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Fellhosen
27.02.2014 15:57:23

Morgens wartet Zinka meist schon vor unserer Schlafzimmertüre auf uns. Oft stehen bald alle vier schön in einer Reihe und warten, bis sie von meinem Liebsten den Kopf gestreichelt bekommen. Gini, seine Liebste, ist in dieser Stunde nun sehr anhänglich und will dauernd in seiner Nähe sein. Kommt eine andere zu nahe, wird gefaucht! Zita hingegen kommt zu mir, streicht um meine Beine und will gestreichelt werden. Manchmal wirft sie sich auch wie ein Hund vor mich und schnurrt. Doch immer wieder muss sie nachsehen, dass auch niemand anders kommt. Dann streicht sie wieder um meine Beine und ich darf ihren Kopf streicheln. Dann wieder ein schneller Blick zur Türe hinaus, ob noch immer niemand kommt und dann darf ich sie wieder streicheln...

Kommt jemand, wirft sie sich wieder wie ein Hund auf den Badezimmerteppich und beginnt mit ihrer Körperpflege. Schmuseminute beendet. Ich habe mir immer einen kleinen Hund gewünscht, nun habe ich einen. Oft kommt es noch vor, dass Zita vor der Körperpflege noch alles rundherum abschnüffelt.

Auch Zinka ist eine Schnüffel-Katze. Sie muss sich am morgen entscheiden, wem sie folgen will. Für sie ist das eine schwere Entscheidung, die ihr nur manchmal vom Futterautomaten abgenommen wird, wenn der genau in diesem Moment öffnet... Doch zurück zum Schnüffeln. Zinka schnüffelt bei jedem bei der Nase oder am Hinterteil / Schwanz. Es scheint, als wolle sie dort die „Post abholen“. Letzthin sah ich, wie sie bei Gini an der Nase schnüffelte und auf einmal einen riesen Satz nach hinten machte, ohne dass Gini auch nur etwas getan hätte – was schon abnormal war. Wahrscheinlich hat Zinka mit einem Gefauche gerechnet. Doch Zinka schnüffelt nicht nur bei den anderen Coonies, nein, sie schnüffelt auch uns ab. Wenn sie beim Kuscheln auf meiner Brust steht, muss sie immer an meinen Haaren schnüffeln. Holt sie hier auch meine Post ab? Gestern hat mich dieses Biestlein sogar in die Haare gebissen – beim entspannten Kuscheln!

Abends beschwerte ich mich deswegen bei meinem Liebsten. Doch er strahlte nur und meinte, ja, dass machen Zinka und Frodo bei ihm. Das seien ihre Liebesbeisserchen! Soso! Hier haben wir die Quelle der Unart. Wie kann man etwas verbieten, dass der eine liebt und scheinbar so „antrainiert“ hat? Ich werde wohl in Zukunft auf meine Haare/Kopf achtsamer sein müssen, um nicht wieder attackiert zu werden...

Gini hingegen zelebriert noch immer ihre Schwangerschaft. Nach der überdrehten Zeit, kam nun die „Bauch-zeigen“-Zeit und jetzt kommt die Zeit der Ruhe. Keiner darf ihr zu nahe kommen. Falls ein Vierbeiner zu nahe kommt, wird gefaucht. Falls wir sie halten oder tragen, wird gejammert, geweint, gefaucht und... Hauptsache Lärm! Nun ja. Seit ihrer vielleicht 2. oder 3. Schwangerschaftswoche hat sie wieder Durchfall. Sie frisst wie ein Mähdrescher und das kommt halt auch so wieder raus. Mit ihrer Wehleidigkeit wurde es immer schwerer, ihr nach ihrem Geschäft den Hintern zu putzen und der sah immer schlimm aus – oder danach unsere Wohnung. Natürlich hatte ich irgendwann genug davon und sie musste am Hintern wieder Haare lassen. Und ja, sie weinte fürchterlich während dieser Prozedur. Doch seither haben wir ein entspannteres Verhältnis und sie nun – meistens – einen sauberen Hintern.

