Blog - aus unserem Altag erzählt... http://anna-el-mundo.ch//page8.php Verschmust 11.12.2017 12:11:55 Bei uns wird gerade geschmust und gekuschelt, als hätten wir für alle Katzen gerade nur 20m2 zur Verfügung. Vor allem bei den Kleinen scheint es so, als hätten wir nicht genug Plätzchen zum Schlafen, da sehr oft zwei beisammen schlafen. Der Partner wird auch oft geputzt, sodass es so scheint, als hätten wir jetzt die saubersten Katzen. Und selbstverständlich ist dem so… Das Fell aller ist wunderschön und die wenigsten haben aktuell Verfilzungen. Ein Traum! Aber dafür ist ja auch das Fingerspitzengefühl da. Denn jetzt hat der eine oder andere die fiesen, kleinen Verfilzungen, die nicht immer auf Anhieb auffallen. Ich bin noch immer nicht sicher, ob Chico bei seinen Hosen Verfilzungen in der Anbahnung hat. Nestor hatte auf alle Fälle sowas kleines, fieses und Amur hatte eine grosse Verfilzung am Fuss. Die kam vermutlich vom Duschen, da er jetzt ein paar Mal in die Windeln geschissen hatte. Dummerweise findet es Amur nicht witzig, wenn man mit ihm aufs Klo geht. Er will den Zeitpunkt selbst bestimmen und der kommt dann irgendwann, wenn er die Windeln an hat. Ja, aber das war es auch schon zum Thema Verfilzung. Alles andere wird sich dann heute Abend zeigen…

Bei den „kleinen“ Jungs ist das allerdings etwas anders. Sie bekommen leider schon einen Fettschwanz – im Ansatz. Am Freitag geht es dann eh auch zum Tierarzt. Die beiden Smokies sind auf die Schnelle kaum zu unterscheiden. Doch beim genaueren Hinsehen sind sie wie Tag und Nacht. Dante scheint sowieso ein etwas fettigeres Fell zu haben, dafür hat er eher ein buschiges, voluminöses Fell. Er ist auch mein „Jommeri-Bueb“. Er liebt es, gekuschelt und gestreichelt zu werden, doch wehe es ist ihm zu nah oder zu eng, dann „weint“ er. Aber gehen will er dann doch nicht. Zudem schnurrt er sehr zart, sodass ich es manchmal kaum höre und ihn eng an mein Ohr halten muss, was ihm dann wieder zu nah ist. Er ist ein süsser Bube. Doch mein „Verfolger“ ist Duke. Er hat hingegen ein fast eng anliegendes Fell und den dunkleren Kopf. Wenn ich auf die Toilette gehe, will er mir immer auf den Schoss steigen. Wenn ich ihn auf der Badewanne streichle, leckt er mich ab. Er ist ein ganz grosser Kuscheler. Aber Achtung, wenn ich ihn am Bauch streichle, oho, dann werde ich schon mal gebissen!

Daryl und Dizzy sind für mich ebenfalls schwer auseinander zu halten, wenn dann auch noch Darin in der Nähe ist, ist das Trio komplett. Kommt dann noch Dima dazu? Oho. Darin ist sehr klein und flink, Dizzy und Daryl sind eher gross, wobei Männer natürlich noch grösser sind. Doch auf die Schnelle geschaut, ist die Unterscheidung schwierig. Denn in der Zwischenzeit ist Daryl auch schon stark gewachsen und bald so gross wie Dima. Bei den Schwarzen ist immer etwas los. Sie können sich prima selbst beschäftigen, aber hecken auch immer mal wieder etwas aus. Daryl ist dabei sicher nie unschuldig, auch wenn er ein Charmeur ist. Doch noch hat er die Sauberkeit nicht erfunden. Dafür ist schliesslich sein Harem da. Ab und zu hat er ein „verklebtes“ Hinterteil, aber das stört ihn nicht weiter – ganz im Gegensatz zu Darli, die dann mit Putzen nicht mehr aufhören kann.

Eigentlich würden wir Don und Dima unglaublich gerne platzieren. Aber nein, sie machen uns einen Strich durch die Rechnung. Don ist unglaublich kuschelig und auch Dima hat zwischen all dem Aushecken mal Zeit. Doch wehe Besuch kommt, dann verschwinden sie sofort und kommen gerne nachher wieder hervor…

Dann haben wir im Moment einen ganz besonderen, kuscheligen Kater. Unglaublich, wie kuschelig Nestor im Moment ist. Wir setzen uns gerade mal wieder intensiver damit auseinander, ob wir zügeln wollen – oder nicht. Diesbezüglich hat Nestor unglaublich feine Antennen und er weiss immer, wann wir wieder intensiver darüber reden. Deswegen nennen wir ihn u.a. auch Zügelkater. Er liebt es, wenn wir die Wohnung umstellen. Noch mehr würde er es lieben, wenn wir Kartonschachteln zum Zügeln hervornehmen würden… Hilfe! Wie soll das mit einem so immens überdrehten Kater dann gehen?

Abends bei der täglichen Fütterung haben wir nun einen Polizisten. Wer überdreht ist oder Zinka zu nahe bekommt, bekommt eins „paniert“. Es scheint so, wie wenn Zinka den ganzen Tag nie etwas essen würde und nur darauf wartet, dass es abends endlich Futter gibt. Sie würde am liebsten alle vertreiben, so scheint es, und zuerst fressen. Doch nein, sie schaut einfach für Recht und Ordnung und erzieht Gross und Klein. Wenn das Essen dann dasteht, wartet sie zu unserem allergrössten Erstaunen, bis ein Napf frei(er) wird und mutiert dann eher zum Resten-Esser. Ja, sie ist wirklich unser kleiner Polizist. Und wehe, Zita darf ins Schlafzimmer und sie nicht, wenn Zita dann herauskommt, wird sie als erster geschlagen! Zinka ist einfach unglaublich! Wir versuchen dann mit ihr zu schimpfen, aber irgendwie ist es auch süss…

Gini hingegen hat allen vorgezeigt, dass man die Juka essen kann. Sie parkierte jeweils auf dem Topf und zerstörte dabei die nachgezogene, kleine Juka. Himmel Gini, muss das sein? Nerv! Nun musste ich die kleine, nachgezogene Juka eiligst herausnehmen und umtopfen. Natürlich braucht es solche Aktionen immer dann, wenn man sowieso keine Zeit hat. Jetzt hoffe ich, dass Gini bei der grossen Juka nur an 1-2 Blätter kommt und die anderen in Ruhe lässt. Aber dummerweise hat sie den Kleinen schon alles vorgezeigt…



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Nichts los... 04.12.2017 10:20:30 Wieder ist eine Woche vorbei und dieses Mal waren wir nur etwas mehr als 24h abwesend. Doch als wir zurückkamen, hatte ich das Gefühl, dass unsere drei grossen Buben schon fast so gross wie ihr Papi sind. Unglaublich, wie schnell die drei wachsen und wie gross sie schon sind! Aber am Wochenende war es ihnen scheinbar etwas langweilig. Die leuchtenden Weihnachtssterne von IKEA sind schon an allen Ecken angebissen und das Törchen vom Adventskalender, das hervorstand, ist ebenfalls komplett verbissen. Gut konnte ich wieder eine Schachtel hinlegen, an der gebissen werden kann. Denn zum Beissen scheint sich nur neu erhaltener Karton zu eignen...

Darli scheint sehr viel zu schlafen. Scheinbar sucht sie sich dabei auch immer begehrte Plätzchen aus oder sie ist tatsächlich selbst sehr begehrt. Auf alle Fälle lieben es die anderen Mädchen, neben Darli oder gleich auf Darli zu schlafen. Sie kümmert sich nicht weiter darum und schläft einfach weiter. Unglaublich! Dakota hingegen hat das Verstecker-Gen intus. Wenn sie schlafen will, verkriecht sie sich. Das tun auch die anderen Ladies, wobei Dese jedoch selten irgendwo alleine ist. Es scheint wie, wenn sie gar nicht alleine sein kann. Aus diesem Grund ist sie aktuell auf meinem „Aufmerksamkeits-Radar“. Wann immer ich sie sehe - und erwische, knuddle ich sie. Doch wenn ich sie im Arm halte, dann „duckt“ sie sich als erstes. Sie verhält sich, wie wenn ich sie entweder schlagen würde oder einen unglaublich schlimmen Mundgeruch hätte. Aber vermutlich hasst sie es einfach nur gehalten zu werden. Doch wenn ich sie dann auf den Schoss nehme und sie Fluchtwege sieht, kann sie durchaus schnurren und geniessen. Aber so oder so wird sie nur schwer vermittelbar werden, so scheu wie sie ist. Daher dachte ich letzthin auch, dass sie beim Spielen gar nie hervorkommen würde und behielt sie zurück, als alle Kleinen nach dem Lüften aus meinem Büro mussten. Dese durfte mit den Grossen mitspielen... und oho! Die kleine, grosse Dame hat es echt drauf! Dese ist eine richtige Luft-Akrobatin und schafft unglaubliche Sprünge, nur um das Spielzeug zu fangen.

Wenn die Kleinen am Spielen sind, warten die Grossen. Sie hoffen dann immer auf zusätzliche Spielzeit nur für sie. Doch wenn gelüftet ist, gilt es zuerst, die Kleinen hinaus zu locken und die Grossen drinnen zu behalten. Das klappt bei Nestor bestens, aber bei Anka und Chico nicht immer. Dann muss ich sie zurückholen und dann wollen wieder alle in mein Büro zu kommen. Manchmal ist es sicher witzig, unserem Cabaret zuzusehen ;-) Doch es ist mir wichtig, dass auch die Grossen ungestört spielen können, ohne dass sie von einer kleinen Rakete von hinten attackiert werden. So oder so bleibt das Ziel, das Spielzeug lockt alle an, aber sie können es längst-möglich nicht fangen! Uuhhh, das nervt Chico und Nestor gehörig! Desto mehr Chico springt, desto länger das Spiel dauert, desto mehr keucht Chico und wenn er einmal an diesem Punkt ist, macht er nur noch und überlegt kein bisschen mehr strategisch. Nestor ausser Atem zu bringen ist allerdings eine sehr hohe Kunst. Das habe ich erst ein-zwei Mal geschafft. Meist beginnt er seine Kräfte einzuteilen und bleibt auf alle Fälle immer strategisch, flink und schnell!

Gini hingegen bekomme ich zum Spielen kaum noch hervorgelockt. Sie ist eh im Moment „Gini im Körbchen“. Ihr Lieblingsplatz ist auf dem Gefrierschrank im Waschkorb, wo die gesammelte Katzenwäsche liegt. Dieser Platz benutzt ausschliesslich sie und wehe... Wenn die Bubenzimmertüre aufgeht, schleicht sie sich oft dort hinein auf den Bürostuhl oder in den Kasten. Sie und Zinka bringen dummerweise noch immer diese Kastentüre auf. Die Türe ist schon total zerkratzt und sie bekommen sie dadurch immer einfacher auf. Das wiederum hasst Amur. Gini in seinem Zimmer und er kommt nicht an sie heran. Das nervt ihn gewaltig. Wenn er draussen ist, muss er sie einfach mindestens einmal beschnuppern, koste es was es wolle. Und es kostet immer etwas, weil Gini ihn in ihrer Nähe absolut hasst. Amurs Nähe bei Gini artet immer in ein Drama aus... Kreisch!

Anka hingegen schläft auch sehr viel. Sie weiss allerdings untrüglich, wann wir aufs Klo gehen, denn dann will sie mitkommen. Das ist ihr Moment, wo sie geknuddelt werden will. Meist steht dann Chico ebenfalls in der Nähe, da ich manchmal durch den Türspalt mit ihm gespielt habe. So wartet er vor der Türe, Anka neben dem Klo und Chico angelt sich durch den Spalt dann Ankas Schwanz. Ja, gewisse Spielchen wiederholen sich einfach immer, auch wenn ich nur höchst selten mit Chico durch diesen Türspalt spiele.

Das Chico enge Plastiksäcke liebt, ist wohl auch einmalig. Da kann er sich verstecken und ist das perfekte, lebendige Spielzeug. Manchmal stosst er sogar seine Nase in die hinterste Ecke, vermutlich um herauszufinden, ob es noch weitergeht. Doch gleichzeitig ist das schon beängstigend, da er ja auch keine Luft mehr bekommen könnte. Irgendwie scheint Chico diesen Kick zu suchen...

Dafür wollte mein Zügelkater diese Woche wieder ausziehen. Er hat vermutlich gemerkt, dass vielleicht etwas im Busch ist. Denn davor hat er das schon lange nicht mehr gemacht. Aber wenigstens kommt er beim Entwischen gleich wieder in die Wohnung zurück. Ja und überhaupt ist Nestor im Moment besonders anhänglich und kuschelig. Zum Verlieben!

Die Schwarzen bedeuten allerdings „Ärger“. Bei ihnen ist immer was los und sie sind auch immer in der Nähe von Menschen. Sie lieben es, das Wasser mit der Pfote zu trinken und zu planschen. Gleichzeitig steht die Kleinste auch oft bei meinem Liebsten und miaut ihn an. Es hört sich immer nach „ich will gestreichelt“ an. Sie liebt seine Aufmerksamkeit und holt sie sich auch immer wieder ganz frech und vorwitzig. Ja, unsere kleinen Damen haben es sowieso in sich. Die gehen definitiv nicht unter.

Bea läuft scheinbar immer die kleine black-smoke Draina hinterher. Eigentlich wäre das schon gegeben, aber Bea möchte partout nur eine helle Katze.



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Schöner Wohnen 27.11.2017 13:28:45 Unser Wochenende hatte nur ein (hehres) Ziel: die Wohnung wieder für Menschen wohnlich zu machen. Nicht dass es vorher nicht wohnlich gewesen wäre, aber eben alles war so praktisch eingerichtet, dass es mit jungen Katzlis einfacher war. Nun wollte ich wieder „wohnen“ können. Gleichzeitig wollte ich ein paar Stellen malen. So begann ich die Mammut-Aufgabe im Katzenzimmer. Ich leerte das Bücherregal, schob dieses von der Wand und deckte den Boden ab. Dann begann ich die Dispersionsfarbe zu sprayen. Als die Dose fertig war, ging ich aus dem geschlossenen Zimmer hinaus und oh Schreck, da sah ich es. Vor der Türe hatte es einen Schatten weisser Farbe, die im Türspalt herausgekommen war. Schnell öffnete ich die Türe wieder und sah, dass der nicht abgedeckte Teil am Boden ebenfalls weiss war. Ein paar Schritte weiter sah ich, dass auch alle Bücher, die auf dem Tisch oben lagen, weiss gesprickelt waren. Nun ja, statt die ganze Wohnung putzen, putzen wir nun die nächsten Stunden das Katzenzimmer…

Glücklicherweise liess sich die Farbe mit Wasser leicht abwischen und die Bücher konnte ich sogar absaugen. Dies hätte ich sowieso tun müssen, da sie alle staubig waren. So putzen wir und putzen und putzen. Damit wir mehr „frische“ Luft bekamen, liessen wir die Zimmertüre offen. Doch ein Kleines flitzte zwischen unseren Beinen hindurch und bekam sofort weisse Füsse. Später entwischte uns Zinka noch ins Zimmer, die sich sofort ins Katzengestell verkrümelte. Doch auch dieses war voll weissem Staub. Beide Katzlis mussten auf den Balkon, wo es feucht war, damit ihre Pfoten sich dort reinigen konnten.

Mit jedem, der ins Zimmer hinein gelangte, wurde die Barrikade beim Eingang ausgeklügelter. Der nächste, der unbedingt herein wollte, war Chico. Doch die Barrikade und meine warnenden Wort hielten ihn davon ab und auch Dima getraute sich nicht. Ja und irgendwann wurden wir dann glücklicherweise auch fertig. Das Zimmer erstrahlte wörtlich in neuem Glanz. Es wird das einzige sein, denn nach diesem „Desaster“ werde ich wohl erst beim Ausziehen weitermachen – oder ich muss wirklich ein Zimmer nach dem anderen räumen… Nun ja, all die Spraydosen „vergeben“ gekauft. Aber der Plan war sooooo schön…

Wir hatten uns für dieses Wochenende auch zum Ziel gesetzt, dass wir alles waschen würden. Alles, was waschbar war und in der Wohnung lag. So sammelte ich am Samstagmorgen alles ein und sortierte die Wäsche. 60°-Wäsche kam in die Waschküche und 30° blieb oben. So liefen über das Wochenende beide Maschinen und Tumbler auf Hochtouren.

