AnNa's Welt
Herzlich Willkommen
Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt
Juni, 2013
Juli, 2013
August, 2013
September, 2013
Oktober, 2013
November, 2013
Dezember, 2013
Januar, 2014
Februar, 2014
März, 2014
April, 2014
Mai, 2014
Juni, 2014
Juli, 2014
August, 2014
September, 2014
Oktober, 2014
November, 2014
Dezember, 2014
Januar, 2015
Februar, 2015
März, 2015
April, 2015
Mai, 2015
Juni, 2015
Juli, 2015
August, 2015
September, 2015
Oktober, 2015
November, 2015
Dezember, 2015
Januar, 2016
Februar, 2016
März, 2016
April, 2016
Mai, 2016
Juni, 2016
Juli, 2016
August, 2016
September, 2016
Oktober, 2016
November, 2016
Dezember, 2016
Januar, 2017
Februar, 2017
März, 2017
April, 2017
Mai, 2017
Juni, 2017
Juli, 2017
August, 2017
September, 2017
Oktober, 2017
November, 2017
Dezember, 2017
Blog - aus unserem Altag erzählt...
RSS
Viel Spannung
30.11.2014 21:28:59

Das Foto ist schon online, der Text folgt jetzt. Anka hat bereits einen Milchzahl verloren. Eigentlich das Normalste der Welt, wenn nicht die Umstände gewesen wären. Bei uns war gerade wieder der Wohlstand ausgebrochen und unsere Coonies bekamen geräuchte Forellenfilets. Diese haben selten feine Fischgräte drinnen und daher erschraken wir unglaublich fest, als Anka plötzlich mit beiden Pfoten etwas aus ihrem Mund zu fischen versuchte. Wir nahmen sie und versuchen in ihren Mund zu sehen. Nichts. Anka frass weiter und wenig später wiederholte sich alles nochmals. Aber wir sahen beim besten Willen keine Gräte in ihrem Mund.

Als ich Anka nach dem zweiten Mal wieder vor ihren Futternapf stellte, erschrak ich wieder. Da hatte es Futter mit Blut dran. Wir stellten Anka in die Fressbox und wollten ihr nochmals beim Fressen zusehen. Da passierte es, es machte leise „Tack“ und da lag der Zahn. Vermutlich ein Backenzahn. Nicht nur der Zahn lag nun blutig da, auch Ankas Pfoten waren nicht mehr weiss, sondern rot. Doch jetzt wollte sie fressen… mit grossem Hunger…

Überhaupt waren die drei Fisch-Abende bei den Damen heiss begehrt und die Teller waren ratzeputze ausgefressen. Aktuell ist dies gerade eine Seltenheit. Wir machen wieder die „heikle“ Phase durch, wo jedes gute Futter verpönt ist. Gut gibt es noch Bozita, das alle lieben…

Nun bin ich wieder einmal in der Woche Strohwitwe. Das heisst zusammengefasst, nach Hause kommen, Klos putzen, füttern, bügeln, Klo putzen, schlafen, Klo putzen… Da ich diese Woche später nach Hause kam, ass ich bereits im Zug und wollte mich auch mit der Fütterung beeilen. Was soll’s, da ich Fast Food hatte, bekommen meine Lieblinge auch Fast Food. Die Kleinen liebten dieses Billig-Futter heiss und innig und schlangen in grossen Bissen alles hinunter – auch gleich die Resten der Grossen. Egal, dafür konnte ich rechtzeitig mit dem Serienstart mit dem Bügeln beginnen… dachte ich… doch der grösste „Schlinger“ stand bald auf dem Klo und das stank so fürchterlich, dass selbst ich meinen Fernseh-Bügel-Abend unterbrach. Jaja, eigentlich wüsste ich es ja, es „zahlt“ sich nie aus…

An diesem Abend hatte ich das Gefühl, dass mir Gross und Klein mitteilte, dass ich ja noch eine Betthälfte frei hätte. Alle standen vor der Schlafzimmertüre und wollten mit hineinkommen. Doch wieso nicht einmal einfach eine geräuschlose Nacht verbringen? Sorry meine Herrschaften…

Bei allen Nachteilen, hat es auch einen Vorteil, alles von A bis Z für die Katze zu machen. Sonst haben wir Aufgabenteilung und ich bin nicht fürs Klo zuständig. Daher ist für mich diese Aufgabe auch schwierig, weil ich noch nicht so viele Studien und Analysen gemacht habe wie mein Liebster und nicht weiss, wessen Plätzchen wo ist und ob die dicken Geschäfte nun „vollständig“ sind. Dafür kommt Gross und Klein beim Klo putzen direkt zu mir und platzieren freundlicherweise ihr Geschäft vor meiner Nase. Das Geschäft wird hochkonzentriert vollzogen. Ich warte und passe dann den Augenblick des Endes ab, damit ich das Geschäft sofort vor dem Verscharren aufnehmen kann.

Über alles gesehen, hat unsere Arbeit massiv abgenommen. Zeitweise bestand unser nebenberufliches Leben zu 100% aus Katzen und Schlafen. Ob ich wieder so viele Katzen haben möchte? Nein, Danke. Gleichzeitig möchte ich aber keines der Kitten missen. Es war auch eine grosse Freude, ihnen beim Wachsen, bei ihren Entwicklungen, bei den ersten Schritten, beim Erkunden, bei all dem, was wir seit Sommer erlebt haben, dabei sein zu dürfen. Und es ist auch schön, von den neuen Familien zu hören, Fotos zu bekommen und nun entfernt am weiteren Leben teilhaben zu können.

Stresst es mich, dass drei Kids noch nicht ausgezogen sind? Nein. Sie machen einfach noch immer so viele Entwicklungsschritte und entfalten sich noch immer, dass es weiterhin eine wahre Freude ist, ihnen zuzusehen und daran teilhaben zu dürfen.

Astor hat gerade befunden, dass auch ich einen Pelz auf dem Kopf habe und dass dieser nun geputzt werden müsse. Das war ziemlich ein spezielles Gefühl, geleckte Haare zu bekommen. Nun steht er neben meinem linken Ellenbogen, schnurrt, hat die Augen zu und scheint auf irgendetwas zu warten. Steht er für den Platz auf meinem Schoss an? Der ist bereits von Alba belegt und so mache ich immer wieder kleine Schreibpausen, um jemand zu streicheln.

