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sechste Lebenswoche
30.07.2014 08:09:39

Pünktlich zum Wochenende machten die Kleinen wieder riesige Entwicklungsschritte. Doch vorher durchlebten wir noch eine ganze Woche...

An einem Morgen hatte ich sehr tief und fest geschlafen, sodass ich meinen Liebsten ein paar Minuten vorher gar nicht hörte aufstehen. Doch scheinbar war ich nicht die Einzige! Als mein Wecker kam, kroch kurz danach jemand ziemlich müde mein Bein herauf... Alba hatte scheinbar ebenfalls tief und fest geschlafen. Sie hatte es sich zur Angewohnheit gemacht, bei uns zu schlafen. Mal auf der einen Seite, mal auf der anderen, aber meistens irgendwo im Gräbli.

Also, das Nassfutter dreimal am Tag ist nun Gewohnheit und auch Alpha frisst jetzt mit. Mit ihr fressen dann alle mit. Natürlich denken alle, sie kommen zu kurz und müssen das Futter mit Haut und Haaren, resp. mit Kopf und Pfoten verteidigen. Man könnte meinen, es gäbe nichts anderes. Doch so war es tatsächlich!

Zita frisst nur wenig von dem Baby-Trockenfutter und Zinka schon gar nicht. Wie können dann die Kleinen abgucken, dass sie Trockenfutter fressen sollten oder könnten? Gar nicht. Und so hatten sie faktisch „nichts zu essen“. Alba musste her. Anfangs hatte sie unglaubliche Angst vor den Kleinen und knurrte und fauchte jeden an. Die Kleinen blieben dann stehen und warteten. Mit der Zeit begriff Alba, dass die Kleinen ihr nichts machen und sie begann sie wie kleine Mäuslein zu jagen. Nicht gut, Alba! Wir mussten ein paar Mal mit ihr Schimpfen, bis sie mehr achtgab. Doch gleichzeitig nutzte sie ihren Aufenthalt im Kittenzimmer auch immer, um Futter zu stibitzen. Anfangs wollte ich schimpfen, doch wenn niemand Trockenfutter frisst, was soll ich sonst damit machen? Und liess sie. Es hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass danach ein Kitten nach dem anderen auch begann Trockenfutter zu fressen. Sehr schön!

Nur die Münder oder Köpflein der Kitten waren und blieben ziemlich verklebt. Kurzerhand entschieden wir uns, nochmals allen „die Köpfe zu waschen“, was in einem Bad endete. Zuerst kam das täglich wiegen, wo noch immer ausnahmslos alle zunehmen – wenn auch mal mehr oder weniger. Anschliessend stellten wir die Kleinen in ein Wasserbad, dann kam das schamponieren und schliesslich das Abduschen. Perfekt. Endlich waren die Kids nicht mehr „fettig“ und voller Futter. Noch am selben Abend kamen auch die Mamis zum Duschen mit. Auch sie hatten von den fettigen Mündern total fettige Zitzen bekommen. So waren wir an diesem Abend Familie Flauschig.

Um das Resultat des Badens möglichst langanhaltend wirken zu lassen, bekamen am nächsten Tag alle einen eigenen Futternapf. So ging auch das Fressen einiges gesitteter zu. Nur die Essensverteilung und bis jeder seinen eigenen Teller hat, das ist noch ein K(r)ampf. Die Kleinen fressen danach richtig schön – natürlich mit ein paar Ausnahmen. Doch auch die nächsten Tage sah man den Erfolg des Badens und das Kuscheln mit den Kids machte wieder mehr Freude!

Nun hatten wir ein Wochenende Patenkind Tim zu Besuche. Da er seine Freude und Jugendlichkeit oft mit Hüpfen und lautem Reden zum Ausdruckt bringt, haben unsere Vierbeiner wenig Freude an ihm. Einzig Alba bleibt da und lässt sich – auch gegen den Fellverlauf – von ihm streicheln und so mutiert sie zu „weisch, dia hübschi Rot“. Die anderen fliehen, wenn Tim kommt oder kommen erst gar nicht hervor. Einzig Zinka kommt dann und wann, weil sie Hunger hat. Ist Tim in der Nähe, faucht sie ihn lautstark an. Das war witzig und erzielte den erwarteten Effekt – Tim blieb fern. Doch bis am Schluss durfte selbst Tim Zinka streicheln.

