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Fell und Vogel
27.11.2013 23:25:40

Es war einmal ... ein grüner Stoff-Vogel. Er war das Lieblingsspielzeug von Nestor und Gini, als sie noch klein waren. Der Vogel flog während der Spielstunde an einer am Stab hängenden Schnur durch die Wohnung, gefolgt von zwei jagenden Coonies. Das Glöcklein am Vogel machte sie ganz närrisch und sie wollten den Vogel um jeden Preis fangen. Das gelang ihnen sporadisch auch. Und irgendwann jagten sie den Vogel so wild, dass die Schnur riss. Kurzfristig konnte der Schaden behoben werden und wir konnten nochmals eine Weile spielen.

Das Spielzeug hängt bei uns in der Spensa. Wehe wir lassen aus Versehen die Türe offen. Das merkt Nestor immer. Anfangs sprangen unsere zwei clevere Coonies auf die Küchenkombination und standen von dort auf die Türfalle. E voilà, die Türe zur Spensa ging auf und sie hatten ungehinderten Zugang zu den Essensvorräten und zu ihrem Spielzeug. So kam es, dass wir die Türfalle um 45° nach oben drehten. Doch da war es für den grünen Vogel schon zu spät, er war ausgeweidet. Noch schwebte er an der Schnur durch die Wohnung und eine Weile konnten wir noch damit spielen. Aber er verlor mehr und mehr an Gewicht und schliesslich hielt er nicht mehr an der Schnur. Wir montierten ihn an einer Schnur am Katzenbaum, wo nun täglich etwas von seinen Innereien (Watte) und seinen Federn (grüne Schnürlein) herumlag, bis er schliesslich weder hielt noch ansehnlich noch irgendetwas war. Wir entfernten ihn und begruben ihn unter dem Plastikzelt im oberen Stock.

Ab und zu versuchte Nestor noch,mittels einem Loch im Plastik, den Vogel dort auszugraben. Er war damit ziemlich beschäftigt. Aber der Vogel blieb im oberen Stock und geriet langsam in Vergessenheit.

Monate, bald schon ein Jahr später lag der Vogel in meinem Badezimmer. Einfach so. Ohne Vorbereitung. Ich hatte schon zur Kenntnis genommen, wenn etwas gejagt oder etwas spezielles in der Wohnung gefunden wird, dann wird es mir ins Badezimmer gebracht und dort abgelegt. Natürlich lobte ich unsere Coonies und warf den Vogel – im hoffentlich letzten Flug – wieder in den oberen Stock.

Doch so einfach war das scheinbar nicht. Mit diesem Flug hatte ich alle Coonies aktiviert und sie rannten sofort in den ersten Stock. Wenig später kam Nestor mit dem Vogel im Mund wieder die Katzenleiter herunter. Ehrlicherweise staunte ich nicht schlecht, als ich meinen schwarzen Kater mit dem grünen Stoffklumpen im Mund sah. Das sah witzig aus. Aber für ein Foto war er zu flink! Er unterhielt sich selbstständig mit dem Vogel und nutzte die Kühe zum Verstecken und Vergraben. Das heisst, irgendwann später fand ich den grünen Stoff-Vogel wieder unter einem Kuhfell. Wieder versteckte ich den Vogel im oberen Stock, dieses Mal wieder unter dem Plastik.

Gestern war es dann wieder soweit, während dem wir auf dem Sofa sassen. So konnte auch meine männliche Seite sehen, wovon ich schreibe: mein schwarzer Kater kam wieder mit dem grünen Stoff-Vogel im Mund die Katzenleiter herunter... und spielte anschliessend damit. Das ewige Spielzeug...

Was mich schon länger beschäftigt, ist die Korrelation zwischen Fellfarbe und Charakter. Gibt es eine solche Verbindung? Von einer anderen Zucht habe ich gehört, dass dort der kleine, schwarze Kater der Chef sei. Ich konnte mir das damals nicht vorstellen. Doch langsam habe ich das Gefühl, dass es bei uns nicht anders ist. Bei uns dreht sich immer alles um Nestor, unseren schwarzen, kastrierten Kater. Nestor ist oft mit Gini zusammen, wenn diese eine andere Katze neben sich akzeptiert. Zinka sucht oft Nestors Nähe, dichte Nähe und Frodo liebt es, wenn Nestor bei ihm ist. Dann ist er selig. Zita hingegen ist lieber bei Frodo. Doch spielt Nestor mit einer Maus (meistens die rote), kommen gleich die beiden kleinen Mädels angerannt und verfolgen ihn. Und Zinka liegt sowieso immer an Nestor's Plätzchen. Wird sie auch ein kleiner Chef?

