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Wir unter uns...
31.10.2013 01:15:43

Jetzt sind wir unter uns und unsere Katzenfamilie vollständig. Als erstes nachdem Zino und Zena gegangen sind räumen wir auf, putzen und waschen alles. Unsere Coonies lieben es, wieder Zuhause zu sein und sind am nächsten Tag sehr müde – ausser Zinka und Zita. Schon lange habe ich gesagt, dass ich Zinos Kuschelstunden am meisten vermissen werde. Doch was ich am Tag danach erlebte, erstaunte mich. Zinka und Zita ersetzten Zino im Doppelpack! Beide hatten am nächsten Tag Durchfall und beide waren sehr anhänglich und kuschelig. Letzteres freute mich sehr. Nichts desto trotz sprach ich ein ernstes Wörtchen mit ihnen. Es wird Zeit, dass sie ihren eigenen Charakter entwickeln!

Das tun die zwei Damen seither auch. Zinka verkörpert das Schöne und das Biest. Die schönen Seiten sind klar; das sind die kuscheligen Stunden, wenn sie flattieren kommt oder wenn sie ihr Bäuchlein vollgeschlagen hat... Doch Zinka kann auch eine richtige Hexe sein. Sie heckt immer mal wieder etwas aus und kann ganz schön ihre Krallen zeigen, wenn ihr etwas nicht passt. Sie ist auch diejenige die jeden Streit mit Zita beginnt und bei Frodo und Nestor immer vor der Nase durchläuft. Zudem hat sie Nestors Schlafplatz annektiert – es ist jetzt der ihrige. Zita hingegen ist eine Träumerin und Ausheckerin. Oft liegt sie einfach „kuschelig“ da oder läuft mir wie ein kleines Hündchen nach oder vor. So viel Aufmerksamkeit hat sie vorher nicht geholt. Doch jetzt braucht und will sie die Streicheleinheiten richtiggehend. Aber sie kann auch anders. Plötzlich ist sie verschwunden und hat wieder irgendetwas ausgeheckt. Die Badezimmerüberschwemmung geht auf ihre Kappe und als ich diesen Wassernapf auf die Seite stellte, machte sie beim nächsten in Frodos Zimmer weiter. Neuerdings liegt sie in das Abwaschbecken in der Küche und wehe, es war vorher noch nicht ausgetrocknet. Dann ist nicht nur die ganze Küchenkombination voller Tatzen, nein, bald auch der Boden. Ein Sprung auf den Tisch ist kein Kunstwerk mehr und passiert dauernd. Die Blumenerde in den Töpfen auf den Tischen sind die Hauptattraktion, resp. dann heisst es die Blumenerde auf dem Tisch...

Doch langsam kehrt Ruhe in unseren Alltag. Frodo ist noch immer separiert. Nachts schläft er alleine und tags muss ihm Nestor Gesellschaft leisten. Er liebt es bei Frodo aufs Männer-Klo zu gehen, doch nach diesem Geschäft würde er am Liebsten doch wieder in der Wohnung sein. So kommt es vor, dass ich die Herren auf den Balkon lasse und die Mädels in der Wohnung – Frauen-WG. So kommt es, dass zwischendurch Zinka und Zita durchaus in der Nähe von Gini liegen dürfen.

Zita und Zinka haben nun den Chip und die Katzen-Türe zur Fressbox ist auf sie programmiert. Zita darf ebenfalls in die Box, weil der Tierarzt meinte, sie sei etwas dünn. Zita begriff das Boxen-System sofort. Manchmal steckt sie nur den Kopf ins Katzentor, damit es laut „Tagg“ macht. Sie weiss, dass wenn dieses Geräusch kommt, dann kann sie hinein. Zinka begriff ein paar Stunden länger nicht, wie es ging und schlägt noch heute die Nase an, wenn sie es zu eilig hat. In der Box hat es einen Futterautomaten, der über den Tag mit einer Zeitschaltuhr 4 Portionen abgibt. Sind die Mädels drinnen, frisst in erster Linie Zinka, ausser Zita war zuerst drinnen. Zita hat in erster Linie Freude, dass sie drinnen ist und streckt nur immer mal wieder den Kopf in den Teller und versucht an einen Happen zu gelangen. Doch Zinkas Kopf ist hart...

An einem Morgen waren meine Mädels besonders überdreht und kamen nicht mehr zur Ruhe. Ich traute dem nicht und beschloss, Zita mit zur Klo-Reinigung zu nehmen. So konnte ich ein Auge auf sie haben. Ich stellte die Klo-Kappe auf den Boden und putzte. Zita verschwand in die Klo-Kappe und kam nach einer Weile heraus und war wie ein verwandeltes Kätzlein. Ganz ruhig. Von da an sah sie mir seelenruhig zu. Als ich die Klo-Kappe aufhob, wusste ich warum. Dort lag ihr dickes Geschäft auf dem Plattenboden...