Letzthin war ich alleine Zuhause und wie immer wartete vor dem zu Bett gehen Gini vor der Türe. Also liess ich sie hinein. Da ich noch etwas holen musste, kam ich erst später nach. Gini versteckte sich noch immer unter dem Bett. Sie kam erst hervor, als ich im Bett lag. Danach hörte sie nicht mehr auf, auf dem leeren Bett zu „träbelen“. Das ist bei uns eine sehr weibliche Angewohnheit und scheint sehr zu entspannen. Dazu schnurrt sie laut und selbstzufrieden. Überhaupt hört Gini nicht mehr auf zu schnurren, sodass ich irgendwann Ruhe zum Schlafen brauche...

Als ich an einem späteren Tag nach Hause kam, war alles schön und ruhig. Wie gewohnt fütterte ich alle zum Abendessen. Auch Zinka frass wie gewohnt. Dann war sie fertig und wie auf ein Kommando begann sie zu rollen. Einfach aus dem Nichts heraus! So fühlte es sich zumindest an... Haben wir eine rollige Dame im Haus, wird selbst aus dem liebsten Kater ein triebgesteuertes Tier. Dann ist es vorbei mit der Ruhe. Zinka will unbedingt zu Frodo und Frodo weint, weil er unbedingt zu Zinka will. Dann kann einzig Nestor noch helfen, dass Frodo wenigstens im Katzenzimmer nicht weinen muss. Wahrscheinlich sagt er ihm dann, hey, komm, sie ist es nicht der Wert. Du bekommst sie eh noch, hab einfach Geduld...

Dann kommt mir in den Sinn: Tags zuvor kam mein Liebster voller Freude zu mir und sagte mir, dass Zinka freiwillig zu ihm auf die Brust gekommen sei, sich lange streicheln liess und kuscheln wollte. Als ich ihm am nächsten Tag von ihrer Rolligkeit erzählte, war es klar, dass sie kuscheln kam. Bei ihr gehört das irgendwie einfach zusammen.

Schon vor einiger Zeit schimpfte mein Liebster fürchterlich. Er meinte, dass jemand sein Geschäft ausserhalb des Klos gemacht hätte. Ich staunte sehr über diesen Vorwurf, zumal unsere Vierbeiner schon seit geraumer Zeit „stubenrein“ sind. Bereits am nächsten Tag kam mein Liebster und meinte, jemand würde im Klo an die Deckelwand pinkeln. Nun das hörte sich bereits anders an und schon am dritten Tag war es kein Thema mehr. Seither findet immer mal wieder eine Dame den hintersten Platz am besten für ihr Geschäft geeignet und meist klappt auch alles bestens, nur manchmal war es einfach zu steil gepisst…

Zinka hingegen hat einfach zu viel Fell, oder zu grosse Fellhosen. Sie hat immer irgendwelche Spuren, resp. pinkelt über ihr Fell. Auch Nestor hat diese grossen Fellhosen, doch bei ihm klappt es nun meistens. Manchmal hängt noch ein Tröpfli an einem Fellzipfel, dass dann beim ersten Sprung runterfällt – glücklicherweise meistens vor dem Katzen-Klo. Zita macht mir hingegen grosse Sorgen.

Letzthin gab es mal wieder Leber unter das herkömmliche Futter gemischt. Ich vergass die Resten tags darauf und verfütterte dann die vielen Resten am dritten Tag. Zu lange möchte ich Innereien nicht aufbewahren. Tags darauf schwöre ich mir, so viel Frischfleisch gibt es nie mehr... bis zum nächsten Mal. Frischfleisch gibt Durchfall; wenig Frischfleisch macht ihnen nichts, viel Leber gibt viel Durchfall. Das löst bei Zita aus, dass bei ihren Fellhosen der Dreck links und rechts hängt und heruntertropft. Wirklich ecklig. Das schlimmste ist, dass ich ja nicht immer da bin – und dementsprechend sah die Wohnung aus. Ecklig. Wir waren zeitweise fast täglich zusammen unter der Dusche oder im Lavabo. Doch der Durchfall hielt an und dauerte... und dauerte... und dauerte.

Schliesslich stand ich vor der Wahl, wer darf mit zu Ümi. Da Frodo schon sehr lange ein lieber Kater war, sagte ich ihm, dass er mit dürfe. Doch genau an diesem Tag pisste er dann wieder in seine Windel / Katerhosen. Oh Frust! Zinka nieste dauernd und Zita schien es nicht so gut zu gehen. Also fuhr ich alleine – und Ümi war fürchterlich enttäuscht.

