AnNa's Welt
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Die Kranken-Geschichte...
30.12.2014 19:31:10

Zurück zu den drei Paketen, die wir letztes Mal bekommen haben. Endlich neues Spielzeug, endlich wieder Kartonschachteln. Man könnte meinen, dass unsere Katzen nur Kartonschachteln benötigen würden, dann wären sie zufrieden. Kurzfristig mag das wohl stimmen. Doch zuerst muss ich auspacken und dieses Mal haben wir ein volles Paket als Wundertüte erhalten. Da ist zum Beispiel neues Nassfutter zum Ausprobieren - obwohl ich mir geschworen hatte, dass es nichts Neues mehr gibt. Aber da ist auch neues Spielzeug. Als erstes bekomme ich die vibrierende Fliege in die Hand, die ich sofort auspacke und meinen Fellnasen vorführe. Die Fliege polarisiert. Ein Teil hat Angst davor und ein Teil ist mutig und muss ganz schnell mal mit der Pfote die Fliege touchieren. Aha, es passiert nichts, ausser dass die Fliege die Richtung ändert. Die Fliege wird verfolgt, aber katz weiss noch nicht so richtig, was sie von der Fliege halten soll...

Ich auch nicht. Denn als ich sie am Abend meinem Liebsten vorführen will, funktioniert der Aus-Knopf schon nicht mehr. Nun ja. Made in China. Spass und Spiel für eine Stunde...

Zurück zum Paket. Dort hat es noch einen 10cm Ball mit einer Maus dran. Sofort nehmen wir auch dieses Spielzeug in Betrieb, das dann wild durch die Wohnung kugelt, aber solch einen Lärm macht, dass es das Interesse nicht sonderlich weckt. Fehlkauf?

Aber noch ist die Schachtel nicht leer. Alpha hat sich bereits in der Schachtel platziert und versucht nun aktiv am Auspacken mitzuhelfen. Natürlich ist das nicht unbedingt in meinem Interesse, denn nun hat es in der Schachtel nur noch den neuen Vorrat an Cosma-Leckerlis. Und wie das so mit Vorrat ist, soll der noch etwas halten...

Nun haben wir drei leere Schachteln, eine neue Idee und noch 30min Zeit. Perfekt. Aus den drei Schachteln forme ich das Podest, das ich letztes Mal beschrieben habe. Das neue Kartonhaus wird sofort bewohnt und abwechslungsweise muss jemand das ausprobieren. Es ist auch das perfekte Versteck. Versteck für? Für Coonies und Alu-Kugeln. Ja. Alu-Kugeln sind noch immer ganz hoch im Kurs. Wieso kaufe ich eigentlich neues Spielzeug, wenn es auch Alu-Kugeln tun würden? Ja, wieso eigentlich?

Wenig später hatte ich ein paar Coonies, die ihre Fellnasen an meinem Schreibtisch-Möbel platt drückten. Sie versuchten etwas zu erhaschen, dass ich nicht sah und etwas mit den Pfoten zu erreichen, dass unerreichbar war. Okey, es scheint mal wieder an der Zeit zu sein, die Möbel zurecht zu rücken und zu sehen, was alles unter ihnen "versenkt" wurde. Schon wenig später kommen ein paar Alu-Kugeln zum Vorschein und noch anderes. Kaum sind die Kugeln befreit, beginnt ein Fussballmatch durch die Wohnung. Viel später, werde ich die Kugeln dann im Karton-Podest verstecken...

Mitte Woche kamen Frodo und Amur von ihren Ferien zurück. Amur hat es scheinbar mit Anlauf in die volle Badewanne geschafft, aber ansonsten standen alle Pflanzen und die Weihnachtsdekoration noch. Beim „Menschen-Essen“ seien die Buben vielfach auf der Eckbank gesessen und Amur wollte manchmal auch mitessen. Beim Fernsehen sassen die Buben im besten Fall bei ihnen auf dem Sofa, aber meistens wollten sie sich eine Person teilen und kämpften um den Platz näher am Kopf... Ja und bei allem was meine Mutter machte, stand Amur neben ihr. Nur einen Putzlumpen wollte er partout nicht in die Pfoten nehmen, was natürlich Reklamationen auslöste... Nun, wir arbeiten weiter an der Erziehung...

Als ich meinen Kuschelbär wieder in den Armen hielt, war ich schockiert. Himmel, wie kann sich ein Kater in so kurzer Zeit so verändern? Sein Fell war nicht mehr flauschig weich, nein, es war potent und fettig. Amur war nicht mehr der kleine Kuschelbär, er war körperlich gewachsen und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass er um die Hüften abgenommen hatte. Seine Augen waren gross und wirkten fragend. Was war passiert?

Ja, daran hatten wir nicht gedacht. Die neue, hormonelle Verhütung löste natürlich einen Hormon-Schub aus. Amur wurde quasi über Nacht zum kleinen Mann. Himmel, war ich erleichtert, dass wir diesen kleinen Mann kurzfristig in die Ferien geben konnten. Das war vermutlich für ihn die grösste Erleichterung. Denn kaum war Amur zurück, hing er - im besten Fall - an Ankas Rockzipfel und im anderen Fall wollte er sie besteigen. So konnten wir die Zwei nie unbeaufsichtigt lassen und mussten Amur weiterhin separieren. Glücklicherweise dauerte dieser Zustand nicht mehr als vielleicht noch eine Woche und gaaaaanz langsam bekomme ich mein Kuschelbärli zurück und Amur wird wieder ein Bube.

