AnNa's Welt
Herzlich Willkommen
Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt
Juni, 2013
Juli, 2013
August, 2013
September, 2013
Oktober, 2013
November, 2013
Dezember, 2013
Januar, 2014
Februar, 2014
März, 2014
April, 2014
Mai, 2014
Juni, 2014
Juli, 2014
August, 2014
September, 2014
Oktober, 2014
November, 2014
Dezember, 2014
Januar, 2015
Februar, 2015
März, 2015
April, 2015
Mai, 2015
Juni, 2015
Juli, 2015
August, 2015
September, 2015
Oktober, 2015
November, 2015
Dezember, 2015
Januar, 2016
Februar, 2016
März, 2016
April, 2016
Mai, 2016
Juni, 2016
Juli, 2016
August, 2016
September, 2016
Oktober, 2016
November, 2016
Dezember, 2016
Januar, 2017
Februar, 2017
März, 2017
April, 2017
Mai, 2017
Juni, 2017
Juli, 2017
August, 2017
September, 2017
Oktober, 2017
November, 2017
Dezember, 2017
Blog - aus unserem Altag erzählt...
RSS
Zehnte Lebenswoche
26.08.2014 21:30:58

Eigentlich weiss ich noch gar nicht, was ich von dieser Woche schreiben soll. Wenn ich zurückdenke, denke ich, dass ja gar nichts passiert ist. Doch wenn ich mich an Erlebnisse erinnere, waren so viele Kleinigkeiten passiert, die ich mir nicht notiert habe. Mal sehen, was mir noch alles in den Sinn kommt...

... zuerst wieder ein kleiner Abschnitt zu den Besuchern. Dieses Mal bekam u.a. Arabella Besuch. Die Familie entschied sich bereits im Vorfeld für Arabella, haben sie sich doch in sie verliebt. Natürlich haben wir seit diesem Zeitpunkt versucht, Arabella vermehrt zu beobachten. Vielleicht deswegen, aber vielleicht auch, weil Arabella das mitbekommen hatte, versteckte sie sich in dieser Woche nicht mehr so oft. Ist Arabella müde, verzieht sie sich normalerweise an ein ruhiges Örtchen. Doch eben in dieser Woche schlief sie vermehrt auch in unserer Nähe und wir konnten sie mehr knuddeln.

Als die Familie kam, waren natürlich Albi und Akris wieder an erster Stelle. Neues muss einfach sofort entdeckt und erfahren werden! Doch zu unserem grossen Erstaunen blieb auch Arabella bei uns, liess sich knuddeln und freute sich, dass mit ihr gespielt wurde - nebst dem, dass alle anderen auch kamen. Noch mehr erstaunte uns, dass sie wirklich immer wieder die Nähe der Besucher suchte. Kann ein Kätzlein noch eine deutlichere Sprache sprechen?

Diese Woche hatten wir doch ein paar Mal einen trockenen Balkon, sodass wir nach draussen gehen konnten. Die Fliegen-Invasion hat abgenommen, sodass wir die Türe offen lassen konnten. Natürlich liess sich das Gross nicht entgehen, aber auch Klein wollte unbedingt Neues kennen lernen. So setzten wir uns eine Weile auf den Balkon. Die Grossen interessiert die Aussicht und sie lieben es, alles von oben zu beobachten. Doch in dieser Woche wurden sie auch oft von den Krähen beobachtet. Vermutlich hätten sie sie zu gerne gejagt...

Die Kleinen interessierte hingegen überhaupt nicht, was sich unter uns abspielte. Für sie waren die Töpfe und Tunnels spannend. Da gab es vertrocknete Erdbeeren, mit denen man herrlich spielen konnte. Der Topf mit dem Gras war das Highlight, darin konnte man sogar schlafen - oder danach mit den nassen Pfoten spuren ziehen. Erst Ende Woche kam die andere Balkon-Seite zum Zug, die ganz versteckte Tunnels bietet. Da wurde dann auf Schwänzchen-Jagd gegangen.