Dann dachte ich, so jetzt haben wir es geschafft, Durchfall vorbei. Jetzt sind wir wieder alle gesund und munter. Ich duschte Zinka und Zita, um auch die letzten Spuren auszuwaschen. Erstere macht zuerst immer ein grosses Theater; oh ich bin die Ärmste, ich will nicht. Ich war eine Sekunde zu langsam auf den Knien – oder sie ist einfach flink. Sie raste meinen Körper hoch und hielt sich an meinen Schultern. Ich schrie. Danach genoss sie meine Katzen-Massage.

Ja und das wollte ich auch schon lange schreiben. Für die Zucht müssen wir unsere Katzen auf Herz und Nieren prüfen, resp. Herz und Nieren schallen (Ultraschall machen lassen). Dazu müssen wir ins Tierspital nach Zürich fahren, die diese Untersuchungen an bestimmten Tagen durchführen. Diese Untersuchung hatten wir schon lange für März geplant, um Frodo und die Mädels zusammen zu nehmen. Eigentlich ist so eine Untersuchung erst mit 1-2 Jahren „aussagekräftig“ und trotzdem müssen wir sie vor der ersten Geburt haben. Bei der Terminvereinbarung waren wir dann sehr erstaunt. Bevor wir einen Termin vereinbaren konnten, fragte die Dame am Telefon nach, wie es denn Virginia und Nestor gehe. Das war wirklich eine doppelte Überraschung! Erstens erstaunte uns die Anfrage überhaupt und zweitens hatten wir damals Nestor „nur“ mitgenommen, damit er alles beobachten konnte und abends nicht wieder auf Gini eifersüchtig sein musste. Er war gar nicht als Patient angemeldet und trotzdem war es notiert. Beeindruckend! Dass nenne ich „Kundenservice“!

Putztag
18.02.2014 17:16:36

Letzthin schrie mein Liebster, dass eine Katze (war es Zita?) aus dem Fenster falle oder springe. Ich erschrak und ging sofort nachsehen. Dann sah ich, dass ein Mädel auf dem Fenster-Sims stand. Nun ja, deswegen springt sie ja noch lange nicht! Ich habe es trotzdem nicht gerne. Auch wenn ich weiss, dass keiner der Vierbeiner vom oberen Stock runter springt und somit sicher auch nicht vom Fenster-Sims runter springen würde. Deshalb ist das Wohnungs-Lüften eine besondere Herausforderung – mit diesem Föhn sowieso. Zuerst kommt der eine Raum dran, danach müssen alle dorthin zügeln und dann kommt die restliche Wohnung dran. Ich dachte, wenn wir zu Zweit sind, können wir alle Räume gleichzeitig lüften. Nun ja, scheinbar nicht. So oder so, ich liebe eine gelüftete Wohnung. Nur noch mehr liebe ich eine geputzte Wohnung...

Wer uns früher kannte, weiss, dass wir eine sehr saubere Wohnung hatten. Wer uns heute kennt, sieht den Unterschied nicht. Wir schon…  Aber das viele Putzen hat mich langsam an den Anschlag gebracht und ich musste mein Sauberkeits-Bedürfnis „anders“ definieren. Mehr Lebenszeit oder mehr Sauberkeit? Nun machen wir „nur noch“ rund alle 4 Wochen einen wirklich grossen Putztag und den Rest der Zeit halten wir die Wohnung „einfach“ sauber. Ich investiere noch immer täglich eine Stunde fürs Katzen-Klo putzen und das anschliessende Wohnung sauber machen. Manchmal auch mehr. Unsere Wohnung ist weiterhin sauber, aber nicht mehr der perfekte Sauberkeits-Haushalt wie vorher.

An unserem letzten grossen Putztag waren wir sicher 7h beschäftigt, um alles am Stück zu putzen. Die meiste Zeit beansprucht natürlich das Absaugen und Abbürsten aller Katzen-Schlafstätten. Danach war ich echt erledigt! Ich hatte die Nase voll vom Putzen – nicht mein Hobby! Und genau in diesem Moment kam eine Email zur Anmeldung der Zuchtkontrolle. Hilfe! Jetzt habe ich doch gerade geputzt und muss schon an das nächste Mal denken? Ich mag nicht mehr...