Kaum denke ich, dass wir alles überstanden haben, kommt etwas Neues, anderes. Ich bekam noch mit, dass am Samstag-Morgen unsere Wohnung ziemlich übel aussah. Überall hatte es entweder kleine weisse Fleckchen oder andere Flecken mit Erbrochenem. Was war jetzt wieder los? Glücklicherweise war mein Liebster Zuhause, während dem ich in die Schule ging.

Als ich am Abend nach Hause gekommen war, war die erste Frage: Liebling, ich habe geputzt, sieht man das?

Das sind diese Momente, wo Ehrlichkeit fehl am Platz ist und jegliche Motivation nehmen würden. Doch ich habe nur 15min Zeit, um mich umzuziehen und den Esstisch zu decken, bis unser Besuch kommt. Während dieser Zeit sehe ich, dass es im Badezimmer weisse Fleckchen hat und als ich in meinem Büro die Deko hole, sehe ich, dass auch die Kuh zum Erbrechen missbraucht wurde. Wieso müssen Katzen eigentlich immer auf etwas erbrechen und können nicht einfach auf den Plattenboden erbrechen?

Glücklicherweise war heute einer dieser seltenen Momente, wo 15min lange waren und wir sehr viel erledigen konnten. Es reichte auch noch, um meine Lieblinge zu begrüssen und mit - fast jedem - zu kuscheln. Auch mit meinem kleinen Wonneproben. Astor ist echt ein lieber Kater und er hat sooooo ein weiches Fell und er liegt oft soooooo entspannt auf meinem Schoss. Doch heute finde ich, dass er bleich aussieht. Klar, seine Fellfarbe haben wir als Rot angegeben, doch zwischenzeitlich haben auch wir gesehen, dass er Creme ist. Trotzdem, dass er sehr helle Fellfarben im Gesicht hat, er ist bleich im Gesicht. Er sieht irgendwie "käsig" aus.

Am Sonntag sind wir dann schon mehr alarmiert, als morgens wieder gefühlt die ganze Wohnung voll gekotzt war. Doch über den Tag hielten sich unsere Fellnasen gut und wir konnten nebst Astor und Alpha keinen evaluieren, der noch erbrochen hätte oder dem es schlecht gehen würde. Wirklich schlecht ging es Astor. Gut hatten die zwei sowieso einen Termin beim Tierarzt.

Wir waren glücklich, als es endlich Montag war. Eine Röntgenaufnahme zeigte, dass Astor nichts, einfach überhaupt gar nichts mehr in seinem Darm hatte. All unsere Versuche, ihn irgendwie "aufzupäppeln" waren gescheitert. Der kleine Mann wurde sofort an den Tropf gehängt und musste 24h daran bleiben. Sicher war sicher.

Alpha ging es besser, sie bekam eine Spritze zur Unterstützung, durfte aber wieder mit nach Hause. Da war das Fäden ziehen von der Kastration nur noch "Nebensache". Über den Tag verteilt versuchten wir stündlich die kleine Dame zum Fressen zu animieren. Es war, wie wenn sie fressen wollen würde, aber nicht könnte. Mittags vergass sie sich kurz und sie schlang ein paar Bissen hinunter. Doch sie frass so schnell, dass es nicht verwunderlich war, dass sie später einen Teil wieder erbrach.

Ich glaube, Alpha hat ihre festen Essenszeiten und dazwischen isst sie nichts. Sie scheint sehr konsequent zu sein. Auch meine Geheimwaffe mit den Cosma-Leckerli kam überhaupt nicht an. Das irritiert mich sehr! Alpha sieht nicht krank aus, aber wenn sie keine Cosma-Leckerli frisst, ist das ein Anzeichen, dass es ihr schlecht geht. Kaum hat sie doch noch ein bisschen gefressen, verkrümelt sie sich in einem unbeobachteten Moment im Klo, erbricht und macht aber auch ein dickes Geschäft. Hurra!

Doch wir haben noch eine Geheimwaffe auf Lager! Mein Liebster war extra für die Katz beim Metzger und hat Herz und Listen-Fleisch gekauft. Zum Abendessen gab es Herz. Ob das gut war, rohes Fleisch zu geben? Egal, Alpha frass min. 5 Stückli! Und sie erbrach min. 12h nicht mehr, was zum Verdauen reichte...