Noch ist Nestor unsere graue, resp. schwarze Eminenz. Ob das an der Fellfarbe liegt, dass schwarze Katzen zum Chef geboren werden? Das ist nicht lieb oder böse, gut oder schlecht. Es ist einfach. Nestor ist auch kein Böser, manchmal ein Trotzkopf (wenn es nicht nach seinem Kopf/Wille geht). So oder so, Nestor ist ein intelligentes Bürstchen! Er lebt sehr eigenständig. Er ist nicht auf die anderen Katzen angewiesen. Er kann sich alleine unterhalten und die anderen kommen immer zu ihm. Spannend, nicht? Ich wollte diesen schwarzen Kater unbedingt haben. Nun habe ich einen kleinen Meister bekommen...

Nestor will oft von sich aus zu Frodo, näselt mit ihm und beschnuppert ihn. Es sieht oft aus wie ein „Hallo mein Freund!“. Nestor geht seinen eigenen Weg und doch schaut er immer wieder nach den anderen. Ich vermute, dass Nestor denkt, dass Frodo wegen Gini weggesperrt ist. Wenn Frodo in der Wohnung ist, jagt Frodo Gini. Er schnüffelt ihr so lange nach, bis sie in eine Ecke gedrängt ist und faucht. Dann muss Frodo wieder ins Büro. Doch in diesem Moment macht Nestor Frodos Spiel zu Ende und jagt Gini nun, bis die Haar-Büschel fliegen. Dann schimpfe ich mit Nestor und zum Dank (Trotz) steht er irgendwo an ein Gestell und schmeisst etwas runter. Ich habe Nestor schon an mein Bücherregal gestellt, um zu sehen, wie gross (lange) er ist. Dann habe ich alles bis zu dieser Höhe weggeräumt. Er findet trotzdem immer etwas...

Zu Frodo. Wir hatten letzthin diesen wunderbaren Sonntagsbrunch vom MCA-Verein. Dort habe ich Lo kennengelernt, die mir von Katerhosen erzählte. Ich hatte noch nie etwas davon gehört. Doch ehrlich gesagt, hatte ich zwei Tage davor meine Eltern um eine „Enkel“-Windel gebeten. Nun ging ich stattdessen im Internet surfen und kaufte am nächsten Tag im Qualipet Hunde-Windeln.

Im Internet fand ich, dass es auch Katerstrings gibt, die nur sein Geschlecht abdecken. Ein Trichter, der mit einem OB gefüllt wird, der das Geschäft aufsaugen sollte. Doch wir probierten zuerst die Windeln, die ein Loch für den Schwanz haben. Am ersten Tag klappte alles bestens. Frodo störte die Hose kurz, danach war er mit dem Freigang beschäftigt, den er in erster Linie zum Nachschnüffeln der Mädchen nutzte... Natürlich bekam er bald eins von Gini „zinkiert“.

Am zweiten Tag dasselbe. Sobald ich Zuhause war, bekam er die Windel montiert und durfte in der Wohnung herumlaufen. Bald darauf hatte ich das Gefühl, dass es in unserer Wohnung nach Pisse stank. Komisch. Kurzfristig fand ich den Grund nicht heraus. Aber dann. In einer plötzlichen Eingebung packte ich unseren potenten Kater und prüfte seine Windel. Siehe da, sie war nass. Ich zog sie ihm aus und nun musste er wieder im Büro bleiben. Es stank fürchterlich! Leider musste ich gehen, sonst hätte ich ihn geduscht. Doch als wir viel später wieder nach Hause kamen, war Frodo sauber und es stank nicht mehr (so).

Ehrlich gesagt, stinkt es immer im Büro, wenn Frodo drinnen ist. Seine feuchten Geschäfte haben es in sich und seine dicken Geschäfte vergräbt er neuerdings manchmal. Ob er merkt, dass er sich selbst „zu stinkt“? Ich glaube, das ist der Grund, warum er neuerdings ab und zu sein Geschäft vergräbt...

Aber Halt! An diesem Abend stank es im Büro doch fürchterlich! Zwar stank Frodo nicht (mehr), auch beim Katzen-Klo war nichts speziell, aber dieses Mal fand meine männliche Seite die Ursache: seine Trainerhose!

