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Schwangerschaftsende
16.06.2014 21:57:04

Auch in den letzten sieben Tagen passierte bei unserer Katzen-Familie unglaublich viel und natürlich begleiten wir – wenn auch aus der Ferne – „unsere“ Kids noch. Aramis versteht sich nun auch mit Sheila und endlich hat er so ein Spielkumpan. Athos und Aïsha haben sich nun in ihrer neuen Familie eingewöhnt. Sie haben nicht nur ihre neuen Liebhaber um den Finger gewickelt, sondern auch gleich deren Besucher J Sie liessen sich streicheln und knuddeln und stellten auch schon den ersten Schabernack an. Doch scheinbar wurden sie mit vielen Spielstunden „in Schach“ gehalten und müde gemacht. Es werden alle Vier die Zeit genossen haben…

Wer hingegen keine Freude hatte, war Alba. Sie vermisste ihre Geschwister. Sie wollte nur noch mit Zita oder Zinka kuscheln, spielte viel und oft alle, unterhielt uns, wollte aber unter keinen Umständen mit uns kuscheln. Manchmal verzog sie sich sogar fast demonstrativ, doch eigentlich schlief sie nur viel und oft und das an ihrem Lieblingsplätzlein (von Nestor und Zinka) – vor meinem Pult. So mussten wir richtiggehend eine neue Beziehung zu ihr aufbauen und sie ans Kuscheln und Streicheln gewöhnen. Sie schnurrt zwar immer, aber das heisst nicht, dass sie Zeit und Muse zum Kuscheln hat! Sie ist eine unglaubliche Schnurri-Tante und hat keine Zeit zum Kuscheln – welche Ironie! Doch Ende Woche hatten die Mädels keine Zeit mehr für sie und unser Kurs stieg…

Frodo hingegen wollte noch immer in gefühlt unbeobachteten Momenten Zita besteigen. So fanden wir kurzerhand ein Ferienplätzchen für ihn, wo er sich nun für einige Zeit „ausruhen“ kann und sich keine Gedanken mehr über die Damenwelt machen muss. Als weder Zita noch Zinka für Frodo zur Verfügung standen, versuchte er sein Glück bei Alba. Doch die zeigte ihm ihre Pfoten und wies ihn zurück. Aber wenn Alba Aufmerksamkeit wollte, konnte selbst sie um Frodo herumschwänzeln, was natürlich auch nicht fair ist. Somit hoffen wir, dass Frodo ohne Damen zur Ruhe kommt.

Zinka hat uns am Freitagabend dann von unserer grossen Quizfrage erlöst, wie viele Babys sie hat. Ich bemerkte, dass sie unruhig war, dass sie es keine 2min ruhig an einem Platz aushielt und wieder aufstand und den nächsten Platz zum Liegen suchte. So dauerte das dann über eine halbe Stunde und ich spottete noch, dass sie bald gebären würde. Sie tat es wirklich und überraschte mich dann trotzdem. Eigentlich wäre sie liebend gerne in die Weinkiste gelegen, doch die war schon von Nestor belegt. Sie legte sich in das Kissen daneben und weil sie so unruhig war, legte ich mich zu ihr auf den Boden und wollte sie streicheln. Das wollte sie gerade nicht und stand auf. Nun konnte sie sich in die Weinkiste legen, denn Nestor war vielleicht eine Minute davor aufgestanden. Als sie aufstand, sah ich, dass das Kissen ganz nass war. War die Fruchtblase geplatzt?

Wenig später war schon das erste Baby da und ich hatte gerade knapp Zeit, die Hände zu waschen. Zinka war so unglaublich dick, dass sie nicht zu dem geborenen Baby kam – und eigentlich auch nicht wusste, wie ihr geschah und was sie machen musste. Schnell holte ich das Baby heraus und befreite Nase, Mund und Augen vom Schleim. Glücklicherweise begann der Kleine auch sofort mit der Atmung. Zinka hatte kaum Zeit zum Atem zu holen, schon kam das nächste Baby. Es gab immer wieder kleine Pausen, dann kamen wieder zwei Babys. Wir zählten zwar bei den Geburten mit, aber irgendwann hatten wir das Gefühl, es könnten gar nicht so viele sein!?!

Wie viele Babys waren es wirklich? Acht = 8 Geburten, acht gesunde Babys! Diese kleine Zinka hatte acht Babys? Damit hatten wir einfach wirklich nie im Leben gerechnet! Aber wir waren / sind  schon glücklich, dass alle Babys leben! Grenzt das bei der kleinen Zinka nicht schon fast an ein Wunder? Weniger wundersam war, dass ich bei den acht Babys der Geburtshelfer spielen musste. Anfangs war Zinka noch so unförmig, dass sie sich nicht zu ihrem Hinterteil bücken konnte und gegen Ende war sie so mit sich und den bereits geborenen Babys beschäftigt, dass sie einfach nicht dazu kam. Selbst wenn wir ihr die Plazenta hinhielten, frass sie nur 1/3 der Plazenta und nabelte auch selten ein Baby selbst ab. Aber garantiert schaffte sie das Abnabeln beim letzten Baby, doch leider steckte die Plazenta noch in ihrem Gebärmutterkanal. Ja, da war wieder schnelles Handeln gefragt.