Doch einen Tag später ging es ihr noch immer nicht viel besser und auch sie musste beim Tierarzt an den Tropf. Astor war noch immer da und bei beiden wurden zig Tests gemacht, die zu keinem Ergebnis führten. Doch endlich konnten wir am Weihnachtstag unsere zwei Lieblinge abholen. Kaum Zuhause, folgte uns Alpha auf Schritt und Tritt. Wir konnten nirgends hin, ohne dass sie mitkam. Ja, so gab es einen kuscheligen Abend…

…der in einer Dusche endete. Nachdem Astor und Alpha zwei ganz grosse Portionen verschlungen hatten und es ihnen besser zu gehen schien, konnten wir es wagen. Ehrlicherweise stanken die zwei schon noch von ihrem Aufenthalt beim Tierarzt und so duschten wir sie. Beide liessen das mit Ruhe über sich ergehen und waren danach beschäftigt.

Ja, Katzen sind scheinbar wie kleine Kinder und man hat immer irgendetwas. Nachts im Bett sagte ich zu meinem Liebsten, weisst Du, dass das alles angefangen hat, als wir letzte Woche nochmals intensiv inserierten, um ein Plätzchen für Astor und Alpha zu finden? Zufall, Schicksal oder ist da eine Abhängigkeit? Egal, Hauptsache den Zweien geht es wieder gut. Was es wirklich war, ist uns absolut schleierhaft und leider auch kaum mehr eruierbar…

Frohe Festtage!
24.12.2014 15:03:32

Wir wünschen all unseren zwei- und vierbeinigen Lieben und Lesern wunderschöne Weihnachten, entspannte und erholsame Festtage!
Alles Liebe AnNa und Ihre Coonies

Kartonpotest
22.12.2014 09:43:52

Eigentlich dachten wir, wir hätten nach der Kastration eine müde Mannschaft Zuhause. Doch schlussendlich waren alle überdreht. Einzig Frodo hatte an Alpha gar keine Freude; er fauchte sie bei jeder kleinsten Gelegenheit und wenn er sie sah an. Vermutlich riechen frisch kastrierte Katzen anders?

Alpha hingegen war so kuschelig, dass sie ständig ihr Köpflein an uns rieb oder gestreichelt werden wollte. Sie konnte kaum von uns lassen, was uns doch sehr überraschte – und ziemlich beschäftigte.

Es waren selbst am nächsten Tag noch alle überdreht, sodass mir die Zeichen nicht gleich auffielen. Da wir Putz- und Waschtag hatten, durften uns am Morgen alle im Schlafzimmer besuchen. Einer nach dem anderen holte sich seine Portion Kuscheln ab. Zu meinem grossen Erstaunen waren zeitweise alle Jungs auf und neben meinem Liebsten. Selbstverständlich freute ich mich für ihn, war aber auch eifersüchtig, da die Jungs sonst zu mir kamen. Doch die grossen und kleinen zu beobachten, war auch spannend. Wenig später hatte ich dafür eine Mädchen-Parade und – zu meinem sehr grossen Erstaunen – wollten heute alle Mädchen mit mir kuscheln. Das ist eher selten so, da die Buben immer zuerst bei mir sind. Dementsprechend genoss auch ich die Kuschelzeit.

Später kamen auch die Jungs zu mir. Amur musste auch mir einen „Nasen-Stupfer“ geben. Doch dabei liess er es nicht, er musste auch noch in meine Nasen „beissen“. Hey, das finde ich weder nett, noch lustig! Mein Liebster meinte nur, dass er das schon bei ihm gemacht hätte. Und du hast nichts dagegen gesagt oder unternommen? Nein, ist doch süss… Soso… so beginnen kleine „Mödeli“!

Doch heute Morgen war eine leicht anders, was mir eben nicht sofort auffiel. Plötzlich sah ich vor meinen Augen, wie Amur zu viel Interesse an Alba zeigte und ich begriff schnell. Sofort packte ich die kleine Kuscheldame und separierte sie. Meine nächste Aktion war ein Telefonanruf und die darauffolgende eine kleine Zügelaktion. Amur und Frodo durften in die Ferien.

Anfangs hatten sie etwas Mühe, sich einzugewöhnen, doch abends zeigten sie sich bereits wieder von ihrer kuscheligen Seite. Scheinbar wollten beide zur gleichen Zeit kuscheln, was dann körperliche Engpässe gab, da sich beide gleichzeitig auf die Brust meiner Mutter legen wollten. Und natürlich kam am nächsten Tag schon die Reklamation; zu viel Nähe, zu viel Haare… ;-) übersetzt heisst das, meine Eltern haben die zwei genossen – und umgekehrt.

Nur den Besuch der Enkelkinder haben die zwei überhaupt nicht genossen. Der kleine Ben ist vermutlich gleich gross wie Frodo, was Ben ängstigte und Frodo irritierte. Das darauffolgende Weinen löste dann aus, dass es sowohl der grosse Frodo als auch Amur sich unter das Sofa verzogen. Wie Frodo das geschafft hat, bleibt mir ein Rätsel.

Am Wochenende hatte ich das Gefühl, dass unsere Wohnung frisch war und so zündete ich Kerzen an. Eigentlich sind unsere Coonies Kerzen-erprobt und jede hat schon an einer Kerze versucht zu schnüffeln – mehr oder weniger nah – und sich dabei Schnauzhaare angesengt oder nicht.