Wollte auch Frodo auf den Balkon kommen und musste er dafür bei Alba vorbeigehen, wurde er "vermoret". Frodo kann lieb sein, kann böse sein, er kann nichts machen, aber er wird immer von der kleinen Alba attackiert. Bis Ende Woche ging das sogar soweit, dass Alba Frodo verfolgte, weil sie gerade Streit wollte. Unglaublich! Wir haben daraufhin ein ernstes Wörtchen mit ihr gesprochen und später nochmals ein ganz ernstes Wort. Natürlich hoffen wir, dass sie nun friedlich oder zumindest neutral miteinander umgehen können. Sie scheinen eine schwierige Vater - Tochter - Beziehung zu haben, wobei ich nicht glaube, dass Alba weiss, dass Frodo ihr Vater ist! Auch bin ich überzeugt, dass sie ihre Meinung ändern wird, sobald sie das erste Mal rollig wird. Ja, so launisch ist die Natur.

Einmal staunte ich nicht schlecht, als sich Alba und Zinka quer durch die ganze Wohnung gejagt haben und danach gebalgt. Hoppla! Hier hat Zinka Alba gehörig die Postordnung durchgegeben und Alba hat keinen Mucks gemacht! Ja, hier messen sich wohl eher gleiche Stärken...

Zurück zu den Kids. Was soll ich zu ihnen schreiben? Im Moment sind sie einfach im perfekten, süssen Alter. Jetzt werde wir für all die Mühen, Sorgen und Ängste entschädigt. Jetzt sind sie einfach zum Lieb haben - und nie mehr hergeben.

Amur ist wieder der besondere Kuschelbär. Im Verlauf der Woche habe ich ihn immer wieder irgendwo in meiner Nähe entdeckt und fühlte mich bald "verfolgt", bis ich begriff, dass er kuscheln will. Entgegen der kätzischen Natur liebt er es im Moment, herumgetragen (!?!) zu werden. Er hat so ein weiches Fell, liebt die Nähe, sodass ich schon ein paar Mal sagte, ich wünschte, ich könnte ihn behalten...

... doch natürlich könnte ich alle behalten, so süss wie sie sind. Aris hingegen will überhaupt nicht gehalten werden oder nur, wenn er absolut schmusend ist. Einmal gehalten, miaut er herzzerreissend, wehleidend. Ja, da bin ich gespannt, wie er das dann mit seiner neuen Besitzerin regelt, die es lieben wird, ihn zu halten. Auch Amy will nicht unbedingt gehalten werden und doch steht sie immer irgendwo in der Nähe und beobachtet alles, verpasst überhaupt nichts.

Akris und Albi erstaunen mich. Seit klar ist, dass sie zusammenziehen werden, schlafen sie des Öfteren gemeinsam an einem Örtchen. Dann kommen zwei unruhige Pole zur Ruhe!

Gab es die Woche davor noch das eine oder andere Unglück, hatten wir letzte Woche Ruhe und alle Geschäfte waren da, wo sie sein sollten. Am Samstag gab es wieder eine grössere Putzaktion, die schon am nächsten Tag nicht mehr zu sehen waren. Doch wir machen uns nichts daraus, denn der Grossputz kommt später. Ah, aber schliesslich haben wir eine ganz neue Unterstützung im Haushalt! Bei uns ist der Roomba eingezogen und vollführt täglich eine kleine Meisterleistung. Eigentlich ist diese Leistung programmiert, doch Amur liebt es, auf dem Roomba Platz zu nehmen und stellt den Roboter-Staubsauger damit gleich an. Dann erschrickt Amur, alle Kids sind auf einen Schlag wach und Roomba beginnt seine Arbeit zu früh...

Ja und in der Zwischenzeit wurde Atros immer grösser und grösser und schnurrt auch am Lautesten. Der Gewichtsunterschied von ihm zum Kleinsten beträgt schon über 500g; erstaunlich! Man sieht, dass er gross ist, aber er ist nicht dick! Natürlich haben alle Kids in diesem zarten Alter ihre kleinen Milchbäuchlein – richtig zum Knuddeln. Aber wir dürfen nicht bei jedem zu jeder Zeit sein Bäuchlein knuddeln. Dafür muss der richtige Moment abgewartet sein (müde Stimmung), sonst haben wir bald arge Spuren an den Händen.