Zusammengefasst war ich sicher 2.5h in Aktion. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich mal Geburtshelfer werde und ich hätte nie im Leben geglaubt, dass Zinka so viele Babys hätte. Dann kommt hinzu, dass sie bei der „Farbgebung“ ziemlich „dominant“ war. Jedes einzelne Baby scheint schwarz zu sein. Frodos Beitrag ist bei den Füssen. Wieder hat er jedem Baby Socken, Finken, Schuhe oder Stiefel mit auf den Weg gegeben, was ein süsser Kontrast zu dem Dunkel bildet.

Im Vorfeld hatten wir auch so „Rechner“ konsultiert. Bei Eingabe der Fellfarben von Vater und Mutter werden die Farben der Kids prognostiziert. Schon deshalb hätten wir ganz andere Baby-Farben erwartet. Doch man muss auch sagen, dass die Fellfarben nach der Geburt dunkler sind, weil das Fell noch nass-feucht ist. Aber die Farben und Zeichnungen werden sowieso die nächsten Tage noch klarer…

Mit Zinkas Geburt fiel eine grosse Last von unseren Schultern. Glücklich stellten wir fest, dass sie mit ihrer neuen Rolle gut zurecht kam. Sie lernte schnell und säugte ihre Kleinen. Mit der Abnahme von über 2kg wirkt sie nun wieder klein und fein. Manchmal scheint es, als würde sie eine Stunde bei den Babys liegen und säugen, dann wieder eine Stunde daneben. Sie wechselt ständig ab. Einzig die kleinen Füdeli waren am zweiten Abend schon ziemlich dreckig und wir mussten eine Säuberungs-Aktion durchführen. Wir machten den „Fehler“, dass wir die Kruste mit Wasser entfernen wollten. Das hingegen animierte die Kleinen, sofort ihr (dünnes) Geschäft zu erledigen, so war das auch erledigt. Doch schon am nächsten Abend war das kein Thema mehr und alle waren „sauber“ und hatten erst noch zugenommen! So viel zu Zinka. Ich war und bin beeindruckt von unserer Zinka!

Zita wollte unbedingt auf dem Bett meines Liebsten liegen, was dieser nicht wollte. Nein, nein, ich will kein Fruchtwasser auf meinem Bett. Ich wollte das Bett schon abdecken, da wollte Zita auch nicht mehr. Stand die Geburt doch nicht so nahe? Ausser dass Zita „suchend“ war, gab es keine Anzeichen für eine Geburt. Wir vertrauten darauf, dass sie uns schon „rufen“ würde…

… und verfehlten mit unserem Glauben. Als ich morgens aufs WC ging, fand ich sie mit meinen müden Augen nicht. So suchte sie mein Liebster wenig später auch noch. Sein Instinkt führte ihn untrügerisch in den oberen Stock und er fand Zita unter dem Plastikzelt. Hier schien ihr Lieblingsplatz zu sein und bei ihr lag eine Handvoll Babys!!!

Schnell verfrachteten wir die Babys in den Korb, den wir ihr für die Geburt vorbereitet hatten, und brachten sie nach unten. Dann kam Zita nach. Sie war zu 2/3 nass oder feucht. Mein Liebster übernahm die Reinigung des oberen Stockes und ich widmete mich den Babys. Es war schwer, eines nach dem anderen zu nehmen, da sie irgendwie alle miteinander durch die Nabelschnur und die Plazenta verstrickt waren. So musste ich eins nach dem anderen „herausschneiden“ – die Nabelschnur durchtrennen. Ich versuchte sie vom Blut zu befreien und trocknete die Kleinen. Schnell war klar, wir hatten hier noch einmal 7 = sieben!!! Babys bekommen. Zita hat drei roten Babys und 4 schwarzen/Schildpatt alleine auf die Welt geholfen. Ich war zutiefst beeindruckt von Zita!

Und ich war sauer auf den Ultraschall, den wir beim Tierarzt hatten machen lassen. Die Tierärztin hat von sicher 2 Babys gesprochen, aber vermutlich 3-4. Nun ja, so viel zum Thema Ultraschall. Trotzdem freuen wir uns sehr, auch über Zitas Familien-Zuwachs!

Anfangs liessen wir Zita noch in dem kleinen Korb und später zügelten wir sie in die frisch gestrichene und bezogene Wurfbox. Doch egal wo sie lag, sie war bei ihren Kids, liess sie selten alleine und kuschelte dauernd mit ihnen. Sie scheint ihre Mutterrolle richtig zu geniessen und zu lieben.