An diesem Morgen war die Trainerhose am Boden gelegen. Nestor hat die Angewohnheit, wenn er aus dem Büro bei Frodo heraus will, kratzt er an der Türe. Dann steht er manchmal so an die Türe, dass er die aufgehängten Kleider „berührt“. So hat er die Hose mit seinen Krallen heruntergezogen. Da die Hose vermutlich nach den Mädels „roch“, wird vermutlich Frodo dort markiert haben... An diesem Abend haben wir den stoffigen Bürostuhl und alle herumliegenden und an der Türe hängenden Kleider aus dem Büro entfernt. Die Trainerhose haben wir kurz darauf gewaschen. Nach 2 Waschgängen, einseifen mit Gallenseife und einem nochmaligen Waschgang stank sie endlich nicht mehr...

Am nächsten Tag klappte alles wieder bestens und dann kam der Samstag... Jetzt muss ich tief Luft holen... Also, an diesem Tag zog meine männliche Seite Frodo die Windel an. Er sagt, sie sei richtig angezogen gewesen. Vielleicht eine Stunde später vertraut mir mein Liebster an, dass Frodo in den ersten Stock abgehauen sei. Na Bravo! Das ist Frodo-Verbotszone! Nun gut. 2-3 Stunden später taucht mein Liebster wutentbrannt mit einem weiss-braunen Fellmonster neben mir auf und schimpft, dass die Windel stinke, Frodo stinke und er ihn jetzt duschen würde. Und überhaupt, es stinkt in der ganzen Wohnung. Und und und... Hoppla, was war jetzt passiert? Ich weiss es nicht. Später stieg ich die (Menschen-) Leiter in den ersten Stock und sah das Unglück: das Dach des Baldachin war vollgepisst. Mühsam musste ich es abmontieren und ich war glücklich über meine weise Entscheidung, unter dem Leinentuch ein Plastik zu montieren. Zwar war es so mühsamer zum alles zu entfernen, dafür war der auf dem Kopf liegende Tisch darunter unversehrt.

Immer Ärger mit Frodo! Meine männliche Seite war an diesem Tag ziemlich wütend... und Frodo machte sich glücklicherweise im Büro klein. Er war mit Waschen beschäftigt...

Am nächsten Tag durfte Frodo wieder in die Wohnung, aber dieses Mal wieder an die Leine und MIT Windel. Für das Wochenende hatten wir genug Ärger gehabt. Doch nach einem friedlichen Tag, folgt wieder ein Tag mit Ärger: während den max. 5min als ich sein Katzen-Klo putzte, pisste Frodo auf den Teppich, auf dem das Katzen-Klo steht. Nun war ich so stinksauer, dass ich diese Katze für den Rest des Tages nicht mehr sehen wollte. Wenn ich jetzt nochmals vor dem Entscheid stehen würde Deckkater oder Fremddeckung, ich würde fremd gehen... Ich versuche mich zu beruhigen und denke, noch 6-7 Wochen... ja und dann??? Wird sich danach etwas ändern? Ja und noch wichtiger: wie geht es in der Zwischenzeit? Also als erstes hoffe ich, dass die Katerhosen bald in der Post liegen. Ja und jetzt frage ich mich, ob ich Frodo heute in die Wohnung lassen kann. Wird es heute ein friedlicher Tag oder gibt es wieder Ärger? Jetzt verstehe ich, warum manche Züchter ihren Deckkater im „Keller“ haben... und ich beneide all jene, die keinen Ärger mit ihrem Deckkater haben!