Doch das grösste Desaster kommt am nächsten Tag. Unsere Coonies LIEBEN die Putztage und gerade Nestor will dann immer und überall mit seinen Pfoten mitmischen. Am nächsten Tag ist dann alles noch mehr voller Haare, nach dem Putzen ist wie vor dem Putzen... Der Sinn des Putzens? Ich weiss es nicht... deshalb machen wir auch nur noch alle vier Wochen einen Grossputz und putzen alles immer wieder zwischendurch, dann haben wir am nächsten Tag nicht diese „Enttäuschung“... und oh Schreck: was sehe ich da? Schon wieder eine einzelne Tannennadel. Aber jetzt haben wir doch alles wieder gründlich geputzt! Wo kommt die her? Was erlaubt sich diese Nadel überhaupt?

Erstaunlicherweise hält ausgerechnet Frodo sein Zimmer sauber. Einzig wenn Nestor bei ihm ist, macht dieser ein „Saupuff“. Er verstreut das Katzenstreu im ganzen Zimmer. Ist im langweilig und haben die Jungs das Maine Coon-Royal Canin-Futter mit den grossen Würfeln, dann spielt Nestor damit. Er spielt damit Hockey und schiesst es unter der Türe hindurch, in der Hoffnung, dass ein Mädel ihm das Stück zurückschiesst. Erst dann frisst er es – vielleicht. Wenn Frodo alleine ist, ist er oft mit Fressen und Schlafen beschäftigt. Er verstreut seine Haare nicht im Zimmer, nein, er lässt sie an seinen Lieblingsschlafstätten zurück. Als ich nach einer Woche die hochgelegenen Kissen bürstete, hatte ich ein faustgrosses Haarbüschel in der Hand. Unglaublich, wie dieser Kater Haare lässt.

Letzthin schickte ich meinen Liebsten, um Frodo zu holen. Dafür musste er ihm zuerst die Katerhosen anziehen, was beide nicht gerne machen. Aber Frodo darf nur herauskommen, wenn er diese Hosen anhat. Sicher ist sicher und DIE sind sicher! Als mein Liebster zurückkam, schimpfte er. Frodo war scheinbar kurz an seine frisch gewaschenen Hosen gekommen und die zeigten sogleich einen Streifen weisser Haare. Ja, Liebling. So ist Frodo... Aber eine Katze ohne Haare wollen wir ja auch nicht. Viel schlimmer empfinde ich, dass ALLE T-Shirts meines Liebsten nun Löcher haben! Warum? Beim Fernsehen will Frodo auf seinem Bauch liegen. Da mein Liebster das nicht immer will und ihn dann nicht hält, muss sich Frodo festhalten und das macht er mit seiner Pfote am Shirt... Ehrlicherweise muss ich auch schreiben, selbst wenn mein Liebster Frodo hält und streichelt, geniesst das Frodo und dann kommen schon mal seine Krallen hervor...

Neuerdings jagt Frodo wieder alle Mädels und Gini darf er im Moment noch nicht einmal berühren, resp. in ihre Nähe kommen, schon schreit sie, wie wenn er sie „vermohrt“ hätte. Biest! Aber dafür wird unser Frodo Papi und natürlich Gini Mami. Wir erwarten die Geburt am 14.3.2014. Wir denken, dass sie am ersten Tag gedeckt wurde und aufnahm und letztes Mal dauerte ihre Schwangerschaft 69 Tage. Ihre Mutter gebar Babys im Rhythmus von 7, dann 3, dann 5 – wird sich Gini auch daran halten? Im Moment zelebriert sie ihre Schwangerschaft wieder und man könnte meinen, sie erhält ein Dutzend Babys... aber natürlich sind wir, v.a. ich, froh, wenn es nicht so viele sind! So oder so, Gini hat schon eine kleine Kugel und mein Liebster begutachtet sie dauernd und sagt, gäll, Gini hat zugenommen?! Ja, Gini hat bei der letzten Wiegung 300g zugenommen. Das ist beachtlich in Anbetracht, dass sie letztes Mal zuerst abgenommen hat.