Doch abends wollte Alpha unbedingt wieder um uns sein und strich ihren Körper an allem, was sich gerade vor uns auf dem Tischlein anbot. Da war eine Kartonschachtel, die wir gerade auspackten, als ich plötzlich ein Räuchlein aufsteigen sah. Ich wusste, dass noch keine Kerze fertig gebrannt hatte und suchte, von wo das Räuchlein kommen könnte. Da sah ich es! Alphas Schwanz hatte zu „schmörzelen“ begonnen. Hilfe!

Schnell ging es zum Lavabo, wo wir die Asche aus dem Schwanz bürsteten und den Schwanz nass machten. Alpha scheint, das alles nicht verstanden zu haben und freut sich über die Nähe und die Streicheleinheiten. Glück gehabt! Alles gut gegangen. Nur stinkt unsere Wohnung nun fürchterlich. Auf alle Fälle ist nun glasklar, warum Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen dürfen…

Setze ich mich an meinen Pult, habe ich allzu bald jemand, der auf meinen Schoss möchte. Wenn Astor nicht schläft, ist er ja so anhänglich und kuschelig. Hilfe, wie kann ich mich nur je von diesem lieben Kater trennen? Astor steigt auf meinen Schoss, selbstständig, platziert sich und schnurrt. Ich kuschle mit ihm. Irgendwann liegt er mit dem Rücken auf mir und ich knuddle seinen Bauch. Er streckt beide Arme nach meinem Gesicht – und das alles immer ohne Krallen! Er liebt es, meinen Kopf mit seinen Pfoten zu halten und meine Haare zu lecken. Ich vermute, das ist sein Liebesbeweis. Natürlich könnte ich auf das Haare schlecken verzichten, aber ich fühle mich geehrt und gerührt, DASS er das macht… Astor hat eine unglaublich grosse Geduld mit mir und bleibt total lange schnurrend bei mir…

So hat sich das Verhalten unserer kleinen Familie während Frodos und Amurs Abwesenheit wieder ganz verändert. Die drei Kleinen streichen oft um meine Füsse und wollen ihre Aufmerksamkeit, während dem ich darauf achten muss, dass ich nicht stolpere. Nestor verfolgt ständig Gini, die fühlt sich bedrängt und faucht. Das liebt Nestor und dann beginnt die Jagd durch die Wohnung. Überhaupt ist Nestor gerade ein grosses Schlitzohr… Jeden Abend während dem wir essen, muss er am Türchen zur Fressbox kratzen und jeden Abend schiebt ihn dann mein Liebster rein und jedes Mal passt ihm das dann nicht und er kommt sofort wieder raus. Vielleicht brauchen die zwei das Ritual?

Nachdem nun Zita Woche für Woche jeden Abend nach dem Fressen in den oberen Stock entwischte und erst vor dem Duschen wieder runtergelockt werden musste, verzieht sie sich neuerdings gleich in mein Büro. Da müssen nämlich noch immer alle mitkommen, damit mein Liebster währenddessen die Wohnung lüften kann. Das ist dann auch unsere Spielzeit. Dabei hat jeder sein Lieblingsspielzeug und ich muss abwechseln. Das von allen heissgeliebte Federspielzeug mit dem Glöggli ist leider schon ziemlich ramponiert. Auch der Fussball-Ball hat schon seine gefühlten letzten Tage. Dann ist da das neue Lederspielzeug, das alle haben wollen. Schnell beissen sie sich im Stoff fest und wollen diesen dann wegtragen. Alba und Frodo knurren dann sogar!

Was zu meinem grössten Erstaunen auch heiss begehrt ist, ist Alufolie. Kaum packen wir mal etwas in Alufolie, steht Zinka wartend vor uns. Sie will dann einen Resten zu einer Kugel geformt und spielt damit Fussball. Das hat sie schon früher gemacht und Amur hat es ihr abgenommen. Wenn Amur einen Aluball fand, gehörte er ausschliesslich ihm und nur er durfte spielen. Dann hatte es jeweils mindestens drei Mädels drumherum, die auf ihre Chance gewartet hatten. Jetzt war das natürlich ganz anders, da Amur noch in den Ferien war. Die Mädels genossen ihr Fussballspiel und es ging in unserer Wohnung ganz wild zu und her…

In den letzten Wochen haben wir von unseren Vorräten gelebt – mit allem. In den letzten Monat hatten wir einen solch grossen Bedarf von allem, dass wir immer auf Vorräte bedacht waren, um keinen Engpass zu haben. Da haben wir den Zeitpunkt verpasst, wo wir plötzlich weniger brauchten. Dieser Zeitpunkt kam so plötzlich und schnell…

Welche Vorräte? Alle. Zum einen ist da das Katzenstreu. Seit die Kleinen auch schon gross sind, nimmt die Anzahl Geschäfte ab und die Häufchen werden dafür grösser. Uns erstaunen die Vergrabungskünste aller immer wieder. Aber auch Frodo hat seine Gene weitergegeben und nicht alle vergraben ihr Geschäft art- und menschengerecht.

Die anderen Vorräte sind die Futtervorräte. Zeitgerecht war das nasse Kittenfutter bis zur Kastration fertig. Jetzt haben wir nur noch wenig Trockenfutter und dann ist auch dieses Thema beendet.

