch sein, dass sie über unseren Balkon fliegt und wer weiss abstürzt? Doch wehe sie fliegen bei uns aufs Dach, dann versuchen alle Coonies am Balkongeländer aufzusehen. Sie suchen einen Weg, ob sie nicht doch aufs Dach gelangen könnten… Ja, die Krähen beherrschen die Kunst des plagen meisterlich. Werden sie von unseren Coonies vom verschlossenen Fenster aus beobachtet, dann ist das noch die milde Provozierung. Doch seit es wärmer ist und unsere Coonies mehr auf dem Balkon sind, hat die Provokation der Krähen arg zugenommen. An sich ist das beste Katzenunterhaltung und unsere Coonies sind derweilen bestens beschäftigt. Doch langsam mache ich mir sorgen, ob der eine oder andere nicht demnächst irgendwohin springt… insbesondere die Kleinen sind arg in „Habachtstellung“…

Am Wochenende hatte ich sporadisch wieder meine Badezimmertüre geöffnet. Davor hatte ich sie wirklich konsequent für längere Zeit verschlossen. Unsere Coonies dürfen zwar mit uns hinein, aber müssen dann auch mit uns wieder hinaus. Doch eben, nun war die Türe versuchshalber wieder offen. Doch Prompt passierte wieder etwas. Missou kam aus dem Badezimmer heraus, als mein Liebster gerade hinein wollte. Darin stank alles nach Urin und es war frisch gepisst worden. NEEEEEEIIIN! Wird Missou schon wieder potent?

Am Tag darauf legten wir die Badezimmerteppiche in der Dusche auf. Was war am Abend passiert? Es stank nach Urin. Das sind einfach die zwei Orte, wo „Katze“ aufs WC möchte… es hätte ja auch je eine (Menschen-) Kloschüssel. Wir hatten extra einen Aufsatz für das Menschen-Klo bestellt, dass unsere Katzen hier ebenfalls aufs WC hätten gehen können. Doch niemand hat sich dafür interessiert. Vermutlich war es zu klein oder zu wackelig. Schliesslich war es nur ein dünner Plastik-Aufsatz und Chico hätte diesen sowieso nicht nutzen können.

Überhaupt ist Chico wieder eine Geschichte für sich. Dieser Kater ist einfach unglaublich. Ab und zu muss er einfach speziell und besonders behandelt werden, sonst trotzt er. Er braucht die Aufmerksamkeit zum Leben! So nehme ich ihn ab und zu mit ins Schlafzimmer. Wenn es niemand sieht, kann er erst recht so richtig knuddeln. Wir sagen dem dann, jetzt erknuddeln wir Chico. Dann halte ich ihn so fest umschlungen, dass er nirgends davonlaufen kann, manchmal sogar unter die Bettdecke und knuddle ihn. Er liebt es! Doch wehe, es sieht jemand, dass er so gerne geknuddelt wird, dann steht er sofort auf und tut so, als wäre nichts passiert oder als hätte er es überhaupt nicht gern. Dann ist er ein richtiger Macho – und doch kommt er immer wieder… Doch was er an einem Morgen beim Toilettengang abzieht, übertrifft jede Macho-Tussi! Er kann nicht auf ein dreckiges WC und erst recht kann er nicht aufs WC, wenn ihm jemand zuschaut. Dann muss er noch zig mal überlegen, wo und wie er gehen will und wenn er zu lange überlegt, wird es dann schon mal sehr dringend…

Ja und im Moment macht der eine oder andere schon gerade eine „extreme“ Phase durch. Anka und Darli schlafen einfach unglaublich viel. Nestor ist tagsüber im Moment oft einfach unglaublich „kuschelig“ und will geknuddelt oder gestreichelt werden. Zum Verlieben! Endlich habe ich meinen Kater zurück ;-) …