Bonuspunkte
15.11.2013 15:25:14

Zuerst beginne ich wieder beim Futter, um meinen letzten Blog zu korrigieren. Ich habe geschrieben, dass Zinka das Feringa-Futter geliebt hatte. Kaum dass ich den Blog geschrieben hatte, war alles anders. Zinka frass sozusagen überhaupt nicht mehr! Am Abend war ihr Fressautomat noch voll und das Futter schon etwas angelaufen. Wie unappetitlich! Ich fülle alles Futter in einen grossen Teller um, stelle den Teller zum Trockenfutter und lasse die Nassfutter-Fütterung für diesen Abend aus. Natürlich bekommt Zinka für den nächsten Tag wieder frisches Futter im Fressautomaten zubereitet. Aber erstaunlicherweise war der andere Teller dann über Nacht geleert und Zinka frass am nächsten Tag wieder. Doch zuvor fand ich noch einen neuen Eckzahn. Ist das Nummer 4 oder Nummer 1? Als ich am nächsten Tag einen weiteren Eckzahn finde, weiss ich, dass die letzten drei Zähne vermutlich von Zita waren und jetzt nach einer Pause Zinka zu Zahnen beginnt. Somit erscheint mir klar, dass sie keinen grossen Hunger hatte. Ansonsten frisst sie noch immer einfach alles – ausser Trockenfutter. Wehe wir lassen etwas unbeaufsichtigt liegen oder herumstehen, Zinka probiert alles. So kam sie hinter unserem Rücken schon zu manch einem Gaumenschmaus. Fleisch ist ja klar, aber dann degustierte sie bereits Bouillon mit Ei und Schokolade fand sie auch schon. Gestern hatte ich gerade keine Milch offen, da trank sie mit Hochgenuss Kokosmilch. Heute gab es dann laktosefreie Milch. Essen wir mal seltenerweise im Wohnzimmer, dann kommt sie im Anschluss unsere Teller auslecken. Eklig! Trotz müder Beine sind wir dann schnell im Abräumen...

Aber zurück zu ihrem eigentlichen Futter. Zinka verschmähte ihr Nassfutter einen Tag lang und seither sieht es in der Fressbox aus, wie wenn eine Futterbombe eingeschlagen hätte: immer wieder ist das Futter überall verteilt und es sieht nach einer grossen Sauerei aus. Ist das ihr Protest? Nein, wohl nicht. Zita hat ebenfalls Zugang zur Fressbox und vermutlich lässt Zinka sie nicht an den Futternapf. Daraufhin wird vermutlich Zita ihre Pfoten in den Napf gestreckt haben, um auch etwas zu bekommen... Mit den Pfoten fressen ist eigentlich Frodos Metier. Doch neuerdings hat Gini nicht immer so Lust auf Nassfutter und dann beginnt sie aus Langweilige mit den Pfoten zu fressen. Oder ist sie zu faul, sich zu bücken?

Ja und was macht Frodo so? Wenn er nicht frisst oder schläft, schnüffelt er noch immer unseren Mädels nach, am liebsten Gini. Wenn wir Zuhause sind, ist er meistens bei uns in der Küche/Esszimmer angeleint. Letzthin lag er auf dem Rücken auf dem Katzenbaum und streckte mir sein Geschlechtsteil entgegen. Ich sah ihn völlig erstaunt an, er sah mich an, ich blieb erstaunt und dann leckte oder putzte er sich weiter. Ansonsten pendelt er die ganze Zeit zwischen einem Schlafplatz und dem Futternapf hin und her. Wenn Frodo fressen kann, ist er glücklich... Nein, nicht dass er zu dick würde! Er frisst nur immer ein paar Bröckli. Neuerdings trinkt er danach auch viel. Frodo frisst, wenn er etwas nicht bekommt, Frodo frisst, wenn ihm langweilig ist, Frodo frisst, wenn er traurig ist, Frodo frisst, wenn er den Mädels nicht nachlaufen darf, Frodo frisst und danach ist er zufrieden. Solange er in 10 Tagen ca. 300g zunimmt, ist das OK und in den letzten 10 Tagen hat er sogar viel weniger zugenommen. Trotzdem denke ich jeweils, wenn ich Frodo fressen sehe, so viel wie er frisst, müsste er doch ein Mops sein! Aber die Waage widerspricht dem und das ist gut so. Dicke Katzen unerwünscht!

Frodo ist gross und männlich, Nestor hingegen – da staune ich echt immer wieder – ist total muskulös! Manchmal springt er in der Wohnung herum, was sich anhört, wie wenn Jolly Jumper von Lucky Luke in der Wüste galoppiert. Wir fragen uns dann jeweils, was unser Rösschen so macht... Aber nun ist mein schwarzer Kater sauer auf mich. Echt sauer! Er war längere Zeit bei Frodo und hat ihm Gesellschaft geleistet, freiwillig. Als Nestor an der Türe kratzte, habe ich ihn nicht sofort herausgelassen. Kratzen heisst bei Nestor, ich will dass sich die Türe öffnet. Sein Wille passiert höchst selten, aber er versucht es trotzdem immer. Item. Als ich ihn dann später herausliess, arbeitete ich in einem anderen Zimmer mit geschlossener Türe weiter. Da hörte ich, dass er dieses Mal wohl wirklich (auf mich?) sauer ist. Immer wenn er seinen Willen nicht bekommt, stellt er etwas an. Meistens sind es Kleinigkeiten, die ich ehrlicherweise auch oft nicht mitbekommen. Doch heute „verscherbelte“ diese Kleinigkeit. Mit einem Satz war ich auf und suchte den Ort. Nestor hat einen Orchideen-Topf hinunter geschmissen und die Sauerei war immens. Jetzt bin ich sauer! Ich schimpfe mit ihm. Er geht mir als erstes aus dem Weg und attackiert Zinka. Ich schimpfe nochmals mit ihm, weil er nicht die Wut an anderen auslassen soll! Danach streicht er dauernd um meine Füsse, statt mir aus dem Weg zu gehen. Tz, typisch schwarzer Kater!