Die kleinen Katerchen verfolgen uns oft auf Schritt und Tritt. Hervor sticht Akris, den wir auch kleine Gwundernase nennen. Wollen Zinka oder Zita in die Fressbox, hört man das Knacken des Türchens schon von weitem. Nichts desto trotz rennen alle hungrigen und interessierten Mäuler sofort zu besagter Box und hoffen auf ihr Glück – immer an vorderster Front dabei ist Akris.

Arabella, Aladin, Aris und Amy sind noch immer das Kleeblatt und touren oft gemeinsam durch die Wohnung. Doch einer ist immer bei uns: Aris. Er scheint der Anführer zu sein, begrüsst uns am Abend schon an der Türe und probiert dann in unserer Umgebung immer mal etwas Neues aus. So lag er letzthin im Lavabo und ich war ganz erstaunt, wie er da hinauf gekommen ist.

Anka hingegen ist ruhiger geworden und kommt nun auch von sich aus zum Kuscheln, was übrigens jetzt für Alba gilt. Neuerdings meldet auch sie ihre Bedürfnisse an, was sie vermutlich abgeguckt hat *smile*. Aber natürlich ist es das Schönste, wenn das Kätzlein von sich aus kommt…

Nachdem wir einige Wochen (oder waren es doch nur viele Tage) beim gleichen Futter geblieben waren, gab es in dieser Woche mal wieder Abwechslung. Wir starteten mit einem halben Kilo Gehacktes, dass wir unters Futter mischten und siehe da, es war ratschratsch aufgefressen. Kein Thema! Nur Gini und Nestor rümpften die Nasen, was die Kleinen besonders freute. So gab es mehr für sie. In der Zwischenzeit hamstern und bunkern die Kleinen nicht mehr, sondern können auch in Ruhe fressen.

Auch am nächsten Tag war alles problemlos verdaut. YEAH! Geschafft! Frohen Mutes brauchten wir am darauffolgenden Tag das „alte“ Kitten-Futter. Doch die Ernüchterung kam schon am gleichen Abend: 2/3 der Kids hatte Durchfall, was sich gleich wieder im ganzen Wohnzimmer zeigte. Nun ja. Dieses Futter scheint nicht so gut zu bekommen, also dürfen Zita und Zinka dieses nun fertigfressen.

Doch haben einmal alle gefressen und sich ausführlich geputzt, dann kehrt bei uns wieder Ruhe ein. So liegen mehr oder weniger alle Kätzlein bei unserem anschliessenden Abendessen um uns herum und schlafen…

 

neunte Lebenswoche
18.08.2014 17:14:34

Wieder haben wir eine ereignisreiche Woche hinter uns, doch dieses Mal scheint die Woche gefühlt ruhiger gewesen zu sein.

Für diese Woche hatten wir den Grossputz aufgegeben und das einfach situativ erledigt. Wir haben uns das „bei Euch ist es viel zu sauber“ zu Herzen genommen und nach dem Motto „weniger ist mehr“ gelebt. Auch ok, da der Grossputz mit Garantie für den Oktober ansteht. Im Moment haben wir noch immer unglaublich viele Fliegen und die tragen ihren Teil bei. Also lassen wir es…

Doch natürlich muss ich auch erwähnen, dass wir diese Woche auch eine schöne Woche hatten. Nun gibt es einfach nur noch ein Futter und das scheinen alle zu vertragen. Dementsprechend war auch Durchfall kein Thema mehr – was sehr vieles erleichtert. Es produzieren alle, selbst Zita und Zinka, kleine und grosse Würstchen, nur vergraben nicht alle ihr dickes Geschäft. Das stört dann den einen oder anderen Vierbeiner, der danach kommt, und der vergräbt es dann. Das finde ich dann wiederum witzig…

In dieser Woche haben die Kitten auch das Kitten-Zimmer wieder für sich entdeckt. Dort stand das Gästebett mit den vielen Kissen. Nun haben auch sie entdeckt, dass man hier herrlich in Tunnels laufen kann und oft liegen am Morgen alle Kissen auf dem Boden.