Spielen ist bei uns noch immer hoch im Trend. Ein Aluball ist die Krönung, der rollt so herrlich. Aber wenn die Kleinen ihn in den Mund nehmen, schmerzen mir meine Zähne. So brauchte ich eine neue Idee, die in Form eines Prospektes kam. Beim nächsten Einkauf kauften wir grosse Glöcklein/Schellen. Damit das Glöcklein/Schellen nicht verschwindet, habe ich es an einer Schnur montiert. Es rollt herrlich gut und macht erst noch ein Geräusch. Doch nach dem ersten Abend bekam ich dann Ohrenschmerzen... Jetzt verstehe ich, warum Eltern froh über Spielzeug ohne Geräusche sind.

Abends unterhalten uns dann die kleinen Mädels mit ihren Gurrgeräuschen oder mit Miauen. Ich wusste gar nicht, dass sie so kommunikativ sind? Die Gurr-Geräusche sind noch zart und süss. Bei Zinka hört sich das Miauen nach Katze an und bei Zita hört es sich noch heisser an.

Ja und wie geht es den Grossen? Gini ist noch immer fauchig zu den Vierbeinern, obwohl sie auch ihre guten Stunden hat. Neuerdings schläft Nestor noch oft in ihrer Nähe und er darf das – scheinbar. Den Zweibeinern gegenüber ist sie schmusiger den je. Ihr erklärtes Ziel ist es, nachts mit ins Schlafzimmer zu kommen. Dann kann man nichts mehr machen ausser Gini knuddeln. Nestor hingegen ist gerne um die Damen herum. Er macht noch immer sein eigenes Ding und zeigt den Kleinen jeden Unfug... Wenn Nestor seine Nickerchen abhält, schläft gerne eine Dame in seiner Nähe. Frodo ist der grösste und will doch nur eins: geliebt werden. Er liebt es ebenfalls, in Nestors Nähe zu sein. Frodo ist Nestor zu aufdringlich und er verzieht sich immer wieder, doch Frodo kommt ihm immer wieder nach. Das ist witzig zuzusehen. Alle wollen Nestors Aufmerksamkeit und Gunst... Unsere graue Eminenz...

 

PS: Neue Fotos folgen nächste Woche wieder...

 

Tschüss Zena und Zino
23.10.2013 00:43:48

In dieser Woche passierte selbst für ein Katzen-Leben ganz viel. Doch beginnen wir bei den Dehnungen. Von unseren Mädels kenne ich, dass sie auf weichen Kissen – und Gini liebt das Schaffell – ihre Dehnungen mit den Vorderpfoten machen. Doch bei unseren Jungs habe ich das selten beobachtet. Nestor macht das höchst selten, wenn er auf unserem Schoss liegt und superentspannt ist. Nun habe ich Zino Corneli dabei beobachtet, wie er im neuen Katzenkorb auf dem Kissen „träbelete“. Das habe ich bei einem Jungen so noch nicht gesehen. Natürlich schnurrt Zino Corneli dazu ausgiebig... Ich hingeben bekomme manchmal ein Bauchmuskeltraining. Wenn ich auf dem Sofa liege und Zinka kommt, macht sie ihre Dehnungen auf meinem Bauch. Das kitzelt! Ganz leicht lugen ihr Krallen hervor, sodass ich das Shirt nach oben schob, damit es keine Fäden zieht. Dann kitzelte sie mich mit ihren Pfoten... sie schnurrt, schaut mich selig an und ich grinse... und natürlich ist meine männliche Seite furchtbar eifersüchtig, weil ihm das noch nicht passiert ist...

Dann hatten wir den Termin beim Tierarzt. Wir liessen unsere beiden Ladys chipen und Zino Corneli und Zena Galina für das Gesundheitszeugnis untersuchen. Was mich besonders freute war, dass im Gesundheitszeugnis nebst „kein Befund“ steht: „in sehr gutem Pflegezustand“! Wouw! Dankeschön! Dazu wissen wir jetzt auch, warum Zino Corneli öfters Durchfall hatte: er ist mitten im Zahnwechsel (kann eine Begleiterscheinung sein). Bei den Mädels ist der Zahnwechsel erst im Beginn. Also kommen jetzt alle in die Pubertät. Schlussendlich wurden alle untersucht und es sind alle gesund. Das war mir vor allem bei Zinka wichtig, die noch immer ausschliesslich Nassfutter frisst. Doch selbst sie ist bei bester Gesundheit, hätte eine „Rosskonstitution“ und sei die ideale Zuchtkatze, wie der Tierarzt bemerkte...