Auch nahm ich das Putz-Wochenende zum Anlass, das eine oder andere „umzustellen“. So entfernte ich den Aufgang in den oberen Stock auf die kleine Plattform. Diese wurde über eine Dachlatte mit Sisal erreicht. Die Dachlatte hatten wir wirklich schon seit unserem Einzug und das Sisal hätten wir mal wechseln müssen. Doch wieso wechseln? Unsere Grossen kommen so oder so hinüber und alle anderen müssen nicht. Diesen Teil habe ich vor allem für Anka eingerichtet. Sie liebt die Höhe! Wir haben die Wurfbox herübergenommen und den Tisch umgedreht, sodass er wieder normal steht. So steht die Wurfbox jetzt unter dem Tisch und über den Tisch habe ich ein Tuch gelegt, sodass Anka nun ihr persönliches Zelt hat. Auf dem Tisch steht Zitas Lieblingskissen und auf der Blattform hat es noch verschiedene Liegekörbe die auch die Grossen lieben.

Auf der gegenüberliegenden Plattform konnten wir nun die Matratzen an die Wand schieben und insbesondere darunter noch den Novilon legen. Der Teppich sieht etwas arg in Mitleidenschaft gezogen aus. Dann hat knapp am Abgrund gerade noch das riesengrosse Filzhäuschen Platz. Ich bin gespannt, wie lange sich dieses dort halten kann. Vorne auf dem grossen Sisal-Teppich liegen nun alle Kugel-Spielzeuge und insbesondere die beiden Kügelibahnen. Also alles in allem hat es hier einfach etwas mehr Platz und eigentlich ist neu hier auch die „Spielecke“ platziert.

Als dann auch der letzte Teil des Bodens aufgenommen und getrocknet war, war es Zeit für den Alpabzug. Wir hatten die Felle vor dem Alpaufzug gewaschen und gereinigt versorgt. Doch das Leder hat trotzdem arg gelitten. Es wirkt „stabig“. Nichts desto trotz kam die schwarze Kuh wieder unter den Sofatisch und die beiden braunen Kühe unter den Esszimmertisch. Mein neu erstelltes Weihnachtsbrett konnten wir an der Lautsprecherbox montieren und neu ist auch die Juka wieder in der Stube – hoffentlich merkt das Gini noch sehr lange nicht! Unter dem Esszimmertisch hat es neu nur noch zwei Kartonliegen und dafür habe ich im Wohnzimmer ein neues Röhrensystem aufgestellt. Verschlungen gehen die Röhren um den Esszimmertisch herum.

Die Grossen und die Kleinen lieben die neuen Veränderungen. Und am meisten lieben sie die neuen Kratzbäume. Wir haben letzte Woche noch alle drei Kratzbäume ersetzt und neue aufgestellt. Diese sind heissbegehrt! Auch die Badezimmerteppiche haben wir wieder aufgestellt und die sind insbesondere bei den Grossen heissgeliebt. Es macht es auch für mich wieder so viel angenehmer im Badezimmer. Aber die Krönung ist unsere neue Platte über der Badewanne. Mein Liebster hat die Nassräume mit dem Dampfgerät gereinigt. Kaum war die Badewanne tiptop sauber, legte er das neue Brett darüber. Darauf könnte sogar ich liegen. Doch stattdessen habe ich das eine weisse Schaffell darauf gelegt und ein Kissen, vom alten Kratzbaum. Das Badzimmer ist nun wieder Ginis und Nestors Lieblingsraum! Sie haben gestern beides ausführlich genossen.

Ja, der Badwannen-Pinkler hat ausgepinkelt und ich fühle mich endlich wieder wie bei „Schöner Wohnen“. Es hat zwar sicher noch einige Katzensachen am Boden, aber die Mehrheit ist in die Höhe „verdammt“. Gleichzeitig hat es viele neue Sachen, die bereits heiss und innig geliebt werden. Es ist schon sehr beeindruckend, wie alle frisch gewaschenes und insbesondere Neues lieben… Ja und so sind bis am Sonntagabend alle überglücklich… nur dass es jetzt schön gewesen wäre, wenn noch ein Sonntag gekommen wäre ;-)



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Junge und Junggebliebene 20.11.2017 17:08:17 Natürlich haben wir nur junge und junggebliebene Coonies und der eine ist aktuell gerade sehr jung geblieben. Das kann niemand anders sein als Nestor. Neuerdings begrüsst er uns wieder an der Eingangstüre. Zu unserem Leidwesen hat er allerdings dabei beschlossen, auch gleich das Treppenhaus zu erkunden. Glücklicherweise blieb er bislang auf unserer Etage. Das heisst, es ist beim Nachhause kommen unsere wieder schwierigere Aufgabe darauf zu achten, dass niemand zu übermütig wird und dabei gleich nicht erlaubte Erkundungen macht. Anschliessend möchte Zinka eigentlich immer gleich zu den Buben. Denn sie weiss, dass es dort mit grösster Wahrscheinlichkeit noch Nassfutter hat. Wenn sie nicht rein darf oder nicht die erste ist, dann will sie lieber auf den Balkon gehen. Bei diesen Temperaturen wird dies allerdings wieder schwieriger – schwieriger für mich. Natürlich ist es wunderbar, beim Nachhause kommen gleich zu lüften. Doch wenn unsere Coonies zu lange draussen bleiben wollen, wird es drinnen dann arg kalt. Ja, insofern wäre ein Katzentürli doch sehr praktisch. Aber meist wird es unseren Coonies doch auch schnell zu kalt.

Doch was hat sich geändert? Unser Nestörli. Die letzten Tage kam er immer wieder zum Schmeicheln. Alleine am Sonntag kam er sicher mindestens fünf Mal auf meinen Schoss und wollte gestreichelt werden. Das war wirklich die höchste Ehre und schmeichelte mir. Natürlich kenne ich meinen schwarzen Kater und wusste, irgendetwas wollte er mir sagen, nur was. Es brauchte etwas Zeit, aber irgendwann begriff auch ich: er wollte spielen. Nestor wollte spielen? Nestor wollte spielen! Das neue Glöckli-Spielzeug hatte es ihm ebenso angetan, wie allen anderen Coonies! Sobald ich aufstand, spazierte er sofort zu besagtem Ort, wo das Spielzeug versteckt ist. Doch er konnte noch so oft schmeicheln, was ich natürlich sehr genoss, das Spielen kam erst abends. Davor war noch der Wellnesstag angesagt…

In der Zwischenzeit wird die Pflege immer mehr zur Tortur. Die Pflegeleichten schauen den Divas das Verhalten ab und mutieren auch zu Divas. Es scheint, wie wenn jeder eine Diva sein möchte. Ich erkläre meinen Divas jedes Mal, wenn sie sich wehren, dauert es länger. Es liegt ganz bei ihnen. Nestor muss ich zum Beispiel zuerst bürsten, sonst wird er echt zur Dramaqueen. Anka hat ein so beispielloses pflegeleichtes Fell, dass es eigentlich nichts zu jammern gäbe. Doch neuerdings bekundet auch sie, ich bin die Ärmste. Gini wurde gestern von meinem Liebsten gepflegt. So eine dramatische Inszenierung gab es schon lange nicht mehr. Ob es genützt hat? (Anmerkung vom Angesprochenen: ein bisschen…) Doch glücklicherweise ist sie im Moment kaum verfilzt, sodass mein Liebster sie einmal mit „Milde“ pflegen durfte… Glücklicherweise hat auch Amur im Moment sehr wenige Knöpfe. Einzig bei Chico habe ich am Samstag welche gespürt. Damit konnte ich gleich Tim zeigen, was das ist.

Stimmt, am Samstagabend kam Tim zu uns. Unsere Coonies sind so jungen Besuch nicht mehr gewohnt und nun gab es zwei Gruppen: die Mutigen und die Ängstlichen. Draina hatte so Freude an Tim, dass sie ihn immer wieder verfolgte und sogar – zu meinem wirklich grossen Erstaunen – sich von ihm „bäbelen“ lies. Dizzy hatte später Freude an Tims Spiel und wollte unbedingt mit ihm Stau-Auto spielen. Allerdings ist sie immer dem falschen Auto gefahren… Von Anfang an unschlagbar und unübertrefflich war Chico. Er hatte so grosse Freude an Tim, dass er ihn auf Schritt und Tritt verfolgte und sich immer wieder vor ihn hinwarf, nur damit er gestreichelt wurde. Unglaublich, dieser Schmeichelkater!

Natürlich wollte Tim auch mit den Kleinen spielen. Schnell war die Glöckli-Angel parat und es konnte losgehen. Es dauerte etwas, bis Tim das Spiel wirklich „begriff“. Ja, mit unseren Coonies kann man nicht einfach „ein bisschen Spielen“. Dafür sind sie einfach zu gut! Eine kleine Unaufmerksamkeit und das Spiel ist beendet: einer hat das Glöcklein und lässt es nicht mehr los. Also ist es von Anfang an geschickter, wenn man sie das Glöcklein möglichst gar nicht fangen lässt. Das spornt ihren Jagdinstinkt sehr an – und aktiviert meine sportlichen Fähigkeiten. Klein wie Gross lieben das schnelle Spielen! Als wir dann später zu zweit spielten, waren die Kleinen immer dort, wo schneller gespielt wurde. Kaum war die restliche Wohnung gelüftet, konnten sie wieder aus meinem Büro hinaus und sie folgten dem Spielzeug. Doch mittlerweile ist es eine grosse Aufgabe, dass wir die Grossen zurückbehalten und nur die Kleinen in das Wohnzimmer bringen. Nestor weiss genau, dass er bleiben muss, aber Anka und Chico folgen blind dem Spielzeug. Dann muss ich sie wieder zurückholen. Denn die Grossen schauen schön zu, wenn die Kleinen ungestüm spielen. Doch auch die Grossen müssen in Form gehalten werden. Während Tim duschte, spielte ich mit Nestor, Chico und Anka. Manchmal kommt noch jemand dazu. Anfangs spielt meist nur Chico und ist baaaaald ausser Atem und hechelt. Zwischendurch schleichen sich Nestor oder Anka an und booten Chico aus. Desto mehr Chico ausser Atem ist, desto weniger geschicklich ist er. Das nutzen die anderen zu ihren Gunsten und machen wahre Akrobatik, um das Spielzeug zu fangen. Echt, dieser orange Wurm mit Glöckli hat es ihnen total angetan! Anka war immer schon eine fantastische Fängerin und es ist eine grosse Herausforderung, sie herauszufordern. Doch was Nestor neuerdings macht, sind echt wahre Kunststücke: er kann mitten auf der Jagd stoppen und drehen, springt 1m ab Boden, um den Wurm in der Luft zu fangen, etc. Er fordert mich richtig heraus, dass ich ihn auch wirklich jagen kann. Erst am Sonntag ist es mir gelungen, auch ihn zum Hecheln zu bringen…



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Kackerlakack 13.11.2017 11:33:25 Unbelehrbar wäre der Überbegriff der Jungmannschaft, obwohl das doch auch nicht ganz stimmt. Sie machen so viel Seich, dass man graue Haare bekommen könnte, wenn man nicht schon hätte. Kaum drehen wir uns um, sind die Kleinen schon wieder auf dem Esstisch. Wir hatten unseren schönen Esszimmertisch noch nie so lange abgedeckt, weil die Herrschaften auch immer ihre Spuren hinterlassen. So befindet sich nur noch katzentaugliches auf dem Tisch. Vermeintlich. Vorletztes Wochenende habe ich mir dann wieder drei wunderschön blühende Orchideen geleistet, nachdem meine fast ganze Sammlung am Serbeln ist. Dazu kauften wir einen kleinen, schönen Weihnachtsstern. Damit die Kleinen nicht mit der „Orchideenerde“ spielen, stehen alle Töpfe in einer Holzkiste. Bis auf eine Blüte haben die Orchideen die erste Woche überlebt, dafür ist ausgerechnet der Weihnachtstern hinüber. Der war Dimas Liebling der Woche. Keine Ahnung, was und wie sie es gemacht hat, doch es lebt nur noch 2/3 Stern, ein Ast ist irgendwie abgebrochen und die grünen und roten Blätter sind angeknabbert. Unglaublich! Nun habe ich den Stern gezügelt, bin allerdings überzeugt, dass Dima ihn wieder finden wird…

Dann haben wir vorletztes Wochenende ein Stück Rasen bekommen, das wir auch fleissig giessen – sagt mein Mann. Doch das Stück Rasen wird von Tag zu Tag brauner und will bei uns so gar nicht schön gedeihen. Dafür lieben es unsere Vierbeiner, denen es egal scheint, ob es grün oder braun ist. Sie lieben es, darauf zu liegen. Dementsprechend ist das Gras sowieso flach und wird nicht als Katzengras gebraucht. Überhaupt sind unsere Vierbeiner beim Katzengras ganz heikel und wählerisch.

Dieses Wochenende kam das Spielzeug geliefert. Ich hatte mal anderswo eingekauft und neues Spielzeug entdeckt. Dabei habe ich vier Angeln bestellt mit unterschiedlichen Anhängern. Ein paar Anhänger haben Federn und die meisten haben dazu noch irgendwo ein Glöcklein integriert. Schon als ich die Angeln und das Spielzeug auspackte, hatte ich eine ganze Schaar Vierbeiner um mich herum. Sie konnten das Spielen kaum erwarten und folgten mir dann auf Schritt und Tritt. Nachdem ich ein-, zweimal geübt hatte, versorgte ich dann jede einzelne Angel. Ein Anhänger wie ein oranges Würmchen, das mir im Vorfeld schon so gefallen hatte und deswegen ich es bestellt hatte. Mein Instinkt lag richtig, denn am Abend war dieses Würmchen der Renner. Kaum öffnete ich die Schranktüre, kamen schon alle angesprungen. Mit dem Würmchen konnte ich fast alle aktivieren und bewegen.

Gleichzeitig war auch ein neues Beamerlicht-Spielzeug gekommen. Doch dieses ist eher lärmig und irgendwie auch langweilig. Es dreht sich immer nur im nahen Kreis, gerade so, wie man das Licht einstellt. Es langweilte die Kleinen allzu bald – oder ich war mit dem Würmchen umso spannender. Dafür waren die vielen Schachteln, mit denen alles und viel mehr geliefert wurde, heiss begehrt und es entstand kurzfristig eine Kartonstadt.

Die Wohnung war gelüftet, Gross und Klein war, mit drei Ausnahmen, wieder im Wohnzimmer und damit beschäftigt, die Leckerli zu bekommen. Sie waren beschäftigt. Da holte ich Chico und nahm ihn nochmals mit in mein Büro. Dort warteten bereits Anka und Nestor, Gini lag im Lavabo. Ich nahm nochmals das Würmchen hervor und spielte mit den Grossen. Zuerst kam nur Chico und den jagte ich echt herum; von einem Ende des Zimmers zum anderen. Nach kurzer Zeit war Chico ausser Atem, doch er konnte nicht aufhören und machte immer weiter mit. Zwischendurch kamen ihm Anka und Nestor zuvor und trumpften ihn aus, doch Chico war unermüdlich und jagte selbst immer wieder. Er schnaufte schon wie eine Dampflok, aber er gab nicht auf. Ja, das orange Würmchen hat es in sich und selbst Nestor jagte es wie wild. Nur Gini blieb im Lavabo liegen. Als Chico sich irgendwann wie ein Hund auf die Seite warf, hörte ich mit dem Spielen auf. Er schien wirklich ziemlich erledigt zu sein und konnte scheinbar nicht aufhören…

Besonders stolz bin ich auf Nestor, der noch immer sehr junggeblieben ist und zwischendurch richtig mitspielt und mit jagt. Er hasst es einfach, wenn ihn ein Jungsporn von hinten attackiert und hat gerne den Überblick. Deswegen spiele ich ab und zu mit ihm und Anka. Auch Missou ist wieder wie ein junges Rehlein und springt und hüpft herum. Einzig Lärm und alles Laute hasst er. Das ist vermutlich noch ein Überbleibsel aus seinem Flugzeugtransport, das für ihn eher schädlich war. Aber er scheint mit der Jungmannschaft richtig aufzublühen und die Damen liebt er natürlich. Zwischendurch putzt er auch alle, die bei ihm in der Nähe stehen. Dasselbe auch bei Don. Am letzten Freitag putzte er alle, die um ihn herum lagen. Er machte das mit einer solchen Inbrunst, das man schon hätte denken können, er hätte ein Eis am Stiel in seinen Armen…



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keine Fotos 06.11.2017 11:32:26 Auf Chico war ich gehörig sauer am Wochenende. Nach jeder passenden oder besser nur unpassenden Möglichkeit, erleichterte er sich in der Badewanne. Er scheint ein richtiges „Klo-Trauma“ zu haben, weil er nicht mehr aufs grosse Klo gehen will. Mit seiner Blase ist es wieder viel besser. Es hat kein Blut mehr im Urin und auch keine Andeutungen von Blut. Er scheint auch viel zu pinkeln. Nur, dass das in der Badewanne sein muss, stinkt mir. Natürlich ist das einfach abwaschbar. Doch sein Stinkgeschäft verstinkt mitunter die halbe Wohnung. Aber das wirklich üble ist, dass wenn Chico in die Badewanne pinkelt, er ständig auch hineinstehen muss. Damit haben wir dann überall Pfotenabdrücke auf dem Parkett. Das ist der wahre „Seich“ an dieser Sache.

