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Jagdsaison
31.01.2014 18:29:17

Wieder ist einige Zeit vergangen. Eigentlich weiss ich noch gar nicht, was ich erzählen soll. Doch in der letzten Woche habe ich zwei Seiten Notizen gesammelt, die ich nun zum Blog verarbeite. Die grossen Geschichten blieben aus, dafür gibt es viel Kleines zu erzählen.

Als ich gerade den letzten Blog online stellte, hatte ich ein Gurr- und Mauz-Konzert um mich. Zum einen rollte Zinka und gab ihre Miau- und Gurr-Laute von sich. Zum anderen gab ihr Zita mit ihrem feinen, hohen Gurr-Stimmchen Antwort und bald darauf war Frodo erwacht und gab durch die Tür hindurch die Rollig-Antwort. Ein Konzert. Konzentriert schrieb ich weiter und plötzlich war es Mucksmäuschenstill... Ein Blick zeigt mir, Zinka wartet vor Frodos Türe, hypnotisierend schaut sie die Türe an, wie wenn sie mit ihren Blicken die Türe öffnen könnte. Zita putzt sich in meiner Nähe, Nestor und Gini schlafen normalerweise um diese Zeit.

Zinka wurde dieses Mal ohne „Ansteckung“ rollig, auch wenn die Abstände nach meiner Meinung zu kurz sind. Gini war früher alle vier Wochen rollig, bei Zinka sind es irgendwo zwischen zwei und drei Wochen. Zinka versteht überhaupt nicht, was mit ihr passiert, wenn sie rollt. Dann will sie erst recht immer in unserer Nähe sein und kann auch minutenlang zum Streicheln daliegen. Sehe ich ihr in die Augen, kommt das bekannte Miau. Lasse ich sie „links liegen“, vergisst sie schon mal, dass sie rollig wäre. Ich vermute, dass auch Zita rollig war. Bei ihr sind die Anzeichen nur zu sehen, dass sie die Hinterbeine aufstellt – was für den Deckungsakt dann wichtig ist.

Einmal, als ich abends Frodo „ins Bett“ bringen wollte, hörte ich, wie jemand auf Frodo‘s WC war. Ich sah nach und sah eine schwarze Katze. Gut, dachte ich, dann bleibt Nestor bei Frodo. Ich zog Frodo die Windeln aus, gab ihm Leckerli im intellektuellen Fressnapf und ging hinaus. Ein paar Minuten später sah ich direkt vor meinen Augen Nestor stehen und ich schrie seeeeeehr laut auf! HILFE! Sofort rannten mein Liebster und ich zu Frodos Zimmer zurück und holten die rollige Zinka beim potenten Frodo heraus. Hoffentlich ist nichts passiert!!! Nach Zuchtreglement darf eine Katze erst mit 11 Monaten gedeckt werden. Wäre es jetzt schon so weit, wäre das ein Desaster!

Wer hingegen überhaupt nicht mehr rollig war und ist, ist Gini. Ist sie schwanger? Eigentlich müsste man das bald an den Zitzen sehen, die sich rosa verfärben sollten und die Haare fallen rund um die Zitzen heraus. Doch soweit sind wir noch nicht und doch vermuten wir, dass Gini mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit schwanger ist. Wieso? Während den letzten Wochen ihrer letzten Schwangerschaft, hat Gini diese richtiggehend „zelebriert“ - und das macht sie jetzt schon wieder! Gini schläft viel, ist die liebste Katze der Welt – zu allen, will gestreichelt werden und sie liegt nun meistens so, dass ihr Bauch schön ausgestreckt viel Platz zum Liegen hat, mit den Hinterbeinen auf eine Seite. Sie zeigt jedem ihren Bauch! Frodo darf schnüffeln kommen und findet sie uninteressant, Zita und Zinka dürfen in ihre Nähe kommen und Hallo-Schnüffeln und neuerdings wird Nestor gejagt – statt umgekehrt. Ja, das sind alles Beobachtungen, die für eine Schwangerschaft sprechen.

Dann gab es da aber noch diesen Unfall. Seit der Schwangerschaft überschätzt Gini auch mal ihre körperlichen Möglichkeiten. Dass sie auf dem Balkon aufs Dach wollte, verschweige ich, in der Hoffnung, es war einmalig. Doch vorgestern sah ich, wie sie meinen Stehtisch avisierte. Ich sah zu, dachte, sie will hoffentlich nicht vom Boden hinaufspringen und genau dann tat sie es. Auf der Tischplatte konnte sie sich nicht festkrallen oder festhalten, sie rutschte aus und fiel auf den darunter stehenden Korpus und dann auf den Boden. Sie schüttelte sich und zog ab. Schnell nahm ich sie und hielt sie fest. Ich fühlte den Bauch, aber ihr tat nichts weh. Hoffentlich ist nichts passiert.

Für manche scheint Nestor der „Nutzlose“ in unserer Zucht. Aus Zucht-technischer Sicht könnte das auch so sein. Er und Gini sind eher klein und somit sicher nicht DIE Vorzeige-Maine Coons. Er hasst Veränderungen und bei uns gibt es dauernd irgendwelche Veränderungen und sicher bald Nachwuchs. Hätte ich mein Wissen von heute und stünde ich nochmals vor derselben Wahl, ich würde Nestor sofort wieder nehmen. In ihn habe ich mich verliebt, er war der Anfang. Er und Gini gehören zusammen. Normalerweise jagt Nestor Gini, neuerdings jagt sie ihn. Nestor schläft an seinem Lieblingsplatz auf dem Korpus vor meinem Pult, Gini ein paar Zentimeter davor auf meinem Bürostuhl – und jetzt kommt er gerade zu mir, gurrt mich an und will gestreichelt werden. So wie Nestor und Gini zusammengehören, gehören Zinka und Zita zusammen. Sie spielen zusammen, sie liegen beim Schlafen oft in der Nähe und sind auch sonst oft beisammen. Einzig Frodo ist alleine. Ich würde auf alle Fälle wieder ein Pärchen nehmen, sie sind einfach anders – auch miteinander. Ah und neuerdings kann es Nestor nicht mehr nur gut mit Zinka, auch mit Zita spielt er. Er ist immer für ein Spiel zu haben...