Die erfreulichste Geschichte dieser Woche war, dass Amor zugenommen hat. Nun benutzt er nur noch die zwei Balkon-Klos und scheint sich an die neue Umgebung gewöhnt zu haben.

Arnica ist die Kuscheldame schlecht hin und Amigo möchte noch immer, wann immer möglich, Sam provozieren. Doch der Colli lässt sich – glücklicherweise – nicht provozieren. Lausbube!

Aramis vom Wurf davor ist in der Zwischenzeit ein stattlicher Kater geworden mit einem richtigen Moudi-Kopf. Scheinbar klappt das Zusammenleben jetzt auch mit Shila, aber sein grosser Freund ist Leroy. Es geht scheinbar schon so weit, das Aramis auf Leroys Plätzchen liegt und auch die gleichen Hundestellungen imitiert.

Aladin liebt Nassfutter noch immer sehr, so sehr, dass er seinen zwei Ladys das Futter wegfrisst, sobald er fertig ist. Auch ein Lausbube!

Aris und Amy haben wir auf dem Balkon gesehen. Aris stand auf dem Balkongeländer und musste intensiv den Fussbalmatch zu seinen Füssen beobachten. Die Zwei sind schon grosse Coonies – was Bea nicht nur Freude bereitet, dafür ihrem Mann… J

Letze Woche schon kam der grosse Atros Mercury unters Messer. Scheinbar war sein männlicher Drang schon gross. Doch leider hat sich der bei der Abgabe durch den Tierarzt festgestellte „Hodenhochstand“ in der Zwischenzeit nicht gesenkt, sodass während der Kastration der Tierarzt nach seinem zweiten Hoden suchen musste. Das löste dann einen Atem-/Herzstillstand aus, der glücklicherweise nur von kurzer Dauer war, aber uns allen Sorge bereitete. Das kümmerte A. Mercury hingegen nicht, schon am Abend sprang er wieder quietsch fidel herum… Es ist schon erstaunlich, wie widerstandsfähig Kitten sind!

Aïda Ch’i kümmerte all das noch nicht, sie kommt dann später unters Messer. Doch ansonsten sind die Drei, A. Mercury und A. Ch’i zusammen mit dem Perser Pascha DAS Trio. Sie haben selbst den bis anhin ruhigen Pascha dazu gebracht, wieder in der Wohnung Sprinte mitzumachen und „Flausen“ mitzumachen oder vermutlich nun auch selbst anzuzetteln. Aber geht es darum, etwas anzustellen, ist A. Ch’i natürlich die Meisterin im Aushecken.

Die Drei haben das Katzen-Klo in der abgetrennten Dachschräge, die gleichzeitig auch die Vorräte beherbergt. Der Zugang würde eigentlich über eine Katzen-Klappe aus Holz klappen. Immer wenn jemand „zu lange“ drinnen war, wissen die Zweibeiner, aha, jetzt wird wieder etwas „ausprobiert“. So wurden bereits Reispackungen, Teigwaren und weiteres „geöffnet“… was sich aus der Ferne natürlich witzig anhört…

Ah und gerade diese Woche hatte A. Mercury den Ultraschall, um sein Herz zu überprüfen. Zum grossen Erstaunen aller hatte A. Mercury ein Lungenödem und es grenzt an ein Wunder, dass dieser grosse Kater die OP und die Zeit danach überhaupt überlebt hat! Also A. Mercury muss einen unglaublichen Lebenswillen haben! Er war es nämlich auch, der bei uns vom oberen Stock runter sprang und jetzt ist auch klar, dass er starke Knochen hat… und sehr, sehr gross werden wird… und bei seinem Lebenswillen sicher auch sehr, sehr alt… Nach diesem Schreckenstag sind wir alle einfach überglücklich, dass A. Mercury nun wieder bestens auf den Beinen ist. Nur ein – verhältnismässig – kleines Problem besteht jetzt noch: A. Mercury leckt seine Naht…

Ja und unseren Grossen und Kleinen geht es auch wieder gut. Alba ist noch rekonvaleszent, ansonsten hecken Gross und Klein schon wieder viel aus.

Gini’s neustes Hobby ist mit den Krawatten meines Liebsten zu spielen. Noch immer ist IHR Lieblingsplatz im Kasten meines Liebsten. Dort schläft sie in der untersten Etage und räumt neuerdings jedes Mal die Krawatten in der oberen Etage heraus.

Gini’s alter Lieblingsplatz im Lavabo ist nun von den Kleinen beschlagnahmt. Astor, Amur, Anka und neuerdings Alpha legen sich in die Schüssel und lieben es, den Stöpsel herauszufischen. Das kann v.a. am Sonntagmorgen sehr „erweckend“ sein. Alpha hingegen springt meistens auf den Wäschekorb und platziert sich da, um alles beobachten zu können und ja kurz am Kopf gestreichelt zu werden.

 

Anka macht Gini nicht nur diesen Platz streitig, nein, sie hat sich auch erlaubt, in Gini’s Reich einzudringen. Sie schläft ebenso gerne wie Gini in der neuen Kuschelhöhle oder im Büro meines Liebsten. Doch an meinem Büro-Tag Zuhause schlafen dann doch alle wieder bei mir – natürlich bis auf Gini. Frodo verzieht sich irgendwann zum Fressen und drängt sich anschliessend in das Doppel-Schachtelhaus. Das ist mir lieb, dann höre ich sein Schnarchen nicht. Ja und so lässt es sich friedlich und speditiv vorwärtsarbeiten…

 

Hatschi...
25.11.2014 16:48:35

Die Kuschelhöhle für Katzen befand mein Liebster für unnötig. Trotzdem habe ich sie bei jedem Einkauf studiert und mich doch immer dagegen entschieden. Wieso auch, wir haben schon genug Schlafplätzchen. Ja und überhaupt, wir haben ja schon so ein komisches Haus, das von den Kleinen als Klo missbraucht wurde und nun frisch gewaschen kaum mehr genutzt wird. Aber es ist unansehnlich braun und die Kuschelhöhle gibt es auch in Pink und ist etwas anders…

Dann kam ein Ausverkauf und ich schmiss meine Vernunft über Bord. Kaum kam das Paket, packten wir alles aus. Die Kuschelhöhle stellte ich bereits mit einer Zita drinnen meinem Liebsten auf den Pult. So hatte Zita alles im Überblick und war selbst in der Kuschelhöhle versteckt.