Ab und zu passieren noch kleine Unglücke oder vielleicht auch eine grosse Trotzaktionen. So haben wir einmal nach der Kissenschlacht wieder aufgeräumt und ein Unglück unter einem Kissen entdeckt. Vermutlich wurde ein kleiner Vierbeiner vom Kissen „erschlagen“ und hat vor Schreck sein Bisi nicht mehr halten können. Nun ja. Eine Trotzaktion, die wir noch immer nicht verstehen, ist jedoch, als einer der Buben stinkfrech in die Dusche kackte! Oder als Amur vor meinen Augen auf das Kissen stand, Beine auseinander und pinkelte… da war ich stinksauer! V.a. da wir eine Viertelstunde vorher alle Klos gereinigt hatten. Männer!

Auch anfangs Woche stellten wir irritiert fest, dass die kleinen Vierbeiner unisono heute auf morgen die kleinen Kartonhäuser als Klo benutzten. Kurzerhand entsorgten wir die Kartonschachteln und nun ist unsere Kartonstadt ganz klein geworden. Dafür hat es unter dem Esstisch keine Schachteln mehr. Die vielen Stuhlbeine eignen sich nun hervorragend zum Hockey oder Fussball spielen…

Am Samstag startete mein Liebster dann doch eine Putzaktion. Auf den Knien putzte er das ganze Wohn-/Esszimmer Fläche um Fläche mit dem Resultat, dass man bereits am Abend nichts mehr davon sah. Er war ziemlich frustriert. Aber da wir endlich wieder einmal Besuch hatten, empfand er das als unumgänglich. Wir hatten in den letzten Wochen nur Besuch von der Familie. Dies um möglichst viele Risiken, wie das Einschleppen von Krankheiten, zu vermeiden. Zurück zum Wohnungsputz. Unsere Coonies lieben es, wenn alles sauber ist. Vermutlich spielen sie dann Curling und nicht mehr Hockey. Auch lieben sie frischgewaschene Wäsche, frisch bezogene Schlafplätzchen. Doch leider geht das bei Gini soweit, dass sie auf die trocknende Wäsche auf dem Stewi oder Wickelständer liegt! Putz- und Waschtag = Coonietag!

Abends bekamen wir Besuch. Für die Grossen hiess das: oh Hilfe, eine Veränderung und für die Kleinen: oh spannend, jemanden zum Spielen. Letzteres zog dann selbstverständlich auch die Grossen wieder an. Sie stehen dann einfach plötzlich irgendwo in einer Türe oder in einem Ecken und beobachten. Nestor spaziert meistens irgendwann unter dem Esstisch durch, steht vor ein Bein und stellt seinen dicken, buschigen Schwanz an ein Schienbein und will gestreichelt werden.

Von Nestor bin ich im Moment am meisten beeindruckt. Ich gebe es ja zu, die Kleinen haben ihn anfangs vermutlich gestört/genervt. Nun sind sie für ihn vermutlich Katzenfernsehen geworden. Alle „näselen“ mit ihm und grüssen sich so gegenseitig. Auch dürfen die Kleinen zu ihm liegen und zwischendurch putzt er sie. Aber er grenzt sich auch ab und schiebt die Kleinen weg, wenn er nicht will. Das beeindruckt mich. Die Kleinen behandeln ihn mit dem grössten Respekt!

Frodo hingegen hat es schwer. Am Sonntag lag er auf meinem Pult und schnurrte, währenddessen lag Gini auf meinem Bürostuhl und war angespannt wie eine Sprungfeder. Wäre Frodo noch näher gekommen, hätte sie gefaucht und wäre davon gesprungen. Später verfolgte er sie bis ins Klo und dort gab es dann Streit. Noch immer verfolgt er Gini auf Schritt und Tritt wie ein verliebter Romeo. Kaum will er dasselbe bei Alba machen, faucht diese, kratzt oder teilt ihm Schläge aus.

Wir vermuten, dass die Kleinen die Reaktionen von den Grossen abgeschaut haben. So haben sie nicht so viel Respekt vor Frodo und turnen – im besten Fall – auch mal auf ihm herum. Doch wehe er steht plötzlich hinter ihnen, drehen sie sich im Katzenbuckel um und fauchen ihn an – was sich natürlich härzig anhört, aber total ernst zu nehmen ist. Beleidigt zottelt Frodo wieder von dannen und sucht miauend überall nach Gini.