Natürlich bekamen zur Feier des Tages Zita wie Zinka eine grosse Futterportion – und wir etwas Feines zum Anstossen. Und natürlich denken wir noch nicht daran, wie es dann in acht Wochen in unserer Wohnung aussieht!!! Nein, ich möchte mir nicht vorstellen, wie sie unser Wohn-/Esszimmer erobern, nein, ich möchte nicht wissen, wie es ist, wenn 15 Kids „Fangis“ spielen, nein, nein, nein… 21 Katzen in unserem Wohnzimmer und wir wollten eine kleine Zucht bleiben! Trotzdem: Ich freue mich darauf, dass die Kids garantiert genug Spielkameraden haben und wir freuen uns auf die kommende Zeit. PUNKT. Aber zuerst warten wir die nächsten drei Wochen ab und wünschen allen, dass sie sich für ein langes Leben entscheiden…

Nun müssen wir jeweils viel mehr Zeit einrechnen fürs Wiegen und Fotografieren. Wir versuchen die Kleinen mit ihren Fellfarben zu erfassen, sodass wir genau wissen, zu wem sie gehören, dass uns ja kein Fehler unterläuft. Aber ein paar Kids sind sich einfach unglaublich ähnlich…

So haben wir am Sonntag-Abend zum ersten Mal 15 Babys nacheinander gewogen, Füdli-Kontrolle gemacht und je ein Foto. Die einen schrien dabei wie wenn wir sie foltern würden. Das weckte wiederum den Mutter-Instinkt von Gini. Zinka und Zita lagen je in ihren Nestern und Gini kümmerte sich um die Kids, die draussen auf das Wiegen warteten und schrien. Sie wickelte sich um die Babys, sie durften an ihr hochklettern und Gini putzte sogar ihre „Füdlis“, was uns alles in allem unglaublich erstaunte! Wehe ein Baby schrie auf der Waage, dann war Gini auch da sofort zur Stelle. Sie hasst es, wenn Babys schreien. Zita und Zinka hingegen verstanden nicht, warum ihre Babys schrien und miauten wehleidig in ihrem Nest. Bei diesen Schreihälsen wird das sicher eine spannende, kommende Zeit.

Wir sind jetzt schon unglaublich auf die nächste Zeit gespannt! So oder so „Action“ ist garantiert!

Abschied von Aïsha und Athos
11.06.2014 08:23:55

Was soll ich schreiben? Es war mir zu früh. Kaum sind die Kätzlein aus dem Gröbsten raus, man kann mit ihnen richtig spielen und sie nehmen als Familienmitglieder an unserem Leben teil, dann ziehen sie aus. Aber so ist das wahrscheinlich mit allem und was sind schon drei Monate in einem ganzen Katzenleben? Die Basis für ein hoffentlich langes, glückliches Katzenleben! Und was können sich unsere kleinen Lieblinge mehr wünschen, als jemand, der bei ihrem Start in einer neuen Familie Ferien hat?

So verbrachte Aramis seine erste Lebenswoche in der neuen Familie als kleiner „Big Boss“. Scheinbar hat er alle schon „voll im Griff“ und von sich überzeugt. Sheila brauchte noch etwas mehr Überzeugung und sein Baby-Trumpf zählte nicht. Dafür klappte es scheinbar von der ersten Sekunde an mit Leroy, dem Mischlingshund. Sie beschnupperten sich gegenseitig und der Fall war klar – akzeptiert. Nur zwei – mir bekannte – Unglücke passierten, als Aramis die Waschmaschine als Klo verwechselte und einmal versehentlich in die Klo-Schüssel sprang. Wie nass Aramis aus dem letzten Unglück herauskam, ist mir nicht bekannt... Aber so oder so, Aramis scheint sich im kleinen Katzenparadies, dass ihm und Sheila zur Verfügung steht, wohl zu fühlen und scheinbar schläft er nachts auch artig und ruhig. Ein kleiner Musterknabe!

Wir hingegen genossen die letzte Woche mit Aïsha und Athos. Athos entpuppte sich in den letzten Tagen immer mehr als „Schönling“. Er hat lange Model-Beine, muskulösen Körperbau, einen langen Schwanz, aufstehende Ohren und das Dreieck von Mund und Ohren ist perfekt. Er wäre sicher die perfekte Katze für Ausstellungen. Was jedoch noch schöner ist, ist sein wunderschönes, samtiges Fell. Man/Frau musste ihn einfach knuddeln, obwohl er das nicht immer gerne hatte. Aïsha entwickelte sich hingegen zu einem Kuschelkätzchen, das oft und gerne schnurrte. Auch sie ist eine kleine Schönheit mit ihrer Zeichnung und ihrem Körperbau. Doch am Pfingstmontag zogen dann auch Miss und Mister aus... Doch davor konnten wir noch unsere Katzenfamilie geniessen...