Als mein Liebster nach Hause kam, wollte er scheinbar Gini hineinstellen. Doch Gini wollte nicht und somit war die Höhle für ihn bereits unnütz. Als ich einiges später dort vorbei ging, sah ich allerdings ein ganz grosses Fellbündel in der Kuschelhöhle und niemand anderes liegt drinnen, als die grosse Gini…

Nach meiner Abwesenheit, geniesse ich das Zuhause Arbeiten erst recht. Es ist doch nirgends so schön, wie Zuhause und natürlich habe ich meine Fellnasen vermisst! Morgens unterhalten sie mich mit ihren Spielen und Kämpfen. Zwischendurch muss ich mit ihnen schimpfen, weil es mir zu bunt wird und ich doch auch arbeiten muss. Dafür hatte ich ein Erfolgserlebnis. Nachdem Zinka mir am Tag meiner Rückkehr ziemlich die kalte Schulter gezeigt hatte und ich sie trotzdem immer wieder in den Arm genommen habe (sie hasst das ;-)), kam sie heute von sich aus und wollte immer wieder gestreichelt werden. Endlich! Ich habe meine Zinka zurück!

Mittags hoffen alle darauf, dass ich ihnen einen Leckerbissen gebe, doch die Futterschälchen in der Fressbox sind noch voll. Also machen wir Tag der offenen Fressbox und jeder darf sich bedienen – Hauptsache, das Nassfutter kommt weg. Für meinen kleinen Mann, der noch immer sporadisch niesst, gibt es Vitaminpaste und gleich darauf habe ich ein paar Schnauzli mehr um die Tube. Anka und Alpha sind Meister, sich die Tube mit den Pfoten zu angeln, was meistens auf Kosten meiner Finger geht. Doch die Vitaminpaste wird geliebt…

Nachmittags wird es dann schnell ruhiger und ich kann arbeiten. Aber halt, was ist das für ein komisches Geräusch? Ah ja, Frodo schläft tief und fest… und schnarcht. Pünktlich um 16 Uhr nimmt Roomba seine Arbeit auf. Ich schliesse mich mit allen in meinem Büro ein, sodass ich und er arbeiten können. Dazu hole ich vorher noch Frodo, der sich auf dem kleinen Sofa breit gemacht hatte und Zita und Amur, die im kleinen Zimmer auf dem Kratzbaum gelegen hatten. Gini lasse ich in „ihrer“ Katzenhöhle schlafen. Ja und so bekomme auch ich mit meinen 9 Fellnasen in einem Büro langsam warm…

Irgendwann musste ich mal aufs WC und sah, dass Gini neben der Katzenhöhle lag. Als ich zurückkam, lag sie dann schon wieder in der Höhle. Spannender war allerdings, wie sich die Positionen in meinem Büro verändert haben: Alpha liegt neben meinem Notebook und wenig später kuschelte sie sich an den schlafenden Nestor. Ich bin sehr erstaunt, was Nestor in der Zwischenzeit schon alles zulässt. Alba hat es sich neben Zita bequem gemacht und so sieht es aus, wie wenn die Zwei kuscheln würden – zum Verlieben! Zinka liegt auf dem Stuhl und kuschelt sich hinein und macht sich möglichst klein. Doch kaum mache ich ein Foto von ihr, blinzelt sie mich auch schon an, schläft aber sicher gleich wieder weiter. Frodo liegt nun in der Holzkiste und schnarcht weiter. Auf dem Basteltisch liegen Anka und Astor, wobei Astor Anka fest im Griff hat und putzt. Wenig später kuschelt sich Amur dazu, der sich dann später aber wieder in das blaue Nestlein zurückzieht. Schlafende Coonies sind für mich ebenso spannend zu beobachten, wie spielende Coonies…

Eine andere Geschichte war leidvoller. Nach der Ausstellung begann Zita mit dem Niesen. Sie niesste rund drei Tage und danach war der Spuk vorbei – bei ihr. Natürlich bekam sie Echinacea zur Stärkung ihres Immunsystems und fühlte sich mit dem Stückchen LeParfait, dass sie als einzige erhielt, wie eine Königin.

Kaum war es bei Zita vorbei, begann Amur mit niesen. Bei ihm blieb es nicht nur beim Niesen, er bekam noch wie eine kleine Grippe und sah ziemlich matt aus. Nur war es bei Amur schwieriger, ihm zu helfen, da er weder LeParfait noch Vitamin-Paste mit den Kügeli ass. Da half nur noch der Trick mit dem Futter. Und fressen, ja, das mochte er – glücklicherweise! Auch bei Amur ging es nach einem ganz schlimmen Tag dann wieder schnell vorbei. Doch kaum war ich wieder Zuhause, begann er wieder öfters zu niesen.

In der Zwischenzeit hat mein kleiner Liebling bereits Alba angesteckt. Auch Alba begann zu niesen und zu husten. Bei ihr kam allerdings gerade mal wieder alles zusammen. Sie niesste und „raute“ fast gleichzeitig. Sie war wieder rollig – und dieses Mal auch für uns ganz offensichtlich.

Das Niesen zog weiter seine Runden. Pünktlich auf das Wochenende liess sich Nestor anstecken. Bereits am Samstagnachmittag hatte der arme Kerl eine so verstopfte Nase, dass er immer wieder durch den Mund atmen musste. Himmel, hatte ich Mitleid mit ihm. Natürlich nützte ihm das nichts, aber auch er bekam eine königliche Pflege. Damit Nestor etwas Ruhe hatte, separierten wir ihn und Alba für einen Tag. Alba wollte in ihrer Rolligkeit Nähe und Nestor suchte die Wärme. So arrangierten sich die Zwei perfekt.

Natürlich bekamen die Zwei regelmässig Kügeli im LeParfait versteckt. Als wir am nächsten Abend nach Hause kamen, niessen die zwei noch immer sporadisch, doch es schien ihnen schon Meilensteine besser zu gehen. Himmel war ich erleichtert…

Vermutlich hat jemand von der Katzenausstellung die drei-Tage-Grippe mitgebracht, Zita hat darauf reagiert und die anderen haben sie nun „ausgebrütet“. Bei den Mädels verlief es glimpflicher und die Buben traf es härter. Aktuell sind nun Alpha und Astor am Niessen und jeder bekommt nun unsere königliche Pflege. Ja, es ist wirklich wie mit Kindern.