Nun will ich essen. Mein Essen ist schon warm, ich müsste nur noch absitzen. Da erbricht sich Frodo vor dem Esstisch und ich putze doch lieber „schnell“ alles weg. Am nächsten Tag möchte ich wieder absitzen zum Essen, alles ist bereit, da geht Gini aufs frisch geputzte Katzen-Klo. Nun ja, damit nicht alles „verstinkt“, putze ich halt nochmals „schnell“. Hallo? Hat jemand etwas dagegen, dass ich absitze und warm esse?

Aber nun möchte ich weiterarbeiten. Ich habe meine Vitel-Flasche offen neben mir stehen, damit ich auch ja genug trinke. Kaum stehe ich kurz auf und hole etwas, steht schon Zinka auf meinem Pult und stiehlt mir den Deckel der Flasche. Sie nimmt ihn blitzschnell in den Mund und zieht von dannen.

Ganz viel später sehe ich im Bad eine grosse Überschwemmung, die trotz der Bodenheizung noch nicht getrocknet ist. So putze ich (wieder). Als ich den Wassertopf hochhebe, sehe ich den Grund für den Schlamassel. Mein Deckel von der Wasserflasche kommt hervor... und irgendwo auf dem Teppich liegt noch ein dritter Zahn. Ob Zinka nun den Zahnwechsel auch durch hat?

Während den kälteren Jahreszeiten müssen alle mit mir zum Duschen kommen, während dem wir in den anderen Räumen lüften. Anschliessend müssen dann alle wieder mit mir hinaus und dann können wir in diesem Raum lüften. Ja und während dem ich duschte, sah ich, wie Zita sich dem WC-Papier „widmete“. Sie steht aufrecht zum WC-Papier, auf den Hinterbeinen. Mit der einen Pfote angelte sie sich das erste Papier und zieht daran. Dann kommt die zweite Pfote zum Zug, die weiterzieht. Ja und schlussendlich sieht es aus, wie wenn sie auf dem Papier laufen würde. Auf dem Boden sammelt sich das Papier schon. Natürlich rufe ich Halt, Stopp, Nicht, Seinlassen, ...! aber meine Worte stossen auf taube Ohren. Glücklicherweise hatte die WC-Rolle nicht mehr als ein, zwei Dutzend Papier drauf und war bald fertig. Zita hätte vermutlich ewig so weitermachen können, sie war gerade im richtigen Trott – und ich unter der Dusche, mit den nassen Händen am „richtigen“ Ort...

Eigentlich kaum zu glauben, nach all den vielen Geschichten, die ich über unsere Coonies erzählen kann, dass sie grundsätzlich mehr Zeit mit Schlafen verbringen, als aktiv sind. Ja und wenn sie schlafen oder dösen, sind sie wirklich süss. Letzthin ging es mir nachts nicht so gut und ich stand auf. Auf der Toilette bekam ich dann Besuch von Zita, einer müden Dame. Ich streichelte sie kurz und wollte wieder ins Bett gehen. Doch Zita schnurrte und schnurrte und schnurrte und wollte richtig geknuddelt und gestreichelt werden. Ich war müde, also nahm ich sie mit in mein Bett und streichelte sie dort weiter. Ich streichelte Zita lange, da sie schon einmal Lust hat. Sonst ist sie oft „auf dem Sprung“ oder nach ein paar Minuten ist dann genug. Irgendwann stand sie dann auch auf und ging schnurrend weiter. Ich liess sie. Ich stand nochmals auf und ging auf die Toilette. Da kam das zweite Kätzlein: Zinka und wollte ausführlich geknuddelt und gestreichelt werden. Unglaublich! Was ist nur mit unseren kleinen Damen los? Und Hilfe! Eigentlich bin ich doch müde! Als ich zurück ins Schlafzimmer kam, käsperlete Zita mit meinem schlafenden Nachbar. Nun das war nicht das Ziel und sie musste wieder gehen.