Mit Tim hatten wir eine grosse Unterstützung bei der Essensaufsicht. Bei der grossen Babyfütterung achten wir nun darauf, dass alle vier Pfoten ausserhalb des Tellers sind und bleiben. Das klappt nun ganz gut.

Die Kleinen sind auch herrliche „Futter-Verwerter“. Zinka und Zita sind neuerdings wieder wählerisch, was sie fressen wollen oder eben nicht. Fressen sie ihren Teil nicht, bekommen die Kleinen bei der nächsten Fütterung diesen Teil. So war bei der letzten Lieferung Gratis-Futter dabei, dass die Grossen nicht fressen wollten. Nun ja, so gaben wir dieses Futter den Kleinen, die das Fleisch mit Eicherstich ratzeputze auffrassen. Doch die Retourkutsche kam noch am selben Abend in Form von gelbem Durchfall. So gab es am Abend nicht nur die tägliche Gewichtskontrolle, sondern auch noch die Hinterteil-Kontrolle und Bürste.

Die täglichen Gewichtskontrollen hingegen verlaufen erfreulich. Obwohl wir am Wochenende auf zweimal tägliche Nassfutter-Fütterung gewechselt hatten, nehmen weiterhin alle zu und fressen jetzt auch vermehrt Trockenfutter. Auch sind innerhalb der Kids grosse Unterschiede in der Grösse und im Gewicht erkennbar. Nur eins haben alle gemeinsam: sie wollen immer am Kopf gestreichelt werden!

Kaum haben wir Tim wieder nach Hause gebracht, waren auch all unsere Grossen sehr anhänglich und holten ihre Portion Streicheleinheiten ab. Nur Gini bleibt weiterhin zickig. Sie will nur alleine mit uns sein und dann ausführlich gestreichelt werden. Sie hat sich von der Geburt prächtig erholt, scheint gewachsen zu sein und hat wieder ein wunderschönes Fell. Hübsche, unnahbare Felldame!

Auch Zita und Zinka haben nun wieder viel schöneres Fell. Natürlich haben sie von den Kids noch Verfilzungen an den Zitzen, die wir nach und nach versuchen herauszuschneiden, aber die wirkliche Pflege können wir erst machen, wenn die Kleinen abgestillt sind – zumindest bei den Zitzen. Alba ist hübsch wie eh und je und Frodo wuschelig wie im Hochwinter. Nur für Nestor muss ich noch einen Termin beim hauseigenen Coiffeur vereinbaren. Er hat einen grossen Filzklumpen am Hinterteil. Mir graut es jetzt schon, diesen herausschneiden zu müssen. Nestor zickt, kratzt und miaut herzzerreissend, wenn es dann soweit ist…

fünfte Lebenswoche
21.07.2014 22:37:10

Fressen! Das grosse Thema in der fünften Lebenswoche. Eigentlich ist es spannend, wie bei jedem Wurf immer wieder andere Themen anstehen und so jeder Wurf, aber natürlich auch jedes Kitten, einzigartig ist. Bei diesen Kids ist das Fressen ein wichtiger Bestandteil. Wie könnte es bei Kindern von Zita und Zinka anders sein. Zita, unser schlankes Model, frisst ja kaum. Doch neuerdings frisst sie mehr und nun kommt auch sie und will Nassfutter. Das tut sie mit ihrem hohen Stimmchen kund, das kaum ein Miauen hervorbringt. So ist ein Teil der Kids Zita ähnlich, das Fressen interessiert sie ein bisschen weniger und dieser Teil frisst artig.

Zinka, die Verschlingerin, hat ebenfalls ein paar kleine Nachfahren gezeugt, die ihr „kulinarisch“ gleichen. Im Moment würde ich sagen, dass das Schlingen noch ein männlicher Zug ist und v.a. bei den Katern ausgeprägt ist. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die kleinen Männchen dermassen Angst haben, zu wenig Futter zu bekommen, dass sie darauf stehen müssen. So bekommen sie nicht nur genug Futter, nein, sie können so auch Notreserven an Pfoten, Bauch, Hals und Kopf anlegen. Ob das sinnvoll ist?