Nachdem ich alles online gestellt hatte, hätte ich eigentlich duschen gehen wollen und ab ins Bett. Doch Zinka machte mir einen Strich durch die Rechnung. Plötzlich stand sie auf meiner Brust, da ich halb lag und wollte kuscheln. Wenn sie nicht gestorben sind, dann kuscheln sie noch heute... nein, nach 30 Minuten (!!!) stand sie alleine auf und legte sich neben mich. Stattdessen kam nun Nestor und wollte noch kurz seine Streicheleinheiten holen. Schliesslich kann ich doch noch aufstehen, gebe jedem sein Leckerli und kann duschen gehen. Nur das mit den Leckerlis macht mir Sorgen. Frodo liebt alles, was sich nur schon nach Futter anhört, auch Nestor ist nicht ganz so wählerisch. Seit der vermuteten Schwangerschaft frisst auch Gini wieder alles, Hauptsache Futter. Zinka kann ich einzig mit den Hundesnacks phasenweise eine Freude machen. Die bestehen aus einem getrockneten Fisch, umwickelt mit etwas, dass wie Rohschinken aussieht, aber Poulet sein soll. Egal, sie ist die einzige, die das frisst und das ist perfekt. Denn dadurch, dass sie richtiggehend kauen muss, putzt sie ihre Zähne – was die anderen mit dem Trockenfutter machen. Zita hingegen kann ich mit keinem Futter eine Freude machen. Sie frisst ausschliesslich eine Marke Trockenfutter und auch da sehe ich sie nur selten fressen. Überhaupt sieht sie sehr mager aus, aber ich kann ihr hinstellen, was ich will, sie frisst nur, bis sie gerade genug hat. Doch auch beim Nassfutter ist sie sehr wählerisch...

... dafür hat Zita einen unglaublichen Spieltrieb. Letzthin, die Wohnung war vorher wirklich in einem OK-Zustand, hat sie an einem Morgen die halbe Spiel-Tasche ausgeräumt und das Spielzeug im ganzen Wohnzimmer verteilt. Überall lagen Spielzeug und büschelweise Haare herum. Ja, sie kann sich bestens alleine unterhalten. Spielt Zita, sehen ihr alle zu und hoffen, dass ein Spielzeug in ihrer Pfotennähe gelangt und sie mitspielen können. Da sind sie alle zusammen sehr respektvoll miteinander. Sie begleiten denjenigen auf seiner Ego-Party, spielen ihm den Ball wieder zu, sollte er mal in ihre Nähe gelangen und begleiten den spielenden Coonie weiter. Aber durch die „Begleitung“ kann es gut auch mal zu einer Jagd kommen, quer durch die Wohnung. Ja, im Moment gibt es bei uns scheinbar viel zu jagen. Haben wir vielleicht Untermieter bekommen, wie Mäuse? Müssen wohl imaginäre Mäuse sein. Das spannendste dabei ist, dass – normalerweise – nichts zu Bruch geht und v.a. wie sie um die „Kurven“ schleudern und das bereits im Vorfeld einkalkulieren. Nun ja, der Parkett weisst auch langsam Spuren auf, wie in den Kurven bei einem Skirennen, wo schon min. 30 Fahrer hinuntergefahren sind...

Dann kam der Tag, als unsere grosse Zooplus-Bestellung eintraf. Ich habe meinen Weihnachts-Gutschein eingelöst und Spielzeug gekauft. Sachen, die die Welt nicht braucht, aber eine Abwechslung im Alltag bieten und gleichzeitig herausfordernd sein sollten. Vielleicht klappts, vielleicht auch nicht. Nun ja, aber zuerst bieten die Kartonschachteln selbst den grössten Spass. Deshalb verschliesse ich sie wieder mit Klebeband und schneide ein Loch hinein, als Eingang. Nun haben wir wieder ein paar neue, temporäre Katzenhöhlen. Da der Futternapf, zum das Fressen herauszuholen, bei Frodo im Zimmer ist, haben wir nun noch einen Fressturm gekauft. Der ist ideal für Gini und auch Nestor hat seine helle Freude daran. Gini holt sich mit der Pfote die Leckerli aus dem Turm. Nestor auch, aber er hat viel mehr Freude am Herausholen und Frodo hat Freude, dass Nestor ihm die Leckerli herausholt. Für alle etwas.

Mit der gleichen Lieferung bekommt Zinka einen neuen Futterautomaten, der nur noch zwei Fächer hat und in der Hoffnung, dass sie diesen nicht knacken kann. Bis jetzt war erst Einführung, mal sehen, wie es weitergeht. So oder so ist es für uns wieder eine organisatorische Erleichterung, sie nicht dreimal am Tag füttern zu müssen. Das macht es für uns wieder leichter... hoffentlich.

Am gleichen Abend gab es das „Gratis-Nassfutter“, das mit dem Applaws-Trockenfutter mitkam. Es waren 70 Gramm-Beutel in drei Geschmacksrichtungen. Eigentlich ist 70g eher zu viel auf einmal, aber warum nicht eine Ausnahme machen. Da in der Vorweihnachtszeit bis auf Nestor alle aus unerklärlichen und auch unverständlichen Gründen leicht abgenommen haben, gibt es im Moment sowieso wieder besonders viele Leckerli. Zurück zum Gratis-Futter: Die Jungs bekommen Spargeln, die Mädchen bekommen Kürbis und da es Zita nicht schmeckt, bekommt sie Zinkas Poulet ohne Zusätze. Aber wie das so üblich ist, bei so viel Futter, es wird überhaupt nicht ausgefressen. Zinka frisst sich quer durch die verschiedenen Geschmacksrichtungen, Gini frisst ihren Teller aus, aber die anderen haben sehr bald genug. Also gibt es mal wieder Resten. Die Jungs lieben es, wenn es auch noch später Nassfutter herumstehen hat, doch eigentlich habe ich den Teller mehr für die ewig hungrige Gini auf die Seite gestellt. So oder so, heute haben sich mal wieder alle die Bäuche voll geschlagen.

Abends erzähle ich dann meinem Liebsten, dass die „Bisis“ stinken könnten. Aus Spass meinte er, wieso, ob ich ihnen Spargeln gegeben hätte. Verdutzt sagte ich ja und ein verblüfftes Gesicht sah mich dann an. Ja, Spargeln für die Katz. Komische Idee und gewöhnungsbedürftig.