Was war prägend in dieser Woche? Frodo. Also noch einmal: Frodo war vor drei Wochen „gechipt“ worden und eigentlich hätte mit diesem Hormon-Stäbchen seine Hoden schrumpfen sollen. Taten sie auch ein wenig. Und eigentlich hätte er seine „Potenz“ verlieren sollen, sodass er gar kein Bedürfnis mehr nach Deckung hätte. Eigentlich. Hat dieses Hormon-Stäbchen überhaupt gewirkt??? Er ist und blieb potent!

Am Freitag hatten wir nochmals einen Termin beim Tierarzt mit Aïsha und Athos, um ein Gesundheitszeugnis zu erhalten. Kurzerhand nahmen wir Frodo mit. So geht das nicht weiter! Frodo bekam eine Hormon-Spritze, die sofortige Wirkung zeigen sollte und im wirklichen Leben bei menschlichen Triebtätern eingesetzt wird. Sind da Parallelen? Egal, sie wirkte noch am selben Abend und was vorher nicht klappte, klappte nun innert Stunden – die Eier schrumpften und wir bekamen endlich den lange ersehnten Kuschel-Kater zurück...

Gleichzeitig erhielten Aïsha und Athos ihr Gesundheitszeugnis und auch die entzündete Bindehaut bei Athos war sozusagen verheilt. Perfekt. Wir hatten in dieser Woche das Auge ein paar Mal mit Kamille ausgewaschen, was scheinbar auch geholfen hat. Doch über die Selbstheilungskräfte dieser vor Gesundheit strotzenden Kätzlein geht natürlich nichts.

Das zweite prägende Erlebnis dieser Woche war mit unserer kleine, dicke, schwangere Zinka. Kaum waren wir am letzten Sonntag wieder Zuhause und hatten uns wieder eingerichtet, setzte uns Zinka einen Kaktus vor die Haustüre. Wir verstanden die Welt nicht mehr. Klar, sie hatte mit diesem ekligen Projekt vor unserer Abreise begonnen. Doch scheinbar war sie während unserer Abwesenheit die liebste Katze auf Erden. Warum begann Sie nun wieder damit? Richtig, das mussten wir natürlich persönlich nehmen. Doch wie kann man etwas persönlich nehmen, wenn man die Ursache oder den Grund nicht kennt?

Wir entschieden uns, Zinka zu Frodo zu platzieren. Bislang zeigte er wenig Interesse an Zinka und so würde das sicher gut gehen. Dem war allerdings nicht so, als wir bald ein lautes Jaulen hörten. Schnell und leise sprang ich zu besagten Zimmer und sah nach. Frodo lag noch auf Zinka und stand bei meinem Eintreten sofort auf und verzog sich. Doch ich war schnell und packte ihn. Da sah ich es: sein Penis lugte noch sicher 2cm heraus. Ich war entsetzt. So kam es dann zu beschriebenen Tierarzt-Termin...

Wir nehmen Zinka wieder heraus und kaufen am nächsten Tag ein eigenes Klo für sie, damit wir sie separieren können. Gleichzeitig nahmen wir sofort die Klapptüren an den Klos ab. Doch seit wir das gemacht haben, benutzt Zinka wieder anständig das Katzen-Klo – und wir vermuten den Grund für Ihren Trotz...

... letzte Woche hat mein Liebster mit Zinka geschimpft, weil sie in das kleine Klo aufs WC ging. Sie ging hinein, machte das Geschäft und merkte nicht, dass ihre Hinterpfoten noch draussen waren. So machte sie ihr dickes Geschäft gerade vors Klo. Vermutlich haben wir wenig später die Klappen montiert und Zinka konnte nicht mehr auf die kleinen Klos, weil sie nicht mehr „wenden“ wollte. Gleichzeitig liebten alle das grosse Klo, v.a. die Kleinen, und dort gab es immer seltener ein sauberes Plätzchen. Die sauberen Plätzchen waren meistens in den kleinen Klos. Wir vermuten, dass sie deswegen zu protestieren begann. Mit ihrer Körperfülle ist Zinka nicht mehr die Beweglichste...

Wieder ein Problem gelöst, denken wir. Doch kaum hatten wir reagiert, etwas geändert und Normalzeit vermutet, begann alles wieder von vorne. Wieder kackte Zinka vor Türen... aber nur, wenn wir da waren. Also gab es einen Wechsel. Frodo darf wieder in der Wohnung leben, Zinka und Zita haben wir das Katzenzimmer hergerichtet, sodass sie Ruhe und genügend Plätzchen zum Nesten haben. Gleichzeitig veranstalteten wir in unsere Wohnung eine Grossreinigung mit dem Desinfektionsmittel als General-Reiniger und endlich können auch wir wieder in einer schönen, sauberen Wohnung leben.