Kamera fit...
13.04.2018 14:20:34

Hurra: jetzt habe ich endlich meine Spiegelreflexkamera zurückbekommen. Ich weiss schon fast nicht mehr, wie das Klicken geht. Es war eine harte Zeit, immer das Smartphone zu zücken, obwohl das Klicken damit sehr einfach geht. Doch die Qualität und Auflösung gleich wie bei der Spiegelreflex herzubekommen, war schwierig. Nun so oder so bin ich überglücklich, die Kamera zurückzuhaben. Ich freue mich auf die ersten Fotos…

Am Wochenende war die Freude wiederum sehr gross, dass wir Balkonwetter hatten. Gross und klein verweilte dort und beobachtete alles, was sich bewegte. Gerade am Sonntag war es das Spannendste überhaupt. Die Krähen vollführten wahre Kunststücke, um unsere Coonies an der Nase herumzuführen. Ich vertrete die Meinung, dass die Krähen sicher genauestens wissen, dass unsere Coonies ihnen zuschauen und sie noch extra provozieren. Manchmal könnte man den Kopfbewegungen unserer Coonies an meinen, dass ein Tennismatch stattfindet. Ich kann die Krähe manchmal noch nicht einmal erkennen, doch dem Blick unserer Coonies nachfolgend, finde ich sie dann meistens auch. Nur schon wenn eine Krähe kräht, sind die Ohren wie Peilsender aufgestellt und die Ortung wird sofort aufgenommen – selbst in der Wohnung. Das ist auch der Grund, warum die Küchenkombination so beliebt als Sitzplatz ist. Die Krähen weilen oft und gerne in den hohen Bäumen gegenüber dem Küchen- und Bürofenster. Dort wird dann morgen für morgen beobachtet, was die Krähen machen. Doch eben das Küchenfenster ist tabu. Somit sind neuerdings die Storen da Tag und Nacht geschlossen – ausser wir sind da… Ich weiss, wir sind Spielverderber.

Dantes Zahnfleisch hat sich dank dem Antibiotika und der Immunstärkungskur bestens erholt. Wir sind überglücklich, dass die Prognose aktuell ist, dass er seine Zähne behalten kann. Dante hat sich auch persönlich wieder stärker entwickelt und lässt sich nicht mehr immer nur von Dizzy provozieren, sondern gibt ihr neuerdings auch schon mal wieder den Tarif durch. Ja und da ich zwei Tage weg war, läuft mir Dante nun wie ein Hündchen nach. Es ist schön, vermisst zu werden und natürlich noch schöner, ist wieder zu kuscheln.

Noch jemand hat mich intensiv gesucht: Zinka. Kaum sei mein Liebster nach Hause gekommen, hätte mich Zinka gesucht. Später noch einmal. Mein Liebster hat Zinka das Schlafzimmer gezeigt und immer wieder auf sie eingeredet, dass ich jetzt heute (vorgestern) nicht da sei und aber bald wieder komme.

Weniger Freude hatte mein Liebster – und ich noch viel weniger – an den vielen Protesten, die allesamt im Röhrensystem platziert wurden. Das System wurde in einer gross angelegten Protestaktion verunreinigt. Es scheint fast so, wie wenn die Herrschaften de Röhren zu hassen beginnen würden. Nun scheint es aber das erklärte Ziel gewesen zu sein, das System zu eliminieren. Da die Röhren fürchterlich stinken, ist dieses Ziel sicherlich auch erreicht worden, denn alle Röhren sind allesamt auf dem Balkon zwischenplatziert. Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir sie erst einmal vom Regen waschen lassen sollen oder ob wir sie gleich entsorgen sollen. Es stellt sich die Frage, ob wir die Röhren je wieder geschmackfrei und sauber hinbekommen…

Ja und seit Freitag sind nun auch Darli und Dakota kastriert. Beide kamen arg verstrubelt zurück und Dakota hatte ihre persönliche Hölle erlebt. In der Transportbox zu reisen war für sie eine Hölle. Glücklicherweise hatte sie in der Box ein Kissen, sodass sie sich darunter verstecken konnte. Doch natürlich musste sie dazu noch arg weinen. Schlussendlich haben es aber beide trotzdem gut überstanden. Einzig mit Darli hatte ich ein ganz grosses Problem. Sie hatte plötzlich faustgrosse Verfilzungen am Bauch und an den Hosen. Diese Dame ist dazu dermassen sensibel, dass man sie kaum berühren kann, schon schreit sie. Es war ein schwieriger Prozess, alle Verfilzungen raus zu bekommen.