Dusch-Session
24.01.2014 00:13:25

Während den Weihnachtsferien hatten wir einen Ausflug in die Ikea gemacht. Wir hatten in einer anderen Zucht gesehen, dass diese die Wassernäpfe auf Gitterstäben hatten und genau solche wollten wir auch. Das ist die beste Errungenschaft seit langem! Nun können unsere Damen und Herren mit dem Wasser spielen, wie sie wollen, es trocknet unter dem Napf. Einzig die nassen Pfoten, die danach Spuren hinterlassen, werden wir wohl auch weiterhin haben...

Zeitgleich haben wir Katzenminze gekauft – nicht in der Ikea, sondern davor im Qualipet! Alles lag zusammen in den Einkaufstaschen in der Küche, als wir uns umzogen. Ich sagte noch, den Geräuschen nach packt uns jemand die Taschen aus. Und tatsächlich. Wir hatten die Katzenminze vergessen! Frodo lag in dieser Einkaufstasche und „aalte“ sich über dem Säcklein mit der Minze. Den Spuren auf der Verpackung nach, hat er diese schon zwischen die Pfoten bekommen. Der Sack hatte kleine Löcher und in der ganzen Einkaufstasche lagen kleinste Minzenblättchen. Bravo Frodo! Aber wenigstens scheint die Katzenminze ein gelungener Kauf gewesen zu sein. Wenig später füllten wir frische Minze in die Massagestation und tatsächlich, danach war diese Station bei den Grossen heiss begehrt...

Als ich wieder einmal Zuhause Mittagessen konnte, war es wieder eine typische Mittagspause. Ich brauchte ewig, bis ich „schnell“ aufgeräumt hatte, als ich endlich fertig war und mein Mittagessen wärmen konnte, erledigte wieder ein Vierbeiner sein Stinkgeschäft und als ich schliesslich ass, begann Gini intensiv zu erbrechen. Genau das, was man für eine kurze Mittagspause braucht.

Nach dem Essen liess ich alle auf den Balkon, bis auf Frodo. Während dem ich arbeite, habe ich unsere Coonies gut im Blick und unter Beobachtung. Doch meistens sind sie selbst mit der Beobachtung der Kinder und Vögel beschäftigt. Frodo muss drinnen bleiben. Ist er im Katzenzimmer, ist er der liebste Kater und will schmusen, will er herauskommen, weint er. Ist er – mit Windeln – in der Wohnung, tut er alles, um Zita zu verfolgen. Das gibt Laute und ein Katzengejammer, dass niemanden arbeiten lässt. Ist Frodo an der Leine, beruhigt er sich wieder. Wenn die Mädchen irgendwo in der Höhe liegen und schlafen, dann sucht Frodo die ganze Wohnung nach ihnen ab und mauzt „wo sind sie?“, „wo haben sie sich schon wieder versteckt?“, „ich muss sie finden“, usw. Irgendwann kommt er dann auch zur Ruhe und ich kann endlich arbeiten...

Zinka, unser Mädchen, beschäftigt uns immer wieder. Neuerdings liegt sie bei meiner Morgentoilette 10cm neben meinen Füssen und beobachtet alles. Das nimmt mir etwas Bewegungsfreiheit, aber davon lässt sie sich nicht stören. Überhaupt hat diese Dame einen „dicken Schädel“. Was das Fressen anbelangt, ist sie mir ausgeliefert. Sie bekommt nun schon seit einiger Zeit dreimal täglich Nassfutter. Doch wenn ihr etwas nicht schmeckt, dann lässt sie es einfach stehen. Hunger hin oder her, der Wille ist stärker. Ich bewundere ihren starken Willen, auch wenn mir die Situation nicht immer passt. Wenn sie nicht will, will sie nicht. Sie ist unbestechlich. Ich sah sie noch nie Trockenfutter fressen, auch Wasser trinkt sie eigentlich höchst selten, wenn überhaupt. Und doch, wenn sie das Futter nicht frisst, lass ich es stehen, für alle zugänglich. Am nächsten Morgen ist der Teller dann meistens leer, von wem auch immer...

Jemand hat mir empfohlen, Nestor von den Schüsslersalzen auswählen zu lassen. Wir stellten ihm alle 12 Dosen in Reihe und Glied. Doch Nestor hat nur das Geräusch der Tabletten gehört, wenn man die Dose schüttelt. Hört er dieses Geräusch, steht er bei Fuss. Nun sagen wir ihm, dass er sich selbst seine Nummer aussuchen darf. Nichts. Wir beschwören ihn, welche willst du. Nichts. Schütteln wir eine Dose, sind die Augen bald grösser als der Kopf und es steht in grossen Buchstaben: ich will, drinnen. Nun gut, der Milchzucker wird ihm gut tun.

Dann kam der Tag der Entwurmungskur. Erstaunlicherweise frass ausgerechnet Nestor diese Tablette nicht. Das verstehe ich nicht! Nur unter zwang nahm er die Hälfte zu sich. Um Himmels willen, letztes Mal ging das doch so gut! Warum dieses Mal nicht? Frodo frisst sie uns aus der Hand und die Damen versuchen wir mit Fressen zu überzeugen. Zuerst wickeln wir die Tablette in Butter ein. Nichts. Dann kommt die Tablette mit Futter. Nichts. Dann kommt die Tablette ganz in den Futternapf. Sie fressen gerade bis dahin, bis sie die Tablette „schmecken“. Es klappt überhaupt nicht. Für heute geben wir auf...