Am Schwierigsten war es für mich, in Nestors schwarzem Gesicht zu lesen. Er hatte seinen Schlafzimmerblick drauf und wir sahen nicht so recht, dass er sich matt fühlte. Das war hingegen bei Amur völlig offensichtlich. Klar, die Jungs waren wirklich viel stärker betroffen. Nichts desto trotz hatte ich ein klitzekleines Bisschen den Eindruck, dass sie sich auch kränker gemacht hatten, als sie waren und die Aufmerksamkeit genossen (bekommt nun eine andere Bedeutung mit dieser Niess-Grippe…) haben… Trotzdem haben sie mir einen gehörigen Schrecken eingejagt!

Frodo hingegen interessiert die Grippe überhaupt nicht. Am Samstag war mir aufgefallen, dass dieser grosse Bursche scheinbar ziemlich hässig war und überall auf Angriff ging. Mein Liebster bezog sofort seine Partei und meinte, sicher hätten alle vorher Frodo geplagt.

Meiner Meinung klärte sich der Frust sofort, als wenig später Alba – eben nun auch für uns offensichtlich – zu rollen begann. Da verdrehen alle Düfte Frodo den Kopf und er tut wirklich einfach ausnahmslos alles, um dann beim den Damen zu sein, jetzt bei Alba. Was danach abläuft ist selbstverständlich nicht mehr jugendfrei! Mit grossem Schrecken begriffen wir urplötzlich, dass wir hier noch zwei angehende Männer bei uns haben, die nicht kastriert sind!!!

Selbstverständlich waren auch diese zwei Buben sofort zur Stelle und mussten alles haargenau verfolgen. Und selbstverständlich halfen auch sie sofort mit bei Albas „Pflege“… Wenn ich diese Situation beobachte, erhoffe ich mir, dass die körperlichen Voraussetzungen für die kleinen Buben noch nicht gegeben sind. Noch sind sie für Albas Körper zu klein, als dass sie sie begatten könnten und sich gleichzeitig im Nacken festbeissen können – denke und hoffe ich. Aber klar, hier muss eine Lösung her…

Etwas anderes machte uns zusätzlichen Kummer: als wir am Samstagmorgen gehen wollten, floh Amur regelrecht vor meinem Liebsten. Als ich ihn suchte, schaute er mich sehr ängstlich an. Wir waren sehr erstaunt über sein Verhalten, dass sich von gestern auf heute verändert hatte. Auch später am Abend floh er zuerst und kam erst, als wir uns umgezogen hatten. Hatten wir gestern unbemerkten Besuch? War jemand in unserer Wohnung? Aber ja doch, meine Eltern hatten gestern und heute die Mittagspflege übernommen. Was war passiert??? Wir wissen es nicht…

Natürlich war es auch sonst keine Woche wie eine andere Woche. Arnica und Amigo durften sich an Sam und Nicki gewöhnen. Eigentlich keine Sache, wenn nicht Amigo beschlossen hätte, Collie Sam den Chefposten streitig zu machen… Wie die Geschichte weitergegangen ist, weiss ich noch nicht.

Auch spannend war die Eingewöhnung von Amor. Prinzesin Lilo hat Konkurrenz bekommen und Liebling Amor prüft nun die Rebellion. Endlich kann er der Chef sein und seinen eigenen Willen durchsetzten. Dieser kleine Liebling erprobte alles. Zuerst wollte er nicht aufs Klo auf dem Balkon, sondern machte sein dickes Geschäft in die Badewanne. Als dann ein Klo in der Badewanne stand, gab er sich sporadisch die Ehre auf dem Balkon. Erst als Lilos Sand im Klo ausgetauscht war, fühlte er sich vermutlich selig und nutze das eine Klo für das dünne und das andere Klo daneben für das dicke Geschäft. Für ihn perfekt und nun hoffen wir, dass es für beide stimmt…

Weniger erfreulich war hingegen seine zweite Macke, dass er plötzlich Durchfall bekam. Sofort schrillten all unsere Alarmglocken und es hiess, zuerst einmal tief durchatmen. Gut. Wann hatte er Durchfall? Nur am Abend. Was war am Abend oder besser wann war die Nassfutterfütterung? Am Abend. Aha. Schlingt der kleine Junge? Ja. Aha… Sein Gewicht? Abgenommen. Wirklich? Hilfe! Nun gut. Hier scheint jemand mehr Nassfutter zu wollen! Amor hat seinen Anteil innert kürzester Zeit verschlungen und nicht gefressen. Als er fertig war, hat er Lilos Portion ebenfalls mit Heisshunger verschlungen und wieder nicht gefressen. Das löste bei ihm dann Durchfall aus. Kaum bekam er weniger Nassfutter auf einmal, dafür in zeitnahen Abständen vermehrt über den Tag, hörte das Schlingen auf. Damit hörte dann auch sofort der Durchfall auf. Nun bekommt der kleine Dickschädel mehr Nassfutter und frisst viel ruhiger als vorher. Körnli frisst er weiterhin… Immerhin…

…Ja und so halten uns alle Fellnasen ob Nah oder Fern schön auf Trab…

Alles normal...
18.11.2014 22:54:43

Wieder ist eine Woche vergangen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Woche so schnell und ruhig über die Bühne ging, dass ich jetzt gerade überlegen muss, was wirklich war. War etwas? Nein, eigentlich nicht.

Letztes Wochenende habe ich die Sturmresten von unserem Balkon aufgeräumt. Der Wind war tatsächlich so stark gewesen, dass er unsere Weiden-Wand heruntergerissen hatte und damit ein paar Blumentöpfe, die nun Dellen und Bruchstellen haben. Somit haben wir den Weiden-Zaun letzte Woche im Keller versorgt und die Töpfe tiefer gestapelt. Dem Wind von dieser Woche hielten die Topf-Türme stand.