Nun gut, auch wir sind ja lernfähig. Unsere Lösung war, Badezimmertüre schliessen. Doch das bewirkte nur, dass jemand, nehmen wir doch einfach mal weiterhin an, dass es Chico war, in die Dusche pinkelte. Das ist natürlich noch einfacher zum Putzen, aber dort ist die Gefahr grösser, dass jemand dummerweise hineinsteht. Doch auch das muss nicht sein. Somit liessen wir das grosse Klo im Bubenzimmer stehen und schlossen die Badezimmertüre. Das klappte dann am Sonntag ganz gut. Da Chico das grosse Haubenklo scheinbar für sein Geschäft benötigt, schläft er jetzt sowieso bei Amur.

Am Montagmorgen wollte Chico dann unbedingt aus dem Zimmer heraus und entwischte meinem Liebsten durch die Beine. Während mein Liebster kurz bei den Buben war und wieder herauskam und Chico suchte, platzierte er schon eine dicke, fette, stinkige Wurst in der Badewanne. Danke Chico. Nerv!

Während Amur fröhlich vor sich hin markiert, hat Missou seinen Frieden gefunden. Er hatte fast immer eine trockene Windel, sodass wir ihn öfters ohne Windeln heraus liessen und in der Zwischenzeit darf er sogar ganz heraus. Ich habe die leise Ahnung, dass es ihn manchmal doch noch einfach überkommt, aber dann pinkelt er ein Schlafkissen voll. Doch noch habe ich den Beweis nicht. Er scheint so glücklich ohne Windel zu sein, hat an Selbstvertrauen gewonnen. Zwischendurch springt er wie ein junges Rehlein durch die Wohnung und es ist eine wahre Freude, im zuzusehen. Er spielt sogar mit seinen Kindern und liebt es, sie zu beobachten. Aber natürlich ist er selbst noch ein Kind. Das einzige Problem ist, dass seine Feinmotorik nicht sonderlich ausgebildet ist. Er kann einfach nicht „ein bisschen“ austeilen, sondern bei ihm wird’s grob, wobei er sich wirklich selten wehrt. Missou ist wirklich ein lieber Kater. Abends beim Spielen liegt er meist auf dem obersten Kratzbaumplätzli und schaut den Kleinen beim Spielen zu. Wenn niemand sonst mit dem Beamerlicht spielt, dann spielt schon mal er. Dann macht er das mit solchem Elan und Freude, dass ihm sowieso jeder aus dem Weg geht, weil er sonst aus dem Weg gebracht wird. Missou spielt mit solcher Hingabe, dass er andere dann nicht immer sieht. Irgendwie süss und die anderen haben gelernt, damit umzugehen. Jaja, unser Missou.

Himmel, und sind unsere Kleinen gewachsen! Sind zwar noch immer unsere Kleinen, aber nicht mehr alle sind auch wirklich klein. Die beiden Grossen Buben haben gerade 4kg überschritten und das kleinste Mädel Draina hat ganz knapp 3kg. Sie sind wirklich eine quickfidele Gruppe – und manchmal auch unbelehrbar. Wassertreten kommt noch immer ziemlich oft vor und dass die Herrschaften auf dem Esstisch oder auf der Küchenkombination herumspazieren sowieso. Doch wehe, ich sehe es. Dann tun sie erstaunt und gehen. Hallo?

Am Samstag kam dann bei fast jedem das grosse oder kleine Kind hervor: wir bekamen drei neue Spielzeuge. Keine Frage, das Ganze hat natürlich viel zu viel Plastik und die Haltbarkeit ist meistens auch beschränkt, da unsere Vierbeiner meist intensiv mit dem Spielzeug spielen. Das eine ist eine Maus, dass über vier „Höhlen“ im Kreis rennt, dann ein Drüllidings mit einer Feder dran und schliesslich noch ein Ding, dass immer wieder eine Schnur aufzieht und wieder frei gibt. Es ist wirklich mal sehr durchdachtes Spielzeug und es hat schon etwas länger gehalten. Aber so oder so, langsam habe ich ein richtiges Sammelsurium an Spielzeug. Bis vor vielleicht zwei Monaten hatten wir das alte Spielzeug auch kaum noch gebraucht. Doch dann haben wir überall die Batterien gewechselt und den Kids zur Verfügung gestellt – nur abends. Die Sachen sind heissgeliebt. Es gibt zwei, drei Geräusche, die sofort alle anlocken. Eines der Geräusche ist, wenn ich meine Bürotüre schliessen möchte, weil sie dann glöckelt, weil dort alle Glöckli-Spielangeln hängen, wenn ich an unseren Kleiderkasten gehe, weil dort die langen Spielangeln stehen oder wenn ich ein Spielzeug anstelle. Darauf sind sie alle echt getrimmt. Haben sie davor vermeintlich noch so tief geschlafen, dann stehen sie urplötzlich hellwach neben mir… Ja, selbst die Grossen kommen dann.

Gestern war aber dazu noch Spa- und Wellnesstag. Doch ich muss zuerst den Grossen ein Kompliment machen. Sie haben sich wirklich schön gehalten. Amur und Gini hatten kaum eine Verfilzung und ich bin sehr stolz auf die beiden – auch wenn sie es hassen, in einem Atemzug genannt zu werden. Auch Chico hat sich wirklich Mühe gegeben. Einzig Don und Dima hatten unter den Achseln eine wüste Verfilzungswurst. Aber zusammengefasst haben alle wieder sehr schönes Fell – und haaaaaaren wie nur etwas. Auch die Kleinen mischten sich immer wieder darunter und drängelten sich vor. Eigentlich wollte ich zuerst die Grossen bürsten, doch die Schwarzen machten mir einen Strich durch die Rechnung. Zumal Darin und Dizzy bereits da waren, konnte ich sie auch gleich bürsten. Sie waren allerdings nur da, weil es nach dem Bürsten und Wiegen Leckerlis gab. Da die zwei grosse Diebinnen sind, musste ich danach allen die Leckerlis aus der Hand geben, sprich sie mussten sie von meiner Handfläche herausklauben. Am Schluss fühlte ich mich so, wie wenn mir dauernd eine Kuh die Hand ablecken würde…

Ja und am Freitag war das Wetter so toll, dass die Grossen und Kleinen auf den Balkon durften. Doch das gab die Fotos, wie es jetzt – glücklicherweise – jeden Freitag gegeben hatte. So machte ich keine. Und dann waren wir mit all den neuen Sachen so beschäftigt, dass es wieder keine Fotos gab. Nun gibt es zusammengefasst fast keine Fotos. Wir hoffen, auf eine neue Woche und eine neue Chance…

Einziger Wehrmutstropfen in unserer aktuellen Coonie-Connection ist Beau. Der hübsche, grosse und unglaublich liebe Beau hat wieder einen Herpes-Ausbruch. Sein Gesicht sieht etwas wie geschwollen aus und er ist wieder in Behandlung. Wir hoffen so sehr, dass es ihm bald besser geht und der blöde Herpes verschwindet!

Ja und heute am 6.11.2017 feiern ihren zweijährigen Geburtstag: Beau, Branco, Benji, Brilla, Bligi, B.Henry und B.Lizzy. HAPPY BIRTHDAY. Wir gratulieren Euch herzlichst zum Geburtstag und wünschen Euch einen superfeinen Katzenkuchen, beste Gesundheit und noch ein Coonielanges Leben voller Liebe und Aufmerksamkeit.



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überdreht 30.10.2017 16:46:17 Unsere Coonies hatten ein Wochenende voller Langeweile mit vielleicht zwei, drei Höhepunkten. Gestartet hat das Wochenende allerdings voller Spannung. Am Freitag hat es bei uns dermassen stark gewindet, dass es die Blätter vom Boden in die Luft blies. Die Blätter tanzten wie sonst Schneeflocken in der Luft und es schien sie himmelwärts zu ziehen. Dieses Spektakel zog alle Coonies zum Fenster. Am liebsten hätten sie die Blätter gejagt. Schliesslich liess ich sie auf den einen Balkon, sodass sie wenigsten diese Blätter jagen konnten, was sie auch taten. Ihre Konzentration und vermutlich auch der Jagdinstinkt waren aktiv. Sie verfolgten und jagten alles, was sich bewegte. Doch irgendwann am späteren Nachmittag wollten wir losfahren. Immer vor der Abfahrt erfolgt ein Apell und wir zählen alle – glücklicherweise! Zwei Kids fehlten und waren in der ganzen Wohnung nicht aufzuspüren. Mein Liebster sagte, er hätte überall nachgesehen, doch da wir sie nicht fanden, musste ich nochmals überall nachsehen. Gut tat ich das, denn ich fand die Herrschaften auf dem Balkon, der bereits geschlossen war. Auch gut kannte ich dort das neuste Versteck. Die Kleinen schaffen es, unter der Grillhaube und im Grill hochzuklettern und legen sich dann auf den Stuhl, der direkt unter der einen Grillseite steht. Damit sind die Kleinen bestens getarnt und unauffindbar. Nun musste ich lediglich sie im Grill runterschupsen und dann mit hineinnehmen. Dakota hatte hierzu allerdings wenig Lust und so mussten wir noch Fangis spielen. Ja, immer dann, wenn etwas Spezielles kommt, wie zum Beispiel ein Abschied für ein Wochenende, scheinen unsere Coonies besonders viele Flausen im Kopf zu haben… Doch irgendwann schafften auch wir den Abschied.

Das Gleiche gilt bei der Ankunft. Wenn wir wieder zuhause sind, dann sind unsere Coonies so überdreht, dass sie ziemlich viel Seich machen. Dann werden Einkaufe genausten überprüft, alle Taschen ausprobiert und garantiert hin- und hergesprungen, auf und ab, … überdreht! Wir hatten neue Röhren mitgebracht, die sich gerade bestens zum Spielen eigneten. Dann war da noch der Koffer, auf dem man so herrlich liegen konnte, oder als er offen war, war das eine super Höhle. Natürlich war der Koffer besonders spannend, da der Inhalt und das Innenleben verbotene Zone war. Ganz spannend sind dann noch alle Kehrrichtsäcke, voll oder noch lieber leer, mit denen kann man dann Bodenrutschen machen. Es war, als hätte jemand bei unserer Ankunft die Batterien aufgezogen… Begrüssen war ok, aber kuscheln? Nicht jetzt, jetzt war „Energie loswerden“ angesagt…

Auch scheinen unsere Coonies, insbesondere Zinka, dann immer zu sagen: oh wir sind die Ärmsten, wir haben so wenig Futter bekommen und sind jetzt soooooooooooo hungrig. Zinkas Hauptessenszeit ist abends. So hat sie sich das von klein auf angewöhnt. Abends spürt man dann richtiggehend, wie sie hässig wird, wenn sie nicht Futter bekommt. Es ist aber nicht so, dass sie sich anschliessend auf das Futter stürzt, nein, im Gegenteil. Meistens lässt sie den stürmischen Kleinen den Vortritt und frisst nachher in aller Ruhe und dafür frisst sie auch den Teller aus. In Ausnahmefällen, wirklich nur, wenn sie unglaublichen Hunter hat, dann frisst sie von Anfang an mit. Also, Zinka hatte Hunger, somit musste die Fütterung bald sein… und natürlich wurde auch alles ratzeputze weggehauen!

Später musste ich noch eine ruhige Weile an den PC sitzen, doch das war leichter gesagt, als gelebt. Ich hatte weiterhin eine Horde überdrehter Katzen um mich herum und das obwohl man nach dem Essen ruhen müsste – wie sie es sonst auch täten. Nun gut. Welche Möglichkeiten hatte ich? Stimmt: elektronisches Spielzeug. Ihr heiss geliebtes Beamerdrehlicht war letzte Woche neu gekommen, da unsere Coonies das vorgehende zerstört hatten. Sie freuten sich riesig, auch wenn das Licht dauernd umgeschmissen wurde. Dann kamen noch zwei bekannte Spielzeuge zum Zug und schliesslich noch ein neues, dass sie in der defekten Form schon kannten. Doch nun haben wir wieder ein neues Spielzeug, das auch ganz funktioniert. Oben hat es ein Plastikteil mit Federn, das man mit der Pfote durch ganz wenige und enge Löcher herausnehmen kann. Am Boden hat es zwei Federn, die sich im Kreis drehen und immer mal wieder verschwinden. Dieses Spielzeug hat sie dann echt beschäftigt…

Damit noch jeder seine Aufmerksamkeit bekam, machten wir doch noch den obligaten Spa- und Wellnesstag und bürsteten alle unsere Vierbeiner. Natürlich hatte nicht jeder die gleich grosse Freude darüber, aber das anschliessende Leckerli nahm jeder. Nur die Gewichtsanzeige stimmte nicht bei jedem. Ob das Gewicht letztes Mal falsch war? Oder war etwas anders bei der Fütterung? Ich weiss es nicht, doch die nächste Woche wird es zeigen. Jetzt schienen allerdings alle zufrieden und auch etwas ruhiger…



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Spa-Tag 23.10.2017 13:07:45 Der Sonntag ist nun mitunter der intensivste Tag der Woche. Dann ist der Wellness- und Spa-Tag für Gross und Klein. Jeder wird gebürstet und schön gepflegt, dann notieren wir das Gewicht und schliesslich bekommt jeder noch ein paar Leckerli. Was sich kurz in einem Satz beschreiben lässt, dauert unterschiedlich lange. Der eine liebt die Pflegeeinheit und hält so richtig wunderschön her, sodass es vielleicht eine Extra-Runde gibt und der andere hasst das Bürsten und wehrt sich mit allen Pfoten. Doch desto mehr sich Katze wehrt, desto länger dauert das ganze Spiel. Denn eines habe ich all die Jahre gelernt: ich bürste lieber jedes Mal gründlich, bekomme dafür mit dem einen oder anderen Ärger, aber dafür bleibt das Fell schön und knopffrei. Nur dann, wenn ich das Fell bis auf die Unterwolle bürsten kann, bin ich sicher, dass es nicht schon Verfilzungen im Haaransatz hat. Doch der neuste Trend sind nicht mehr nur Verfilzungen unter den Achseln, nein, jetzt kommen auch schon Verfilzungen unter dem Kinn oder auf den Seiten. Auf den Seiten finde ich irritierend und ich frage mich, ob das am Waschmittel für die Schlafplätzchen liegt…

Die Pflege der Kleinen geht razfaz. Sie haben alle noch so ein weiches Babyfell, dass die Bürste nur so hindurchgleitet. Einzig die kleinen Schwänzchen haben die eine oder andere Fett-Stelle oder der eine oder andere hat ein dreckiges Hinterteil. Allen voran ist meist Daryl. Er ist meist irgendwo einfach dreckig. Ihn sauber zu behalten, ist eine grössere Kunst. Das ist eigentlich doch erstaunlich, denn normalerweise ist das immer bei den Hellroten. Nun gut, im schwarzen Pelz sieht man das glücklicherweise nicht...

Die Pflege machten wir am Sonntag in drei Teilen. Ich hatte vor einem Termin eine Stunde Zeit und begann mit den Kleinen. Damit sie alle bei mir blieben, stelle ich ihnen ein paar elektronische Spielsachen auf. Damit hatten sie Unterhaltung. Gleichzeitig musste ich sehr systematisch vorgehen. Zuerst kamen die Black-Smoke-Kids an die Reihe. Je nachdem, ob ich zuerst ein Bube oder ein Mädchen erwischte, machte ich dann da weiter. So kamen Dese und Draina zuerst dran. Ich war mir noch unsicher, wen ich auf der Waage hatte, sodass ich sofort das andere Black-Smoke-Mädchen nehmen musste. Damit würde es keine Verwechslung geben. Dasselbe galt dann auch für Dante und Duke, die gewichtsmässig nun sehr nahe beieinander liegen. Daryl ist der einzige, schwarze Bube, schwieriger ist es bei Darin und Dizzy, wobei Darin ein absolutes Leichtgewicht ist. Nicht verstecken können sich hingegen Darli und Dakota.