Eine andere Region, andere Läden. Als ich letzthin unterwegs war, fand ich einen „Fressnapf“. Ich kannte diesen bis jetzt erst aus Deutschland. Diese Filiale war riesig und die Auswahl für Katzen auch. Begeistert sah ich die Regale durch... und meine Arme füllten sich. Hier hatte es ganz anderes Spielzeug, als ich bis jetzt kannte. Abends packte ich dann meine Errungenschaften aus: Zinka verliebte sich sofort in die Ente, die mit Katzenminze gefüllt werden konnte. Sofort nahm sie die Ente in den Mund, transportierte sie ins Badezimmer und wieder zurück. Sie wiederholte an diesem Abend dieses Spiel dauernd. Danach war die Ente völlig out. Ein anderes Spielzeug war der Vogel am Stab. Diesen hatten wir ganz zu unseren Anfangszeiten und genau dieser Vogel liegt irgendwo ausgenommen (Watte entfernt) und versteckt in der Wohnung. Wehe Nestor findet ihn, dann trägt er ihn in der ganzen Wohnung herum. Lieben schwarze Katzen Sachen herumzutragen? Doch dieser neue Vogel, flog noch am Stab und Nestor konnte von diesem Spielzeug nicht genug bekommen. Seine Augen waren wieder bald grösser als sein Kopf, als er den Vogel sah.

Wieder ein anderes Spielzeug ist eine Plastikmatte mit vielen, grossen „Zähnen“. Darin kann man Leckerli verstecken und die Coonies können sie mit den Pfoten herausfischen. Das ist Frodos und Nestors Lieblingsplatz. Eigentlich ist diese Matte für Hunde. Kleine Hunde. Daher versuchten unsere Coonies zuerst, die Leckerli mit der Schnauze herauszufischen, was allerdings nicht klappte. Schnell begriffen sie, dass sie die Leckerli mit der Pfote herausklauben müssen. Frodo angelt sich das Leckerli mit der Pfote und befördert es direkt mit der Pfote in den Mund. Ja, mit der Pfote fressen kann er! Dieses System sollte ein langsameres Fressen bewirken. Doch die zwei Herren sind ziemlich schnell im herausfischen...

Das nächste Spielzeug fand erst in den kommenden Tagen seine Verwenderin. Es ist ein quietschender Vogel an einer Schnur mit Spange am anderen Ende. Die Spange montierten wir zuerst beim Handtuchhalter in der Küche – mangelnder Ideen. Doch schon am nächsten Tag lag aus unerklärlichen Gründen der Topf mit der Amarylis drin in Scherben auf dem Boden. Dann befestigten wir die Spange am Katzenbaum, was ideal scheint. Zita holt den Vogel, der quietscht und glöckelt, dann ist sie mit der Spange beschäftigt und dann wickelt sie sich in die Schnur ein. Plötzlich hat sie genug von diesem Spiel oder hat ein anderes Geräusch gehört und haut ab. Doch so schnell wird sie den Vogel nicht los, in den sie sich eingewickelt hat und er folgt ihr. Das Spiel beginnt von vorne. Nun wollen aber alle den Vogel, den sie trägt...

Auch eine ganze Regalreihe füllten die Erziehungs-Sprays aus. Dort fand ich die Lollis für die Pflanzen, die so stinken, dass keine Katze mehr drangehen sollte. Perfekt, aber sie stinken wirklich. Noch am gleichen Tag installierte ich zwei Lollis, doch sie bewirkten nichts, resp. zusätzlich war nun noch eine Pflanze Pfoten-interessant geworden. Also installierte ich am nächsten Tag auch die restlichen Lollis und tatsächlich, die nächsten Tage ist – Holz anlange – Ruhe...

Ja, das war wirklich ein spannender Ausflug in den Fressnapf und das wirklich Spannendste war, dass es bei meinen Einkäufen für jeden etwas dabei hatte – auch für mich/uns...

Seit Mitte Monat warten wir mit Spannung darauf, ob und wann Zinka wieder rollig wird. Die letzten Male liess sie sich von Gini „inspirieren“ und wir warteten deshalb mit Spannung, ob sie nun von sich aus rollig werden würde und einen eigenen Rhythmus beginnen würde. Dann kam der Tag. Die Vorboten sind nun langsam auch klar. Ist Zinka besonders verschmust und kommt freiwillig und lange zum Kuscheln, ist etwas im Busch. Zwar sind dieses Mal die rolligen Laute noch „zart“, doch der Anfang ist da. Die Begleiterscheinung nebst dem Kuscheln ist (und kuscheln ist wirklich sehr, sehr, sehr schön), dass sie über ihr Fell am Hinterteil pisst. Nun muss sie sich wirklich ständig waschen. Kaum ist Zinka rollig, scheint es auch Zita zu werden. Wir vermuten, dass Zitas Start sich damit zeigt, dass sie Durchfall hat. Ich wollte gerade unseren Coonies ihr Abendessen parat machen, als ich hörte, dass sie aufs Klo ging. Aus einem Instinkt heraus, anders ist es nicht erklärbar, wartete ich, bis sie herauskam. Mich traf der Schlag! Himmel, Mädchen! Wieso hast du Durchfall? Nicht nur ihr Hinterteil war voll, das WC auch. Schnell verfrachtete ich sie in die Duschkabine und begann das WC zu putzen. Danach machte ich alles parat, damit ich sie duschen konnte. Zita ist eine gnädige Mit-Duscherin. Ich weiss, dass sie es nicht liebt, aber sie erduldet es und vermutlich liebt sie meine Massagen... Doch heute habe ich nicht nur das Badetuch für Zita vorbereitet, nein, da lagen noch zwei weitere Tücher. Ich hatte Zita fertig getrocknet, resp. so gut es eben ging, da lag Nestor noch immer auf dem WC auf einem Badetuch. Perfekt. Dieser Herr erwartete es nämlich überhaupt nicht, dass er geduscht wurde. Doch genau das hatte ich vor. Ich hatte die Tage davor überlegt, dass es seinem Fell mal wieder gut tun würde und dass er schon seit Monaten nicht mehr dran war. Er hatte keine Freude, machte aber mit. Von der männlichen Seite getrocknet zu werden, fand er dann allerdings das Letzte!

Vorher hat mir mein Liebster noch unsere grösste Zicke im Haus gebracht und genau so, wie sie zurzeit ist, genau so war die Duschübung. Zickig. Doch da musste auch die Madame des Hauses durch, die ebenfalls schon seit Monaten nicht mehr geduscht war. 3 von 5 durch.

Ausnahmsweise essen wir vor unseren Coonies, da nun alle beschäftigt sind. Sie sind jedoch unterschiedlich beschäftigt. Gini macht allen Unfug und geht überall hinauf, Nestor ist ein Land-, resp. Wohnungsstreicher und Zita schläft sich trocken. Zinka scheint sehr müde zu sein und Frodo sucht wie immer Zita.