Also und so kam diese Woche eine neue Lieferung Futter und natürlich auch wieder ein paar neue Spielzeuge. Doch vom Spielzeug schreibe ich nächstes Mal. Denn eigentlich ist nie das Spielzeug das Spannendste, sondern die Schachteln. Die drei Schachteln habe ich zu einem Podest zusammengeklebt. In der obersten Schachtel ist der Eingang auf der Seite, vom Podestplatz zwei und gleich beim Eingang hat es einen weiteren Eingang in die untere Schachtel und dort hat es den Eingang zur dritten Schachtel. Also es haben tatsächlich im Minimum drei Katzen in diesen drei Schachteln Platz. Der Eingang ist nicht riesig und wirklich nur für die Kleinen. Es ist das perfekte Versteck! Ja und jetzt verstecke ich dort das Spielzeug – oder aktuell gerade den Aluball…

Kastration
14.12.2014 18:21:39

In dieser Woche standen grosse persönliche Veränderungen an. Alpha, Astor, Amy, Aris, Amor und Aladin wurden kastriert. Glücklicherweise verlief die Operation bei allen gut und alle waren bereits innert kürzester Zeit quickfidel.

Bei Aris war die Kastration dringend nötig. Der grosse Mann hat aus mir unerklärlichen Gründen eine Blasenentzündung bekommen und wenig später Bea auf ihr Bett markiert! Eine Unverschämtheit! Dafür gehen Aris und Amy völlig unkompliziert mit Philipp im Rollstuhl um. Und wenn Philipp zu Besuch da ist, ist er hin und weg von Aris und Amy – wie Bea. Für ihr Mann hingegen sind Katzen ok… doch der grosse Aris hat ihn beeindruckt…

Doch Aris hat es faustdick hinter den Ohren. Vorletzte Woche war er scheinbar etwas überdreht und ist dabei auf den Fenstersims gesprungen. Da Bea gerade die Wohnung lüftete, war das Fenster offen, Aris hat sich scheinbar verspekuliert… und ist versehentlich aus dem Fenster gesprungen. Glücklicherweise wohnen sie „nur“ im ersten Stock. Aris war ob der neuen Umgebung etwas verängstigt und Bea fand ihn schnell. Nun hoffen wir, dass der grosse Mann nicht auf den Geschmack kommt…

Besonders gefreut hat uns das Foto von Lilo und Amor. Endlich liegen die Zwei auch beieinander und jagen sich nicht nur durch die Wohnung. Hier erreichte uns folgende Textnachricht: „Amor geht es gut, ja sehr gut. Gestern wog er 4200g, ist sehr lebendig, dann wieder mega verschmust, aber auch ein Schlitzohr: wartet ab ob ihn Lilo sieht und springt dann als erster in ihr Körbli oder auf mich, präsentiert dann wie wohl er sich bei mir fühlt. Wenn sie sich dann ein anderes Plätzli sucht, schläft er entspannt eine Runde bei mir. Amor frisst wie ein Weltmeister, hat alles gern, mittlerweile auch wieder das Trockenfutter.“ Also ist und bleibt Amor ein Schlitzohr! Doch natürlich sind wir sehr erleichtert, dass er wieder zugenommen hat und natürlich nun auch wieder Trockenfutter frisst! Eine grosse Erleichterung…

Nur sein Mami macht uns Sorgen. Zita hält ihr Gewicht beharrlich und nimmt partout nicht zu. Wir wären so glücklich, wenn dieses kleine Katzenmami endlich etwas auf die Rippen bekäme. Natürlich ist sie immer und sofort zur Stelle, wenn wir in der Küche hantieren. Doch was sie auch frisst, sie nimmt nicht zu. Neuerdings frisst sie auch wieder diverses Trockenfutter – und nicht mehr nur von einem. Doch auch das nützt nichts.

Auch Alba nimmt gerade nicht zu. Mit der ersten grossen Rolligkeit und der durchgemachten Erkältung scheint sie mir wie in ihrer Entwicklung stecken geblieben zu sein. In der Zwischenzeit ist sie wieder putzmunter und stellt auch schon wieder einiges an. „Früher“ war sie so ein liebes Kätzlein. Doch nun sind auch unsere Kids im Teenie-Alter und Alba macht bei allem Schabernack mit… Nur wenn Amur sie angreift, was ziemlich oft vorkommt, dann liegt sie unterwürfig vor ihn hin, obwohl sie älter und grösser ist. Zita und Zinka wehren sich, sie nicht. Dafür wehrt sich Alba gehörig und fast schon zu oft gegenüber Frodo. Kommt er in ihre Nähe, hat er allzu bald eine Tatze im Gesicht. Die Zwei vertragen sich überhaupt nicht, wenn sie wach sind. Handkehrum wenn sie müde sind, können sie beieinander schlafen und haben ähnliche Lieblingsplätzchen.