Alle meinen nun, der Tierarzt sei die Aufregung des Tages gewesen und schlafen danach. Da alle schliefen, bekamen sie nicht mit, wie wir gepackt hatten. Wir hatten spontan beschlossen, doch schon heute anzureisen, statt erst am Morgen: wir fahren fürs Wochenende zu Ümi und Butz. So erwischen wir all unsere Coonies auf der linken Pfote und verfrachten sie leise in die Transportboxen. Deswegen konnte Nestor keine Show abziehen und die Aufregung auf die Veränderung hielt sich gering. Meine Aufregung hingegen war umso grösser: für ein Wochenende war das Auto voll für die Katz!

Die Aufregung im Auto war bei Zino Corneli gross. Er weinte. Schliesslich nahm ich ihn aus der Box und liess ihn auf meinen Schoss. Doch nun war die Aufregung noch grösser mit auf und ab, hin und her, hoch und runter, und wieder von vorne ... Deswegen hielten wir nochmals bei der nächsten Raststätte und liessen den kleinen Mann zum grossen Mann Frodo. Endlich beruhigte er sich etwas, während dem die anderen zu schlafen schienen.

Bei der Ankunft bei Ümi und Butz nahmen die Grossen und Kleinen die Wohnung gleich in Beschlag. Sofort zerstoben alle in alle Richtungen. Die Grossen fanden vermutlich ihre Geschmäcker wieder und die Kleinen erkundeten neue Plätzchen. Wir hatten bald eine relativ ruhige Nacht und nur einer musste seine Übungen für die Wiener Sängerknaben praktizieren. Nestor kratzte und miaute immer mal wieder vor unserer Schlafzimmertüre. Einmal versuchte ich ihn im Ton nachzuahmen und ich stellte erstaunt fest, dass Nestor mühelos das Hohe A schaffte! Chapeau! Aber aufhören könnte er trotzdem...

Als Nestor am Morgen dann herein durfte, musste er alles inspizieren, bis wir wirklich wach waren. Von dem Moment an, wo wir wach waren, war er die Ruhe selbst und legte sich aufs Bett. Nerv! Aber wir müssen jetzt eh aufstehen. Ein Weilchen später schläft Zino Corneli auf dem Bett und so habe ich noch die Gelegenheit auf ein Schmuse- und Kuschel-Viertelstündchen mit ihm. Natürlich geniesse ich das Kuscheln mit Zino Corneli sehr, auch wenn ich die Tränchen nicht zurückhalten kann...

Nach dem Mittagessen fahren wir mit Zena Galina und Zino Corneli die kurze Strecke zu ihrem neuen Zuhause. Zino Corneli weint – herzzerreissend, sodass ich meine Tränen auch nur mühsam zurückhalten kann. Ach wie ich dieses Bürschchen gern habe... Zena Galina hingegen steckt voller Abenteuergeist...

Wir lassen die Zwei in ihrem neuen Zuhause vor dem Katzen-Klo heraus und sofort wird das Klo ausprobiert. Dann lassen wir sie ihre Umgebung erkunden, beobachten sie und reden viel. Zino Corneli weilt immer wieder in unserer Nähe, während Zena Galina weiter erkundet. Wir lassen sie und widmen uns den noch offenen Punkten und Fragen. Zino Corneli bleibt auf der Treppe, sieht von oben zu, beobachtet und schläft irgendwann dabei ein. Als wir einen sehr feinen Dessert bekommen und alles geregelt hatten, wollte ich mich noch von den Zwei verabschieden. Zino Corneli schlief noch und Zena Galina fanden wir nirgends mehr. Mein Herz sank in die Hosen. Wie findet man eine dunkle Katze in einer fremden Wohnung, wo man die geheimen Plätzchen nicht kennt? Wir suchten sicher 15min, eine sehr lange Viertelstunde, bis wir diesen Verstecker-Geist fanden. Vermutlich hat sie uns von ihrem Versteck aus immer beobachtet und in die Pfote gegrinst... Wir fanden Zena Galina im Büro hinter einer Schachtel im Bücherregal. Auch Zino Corneli war sichtlich erleichtert, seine Schwester wieder (in der Nähe) zu haben – wobei er sie vermutlich mehr brauchen wird, als sie ihn. Ja und es bringt nichts, das Schmerzliche hinauszuzögern:

 

Liebe Zena Galina und lieber Zino Corneli. Wir wünschen Euch nur das Beste auf Eurem weiteren Katzenweg, viel Freude mit Eurer neuen Liebhaberin und ganz viele Schmuse- und Spielstunden. Wir danken Euch, dass Ihr in unser Leben spaziert seid, für Eure Bereicherung und die vielen Schmusestunden. Alles Liebe Deine AnNa mit Katzenfamilie

 

Ach wie ich die Spielstunden mit Zena Galina und die Schmusestunden mit Zino Corneli vermissen werde... Währenddessen genossen unsere 5 Coonies Ümis volle Aufmerksamkeit. Jeder wollte mal auf ihren Schoss und es gab scheinbar eine Warteschlange. Zuerst kam Frodo dran, dann Nestor und später Zinka und Zita. Nur Gini blieb lieber in der Nähe von Butz. Als Ümi endlich von ihrem Lieblingsstuhl aufstand, der sonst sofort von Nestor belegt wurde, wurde er heute von Zita und Zinka in Beschlag genommen. Dass Katzen immer wissen, wo des Menschen Lieblingsplatz ist?