Trotzdem, dass die Topf-Türme nun tiefer sind, sind sie weiterhin die ungeteilten Favoriten all unserer Fellnasen und keiner konnte dem Klettern wiederstehen. Natürlich durften auch diese Woche unsere Fellnasen auf den Balkon und natürlich befanden sich bald alle irgendwo auf den Töpfen oder im Topf-Labyrinth darunter. Der Topf mit dem Katzengras ist heiss begehrt und keiner unserer Coonies kann einfach Katzengras heraus fressen, jeder muss in den Topf hinein stehen, auf das Katzengras, und kann erst dann fressen. Ja, so hat das Katzengras bei uns keine grosse Überlebenschance, resp. ist immer sehr schnell flachgedrückt.

Eigentlich hätte ich 200% Aufsicht schieben müssen, als ich unseren Coonies den Balkon frei gab, was ich allerdings nicht tat. Als ich einmal nachsah, sprang Amur gerade vom Dach runter auf den Balkon. Er schüttelte sich, als wäre er im Wassertopf gelandet. HILFE! So geht das überhaupt nicht. Amur musste wieder hinein. Und wenig später auch alle andern. Einmal auf eine blöde Idee gebracht, sind sie kaum mehr davon abzuhalten, dass es alle ausprobieren.

Im Moment sind unsere Coonies nicht gerade besonders gefrässig. Oft hat es abends noch Resten vom Tag. Und noch öfter wird dieses Futter so oder so links liegen gelassen. Einzig bei der abendlichen Fütterung wird noch immer gehamstert und natürlich ist auch da das Erwachsenen-Futter besser, als das Kittenfutter. Doch wir sind noch am Dosen fertig aufbrauchen, dann wechseln wir für alle auf Erwachsenen-Futter. Obwohl Astor und Alpha die Kleinen sind, werden auch sie grösser!

Nachdem jeder gehamstert hatte, hat es meistens doch noch Resten. Habe ich Zeit, lasse ich die Teller stehen und irgendwann wird sie jemand aufgeputzt haben. Hier besteht einzig Astor als Risiko, weil er nach Beendigung seines Fressens, das Futter „vergraben“ will. Tut er das, stehen die Fresstöpfli danach oft kopfüber da und die Futterresten sind verteilt. Daher räume ich meistens doch auf und fusioniere alle Resten in einem Topf. Diese Woche habe ich auch die Futterresten vom Tag in einen Topf fusioniert und alles mit einem günstigen Saucen-Produkt vermischt. Kaum hat etwas Sauce dran, wird es von allen geliebt. Dann wird selbst das hochwertige Futter vom Tag aufgegessen.

Nichts desto trotz habe ich mich oft gefragt, was Astor mit dem Futter machen würde, dass er wirklich vergraben könnte. Nichts. Das Vergraben ist bei ihm Ausdruck von dass er von diesem Fressen nun genug hat. Das kann sich schon eine halbe Stunde später wieder geändert haben und er frisst weiter. Hat er vorher die Töpfe verscharrt und stehen sie nun mehrheitlich kopfüber da, muss er nun mit seiner Schnauze mühsam die Resten hervorholen. Männer! Wie unpraktisch und wenig vorausschauend!

Zinka hingegen steht abends oft in der offenen Futterbox und schaut uns von da aus an. Ich dachte, dass das ihre Kommunikation sei, dass sie mehr Futter will. Doch sie kann selbst so stehen, wenn sie Futter hat, das ihr aber vermutlich nicht passt… Ja, es ist immer wieder eine grosse Herausforderung, all unsere Fellnasen zu verstehen und ihr Verhalten richtig zu interpretieren.

Wenig Interpretationswillen habe ich allerdings irgendwann zwischen einschlafen und dem Wunsch von Ausschlafen, wenn ich dann von meinem schwarzen Kater geweckt werde. Dummerweise erwache ich auch noch oft, aber vermutlich nicht immer. In der Zwischenzeit schimpfe ich ihn im Halbschlaf beim Namen und kann wieder weiterschlafen. Muss ich allerdings aufs WC, nützt auch das nichts, denn mit einer vollen Blase schlafe ich nicht mehr ein. Stehe ich im Halbschlaf auf, werde ich bald wach. Denn nun bin ich umringt und jeder will sich seine Portion Streicheleinheiten abholen.

Auch jemand, der diese Woche mehr auf seine Kosten kam, war Zita. Sie durfte 2-3 Mal bei uns schlafen. Anfangs Woche hatte sie das Niesen. 3-4 Mal am Stück schüttelte es die ganze Katze durch. Sie war nicht erklärtet, aber es schüttelte sie einfach bei jedem Niesen komplett durch. Natürlich stärkten wir ihr Immunsystem und nach drei Tagen war das Niesen ebenso schnell verschwunden, wie es gekommen war. Komisch! Doch da sie sich so oder so immer zurück nimmt, ist es schwer, auch ihr die volle Portion Streicheleinheiten zukommen zu lassen. Also nahmen wir sie mit ins Bett. Hätte sich mein Liebster nicht schon in sie verliebt, wäre er ihr jetzt komplett ergeben. Sie lag die längste Zeit auf seiner Brust, drückte ihren Kopf in seine Hand, an seinen Körper und wollte einfach intensiv gestreichelt werden. Keine Hand wäre zu viel gewesen, doch ich beobachtete die Zwei lieber, wie jeder selig war…

Damit abends nicht alle vor unserer Schlafzimmertüre stehen, habe ich die Leckerli-Fütterung mit dem Turm begonnen. In einer Büchse habe ich Leckerli gemischt und davon bekommen sie nun. Dazu gibt es noch Katzen-Tabletten und natürlich die Cosma-Leckerli darüber. Alpha wartet nur deswegen hier. Sie ist die erste, die ihre Pfoten in die Turmöffnungen steckt und garantiert mit nur einem Pfotenschlag die meisten Leckerli herausholt. Andere Pfoten haben kaum Chance, warten allerdings mit der Schnauze bereits am unteren Ende, um die Leckerli als erstes zu erwischen und gleich zu fressen.

Leckerli gab es davor schon für jene Damen, die partout nicht vom oberen Stock herunterkommen wollten, um sie zu locken. Abends müssen alle mit mir zum Duschen mitkommen, damit mein Liebster lüften kann. Die Minuten dafür sind Spielzeit. Jeder bekommt seine Zeit, wobei Gini nie mitspielt und bis Nestor reagiert, haben schon 2-3 Kids für ihn reagiert.