Was wir mit Amurs Potenz machen, wissen wir noch nicht. Wir wissen, dass die Verhütung bei Frodo noch bestens funktioniert. Seine Hoden sind klein und schrumpelig – wie es aktuell gerade sein soll. Doch wir wissen genau, dass wir im Moment keinen potenten Kater „gebrauchen“ können und grosse Vorsicht geboten ist. Alba war bereits einmal rollig und wir wissen nicht, wann sie wieder zu rollen beginnt. Das kann bei einer Kätzin von alle 1-2 Wochen bis einmal jährlich sein und nach einmal Rolligkeit kennen wir ihren Rhythmus noch nicht. Insofern würden wir sie gerne weiter rollen lassen, aber das geht natürlich überhaupt nicht, wenn Amur gerade seinen Körper „entdeckt“. Auf das Risiko hin, dass Amur seine Potenz ganz verliert, bekam auch er ein „Stäbli-Implantat“ (wie Frodo). Ja und jetzt warten wir einmal, was passiert.

Morgens muss Amur IMMER sofort von mir gekuschelt werden. Dann liegt er selig in meinen Armen und schnurrt. Stelle ich ihn wieder ab, steht er sofort wieder stramm vor mich und prüft, ob er nicht doch noch einmal auf meinen Schoss kommen kann. Nur schon die leiseste Hoffnung lässt ihn zurück auf meinen Schoss springen. Klappt das nicht, wird gestritten. Doch morgens klappt das noch nicht so, weil meistens alle zu müde sind. Schlussendlich probiert er es bei Frodo, doch hier schmeisst er sich mehr vor Frodo hin und Frodo putzt ihm dann seinen Kopf. Hört Frodo damit auf, beisst Amur ihn, bis Frodo wieder putzt… Ja, Amur ist wirklich eine Nummer für sich und kann es mit allen.

Unsere grosse Kommunikatorin ist nun Anka. Sie steht miauend vor uns, wenn wir sie halten, miaut sie, wenn sie sich wehrt, miaut sie, wenn sie Hunger hat, miaut sie, wenn sie schnurrt, kann sie miauen… ich glaube, sie kann einfach immer miauen. Anfangs dachte ich, dass sie protestiert. Doch mittlerweile miaut sie selbst dann, wenn sie uns etwas erzählt. Leider weiss Siri auch nicht, was sie uns sagt und auch die Spracherkennung hat uns noch nicht weitergeholfen. Aber wir arbeiten an der Verständigung – und bislang hat Anka scheinbar bekommen, was sie wollte.

Wenn ich abends noch an meinen Arbeitstisch sitze, kommt meistens u.a. Anka und leistet mir Gesellschaft. Dann liegt sie neben meinem Notebook und würde am liebsten auf meine linke Hand liegen. Ich streichle sie, schiebe sie aber auch immer wieder von der Tastatur herunter. Will sie mitschreiben, gibt es fürchterliche Wortkombinationen – um nicht zu sagen, eine Buchstabensalat. Als ich kurz aufstehen wollte, wurde ein Abendessen draus. Als ich wieder zurückkam, lag Anka auf der ganzen Tastatur ausgebreitet…

Begeistert bin ich von Astors Entwicklung. Dieser kleine Mann schläft, wenn er schläft – tief und fest. Doch wenn er wach ist, streicht er oft um unsere Beine, liebt es gehalten zu werden oder bei uns zu sein. Er ist ein unglaublich grosser Kuscheler. Doch ist er einmal in meinen Armen, dann will er immer noch mein Gesicht halten mit einer oder beiden Pfoten. Dann muss er noch meine Haare putzen und vielleicht noch mein Gesicht. Er kann einfach nicht nur gekuschelt werden. Sein neuester Tick ist, dass er immer zuerst auf meinen Bürostuhl sitzen will. Manchmal liegt er dann an meinem Rücken und manchmal kommt er auf meinen Schoss – Hauptsache Nähe!

Auch mit Alpha haben wir schon viel entwickelt. Zwischenzeitlich kann sie schon sicher min. fünf Minuten in unseren Armen liegen und sich einfach streicheln lassen und dabei wie eine Weltmeisterin schnurren. Sie hat ein unglaublich langes, flauschiges Fell. Doch am Liebsten hat sie die Streicheleinheiten noch immer am Kopf… Ist sie eine Kopf-Katze?

Unsere Coonies zu beobachten ist weiterhin das Spannendste. Was uns eigentlich schon lange klar war, wir aber trotzdem nie so wirklich bewusst ausgesprochen hatten, sind die Art, wie unsere Coonies fressen. Klar, zum einen haben wir „die mit den Pfoten“ fressen. Eine Macke, die bei Milch fürchterliche, spritzige Konsequenz hat. Auch klar ist, dass es die „ruhig an einem Ort-Fresser“ gibt und jene, die wie Astor zuerst in jedem Teller probiert haben müssen, bevor sie irgendwo stehen bleiben und alles in sich verschlingen. Letztere Gattung bringt immer ziemlich viel Unruhe in die Fressordnung. Auch gibt es die langsamen und extrem-langsamen Fresser (wie Nestor). Doch all das meine ich nicht. Vermutlich gibt es noch eine Kategorie „Genuss-Katze“, vom Genussmenschen abgeleitet. Wir haben nämlich auch Coonies, die mit geschlossenen Augen fressen…