Diese Kids sehen nach dem Fressen aus, wie wenn wir ihnen mit Gel die Haare frisiert hätte – was mitnichten so ist! Gibt es noch Futter mit Sauce, ist der Latz nicht mehr weiss, sondern gelb. Irgendwann hatten wir das Gefühl, dass unsere Kids wandelnde Futter-Notrations-Packungen sind und kurzerhand beschlossen wir, einen Waschtag einzulegen. Damit wir ganz sicher waren, dass wir alle baden würden, parkierten wir die Kids in der Badewanne. Natürlich waren sie weder mit unserem Plan noch mit diesem Standort einverstanden und bekundeten dies sehr laut. Das wiederum löste bei Zinka Mitleid aus. So miaute sie vom Badewannenrand aus hinunter und die Kids hinauf – was sehr witzig war, aber alles nur noch schlimmer machte. Irgendwann begriff das auch Zinka und sie gesellte sich zu den Kids. Kaum lag sie in der Badewanne, krabbelten 15 Kids über ihr – siehe Foto auf Homepage.

Gut, nun war Ruhe eingekehrt und wir konnten starten. In der Küche hatten wir ein „Fliessband“ eingerichtet, das nun jedes einzelne Kid durchlief. Zuerst kam das obligatorische, tägliche Wiegen, dann stellten wir die Kids ins Wasserbad, das ihnen bis zum Bauch ging. So versuchten wir anschliessend, ihre Pfoten und v.a. ihre „Lätzli“ zu waschen und anschliessend kam die Trocknungs-Massage. Nach dem ersten Durchlauf wiederholten wir diesen Ablauf 14 weitere Male. In der Zwischenzeit säugte Zinka die Kids in der Badewanne und Zita hiess die Kids dann in der Wurfbox willkommen und trocknete sie nach.

Noch am nächsten Morgen waren ausnahmslos alle Kids flauschig und hübsch. Doch kaum bekamen sie ihr morgendliches Futter, war von der abendlichen Aktion nichts mehr zu sehen und alles hätte wieder von vorne beginnen können.

Stattdessen haben wir nun begonnen, die Kids oft zu bürsten. Ich habe noch nie, so kleine Katzenkinder so oft gebürstet, aber sie scheinen es gerne zu haben. So kuscheln wir und bürsten. Das hört sich einfacher an, als es ist. Denn wenn ich im Katzenzimmer auf den Knien bin, kommen alle und klettern auf mir herum. So braucht es Konzentration, ein Kitten zu bürsten und gleichzeitig darauf zu achten, dass die anderen nicht herunterfallen. Der graue Aron, den ich auf Amur (nach dem grauen Tiger) umgetauft habe, ist Stammgast auf meinem Schoss. Er hat so ein dickes Fell und leicht krause Haare, dass es aussieht, wie wenn er Locken bekommen würde – was natürlich nicht der Fall sein wird, aber dennoch witzig aussieht.

Diese Woche haben wir vom Baby Paté zum Kitten-Nassfutter gewechselt. Wir haben uns eine Erleichterung beim Fressen vorgestellt und als erstes sogar die doppelte Ration Futter gegeben, weil ich einen Kalkulationsfehler gemacht habe. Gibt es zu viel Futter, hören die – meisten – Kids irgendwann auf mit dem Fressen. Das ist sehr zu Freuden von Zinka und Zita. Sie würden am liebsten von Beginn weg mitfressen, dürfen sie aber nicht. Sie bekommen ihr eigenes Futter, dürfen aber ausputzen/-lecken. Natürlich ist das Futter der Kids viel spannender, selbst wenn sie das Gleiche bekommen.

Hat es zu viel Futter übrig, zieht das Fliegen an. Insofern bin ich glücklich, wenn Zinka und Zita ausputzen. Trotzdem hatten wir am Wochenende eine Fliegeninvasion. Dummerweise habe ich am Wochenende die Balkontüre offengelassen und so hatten wir zeitweise so viele Fliegen, dass nicht einmal mehr Alba und Frodo nach ihnen jagten. So musste ich selbst jagen, was nicht mein Hobby wird. Doch ich nehme mit Erstaunen zur Kenntnis, dass Alba bereits eine Grossmeisterin ist im Fliegen fangen!

Überhaupt hat sich dieses kleine Kätzlein zu einer Schönheit gemausert und ist schon so gross wie Zinka und Zita. Sie hat sich einen festen Platz in unserer Coonie-Schar und in unseren Herzen ergattert. Letzteres ist sicher einfach, ersteres vermutlich nicht. Manchmal meint sie, sie könne mit Zita und Zinka spielen, wobei beide nicht wollen. Das ist Alba egal, wenn sie spielen will, liegt sie auch schon mal auf Zinka. Zinka miaut dann im besten Fall herzzerreissend oder faucht im anderen Fall. Bei Zita hat Alba mehr Respekt, ihr liegt sie oft nur auf dem Schwanz...