Während dem ich eine Dusche nehme, spielt das neue Laser-Spielzeug für mich weiter. Ich wechsle irgendwann von dem Feder-Spielzeug zum Laser. Dann springen alle wieder mit, denn das fiese am Laserpointer ist, dass sie ihn nie erreichen und selbst wenn sie ihn erwischen, ist dann der Punkt auf ihren Pfoten und kaum haben sie das begriffen, ist der Punkt schon wieder weiter.

Ja, ein ganz normaler Abend in unserer Familie. Doch Veränderungen gibt es stetig, sodass sie nicht immer sofort auffallen. Wenn wir die Haustüre öffnen, dann werden wir regelmässig von unseren Jungs und Zinka erwartet. Anka ist auch oft dabei, doch Astor und Alpha kamen erst diese Woche dazu. Tatsächlich füllen sie die Rolle der ausgezogenen Kids mit ihrem Wesen nun aus. Sie tauen weiter auf und beanspruchen endlich mehr Zeit für sich. Beide haben einen eisernen Willen, geht es ums Fressen oder Spielen. Geht es ums Kuscheln können sie daneben stehen und einfach warten, statt dass auch sie kommen. Ich bin da mehr für die Buben zuständig und trage weiterhin Pelz in unserer Wohnung. Ich habe nämlich erblickt, dass auch Astor eine riesengrosse Kuschelkatze ist und ich in „babylen“ kann. Nehme ich ihn, liegt er völlig entspannt in meinen Armen und lässt sich tragen und streicheln…

Ich weiss nicht, ob diese Entwicklung Amur passte oder ob er damit Probleme hat. Für mich urplötzlich begann er dann am Samstag mit dem Niesen. Jedes Mal, wenn Amur niesste, erschütterte es die ganze Katze. Bei ihm kam die Erkältung dazu und man hörte, dass er eine triefende Nase hatte. Himmel, hatte ich grosses Mitgefühl für meinen Kuschelbären! Es war Sonntag und unsere Möglichkeiten beschränkt. Das Internet gab von harmlos bis Panik alles her. Ein Punkt war, dass sich ein Grashalm in der Nase verhängt haben könnte. Und tatsächlich haben wir seit Freitagabend wieder Katzengras im Haus – zum ersten Mal seit Frühling.

Es brauchte keine Stunde, bis das Katzengras um 1/3 reduziert war und seziert. Und in den nächsten 2-3 Tagen kam dann immer wieder an den möglichen und unmöglichen Orten getrocknetes Gras hervor…

Amur verzog sich oft an warme Plätzchen und schlief auch viel. Wir hatten einen grossen Kampf mit ihm, dass wir ihm entsprechende Medikamente geben konnten. Scheinbar ist er einer der wenigen, der kein LeParfait frisst. Leider. Und auch sonst schien sein Hunger gedämpft zu sein. Kurz, er sah leidend aus. Wir liessen ihn schlafen. Ich dunkelte sogar das Zimmer ab und zündete ein Duftlämpchen mit Eukalyptus an… alles für die Katze…

Ehrlich gesagt konnte ich es nicht unterlassen und sah sporadisch nach ihm. Kurz vor dem Essen wollte ich etwas holen, als ich auch nach ihm sah. Amur sah mich mit grossen, wachen Augen an und hatte den Mund etwas offen. Himmel, ich war bis auf das Mark erschüttert, als ich den ersten Blick auf ihn geworfen hatte und hatte gedacht, jetzt wäre er gestorben! Das war natürlich blödsinnig und Schwarzmalerei, doch ich brauchte lange, bis ich mich von diesem Schock erholt hatte. Und in dieser Zeit hielt ich ihn ganz fest in meinen Armen. Dabei hörte ich, dass seine Atmung sich besser anhörte. Ja, vermutlich hatte der Arme eine kleine Grippe. Etwas anderes kann es eigentlich nicht sein, da der Kleine – theoretisch – gegen alles geimpft ist…

Natürlich gab es heute erst recht für alle Vitamin-Paste und abends versteckten wir die Medis in Amurs Futter. Dafür durfte er mit Gini separiert fressen, sodass wir sicher waren, dass nur er aus seinem Teller frass. Er frass mit grossem Appetit und wirkte auch sonst schon wieder viel fitter. Er genoss es sehr, weil nachdem er mit seinem Teller fertig war, durfte er Ginis Teller auch ausfressen…

Vielleicht hat Amur aber auch „nur“ meinen Abschied gespürt, den ich ihm vor ein paar Tagen mitgeteilt habe. So nahm ich meinen Kuschelbär zum Abschied nochmals in meine Arme und dachte noch, wie seidig sein Fell war… Ach, ich vermisse meine Fellnasen schon jetzt…

Ausstellung
12.11.2014 11:39:13

Die letzten Wochen waren mit all den Erlebnissen und den situativen Unterstützungen zeitintensiv und anspruchsvoll. Als wäre das nicht genug gewesen, meldete sich auch noch aus heiterem Himmel eine Dame elektronisch, wie schlecht unsere Homepage sei. Eigentlich wäre das eine Spam-Email oder eine E-Mail direkt für den Papierkorb. Doch dummerweise haben wir sie gelesen und einmal gelesen, stellten wir uns Fragen. Also schrieben wir zurück und fragten nach einem Feedback oder eben, WAS nicht gut sei. Daraufhin kam eine kurze Antwort, dass sie sicher nicht Zeit hätte für eine Analyse unserer Homepage. Wir waren wie vor den Kopf geschlagen und brauchten einen Moment, bis wir zurückschreiben konnten. Hier schien gerade jemand seinen Frust loszuwerden. Die nächste und letzte Antwort war danach, dass man unsere Koordinaten nicht und die E-Mail-Adresse schlecht finde. Aha. Sie steht im zweiten Abschnitt. An diesem Tag telefonierten wir mit unserer MCA-Präsidentin und erzählten ihr von dieser Geschichte. Daraufhin erfuhren wir, dass diese Dame Homepage gegen Honorar erstellt... Von uns bekam sie keinen Auftrag...