Als nächstes war Anka noch in der Nähe. Sie hat echt ein absolutes, pflegeleichtes Fell. Dummerweise lud es sich statisch auf und seit neustem hat sie meist irgendwo eine Verfilzung. Dieses Mal war sie an ihrer Brust. Keine Ahnung, was sie gemacht hat. Doch neuerdings muss ich unseren Herrschaften die Löwenmähne lupfen, damit ich darunter die kleinen Haare auch noch bürsten kann, weil diese Filz-anfällig sind.

Im nächsten Teil kam dann Nestor als erster dran. Ich bemühe mich echt, ihn immer als ersten dran zu nehmen, weil er sonst echt zickt. Er zickt auch so, aber wenn er nicht der Erste ist, zickt er noch viel mehr. Männer! Aber danach ist er immer derjenige, welcher auf der Waage liegt und den anderen die Leckerlis wegessen will. Ausser seinen Hosen ist er glücklicherweise problemlos zu bürsten. Einzig sein Bauchfell muss ich einfach immer gründlich bürsten, weil manchmal hat Nestor dort so fiese, winzig kleinste Verfilzungen, die dann böse enden könnten. Aber wer hat schon gerne, wenn man ihn am Bauch striegelt – alle Kleinen, aber sicher nicht die Grossen.

Wer sich dieses Mal so richtig zu verstecken versucht, ist Chico. Neuerdings findet er bürsten nicht mehr so lässig. Doch ich bin einfach nur überglücklich, dass es ihm wieder besser geht und Chico wieder normal pinkeln kann. Die Hälfte der letzten Woche hat er in die Badewanne gepinkelt und ist dann in seinen eigenen Seich gestanden. Jedes Mal wenn ich nach Hause kam, sah ich schon vorher, dass getrocknete Pfoten-Abdrücke aus dem Badezimmer kamen. Das war wirklich grusig. Gegen Ende der Woche hörte dann auch das auf. Gleichzeitig hatte ich den Buben auch Urinary-Ergänzungs-Trockenfutter aufgestellt, dass sie absolut verschmähten. Nun ja, was soll es. Hauptsache Chico geht es wieder gut und jetzt kam das Bürsten. Er hat sich sehr grosse Mühe gegeben und hatte wirklich ein sehr schönes Fell. Einzig seine Problemzonen unter den Achseln begannen leicht im Ansatz zu verfilzen. Und ja, das ist natürlich schon fies, dass ich mittlerweile ein so gutes Gespür für die fiesen, kleinen Ansätze habe… aber ich spüre sie einfach… ;-) Doch dieses Mal kamen noch Kirschen-grosse Verfilzungen auf der Seite, bei den Hüften dazu. Ich vermute allerdings, dass ich die bislang übersehen hatte. Sie sind gerade so hinter dem Knochen, dass sie leicht überbürstet werden könnten. Aber dank dem Entfilzungs-Spray mussten wir überhaupt nichts herausschneiden.

Doch die meiste Mühe hatten sich Gini und Amur gegeben. Amur hatten wir sogar schon zwei Wochen nicht gebürstet und beide waren fast filzfrei. Das sind normalerweise unsere Problemkatzen mit Standard-Verfilzungen. Doch nicht diesen Sonntag. Sie hatte sich wirklich sehr schön gepflegt. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, doch die grössten Mimosen und Sensibelchen während dem Bürsten zu sein… das Gejammer ist riesig…

Dann haben wir noch ein junges, quickfideles Rehli bekommen. Als wir tageweise Zuhause waren, war es immer ein Risiko, wann Missou auf den Topf gehen muss. Er macht das so diskret, dass wir selten etwas mitbekamen. Doch im Verlaufe des Tages musste er einfach irgendwann gehen. Hinzu kam, dass er abends neuerdings sehr oft bis nahezu immer trockene Windeln hatte. So zogen wir ihm morgens die Windeln an und entfernten sie im Verlaufe der späteren Stunden. Er schien es richtig zu geniessen und sprang mit den Kleinen herum, wie wenn er selbst wieder ein Teenager wäre. Abends spielt er neuerdings sogar wieder mit. Er liebt das Beamer-Licht und tobt sich völlig aus. Einfach die Feinmotorik funktioniert bei ihm nicht so und so kommt es schon mal vor, dass ein Kleines bei ihm „unter die Räder“ kommt… aber Gross und Klein wissen das… Dafür ist es umso schöner zu sehen, wie aufgestellt Missou gerade ist. Aber trotzdem hält ihn das nicht davon ab, bei den kleinen Mädchen mal an den Hinterteilen zu schnüffeln. Doch er ist auch unglaublich lieb zu den Kleinen und putzt sie zwischendurch. Manchmal ist er wirklich „ungeschickt“, aber alles in allem ist er einfach ein so unglaublich lieber Kater…

Amur hingegen pisst, was das Zeug hält. Neuerdings hat er herausgefunden, wie er seine Windeln abziehen kann, sodass man ein Auge mehr auf ihn halten muss. Dummerweise sind die neuen Windeln irgendwie „anders“, sodass Amur trotzdem tröpfchenweise herauspinkeln kann. Da er wirklich einfach überall herumpinkelt, mussten wieder die alten Stoffhosen her. Sicher ist sicher. Die kann Amur auch nicht abziehen… Jaja, aber auch Amur war diese Woche sportlicher. Nur nicht so, wie es sich die Mädchen gewünscht hätten. Sprang jemand davon, weckte das seinen Jagd- oder Schürzenjäger-Instinkt und er nahm sofort die Verfolgung auf. Nur passt das den Mädchen überhaupt nicht und sie werten sich. Anka und Zinka schmieren ihm eins, Gini und Zita weinen, wobei Gini ein solches Gejammer ablässt, dass man meint, sie werde gefoltert. Dabei steht nur Amur mindestens in einem Meter Abstand vor ihr…

…doch gleichzeitig liebt Gini das Bubenzimmer und versteckt sich immer irgendwo dort. Wenn sie nicht im Kasten ist – wobei sie noch immer die einzige ist, die dort reinkommt – dann ist sie auf dem Bürostuhl, wo auch nur sie liegt, oder in der Box… aber immer irgendwo dort… Ja und so ist immer, aber auch wirklich immer irgendetwas los…



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Blasenentzündung 17.10.2017 09:50:18 Um Himmelswillen, was war nur in dieser Woche los gewesen? Wenn ich das noch wüsste… Aber natürlich. Manchmal ist es nur schwer, ob etwas in der letzten Woche passiert ist oder in der Woche davor. Doch wenn ich mein Notebook ansehe, weiss ich, wann es passiert ist…

Jetzt fängt die Zeit wieder an, wo ich einmal in der Woche alleine Zuhause bin – Strohwittwerin und Alleinerziehend. Netterweise war Bea spät bei uns und die Wohnung sah picobello aus, als ich nach Hause kam. Als erstes wollten aber Gross und Klein sowieso auf den Balkon. Das ist DER aktuelle Lieblingsplatz von allen, insbesondere beim Eindunkeln. Da sehen unsere Vierbeiner Sachen, die ich vermutlich noch nicht einmal erahnen kann. Anfangs sind die Kleinen noch überdreht und ich mache die Aufsicht, doch wenn sie alle ruhiger sind und ihre Flausen ausgelebt haben, kann ich sie alleine lassen. Denn nun kann ich ihren Znacht vorbereiten. Es gibt Pouletfilet, zweierlei vom Lachs und zwei verschiedene Nassfutter. Aktuell müssen wir das Kittenfutter fertig brauchen. Müssen daher, weil es nicht mehr so beliebt ist – und wir gerade noch unseren Vorrat aufgestockt hatten. Ja, da müssen wir durch…

Wenn ich das Abendessen zubereite, kommen alle. Sie wissen, dass es bei mir immer etwas Spezielles gibt. Die Kleinen stürzen sich auf die Filets, so haben die Grossen das Nassfutter kurz für sich. Doch Achtung, wir haben ja noch unseren Polizist. Bis es soweit ist, dass das Essen auf dem Tisch steht, hat Zinka jeweils üble Laune. Wehe, jemand kommt ihr zu nahe oder macht Seich. Das mag Zinka überhaupt nicht, dann wird derjenige „vermort“. Mit Zinka regiert ein strenges Regime. Ich dachte schon, sie mache das, weil sie so extrem Hunger habe. So habe ich ihr am nächsten Abend alleine in der Spensa ein Lachsfilet gegeben, während dem ich den Rest des Futters vorbereitete. Doch auch als sie wieder heraus kam, vermorte sie jeden. Dafür wollten nun alle Kleinen in die Spensa…

Ich hatte allerdings schon Bedenken, ob ich es am Morgen rechtzeitig auf den Zug schaffen würde und überlegte mir, wie ich am schlankesten durchkommen würde. Eigentlich mussten meine Vierbeiner nur 6 Stunden alles schön sauber lassen… So entschied ich mich, die zwei Aussenklos nicht zur Verfügung zu stellen, sodass nur die grosse Klolandschaft gebraucht werden konnte. Da ich ja alle früh gefuttert hattet, somit alle – gefühlt zig Mal – auf dem Klo waren bis ich ins Bett ging, reichte das so. Auch reichte die Zeit am Morgen tiptop.

Aber mit dem Essen am nächsten Tag, hielt ich sie „knapp“. Mein Liebster hatte ihnen immer so viel Futter gegeben, dass es noch am Abend Resten davon hatte. Ich wollte jetzt das Umgekehrte. Ich gebe ihnen weniger und sie bekommen am Abend dafür umso mehr und frisches Futter. Das hat perfekt geklappt. An einem dieser Abende, wo es noch so viele Resten hatte, machte ich es mir allerdings gemütlich. Ich mischte unter die hochwertigen Resten billiges Sauceli-Futter. Es gab nichts anderes mehr an diesem Abend… und irgendwann war auch das gegessen…

Was mir allerdings bei dem vielen Putzen und alles alleine machen untergegangen ist, ist Chico. Er hatte sich eher versteckt – und ich es nicht bemerkt. Doch am nächsten Tag machte mich beim Nachhause kommen Bea darauf aufmerksam, das Chico so traurig aussehe und im Bubenzimmer daneben gepinkelt hätte. Glücklicherweise hatte ich den grossen Buben im Bubenzimmer gelassen, nachdem er heute Morgen in die Badewanne gepinkelt hatte. Erst am Abend sah ich dann, wie lange er auf dem Klo hatte und wie qualvoll langsam der Urin herauszukommen schien. Es schien, als hätte Chico Blasenprobleme. Sofort gaben wir ihm entsprechende Medikamente. Am nächsten Tag passten wir die Mixtur etwas an. Doch es schien schlimmer zu werden. Zig kleine Bisis und Chico begann „herumzupinkeln“. Am Tag darauf kam Blut im Urin dazu.

Ein Ultraschallbild zeigte, dass kein Grieskorn oder ähnliches im Wege lag. Chico hatte einfach eine schmerzhafte Blasenentzündigung. Erst am übernächsten Tag wurde alles besser und am darauffolgenden Tag pinkelte er schon fast wieder normal. Hui; das war mal wieder knapp und wir hoffen sehr, dass Chico`s Blase wieder geheilt ist.

Einen Tag Zuhause arbeiten, ist auch nicht immer einfach. Dann wollen immer alle in der Nähe sein und jene, die dafür die Tastatur aussuchen, sind meist besonders hartnäckig. So kam, was irgendwann kommen musste… und meine Tastatur hat keine 9 mehr. Ein gähnendes Loch schaut mir von da entgegen. Hoffen wir, dass „man“ es noch flicken kann…



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Teeniezeit 09.10.2017 12:51:33 Bei uns ist immer viel los. Eigentlich ist es schon fast erstaunlich, wenn irgendwann mal alle schlafen. Oft ist es so, dass wenn die Kleinen sich schlafen legen und dann die Grossen herumspazieren. Sie wollen immer auch speziell behandelt werden, was natürlich nur fair ist. So kommt Nestor oft erst in diesen ruhigen Stunden zu mir und will – oh Freude – kuscheln. Manchmal will er aber auch auf meinen Bürobalkon, doch wenn ich dort für ihn die Türe öffne, kommen meist auch viele andere Vierbeiner angesprungen. Doch als letzthin an einem Regentag plötzlich die Sonne hervor kam, öffnete ich die Balkontüre. Es vergingen keine 5 Sekunden und ich hatte sozusagen all unsere Vierbeiner auf engstem Raum draussen. Und es verging keine Minute, schon erkundeten insbesondere die Kleinen die Blumentöpfe. Ich hatte kapituliert und sagte nichts mehr. Solange Gross und Klein einigermassen sauber blieb? Doch Dakota schaffte es an diesem Tag, einen Erdbeerentopf herunterzuschmeissen. Oh Mann; dieses Puff danach! „Glücklicherweise“ schien die Sonne nicht sehr lange, sodass ich Gross und Klein bald wieder hereinlocken konnte…

Auch schön ist, dass wenn wir Zuhause arbeiten nun auch die Kleinen gerne um uns herum schlafen. Da müssen die Grossen fast schon um ihre Plätzchen kämpfen. Dann sind auch die Plätze direkt neben dem PC sehr begehrt. Scheinbar kann man auch auf dem Drucker ewig schlafen. Oder die beliebten Plätzchen im Kratzbaum müssen geteilt werden. Da kommt es öfters vor, dass jemand ein freies Plätzchen erahnt, hochspringt und o Schreck, da liegt schon jemand! Die Kleinen kuscheln sich dazu, die Grossen drehen ganz enttäuscht wieder um.

Wenn wir nach Hause kommen, ist der erste – und in der Zwischenzeit schon erwartete – Schritt, dass wir die Balkontüre öffnen. Dort draussen befindet sich mittlerweile auch das Katzengras. Gross wie Klein liebt es, noch schnell frische Luft zu schnappen. Aber meistens sind gerade auch die Abendstunden am spannendsten. Es herrscht am meisten Aktivität, sei es bei den Vögeln und anderen Tieren oder den Menschen, die nach Hause kommen. Wenn es finster wird, haben unsere Coonies noch lange etwas zum Beobachten, während dem wir nur noch wenig sehen können. Was ich allerdings weniger gern habe ist, wenn sie diesen Balkon zum Turnfeld erklären. So hat ein Kleines erblickt, dass sie an der Absperrung hinaufklettern kann und dann im Gitter auf das oberste Körbchen hineinliegen kann. Das ist insbesondere perfekt, wenn das Körbchen voll Wasser ist. Doch mir wird angst und bange, weil dann das Dach nur wenige Zentimeter entfernt ist und die Absperrung ja einen Sinn hat…

Der nächste Schlaumeier hat entdeckt, dass er vorne bei der Absperrung um diese herumklettern kann und dass er dann noch bessere Sicht nach unten hat. Nun, das mag ja stimmen. Doch auch diese Absperrung hat einen Sinn… Ja und so ist es ein ewiger Kampf, dass sich die Kleinen auch an die Regeln halten. Sie probieren überall, die Grenzen auszuloten und zu experimentieren, was noch drinnen liegen könnte…

Am Samstag waren die Herrschaften, insbesondere die Jungs, morgens eine Stunde unbeaufsichtigt. Mein Liebster war mit Missou und Amur, wie er das immer macht, aufs WC gegangen und zog ihnen anschliessend die Windeln an. Doch an diesem Morgen trugen Amurs langes Training Früchte. Nach vielen Wochen hartem Training und vielen Bemühungen, schaffte er es heute, sich die Windeln abzuziehen. Anschliessend pisste er in die Fressbox, auf die Küchenkombination und hinten bei den Kästen. Und das alles schaffte er in nur einer Stunde. Als ich es dann bemerkte, war ich tieftraurig. Vielleicht begriff ich wirklich zum ersten Mal, dass wir Amur wirklich nicht mehr ändern können. Er begreift noch nicht einmal, was er falsch macht, denn für ihn ist es richtig.