Butz hingegen wird mit seinem Alter milder. Er füttert Zinka mit Schlagrahm von seinem Finger. Wie war das doch gleich, dass Tiere nicht vom Tisch gefüttert werden? Doch der Stuhl stand genau so, dass Zinka darauf sitzen konnte und sie sass wie die 5. Person am Tisch. Sie beobachtete alles und vermutlich sah sie Butz besonders bettelnd an... Anders ist das doch nicht erklärbar, oder?

Am nächsten Tag reisen wir wieder nach Hause, mit noch mehr Gepäck. Wir haben zwei grosse Weinkisten bekommen, die bereits von unseren Coonies in Beschlag genommen wurden. Sie haben endlich die richtige Grösse für unsere grossen Jungs. Ich dachte, dass wir nun einen ruhigen Rückweg haben, doch dieses Mal weinte Zinka...

 

Nur noch wenige Tage
16.10.2013 11:41:15

Nur noch ganz wenige Tage bis Zino Corneli und Zena Galina auf Reisen gehen. Doch vorher ging das Katzengras auf Reisen.

Ich zog frisches Katzengras im Treppenhaus, in der Hoffnung, dass es Fliegenfrei sei. Dann nahm ich es in die Wohnung und weil ich noch nicht wusste, wo ich es platzieren sollte, stellte ich es auf der Küchenkombination ab und vergass es. Dann sah ich, wie Gini und Nestor sich heimlich und hinter meinem Rücken dran zu schaffen machten, obwohl die Küchenkombination eine Tabu-Zone ist. Ich liess das Katzengras dort stehen und drückte beide Augen zu. Doch dann sah ich Zino Corneli in dieser verbotenen Zone und schnell platzierte ich das Katzengras um. Ich dachte, die Kleinen hätten das Katzengras nur als Schlafplätzchen genutzt, doch scheinbar will Zino Corneli auch davon fressen!

Ich platzierte das Katzengras auf dem Basteltisch und dachte, es hätte mich beim Zügeln niemand gesehen. Doch als ich das nächste Mal in diesen Raum kam und Licht machte, stand Zinka mitten im Katzengras und frass. Im Katzengras stehen ist nicht das Ziel! Sind die Kleinen erst mal im Gras, haben sie modrige Erde an den Füssen.

Also muss ich wieder einen neuen, hoffentlich definitiveren Standort finden. Ich brachte das Katzengras in den ersten Stock, der nur über die Katzenleiter erreichbar ist. Zufällig sah ich am nächsten Tag dort nochmals nach. Ich sah nichts mehr vom Katzengras. Alles war flach gedrückt. Ich versuchte das frische, noch saftig grüne Katzengras wieder zum Aufstehen zu bewegen. Damit es länger so blieb, musste ich einen neuen Platz finden. Ich nahm es mit und stellte die Leiter zum anderen Teil des ersten Stockes um. Dort stellte ich zwei Ziegelsteine vertikal auf und platzierte das Katzengras in der Höhe. So hatte ich die Hoffnung, dass nur die Grossen ans Gras kamen.

Ich wurde jedoch jetzt gerade eines besseren belehrt. Zino Corneli hat gerade müde aus dem Katzengras herunter gesehen (siehe Foto). Wie kann dieses feuchte Gras so bequem zum Liegen und Schlafen sein? So oder so, ich kapituliere. Morgen werde ich das Katzengras wieder auf den Balkon zur anderen Kiste stellen...

Vielleicht werde ich nochmals ein Kistchen Katzengras ansähen. Ah. Ich habe vergessen zu schreiben, dass ich eigentlich keine Wahl habe. Gini wünscht täglich einmal Katzengras und auch Nestor speist selig davon. Falls ich Ginis Wünsche nicht erfüllte, fand sie andere Wege. Sie zog meine Yuka ganz arg in Mitleidenschaft und kaute selig auf deren Blätter. Ob das gesund sein kann? So oder so, ich möchte meine Yuka gerne behalten! War es nicht die Yuka, fand sie meine Spinnenpflanze. Also zügelte ich die Pflanze in die Höhe und die Yuka ist nun mit einem Vorhangstoff eingehüllt. Christo hätte seine Freude gehabt!