Das letzte Wochenende waren wir bei Aïsha und A.Nanook (…und selbstverständlich deren Besitzern) eingeladen. Ich freute mich schon lange und sehr auf diesen Besuch. Ich war ja soooo gespannt, wie die Zwei aussehen würden. Klar habe ich Fotos gesehen, doch die Realität war doch anders. Himmel, sind das zwei wunderschöne, grosse Coonies geworden. Aïsha ist bereits grösser als Gini und A.Nanook hat noch immer sein wunderschönes, seidiges Fell. Zum Verlieben!

Unser Mitbringsel war gleich heiss begehrt und der dazugehörige Papiersack wurde von A.Nanook so auseinander genommen, damit es für ihn ein Plätzchen zum Liegen gab. Kreativ! Natürlich waren sie den ganzen Abend irgendwo in unserer Nähe und dösten. Erst zu späterer Stunde kamen sie und wollten spielen. Das war dann die abendliche Spielstunde, damit die Zwei auch richtig müde für die Nacht waren. Doch scheinbar nützt das nur bedingt, A.Nanook kommt dann doch meistens irgendwann in der Nacht ins Bett und will gestreichelt werden...

Doch die Zwei zu beobachten, war eine wahre Freude. Sie sind oft beieinander, beim Spielen lassen sie sich gegenseitig den Vortritt und sind auch sonst respektvoll und lieb miteinander. Und trotzdem jagen sie sich scheinbar zwischen durch auch, was natürlich auch dazugehört... Beeindruckend! Ich hatte sehr grosse Freude, die Zwei so zu sehen! Ja, ehrlich gesagt liebe ich es, wenn sich die Fellnasen so wohl fühlen und auch mit ihrem Gspänli oder Geschwister so gut verstehen; streiten und kuscheln. Was will man/frau mehr?

Das Wochenende darauf kam dann der nächste Abschied, aber zuerst hatten wir noch einen fauchigen Nestor. Die Woche war intensiv, da wir Frodo, Alba und Amur Ausstellungstauglich machen mussten. Das heisst, die ganze Woche war die Bürste nicht weit entfernt und an einem Abend kam dann das intensive Abtasten nach Verfilzungen. Frodo hasst es, Amur hat noch keine und ja Alba. Eigentlich hatte sie bis zur vorletzten Woche ein wunderschönes, filzfreies Fell. Dann mit ihrer Rolligkeit kamen auch kleine Knötchen und seither hat es irgendwo dann und wann mal wieder so einen fiesen Knoten. Sie hasst es auch, wenn wir an ihrem Bauch "arbeiten". Aber es muss sein. Nur noch intensiver war der "Duschabend". Amur hatte wenig Freude am Wasser, war aber ruhig und lieb. Alba beschwerte sich dauernd und lautstark. Ich erwartete schon nächtlichen Beschwerde-Besuch, aber glücklicherweise klingelte niemand... Frodo liess es wie immer ruhig über sich ergehen. So oder so waren nachher alle unglaublich flauschig und riechen fein.

Am nächsten Abend kam dann das Ausbürsten und oh Schreck, Amur's Schwanz war noch nicht trocken! Doch schliesslich waren wir Ausstellungs-fertig.

Da ich Kurs hatte, hatten wir zur Unterstützung meines Liebsten meine Patentante angefragt. So brachte ich alle nach Buchs SG, absolvierte mit ihnen die Eingangskontrolle bestehend aus einer kurzen Tierärztlichen Kontrolle und der Kontrolle der Impf-Ausweise. Dann verliess ich sie und musste mich gleich gehörig beeilen...

Am späten Nachmittag erhielt ich den freundlichen Zuspruch "weisst Du, wenn Du die Wäsche machen kannst, komm doch später, das ist schon OK." Also gut, waschen... Doch die Resultate habe ich schon vorher freudestrahlend entgegengenommen. Endlich ist mein Liebster "zufrieden", endlich ist "sein" Frodo "Champion". Und gemäss seiner Aussage, war Frodo wieder einer der grösseren Kater vor Ort. Doch davor kam eben noch die Richter-Wertung und die registrierte ich mit Erstaunen. Die Richterin meinte, dass Frodo jetzt das Maximum seines Gewichtes erreicht hätte, er hätte schon ein kleines Ränzli. Himmel, jetzt hat dieser Kater so lange immer leicht untergewichtig gelebt und jetzt wo er endlich einmal "ausgewogen" aussieht, sagt schon jemand er werde dick! Tz! Aber darüber mache ich mir keine weiteren Gedanken, im Wissen, dass sich das automatisch wieder reguliert, wenn die Wirkung des Stäbchens bei Frodo nachlassen wird. Und solange er dann beim Abnehmen keine Schwangerschaftsstreifen bekommt, darf es ihm jetzt gut gehen.

Nachdem Frodo (oder doch mein Liebster?) den letzten Richter nicht so mochte, fauchte und sträubte sich Frodo, als mein Liebster ihn aus dem Warte-Käfig holen musste. Doch die Bewertung selbst, liess er dann ruhig über sich ergehen. Naja, Männer, welcher Kater liebt nicht eine Frau als Richter?

Alba hingegen habe ich schon die ganze Woche gesagt, dass sie nominiert wird. Trotzdem hat es sie nicht davon abgehalten, dass sie sehr nervös war. Und trotzdem wurde unsere wunderschöne Alba als Schönste ihrer Klasse bezeichnet und wurde nominiert. Doch bei der späteren Nominierung verlor sie dann gegen einen Perser...

Da der grosse Käfig für drei etwas knapp ist, gab ich spontan noch eine alte Schachtel mit. Das würde ermöglichen, dass eine Katze im Karton sich verstecken könnte und eine darauf liegen könnte. Das würde etwas Platz sparen. Doch einer der ersten, der in die Schachtel wollte, war Frodo. Genau für ihn war der Durchgang zu klein. Sein Kopf blieb im Eingang stecken, er hob seinen Kopf und trug nun eine Schachtel... wir fanden es witzig, Frodo hingegen verstand gerade die Welt nicht mehr. Also mussten wir den Eingang vergrössern...

Amur und Frodo fühlten sich wie immer wohl, wenn ihnen alle Welt sagt, wie schön sie seien und Alba verkroch sich im Karton und wollte von all dem nichts wissen.

Kaum waren wieder alle Zuhause, wurde v.a. Frodo ausgiebigst von Nestor angefaucht. Himmel, war dieser schwarze Kater etwa eifersüchtig??? Aber HALLO! Nestor hasst doch Ausstellungen...???