Zurück zum Besuch. Es ist natürlich schon sehr schön, immer eine Fellnase in der Nähe zu haben und sich diesem flauschigen Geschöpf widmen zu können. Zum Zerfliessen… was gerade mein Liebster tat. Albi lag bei ihm auf der Brust. Anfangs war es noch ein Kuscheln, doch wenig später schlief Albi komplett entspannt bei ihm ein. Meinem Liebsten kamen fast die Tränen, so berührte ihn das Vertrauen von Albi. Ja, so sind die Kleinen!

Am Sonntag gab es wieder ein neues Klo. Langsam habe ich das Gefühl, dass unsere Wohnung nur noch aus Klos besteht. Doch da die Kleinen immer grösser werden, werden auch ihre Geschäfte immer grösser. Fazit, wir haben ein neues Klo.

Spannend hingegen war der Besuch, den die Kleinen am Sonntag bekommen haben. Natürlich, Nachmittag-Besuch ist kritisch, da bei uns dann Schlafenszeit ist. Die Grossen verweilten auf dem Balkon und genossen die Sonne und den Ausblick. Einzig Amy versuchte immer wieder auch auf den Balkon auszubüxen. Die anderen Damen verzogen sich, da sie wussten, heute stehen die Männer im Vordergrund. Auch Aris lag zu seiner vollen Länge auf dem Sofa und schlief tief und fest. Es erstaunt mich immer wieder, wie viel für die kleinen Geschöpfe einfach klar ist.

Auch erstaunten uns Albi und Akris, die sich heute von einer völlig anderen Seite zeigten. Albi ist sonst mehr am Spielzeug interessiert. Doch gerade er ging auf die beiden (den Besuch) zu, bestieg sie, wollte kuscheln und gestreichelt werden. Wir waren platt vor Staunen – und natürlich auch sehr erfreut. Akris hingegen tänzelte immer wieder um uns herum, kam wieder und ging wieder. Doch schlussendlich platzierte er sich dann im Schoss des männlichen Besuchs und schlief tief und fest ein. Währenddessen überlegten die Zwei noch, wen sie zu Albi dazu nehmen sollten. Akris schlief so tief und fest, dass er dabei einen Moment vergessen wurde. Doch zur rechten Zeit brachte er sich wieder ins Gespräch und was ihm schon lange klar war, wurde auch uns klar… Ja, Albi und Akris sind garantiert zwei ganz spezielle Katerchen und passen sicher auch zusammen! Wir freuen uns sehr für sie!

achte Lebenswoche
12.08.2014 09:32:57

Und wieder haben wir eine intensive Woche hinter uns und jedes Mal denke ich, dass ist nicht mehr zu überbieten.

Mein Liebster hat die Entwicklung bestens zusammengefasst. Mit jedem Millimeter Beinwachstum, nimmt auch unsere Arbeit ab. Angefangen hat es damit, dass sobald die Kleinen gewachsen waren, sie schöner frassen und nicht mehr den ganzen Kopf im Teller hatten. Anfangs konnten v.a. die Buben ihr Bisi noch nicht schön machen und hatten immer die ganze Hose nass. In der Zwischenzeit ist auch das erledigt. Ja und langsam klappt es in immer mehr Bereichen, desto grösser und „höher“ sie werden, desto mehr funktioniert einwandfreier, desto mehr einwandfreier funktioniert, desto mehr Entspannung für uns…

Das Spannendste ist noch immer die Fütterung und das Fressen. Doch zuerst stellten wir erstaunt fest, dass die Teller von Zinka und Zita in der Futterbox neuerdings schön leer gefressen sind. Wirklich, sehr schön ausgeleckt! Das ist erstaunlich, zumal wir die Futtermenge noch nicht reduziert haben und sie nach wie vor „Mami-/Still-Portionen“ erhalten. Nun die beiden Damen haben auch wieder schön zugenommen, sind wieder auf ihrem Normalgewicht und sehen auch „zufriedenen“ aus. Insofern belassen wir diese Menge vorläufig einmal. Doch warum war immer alles so schön leer gefressen? Unsere Katzennanny machte uns darauf aufmerksam, dass ein Kitten in der Futterbox war und lauthals geschrien hätte. Als sie nachsah, war der Schwanz in der Klappe eingeklemmt. Der Zufall wollte es und ich konnte am darauffolgenden Tag zusehen, wie einer der Kleinen Zinka dicht auf den Fersen in die Futterbox folgte. Ich war echt platt vor Erstaunen!