Am Morgen im Badzimmer begleitet Nestor neuerdings jeden meiner Schritte und überwacht mit Argusaugen, was ich tue. Dazu sitzt er, wenn ich Glück habe, im rechten Lavabo und wenn ich weniger Glück habe, dann sitzt er zwischen beiden Lavabos und wenn ich Pech habe, will er in das nasse, linke Lavabo. Wenn ich mich eincreme, muss er jedes Döschen beschnuppern, wenn ich Ohrringe anstecke, will er mir die Stecker klauen und wenn ich mein Calzium nehme, ist die Hölle los. Aus diesem Grund habe ich ihm seine eigenen Tabletten gekauft und die Büchse steht – logischerweise – auf dem Lavabo. Kommt er und will ich ihn ablenken, bekommt er auf dem Boden 1-2 Tabs, die gelb und pink leuchten und nach Fisch stinken. Zuerst waren sie ihm etwas zu gross, fast 3-fach so gross wie Schüsslersalze. Aber jetzt liebt er sie. Und ich bin glücklich, wenn er abgelenkt ist... und kann mich weiter für den Tag bereit machen.

Unsere neuste Errungenschaft ist ein Tür-Stopper. Wir hatten schon einen flauschigen Hund, der unsere Schlafzimmertüre hätte bewachen sollen. Er erfüllte jedoch seine Aufgabe nicht zufriedenstellend. Zinka zwängte sich bis am Morgen immer zwischen ihn und die Türe. Das passte mir überhaupt nicht, weil doch der Tür-Stopper dazu da wäre, die kalte Luft im Schlafzimmer zu belassen. Dann sah ich ihn, den Tür-Stopper, den man unter der Türe durchziehen konnte und auf beiden Seiten eine Rolle hat. Perfekt – finde ich, aber nicht Zinka. Sie hasst dieses Ding. Jede Nacht übt sie von neuem, ob sie das Ding nicht doch wegkratzen kann, beisst daran, zieht und kratzt. Alles nützt nichts, aber sie gibt nicht auf... Der Hund liegt nun vor Frodos Türe, doch auch dort liegt er am nächsten Morgen nicht mehr.

Im Moment sind unsere Damen wieder „etwas“ rollig. Die Rolligkeit konzentriert sich – leider – auf die Abendstunden. Das ist dann auch die Zeit, in der Zita und Zinka kämpfen und spielen. Die rollige Schwester wird gejagt, heisst glaube ich das Spiel. Ja, Zita und Zinka machen viel zusammen. Ich bin froh, haben wir zwei Damen im gleichen Alter. Das macht ihr und unser Leben einfacher und interessanter...

Diese Tage ist Zita sehr gelenkig. Macht das die Rolligkeit aus ihr? Jedes Mal, wenn sie um eine Ecke oder aus einer vorher geschlossenen Türe kommt, steht Zinka da. Kurzerhand springt Zita über sie, selbst wenn Zinka in der Männchen-Stellung (auf den Hinterbeinen sitzend, Pfoten in die Höhe) wartet. Dann bringt sich Zita in die Erdmännchen-Stellung und springt über sie hinweg – min. 1m über dem Boden!

Dass auch bald Zinka wieder rollig wurde, erfreute uns dieses Mal sehr. Wir nehmen somit an, dass ihr kurzes Intermezzo mit Frodo alleine im Zimmer keine Auswirkungen hatte. Nach der Erleichterung kommt allerdings gleich die Bedenken: schon wieder rollig? Die Abstände sind etwas kurz, ob ihr das gut tut?

Letzthin ging mein Liebster früh zu Bett und ich kam einiges später dazu. Als ich hineinging, erschrak ich zutiefst, schrie auf und weckte gleich meinen Liebsten. Was war passiert? Ich war vor einiger Zeit kurz im Schlafzimmer und vermutlich hat sich Gini hinter meinem Rücken hineingeschlichen. Nun lag sie lange auf meinen Pyjama.. Ich war so erschrocken, sie hier zu sehen, weil ich damit total nicht gerechnet hatte. Nachdem ich mein Pyjama enthaart hatte, bedankte ich mich bei ihr. Mein Pyjama war schön vorgewärmt…

Am nächsten Morgen arbeitete mein Liebster in seinem Büro. Später erzählte er mir strahlend, dass drei Damen ihm Gesellschaft geleistet hätten. Sie lagen auf seinem Pult und sahen ihm beim Arbeiten zu. Einzig Gini sei einmal auf seinen Schoss gelegen, als er eine Telefonkonferenz hatte. Sie hat laut geschnurrt und die Telefonkonferenz bereichert. Dass Gini auf den Schoss liegt, macht sie nur bei ihrem Herrn und Meister. Sonst NIE!