Nach dem Essen arbeitete ich noch auf dem Sofa, als urplötzlich Zinka auf meiner Brust stand. Ich bin gehörig erschrocken! Doch sie wollte jetzt kuscheln. Klar, Zinka. Wenn du freiwillig kommst, streichle ich dich gerne. Sie hat gerade ein sooooo kuscheliges, weiches Fell und riecht gut. Dass ich sie rieche, kommt „automatisch“. Wenn Zinka kuscheln will, steht sie 2cm vor meiner Nase – wenn ich Glück habe. Ansonsten hat sie den Kopf an meiner Backe und die Schnauzhaare sind an meiner Nase oder ihre Nase ist unter meinem Kinn und meine dann zwangsläufig auf ihrem Kopf... Sie kuschelte ausführlich mit mir, bis sie ein spannendes Geräusch hörte. Erst da begriff ich, dass sie wirklich rollig war und dass Zita's Durchfall vermutlich den Anfang signalisierte. Ich dachte schon, es läge am Futter, was einfach nicht sein konnte.

Frodo hatten wir schon früher ins Katzenzimmer zurückgebracht, als ich einiges später nach ihm sehe. Oh Schreck, auf dem ganzen Parkett hat es Scheisse verteilt. Um Himmelswillen, was ist passiert? Dann sehe ich das Malheur. Ich habe ihm vergessen die Windel abzuziehen. Die passt zwar perfekt auf seinen Hintern und fängt auch tiptop das dünne Geschäft auf, aber für das dicke ist sie nichts. So quoll das dicke Geschäft überall heraus und Frodo verteilte es im Zimmer. Ein stinkendes Desaster. Ich stelle den Kater in die Duschkabine und beginne zu putzen. Natürlich bin ich stinksauer auf mich. Während der Putzaktion ist meine grösste Sorge ein Abdruck des Hinterteils an der Wand. Dann gehe ich zum zweiten Mal duschen...

Deckung
14.01.2014 18:27:23

Während dem ich diese Zeilen schreibe, höre ich an der Türe ein ganz feines Kratzen und ein zartes Miauen. So leise, dass ich schon dachte, ich hätte es mir eingebildet. Doch einem Gefühl nach gehe ich nachsehen und tatsächlich lag da ein kleines Kätzlein, das um Eintritt bat. Ich nehme Zita mit ins Schlafzimmer und sofort verzieht sie sich auf die männliche Seite, wo sie ihre Putzaktion bei meinem schlafenden Liebsten startet. Normalerweise schläft mein Liebster mit einer an ihn kuschelnde Katze sehr viel ruhiger, somit ist sie eine Blog-länge geduldet...

Apropos Putzaktion. Ich möchte nicht schreiben, dass Zinka ungepflegt ist, doch ich sehe sie seltener beim Waschen, als Zita. Zita ist ständig mit der Körper- und Haarpflege beschäftigt. Das heisst aber nicht, dass Zinka „schlampig“ aussehen würde. Im Gegenteil. Dieses kleine Kätzlein ist clever. Es erscheint mir, dass sie sich nicht so gerne selber putzt. Kaum hört sie, dass Nestor sich wäscht, steht sie vor ihn hin, sodass er sie mit-wäscht. Wirklich clever! Doch mit der Rolligkeit ändert sich auch etwas bei Zinka und plötzlich ist die Körper- und Haarpflege auch bei ihr ein wichtiges Thema – dem sie sich jetzt selber widmet. Ob sie jetzt ein kleiner Teenie ist?

Klein ist relativ. Zinka bringt schon fast so viel Gewicht auf die Waage, wie Gini. Gini scheint zurzeit eine Diät zu halten. Futter interessiert sie nicht. Sie bettelt zwar immer, denkt immer, sie bekomme etwas und wenn sie etwas bekommt, interessiert sie es nicht. Auch Zita scheint da eher von schlanker Postur zu sein und ganz nach ihrer Mutter zu kommen. Ich sehe sie nie Futter fressen, ausser Nassfutter. Irgendwann sah ich sie dann doch fressen und vermutete, dass sie nur eine Sorte Trockenfutter liebt. Seither steht immer ein Napf mit diesem Futter in der Futterbox. Doch da Nestor auch Zugang hat, weiss ich nicht, wie viel sie wirklich frisst. Meiner Meinung nach frisst sie zu wenig und ich habe schon vor einiger Zeit begonnen, wenn Zinka Nassfutter bekommt, bekommt sie auch eine Portion. Trotzdem nimmt sie an Gewicht nicht stark zu. Hebe ich die zwei Mädels gleichzeitig auf, habe ich das Gefühl, eine Fliege und einen Elefanten zu tragen... vom Gewicht her...

Als wir von der Ausstellung nach Hause kamen, erwartete uns noch immer eine rollige Gini. Da die Rolligkeit anhielt, liessen wir sie ins Zimmer von Frodo. Wir wollten noch kurz zusehen, ob Frodo weiss, wie die Begattung geht. Aber Frodo wollte nicht decken, wenn wir zusehen. Also haben wir Frodo auf Gini gesetzt und gehofft, dass ihr Duft und Rufen verlockend sind. Nach einiger Zeit funktionierte es. Er lag auf Gini, biss sie in den Nacken, damit sie nichts mehr machen konnte und lag dann so. Still und ruhig. Hallo? Muss da nicht mehr sein? Mmmhh. Hier kann nur Youtube helfen und siehe da, dochdoch, die Videos sehen ähnlich aus, wie das, was wir gerade erlebt haben. Kommt das gut? So oder so, die nächsten Stunden sind etwas sehr laut. Nestor verzieht sich ängstlich in das hinterste Zimmer, Zinka und Zita beruhigen sich schneller wieder.

Kaum hat sich Nestor beruhigt, wird er anhänglich und böse mit den Mädels. Kommen sie ihm zu nahe, faucht er sich an. Soso, unser schwarzer Mann ist eifersüchtig. Ja, da hilft nur Ignatia. Doch ausgerechnet heute hat unser Kater keine Lust auf Kügeli und die Aktion braucht viel Geduld. Einen Tag später hat sich die Geduld ausgezahlt...