Überhaupt sind nun alle unseren Pflanzen in Katzen-Reichweite eingehüllt. Die Orchideen-Erde habe ich mit Zellophan eingewickelt und Pflanzen mit Steinchen oder Hydro-Kügelchen habe ich mit Vorhangstoff umwickelt, sodass es keinen Zugang zu den Steinchen gibt. Seither werden meine Pflanzen in Ruhe gelassen... Ausser dass gestern jemand bei meiner neuen Orchidee eine Blüte abgebissen hat! Man könnte ja meinen, wir füttern unsere armen Raubtiere zu wenig vegetarisch!

Apropos vegetarisch: ich hatte heute wenige Resten vom Mittagessen, die ich abends Zinka fütterte. Sie frass tatsächlich das Egli-Filet mit Reis! Ich dachte, sie würde ein wenig davon fressen und dann das Katzenfutter herauspicken. Aber nein, sie frass fast alles. Am Schluss frass Zinka – wie immer – noch die Resten der anderen und ich stellte ihr den Teller mit ein paar Reiskörnern nochmals hin. Danach haben sich Zino Corneli und Zinka um den Reis gestritten! Ich bin jetzt noch ganz überrascht darüber...

Zinka hat sich mit ihrer Futterbox bestens arrangiert. Abends füttern wir sie meistens dort drin, sodass sie – hoffentlich – in Ruhe fressen kann und die weiteren Portionen sind über den Tag verteilt. Oft stehen die anderen eifersüchtig davor und wollen um jeden Preis die Katzentüre öffnen. Ganz am Anfang habe ich Gini hineingelassen, aber sie blieb stecken, sodass ich sie wieder herauszog. Nachdem Nestor über Tage ganz wild an der Türe gekratzt hatte, öffnete ich sie ihm einmal. Ich dachte, dass dieser grosse Kater ebenfalls im Tor stecken bleiben würde. Aber da war nichts. Nestor ging elegant in die Box und wollte gar nicht mehr herauskommen. Doch wehe jemand ist in Zinkas Box, dann will sie ebenfalls hinein und kommt erst wieder heraus, wenn der andere weg ist – oder das Futter gerade gefressen ist. Ich dachte, dass wenn Nestor erst einmal drinnen war, dass es dann nicht mehr spannend ist. Doch da hatte ich falsch kalkuliert, jetzt ist die Box erst recht spannend. Zino Corneli liebt es in den Kissen darauf zu kuscheln, aber wenn er wach ist, kann er auch fürchterlich am Holz kratzen, weil er meint, so die Box öffnen zu können. Auch Zita hat es schon beim Tor versucht und als Zinka heute eine Portion nicht ausgefressen hatte, liess ich Zita und Zinka zum Ausfressen hinein. Doch nun hatte Zita Angst herauszukommen und es brauchte einige Überzeugungs-Arbeit. Einzig Frodo und Zena Galina interessiert es überhaupt nicht, was in der Box ist.

Heute waren alle etwas überdreht und ich musste mehrmals den Boden putzen, weil eine kleine Pfote viel Wasser verteilt hatte. Als Nestor mir dann zum zweiten Mal in die Wasserpfützen lief, schimpfte ich mit ihm und schob ihn auf die Seite. Beleidigt zog er ab. Dann hörte ich Zita aufjaulen und ich ging sofort nachsehen. Weil ich wütend auf Nestor war, hat er nun Zita gebissen? Dieser Frechdachs!

Abends gab es dann gleich nochmals ein Nestor-Müsterli. Die Zubereitung des Abendessens wird immer aufwändiger. Neuerdings fressen Gini und Nestor kein Paté mehr, sondern verlangen nach Sauce. Nun das passt den anderen wiederum nicht und Zita und Zena wollten heute unbedingt lieber Sauce als Paté. Sie liessen ihres stehen und versuchten ihre Schnauze abwechslungsweise bei Nestor oder Gini reinzuschieben. Normalerweise frisst Nestor vielleicht 1/3 bis 1/2 seiner Portion. Doch heute, wo sein Teller so heiss begehrt war, frass er 3/4! Ist das nicht irgendwie fies??? Aber gnädigerweise liess er die zwei Damen zwischendurch mitfressen.

Die Auffresser sind dann am Schluss Zino Corneli und Zinka. Aber beide dürfen erst ausfressen, wenn Zita und Zena Galina fertig sind. Wobei bis Zena Galina fertig ist, dauert es meistens etwas länger. Vielleicht macht sie auch extra langsam, wenn sie den grossen Zino Corneli zappeln sieht?

Ist Zinka hungrig, lässt sie keinen an ihren Teller ran. Doch beim Ausfressen sieht das anders aus. Da hat Zino Corneli den stärkeren Willen und schiebt seine Schwester auch schon mal mit den Pfoten weg. Dieser kleine Mann kann sehr willensstark sein! Will er spielen, packt er sich eine Schwester, will er pflegen, hält er sie mit beiden Pfoten fest. Doch wenn ich mit den Katzen spiele, lässt er den Damen gerne den Vortritt.