Zita hat Gini abgeschaut, dass man auf dem Wäschekorb herumlaufen kann, dass sich der Deckel senkt und man dann im Korb einen Schlafplatz hat. Nun haben wir also schon zwei Damen, die das machen. Es nervte mich. Katzen sollen es doch sauber lieben, wieso liegen sie dann auf unsere „dreckige“ Wäsche? Doch richtig nervte es mich, als wir das letzte Mal gewaschen hatten. Da waren abgerollerte Kleidungsstücke plötzlich wieder voller Haare. Also war die Abroll-Arbeit für die Katze gewesen… Wütend wollte ich einen neuen Wäschekorb kaufen. Dann überlegte ich mir, wie ich den Korb doch noch retten könnte. Es kam mir keine praktikable Idee. Heute hatte ich plötzlich einen Geistesblitz: Ich band normale Schnur um das Gefleckt an zwei gegenüberliegende Seiten, sodass der Deckel nicht mehr einstürzen konnte. Tadaaa! Nachmittags hörte ich das Gieren des Wäschekorbes und später, als ich nachsah, war der Deckel an seinem richtigen Ort und Gini lag (stattdessen?) auf dem warmen Badezimmer-Teppich am Boden… Ende gut, alles gut…

Nassfutter
10.02.2014 21:08:12

Wieder nimmt das Nassfutter bei uns einen hohen Stellenwert ein. Am einen Tag passt es, ab nächsten Tag nicht mehr. Gut, ich möchte auch nicht jeden Tag Suppe essen und bemühe mich deshalb um Abwechslung. Doch bevor das neue Futter gebraucht wird, muss das alte aufgegessen werden und das sind nun mal die heissgeliebten und verhassten Feringa-Büchsen. Ich tue alles, damit diese nun gefressen werden, sogar mit geliebtem anderem Futter mischen. Aber ja, am einen Tag klappt diese Manipulation, am nächsten Tag mit dem gleichen Futtermix überhaupt nicht. Ich habe aufgegeben, es ist mir nun „egal“. Wer fressen will, der frisst. Einzig Nestor gibt neuerdings schon nach drei Bissen auf. Aber bei ihm vermute ich, dass er nur einen gewissen Bedarf pro Tag hat und ist dieser schon mit Leckerli gedeckt, hat er keinen Hunger mehr. Bewundernswert! Er ist der einzige, der sein Gewicht seit Monaten stabil hält! Auch sehr bewundernswert!

Gini frisst neuerdings alleine. Fressens-Zeit ist ihre Zeit, wenn sie in die Futterbox darf. Sie bekommt als erstes ihren Teller, springt sofort zur Futterbox und wenn wir den Deckel hochheben, springt sie hinein. Ist sie mit ihrem Teller fertig, knabbert sie an Zitas Futter. Die zwei Mädchen sind nicht in der Futterbox erwünscht, sonst faucht Gini. Das ist dann ihr alleiniger Raum. Nun ja, auch das kann ich verstehen. Wenn ich esse brauche ich auch keinen Kater, der dauernd an meinem Hinterteil schnüffelt.

Zita frisst je nach Lust und Laune und das sieht man auch ihrer Figur an. Ich frage mich manchmal, wie es diese Katze überhaupt schafft, an Gewicht zuzunehmen! Wann frisst sie überhaupt? Aber zum Fressen zwingen kann man niemanden und Futter interessiert sie einfach nicht. Spannend! Probieren tut sie jedoch von allem: sie ist unsere klassische Links-Pfoten-Fresserin...