Diesen Prozess setzten wir tags darauf fort und kapitulierten beispielsweise bei Amur. Der junge Mann war dermassen verfilzt, dass es kein Fortkommen mit dem Kamm gab. Wir rasierten ihm den ganzen Bauch. Das Ganze war natürlich das grösste Drama auf Erden. Doch anschliessend lief Amur wieder wie ein junges Rehlein herum. Es war scheinbar doch bitter nötig. Weniger Probleme hatten wir dieses Mal mit Gini. Sie hatte ein paar Knötchen, aber im Verhältnis zu sonst, sehr wenig. Natürlich war ich selbst an dem Desaster schuld. Ich hatte unsere Lieblinge zu lange nicht mehr gebürstet. Es war so lange, dass selbst Missou eine grosse Verfilzung auf der Seite mit sich trug. Aber glücklicherweise konnte man auch diese einfach „auflösen“… aber natürlich unter dem grössten Geschrei „ich bin der Ärmste…“

Dante und sein Zahnfleisch
03.04.2018 13:36:39

Letzte Woche ging es mit Dante zum Tierarzt. Normalerweise übernimmt mein Liebster diesen Part und meistens ist dann auch alles bestens. Doch wehe ich komme zum Zug. Doch dieses Mal war schon im Vorfeld klar, irgendetwas würde sein. Sein Zahnfleisch war arg entzündet und die Kontrolle zeigte, dass Dantes Körper allergisch gegen seine eigenen Zähne reagierte - so erklärte es mir der Tierarzt. Ja und wieder war sofort eine Entscheidung gefragt und ich musste die Antibiotika als Gegenmassnahme spritzen lassen. Der nächste Schritt sei, vorausgesetzt dass die Entzündung damit schwindet, alle Zähne zu ziehen. Na super. Da ist man noch nicht einmal jährig und verliert schon alle Zähne? Für mich noch heute völlig unvorstellbar. Das Leben kann ja so ungerecht sein... gleichzeitig haben wir natürlich schon wieder von anderen gehört, die bei ihrer Katze dieselbe Operation machen mussten und die Katze heute bestens damit lebt. Noch haben wir Zeit... Dante muss jetzt täglich zur Stärkung seines Immunsystems eine halbe Tablette essen. Es ist eine sehr grosse Tablette, fast Daumengross, doch Dante frisst und kaut sie mit grosser Freude. 

Wir haben den kleinen Buben in den letzten Tagen etwas verwöhnt. Doch schon nützt Dante es aus... Gestern durfte er kurz mit Chico ins Schlafzimmer und ich knuddelte die beiden. Heute Nacht kratzte Dante dann schon an der Schlafzimmertüre und wollte wieder hinein. So nicht! So stand ich um 4 Uhr auf, verfrachtete ihn zu den Buben und schlief weiter. Eigentlich hätte er gestern sowieso dahin gewollt, weil es da das „bessere Essen“ gab - scheinbar. Tatsächlich war es das gleiche wie vorne in der Küche. Als wir dann später aufstanden, hatte Dante schon wieder den Kopf voller Flausen.