Doch was mich am Wochenende zweimal überaus sehr erstaunt hatte, sind zwei Situationen mit Fotos auf der Homepage. Einmal lag Nestor nachmittags auf dem Balkon an seinem Lieblingsplatz. Später sah ich, dass Alba sich in seine Rundung hineingekuschelt hatte. Nestor, der keine Nähe liebt, lässt dies zu??? Am nächsten Tag lag Nestor tief schlafend in der Wohnung in seinem Fellkissen. Das störte Abla überhaupt nicht, sie legte sich einfach auf ihn und schlief dort weiter. Dieses Mädel kennt schon gar nichts!

Was Alba hingegen überhaupt nicht passte, waren die kleinen Kätzlein. Sie getraute sich zwar ins Katzenzimmer, aber kam ihr jemand zu nahe, wurde dieses Baby angefaucht – was erlaubst du dir! Die Babys blieben dann völlig erstarrt stehen und warteten ab. Bewegte sich Alba weg, bewegten sie sich wieder. Alba, der Angsthase, ... Doch gestern habe ich dann erstaunt festgestellt, dass sie ihre Meinung geändert hat. Die Kids frassen und Alba lag in ihrem Rücken und spielte mit den Schwänzchen der Kleinen, die sich dadurch noch mehr bewegten...

Was ich hingegen überhaupt nicht lustig fand, war, als Frodo Alba bestieg. Frodo läuft wieder mit den Windeln in der Wohnung herum, nachdem er markiert hatte. Er scheint noch immer ziemlich frustriert auf Gini-Verfolgungsjagd zu sein. Doch zweimal eben hörte ich die lauten Schreie von Alba, sodass ich sie sofort suchte. Jedes Mal sah ich Alba auf dem Rücken liegen und Frodo auf ihr. Alba wehrte sich mit allen vier Pfoten und kratze Frodo vermutlich ziemlich fest. Clevere Taktik von unserem hübschen Mädel! Nur Frodo lernt nichts...

Ja und sonst sind wir noch ziemlich mit dem Beobachten und Kuscheln mit den Kleinen beschäftigt. Dieses Wochenende haben wir ihnen das ganze Katzenzimmer als Spielzimmer eingerichtet. Wir vermuten nun, dass sie in den Kindergarten gekommen sind und gerade Schuhebinden lernen. Kurz vor dem Wochenende hörte es auch auf mit den kleinen, fiesen, stinkig-feuchten Unglücken. Wir haben kurzerhand eine grosse Plastikschale als riesen Freiluft-Klo umgewandelt und nun sollten wirklich alle ein Plätzchen finden. Ausser...

Zinka wollte in das kleine Klo mit Deckel gehen und ihr Geschäft verrichten. Das erledigt sie freundlicherweise IMMER gleich beim Eingang rechts. Nun ja. Sie wurde von ihren Kindern verfolgt, sodass das nicht ging. So spazierte sie hinein und wieder hinaus und in das grosse Freiluft-Klo. Doch nun sahen ihr sicher ein halbes Dutzend Augenpaare zu bei der Verrichtung und zu meiner sehr grossen Freude, machte sie auch alles „richtig“ und zeigte jedem, dass sie ihr dickes Geschäft vergräbt. Gesehen? Gelernt? Bitteschön! Perfekt und nun bitte nachmachen…

Vierte Lebenswoche
14.07.2014 13:59:10

Wieder ist eine Woche vergangen mit viel Aktion. Als wir von den Ferien zurückkamen, machten wir, wie geschrieben, den Kleinen sofort den Auslauf bereit. Mit 15 Babys erforderte das noch etwas Improvisation. Die Kids haben sich nun daran gewöhnt, dass sie herumspazieren können und nutzten die „Infrastruktur“, aber noch nicht regelmässig. Anfangs waren die beiden „Ursprungs“-Nester out, wie wenn sie nun genügend lange dort drinnen gelegen wären. Dafür waren die beiden Kissen davor in. Doch leider ging es nicht lange und alles war „verpisst“. Zwar wurden auch die kleinen Katzenklos ausführlich benutzt, aber eben auch alles andere. Hey, ihr Kleinen, so nicht!