Will Gini mit den Pfoten fressen, reden wir ein ernstes Wörtchen mit ihr und sie hört auf. Sie will mit den Pfoten fressen, um auch etwas zu bekommen, wenn schon zwei Münder über dem Teller sind oder aber, es schmeckt nicht soooooo toll = aus Langeweile. Bei Zita können wir nichts machen, ausser zu ihr sitzen und dann darauf achten, dass sie „anständig frisst“. Warum wir es nicht schätzen, wenn sie mit den Pfoten fressen? Nun ja, beim Trockenfutter ist mir das egal. Doch stellen sie sich die Pfote in der Milch vor, dann wird die Pfote geleckt und anschliessend in einer Millisekunde geschüttelt. In diesem Moment verteilen sich kleine Milchtropfen und kleine Stückchen Nassfutter locker in einem Umkreis von sicher 1m. Finden Sie das toll? Deshalb nein...

Aber zurück zu Zita. Letzthin sagte mein Liebster zu mir, dass Zita's dicke Geschäft von der Menge gleich viel umfasst wie Zinka's... also muss diese kleine Dame doch irgendwann fressen.

Wird beim Abendessen nicht mehr alles gefressen, landet alles vermischt in einem Napf. Vorher war es noch aufgeteilt: Nestor hat lieber Sauce, Frodo frisst gerne Paté und die Mädchen fressen auch einmal Frischfleisch. Dieser Napf lassen wir nun stehen, bis das Nassfutter gefressen ist – vorher hatten wir kein Nassfutter herumstehen. Nestor liebt es, später nochmals zu fressen, Gini bettelt im Moment sowieso immer und Frodo kann sowieso immer fressen. Bis wir ins Bett gehen, ist der Teller leer. Selten geht auch Zinka nochmals zum Napf und frisst dann, was sie vorher verschmäht hatte – wenn es sonst nichts gibt, dann fresse ich halt.

Zinka's Futterautomat hat sich bestens bewährt. Sie bekommt damit um 6h und 12h je 100g Nassfutter. Wer es wirklich frisst, weiss ich nicht. Zita und Zinka haben Zugang. Doch Zinka hat nun eine richtige „Mütterchen-Figur“, also nehmen wir an, dass sie nicht zu kurz kommt. Und wenn auch, abends bekommt sie wieder 100g und darf die Teller leer fressen. Somit frisst sie +/- 300g im Tag – wenn ihr das Futter schmeckt. Manchmal hat sie abends grossen Hunger und frisst wirklich alle Teller leer und manchmal passiert es nun tatsächlich, dass auch sie genug hat... Trotzdem glaube ich, dass Wort „genug“ existiert nicht wirklich in ihrem Wortschatz...

War früher Zinka mehrheitlich das „brave“ Kätzlein, hat sie scheinbar nun einen Aufholbedarf. Neuerdings gehen einige Streiche auf ihre „Kappe“. Am liebsten Plantscht sie. Sie liebt den Trinkbrunnen. Das ist auch der einzige Ort, an dem ich sie trinken sehe. Dann hält sie den Mund an den „Wasserfall“ und saugt das Wasser wie mit einem Röhrchen ein. Man würde meinen, dass sie nicht mit der Zunge trinken könne. Dem ist nicht so, Milch „trinkt“ sie mit der Zunge. Auch ist es bei Zinka kein Problem, wenn sie wenig Wasser trinkt. Bei qualitativem Nassfutter ist bis zur Hälfte Brühe enthalten = Flüssigkeit.

Trinken Zita und Zinka Wasser, haben sie danach immer einen Wassertropfen am Kinn. Doch der Trinkbrunnen hat einen gewaltigen Nachteil: da Katzen nun mal Haare lassen, hat es auch im und um den Trinkbrunnen Haare. Diese Haare schwimmen im Wasser, zwirbeln und wirbeln herum, bis sie irgendwann vom Strom zum Filter gezogen werden und dann dort bleiben. Doch bis es soweit ist, kann es sein, dass Zinka so fasziniert davon ist, dass sie dieses Haar unbedingt fangen muss... im Wasser... Sie versuchte mich allerdings vom Gegenteil zu überzeugen und meinte, sie hätte sich nur die Pfoten gewaschen...