Nach der ersten Nacht sah das Katzenzimmer einfach nur fürchterlich aus und wir lassen die Details weg. Der erste Gang von Zita war, als sie aus dem Zimmer kam, auf das andere Katzen-Klo aufs WC zu gehen. Doch seither hält sich „das Chaos“ in Grenzen. Dafür kam schon das nächste Problem. Zinka hat sich wund „geschissen“. Ich vermute, dass ihr die sehr aktiven Babys auf dem Darm herumtrampeln, weil sie nun permanent Durchfall hat. Da sie eher „kompakt“ ist, dehnt sich bei ihr alles in die Breite. Sie ist nun so dick, dass sie nicht einmal mehr richtig ihr Geschäft erledigen kann. So rinnt alles hinunter in den Katzensand und dabei über ihre Geschlechtsteile. Da sie sich auch nicht mehr so gut lecken kann, kann sie sich auch nicht mehr sehr gut sauber halten und alles verkrustet und tut ihr mit Sicherheit weh. Sie tut mir echt unendlich leid und wir putzen schon immer, wenn wir es sehen, ihr Hinterteil. Das stösst natürlich auch nicht auf Gegenliebe, da es ihr schmerzt – und mir dann auch. Ich habe ihr schon gedroht, dass das ihre erste und letzte Schwangerschaft ist! Es tut mir so leid, dass sie leidet und wir hoffen sehnlichst, dass ihre Schwangerschaft sehr bald beendet ist...

Wir sind so stark mit Zinka beschäftigt, dass wir uns ganz bewusst für Zita Zeit nehmen müssen. Sie kommt völlig zu kurz, ist immer lieb und hält sich im Hintergrund. Doch wenn wir uns Zeit nehmen, glaubt sie es kaum und es dauert lange, bis sie sich entspannen kann und zu schnurren beginnt. Dann schlüpft sie jedoch fast in uns hinein...

Über die Anzahl Babys schliessen wir natürlich schon Wetten ab! Bei Zita mit ihren über 5kg schätzen wir 4 Babys und bei der kleinen Zinka mit über 6kg tippen wir auf 6 Babys. Doch es kann sich nur noch um wenige Tage handeln und wir erfahren mehr!

Natürlich waren auch unsere Pfingsten sehr schön und sehr heiss. Wir genossen die Zeit auf dem Balkon. Ich war erstaunt, dass all unsere Damen sich auf den heissen Platten im Schatten ausruhten. Die Männlein verzogen sich in die kühle Wohnung. Wir hatten tagsüber extreme Ruhe, so erschlagen waren alle. Dafür gab es dann nachts umso mehr „Action“. Kaum dämmerte es, ging es auf Fliegenjagd. Die Grossen lassen den Kleinen den Vortritt und die Kleinen sind echt gut! Fangen sie ein Flugtier, wird es natürlich auch gefressen. Auch später war bei uns viel los. Es war, als müssten alle die Energie vom Tag in einer Stunde los werden. Es wurde von einem Zimmer ins andere gesprintet und meist war Nestor der Anführer. Doch Nestor kann urplötzlich stehen bleiben und so tun, als wäre nichts. So kam es immer wieder vor, dass die kleinen Verfolger schleuderten oder in ihn rannten. Dann folgte ein entsetzter Blick von Nestor mit „was machst DU denn hier!“ So oder so, wir wurden prächtig unterhalten.

Nichts desto trotz rückte der Abschied von Aïsha und Athos immer näher. Da ich noch an meinem Pult arbeitete, lagen Alba und Aïsha bei mir, als auch Athos kam. Er stieg auf meinen Pult und dann auf die Schlafplätzchen davor. Kaum lag er da, putzte er Alba. Das wurde dieser zu viel und sie kam über den Pult auf meinen Stuhl, den ich gerade freigegeben hatte. Das war dann zeitgleich der Abschied. Ob sie es wusste?

Kaum waren wir auf der Autobahn unterwegs, begann schon ein Jammern auf den hinteren Bänken. Ich nahm Athos heraus, doch dann weinte er noch mehr. Also stellte ich ihn wieder in die Box. Doch kaum war er drinnen, verstummte das Konzert aus den hinteren Reihen und Aïsha und Athos begannen zu dösen.

Ihr neues Zuhause erwarteten sie mit Spannung, als wir ausstiegen. Doch wir liessen sie erst vor ihrem neuen Katzen-Klo heraus. Athos kam als erster und musste alles erschnuppern. Aïsha folgte ihm wenig später. Dann liessen wir die Zwei. Jedes Mal, wenn sie das Gefühl hatten, dass sie uns nicht sahen oder vielleicht auch etwas Spannendes gefunden hatten, bekundeten sie das mit Miauen. Sie waren ziemlich beschäftigt und wir liessen sie beim Erforschen alleine. Währenddessen setzten wir uns auf die Terrasse, genossen den herrlichen Abend und bald sassen wir gemütlich zu Sechst da. Aïsha und Athos eroberten die Herzen im Sturm und fühlten sich innert kürzester Zeit schon völlig Zuhause. Was wollen wir mehr? So wünschen wir Aïsha und Athos auch auf diesem Weg nochmals ein wunderschönes, langes, glückliches und gesundes Leben mit ihren Zweibeinern!