Die Rangfolge beim Spielen ist gegeben. Wehe Zena Galina hört das Glöckchen oder das Spielzeug, schon steht sie da und will mitmachen. Dabei geht sie über Leichen, äh, Katzen und vertreibt regelmässig alle anderen. Einzig Zinka stolperte auch schon über Zena Galina, ansonsten bleibt sie unantastbar. Gleichzeitig muss ich aber auch erwähnen, dass Zena Galina eine wunderbare Akrobatin ist. Die einfache Schraube beherrscht sie blind, an der zweifachen übt sie noch und den Salto hat sie auch schon geschafft. Wenn Zena Galina ihre Übungen macht, sitzt Zinka (geschützt) zwischen meinen Beinen, Zita sitzt irgendwo um eine Ecke und Zino Corneli liegt dann in der Mitte und wartet ab... Manchmal kommt noch Gini dazu und will mit einem schnellen Spiel gefordert werden, aber die älteren Jungs verziehen sich in die Sicherheitszone. Manchmal funken noch Frodos Pranken dazwischen und wehe er bekommt das Glöcklein, dann ist das Spiel beendet – weil er es im Mund hat.

Heute haben wir ein neues Spielzeug bekommen / gemacht. Aktuell haben wir unter dem Esstisch eine Dependance der Kartonsammlung. Die Grossen wollen natürlich die kleinen Schachteln und die kleinen die Grossen und dann wird wieder abgewechselt. Auch ein Badetuch ist im Moment sehr beliebt. Nur die ganz grosse Schachtel, die wollte niemand. Zu gross? Vielleicht. Kurzerhand habe ich sie wieder verschlossen und an einer Längs- und einer breiten Seite je mit dem Japan-Messer ein Loch gemacht. Das ist unser neustes „Zimmer“... sehr beliebt...

Auch beliebt waren vermutlich meine wollenen Pulswärmer, die ich dummerweise über Nacht auf meinem Pult liegen liess. Am nächsten Tag hatten sie aus mir unerklärlichen Gründen ein Loch „mehr“. In der gleichen Nacht haben unsere Vierbeiner auch Katzen-Kegeln gespielt: zwei meiner Holzkatzen lagen auf dem Boden und daneben der Stoffball. Und die aktuelle Krönung stellt eine leere Fadenspule dar. Der kann man nachspringen, sie stossen und nachsehen und noch besser, wie ein Knochen im Mund herumtragen...

Ich staune immer wieder! Unseren kleinen und grossen Coonies gehen die Ideen nicht aus, uns zu unterhalten...

In guten wie in schwierigen Zeiten
08.10.2013 00:42:38

Als wir uns für unsere Coonies entschieden, wussten wir, dass es heisst, „in guten wie in schlechten Zeiten“. Schlechte Zeiten gibt es nicht, nur schwierige. Und genau so eine Phase haben wir jetzt durchgemacht. Doch der Reihe nach...

Zino und Zena verlassen uns bald und reisen in die Nähe der alten, männlichen Heimat, aber ins Weisse-Socken-Paradies oder eben in Rüebli-Kanton. Zino heisst dann Zino Corneli und seine Schwester Zena Galina. Wir freuen uns sehr, dass Zino Corneli sich dieses Plätzchen „ausgesucht“ hat. Damit er nicht alleine sein wird, wird Zena Galina diese Reise mit ihm antreten. Und dann ist da dieses tränende Auge. Zino Corneli und Zinka sind unsere Kuschel-Coonies. Sie lieben es, „gehämpfelt“ zu werden, liegen schnurrend auf unserem Schoss und legen sich neben uns, wenn es ihnen auf unserem Schoss zu warm wird.

Zino Corneli spielt weiterhin mit dem Futter und versteckt es unter allem, was sich bewegen lässt, wie das Kuhfell, Badetuch oder auch Bad-Teppiche. Letzthin hatte er zweimal fürchterlichen Durchfall. Sein ganzes Hinterteil tropfte von seinen Exkrementen. Beim ersten Mal hatte er geräuchertes Fischfilet, das er liebt, aber scheinbar nicht verträgt. Ich sah es erst viel später, daraufhin musste ich – nur schon rein psychologisch – baldmöglichst die Wohnung putzen. Beim zweiten Mal sah ich ihn zufällig und glücklicherweise gleich nach dem Katzen-Klo und beide Male gab es anschliessend eine Dusche. Leider kann ich das kleine Bürstchen nicht in die Dusche sperren und mich kurz auszuziehen. Zino Corneli, der Schlaumeier, kann die Duschkabinen-Türe öffnen...