Als ich in der nächsten Nacht wieder aufstehen musste, kam Zita sofort angesprungen und ging dann vor mir zur Schlafzimmertüre. Sie schien zu erwarten, dass ich sie jetzt mitnahm. Hallo meine Dame? Nach einmal Kuschelstunde im Bett? Und gleich einen nächsten Termin auch noch buchen? Nein meine Liebe, jetzt möchte ich schlafen...

Am Nachmittag schlafen ist die Lieblingsbeschäftigung unserer Coonies. Da haben wir Ruhe. Wenn ich Zuhause arbeite, dann liegen unsere Coonies oft in meiner Nähe. Manchmal verzieht sich ein Vierbeiner in die nahe Dusche, die dunkel ist. Ansonsten liegen sie meistens vor meinem Pult auf den Sitzkissen oder auf dem Drucker. An diesem speziellen Tag lag Zita schon auf einem Sitzkissen und schläft. Zinka ist immer sofort wach, aber wenn Zita schläft, schläft sie wirklich tief. Ist das nicht auch ein Kompliment, dass sie sich bei uns so gut entspannen kann? Zeugt das nicht auch von Vertrauen? Manchmal zucken ihre Augen, Ohren oder sie rennt mit den Pfoten. Was sie wohl träumt? Dann kommt Nestor dazu, schnuppert an ihrer Nase (meine männliche Seite liebt es, wenn sie ihm auch an der Nase schnuppern und er hat versucht, das allen Babys beizubringen...) und leckt ihr dann zwischen den Ohren hin zum Hals. Zita schläft. Dann dreht er sich um und beginnt mit seiner eigenen Wäsche/Haarpflege. Das muss Zinka gehört haben! Wie aufs Stichwort hin kommt sie angerannt und Pflatsch quetscht sie sich zwischen den Drucker und Nestor (max. 10cm Breite). Nestor beginnt tatsächlich sie zu putzen und leckt und leckt und leckt. Ich habe vielleicht 1MB Handyschnappschüsse und Videos gedreht und dafür hatte ich sicher 15min Zeit!!! Und Nestor leckte Zinka noch immer. Zinka schnurrte, drehte sich mal auf den Rücken und einmal drehte sie sich sogar auf die andere Seite. Dann urplötzlich hatte sie genug und wollte Nestor lecken. Ich vermute, das tat sie am Bauch. Nestor hasst es, am Bauch gestreichelt zu werden, dann beisst er. Und so beisst er Zinka am Ohr, bis diese aufhört. Sie wechselt auf die andere Seite und steht nun zwischen Nestor und Zita. Sie bekommt Nestors Kopf zwischen die Pfoten und wäscht ihm nun die Ohren. Als Nestor genug hat, macht Zinka bei Zita kurz weiter. Dann putzt sie sich selbst. Ehrlich gesagt hätte ich NIE für möglich gehalten, dass mein schwarzer Kater einmal sooooo süss zu unseren kleinen Damen sein könnte. Ich habe grosse Freude, unsere Coonies in solchen Situationen zu beobachten. So oder so: Zinka hat 100 Bonuspunkte bei ihm...

Planung
06.11.2013 22:25:34

Letzthin wurde ich Zeuge einer zärtlichen Geste, die mich sehr berührte. Zinka lag schon lange auf Nestors Schlafplatz und beanspruchte ein Sitzkissen für sich – wie so oft in den letzten Wochen. Nestor kam einiges später zu diesem Platz und platzierte sich auf dem Drucker, seinem Lieblingsplatz. Dort putzte er sich. Als er fertig war, stieg er hinunter auf das Sitzkissen, zwischen Zinka und dem Drucker. Als erstes leckte Nestor den Rücken von Zinka. Sie begann zu schnurren, streckte sich und schlief wieder weiter. Nestor setzte sich zwischen Zinka und den Drucker. Zinka streckte sich und kuschelte sich an Nestors Rücken. Über solche Szenen staune ich immer wieder…

Früher war Nestor der Ängstliche, zurückhaltende oder auch mal aggressive und wütende. Lange hatte er Mühe mit den Kleinen und wünschte sie sich fort. Doch dann sah er seine Möglichkeiten, seine Chance. Vermutlich hatte er begriffen, dass er Aktivitäten vormachen kann und sie werden dann nachgemacht. Die Kleinen haben Nestor schon lange bewundert. Frodo war immer der Kumpan, den man an der Nase herumführen konnte. Der Dumme, der in ihre Falle tappte und sie danach noch putzte. Vor Nestor hatten die Kleinen jedoch Respekt und Achtung.