Zu Besuch bei Ümi & Butz
03.06.2014 22:04:21

Am Sonntag haben wir mit der zweiten täglichen Nassfütterung aufgehört. Noch immer steht Trockenfutter rund um die Uhr zur Verfügung, nur das Nasse gibt es am Abend. Die Freude ist dann natürlich gross und Aïsha hat begonnen, dies auch Kund zu tun. Während dem ich das Futter vorbereite, stehen alle hinter mir auf dem grossen Tischtuch am Boden und warten. Nur Aïsha miaut und schwänzelt die ganze Zeit um mich herum.

In ihrer zwölften Lebenswoche stand die Zweit-Impfung an. Dieses Mal blieb Gini Zuhause. Gini hat sich von ihren Kindern abgegrenzt. Wenn eines schreit, schaut sie noch nach und wenn eines zu ihr kommt oder in ihre Nähe, dann leckt und putzt sie das Kitten auch noch. Doch säugen tut sie nicht mehr und führt auch sonst wieder ein selbstständiges Leben. Denn ihr Teil der Erziehung ist abgeschlossen. Nun wird von allen anderen abgekupfert und kopiert...

Die Impfung ging problemlos über die Bühne und der Tierarzt war wiederum begeistert, da die Kitten vor Gesundheit strotzten. Einzig Athos hat seine Bindehaut leicht entzündet und im Verlaufe des Tages schwoll diese noch an. Vermutlich hatte er sich am Morgen bei einem Kampf verletzt. Doch das schien ihn nicht weiter zu stören. Stören tat die Kids an diesem Termin einzig die Entwurmung, dass sie diese doofe, trockene Tablette fressen mussten.

Wieder Zuhause waren alle überdreht, sprangen und spielten überall herum. Vielleicht eine Stunde später war dann alles ruhig und sie schienen fast schon an Ort und Stelle beim Spielen eingeschlafen zu sein.

Schon am nächsten Tag begann unsere grosse Reise. Wir hatten lange überlegt, wie wir das handhaben sollten und wen wir mitnehmen sollten. Die Entscheidung war gefallen, die Grossen blieben Zuhause und die Kleinen kamen mit. Am Samstag fuhren wir zu Butz und Ümi. Die Reise war anstrengend, da immer einer weinte – oder irgendetwas zu kommunizieren hatte, dass wir nicht verstanden. Sie schienen sich dabei abzulösen und immer redete einer.

Bei Ümi und Butz luden wir alle aus, installierten kurz das Katzen-Klo und das Futter und überliessen den Kids die Wohnungs-Erkundung. Wir hatten noch einen anderen Termin...

... heute war es soweit und nach vielen Monaten sahen wir zum ersten Mal Zino Corneli und Zena Galina wieder. Wir hatten noch am Vortag zwei Fotos erhalten und waren nun wirklich sehr gespannt, wie sich die zwei „Kinder“ von Gini entwickelt hatten. Ja, von „Kinder“ kann nicht mehr die Rede sein. Z.Corneli und Z.Galina sind junge Erwachsene geworden. Z.Corneli war und blieb immer um uns herum. Er war interessiert, wollte sofort sehen, was im Säckli war und spielte gleich mit dem mitgebrachten Spielzeug. Er zeigte sich in seiner voller Grösse und war ein stolzer, grosser Kater geworden. Mit knapp 7kg ist er ein stattlicher, aber nicht dicker Kater. Im Gegenteil, er scheint nur aus Fell zu bestehen. Mit seinen vielen und langen Haaren wirkt er wie eine riesige Raubkatze. Er hat einen wunderschönen, buschigen Schwanz, eine schöne Kopfform und scheint überhaupt eine creme/rote-Ausgabe von unserem schwarzen Nestor zu sein. Wenn man Nestor etwas sagt, ruft oder er ein wenig erschrickt, sieht man seine winzige Reaktion am Zucken seines Schwanzes. Das macht sonst keine unserer Coonies. Ganz verblüfft stellen wir fest, dass genau das auch Z.Corneli macht. Ja, hier sieht man die Verwandtschaft!