Auch mit den Fressstängeln zu spielen, ist eine liebe Beschäftigung von Zino Corneli. Damit kann er eine ganze Katzenfamilie unterhalten. Alle sehen ihm zu, wie er mit den Stängeln Katzen-Hockey spielt. Wehe er ist einen Moment abgelenkt, dann kommt eine Frodo-Schnauze und frisst ihm sein Spielzeug weg – aber wirklich nur, wenn Zino Corneli vom Stängel Abstand nimmt...

Die Fressstängel hat Zino Corneli bekommen, damit er nicht mehr eifersüchtig auf Zinka sein muss. Er hat es überhaupt nicht gerne, dass Zinka immer mehr Futter bekommt, als er. Da scheitere ich mit all meinen Erklärungen, er bleibt eifersüchtig. Zinka frisst definitiv nur nasses Futter. Sie kann leider – noch – nicht einteilen und das Futter, dass sie erhält, muss gefressen werden. Als sie vor einem Monat alle Teller leer gefressen hatte, nahm ihr Körper die Form eines kath. Kreuzes an. Seit wir sie regelmässig füttern, hat sie das Futter zum Wachsen verwendet und ist nun fast gleich gross, wie ihre Schwestern. Das regelmässige Füttern klappt nur dank eines Fressautomaten. Für uns eine grosse Entlastung.

Doch damit die anderen nicht mitfressen, war sie nachts im Katzen-Zimmer. Anfangs war Gini mit von der Partie und die zwei Damen schienen die Ruhe zu geniessen. Gini machte gerade ihre „rühr-mich-nicht-an“-Phase durch (eine Verhaltensänderung, die durch die Pille herrührt). Andere Katzen und Halten sind tabu, streicheln ist ok. So suchte sie sich immer wieder geheime, versteckte Eckchen, wenn sie allen ausweicht. Doch Frodo verfolgte sie zielstrebig und wartete dann immer vor ihrem Versteck. Meist suchte sich Gini solche Verstecke, die nur einen Ausgang hatten und dort lag Frodo davor. Dann fauchte sie, knurrte und miaute auf eine Art und Weise, dass es allen kalt den Rücken runter lief und wie erstarrt stehen blieben, wo sie waren – Zwei- und Vierbeiner. So hatten Gini und Zinka eine ruhige Nacht im Katzen-Zimmer.

Eines Morgens sahen wir dann den Grund, warum die Wasserschale oft nur noch halb gefüllt oder leer war und alles Wasser daneben. Zita liebt es scheinbar, in der TRINK-Wasserschale zu baden. Richtig gelesen. Sie liegt dann ganz in der Wasserschale und wenn wir Pech haben, hat es noch etwas Wasser in der Schale. Dann wird weiter geplantscht. Gut ist es N U R Wasser... Trotzdem, Zita schläft jetzt auch bei den Damen, wo es nur einen kleinen Wassertopf hat...

Um auszuprobieren, was wir mit Frodo machen, wenn unsere Damen rollig werden, nahmen wir ihn mit ins Schlafzimmer. Premiere. Wir zeigten Frodo sein Schlafplätzchen, das auf einem Badetuch auf dem Schaffell am Boden war. Er kam zwar noch 2-3 Mal aufs Bett, doch dann blieb er auf dem zugewiesenen Platz... meinte ich. Ich schlief. Doch scheinbar kam dieser grosse, nun fast 7kg schwere Kater wieder aufs Bett und kuschelte sich der Länge nach an sein Herrchen. Den Kopf kuschelte er unter das männliche Kinn und so schliefen beide ein... bis der eine vom Schnarchen des anderen erwachte. Wieder eingeschlafen, muss jetzt wohl der Zweibeiner geschnarcht haben, denn nun wurde er „gestupst“ - in dem ein bald 7kg Kater auf ihm herumlief... Das war dann wohl etwas zu viel und die dreistündige Aktion wurde abgebrochen...

Zena Galina verdreht Frodo dauernd den Kopf und er liebt es, ihr nachzustellen. Damit auch sie einmal Ruhe hat, gab es für ein paar Stunden dann ein Mädel-Zimmer und eine Männer-Wohnung. Das passte Zino Corneli überhaupt nicht. Vermutlich dachte er, dass jetzt alle Futter bekommen, nur er nicht. Die anderen zwei Jungs dachten sicher, dass nur die Mädels die coolen Spielzeuge hatten und so belagerten alle die Türe...

Und wirklich, bei den Mädels steht die wieder frisch in Betrieb genommene Raschelbox, die mit Zeitungspapier gefüllt ist. Dort habe ich in Budget-Säckli Fressstängel und Leckerli versteckt. Ein Leckerli ist eine „Maus“: eine getrocknete Sardine umwickelt mit Trockenfleisch – extra für Katzen. Anfangs war niemand an dieser Maus interessiert, doch bald nahm sich Zinka ihrer an und begann selig darauf herumzukauen. Nun war ich auch selig: endlich haben wir etwas gefunden, dass auch Zinka zu schmecken scheint – und mit Sicherheit auch ihre Zähne putzt.