Da es uns schien, dass die beiden Mütter (zu) viele Babys haben, begannen wir auch sofort mit der Zufütterung. Anfangs gab es abends Nassfutter, doch schon bald reichte das nicht mehr aus. Anfangs frassen eine Handvoll Kids und bis Ende Woche 14 Kids! Doch diese Völlerei muss man erlebt haben! Zuerst haben wir das Futter in grossen Tellern serviert. Nein, die Kids standen nicht an den Tellerrand wie Sonnenstrahlen ums Futter. Nein, nein, sie standen quer im Teller über dem Futter. Nein, die Kids fressen bei weitem noch nicht wie „grosse“ Katzen, nein, sie fressen wie menschliche Babys und nicht nur – wenn es gut geht – der ganze Schnauz ist voll, nein, bei manchen ist der ganze Kopf voll! Von den Pfoten sprechen wir nicht, die sind nicht mehr weiss... Himmel, ist das eine Völlerei! Und das Schmatzen überbietet Inder beim Essen!

Ich stehe da und schüttle den Kopf. Ich stelle sie noch nicht einmal mehr an den Tellerrand, ich habe aufgegeben. Eine neue Lösung muss her und so wechseln wir bald zu unseren regulären Futternäpfen. Statt drei grosse Teller stehen nun 8 kleine Teller da, in der Hoffnung, dass wenn zwei Köpfe im Teller stecken, „Katz“ dann nicht mehr hineinstehen kann. Weit gefehlt, drei schaffen es immer. So nimmt nun die Fressens-Aufsicht mit dem anschliessenden Reinigen viel Zeit in Anspruch. Nach dem Festessen wird jeder mit einem nassen Lumpen gereinigt – wie bei Kleinkinder und genau so, wie wir es eigentlich nie haben wollten…

Einer kackte immer beim Trockenfutter, wenn es schlimm war, pisste er dort. Nun habe ich vorgestern damit begonnen, einen Topf mit Nassfutter hinzustellen. Doch das ist nicht so einfach. Ich stelle ihn hin, wenn die Kleinen fressen. Aber irgendwer entdeckt den Napf immer und dann geht das Festessen gleich weiter. So bringt der Topf eigentlich nichts mehr, aber ich lasse ihn danach – leer – stehen. Seither hat das Pissen aufgehört, wobei das erst seit zwei Tagen so ist, aber immerhin!

Nun, dass Babys mit vier Wochen stubenrein sind, wäre ein Glück. Noch am Freitag haben wir jeden Stoff ausgewechselt und gewaschen. Dann haben wir am Samstag die Grossreinigung im Zimmer durchgeführt und wieder alles gewaschen. Da Zinka in der Nacht auf Sonntag eine riesen Sauerei machte, haben wir am Sonntag wieder alles gewaschen. Bislang hatte das den Vorteil, dass die Kleinen immer in sauberen Sachen lagen und sie das hoffentlich nun schätzen lernen. Aber hoffentlich erwarten sie diesen Wäscheservice nicht auch wieder für heute!

Zinka, meine liebe Zinka. Sie ist unser grösstes Sorgenkind. Sie hatte innert diesen zwei Ferienwochen bis auf 3.4kg abgenommen, was 1kg unter ihrem Normalgewicht ist. Alle unsere Alarmglocken schrillten und wir vermuteten Parasiten, da sie ja doch sehr viel frass – mitunter bis zu einem 1kg Nassfutter. Also entwurmten wir unsere Lady, was dann die Sauerei im Kittenzimmer auslöste. Nun füttern wir sie mit Naturjoghurt und Reis, was sie beides liebt. Endlich haben wir zudem ein Leckerli gefunden, dass auch sie frisst – 100% getrocknetes Fleisch. Da sie genügend Flüssigkeit über das Nassfutter aufnimmt, hoffen wir, dass die trockenen Leckerli sie nun etwas „austrocknen“, damit sie nicht mehr Durchfall hat und somit auch Nährstoffe wieder bei sich behalten kann.

Am Samstag haben wir die Grossmutter von Zinka (das Mami von Gini) besucht, die bei ihrem aktuellen Wurf scheinbar das gleiche Verhalten an den Tag legt. Dort vermutete der Arzt eine Überforderung. So nahmen wir noch am selben Tag Zinka von ihren Kids weg und separierten sie. Sie schien nun zum ersten Mal in Ruhe und tief und fest zu schlafen. Sie wird diese Zeit wohl gebraucht haben. Natürlich durfte sie danach wieder zu ihren Kids und säugte sie auch prompt.