Einzig Zinka ist meiner schwarzen, „Grauen Eminenz“ am ähnlichsten und darf auch um ihn herum streichen. Sie leckt er auch ganz oft und Zinka lässt es auch oft darauf ankommen. Doch wehe, Nestor will nicht. Er hat seinen eigenen Kopf und Wille. Dann wird Zinka mit der grossen, schwarzen Pfote weggestossen – und sie akzeptiert das.

In der Zwischenzeit haben wir bereits den ersten Eckzahn von einem unseren zahnenden Mädels gefunden. Auch sind wir wacker am Planen, sei es die anstehenden Ausstellungen, um für Frodo das V für Vorzüglich (als Zuchtkater) zu holen oder um unsere Mädels an die Ausstellung zu gewöhnen. Der Papierkram ist erledigt, nun hoffen wir auf eine Anmeldebestätigung. Eine weitere Planungsaktivität ist die Schwangerschaftsplanung. Viele Faktoren spielen für die optimale Planung eine wichtige Rolle. Zum einen benötigt Frodo das Züchterdiplom, bevor er decken darf, zum anderen hoffen wir, dass er im entscheidenden Moment auch weiss, wie es geht... Doch Trockenübungen mit Zinka oder Zita lassen uns da hoffen. Die Trockenübungen waren schon so gut, dass Frodo die Mädels nur noch unter Aufsicht sehen darf. Aber ihn interessieren viel mehr die erwachsenen Damen, öhm Einzahl. Wann immer er die Chance bekommt, schnüffelt er Gini hinterher. Sie hasst das und so kommt es in den seltenen Momenten, wo sie sich nahe kommen (vor dem Abendessen) oft zu einem Hand- oder besser „Pfotengemenge“. Frodo kassiert täglich eins und schnüffelt unbeirrt weiter. Wenn er auf dem Balkon ist und Gini in der Wohnung sieht, steht er in Habacht-Stellung vor der Balkontüre und miaut wehklagend...

Gini liebt es noch immer, sich in die hintersten Ecken zu verkriechen. Wir hatten einige Tage Fön und das Lüften ist dann etwas anstrengend. Würde es hinter der hintersten Ecke noch eine Ecke geben, Gini würde sie finden. Bei Fön-Tagen kommt sie erst wieder hervor, wenn sie hört, dass alle Fenster geschlossen sind. Sie hasst es, wenn Türen wegen dem Durchzug zuschlagen. Aber auch auf dem Balkon zu sein, ihr Haar vom Wind zerzausen lassen oder den Wind mit ihren Haaren spielen lassen, ist nicht ihr Ding.

Ach liegt hier nicht noch ein Fussel oder eine Hornschicht einer abgewetzten Kralle? Nein, es ist der zweite, gefundene Eckzahn.

Als ich schreibend am Pult sitze, spüre ich plötzlich zwei Pfoten auf meinem Knie. Ich dachte, dass sei Zinka. Sie kommt oft so auf meinen Schoss. Doch weit gefehlt, konkret um mindestens 4kg verschätzt. Mein schwarzer Kater holt seine tägliche Portion Zärtlichkeit und Streicheleinheit ab. Seit Frodo „unter Kontrolle“ ist, kommt Nestor wieder täglich zum Streicheln. War das vorher vor einem anderen Mann unter seiner Würde?

Dann kommt unser grosser Besuchstag. Wir schätzen uns glücklich, dass wir bei Zorro und Zarah eine Audienz bekommen haben. Meine männliche Seite wollte unbedingt „unsere“ zwei silber-schwarz-Tiger sehen und der Besuch hat sich gelohnt. Zorro ist auf dem besten Weg, ein wunderschöner, grosser Kater zu werden. Er hat so einiges von seinem Vater Taranis mit auf den Weg bekommen. So zeichnet ein grosser Kopf und breiter Hals/Schulter ihn aus. Er wird sicher einmal ein grosser – ein Herzensbrecher ist er schon. Neugierig kam er zu uns, holte sich jede Streicheleinheit und verpasste nichts, was wir machten. Zarah, „mein“ Ritalin-Baby scheint nun ruhiger geworden zu sein und scheuer. Sie versteckt sich und will zuerst nichts von uns wissen. Erst als sie sieht, dass Zorro neugierig alles beobachtet, versteckt sie sich hinter ihm und spielt auch mit uns. Um beim Lernen nicht zu stören, haben wir versprochen, nur kurz zu bleiben und so gehen wir auch bald wieder.