Ja und nachmittags kehrt dann wieder Ruhe ein und ich kann arbeiten. Zita lag schon lange in ihrem Nestlein und warte auf mich. Zinka, Nestor und Frodo durften noch kurz auf den Balkon und ihr Fell war danach ganz kalt. Nestor liegt nun irgendwo, Zinka liegt auf „ihrem“ Stuhl, Frodo hat es sich in der Holzkiste bequem gemacht, Anka schläft im Fellkissen und Alba und Amur schlafen vor meinem PC. Alpha und Astor habe ich dann auch zu mir geholt, da sie bei meinem Mittagessen eingeschlafen waren. Ich hatte sie bei Anka abgesetzt, aber da gefiel es ihnen nicht. Wenig später schon lag Astor auf meinem Bürostuhl und Alpha auf meinen Unterlagen. Doch auch diese Situation hat sich einiges später geklärt: Alpha musste sich noch zwischen Alba und Amur quetschen. Astor liegt mir nicht mehr am Rücken, sondern nun auf meinem Schoss – genau, wie ich es mir gewünscht hatte. So bekomme ich jetzt schön waaaaaaarm…

Zahnwechsel
08.12.2014 15:07:58

Diese Woche haben wir fast keine Fotos gemacht. Unsere Kamera ist im Service und wir müssen uns erst wieder an das Fotografieren mit der kleinen Kamera gewöhnen. Doch dafür hatten wir eine strenge Woche und genügend zu tun...

Astor hatte Durchfall. Stimmt. Jetzt ist genau die Zeit des Zahnwechsels! Wir haben sogar wieder Backenzähne gefunden! Doch dies wohl eher zufällig...

Zurück zu Astor. Ja, auch er hatte den Zahnwechsel und vermutlich deswegen hat er auch mehr geschlungen, als gebissen. Das Resultat kam allzu bald. Irgendwann stand er neben mir und ich begann zu schnüffeln. Wer stinkt den hier und warum? Zeig mal, Astor. Oje... Nun ja... das war am Sonntag vor einer Woche gewesen...

Eigentlich hatten wir genug Arbeit. Wir hatten Besuch gehabt, die Abwaschmaschine war ausgestiegen und in der Küche türmte sich das Geschirr. Dazu kam, dass wir beide ziemlich verletzte Hände hatten, weil wir die Abwaschmaschine versucht hatten zu flicken und uns an deren scharfen Kante arg geschnitten hatten. Also sagte ich: "duuuu Schaaaatz, ich geh mal duschen...". Für Astor war das Duschen nicht das Schlimmste auf Erden. Es war nicht seine grösste Freude, aber er erduldete es. Es dauerte eine Weile, bis der kleine Mann sauber und danach wieder ein Flauschi war. Frisch geduscht war er nun ziemlich überdreht... als würde in das schnelle herumspringen trocknen.

Astor ist ein riesen Kuschelkater. Er ist unglaublich süss, wenn er kommt, sich selbst auf meinem Schoss platziert und dann geniess und schnurrt. Doch nachmittags, da schläft er. Tief und fest. Wenn ich nachmittags in meinem Büro arbeite, dann schläft er irgendwo in meiner Nähe. Ansonsten sind seine Plätzchen überall. Schläft Astor, schläft er absolut tief und fest.

Genau wie seine Schwester Alpha. Auch sie schläft gerne in meiner Nähe oder verzieht sich an unauffindbare Örtli und auch sie schläft dann tief und fest.

Anka hingegen läuft uns eher mal nach und schläft dann an Ort und Stelle, wo wir sind und kommt dann wieder mit, wenn wir weiterziehen. Ist sie wach, liegt sie im besten Fall neben mein Notebook. Das Lieblings-Hobby von Anka und Zinka ist, dass sie vor den Bildschirm auf die andere Seite durchlaufen wollen. Dort hat es – zwischen Bildschirm und Tastatur – ein Band von vielleicht 2-3cm, das dafür herhalten muss. Bei Zinka klappt das - meistens. Eben letzte Woche hat sie den ersten Schritt so gelegt, dass sie mir mein Notebook abstellte. Mmmhhh.... was ist hier die versteckte Botschaft???

Anka hingegen möchte sich am liebsten auf die Tastatur legen, so auf die A-Q-Y-S-W-Region... sehr unvorteilhaft zum Weiterarbeiten... also haben wir uns arrangiert, ich streichle ihr ab und zu den Kopf und sie darf danebenliegen. Jedes Mal wenn wieder ein Streicheln fällig ist, werde ich mit einem Miau dazu aufgefordert. Klare Botschaft!

Gehe ich auf die Toilette, erwacht Amur und folgt mir sofort. Jetzt ist seine Minute zum Kuscheln. Ich habe ich schon ein paar Mal erfolglos gesagt, dass er auch an anderen Orten kommen darf. Nein, unter Tags, muss ich zu ihm. Doch auch er schläft dann meistens tief und fest - einfach beeindruckend, wie alle so tief und fest schlafen können. Bei Amur hingegen habe ich das Gefühl, einen Wachstumsschub verpasst zu haben. Unglaublich, wie alle vier in der letzten Zeit gewachsen sind. Amur habe ich letzthin gehalten (notabene wie ein Baby) und beim Streicheln fielen mir seine grossen Pfoten auf. Ja klar, wenn er sie dehnt, sind sie noch grösser, aber sie sind so schon riesig...