Wiederum später war ich – zufällig – bei Zinka. Sie schien zu schlafen. Aus meiner Sicht sprang sie urplötzlich vom Kratzturm auf den Boden und schon lief der Durchfall aus ihr heraus. Sie tat mir unendlich leid. Doch das Poulet mit dem Reis und davor das Naturjoghurt schienen nun wenig später endlich zu wirken. Heute Morgen ging Zinka zweimal vor unseren Augen aufs Klo. Endlich! Hoffentlich geht es Zinka wirklich bald besser.

Nun haben wir bei Zinka natürlich auch kontrollierte Fressensabgabe. Dabei sehen wir jetzt, dass sie nicht ganz so viel frisst, wie sie bekommt. Kaum war die Türe offen, ging Zita zu ihr und frass Zinkas Teller aus. Das erstaunte uns, aber selbstverständlich darf unser Mami und Ersatzmami so viel fressen, wie sie will!

Heute muss Zinka nun bis zum Zmittag warten, bis sie zu ihren Kids darf. In ihrem schlechten Zustand, haben sie ihre Babys nicht interessiert. Nun hoffen wir, dass das Interesse bald wieder wächst. So sprang Zita in die Bresche. Sie legte sich ab und zu ins Nest und dann kam, wer fressen wollte. Seit anfangs Woche machen die Kids sowieso keinen Unterschied mehr zwischen den beiden Mamis, Hauptsache sie kommen an die Zitze. Das erstaunte uns sehr, aber erleichterte auch alles. Denn gerade so, wie nun ein Grossteil des Blogs von Zinka handelt, so beschäftigte sie uns einen Grossteil der Woche.

Doch zurück zu den Kids. Der Auslauf wurde bis Ende Woche zu klein und so haben wir ihn nun vergrössert. Wir hatten selbst kaum Platz, hineinzuknien. Als ich einmal ein Unglück wegputzen musste, war ich im Auslauf. Ich putzte. Kaum war ich fertig, sah ich das nächste Unglück und dann das nächste und dann das nächste… Himmel-Zetter-Mordio! Nun haben sie mich echt gejoggelt!!! Dasselbe Spiel machten sie noch zweimal mit meinem Liebsten. Danach verliessen wir die Kleinen während dem Tag immer wieder fluchtartig, da sie das nur machten, wenn wir da waren. Doch als wir uns am Abend mit jedem ausführlich beschäftigten, hörte auch dieses Spiel auf.

Ja, der Abend. Wir haben unsere Katzen-Nannys zu einer „Namensgebungs-Party“ eingeladen. So haben wir uns ausführlich mit jedem beschäftigt, um auch ja den richtigen Namen zu finden. Wir haben das alle genossen – und der eine oder andere schlief in unserem Arm ein.

Am Wochenende gab es dann wieder ein paar „Neuerungen“. Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir die Kissen entfernt, aber auch, weil wir sie waschen mussten. Total haben wir sicher einen Tag für die Katze(n) gewaschen. An all den Plätzchen, wo wir schon ein Unglück aufputzen mussten, stellten wir nun kleine Kartonschachteln auf. Die sind heiss begehrt, hat es doch darunter auch ein-Katz-Versionen – Schachteln, die gerade ihre Grösse haben.

Natürlich haben wir noch ein paar andere Katzen, die auch nicht zu kurz kommen dürfen. Zita macht ihren Mami-Job einfach super. Wir versuchen unsere zwei Mamis so viel wie möglich zu streicheln und mit ihnen zu reden. Nestor hat aufgehört zu fauchen, dafür kratzte er am Sonntag bereits um 7h an der Türe. Er durfte rein, ich streichelte ihn und schickte ihn dann wieder. Um 8h liess mein Liebster ihn wieder rein und da endlich fand auch mein lieber Nestor seine Ruhe und schlief bei uns – es passiert selten, dass Nestor bei uns ruhig schläft. Gini hingegen ist fauchig wie eh und je, resp. wie seit anfangs Woche. Aber wir lassen ihr die Ruhe. Ich finde es allerdings wenig nett von ihr, dass sie dauernd Alba anfaucht. So hat Alba nun das Fauchen gelernt und geht dann zum Auslauf und faucht dort die Kleinen an. Tz!