Z.Galina hingegen ist so scheu wie Zorro. Wir sehen sie kaum. Sie hat sich in die Waschküche verkrochen und kommt erst viel später heraus, um unsere Schuhe zu beschnüffeln. Kein Foto gelingt wirklich, sie ist einfach zu schnell für meine Kamera. Der Körperbau von Z.Galina ist gross und kräftig. Auch sie bringt schon etwa 5.5kg auf die Waage, war für eine Katzen-Dame beachtlich ist. Ihr Fell sieht noch immer dem von Zinka sehr ähnlich, auch der Schwanz ist ähnlich und noch wenig buschig. Nur die Gesichtsform hat sich bei Z.Galina sehr gewandelt. Sie hat nun eine breite, markante Kopfform. Ihr Kopf sieht so aus, wie wenn sie weiss, was sie will – was mit Sicherheit der Fall ist. Auch hat sie noch immer lieber Trockenfutter als Nassfutter und noch immer möchte ihr Z.Corneli alles wegfressen. Doch scheinbar liess er die Erziehung in der Zwischenzeit zu, dass er warten muss, bis Z.Galina fertig ist.

Danach kam oft die Frage, ob uns Z.Corneli und Z.Galina wiedererkannt hatten. Das weiss ich nicht. Ich hatte den kurzen Eindruck, in Z.Cornelis Augen ein Zeichen der Wiedererkennung zu sehen. Doch das ist irrelevant, denn diesen Anspruch haben wir überhaupt nicht. Wir hatten einfach sehr grosse Freude, diese zwei Coonies zu sehen und zu staunen, wie schön sie geworden sind. Es ist schön zu sehen, dass die Coonies geliebt werden und es den Coonies gut zu gehen scheint.

Auch erstaunte mich zu sehen, dass der Charakter der Kleinen nun derselbe Charakter wie bei einem älteren Coonie ist. Klar haben sie sich verändert, aber ihr Charakter, den wir in den Anfangszügen mitbekommen haben, hat sich nun gefestigt. Die Adjektive, die ich damals zum Beschreiben benutzt hätte, passen noch heute. Ist das nicht erstaunlich?

Wieder zurück bei Ümi und Butz, genossen wir die Kleinen, die sich schon bestens eingelebt hatten. Mit ihren Super-Spürnasen haben sie sofort jeden Lieblingsplatz erschnüffelt und gleich belegt. So lagen die Buben auf Ümis Stuhl, wo schon Nestor und Frodo immer liegen und die Mädels beschlagnahmten das Sofa, wo Butz sass. Das war scheinbar nicht immer so. Einer der Jungs hat Butz‘ Kopf ausführlich von der Sofa-Rückenlehne aus beschnuppert und die Ohren geleckt. Athos lag später zwischen Butz Füssen am Boden und nochmals später hinter seinem Rücken. Butz mag Katzen nicht wrklich, aber heute scheint er eine Ausnahme zu machen...

Trotzdem schienen die Kleinen froh zu sein, als Butz endlich aufstand und ging, so konnten sie seinen Platz komplett belegen. Zwischendurch kam dann immer mal wieder ein Kitten zu uns. Alba und später Aramis legten sich neben mich und einmal waren dann beide Buben bei Ümi.

Einmal suchten wir schon fast verzweifelt nach Aïsha. Sie hat eine Gabe für einzigartige, oft versteckte Plätzchen. Ümi fand sie dann auf unserem Bett, wo wie eingekuschelt im Bettspalt lag und schlief. Später gesellte sich Alba zu ihr und wieder später kamen sie dann zurück ins Wohnzimmer.

Spannend war auch die heutige Fütterung. Es gab Fisch aus der Büchse. Ich hatte vergessen, das Futter zu verkleinern. Kaum begannen die Kids zu fressen, knurrte jemand. Aramis, Athos und Alba hatten Angst und gingen davon. So begriffen wir, dass Aïsha knurrte. Wir stellten die Kleinen wieder an ihre Teller und versuchten sie auch dort zu halten, während dem Aïsha weiter knurrte – wie ein Hund. Hat sie ihr Futter verteidigt? Oder hat sie den Fisch angeknurrt? Wir wissen es nicht. Sie knurrte immer, wenn sie grosse Stücke erwischte. Es war witzig zum Zusehen, aber für Aramis, Athos und Alba schien es nicht spassvoll zu sein. Aramis schien bei dieser Fütterung auch ruhiger zu sein und nicht mehr zuerst in jedem Teller probieren zu wollen.

Wo die Kleinen in der Nacht geschlafen hatten, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass sie ruhig waren und überhaupt nichts angestellt hatten. Sie dürften also jederzeit wiederkommen...

Der nächste Morgen war hart. Wir wollten noch unbedingt endlich ein Vierer-Foto machen. Doch Aïsha wollte partout nicht mitmachen. Wir hatten keinen Trumpf in der Hand und das Spielzeug schien sie nicht zu interessieren. So oder so, es klappte einfach nicht. Selbst noch letzte Fotos von Aramis zu machen, war einfacher geschrieben, als gemacht. Wir gaben auf und steckten das Kerlchen in die Transportbox. Das verstand er natürlich überhaupt nicht, da er jetzt viel lieber mitgespielt hätte.