Am nächsten Tag sieht das Katzenzimmer aus, als wäre der Parkett in einen Teppich umgewandelt worden. So viele Haarbüschel habe ich noch nie auf einmal gesehen. Frodo und Gini lagen auf derselben Etage im Katzenbaum, in zwei verschiedenen Plätzchen. Friedlich und müde. War das eine erfolgreiche Vermählung?

Diese Zweisamkeit störten wir bis Mittwoch nicht, danach hatte Gini scheinbar genug von der Zweisamkeit und rollte auch nicht mehr. Im Gegenteil. Kam Frodo ihr zu nahe, fauchte sie ihn an und „panierte“ ihm eins. Jedes Mal wenn wir sie vorher wieder herausgelassen hatten, rollten sie. So steckten wir sie schnell wieder ins Katzenzimmer, um nicht Zita und Zinka schon wieder rollig zu haben – da das scheinbar ja ansteckend war.

Kaum war Gini aus dem Katzenzimmer „entlassen“, stellte sie allen Blödsinn an, der ihr in den Sinn kam. Natürlich ist sie zeitgleich Diva und Zicke. Ihre Kreativität in Sachen aushecken freute Nestor und verfolgte sie auf Schritt und Tritt, damit er ja nichts verpasste. Action pur, was weniger zu meiner Freude war. Ja, diese Katzen-Dame hatten wir schon einmal so erlebt... letztes Mal war das während der Anfangszeit ihrer Schwangerschaft gewesen...

Alle sagten uns, wenn der Zuchtkater erst einmal gedeckt hat, wird er ruhiger und markiert nicht mehr oder weniger. Denkste! Seit Frodo auf den Geschmack gekommen ist, verfolgt er nun die ganze Damenwelt und wir haben ein ständiges Gejaule, wenn er die Mädels jagt, ihnen nachschnüffelt, sie leckt und sie besteigen möchte. Den Höhepunkt fanden diese Aktionen, als dann auch noch Zita zum ersten Mal wirklich rollig wurde. Da drehten bei Frodo alle Sicherungen durch. Ich möchte kein Zuchtkater sein, da hat man nur eines im Kopf – die Fortpflanzung. Kaum gedeckt, schon wieder separiert. Einmal wieder draussen, schon in die Binde markiert. Der Ärger beginnt wieder von vorne, nur dieses Mal erscheint mir der Ärger noch intensiver. Nun kommuniziert Frodo immer: nachts weint er – selbst wenn Nestor bei ihm ist – und tagsüber kommentiert er immer, wo die Mädchen sind. Das braucht sehr viel Geduld…

Als wir letztes Wochenende auswärts übernachteten, durften Zita und Zinka zu meinen Eltern. Beide sind sich Transport und Veränderungen gewohnt, einzig Zita versteckt sich eher mal hinter Zinka. Zinka hingegen ist glücklich, wenn sie jemanden zum Beobachten

hat und ihr Futter bekommt. Sie waren scheinbar sehr brav und lieb, einzig ihre grossen Kuschelmomente hatten sie nicht – sagte man uns. Doch als wir die Mädels abholten, rochen beide sehr intensiv nach Aftershave, sodass wir diesen Hinweis sehr stark bezweifeln... Noch tags darauf wehte eine leichte Aftershave-Wolke in unserer Wohnung...

Während dem unsere Mädels im Kurzurlaub waren, hatten wir zwei sehr anhängliche Katzen: Gini und Nestor. Frodo hingegen beschwerte sich lautstark und suchte die Mädchen in allen Zimmern und Ecken. Als die Mädchen wieder zurück waren, lagen sie während unserem Nachtessen supermüde hinter uns im Katzenbaum. Frodo lag zu ihren Füssen, wie der Romeo bei Julia und redete mit ihnen. Vermutlich sagte er ihnen, wie er sie vermisst hätte, dass sie nicht mehr gehen dürften, dass... was auch immer... es war das reinste Katzenjammerkonzert.

Letzthin hatten wir unseren wöchentlichen Fernsehabend. Frodo lag in unserer Nähe und alle anderen hatten sich in eine dunkle, ruhige Ecke verkrochen. Schlafenszeit? Vielleicht. Doch dann sah ich Zinka, die in unsere Nähe kam. Normalerweise liegt sie immer irgendwo, wo sie uns sehen kann. Doch heute wollte ICH kuscheln – sie nicht. Ich nahm sie zu mir und begann sie zu streicheln. Sie wehrte sich und wollte gehen. Ich streichelte sie weiter, nämlich dort, wo sie es liebt. Sie wollte noch immer gehen, bekam einen gehetzten Ausdruck, aber ich streichelte sie weiter. Plötzlich begann sie sich zu entspannen. Ich streichelte sie weiter und dann kam das Schnurren dazu. Sie schloss die Augen, seufzte wohlig und schnurrte. Mit ihrer Entspannung begann sie plötzlich auf meinem Kaschmir-Pulli, oder exakter auf meinem Bauch zu traben... Manchmal muss man sie zu ihrem Glück hinführen!

Auch letzthin wollte mein Geliebter unbedingt Gehacktes und davon gab es so viel, dass es davon noch zwei weiter Mahlzeiten gab. Ich ass dann zum dritten Mal davon, wieder aufgewärmt, und dabei wurde mir irgendwann einfach schlecht. Ich kann Gehacktes einfach nicht mehr sehen, hören oder riechen. Genug ist genug. Aber leider verbietet es mir meine Erziehung, Lebensmittel einfach wegzuschmeissen. Ich gab Zinka zum Probieren. Sie wollte mit den Pfoten fressen. Ich sagte laut nein und dachte, wenn du nicht frisst, nehme ich es gleich weg und schmeisse es doch weg. Und schon frass sie in einem Tempo den Teller leer, dass ich kaum zusehen konnte. Die Resten frass sie verteilt in den nächsten Portionen. Meine Retterin! Danke Zinka!

Apropos Essen; folgendes Erlebnis haben wir von Zino Corneli und Zena Galina gehört. Den Zweien geht es übrigens gut und sie sind nun kastriert. Sie sind gesund und munter und scheinbar voller Tatendrang. Ihre Mitbewohnerin hat scheinbar für sich den Chicorée-Salat in der Küche im Wasser eingelegt. Dann musste sie kurz in den oberen Stock und als sie wieder zurückkam, war sämtlicher Chicorée aus dem Wasser gefischt und lag daneben... Zino Corneli und Zena Galina haben wohl tatkräftig beim Salatwaschen geholfen! Ja, dass ist Ginis Jungmannschaft...