Zuhause finden wir dann den dritten und vorläufig letzten Eckzahn. Unsere Mädels sind gerade pubertierend, aber hoffentlich noch nicht geschlechtsreif... Frodos Nase läuft schon jetzt jeder „heissen“ Spur hinterher. Damit Frodo nicht immer angeleint oder in einem Zimmer ist, habe ich ihn letzthin zum Essen mit zu meinen Eltern genommen. Ich liess Frodo im Wohn- und Esszimmer laufen. Eigentlich kennt er diese Wohnung, war er doch schon für ein Wochenende hier und eigentlich hätte er der liebste Kater der Welt sein sollen, damit er wieder kommen darf. All das kümmerte Frodo nicht. Er sprang sofort aus der Box, im Tiefgang hinters Sofa, dann kam ein stolzer Kater wieder ums Sofa herum, sprang in einem Satz aufs Sofa zum Lieblingsplatz meiner Mutter und pisste. Frodo pisste und pisste und pisste, ich schrie, er pisste, ich schrie, er pisste, mein Vater kam mit Papier, Frodo pisste, ich putzte, Frodo pisste und pisste und ich putzte. Danach war ich höflich formuliert stinksauer. Frodo kam sofort wieder in die Transportbox und ich putzte und putzte und putzte und putzte... und roch noch immer Katerpisse. Ich brachte den Gestank nicht mehr aus der Nase. Vermutlich hatte ich Glück gehabt, hatte nur das Ledersofa etwas abbekommen und nicht der darunterliegende Teppich auch noch. So endete Frodos Ausflug. Wohl der letzte für sehr lange...

Sonntags stand mal wieder ein Bettbezugs-Wechsel an, aber noch war es soooooo gemütlich im warmen Bett. Ausnahmsweise liessen wir die Schlafzimmertüre offen und es ging nicht lange, hatten wir vier Fellnasen um uns herum. Weniger lustig war allerdings das Wettrennen dass Zita und Zinka bald veranstalteten. Vermutlich waren sie etwas überdreht über diesen neuen Tummelplatz...

Dann kam der Abend mit dem Telefonanruf. Wir fütterten unsere Coonies noch davor und behielten einige Resten für den Fressautomaten, den wir nach der Fütterung füllen wollten. Da Frodo und Nestor im Moment vielleicht 1/3-1/2 von ihrer Nassfutter-Portion fressen, gibt es immer viele Resten und die kommen dann in Zinkas Fressautomaten. Doch dann läutete das Telefon und wir liessen unsere Coonies alleine fressen. Ich kam nochmals zurück und nahm Frodos und Nestors Teller, da sie fertig waren. Beide stellte ich auf die Küchenkombination, damit wir sie nachher um leeren konnten. Als ich ein wenig später wieder kam, waren Zita und Zinka auf der Küchenkombination und frassen seelenruhig dort oben weiter, resp. alles, was sie fanden. Genug ist genug, denke ich und sehe schon, wie Zinkas Bauch ziemlich gross ist. Doch das findet Zinka überhaupt nicht! Als wir fertig sind, stellen wir Zinkas Fressautomaten in ihre Box. Er sollte in wenigen Stunden drehen und dann so ca. alle 6 Stunden. So bekommt sie in regelmässigen Abständen Futter und auch über den Tag verteilt. Zinka hingegen scheint noch Hunger zu haben. Sie geht sofort in ihre Futterbox und läuft so lange auf dem Fressautomaten herum, bis die erste Ration freigegeben wird. Ich stöhne. Wenigstens wird die darauffolgende Ration erst zu gespeicherter Zeit freigegeben und so muss Zinka einfach länger warten. Aber so oder so, frustriert denke ich, Zinka bekommt wohl nie genug.

Falsch gedacht. Am nächsten Tag bekommt Zinka zur Abwechslung vom Feringa-Futter. Dieses Futter wird von Katzen geliebt oder gehasst. Zinka hasste es am Anfang und nun frisst sie auch das. Zinka frisst alles, was nicht Trockenfutter ist. Sie frisst übrigens auch den unters Futter gemischten Reis. Zurück zum Feringa-Futter. Als Zinka ihr Abendessen bekam, frass sie zum ersten Mal seit langem nicht ganz fertig und hatte genug! Zinka hatte genug... welch ein Wunder...

3 Elemente gesamt

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