Ja und sonst war es bei uns sehr ruhig. Wir haben endlich all das „automatische“ Spielzeug geflickt und wieder in Betrieb genommen. An einem Abend durften alle mit allem Spielen. Natürlich war das spannendste Spielzeug immer jenes, das wieder neu dazukam. Das beliebteste Spielzeug blieb der fliegende Schmetterling, der überhaupt nicht mehr nach Schmetterling aussieht. Doch dann schafften es die Herrschaften, das Beamerlicht-Spielzeug zum wiederholten Male zu demontieren. Doch dieses Mal war das die letzte Demontage und es ist kaputt. Auch störte es sie nicht, wenn ein Spielzeug noch so lärmig war. Alles war faszinierend. Aber ehrlich, wenn ich dann mit dem Glöckli-Spielzeug oder einer anderen Angel komme, dann wird jedes automatische Spielzeug noch so uninteressant…



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Schmeichelkatze 02.10.2017 11:49:01 Wirklich, seit den Ferien hat die Arbeit Zuhause massiv abgenommen. Natürlich ist es noch immer ein immenser Aufwand, insbesondere die Klos putzen. Ansonsten fressen die Herrschaften auch nicht mehr so viel Nassfutter, dafür mehr Trockenfutter. Das ist die grosse Chance, dass jetzt hoffentlich das eine oder andere Futter, das ein Fehlkauf war, nun fertig wird. Glücklicherweise ist das eine Futter noch sehr beliebt. Dummerweise haben wir allerdings noch viel Kittenfutter bestellt, das nun in der Beliebtheitsskala arg gesunken ist und von dem wir gefühlt noch eine Tonne haben. Nun auch da müssen wir durch, denn ich habe mir vorgenommen, Kittenfutter fertig zu machen. Gestern haben wir zum Leidwesen von Amur den Kittenkratzbaum entsorgt, aber er hat dafür das Kissen zuoberst bekommen. Keine Ahnung, ob er es einfach auf dem Tisch nun auch liebt. Ja, jetzt ist alles nur noch für grosse Coonies aufgestellt…

Nachdem letzte Woche Anka vermutlich eine Magengrippe, Amur eine Magen-Darm-Grippe hatte, erfuhr ich, dass das bei meinen Kollegen herumgeht. Da erstaunte es mich nicht, dass ich es nach Hause gebracht habe. Wir selbst blieben glücklicherweise gesund. Doch kaum war es bei Amur durch, begann Dima zu niesen. Sie erwischte es richtig hart. Am Schluss rann ihr der Rotz nur so das Gesicht herunter und ich konnte nicht mehr evaluieren, ob es aus der Nase oder aus dem Mund kam. Aber natürlich verteilte sie alles grosszügig in der Wohnung. Natürlich behandelten wir homöopathisch und im ersten Moment wurde alles schlimmer. Ich hatte das Mädel schon zum Tierarzt angemeldet und sogar kurzfristig einen Termin bekommen. Doch desto näher der Termin kam, desto weniger Rotz floss und desto weniger nieste Dima. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, das wir überhaupt gingen, weil sie überhaupt nicht wollte.

Kaum waren wir da, mussten wir warten. Ich bekam nur die Auskunft, es würde noch dauern. Ich sass da mit einer Katze mit Katzenschnupfen und auf der anderen Seite kamen all die frisch operierten Tiere heraus zu ihren Besitzern. Das war gar nicht gut. Nach 20 Minuten warten fragte ich nochmals nach. Ja, es würde nochmals dauern, auch weil noch jemand vor mir war. Dima hatte nicht mehr genossen und Antibiotika würde ich nicht verabreichen. Ich nahm an, dass die Homöopathie nun wirkte. All die Zeit, die ich hier warten würde, musste ich abends sowieso nacharbeiten, da ich zwingend eine Arbeit abschliessen musste. Wir gingen. Es geht Dima zwar noch immer nicht wunderbar, aber sie erholt sich. Immer wenn mein Liebster sie beobachtet, ist sie fit wie ein Turnschuh (hoffentlich hat er sie nicht mit Don verwechselt!) und immer wenn ich sie sehe, schläft sie viel oder steht einfach herum/da. Sie niesst und schnieft noch, aber ansonsten geht es ihr äusserlich schon viel besser. Schon erstaunlich, dass es ausgerechnet sie so arg erwischt hat, wo sie doch eigentlich „frisch“ geimpft ist. Glücklicherweise haben sich die Grossen (noch) nicht angesteckt, aber ich bin unsicher, ob ich gestern ein Kleiner niesen gehört habe. Wir beobachten…

Auf alle Fälle dachten wir, dass bei so vielen Bazillen in der Luft sicher Katzengras gut tun würde. Auch räucherten wir unsere Wohnung ein. Weihrauch soll eine desinfizierende Wirkung haben und so kam unser Oman-Lämpchen ein paar Mal zum Einsatz. Der Weihrauchnebel hängt dann noch lange in der Wohnung und riecht so fein. Gleichzeitig ist es unser wirkungsvollstes Mittel gegen Fliegen, die dann nicht mehr kommen – oder im Nebel die Orientierung verlieren. Aber zurück zum Katzengras; zwei Töpfe kamen ins Esszimmer und der dritte zu den Jungs. Der eine Topf wurde sofort in Beschlag genommen und die Halme wurden richtiggehend malträtiert. Man könnte meinen, dass insbesondere die Kleinen Krieg gegen das Gras geführt hätten. Nach kurzer Zeit war Erde um den Topf verstreut und das Gras stand nicht mehr senkrecht, sondern lag…

Zum Mittagessen gab es heute noch ein Schälchen Milch, dass bei den Grossen sehr beliebt ist und die Schwarzen mit den Pfoten trinken wollten. Dummerweise stellten wir die Resten nicht weg, als wir später gingen. Auf alle Fälle war bei unserem Zurückkommen die ganze Küche voll trockener Milchspritzer… es stank fürchterlich… hätten wir doch nur… dazu war die ganze Wohnung verkotzt! Gross und Klein hatten sich mit dem Katzengras überessen. Sofort räumte ich das Katzengras auf den Balkon und dann war erst einmal putzen angesagt… das Gröbste… bevor am nächsten Tag dann der grosse Putztag kam… ja und jetzt wo alles geputzt ist, haben wir die liebsten Coonies der Welt, jetzt haben alle Zeit zum Schmeicheln und kuscheln… wie könnte es anders sein…



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Auszug Nr.2 26.09.2017 08:42:18 Am Wochenende sind Deloy Sky und Don Lupo ausgezogen. Oh wie wir diese zwei Kuschler vermissen. Jeder sagt, ob zwei mehr oder weniger, kommt nicht drauf an. Ich finde doch! Jeder Einzelne trägt zum Ganzen bei. Jeder steuert etwas bei. So wie es uns auffällt, dass ein lieber Mensch fehlt, so fehlen uns die Kleinen. Klar; wie das im Leben so ist, gewöhnt man sich an die Abwesenheit auch viel schneller, als man will. Spannend ist jedoch immer, dass die „Forderer“ zuerst ausziehen und dann die nächsten gefördert werden können. Doch der Auszug war nicht so einfach…

Der Tierarztbesuch verlief hervorragend. Die zwei Jungs hatten allerdings wenig Freude am Autotransport, hatten jedoch sofort schon eine Gemeinschaft gebildet und sich gegenseitig geputzt. Ja, ich bin unendlich romantisch: ich habe grosse Freude, wenn zwei Katzen zusammen auskommen. Schliesslich ist es doch das schönste, was einem passieren kann, wenn zwei Freunde sind oder werden und zusammen alt werden können. Das ist doch das, was sich jeder wünscht und Deloy Sky und Don Lupo schienen es gut miteinander zu haben. Auch der Tierarzt war sehr zufrieden mit den Beiden und schwups waren sie wieder Zuhause.

Immer morgens eine Weile und abends vor dem Zubettgehen ist dann rambazamba. Wenn man am PC arbeiten möchte, kann es mitunter ganz schön anstrengend mit den Kleinen sein. Man könnte meinen, sie hätten aufgezogene Batterien. Dann kommt ihnen den grösste Seich in den Sinn und mitunter kann es schon vorkommen, dass dabei mal einer im Wassernapf landet. Überhaupt ist beim Wasser schwarz Trumpf. Don Juan war schon der Meister-Planscher, aber Daryl macht ihm nun alles nach. Überhaupt ist Daryl eine echte „Gemütsmore“ und ein „Tollpatsch“. Er kann einem immer so unschuldig ansehen und er weiss auch wirklich nie, was er gemacht hat. Aber auch die zwei anderen schwarzen Ladys von Zita; Darin und Dizzy, haben es faustdick hinter den Ohren. Das sind zwei grosse Abenteurer.

Unsere Black Smoke Herrschaften sind für uns allerdings eine echte Herausforderung. Schon Dario für den Auszug zu finden war schwierig gewesen, weil er da gerade nicht kuschelig war. Aber Don Lupo von Dante zu unterscheiden, war also eine grosse Herausforderung. Damit wären die ähnlichsten Zwillinge getrennt und mit jedem Tag, wo die Kleinen älter werden, entwickeln sie mehr ihre eigene Persönlichkeit und dementsprechend verändert sich auch ihr Äusseres. Auf alle Fälle sind Don Lupo und Deloy Sky gut am neuen Ort angekommen und haben schon ausführlich gekuschelt. Da sie es gewohnt sind, mit vielen rambazamba zu machen, haben sie vermutlich denselben Aufruhr zu zweit initialisiert. Es muss ganz schön die Post abgegangen sein…

Bei uns hingegen ging der normale Wochenend-Tagesablauf weiter. Morgens durften die Herrschaften zum Kuscheln ins Schlafzimmer kommen, nur dass sie dann gerade überdreht sind und nicht kuscheln können. Schade. Denn wenn sie ins Schlafzimmer dürfen, sind sie so überdreht, dass an Kuscheln überhaupt nicht mehr zu denken ist. Damit vertreiben sie dann auch die kuscheligen Grossen und am Schluss verziehen sie sich dann doch. Aber glücklicherweise kommen dann die Grossen wieder...

Gaaaaaaaaanz langsam bekomme ich auch wieder meine kuschelige Zinka zurück. Seit der Geburt ihrer Kids hatte sie keine Zeit mehr für mich. Sie genoss es zwar, wenn man ihr das Köpflein streichelte, aber zum Kuscheln kam sie nicht mehr. Das holt sie jetzt ganz langsam nach. Auf alle Fälle sucht sie wieder vermehrt meine Nähe und kommt auch auf meine Brust. Zita hingegen will abends am liebsten mit ins Schlafzimmer kommen. Sie grenzt sich schon sehr zu ihren Kids ab und hat genug von ihnen. Da Zita schlecht „nein“ sagen kann, ist es für sie oft das Einzige, um ihren Kids aus dem Weg zu gehen. Wenn die Kleinen „Mist“ gemacht haben oder besonders überdreht sind, gibt Zinka schon mal die „Postordnung“ durch. Sie ist ein richtiger Polizist und macht das noch heute, wenn beispielsweise Chico Seich gemacht hat. Aber Zita? Nein, sie ist einfach nur Lieb…

Die vorige Woche, als Zita, Zinka und Gini beim Zahnarzt waren, da hatte beispielsweise Dakota oft geschrien. Von Dakota hört und sieht man sonst wenig. Sie verzieht sich von einem Ort zum anderen Ort so schnell, dass man von ihr oft nur den Schweif sieht. Doch wehe man bekommt diese kleine, freche Lady zwischen die Finger, dann schnurrt sie sofort und lässt sich auch kuscheln. Sie hat meistens einfach so viel zu tun mit Sachen ausprobieren, dass sie anschliessend so müde wird, dass ihr Leben nur aus Abendteuer und Schlafen zu bestehen scheint. Doch eben an besagtem Tag schien ausgerechnet sie ihre Mutter zu vermissen… erstaunlich! Noch viel mehr erstaunlich war, dass ausgerechnet Nestor ebenfalls miaute und vermutlich Gini suchte. Das erstaunte mich wirklich ausserordentlich! Zum Glück für Hexe Gini…

Ja und schon war das Wochenende fast durch. Dann passierte es: Anka verkotzte mein ganzes Büro. Gesehen haben wir es nicht, aber ich sah es später an ihrer Löwenmähne. Sie hatte tags davor übel genossen. Doch es schien ihr nie ganz, ganz mies zu gehen. Hoffen wir, dass es ihr wieder schnell bestens geht und das einmalig war/ist. Falsch gehofft: schon wenige Stunden später erbrach sich Amur. Bei ihm ist dann alles wie wenn er kurz vor dem Sterben wäre. Ihm geht es nun wirklich ganz mies. Der Arme hat noch Durchfall bekommen und ist nun gerade sehr, sehr am Leiden… Männer!



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Ferien 20.09.2017 17:00:28 Drei Wochen eine fast PC-freie Zeit tun einfach gut und obwohl wir unsere Ferien grösstenteils hier verbracht haben, konnten wir uns auch bestens erholen. Eine Auszeit tut immer gut… doch in der Zwischenzeit ist unglaublich viel passiert: die Kleinen sind gross geworden. Zweimal fuhren wir weg und jedes Mal, wenn wir zurückkamen, staunte ich, wie sie gewachsen sind. Beeindruckend! Doch auch der Aufwand für die Katzenschar war vor den Ferien einfach immens – putzen, putzen und nochmals putzen. Damit wir unsere Ferien nicht nur mit putzen verbringen würden, entschieden wir uns zweimal für ein paar Tage wegzufahren. Glücklicherweise haben wir liebe Menschen, die uns während dieser Zeit stellvertreten haben. Ohne diese wertvolle Unterstützung wäre gar nichts gegangen. Ein riesengrosses Dankeschön!

Als wir von den ersten Erholungstagen zurückkamen, ereilte uns am Mittag die Nachricht, dass bei Baby D. der Darm heraushänge. Wir konnten das nicht ganz erfassen und in der Tragweite verstehen, waren allerdings ziemlich beunruhigt. Noch mehr beunruhigt waren wir allerdings, als wir die Kleine dann Zuhause sahen. In der Zwischenzeit sprachen wir nicht mehr von einem „Böhnchen“, das heraushängte, sondern von wirklich einer grossen Blase. Glücklicherweise bekamen wir auch bald einen Termin beim Tierarzt.

Wir hatten die „Wahl“: einschläfern oder operieren. Doch für mich war es keine „Wahl“. Wie konnte ich ein Kätzlein einschläfern, das schon so lange leben will, so zäh und so einen starken Lebenswillen hatte? Ich konnte es nicht, ich wollte, dass sie eine wirkliche Lebenschance hat - und vor allem wollte ich wissen, was sie wirklich hat. Somit musste Baby D. sofort operiert werden und dann musste sie über Nacht dort bleiben. Aber die Operation schien sie super überstanden zu haben. Scheinbar war sie so zäh, dass sie nicht sediert werden wollte und den Tierarzt arg in den Finger gebissen habe…

Am Freitag konnten wir eine leicht benommene, aber quickfidele Baby D. abholen. Gleichzeitig erfuhren wir auch, wie es in ihrem „Innern“ aussah. Es scheint, als wären ihre Knochen „stehen geblieben“ und nicht mehr gewachsen, aber gleichzeitig sind alle ihre Organe gewachsen. Das erklärte auf einmal, warum sie Erkältungserscheinungen hatte, ohne erkältet zu sein, warum sie so einen prallen, riesen Bauch hatte. Eigentlich war sie kerngesund, nur dass ihre Knochen sich nicht mehr zu entwickeln schienen und durch das Wachstum der Organe und der „Quetschung“ kam es zu „Krankheitssymptomen“.

Äusserlich sah Baby D. fürchterlich aus: ihr Fell war „dreckiger“ denn je, ihre Vorderbeine waren bis auf die Haut rasiert und da sie neuerdings einen zusätzlichen Darm(-Furz-)Ausgang hatte, war der Bauch nicht mehr so gebläht. Aber mental schien es ihr gut zu gehen. Ich war überglücklich, dass wir uns so entschieden hatten - der Tierarzt im Nachhinein auch… Es schien ihr allgemein gut zu gehen und so entschieden wir uns, dass wir nochmals wegfahren konnten.

Doch als wir wieder nach Hause kamen, waren wir richtig schockiert. Baby D. war eiskalt und fürchterlich dreckig und miefig. Vorher war sie immer ein eher „heisses“ Kätzlein gewesen. Sie geniesst es dass wir nach Hause gekommen sind und von uns, insbesondere von meine Liebsten, auf der Brust herumgetragen wurde. Das war immer ihr Lieblingsplatz gewesen. Ich suche noch die Katzen-Wärmeflasche hervor und mache ihr ein Bettlein, in der Hoffnung, dass sie sich wieder aufwärmt. Auch versuche ich es noch mit Homöopathie, doch alles war zu spät. Ich bin unendlich traurig, dass Baby D. in dieser Nacht gestorben ist. Baby D. war in der Zwischenzeit zur Nachuntersuchung beim Arzt und hat dort ein Antibiotika gespritzt bekommen, dass 10 Tage hätte halten sollen. Danach sei es mit ihr rapide bergab gegangen. Hätte ich doch nur… aber nichts bringt mir Baby D. zurück. Warum hat nach der Operation alles so positiv ausgesehen? Warum nur hat sie nach so vielen Lebenswochen plötzlich die Lebensgeister verloren? Was war nur der Sinn von diesem kurzen Leben? Ich möchte so gerne verstehen, um den Schmerz zu lindern…

Das waren die aufreibendsten Ferien seit langem. Trotzdem weiss ich, dass wir Wegfahren gemusst haben, sonst hätten wir nichts von den langen Ferien gehabt. Ich hätte sie wohl mehr oder weniger mit Putzen verbracht, was schon in der ersten Woche eintraf. Doch dann räumten wir unsere Wohnung so leer, wie wir nur konnten, damit es unsere „Stellvertretung“ so einfach wie möglich hatte. Als wir nach den ersten paar Tagen wieder nach Hause kamen, war natürlich wieder Grossputz angesagt, wie auch nach dem zweiten Mal und somit mit Ferienende. Nichts desto trotz habe ich nun seither das Gefühl, es ist weniger geworden. Endlich ist die Wohnung nicht mehr jeden Tag ein „Saustall“, endlich ist es einfacher… Doch was haben die Heerscharen Vierbeiner in der Zwischenzeit angestellt?

Zum einen schien alles irgendwann mal auf dem Boden gelandet zu sein. Es scheint mir, als wäre der Parket übersäht von Hicken. Grosse Kabel werden - nach meiner Illusion - in Ruhe gelassen, aber kleine oder dünne Kabel sind durchaus beliebt. Eigentlich dachte ich, wir hätte ausser dem Handy-Aufladekabel nur dicke Kabel. Doch plötzlich leuchteten meine Lampions nicht mehr. Schnell stellte ich fest, dass das Kabel fein säuberlich durchgebissen war. Auch den Esstisch konnte ich schon seit Wochen nicht mehr abgedeckt stehen lassen und somit ist er zum Schutz nun abgedeckt. Die Orchideen auf dem Tisch musste ich schon lange weg zügeln und so sind alle Orchideen jetzt in meinem Büro. Damit sie genügend hell hatten, stellte ich sie vor meinen Pult auf den Boden. Nun sind sie alle so arg in Mitleidenschaft gezogen, dass sie einfach nur noch fürchterlich aussehen. Kaum eine Orchidee bringt ein neues Blatt, geschweige denn neue Blüten hervor und die gekauften, blühenden Orchideen sind noch sie so schnell verblüht. Zusammengefasst ist meine ganze Orchideen-Sammlung kurz vor dem Tod. Auch das macht mich sehr traurig, dass die Kleinen keinen Respekt vor diesem Leben haben und überhaupt der Anblick ist trostlos. Alle Orchideen stehen nun erhöht zuhinterst im Raum. Wenigstens werden sie jetzt in Ruhe gelassen, dafür haben sie sicher zu wenig Licht. Mal sehen, wer es alles überlebt… Das krasse Gegenteil finde ich bei meiner Arbeit. Dort konnten meine Damen und ich die „alten“ Orchideen vom Empfang übernehmen, die alle paar Wochen ausgewechselt werden. Nach all den Wochen und Monaten blüht nun jede einzelne oder bildet gerade einen Blütenstengel. Es sieht einfach wunderschön aus, wie sie sich entfalten…

Doch es passierte natürlich noch mehr: in der Zwischenzeit hatten wir natürlich auch den einen oder anderen Besucher und dabei hat sich ein Paar in Django und Dario verliebt. Nur hatten diese Zwei nichts am Hut miteinander. Dario, der nach einem berühmten Schriftsteller von ihnen so benannt wurde, hatte es lieber gemütlich und Django suchte das Abenteuer und liebte es, bei den Mädels zu sein. Dementsprechend entschlossen sich die Zwei, Dorina mit aufzunehmen. Sie hängte mit Django wie auch mit Dario herum. Für alle schien es perfekt zu sein und sie zogen dann Mitte September aus. Erstaunlicherweise entwickelt sich nun alles anders: Dorina ist die Königin und Django und Dario ihr Personal, das immer zusammen herumliegt… Wir sind sehr erstaunt über diese Entwicklung! Aber so oder so, die Drei sind echt ein hübsches und lustiges Trio… zum Verlieben!

Wenn irgendjemand etwas mit dem Darm hatte, war es Django. Er stand in sein Geschäft oder er hatte einen dreckigen Hintern. Er hat echt ein schweres los mit seinem hellen Fell und war immer sofort ertappt. Es war aber doch schwer, sie loszulassen. Nichts desto trotz ist es schon unglaublich einfacher, mit drei Kids weniger… am Sonntag hat sich ein Paar dann in Deloy und Don Lupo verliebt. Dass es Deloy sein musste, war schon im Vorherein klar. Er und kein anderer. Sie fanden sich auch einfach sofort. Das ist schon unglaublich spannend, denn Deloy verhält sich identisch: er will DAS Fleisch fressen und kein anderes und verteidigt es mit Knurren und Fauchen – ebenso wie beim Spielen. Hier scheinen sich zwei absolut gefunden zu haben. Dies zu beobachten ist einfach immer wieder faszinierend… ja und weiter geht es dann nächste Woche…



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Langeweile 21.08.2017 12:55:43 Dieses Wochenende haben wir unsere Halbwüchsigen das erste Mal mehr als 24 Stunden alleine gelassen. Die Katzensitter kamen bestens zurecht und, ausser dass nicht mehr alle Orchideenblüten leben, es scheint alles OK zu sein. Einzig das „Sein“ auf dem Esstisch bringen wir fast nicht mehr weg. Die neuen Stühle, die nicht mehr so aussehen, sind ungeeignet als Barriere. Da sie dank der bequemen Armlehne nicht mehr unter den Tisch passen, sind sie perfekt als Sprungbrett auf den Tisch. Ja und die Orchideenblüten wackeln vermutlich so neckisch, wenn man sie anstösst. Nun ja, in weiser Voraussicht haben wir unseren schönen Holztisch abgedeckt, sodass das ausgeleerte Wasser vom Tischtuch aufgesogen wurde.

Ansonsten wurden wir ausführlich begrüsst, als wir nach Hause kamen. So viele Vierbeiner kamen noch selten zur Haustüre, als wir diese öffneten. Das ist natürlich auch ein schönes Willkommen. Anschliessend machten wir uns dann doch ans Wohnungsputzen, aber wir kamen erstaunlich schnell voran. Einfach das Wohn- und Esszimmer beansprucht infolge der vielen Spielsachen immer sehr viel Zeit.

Während dem wir wirbelten und herumsausten, waren 2/3 unserer Vierbeiner auf dem Balkon. Die Kleinen waren eher bei der Küche und die Grossen bei den Pflanzen. Es war draussen von der Temperatur her auch um einiges angenehmer. Klar waren sie anfangs noch bei uns, aber als ihnen klar war, dass wir bleiben würden, verzogen sie sich und die Mehrheit widmete sich dem Schönheits- oder Wachstums-Schlaf.

Letzthin war eines unserer Grautierchen ausgezogen. Der kleine Mann hat es aus unerklärlichen Gründen auf den unteren Balkon geschafft und sich anschliessend nicht gemeldet. Der kleine Mann hat uns sowieso zum Wahnsinn getrieben, da er davor schon meistens beim Morgen- oder Abendapell gefehlt hatte. Wie kann man mit so vielen Geschwistern auf die Welt kommen und dann werden einem die Geschwister zu viel? Bei ihm ist das so. Wenn es bei ihm zu viel Rambazamba ist, verzieht er sich in eine ruhige Ecke. Vermutlich ist er deshalb ausgezogen, auf der Suche nach etwas Ruhe. Irgendwann klingelte der Nachbar… und ja, wir holten den kleinen Mann. Anschliessend folgte er uns wie ein kleines Schosshündchen auf Schritt und Tritt und wollte noch lieber gehalten werden. Wehe er sah uns nicht, dann weinte er… das war irgendwie sehr süss.

Eigentlich haben wir die Kleinen auf dem Balkon immer beobachtet und im Auge behalten. Doch manchmal sind sie einfach zu flink. Das bedingt natürlich, dass auch unsere Absperrmethoden immer kreativer werden… und gleichzeitig werden auch sie immer kreativer. Einer war besonders „schlau“. Scheinbar musste er auf die Toilette, doch die ist vom Balkon so weit entfernt. So funktioniert er das Balkonkistli mit Katzengras kurzerhand um zur Toilette. Was hätte ich da noch sagen sollen?

Abends sah das natürlich etwas anders aus. Gross und Klein locke ich abends zum Spielen in mein Büro. Das gibt uns die Möglichkeit mit Garantie alle zu zählen – da kann man(n) auch sieben Mal von vorne beginnen – und ich kann die Kleinen trainieren. Das Lieblingsspielzeug ist der uralte, grüne Vogel. Er sieht schon ziemlich lädiert aus. An zweiter Stelle kommen der Ledertänzer und dann das Glöckchen an der Leine. Wobei in der Ankleide der Laserstrahler arbeitet und bei meinem Pult der Schmetterling fliegt. Ja und dann spiele ich mit den Grossen und Dima ist auch immer gerne dabei. Don klaut (oder versucht es zumindest) zwischendurch das Spielzeug und Dima jagt mit allen mit. Dabei achtet sie immer weniger auf die Kleinen und springt auch mal über sie hinweg. Meistens landet sie auf ihren vier Pfoten ohne, dass noch ein paar Pfoten darunter sind und sonst hat derjenige gerade Pech gehabt. Sie macht so aktiv mit und umspringt die anderen, sie verausgabt sich so sehr, dass sie bald hechelt. Sie kann einfach nicht aufhören zu spielen…

Während dem ich anfange zu spielen, bringt mein Liebster die Nachzügler rein. Dabei sah er, dass schon der erste einen Kaktus in die Dusche setzte und der Zweite stand auch schon an. Wenig später kam einer nach dem anderen, aber da hatten wir schon das kleine Klo hingestellt. Nach dem wir sicher fast eine halbe Stunde gespielt hatten, war ich dermassen froh, dass ich erlöst wurde, weil nun sicher alle auf dem Klo waren und es fürchterlich stank. Dafür war der Rest der Wohnung schön gelüftet.

Irgendjemand war noch mit nassen Pfoten unterwegs, die im ganzen Büro Abdrücke hinterliessen. Es lag nahe, dass hier jemand in sein Bisi gestanden war. Nur wo war es? Mein Liebster suchte es danach, fand es nicht, nahm aber den Boden auf. Kaum kam ich zurück in das Zimmer, stank es fürchterlich… er hatte es in der Ankleide verteilt… was für ein „Seich“…



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Biss 15.08.2017 15:21:35 Gebissen. Ja wirklich, ich wurde gebissen! Meine Hand ist geschwollen und das Schreiben fällt mir etwas schwer. Bewegungen schmerzen. Ich hoffe sehr, das legt sich heute wieder. Warum kam es soweit? Weil Amur eine „Mimosa sensitiva“ ist…

Immer wieder sonntags bekommen unsere Coonies ihr Sonntagskleid und wir bürsten sie. Dann gibt es Gewichtskontrolle und jeder Einzelne bekommt ein paar Leckerli. Meistens starte ich mit Nestor. Wenn er nicht der Erste ist, veranstaltet er danach ein Drama. Ich versuche meine Lieblinge schlafend oder liegend zu erwischen, dann kann ich als erstes ihren schönen, buschigen Schwanz bürsten und meist auch schon eine Körperseite. Das klappt soweit ganz gut. Nur das Bauchbürsten hasst wohl jeder. Doch gerade dieser Bereich ist besonders sensitiv und benötigt viel Aufmerksamkeit. Aber auch hier habe ich mir Abhilfe geschafft: ich habe beim Hundezubehör eine Bürste mit sehr langen Zacken gefunden, wohl für Langhaar-Hunde. Die eignet sich bestens, auch die Unterwolle zu kämmen und löst glücklicherweise auch die eine oder andere, kleine Verfilzung. Im Weiteren hilft auch der Entfilzungsspray sehr. Also alles in allem haben wir alles soweit so gelöst, dass es eigentlich kein Drama braucht. Wir sind ausgerüstet…

…selbstverständlich darf auch jeder knurren und protestieren, wenn der Bauch gebürstet wird. Selbstverständlich beruhigen wir dann. Auch beissen im Sinne von schnappen kann mal vorkommen. Den meisten tut es nachher sofort leid und man sieht auch kaum einen Abdruck. Also alles halb so schlimm. Schlimmer ist, wenn sie sich an meinen Oberschenkeln oder am Bauch festhalten wollen. Das schmerzt schon mehr, aber auch das passiert eher selten und meist auch nicht in Absicht.

War gestern etwas anders? Nein; gar nicht! Chico hatte wieder eine Verkrustung am Hinterteil. Anka war gerade auf dem Topf und hat ziemlich übel gekackt. Bei allen anderen war nichts Aussergewöhnliches, ausser bei Amur und Gini. Gini hat neuerdings öfters an der Körperseite Verfilzungen. Doch dank der langen Zacken bei der Bürste und dem Entfilzungsspray ist das Drama grösser als die Aufgabe. Nur bei Amur, ja bei Amur, da ist das Bürsten ein Drama. Schon letztes Mal war es so schlimm, dass ich ihm versprach, nächstes Mal nehme ich den Rasierapparat statt die Bürste oder Schere. Ich löste mein Versprechen ein. Wir rasierten im gleich den Bauch frei. Das war soweit auch gut, ausser dass es natürlich trotzdem ein Drama war. Die Verfilzungen begannen allerdings schon direkt unter seiner Löwenmähne. Die Mähne sah noch schön au, aber darunter? Oho. Und weil sich diese Diva so sträubte, kamen drei seiner Barthaare unters Messer. Also wirklich: wenn es nicht tottraurig wäre, wäre es zum Totlachen. Kaum sieht Amur eine Bürste, weint er schon – er ist DIE Art von Diva. Vorsorglich weinen.

Ich hielt Amur am Kopf und somit an den Vorderpfoten. Mein Liebster hatte die Hinterbeine am Bauch und rasierte. Das ging so weit so gut. Das Hinterteil war allerdings ziemlich verpisst. Amur trägt Windeln und kaum ist er aus dem Bubenzimmer, pisst er. Das trägt er dann mit sich herum. Also kamen diese Haare auch gleich weg. Dummerweise hatte es an seiner Seite allerdings auch noch kleine Verfilzungen. Wenn ich sie nicht dieses Mal löse, werden sie nur schlimmer. Also packte ich das an. Dafür musste ich seine Pfoten loslassen… und da passierte es. Amur biss mich in meine Hand. Nicht einfach zuschnappen, nein, er hat richtig zugebissen. Das Blut strömte aus der Wunde und in sein Fell…

…mir war danach so übel, dass ich mich hinlegen musste. Ja, Amur hat mich ausser Gefecht gesetzt. Mir ging es danach ziemlich übel. Da es Abend war, musste Amur sowieso ins Zimmer. Dort kam er dann allerdings bei meinem Liebsten wieder zum flattieren. Jaja, das hat mich dann ziemlich wütend gemacht. Er hat seine Wut raus-gebissen und für ihn ist das erledigt. Für mich nicht; so bürste ich ihn kein nächstes Mal mehr. Ich überlegte und überlegte, wie ich diese Situation lösen kann. Dann kam mir die Idee: was macht man mit einem Tier, das beisst, aber nicht beissen soll? Genau: einen Maulkorb anziehen. Einmal bei Google nachfragen und schon finde ich Maulkörbe für Katzen… Tja Amur; nächstes Mal kannst Du mich so oft und lange versuchen zu beissen, wie du möchtest, aber ich bürste dich wieder!

Am Freitag war dann die grosse Mollydooker’s-Belagerung beim Tierarzt. Wir brachten gleich beide Würfe mit und liessen alle Impfen. Wir gingen mit 4 vollen Transportkisten und einer leeren. Wir versuchten die Familien zu trennen nach Zinka und Zita, wobei die beiden Mamis in einem separaten Korb waren. Im vierten Korb war dann noch Dima und zu ihr steckten wir noch Baby D. Dima zitterte arg und hatte überhaupt keine Freude zum Mitkommen. Aber bei Ihr war es auch am Einfachsten: einfach kurz die Fäden ziehen und schon war alles fertig.

Die freie Transportkiste hatten wir dabei, damit wir die Kids von einer Kiste zur nächsten bugsieren konnten, damit jeder nur einmal eine Impfung bekam. Doch natürlich kam es wieder anders, weil Zinka flüssig furzte und vermutlich dringend aufs Klo hätte müssen. Anschliessend kam sie in die leere Box und wir mussten Zita putzen. So gab es glücklicherweise eine leere Box vom Tierarzt. Der Rest war Massenimpfung oder Massenabfertigung. Die „kleine Gini“ hatte eine heilende Wunde auf der Zunge, da sie sich vermutlich auf die Zunge gebissen hatte. Ansonsten sind alle kerngesund. Am Schluss kam dann Baby D. Es ist traurig, aber sie scheint wirklich eine kleinwüchsige Katze zu sein. Ihre Geschwister sind alle zwischen 1300 und 1500 Gramm. Sie hat kaum mehr zugenommen und wieg nur etwas 500 Gramm. Aber die Kleine ist so klein und zwirbelig, dass wir kaum das viele Blut abnehmen können, das es für alle Analysen benötigt. Dazu kommt, dass sie jetzt auch noch verpfnüslet ist. Es macht mich traurig, ihr nicht weiter helfen zu können…

Kaum wieder zurück, legten sich alle schlafen und wir hatten viel Ruhe…



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Viel los... an EINEM Tag... 09.08.2017 13:20:26 Was soll ich sagen? Gestern erlebte ich wieder einmal einer dieser alleinigen Anna-Tage. Bis zum Abend war ich völlig erledigt. Der Tag startete damit, dass der Wecker streikte und ich tief und fest weiterschlief. Glücklicherweise klingelte frühmorgens die Putzfrau, sonst hätte ich wohl „ausgeschlafen“. Dafür musste ich nun schnell wach werden und schnellstens alles auf die Seite räumen, dass auch geputzt werden konnte. Das meiste landet draussen auf dem Balkon, weniges irgendwo in der Höhe. Zum Glück hatten wir alles schon vorher geputzt, nicht dass ich noch mehr hätte machen müssen. Auch die Klos waren am Morgen wieder randvoll gefüllt, sodass ich locker mit dem geschilderten einfach so 5/4 Stunden beschäftigt war.

Zwar verspätet, aber endlich konnte ich mit meiner eigentlichen Arbeit beginnen. Wann immer ich allerdings etwas riechen konnte oder das verräterische Scharren hörte, stand ich auf und beseitigte den Sch.Dreck. Ich hatte mir vorgenommen, das Raumklima möglichst rein zu halten. Natürlich ist das illusorisch, aber der Versuch war es einmal wert. Ich war glücklich, dass das Wetter windig und später regnerisch war, so konnte ich den ganzen Tag die Fenster schräg gestellt lassen, ohne dass ich von einer Fliegenplage heimgesucht wurde.

In der Zwischenzeit war es den Kleinen allerdings etwas langweilig im Wohn- und Esszimmer. Sie wanderten etwas herum und suchten ein neues Abendteuer. Nicht dass sie etwas fanden. Sie mussten sich mit dem kleinen Rohr begnügen, dass ich ihnen dagelassen hatte und mit den vorhandenen grossen Sachen. Doch dann kam der ganz laute und böse Staubsauger und alle verstoben irgendwohin.

Dann kam der unheilige Ruf: bitte kommen. Gefühlt überall, wo sich die Kleinen in die Enge getrieben fühlten, war bald ein „Angstbisi“ zu finden. Nur an einem Ort war mehr zu finden. Dort war der Dreck dermassen verteilt, dass ich schon dachte, meine Riech-Nerven seien zugeäzt. Aber auf meinem weiteren Kontrollrundgang führte mich meine Nase glücklicherweise doch an die richtigen Stellen. Nun gut, das war die letzte fremde Putzattacke für längere Zeit, aber der Staubsauger als Monster würde wohl bleiben.

Ich verzog mich wieder an mein Arbeitsplätzchen, damit ich für das Bodenputzen aus dem Weg war. Da kam dieser Gestank wieder an meine Nase und zwar ganz nahe. Anka sass neben mir. Schnell hob ich ihr Hinterteil auf und sah das Desaster. Neben mir hatte es einen riesen Abdruck und ihr Hinterteil war komplett voller Spuren. Es stank fürchterlich. Doch nun war ich in einer Sackgasse, in der ganze Wohnung war der Boden feucht – ausser in meinem Badezimmer. Also musste ich Anka dort waschen und mit meinem Handtuch trocknen. Danach beförderte ich sie in den oberen Stock. Ich war ziemlich sauer, da ich überzeugt war, dass sie das dreckige Hinterteil nur hatte, weil sie im kleinen Klo ihr Geschäft gemacht hatte. Gut war das Badezimmer noch nicht aufgenommen, denn Anka hatte sich ziemlich gewehrt und es gab einiges aufzuräumen.

Und wieder startete ich den Versuch, weiterarbeiten zu können. Dieses Mal schaffte ich es tatsächlich, an meinem Arbeitsplatz zu bleiben, während der Boden nochmals feucht aufgenommen wurde. Nur die Kleinen waren in der Zwischenzeit alle aktiviert und fanden die nasse Oberfläche sehr spannend. Also meine Lieben, dachte ich, wenn ihr es gerne sauber habt, dann haltet das jetzt auch sauber!

Anschliessend hatte ich 5/4 Stunden Zeit, bis nachmittags die Fenster geputzt wurden. In dieser Zeit musste ich alle Klos wieder putzen und alle Sachen von draussen wieder aufstellen, eigentlich hätte ich noch gerne etwas gegessen und noch lieber wollte ich mich unbedingt noch waschen – alleine. Dazu kam, dass ich die Wohnung unbedingt sauber halten wollte. Jedes Mal wischte ich sofort alle Katzenstreu-Körnli weg. Aber wie es kommen musste, genau in dieser Zeit musste – gefühlt – jeder aufs Klo. Nun gut, zum Essen kam ich erst später, ansonsten gab ich diese Zeit Vollgas und hatte doch das Gefühl, zu nichts zu kommen. Essen konnte ich dann beim Weiterarbeiten. Und ich sage es aus vollem Herzen: im Büro zu arbeiten ist ja echt so entspannend – im Verhältnis zum alleine Katzensitter zu sein!

Irgendwann hörte ich dann dazu noch diese verräterischen Würge-Geräusche. Ich suchte überall den Auslöser und fand ihn nicht, ebenso wenig die verräterischen Spuren dazu. Doch dann hob ich den Kopf und sah das Desaster. Anka hatte im oberen Stock gerade zum zweiten Mal erbrochen. Schnell holte ich die Leiter, damit ich putzen konnte. Das störte Anka und sie kam schnell herunter. Dort erbrach sie sich noch zwei weitere Male. Natürlich war das die logische Konsequenz vom Hinterteil-Waschen, dass sie anschliessend sicher ausführlich weiter geputzt hatte…

Wer dachte, dass ich es am Nachmittag ruhiger hatte, liegt richtig. Trotzdem ist alle 15-30 Minuten einer stinkig aufs Klo gegangen, sodass ich freiwillig immer aufstand und putzte. Baby D. verfolgte mich manchmal, sodass ich sie irgendwann mit zu meinem Arbeitsplatz nahm. Ich wollte, dass sie sich auf meinen Schoss kuscheln konnte. Doch stattdessen blieb sie auf einem Oberschenkel stehen. Mit der Zeit wurde mir das unangenehm und im Schoss liegen wollte sie partout nicht. Schlafen konnte sie aber so auch nicht. Also holte ich ihr ein Schaffell-Kissen und legte sie dahin. Da blieb sie dann auch den ganzen Nachmittag bei mir – und konnte sogar schlafen. Sie stand erst wieder auf, als sie meinen Liebsten hörte.

Ja, abends meinen Liebsten zu hören, wie er nach Hause kam, war die Erleichterung des Tages. Nein, nicht dass es dann ruhiger wurde. Im Gegenteil. Sofort waren alle hellwach und wollten ihre Aufmerksamkeit. Ihre Därme waren wieder aktiviert und einer nach dem anderen spazierte aufs Klo. Alles begann wieder von vorne… abends hatte ich das Gefühl, dass man schon fast nicht mehr sah, dass geputzt worden war. Aber glücklicherweise war es nicht so und die Fenster hatten bereits tagsüber mehr Licht hereingelassen und alles schien heller zu sein… wenigstens das hat sich voll und ganz gelohnt…



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Fressorgie 03.08.2017 09:57:51 Der Feiertag hat uns ein langes Wochenende ermöglicht, an dem wieder einmal viel los war. Endlich kam der erste Besuch. Wer wollte, durfte sein Bäuchlein hinhalten oder wurde auch sonst geknuddelt. Auch endlich gab es die grosse Spielrunde. Endlich wurde mit den Kleinen gespielt – aber natürlich nicht ausgiebig. Jetzt ist die Zeit, da können die Kleinen nie genug vom Spielen bekommen. Eine Horde Kleiner springt dann dem Spielzeug nach, mit Vorliebe einem mit einem Glöckli. Wenn sie das Spielzeug nicht mehr sehen, hören sie es zumindest immer. Ja, spielen ist im Moment DIE Attraktion.

Auch sonst haben wir langsam alles wieder „im Griff“ – oder sie uns? Fremdplatzierte Bissis gibt es nur noch selten und wenn dann erstaunlicherweise in einem der Schlafkissen. Dafür haben wir überall im Wohn- und Esszimmer Klos verteilt. Doch die Kleinen zusammen mit ihren Mamis füllen diese in regelmässigen Abständen. Es ist unglaublich, was da alles zusammenkommt. So viel Katzenstreu haben wir schon lange nicht mehr gebraucht… Aber Hauptsache, die Klos werden genutzt.

Das zeugt natürlich auch davon, dass die Mamis und die Kleinen viel fressen – was sie wahrlich tun. Jeder Mahlzeit scheint ein „Gelage“ voranzugehen. Eigentlich wären die Hauptmahlzeiten morgens und abends und jedes Mal, wenn wir das Essen parat machen, hat es schon so viele Kleine um uns herum, dass herumlaufen schwierig wird. Die Grossen kommen schon gar nicht mehr. Dafür tun die Kleinen gefühlt alles, dass sie in die Spensa kommen können. Einmal wurde jemand eingeklemmt, einmal schon jemand eingesperrt und diverse Male haben es einige wirklich in die Spensa geschafft. Noch versuchen wir sie katzenfrei zu halten. Doch gelangen die Kleinen einmal rein, klettern sie sofort auf die Reispackungen. Ich hoffe, die Vorräte im untersten Gestell überleben das…

Eigentlich hatten wir die Philosophie, dass jeder seinen eigenen Teller bekommt. Doch im Moment ist der Umschlag an Nassfutter dermassen hoch, dass wir kapituliert haben. Neu haben wir ein Gemeinschaftsessen. Die grossen Futternapfe reichen dafür fast nicht mehr aus, jetzt müssen auch die Ikea-Kinderteller herhalten. Mit diesen haben die Kleinen fressen „gelernt“, das waren ihre ersten Teller. In der Zwischenzeit hat sich nur der Inhalt verändert, von Baby-Paté zu Kittenfutter.

Trockenfutter ist noch nicht so beliebt. Doch da wir demnächst keine neuen Babys planen, muss das Babyfutter aufgebraucht werden. Ja und so kommt es, dass die Grossen das kleinste Futter schlemmen und die Kleinen sich an das Futter der Grossen machen. Wie doch die Welt beim Trockenfutter verkehrt ist. Eigentlich würde ich sehr gerne dieses und jenes Trockenfutter schnellstmöglich aufbrauchen, doch so viel kommt nicht weg. Nassfutter ist noch beliebter. Dummerweise sind meine Vorräte allerdings auch auf viele Trockenfutter-Fresser angelegt und diverses läuft demnächst ab. Nun gut, ich zähle wieder auf die Grossen. Schliesslich ist Nassfutter in diesen heissen Tag sicher auch gesünder.

Erstaunlicherweise nehmen allerdings nicht nur unsere Kittenfutterdosen massiv und schnell ab, auch das Futter der Grossen hat schon beachtliche Lücken. Gut hatte ich bei der letzten Aktion spontan noch einen Einkauf gemacht. Letzthin gab es für die Grossen Listenfleisch unter das Nassfutter. Ja, eigentlich war das für die Grossen gerechnet. Doch wie so oft stürmten diesen Teller die Kleinen und die Grossen wollten lieber das Kittenfutter. Dafür gab es dann ein Knurr-Konzert. Der eine oder andere pickte gezielt das Listenfleisch heraus und verteidigte das Stück Fleisch auf Leben und Tod. Es war spannend zuzusehen. Nicht jeder konnte das Fleischstück so gut essen und der eine oder andere nagte doch einige Zeit, bis es verzehrt werden konnte.

Nur Aufräumen ist im Moment etwas schwierig, da so viele Sachen herumliegen. Eigentlich dachte ich, dass wir schon viel ausgemistet hatten, als die Kleinen vom Katzenzimmer ins Wohnzimmer zügelten. Die kleinen Kratzbäume und Baby-/Kindersachen waren alle arg gebraucht, sodass wir vieles weggeschmissen haben. Doch nun hat es wieder – oder noch immer – viele Sachen. Doch jedes Mal wenn ein Unglück passiert, ist nicht mehr die Entscheidung, wie kann ich es putzen, sondern kann oder will ich es noch waschen oder schmeiss ich es gleich weg. Über die Jahre hat sich vieles angesammelt.

Ansonsten wachsen und gedeihen die Kleinen prächtig. Nur das mit den Namen hapert bei uns noch. Wir müssten ihnen dringend einen Namen geben, doch noch kann ich sie einfach zu wenig auseinanderhalten. Mein Liebster kann es fast fehlerfrei, aber er will die Namen nicht alleine geben. Ja, so sind wir gerade in einer Zwickmühle. Aber einer hat er schon getauft. Der kleine Blonde heisst jetzt Django. Ja, ihn kann auch ich fehlerfrei erkennen. Letzthin musste ich mit ihm ein sehr ernstes Wörtchen reden: er war mir zwischen die Beine gesprungen und dann an meinem Bein hochgesprungen. Das mag ich überhaupt nicht und das habe ich ihm auch sehr deutlich gesagt. Er machte es noch einmal und ich wurde noch deutlicher. Ich hoffe, er lernt das… doch wie will er das lernen, wenn er das bei meinem Liebsten „machen darf“?

Baby D. entwickelt sich ebenfalls, wenn auch viel langsamer. Die Tierärztin meinte schon, sie könnte auch kleinwüchsig sein. Doch noch geben wir die Hoffnung bei ihr nicht auf, dass sie eine ganz normale Coonie-Katze wird.

DAS Ereignis der letzten Woche war nebst dem Auszug der Kleinen die Kastration von Dima und Don. Sie haben alles bestens überstanden. Man merkte ihnen eigentlich kaum etwas an, als sie nachmittags zurückkamen, ausser dass Don ganz viel zu erzählen hatte. Er hörte kaum mehr auf zu miauen. Dima hingegen mochte die Kleinen überhaupt nicht und hat sich langsam mit ihnen arrangiert. Sie dürfen sie zwar nicht berühren oder in die nächste Nähe kommen, dann klappt das Zusammenleben wunderbar. Denn Dima hat die lässigen Sachen entdeckt, die es mit dem Einzug der Kleinen wieder gab. Manchmal jagen sich Dima und Don dermassen in der Wohnung herum, dass beide irgendwann ausser Atem sind…

Das schönste hingegen ist, dass Missou jetzt windelfrei in der Wohnung herumlaufen kann. Das traurige ist, dass Amur seine Windeln umso mehr voll hat. Eigentlich dürfte Missou nun den ganzen Tag in der Wohnung herumlaufen. Doch abends will er unbedingt wieder mit Amur in „ihres“ Zimmer. Ebenso wollen Chico und Nestor unbedingt dort schlafen… vermutlich haben sie im Herrenzimmer schön Ruhe…



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Ausbruch 24.07.2017 11:00:50 Innerhalb der letzten Woche ist es passiert und ab sofort waren Grenzen dafür da, sie zu überwinden. Kurz: die Grossen von den Kleinsten begannen auszubrechen. Insbesondere dann, wenn sie Hunger hatten, waren sie kaum noch in ihrer Kinderstube zu halten. Wir überlisteten sie noch, indem wir auf dem Auslauftor Papier darüber legten, sodass sie sich nirgends halten konnten, resp. schon gar nicht den Sprung machen würden. Dieses System hielt dann erstaunlicherweise doch zwei Tage. Doch anschliessend wollten die Kleinen umso mehr raus…

…und kamen ins Wohnzimmer. Am Freitag öffneten wir das Türlein, sodass alle herauskommen konnten. Eine war natürlich zuerst da; unsere kleine Baby D. Sie sieht noch immer schrecklich aus, frisst aber Unmengen und nimmt nun auch langsam zu. Letzte Woche hat sie für ihre Verhältnisse Fortschritte gemacht, jetzt am Wochenende gingen die Schritte wieder langsamer. Doch jeder Schritt führt sie weiter im Leben und darüber sind wir glücklich. Wir hatten schon intensive Gespräche mit ihr, dass es nur an ihr liege…

Die anderen entwickeln sich absolut prächtig. Das eine oder andere Kitten ist – wie Baby D. – unglaublich kuschelig und wenige andere sind sehr scheu. Natürlich kann das je nach Tagesform auch ändern. Aber wenn wir sie im Arm tragen oder sie auf dem Schoss liegen und schnurren, dann ist das erstens ein schönes, zartes Geräuschlein und zweitens einfach der Dank für alle Mühen.

Die Mühen sind im Moment nicht gerade ohne. Dreimal am Tag im Minimum bekommen die Herrschaften vom Personal Futter. Dazwischen springen auch noch die Futternapfe mit Zeitschaltuhr ein. Unsere Sammlung an kleinen Büchsen hat sich explosiv vermehrt. Wenn wir nicht einmal in der Woche zur Sammelstelle fahren können, explodiert bald der Keller. Es ist unglaublich. Der Gemeindearbeiter an der Sammelstelle fragte schon, was wir alles in Büchsen essen, da er anfangs nicht glauben konnte, dass jemand so viele Büchsen haben kann. Aber nein, wir essen unseren Coonies kein Büchsen-Fleisch weg. Definitiv nein.

Am Samstag waren wir unterwegs und mein Vater übernahm die Zweitfütterung. Alles war auf der Küchenkombination vorbereitet. Der Auftrag war, so viel wie möglich zu füttern, sodass garantiert jeder genug haben würde. Dazu noch sehen, dass Baby D. wirklich genug frisst und alleine einen Teller hat. Er rief dann an, um nochmals nachzufragen und sagte mitten im Gespräch, dass ihm ein Kätzlein miauend nachlief. Ja, genau das ist die Hungrigste aller Hungrigen, die Kleinste aller Kleinen und die Lauteste: Baby D. Sie kann einem nachlaufen, bis sie bekommt, was sie will: Futter oder Streicheleinheiten. Sie ist wirklich sehr, sehr ausdauernd – in allem, was sie macht. Sie schläft unglaublich tief, ist unglaublich liebesbedürftig und kann – ebenfalls wie Zinka – fressen, wie ein Mähdrescher… und nimmt doch nur wenig zu. Sie ist unglaublich, unser Baby D.

Die ganze Woche hatten wir bei den Buben ein neues Katzenstreu im Einsatz – Testversuch. Es ist unglaublich saugfähig, das Geschäft ist auch über das Klo entsorgbar, aber es ist sehr, sehr feinkörnig. Chico hat sich in der Zwischenzeit angewöhnt, dass er viel lieber bei den Buben aufs Klo geht. Wenn er dann auf diesem Klo war, trug er ganz viele Körner mit heraus. So ergab es sich mit der Zeit, dass das Streu in der ganzen Wohnung verteilt war – sogar im Bett. Es hatte wirklich einfach überall diese Körner. Ob das Streu gut ist? Von der Saugkraft wäre es sensationell, einfach mit einem grossen ABER. Kurz: für Langhaarkatzen ungeeignet.

Also mussten wir am Sonntag wieder einen Putztag einlegen. Damit zügelten wir auch alles aus dem Katzenzimmer heraus. Allerdings ist meine Sorge gross: es hatte wieder das eine oder andere Bissi oder Gageli am falschen Ort und ich hoffe sehr, dass wir das im Ess- und Wohnzimmer auch in den Griff bekommen. Die kleinen Kratzbäume hatten unter dem Basteltisch arg gelitten und auch sonst stank es irgendwie in diesem Zimmer. Mein Liebster meinte, es wäre Milch, aber dass allein konnte es nicht sein. Es hat sich mit dem Klogestank vermischt. Dazu kam, dass wir den ganzen Freitag sozusagen kein Fenster öffnen konnten. Man sah die Fliegen schon vor dem Fenster quasi Warteschlangen fliegen und ich musste mich wirklich sehr motivieren, dass ich nicht irgendwo die Fenster aufriss. Doch die Fliegen-Invasion wäre schlimmer gewesen. Es ist wirklich unglaublich, wie lästig diese öligen Flugobjekte sind. Am Sonntag war es glücklicherweise trübe und es windete, sodass wir alle Fenster öffnen konnten. Das war für die Lunge eine Wohltat. Doch es hielt uns nicht ab, das Katzenzimmer Quadratzentimeter für Quadratzentimeter zu putzen…



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Baby D. 17.07.2017 11:56:37 Dieses Mal ist etwas Unglaubliches passiert, etwas Unverständliches und nicht Nachvollziehbares. Am Sonntag ereilte uns die Nachricht, dass Amigo Romeo in der Nacht auf Sonntag verstorben sei. Vermutlich das Herz. Tieftraurig nehmen wir davon Kenntnis und drücken der Familie mit Sam, Nicky und der wunderschönen, roten Arnica Kitty unser herzlichstes Beileid aus. Es schockiert uns, von A. Romeo`s Tod zu hören. Scheinbar hatte A. Romeo im April noch Probleme mit seinem Darm und wurde deswegen operiert, aber davon hätte er sich wieder bestens erholt. Nichts deutete auf seinen frühen Tod hin. Wie kann dieser gutmütige, grosse Kater nur schon so früh von uns gehen? Drei Jahre sind viel zu kurz für ein Coonie-Leben! Wir empfinden tiefes Mitgefühl für die trauernde Familie!

Wenn man keine Zeit für Abschied hatte, verging die vergangene Zeit sicher zu schnell. Auch schnell vergeht die Zeit, wenn die Kleinen wachsen. Trotzdem finde ich, dass sie „langsam“ wachsen. Sie sind einfach noch immer sehr klein – denke ich, sie denken natürlich etwas ganz anderes… Noch weniger wächst Dino, aus dem in der Zwischenzeit eine Dina wurde. Aber Dina gefällt mir noch nicht, so bleibt es vorderhand bei Baby D. Sie ist die Kleinste und die Kuscheligste. Sie steht immer an der Türe und will gestreichelt werden. Sie ist wirklich schon unglaublich anhänglich und sucht die Nähe. Nur helfen können wir ihr nicht. Baby D. hat ähnliche Symptome wie Chico damals und wird nach dem Tierarzt jetzt auch so behandelt. Trotzdem liegt der Wunsch nach Leben einzig und allein bei Baby D. Sie muss entscheiden, ob sie das jetzt packen möchte oder nicht. Natürlich tun wir alles erdenkliche, um ihr zu helfen. So bekommt sie beispielsweise immer einen eigenen Futternapf und den natürlich noch zuerst. Wir holen sie, sobald dieser vorbereitet ist und erst danach bereiten wir das Futter für alle anderen vor. Sie darf dann währenddessen auf der Küchenkombination (!!!) essen, sodass wir sie auch unter Aufsicht haben. Obwohl sie zeitweise sehr viel frisst, stagniert sie mit dem Gewicht. Die anderen haben sie schon alle abgehängt und sie ist wirklich mit grossem Abstand die Kleinste. Und wenn Baby D. frisst, frisst sie wie ein Schweinchen. Sie stosst mit ihrer Nase das Futter zusammen, damit sie es besser fressen kann. Nur sieht sie danach auch wie ein Schweinchen aus… Ein Glück, wenn Zinka noch Hunger hat. Dann leckt sie Baby D. sauber ab… Ja, wir hegen und pflegen Baby D. und warten voller Spannung ab, wie sie sich entscheidet…

Die Kleinen zu beobachten ist spannend. Ein Teil ist total ängstlich und der andere Teil sehr interessiert oder schon fast neugierig. Erschreckt man eines, ergibt sich eine Kettenreaktion und sie verschwinden sofort. Dummerweise haben sie ein Versteck gefunden. Neben dem Katzenklo können sie sich unter dem Bücherregal verstecken, das maximal 10cm erhöht ist. Da kommen sie um jeden Preis drunter. Das war natürlich der Erschreckensfall. Doch mehrheitlich stehen sie an der Türe und warten auf Aufmerksamkeit. Dann halten sie ihre Köpfchen hin und drücken diese richtig in die Hand.

Auch die Kleinen sind bereits auf die Futterzeit eingestimmt. Wenn wir das weisse Tuch auslegen wissen sie, jetzt gibt es etwas. Wenn man mit dem Teller kommt, ist sowieso alles klar. Und in dieser einen Woche haben von einer Handvoll Essern, bis auf zwei-drei Heikle alle mit dem Nassfutter-Fressen begonnen. Langsam reichen die grossen Plastikteller fast nicht mehr aus. Aber am meisten glücklich sind wir darüber, dass Baby D. ziemlich schnell selbstständig gefressen hat. Die Handaufzucht liegt mir nicht, das macht mein Liebster. Ich bin da eher die Überzeugende, dass es nichts Besseres als Nassfutter gibt… Und ich kann fast jeden überzeugen… Doch dummerweise finden die Kleinen das Nassfutter nur spannend, solange ich da bin. Gehe ich, laufen auch schon die meisten wieder davon…

In der Zwischenzeit durfte Chico schon zweimal bei den Kleinen auf Besuch. Einmal nahm ich ihn einfach mit und da hatte er schon gehörig Angst, dass Zinka gleich kommen würde. Trotzdem war er auch neugierig genug, alles zu erschnüffeln und hat die Kleinen sofort geputzt. Er ist echt ein lieber Onkel! Beim zweiten Mal habe ich es erst gehört, als sich Ärger ankündigte. Zinka hat Chico`s Besuch überhaupt nicht gepasst. Dabei ist er wirklich echt ein Goldschatz mit den Kleinen. Don hingegen darf frei ein- und ausgehen. Doch wehe ein Kleines kommt in seine Nähe, dann wird es angefaucht. Wenn es nicht geht, wird es schon mal mit der Pfote fies attackiert. Doch hier sagt Zinka nichts! Das ist so unfair. Trotzdem geht Don immer mal wieder auf Besuch, einfach weil es dort feines Futter hat. Auch Nestor spaziert öfters dort vorbei und erwartet ganz graue Eminenz, dass er mit Respekt behandelt wird. Wehe, jemand kommt ihm zu Nahe, dann wird gefaucht. Unglaublich dieses Jungs! Und das alles nur für ein bisschen Babyfutter. Aber was soll es; die Kleinen fressen noch nicht so viel Babyfutter und wir möchten dieses Futter unbedingt ausgehen lassen. Wie überhaupt das Meiste…

Die Baby-Sachen haben in letzter Zeit arg gelitten und so haben wir uns entschieden, sowieso alles nach diesem Wurf zu entsorgen. Nach diesen vielen Babys brauchen wir danach eine Pause… Doch zuerst sehen wir weiter bei diesen Babys zu, wie sie von Kleinkindern zu Kindern und irgendwann hoffentlich zu Teenies werden…



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Erziehung 10.07.2017 12:59:38 Im Moment habe ich das Gefühl, dass gerade wir erzogen werden. Was wohl das Ziel davon sein wird? Auch haben wir die Situation, die wir nicht mehr wollten. Zita und Zinka zur ähnlichen Zeit gebären lassen bringt wohl immer kinderreichen Segen ins Haus. Auch wenn ich die Kleinen natürlich nicht missen möchte.

Wir haben den Versuch gestartet, alle Kids zu fotografieren. Natürlich gab es darunter Naturtalente, die das Posieren liebten und dann gab es andere Kids, die gerade einen Bad-Hair-Tag hatten. Wir haben es sogar geschafft, zuerst alle Zita-Kinder zu fotografieren und dann in der zweiten Serie die Zinka-Kinder. Doch nur dank dem konsequenten Vorgehen mit zuerst einem Portrait (nur Kopf), konnten wir im Nachhinein überhaupt jeweils herausfinden, wann die Fotos von einem neuen Kitten kamen. Die Kleinen ähneln sich so stark, dass wir sie selbst in Natura nur schwer auseinanderhalten können. Alle entwickeln sich prächtig – ausser einer.

Dieser Eine hat den Namen Dino erhalten. Dies damit er gross, stark und alt wie ein Dinosaurier wird. Dino hat anfangs Woche dieselben Symptome wie Chico im Vorjahr gezeigt. Dino ist auch wie ein kleiner Chico – vorher wie jetzt. Vermutlich hat auch der quirlige Dino durch eine Überdehnung seine Lunge überstrapaziert. Auf alle Fälle hat er dementsprechend Mühe an der Zitze, weil er nicht so befreit atmen kann und dementsprechend nicht permanent an der Zitze hängen kann, sondern immer mal wieder Luft durch den Mund holen muss. Dies reduzierte sein Gewicht innert kürzester Zeit massiv. So hatten wir wieder unser Schoppen-Kind, das wir von Hand mitaufzogen. Damit konnten wir sein Gewicht halten und zeitweise sogar schöne eine Zunahme erzielen.

Doch gegen Ende der Woche war jegliche Zunahme von Dino wieder zunichte und aus dem Rasselgeräusch beim Atmen wurde eine Erkältung. Mist! Der Tierarztbesuch war wieder unumgänglich. Doch oh Wunder, dieser meinte nur, dass Dino noch überhaupt nicht kritisch sei und noch „Polster“ habe… nun gut, jetzt hiess es am Wochenende „aufpäppeln“. Glücklicherweise war ich am Freitag bereits sehr überzeugend mit dem Nassfutter. Dino hatte begonnen zu fressen, was wirklich ein Segen war. Vermutlich störte ihn als Freigeist die zwangsweise Spritzen-Ernährung sehr, sodass er freiwillig auf die freiwillige Nassfutter-Ernährung umstieg *Augenzwinkern*.

Also, nun läuft das so ab. Wieder haben wir ein Verbot umgekippt, nämlich keine Katze auf der Küchenkombination. Während dem wir das Nassfutter zubereiten, darf Dino ganz alleine mit einem eigenen Napf dort bei uns fressen. Dann haben wir ihn unter Kontrolle und er kommt garantiert zum Fressen und hoffentlich genug davon. Manchmal musste ich bis zu drei Mal wieder an den Teller stellen, bis er aufhörte. Anschliessend bekamen die anderen seinen Teller zum Ausessen.

Noch sind nicht alle beim Nassfutter-Essen angekommen. Doch fast jeden Tag kommt ein neues Kitten dazu, das plötzlich doch auch vom Nassfutter will. Tagsüber hat es Kittenfutter und für die Kleinen gibt es abends dann noch Baby-Pate.

Unser grösstes Problem im Moment ist allerdings weder Dino, noch die Hitze, sondern viel mehr die Massen von diesen ekligen, grünen Fliegen. Wir dachten anfangs Woche noch, wenn wir die Fenster überall schräg stellen, dann hätten wir immer ein Lüftlein in der Wohnung und alles wäre bestens. Alles kam anders, als wir abends dutzende (und wirklich dutzende!) Fliegen vor dem Fenster hatten. Es war einfach nur noch sehr eklig! Ja und so haben wir die Wahl: Fliegen oder Gestank. Wir entschieden uns dann für den Gestank, resp. für das Lüften, wenn wir abends nach Hause kommen. Das klappt soweit so gut. Bis auf gestern. Doch dazu noch etwas zu Zinka.

Zinka frisst im Moment wie ein Mähdrescher. Das heisst, vorne stopft sie alles rein und wenige Zeit später kommt alles hinten wieder raus. Zinka kackt im Moment UNMENGEN! Die Konsistenz beschreibt mein Liebster mit „eine Mischung zwischen Kuhfladen und Schoggimus“. Bei ihren Kindern kackt Zinka selten bis nie ins Katzenklo. Sind dann allerdings alle anderen Katzenklo vollgestunken, kackt Zinka an anderen Orten in der Wohnung; mit Vorliebe in die Badewanne, Duschwanne oder neuerdings in die Küche. Letzteres vermutlich eher weil sie hässig ist, weil sie noch mehr Futter will… Ja und so prallen zwei Faktoren aufeinander, die schwierig zum Handeln sind: Fliegen und Zinka-Stinkies.

Gestern schaute dann Bea zu dem kleinen Dino. Vermutlich hatte es arg gestunken, als sie zu uns kam, sodass sie überall die Fenster schräg stellte. Als wir dann nach Hause kamen, hatte es dermassen viel Fliegen, dass ich fast ausgezogen wäre. Vor meinem Bürofenster sammelte ich dann später 14 tote Fliegen auf. Bei den anderen Fenstern habe ich nicht mehr gezählt. Glücklicherweise windete und regnete es bald, so konnten wir ungestört lüften und die Fliegen waren bald weg. Aber leider verunmöglichen es die vielen Fliegen auch, dass wir Nassfutter herumstehen lassen können. Sobald das Futter etwas herumsteht, hat es Fliegenlarven drinnen. Sehr unappetitlich.

Ja und das war nun der Mami- und Sohn-Blog von letzter Woche…



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