Happy New Year
07.01.2014 17:45:14

Als erstes wünschen wir all unsern Homepage-Besuchern und Lesern nur das Beste für das neue Jahr 2014, viel Freude, Gesundheit, Zufriedenheit und natürlich Erfüllung im Tun und Handeln. Wir hoffen, Sie haben den Jahreswechsel ebenso genossen, wie wir Zwei- und Vierbeiner.

Unsere Coonies haben es genossen, uns um sich zu haben. Sie kamen allerdings etwas in „Stress“, wenn sie zwei Personen zum Beobachten hatten, die sich nicht in demselben Raum aufhielten. Dann mussten sie sich für eine Person entscheiden. So kam es, dass sie morgens die männliche Begleitung übernahmen und nachmittags die weibliche. Abends waren sie glücklich, uns beide im selben Raum zu haben und lagen oft in unserer Nähe.

Zinka holt sich noch immer morgens ihre max. fünf Streichelminuten auf dem WC ab, Zita wird irgendwann anhänglich und will genau DANN gestreichelt werden und Nestor steht urplötzlich an unserer Seite und will dann auf unseren Schoss. Frodo platziert sich beim Fernsehen auf dem männlichen Bauch und Gini spaziert um unsere Beine, wenn sie gestreichelt werden will. Jeder nach seinem Geschmack und seinen Launen, aber jeder holt sich seine Streichel-Portion irgendwann ab.

Von meiner Familie habe ich zu Weihnachten den nicht mehr enden wollenden Husten geerbt. Einmal ging es mir ziemlich übel, so lag ich müde auf dem Sofa. Ich wollte nur noch schlafen. Derweilen vergnügte sich neben mir meine männliche Seite mit dem neusten Asterix. Plötzlich waren all unsere Coonies um uns verteilt. Gini und Nestor lagen auf meiner Decke zu meinen Füssen, Zita hatte sich an meinen Bauch gekuschelt – freiwillig! Frodo lag auf meinem Mann und Zinka zwischen uns. So nahe haben wir selten alle zusammen...

Mit dem Husten kamen natürlich auch die Medikamente, resp. die Homöopathie. Einmal stellte ich für Mami welche zusammen und Nestor steckte überall seine Nase rein. Ein Kügelchen Kamille ergatterte er sich dabei und frass es sofort genüsslich. Doch nun jedes Mal wenn meine Mutter im Verlaufe des Abends zu ihrer Handtasche ging, kam sofort ein hoffnungsvoller Nestor angesprungen und dachte, er bekäme nochmals ein Kügeli. Als ich mich tags darauf mit Schüsslersalz stärkte, war der schwarze Mann schnell zur Stelle und wollte auch kosten. Wehe ich nahm eine Tablette und er bekam keine! Dann hatte ich Ärger. Nun musste ich sie versteckt einnehmen...

An diesem Abend bekamen unsere Mädels wieder zwei neue, leere Fadenspulen. Die rollen so herrlich auf dem Boden, sehen aus wie Knochen und Zinka schafft es, sie überall hinzutragen. Meistens trägt sie nachts die Spulen ins Badezimmer und lässt sie bei der Personenwaage fallen. Dort landet die Spule unter der Waage und dann wird mit den Pfoten wieder versucht, die Spule herauszubringen. Ist das geschafft, kommt die nächste Steigerung. Auf der Waage stehen meine warmen Oma-Finken. Dann wird die Spule in die Finken gesteckt und wieder versucht, sie herauszubekommen. Wird das nicht geschafft, habe ich am nächsten Morgen den grossen Schock. Steige ich in die Finken und spüre mit den Zehen etwas, erschrecke ich zutiefst... Meine Mutter hatte mal eine Maus im Schuh... und es könnte ja doch eine Maus sein... oder?

Das mit den Spulen im Finken wurde mir zu blöde, also mussten wir einen neuen Verwendungszweck kreieren. Der kam, als ich die Badewanne sah. Ich dachte mir, dort bringen sie die Spule sicher nicht so schnell heraus. Doch nun begann DAS Highlight von Zita. Bald entdeckten wir, dass man mit der Spule „Autorennbahn“ in der Badewanne spielen konnte. Zita wartete, bis ich die Spule ins Steilwand-Rennen schickte und versuchte sie irgendwo abzufangen und rutschte natürlich (in der Badewanne) aus. Zinka hatte an diesem Spiel keine Freude, da Zita jedes Mal auf ihr landete. So hatte Zita ihr persönliches „Fest“. Ich dachte, ich lass die Spule so lange im Kreis drehen = Rennen fahren, bis Zita schlecht wird oder genug hat. Leider wurde mir zuerst übel...

An einem Tag wollte ich kurz nochmals ins Bett liegen, um mich aufzuwärmen. Wirklich nur kurz. Ich nahm Zinka mit, im Glauben, dass ich dann sowieso wieder nach 5min aufstehen würde. Ich begann Zinka zu streicheln; am Kopf, die Ohren, ihren Hals, wieder den Kopf, die Ohren, etc. So vergingen 5min, dann wurden es 10min, Zinka blieb auf meiner Brust stehen und schnurrte, weitere 5min, 10min, und schliesslich nach sagenhaften 25min musste ich einfach wieder aufstehen und mich parat machen. Zinka wäre noch lange geblieben. Endlich einmal hatte auch Zinka ihre lange Schmusezeit... Einmalig? Hoffentlich nicht!

Knapp 14 Tage nach dem letzten Mal wurde Gini wieder rollig. Hilfe! Wieso so schnell schon wieder? Uns schien es, wie wenn ihre Rolligkeit sich noch verstärkt hätte. Was sollen wir tun? Natürlich haben wir die Pille zu früh abgesetzt. Wer hätte auch gedacht, dass sie so schnell wieder rollen würde. Nun ja, es ist wie es ist und der passende Mann steht nicht zur Verfügung. Frodo muss zuerst an die Ausstellung, um das erforderliche Diplom zu erlangen. Also haben wir wieder strikte Geschlechtertrennung. Und oh weh: Zinka lässt sich schon wieder von der Rolligkeit anstecken. NERV!