Nun, bei einem Menschen würde ich sagen, er war bis zu den Ellbogen im Wasser. Wie soll ich das bei Zinka nennen? Die Hälfte der Beine war nass und der Boden wurde von einer grossen Pfütze überzogen. Da ich störte, verschwanden Zita und Zinka schnell in mein Büro, platsch, platsch, platsch. Ich verfolgte zuerst Zita, da ich sie als Übeltäterin vermutete, aber nein, es war Zinka. Dann sah ich eben, dass die Hälfte ihrer Vorderbeine tropfnass waren. Gut hat sie das Beine abtrocknen nicht gerne. Ich hoffe, das hält sie vor dem nächsten Mal ab...

... dem war allerdings nicht so. Seither produzierte sie im Durchschnitt jeden zweiten Tag diese Überschwemmung. Am meisten interessant ist der Trinkbrunnen, wenn ich ihn morgens kurz putze, die Haare entferne und Wasser nachgiesse. Dann habe ich drei Nasen, die mich am Nachgiessen hindern... Zinka, Gini und Nestor.

Frisches Katzenstreu ist ein Traum: es klumpt hervorragend, hat einen Holzgeruch und bleibt, wo es sein sollte, im Katzen-Klo. Aber natürlich gibt es auch bei uns nicht jeden Tag neues Katzenstreu. Desto älter das Streu ist, desto eher schaffen es Gini und Nestor, das Streu in ihren Pfoten in die Wohnung zu bringen. Spätestens dann ist klar, es braucht wieder frisches Streu. Einer der selten frisches Streu bekommt, ist Frodo in seinem Klo. Wir hoffen, dass das Streu der Mädels ihn zum Pissen im Klo animiert ;-) und nicht zum Markieren. Ich habe letzthin zu meinem Liebsten gesagt, dass Frodo jetzt schon seit 3 Wochen wirklich sehr „lieb“ war. Genau an diesem Tag hat er wieder in die Windel markiert. Diese Markierung stinkt einfach fürchterlich und genau so stinkt sein Klo. Glücklicherweise haben wir ein Puder gefunden, dass diesen Geruch eindämmt, wenn man es über das Streu schüttet. Zuerst dachte ich, was für einen Blödsinn. Jetzt bin ich begeistert – und schliesslich haben wir ja auch Duftlämpchen und Duftöl in den Räumen...

Warum hat Frodo markiert? Vermutlich weil seine Lieblingsdame rollig war. Glücklicherweise schläft Zita oft tagsüber sehr tief und fest, aber am Abend wird sie wach und verspielt. Doch diese Tage lief sie von einem Raum in den nächsten und gurrte dabei dauernd oder sprach mit sich – da ihr niemand Antwort gab. In dieser Zeit wurde sie oft von Zinka verfolgt und unsere Wohnung wurde zu einem Rennparcours. Spannend war zu beobachten, wie es beide auf dem Parkett schafften, die Kurve zu erwischen – ohne mit den Krallen zu schleudern. Hat Zinka Zita erreicht, wir Zita bestiegen... Natur pur? Oder wer hat ihnen das beigebracht? Nun ja, früh übt, wer ein Mami werden will...

Ungefähr seit Zita gurrt, ist sie auch oft in Nestors Nähe. Es scheint fast, wie wenn er denken würde: endlich spricht sie, man versteht was sie will und kann etwas mit ihr anfangen...

... so lag eines Tags Zita neben Nestor am Boden. Sie schlief tief und fest ein, während alle anderen sich erst definitiv niederlassen, wenn auch ich das tue. Dann hatte ich 4 Nasen in einem Umkreis von max. 1.5m um mich. Da ich auf dem Sofa sitze, liegt Zinka am anderen Ende bei der Rückenlehne, Gini zu meinen Füssen, Nestor im Wäschekorb unter dem Tisch und Frodo auf dem separaten Sessel. Als ich einmal aufstehe, holte ich auch Zita zu mir. Sie hob kurz den Kopf und schlief gleich wieder tief und fest weiter. Sagenhaft, wie tief diese Katze schlafen kann! Schläft eine Katze tief und fest, sieht man das auch, wenn sie wach wird und die Innenhaut das Auge noch teilweise bedeckt, während dem das Augenlid aufgeht.

3 Elemente gesamt

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