Nun gut, Frodo verbrachte den Abend damit, Alba überallhin zu folgen und wollte dauernd nur das Eine von ihr. War die kleine Dame schon wieder rollig? Ja dann, damit auch Alba zur Ruhe kommen würde, durfte sie im Schlafzimmer übernachten. Wie immer liegt sie im Gräbli und wandert, mal mehr auf die eine und dann wieder auf die andere Seite. Einfach immer so, dass es "fair" ist. Doch nach 4h erwachte ich, weil sie sich gerade bewegte und da hörte ich ihn. Aha, Roomba hat wieder Nachtdienst. Ich stelle ihn ab und schlafe weiter. Dann werde ich nach 6h wieder geweckt und ich lasse Alba hinaus. Doch was diese Lady innerhalb von einer Stunde alles anstellen konnte, war... mmmhhh... nicht nett.

Alba muss auf den Topf gegangen sein und hatte noch Resten in ihrer schon beachtlich grossen Hose. Danach lag sie in der kommenden Zeit einmal in meinem Lavabo, auf dem Esszimmertisch war sie auch, auf der Küchenkombination und auf meinem Basteltisch. Überall hatte es Spuren... grusig! Und diese Arbeit wieder an einem frühen Morgen... Da Alba gestern am Ausstellungstag nicht auf dem WC war, ist dieses Erlebnis wohl verständlich. Und welche Katze geht schon vor allen Leuten in ein kleines Katzen-Schälchen aufs WC? Dafür ging die Putzens-Zeit den scheidenden Fellnasen ab und es blieb keine letzte Kuschelstunde... Sniff.

Die Fahrt war verhältnismässig ruhig. Als erstes durfte Amor einziehen. Er zieht zu Lilo, die noch gar keine Freude an ihm hatte. Hilfe! Eine Konkurrenz? Dabei ist Amor alles andere als eine Konkurrenz und wirklich einfach ein langbeiniger Liebling. Ich bin sicher, dass Lilo weiterhin ihre Aufmerksamkeit bekommt und der Chef bleiben wird. Amor ist da sicher sehr „gent“…

Auf eine völlig andere Situation trafen Amigo und Arnica. Hier stand gleich Nicki auf dem Pult und beobachtete erstaunt, dass zwei auf sein Klo gestellt wurden. Was passiert hier? Arnica sah wenig später das grosse Aquarium und bald waren die Zwei schon aus dem Zimmer und erkundeten weiter. Schliesslich landeten wir im Wohnzimmer und bald wurde mit ihnen gespielt. Sie waren im siebten Himmel und selig. Immer mal wieder macht der eine oder andere einen Ausflug und erkundet in einem sicheren Radius. Bald verlässt Arnica das Zimmer und geht in den nächsten Raum. Dort miaut sie dann laut, bis sie wieder zurück zum Spielen kommt. Da ich unbedingt den Colli Sam noch sehen wollte, durfte Sam auch noch in die Stube kommen. Er ist wirklich ein grosser Hund und war sofort total aufgeregt vor Freude. Amigo und Arnica hatten sich wegen der neuen Geräusche schon vorher versteckt. Doch kaum war Sam da, er wurde gehalten, kam Amigo hervor und ging mal ins Sam’s Richtung. Dann legte er sich in sicherem Abstand vor Sam hin und blieb… Erstaunlich, wie selbstverständlich und klar alles für Amigo und Arnica war. Aber vermutlich haben sie schon alles erschnüffelt oder von Nicki erfahren. Wer weiss…

Doch jetzt mussten wir uns schnell verabschieden, sonst wären mir die Tränen gekommen. Ja, wir hatten eine schöne Zeit mit den Kids und ich werde sie in den nächsten Tagen sehr, sehr vermissen. Ach ich vermisse sie jetzt schon… Amigo war mein treuer Begleiter und immer irgendwo in meiner Nähe. Arnica ist wirklich eine grosse Kuscheldamme. Einmal streichelte ich sie gefühlt lange, doch als ich gehen wollte, miaute sie mich zurück und ich durfte weiter streicheln. Sie hat schon jetzt ein dickes, flauschiges Fell. Amigo hat mehr ein samtenes Fell. Auch Amor kam regelmässig und holte sich seine Portion Streicheleinheiten. Wenn er kuscheln wollte, musste man sich Zeit nehmen, dann wollte er ausführlichst gestreichelt werden, am liebsten am Kopf. Ach einfach zum Verlieben. Und der Abschied tut weh…

Doch selbstverständlich ist der Auszug dieser Kids nun auch wieder eine Chance für Astor und Alpha. Endlich sind auch sie mehr „aufgetaut“, kommen zu uns und sind nun auch oft in unserer Nähe. Anka hingegen hat sich langsam von Amigo losgelöst – musste sie auch. Sie ist nun sehr selbstständig geworden, spielt zwar auch mit den anderen, aber liebt es auch, bei uns zu sein und folgt uns oft. Auch sie kuschelt nun gerne und miaut nun nicht mehr, weil sie nicht gehalten werden will, sondern weil sie mehr kuscheln will… witzig!

Einzig Amur ist und bleibt unser grosser Kuscheler. Am Samstagabend war er gefühlt etwas zickig. Ich nahm es ihm nicht übel und liess ihn einfach. Doch bereits am Sonntag war er wieder zur Stelle. Er muss am Morgen noch immer im Lavabo liegen und mir beim Zähnputzen zuschauen. Und am liebsten tabst er noch immer im nassen Lavabo herum. Nun ja. Doch letzte Woche war ich einmal ziemlich sauer auf ihn. Wir machten das Foto-Shooting beim Spielen und dabei bin ich niedergekniet. Da sprang mir Amur auf den Rücken und hielt sich mit den Krallen fest. Ich schrie auf. Ja, rutsch mir den Buckel runter bekommt eine neue Bedeutung.

Also zusammengefasst ist es wirklich schön zu wissen, dass die Kitten schöne Plätzli bekommen haben. Und noch schöner ist es, zu beobachten (jetzt aus der Ferne), wie die Kids auftauen, ihren Charakter festigen und zu eigenen Persönlichkeiten werden… Ja und es sind definitiv alle eigene Persönlichkeiten!

4 Elemente gesamt

Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt