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Auszug Nr.2

Am Wochenende sind Deloy Sky und Don Lupo ausgezogen. Oh wie wir diese zwei Kuschler vermissen. Jeder sagt, ob zwei mehr oder weniger, kommt nicht drauf an. Ich finde doch! Jeder Einzelne trägt zum Ganzen bei. Jeder steuert etwas bei. So wie es uns auffällt, dass ein lieber Mensch fehlt, so fehlen uns die Kleinen. Klar; wie das im Leben so ist, gewöhnt man sich an die Abwesenheit auch viel schneller, als man will. Spannend ist jedoch immer, dass die „Forderer“ zuerst ausziehen und dann die nächsten gefördert werden können. Doch der Auszug war nicht so einfach…

Der Tierarztbesuch verlief hervorragend. Die zwei Jungs hatten allerdings wenig Freude am Autotransport, hatten jedoch sofort schon eine Gemeinschaft gebildet und sich gegenseitig geputzt. Ja, ich bin unendlich romantisch: ich habe grosse Freude, wenn zwei Katzen zusammen auskommen. Schliesslich ist es doch das schönste, was einem passieren kann, wenn zwei Freunde sind oder werden und zusammen alt werden können. Das ist doch das, was sich jeder wünscht und Deloy Sky und Don Lupo schienen es gut miteinander zu haben. Auch der Tierarzt war sehr zufrieden mit den Beiden und schwups waren sie wieder Zuhause.

Immer morgens eine Weile und abends vor dem Zubettgehen ist dann rambazamba. Wenn man am PC arbeiten möchte, kann es mitunter ganz schön anstrengend mit den Kleinen sein. Man könnte meinen, sie hätten aufgezogene Batterien. Dann kommt ihnen den grösste Seich in den Sinn und mitunter kann es schon vorkommen, dass dabei mal einer im Wassernapf landet. Überhaupt ist beim Wasser schwarz Trumpf. Don Juan war schon der Meister-Planscher, aber Daryl macht ihm nun alles nach. Überhaupt ist Daryl eine echte „Gemütsmore“ und ein „Tollpatsch“. Er kann einem immer so unschuldig ansehen und er weiss auch wirklich nie, was er gemacht hat. Aber auch die zwei anderen schwarzen Ladys von Zita; Darin und Dizzy, haben es faustdick hinter den Ohren. Das sind zwei grosse Abenteurer.

Unsere Black Smoke Herrschaften sind für uns allerdings eine echte Herausforderung. Schon Dario für den Auszug zu finden war schwierig gewesen, weil er da gerade nicht kuschelig war. Aber Don Lupo von Dante zu unterscheiden, war also eine grosse Herausforderung. Damit wären die ähnlichsten Zwillinge getrennt und mit jedem Tag, wo die Kleinen älter werden, entwickeln sie mehr ihre eigene Persönlichkeit und dementsprechend verändert sich auch ihr Äusseres. Auf alle Fälle sind Don Lupo und Deloy Sky gut am neuen Ort angekommen und haben schon ausführlich gekuschelt. Da sie es gewohnt sind, mit vielen rambazamba zu machen, haben sie vermutlich denselben Aufruhr zu zweit initialisiert. Es muss ganz schön die Post abgegangen sein…

Bei uns hingegen ging der normale Wochenend-Tagesablauf weiter. Morgens durften die Herrschaften zum Kuscheln ins Schlafzimmer kommen, nur dass sie dann gerade überdreht sind und nicht kuscheln können. Schade. Denn wenn sie ins Schlafzimmer dürfen, sind sie so überdreht, dass an Kuscheln überhaupt nicht mehr zu denken ist. Damit vertreiben sie dann auch die kuscheligen Grossen und am Schluss verziehen sie sich dann doch. Aber glücklicherweise kommen dann die Grossen wieder...

Gaaaaaaaaanz langsam bekomme ich auch wieder meine kuschelige Zinka zurück. Seit der Geburt ihrer Kids hatte sie keine Zeit mehr für mich. Sie genoss es zwar, wenn man ihr das Köpflein streichelte, aber zum Kuscheln kam sie nicht mehr. Das holt sie jetzt ganz langsam nach. Auf alle Fälle sucht sie wieder vermehrt meine Nähe und kommt auch auf meine Brust. Zita hingegen will abends am liebsten mit ins Schlafzimmer kommen. Sie grenzt sich schon sehr zu ihren Kids ab und hat genug von ihnen. Da Zita schlecht „nein“ sagen kann, ist es für sie oft das Einzige, um ihren Kids aus dem Weg zu gehen. Wenn die Kleinen „Mist“ gemacht haben oder besonders überdreht sind, gibt Zinka schon mal die „Postordnung“ durch. Sie ist ein richtiger Polizist und macht das noch heute, wenn beispielsweise Chico Seich gemacht hat. Aber Zita? Nein, sie ist einfach nur Lieb…

Die vorige Woche, als Zita, Zinka und Gini beim Zahnarzt waren, da hatte beispielsweise Dakota oft geschrien. Von Dakota hört und sieht man sonst wenig. Sie verzieht sich von einem Ort zum anderen Ort so schnell, dass man von ihr oft nur den Schweif sieht. Doch wehe man bekommt diese kleine, freche Lady zwischen die Finger, dann schnurrt sie sofort und lässt sich auch kuscheln. Sie hat meistens einfach so viel zu tun mit Sachen ausprobieren, dass sie anschliessend so müde wird, dass ihr Leben nur aus Abendteuer und Schlafen zu bestehen scheint. Doch eben an besagtem Tag schien ausgerechnet sie ihre Mutter zu vermissen… erstaunlich! Noch viel mehr erstaunlich war, dass ausgerechnet Nestor ebenfalls miaute und vermutlich Gini suchte. Das erstaunte mich wirklich ausserordentlich! Zum Glück für Hexe Gini…

Ja und schon war das Wochenende fast durch. Dann passierte es: Anka verkotzte mein ganzes Büro. Gesehen haben wir es nicht, aber ich sah es später an ihrer Löwenmähne. Sie hatte tags davor übel genossen. Doch es schien ihr nie ganz, ganz mies zu gehen. Hoffen wir, dass es ihr wieder schnell bestens geht und das einmalig war/ist. Falsch gehofft: schon wenige Stunden später erbrach sich Amur. Bei ihm ist dann alles wie wenn er kurz vor dem Sterben wäre. Ihm geht es nun wirklich ganz mies. Der Arme hat noch Durchfall bekommen und ist nun gerade sehr, sehr am Leiden… Männer!

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