Gleichzeitig sind wir mit anderem beschäftigt. Anfangs Ferien haben wir unsere zwei Mädels und Frodo geduscht, shampooniert und trocken gerubbelt. Am nächsten Tag waren sie nicht nur schön flauschig, sondern rochen auch sehr fein. Doch um sicher zu sein, dass keine Fettflecken übrig waren, folgte am nächsten Abend das Einpudern. Wir sind Fan vom Baby-Puder, dass wirklich Wunder bewirkt. Doch mit dem Puder habe ich es so gut gemeint, dass am nächsten Tag ein leichter Puder-Flimmer unseren Boden überzog. So kam dann auch noch die Putzaktion dazu. Doch nun wussten wir, was wir vor der nächsten Ausstellung zu tun hatten.

Die Ausstellung kam dann am ersten Januar-Wochenende. Unser Fahrplan davor war streng. Zwei Tage vorher duschten wir unsere Mädels und Frodo wieder und am nächsten Tag folgte dann die Puder-Aktion. So waren wir alle zusammen am Samstagmorgen früh für die Ausstellung bereit. Wir fuhren rechtzeitig ab und waren vor dem grossen Ansturm da. So hatte es nur wenige Aussteller vor uns anstehen, um die Tierarztkontrolle zu passieren. Heute schien die Kontrolle sehr genau zu sein. Endlich kommen wir in die grosse Halle und suchen unseren Platz. Wir haben für unsere drei Lieblinge einen grossen Käfig. Doch zuerst müssen wir diesen einrichten, bevor er bewohnt werden kann. Dann sind wir soweit. Noch schnell alle durchbürsten und die Ausstellung kann starten. Alle Drei haben grosse Angst, erkennen aber bald, dass der Käfig für sie Sicherheit ist. Keine Menschen können hereinkommen, aber sie können alles sehen und beobachten. Tags zuvor hatte ich im Coop eine kleine, wirklich kleine Schachtel für Papayas ergattert und mitgenommen. Zinka nahm sie in Beschlag und schaffte es gerade, jeden Winkel auszufüllen. Manchmal musste sie die Beine etwas herausstrecken, damit sie wirklich Platz hatte. Da die Schachtel schwarz war und sie auch dunkel ist, konnte sie sich damit herrlich verstecken. Zita hingegen lag auf dem gräulichen Kissen und war mit ihren schwarz-grauen Streifen ebenfalls bestens getarnt. Nur Frodo lag auf dem roten Teppich und genoss es, sich herrlich „lange“ zu präsentieren. Er liebte es, wenn die Besucher am Käfig stehen blieben und sagten „wow ist der gross....“. Erstaunlicherweise hat es bereits am Morgen sehr viele Besucher, sodass wir beschäftigt waren. Zu den Richtern werden wir erst mittags aufgeboten. Zita und Zinka sind in der gleichen Kategorie gemeldet und kommen nacheinander dran. Zinka kam zuerst dran, dann Zita. Ich blieb mit Zinka beim Richtertisch stehen und so wurden Zita und Zinka verglichen. Anfangs war mir noch klar, dass Zita die schönere Gesichtsform hätte, die schönere Ohrenausrichtung, die längeren Haare, die schönere... was auch immer. Dann kam die dritte Katze dazu, die älter war und die den Vorzug erhielt. Doch was mich wirklich erstaunte, in der Ausscheidung wurde dann Zinka zweite und Zita dritte. Kann das jemand verstehen?

Natürlich wurde Frodo gerade aufgerufen, als wir Zita und Zinka präsentieren mussten. Gut hatten wir der Stewart schon vorgewarnt, dass wir bereits hier seien und Frodo nachher holen würde. Frodo war bei einem anderen Richter und als wir ihn präsentierten, zeigte sich Frodo verkrampft. Jetzt verstehe ich, was andere Aussteller schon erzählten, dass nicht jeder Richter für jede Katze ist. Eigentlich erschien mir Frodo bis jetzt als unkompliziert. So bin ich umso erstaunter, dass er nun mit diesem Mensch Mühe hatte. Hinzu kam, dass der letzte Richter Frodo liebte und dieser nun eines nach dem anderen bemängelte. Zu guter Letzt kam der Spruch, dass wir mit Frodo wieder gehen könnten, weil er sowieso ein Mädchen bevorzugen würde. Wir verstanden die Welt nicht mehr, hatten wir doch damit gerechnet, dass Frodo am Nachmittag „Best in Show“ mitmachen würde! Unsere Enttäuschung war gross. War unser Frodo doch kein Zuchtkater?

Ein Gespräch von Mann zu Stewart brachte etwas Klärung in die Situation. Ja, so sei er der Richter, aber doch doch: Ein so lieber Kater wie Frodo sei sicher für die Zucht... Aha. Nun ja, dann hoffen wir, dass Frodo bald auch seinen Löwen-Kragen bekommt... Eine positive Überraschung dann nachmittags, als wir das Diplom erhalten. Frodo hat die Bewertung „CAC“ erhalten. Damit darf er sich nun offiziell (nationaler) „Champion“ nennen. Das war das zweite Mal und für den internationalen „Champion“ fehlt ihm noch ein Auslandpunkt, den er hoffentlich am 12.4.2014 in Vaduz erhält…

Der Rest des Tages verlief für uns dann mehr oder weniger ruhig. Eine Dame in unserer Nähe kam wütend mit ihrem Liebling zurück und schimpfte, sie hätte gewusst, dass „er“ wieder Mädchen bevorzugen würde. Da wussten wir Bescheid. Auch Richter sind nur Menschen mit ihren Stärken und Schwächen und Vorlieben.

Die Situation in unserem Käfig war allerdings brisant. Zinka hatte zwar in der Aufregung des Tages etwas vergessen, dass sie rollig war, doch den dazugehörigen Duft hatte sie sicher noch. Daneben lag Frodo, der nur liegen durfte... Ein Grund, warum wir immer beim Käfig blieben! Ja, nächstes Mal haben wir dann zwei Käfige... nächstes Mal... und wieder blieb jemand stehen „wow, ist der gross...“ ...

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