Zurück an meinem Arbeitsplatz will Amur wieder schlafen und ich kann weiterarbeiten - denke ich. Wenig später steht ein 9kg-Frodo neben mir. Himmel, ist dieser Kater schon riesig! Ja, er hat gerade seine Vorderpfoten auf meiner Stuhllehne und nun will er gestreichelt werden. Nein, es reicht nicht, dass er hier so vor mir steht, mit einem Satz ist unser Riese auf meinem Pult und platziert sich so, dass sein Kopf beim Schreiben auf meinem linken Unterarm liegt. Ob ich heute noch zum Arbeiten komme?

Am Sonntag hat uns unsere vierbeinige Mannschaft ziemlich unterhalten. Zinka war überdreht und hat so ziemlich alle damit angesteckt. Sie sprang von einem zum anderen Ende der Wohnung, rauf und runter und als ich sie mal kurz halten wollte, integrierte sie auch mich in ihr Spiel und spielte Fangen mit mir. Als sie in diesem Spiel einmal von Amur gejagt wurde, beobachteten wir, wie sie um die Ecke bog, die Kurve so erwischte, dass sie vor dem kleinen WC zum stehen kam. Amur hingegen war ihr dicht auf den Fersen und erwischte die Kurve so, dass er sich vorher an der Wand abbremste und weitersprinten konnte. In dieser kleinen Nuance liegt die Wende: Zinka lässt Amur vorbeiziehen und verfolgt nun ihn - statt umgekehrt. Welche Wende :-)

Gini verkroch sich den ganzen Sonntag im Kleiderkasten. Da davor fast täglich Krawatten vor statt im Kasten gelegen hatten, hatten wir letztes Wochenende alles umgeräumt. Wir haben noch ein altes Bettduvet erhalten und die Kleider in diesem Kastenteil alle eingeklappt. Jetzt sieht man / katz in der untersten Etage des Kleiderkastens nur noch Duvet. Gini scheint es auch zu gefallen - und uns erst recht. Endlich keine Kleider mir ausserhalb des Kastens...

Auch Zita verzieht sich zum Schlafen. Doch wehe, es könnte etwas zum Essen geben, da steht sie sofort stramm in der Küche. Gestern hat allerdings die feine Gesellschaft nicht schön ausgefressen. So haben wir kurzerhand den Milchpack über den Futterresten fertig gemacht, in der Hoffnung, dass beim Milch trinken die Futterresten gleich mitkommen. Damit nicht wieder alles verspritzt ist, bekamen die Mädels die Milch in der Futterbox. Astor hat einen Riecher für Milch und steht wenig später auch da. Ja, Milch wird geliebt...

Nachmittags hatten wir das Bedürfnis nach Licht und Wärme. Unsere Kerzen-Saison hatte eigentlich schon begonnen. Nichts desto trotz ist es für unsere Vierbeiner total spannend, wenn wir Kerzen anzünden. Sofort müssen sie am Kerzlein riechen und halten dann glücklicherweise schnell Abstand. Doch am Abend erst habe ich gesehen, dass sich nicht alle an diesen Abstand gehalten haben. Ein Teil von Amur's Fühlerhaaren sind "geschmörzelet". Wer nicht hören will, muss fühlen.

Ja und dazu war wieder einmal das Putzen angesagt. Vor einer Woche hatten wir einen schönen Adventskranz gekauft. Er war auf einem langen Brett und mit Moss verziert. Die ganze Woche über lag immer mal wieder Moos irgendwo in der Wohnung - im Optimalfall - oder meistens auch noch in den buschigen Schwänzen. Ob das ein Hinweis war, dass diese Fellnase auf dem Tisch war? Nicht mit Garantie...

Kurzerhand haben wir am Samstag diesen "Adventskranz" in Klarsichtfolie eingepackt. Am Sonntagmorgen war dann die erste Reaktion meines Liebsten, "Duuu Schaaaatz, sie haben die Klarsichtfolie nicht geknackt...". Stimmt. Dafür ist nun die Erde des Weihnachtssterns ausgegraben...

Also kam das Putzen gerade recht und nun ist die ganze Wohnung wieder bereit für neue Schandtaten.

Vermutlich hatte ich gerade eine wachere Phase, als ich es um 3.15h knallen hörte. Im Schlaf konnte ich nicht beurteilen, ob das nun ein lauter oder "normaler" Knall war. Also stand ich ohne zu überlegen auf und sah nach. Himmel, hier waren ja alle wach!!! Auf den ersten Blick sah ich nichts grosses, dass umgefallen wäre. Also konzentrierte sich meine müden Lieder auf den Boden und siehe da: Alba stand stolz wie ein Jagdhund neben seiner Beute und schien zu sagen "sieh, da ist es". Ja, die Zeitschaltuhr wurde runter geschmissen. Bloss, wer war wieder auf dem verbotenen Esstisch? Nicht überlegen, weiterschlafen...

5 Elemente gesamt

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