Neuerdings stehen Pflanzen in meinem Badezimmer und die Türe ist jeweils geschlossen. Nun steht gerade das Gotti-Geschenk da, ein Töpfchen mit Narzissen. Dante musste die Blumen und das Blattgrün ausgiebig beschnuppern und wollte schon genüsslich das Blattgrün essen. Ich hatte bereits beim Beschnuppern nein gesagt, beim Anfangen zu beissen weggeschoben, doch als alles nichts nützte, gab es den „Klapf auf den Po“, der dann sehr wohl nützte. Ein beleidigter Dante zog ab... und kam allzu bald wieder.

Zuerst kam Chico zu mir. Er musste schon wieder ausgiebigst seinen Po putzen und einen Fuss. Dem „Duft“ nach, hatte er am Vortag noch „Resten“ von seinem Geschäft am Fell., doch heute Morgen? Keine Ahnung, warum er sich schon wieder so ausführlich den Po putzte. Doch als er sich mal ablenken liess, sah er die Narzissen und wollte sie sich ansehen. Aber ich kam dazwischen und streichelte ihm den Kopf. Es wirkte. Dann war Chico wieder mit der Fellpflege beschäftigt. Doch irgendwann kam ihm wieder in den Sinn, dass da noch die Narzissen waren. Auch er musste sie beschnüffeln und wollte das Blattgrün ausprobieren. Glücklicherweise kann man Chico allerdings wegschieben und er glaubt diese Geste als Nein - im Gegensatz zu Dante.

Ja und ansonsten haben unsere Coonies an Ostern das Wetter genossen. Zum draussen Planschen ist das Wetter schliesslich egal und für die Lieblingsbeschäftigung, Vogelbeobachtung, ist die Dämmerung sowieso die Lieblingszeit um sich draussen aufzuhalten. Vermutlich wissen die Krähen sehr genau, wo unser Balkon ist und dass sie hier herrliche Vorführungen machen können und dabei unsere Coonies plagen. Die Krähen werden immer gesehen und nie aus den Augen gelassen.

Beim Abendessen stand meistens Dante auf dem Stuhl zwischen meinem Liebsten und mir. Manch wenige Male hat der kleine Mann etwas bekommen und das reicht schon aus, um ihn zu verwöhnen = will immer etwas haben. Doch so geht das natürlich nicht. Umso erstaunlicher war es, dass sich Dante beim gestrigen Abendessen nicht blicken liess. Dafür sass zu meinem grössten Erstaunen Nestor auf dem Stuhl neben mir. Da mein Fleisch eine Sehne hatte, die ich nicht essen konnte, bekam Nestor das gekaute Stück Fleisch. Sofort frass er es, worüber ich sehr erstaunt war. Normalerweise ist mein Kater ziemlich heikel - und etwas essen, das jemand anders schon im Mund hatte? Oh!

Ansonsten hatten wir sehr friedliche und erholsame Ostern. Wir genossen die Zeit mit unseren Coonies und sie genossen uns. Am Sonntagmorgen durften sie mit uns im Bett kuscheln, was schon lange nicht mehr vorkam und deshalb alle genossen. Dazu bekamen die Herrschaften ihr Röhrensystem hinter dem Sofa wieder, sodass sie vier lange Röhren herumrennen können. Auch den oberen Stock stellten wir etwas um. Dort stellten wir den Partytisch auf, fixierten die Matratzen herum, sodass ein halber Tunnel entstand, platzierten ein Haus unter dem Tisch und verbanden dieses mit zwei Röhren - und das alles in einem grossen Tunnel. Dieses Mal hörte ich absolut niemanden, der das neue System nutzte. Doch ich versteckte im Tunnelsystem Spielzeug und das lag am nächsten Morgen im untern Stock. Somit muss jemand im oberen Stock sehr aktiv gewesen sein. Da unsere Coonies immer um uns herum waren, habe ich keine Ahnung, ob sie an der neuen Einrichtung Freude haben... Nehmen wir es mal an, aber am Tag nach dem Osterwochenende müssen sich unsere Coonies mit Garantie dringend erholen, ausruhen und nachschlafen... endlich wieder Ruhe!

263 Elemente gesamt 1  2  3  4  5  ...  14