Dabei wäre eigentlich Alba ganz interessiert, was in diesem Auslauf passiert. Vermutlich ist sie auch etwas neidisch, weil es dort Spielzeug hat, das sie genau jetzt zum Spielen möchte. Aber sie muss auch sonst alles erschnuppern, was es dort hat. Kommt es ihr bekannt vor? Da sind Kartonschachteln, die sie sicher noch kennt und die vielleicht ihre Grösse haben. Doch für mehr fehlt ihr noch den Mut…

Frodo ist seit Samstag auch wieder aus seinen Ferien zurück. Er hat den Aufenthalt sehr genossen und seine beiden „Wirte“ um die Pfote wickeln können. Er war der liebste Kater auf Erden, er war ruhig und relaxt, hat überhaupt nichts angestellt, nicht einmal das Sofa angekratzt, einfach gar nichts – ausser vielleicht etwas Haare auf dem Sofa liegen lassen. Unglaublich! Ohne Damen um sich herum ist er der liebste Kater, den man sich wünschen kann. Eben ohne Damen und eben nicht bei uns…

Kaum war Frodo Zuhause, wurde er von Nestor und Gini angefaucht. Alba gewann ein Spielkumpane und wickelte Frodo auch gleich um die Pfote. Doch an Alba war Frodo nicht interessiert, er wollte die Aufmerksamkeit von Gini. Gini hingegen wollte nicht dauernd von Frodo verfolgt werden und fauchte gehörig. Zeitweise dachten wir, wir hätten den grössten Katzenstreit, den man sich vorstellen kann. Ja, einmal „giggerig“, immer „giggerig“…

Frodo kam vier Wochen ohne jede Markierung aus. Kaum Zuhause, pisste er in ein Kissen – was wir natürlich erst viel später gerochen haben. Frodo-Pisse stinkt – unverkennbar. Trotzdem liessen wir ihn in der Nacht in der Wohnung. Am Sonntag hatte er dann an zwei weiteren Orten markiert und dabei mein geliebtes Kuhfell ruiniert. Ja, die Entscheidung ist gefallen: wir suchen nun dringend für Frodo ein neues Plätzchen! Wo findet Frodo ein neues Zuhause, ohne 4beinige Damen?

Erste Wochen
08.07.2014 21:24:12

Und es kam alles ganz anders...

...Unsere Ferien waren geplant, Ümi und Butz wären zu uns in die Ferien gekommen und hätten auf unsere Coonies „aufgepasst“ (oder umgekehrt). Doch wie so oft, mussten wir infolge einer Notoperation von Butz alles umplanen und umorganisieren. Frodo war bereits in den Ferien, eine Erleichterung. Doch nun gingen auch Gini, Nestor und Alba in die Ferien, nämlich zu Ümi und Butz. Gini und Nestor hassten es, obwohl sie alles kannten, zickten sie zwei Tage. Dann kehrte dort der Frieden ein. Statt dass alle 4Beiner immer um Ümi waren, suchten sie ständig die Nähe von Butz, der sie duldete. Kaum öffnete Butz die Balkontüre, um rauchen zu gehen, stand Nestor bei Fuss und ging mit ihm hinaus – egal, ob Nestor vorher geschlafen hatte, er kam sofort. Das war ihr Ritual. War Butz fertig, sagte er „Komm Busle“ und Nestor ging wieder mit ihm hinein. Alba entpuppte sich als Kuschelkätzlein und lag ständig irgendwo bei Butz. Doch auch Ümi kam auf ihre Kosten, v.a. dann, wenn sie Zeitung lesen wollte...

... Wir kamen am Sonntag wieder zurück aus den Ferien und Ümi und Butz brachten uns das Kleeblatt zurück. Doch nun erleben wir die zickige Phase und müssen auf die Schmuse-Stunden noch warten.

Ja, und was passierte mit den zwei Grossfamilien? Die wurden gehegt und gepflegt von unserer Katzen-Nanny und meiner Gotte. Perfekt! Zügeln wollten wir die Kinderschar nicht und so waren wir sehr dankbar, für diesen Einsatz! Die Zwei haben mit Staunen verfolgt, wie sich die 15 Babys entwickelt haben und das täglich Wiegen übernommen. Gut waren die Katzenkinder noch klein, sodass noch nicht so viel Arbeit entstanden ist. Wobei mit 15 Babys schon das Wiegen ein Grossauftrag ist! Wir haben eine Liste vorbereitet, in welcher steht, welches Baby wie aussieht, damit ja täglich beim richtigen Baby das richtige Gewicht steht. Für Zinkas Familie ist das eine schwierigere Aufgabe, da alle irgendwie schwarz sind.

So kamen wir am Sonntag nach Hause zurück und haben selbst ganz erstaunt festgestellt, wie doch aus den winzigen Katzenbabys nun Katzenkinder geworden sind. Ja, zwei Wochen ist eine lange Zeit in der schnellen Entwicklung der Katzenkinder.