Wir standen alle im Katzenzimmer herum, spielten oder sahen unseren Coonies zu, als es passierte. Ohne zu überlegen und intuitiv fragte ich: „Was macht Frodo dort auf dem Kissen? Pisst er?“ Und tatsächlich: vor unseren Augen pisst er auf das Kissen. Was fällt diesem grossen Jungen ein? Milde gesagt, wir sind ziemlich sauer. Hilfe, wie weiter?

Jetzt wird einiges klarer. Vor der grossen Putzaktion war eines Morgens schon dieses Kissen vollgepisst. Das musste eine riesen Ausscheidung gewesen sein, denn es war nicht nur das Kissen voll, sondern alles. Die Pisse war bis zur darunterliegenden Matratze durchgesickert. Es hat uns viel Zeit und Aufwand gekostet, alles zu putzen... Wir dachten, es wäre Zinka. Bis jetzt hatten wir Zinka ab und zu ein Bissi vor dem Trockenfutter machen sehen. Da begriffen wir schliesslich auch, dass sie das Trockenfutter „anpisst“. Nun, wenn ich nur die kleinen, grünen Erbsen zu Essen bekommen würde, würde mich das ehrlicherweise auch extrem „anpissen“. Daraufhin starteten wir dann die Fütterungsaktion mit dem Nassfutter. Als ich dann diese Piss-Stellen fand, hätte ich weinen können. Jetzt füttern wir dich extra Zinka und du pisst uns herum? Warum?

Bei der grossen Putzaktion kurz danach sahen wir zwei weiter Fleckchen bei den Lieblingsschlafplätzchen. Warum ausgerechnet dort? Wieder Zinka? Das war dann mitunter ein Grund, warum Zinka im Katzen-Zimmer übernachten durfte. Doch jetzt sahen wir alles in einem anderen Licht: was es gar nicht Zinka sondern Frodo, der zu markieren beginnt? Hilfe, will ich einen markierenden Kater? Sofort separierten wir Frodo ins Büro. Und was macht Frodo als erstes? Er hat so grosse Freude, dass er einen Futtertopf für sich hat, dass er so schnell frisst, dass er danach alles wieder erbricht...

Für Zinka hingegen haben wir einen Fresspalast gezimmert. Dank väterlicher Unterstützung schreinerten wir eine Sitzbank / Box, die ein Katzentor als Eingang hat. Oben liegen Kissen, die Nestor, Gini und Zinka und fleissig ausprobieren. Die Katzentüre hatten wir noch von unserer ersten Katze. Weil wir dort eifersüchtige Nachbarskatzen hatten (bei uns hatte es immer Futter und sie bekamen nur morgens und abends Diätfutter), die uns dann besuchen kamen und in unserer Wohnung markiert hatten, kauften wir eine Katzentüre, die nur mit dem Chip öffnet. Aus diesem Grund kamen wir überhaupt auf diese Box-Idee. Sobald Zinka den Chip hat, kann sie selbstständig ein und aus gehen. Noch öffnen wir ihr das Tor für sie und sie frisst – erst abends – dann in ihrem persönlichen Fresspalast. Das stresst Nestor und Zino Corneli gehörig und beide versuchten schon ausführlichst, die Katzentüre zu öffnen...

Die einzige Konstante ist unsere Morgentoilette. Wir werden immer von unseren grossen Jungs begleitet. Nestor hofft immer, dass Frodo nicht da ist, weil er nur gestreichelt werden will, wenn nicht schon Frodo da ist. Zena Galina ist neuerdings ebenfalls mit von der Partie. Während dem die Jungs ausmachen, wer zuerst gestreichelt wird – Frodo gewinnt immer – vergnügt sie sich in der Badewanne. Dort jagt sie ihrem Schwänzchen nach oder Fusseln, die sich fies hinter Röhren verstecken. Ich sammle in der Badewanne gerade WC-Kartonröhren zum Basteln. Heute war da noch der Wickelständer mit den Badezimmerteppichen zum Trocknen. Dieses Mal stand Nestor in der Badewanne, die Pfoten auf dem Rand und schnupperte ausführlich an dem Teppich. Währenddessen ist Zena Galina vor der Badewanne und sieht unter dem Teppich durch seine Pfoten und spielt mit Nestors Pfoten. Das hat er gar nicht gerne und schüttelt sie immer wieder, aber er lässt sich vom Schnuppern nicht abbringen. Heute ist auch Zita da. Sie hat es letztes Mal geschafft, auf dem Wickelständer, auf dem feuchten Teppich zu übernachten. Sie scheint Feuchtgebiete und Wasser zu lieben. Wo führt das nur hin?

Deshalb in guten wie in schwierigen Zeiten. Aber jetzt ist unsere Wohnung wieder sauber...

 

4 Elemente gesamt

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