Schon wenig später fuhren wir ab. Unterwegs unterhielt uns Aramis. Ich hatte ihm jedoch versprochen, dass er auf der Autobahn herauskommen durfte. Danach tanzte er auf meinem Schoss herum und kam kaum zur Ruhe. Das längste war vielleicht mal eine Minute kuscheln und schon stand er wieder auf. Doch sein Refugium war auf meinen Schoss, resp. auf mich beschränkt. Trotzdem genoss ich diese letzte Stunde mit ihm und knuddelte ihn fortwährend.

Dann kam Aramis in sein neues Zuhause. Ich hatte Bedenken gehabt, weil es noch sehr früh war. Doch die Kleinen sind schon seit gefühlten Wochen sehr selbstständig. Wo sollte da das Problem sein? Aramis erkundete sofort seine neue Umgebung. Während dem wir die verschiedenen Vertragspunkte besprachen, war er mit Erkunden beschäftigt. Das Katzen-Klo hatte ihn überhaupt nicht interessiert, aber die verschiedenen Geschmäcker waren sicher spannend. Seine Mitbewohnerin Sheila wartete scheu am Treppenrand und liess sich nicht erweichen, nahe zu kommen. Es dauerte sehr lange, bis die grosse Sheila (sie wiegt stattliche 7kg) sich zu unserem Tisch heranwagte. Unter dem Tisch kam es dann zu einer ganz kurzen Begegnung, einem Kurz-Beschnuppern. Danach verzog sich Sheila wieder ängstlich. Ich denke, sie hat damit „verloren“. Nun wird der kleine Aramis der grosse Chef im Haus sein. Nun ja, da würde ich mich natürlich auch gleich pudelwohl fühlen...

Mit einem tränenden Auge verabschiedeten wir uns von Aramis, den wir sehr lieb gewonnen hatten. Ich werde ich sehr vermissen, v.a. morgens, wenn er mich begrüssen kam. Aber wir verabschiedeten uns auch mit einem lachenden Auge, weil wir wissen, dass es Aramis gut gehen wird und er das „packt“. Scheinbar klappte auch die Begegnung am Nachmittag mit dem grossen (Hund) Leroy bestens, die Nacht hatten sie alle ruhig und schlafend im Bett verbracht und schon am Morgen wurde wieder kräftig gespielt. Aramis der Wirbelwind hat die Herzen im Sturm erobert!

Wieder bei Ümi und Butz wurden wir überhaupt nicht erwartet. Unsere kleine Jungmannschaft schlief selig auf unserem Bett. Wir nutzten diese Müdigkeit gleich aus und setzten alle in die Transportbox. So verabschiedeten wir uns und machten uns wieder auf den Heimweg. Athos und Alba waren noch immer müde und dösten weiter. Nur Aïsha erzählte uns jedes Mal, wann sie wach war und dass sie lieber schon Zuhause wäre.

Zuhause waren wir schnell und dort wurden wir auch schon sehnlichst erwartet. Erleichtert stellten wir fest, dass Zinka nicht mehr hereingekackt hatte. Das hatte sie nämlich im Verlauf der Woche begonnen. Überhaupt war sie scheinbar eine Liebe gewesen – wurde uns gesagt. Wir liessen alle auf den Balkon und genossen die Sonnenstrahlen.

Der kleine Ausflug hatte den Kids gut getan. So hatten sie – wenn auch kurz – die Möglichkeit, ihre eigene Rolle im Leben fern der grossen Coonies zu finden, was v.a. Athos und Aïsha machten. Oder vielleicht fällt uns ihre Veränderung auch einfach mehr auf, weil nun einer weniger ist? Wer weiss das schon...

Aïsha ist die Entdeckerin und die Freche. Hat sie etwas entdeckt, lässt sie sich nur schwer davon ablenken, bis sie es erforscht hat. Mutig geht sie los und erforscht. Alba ist die ruhige und Nachzüglerin. Manchmal verschläft sie sogar die Hauptattraktion und kommt erst nach, wenn es schon fast vorbei ist. Dafür kann sie mit ihren Pfoten perfekt Katzen-Hockey spielen. Athos ist zu einem Model mutiert. Er hat ein superweiches, flauschiges Fell, unendlich lange Beine und einen sehr langen Schwanz, war seit einiger Zeit der Grösste und hat mit Abschluss der zwölften Lebenswoche als erster die 2kg-Marke erreicht. Er ist der Ruhigeren, spielt gerne und hat nun Aramis abgelöst am Morgen. Nun werde ich von ihm begrüsst. Meist geht er aber schnell wieder, weil er ein interessantes Geräusch gehört hat.

Ja und so geht bei uns eine spannende Woche mit viel Abwechslung zu Ende...

3 Elemente gesamt

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