Noch am gleichen Tag gaben wir den Katzenkindern einen Teilbereich des Zimmers frei. Sie sind schon gross, stehen schon richtig, aber sind noch etwas wackelig auf den Beinen. Somit wird es Zeit, dass sie das weitere Gehen üben und diesen Auslauf haben sie nun. Für Zinkas Babys war dieser Zeitpunkt ideal, für Zitas etwas zu früh. Die Unterschiede zwischen den zwei Familien sind gewichtsmässig frappant! Zinkas Kinder sind nur schon optisch sicher 1/5 grösser und haben grosse Milchbäuchlein. Dementsprechend waren ihre Kinder auch sofort im neuen Auslauf unterwegs.

Zitas Kinder gingen den Auslauf langsam an, müssen sie doch noch Treppen steigen. Aus ihrer erhöhten Box kommen sie über einen Backstein in den Auslauf. Nun verbindet ein Backstein-Pfad zwei Katzen-Klos und Zitas Box. Und auch hier: schon am Abend fanden wir erstaunt das erste kleine „Bisi“ im Katzen-Klo.

Nun haben die 15 Kinder ein kleines Paradies mit Wasser, wo noch keiner getrunken hatte, und Trockenfutter für Babys. Diesen Topf nutzen hauptsächlich Zinkas Babys. Dann stehen sie mit den Vorderpfoten auf das Trockenfutter und fressen. So hat es bald mehr Körnchen neben, als im Topf. Da alles reibungslos funktioniert hat, versuchten wir am Abend die erste Runde mit Nassfutter und siehe da, das kleine Weissgesicht frass schon wie eine grosse Zinka! Somit stehen wir ab morgen eine halbe Stunde früher auf, um einen Teil der 15 Kinder nun mit Nassfutter zu füttern...

Etwas beängstigte uns jedoch arg. Zinka war scheinbar während unseren Ferien lange Zeit ein „liebes“ Mädel und hörte auf, vor statt ins Klo zu kacken. Einen Tag vor unserer Heimkehr, begann sie wieder damit. Doch am Sonntag war sie den ganzen Tag wieder ein „liebes“ Mädel, erst am Abend nervte sie uns mit einer Kacke-Suppe vor dem Klo. Schon einiges vorher verfolgte sie uns hartnäckig und wir wussten bald, dass sie Hunger hatte. Bevor sie jedoch etwas bekam, musste sie auf die Waage und die brachte erschreckendes zutage! Zinka hat in diesen zwei Wochen 1kg abgenommen und das obwohl die zwei Damen ihr sehr viel Futter gaben. Hinzu kommt, dass sie nun unter ihrem normalen Gewicht liegt, was mich persönlich noch viel mehr erschreckt. Sie bekam dafür einen Topf mit 400g Futter nur für sie, später nochmals 200g und bevor sie ins Bett ging nochmals 100g. Zum Vergleich: eine 4kg-Katze bekommt ca. 300g Nassfutter. Zinka bekommt nun mindestens das Doppelte.

Da wir über die Nacht heimwärts geflogen sind und kaum geschlafen hatten, verschoben wir das Fotografieren dann auf Montag. Hier nun die neuen Fotos auf der Homepage. Wir haben die Zeit genutzt und allen nochmals das Geschlecht geprüft (die Männchen sind in der Überzahl) und noch ausführlicher mit jedem Einzelnen gekuschelt. Doch am Montag haben sich dann Zinkas und Zitas Kinder total vermischt und jeder hatte sofort ein Lieblingsplätzlein und dort wurde gekuschelt. Sie machten auch keinen Unterschied mehr mit ihren Müttern, Hauptsache sie kamen zu einer Zitze und sie bekamen Milch. Das erstaunte uns sehr, doch Zinka und Zita schien es nicht zu stören. So nahmen wir alle Kinder aus dem Auslauf heraus in eine Plastikbox. Dann begann das grosse Suchen nach dem ersten Kitten von Zita, sodass wir immer die gleiche Reihenfolge beim Fotografieren haben. Anschliessend setzten wir Zitas Kinder in ihre Box, sodass Zita dann nur ihre Kinder füttern konnte. Danach kamen Zinkas Kitten und auch dort fütterte anschliessend Zinka nur ihre Kinder. So kam Ruhe in unsere Familie...

4 Elemente gesamt

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