Die Klappe zur Futterbox öffnet mit dem implementierten Chip. Doch natürlich, wenn die Klappe schon offen ist, kann der nächste sofort folgen – und genau das haben die gewieften Kleinen erblickt! Ich bin echt beeindruckt von dieser Raffinesse! Nun erstaunte es mich auch nicht mehr weiter, dass die Futternäpfe immer so schön ausgefressen waren. Nur mit dem Herauskommen scheint es beim einen oder anderen noch zu „harzen“…

Die eigentliche Fütterung gleicht in der Vorbereitung einem Gefangenen-Chor. Sobald ich das Tischtuch für den Znacht ausbreite, stehen mindestens ein Dutzend Nasen bereit und „singen“. Mein Liebster steht dann manchmal vor sie hin und dirigiert sie. Anfangs machten sie mit, vermutlich weil sie dachten, sie würden etwas bekommen. Dieser Trick funktioniert nicht mehr. Doch das ist noch die „angenehmere“ Seite. Die andere Seite ist die, dass uns die Kids an die Waden springen. Da wir zuhause selten Jeans tragen, sondern eher kurze oder leichte Hosen, sind diese Attacken schmerzvoll.

Danach gilt es, innert wenigster Sekunden 16 Teller auf das Tischtuch zu bringen. Eine wahre Kunst. Alle stürzen sich sofort auf die ersten Teller. Man könnte meinen, sie seien alle vor dem Hungertot. Dann gilt es, schnell alle Kitten vor einen eigenen Teller zu stellen und anschliessend bekommen die Grossen ihren Teller. Nestor und Gini bekommen ihren Teller im Kittenzimmer auf dem Pult, sonst fressen sie überhaupt nichts. Sind Zita, Zinka, Frodo und Alba nicht schnell genug mit Fressen, kommen die gewieften Kleinen und fressen bei ihnen weiter. Alba nutzt die Chance und frisst die Kitten-Teller leer. Zita und Zinka schauen dann traurig – müssen wir wirklich teilen? Und Frodo hatte meistens eh schon genug. So oder so, Resten sind bei uns kein Thema mehr…

Doch zurück zu den Kleinen. Noch versuchen wir sie möglichst lange an ihrem „Tisch“ zu halten. Da einige immer rotieren wollen, hat es deswegen einen 16. Teller. Seit wir diesen eingeführt haben, klappt es auch besser mit der Aufteilung. Zudem können wir den schnellsten Fresser so auch immer noch weiterbeschäftigen. Arnica hingegen ist eine Langsam-Fresserin. Doch ihr Verhalten während dem Essen ist clever. Kommt jemand ihrem Teller zu nahe, wird geknurrt. Kommt er – wiedererwartet – noch näher, wird die Pfote auf das Fressen gestellt. Leider sind nicht alle so gut im Verteidigen und wir müssen ab und zu unterstützen. Fairness für alle!

Zita und Zinka bekommen wenig später noch ihre Abendration in der Fressbox, doch vorher ist es mir noch Recht, wenn sie die Teller auslecken, wobei sie von Alba unterstützt werden.

Alba ist ein liebes Kätzlein geworden, das weniger selbst studiert, als vielmehr kopiert. So weiss sie schon genau, wie sie die Kleinen halten muss, damit sie sie putzen kann. Auch hat sie – selbst – begriffen, dass wenn sie den Kleinen nach der Fütterung das Gesicht leckt, sie noch mehr Kitten-Futter bekommt. Nun sind wirklich Gross und Klein nach der Fütterung mit dem Putzen / Waschen beschäftigt.

Ja, Fressen ist ein grosses Thema bei uns. Diese Woche war noch das intensivere Thema: der Tierarzt. Mit ihren 8 Wochen waren die Kids nun reif für diesen Besuch. Am Freitag-Nachmittag um 14 Uhr war es soweit. Wir planten schon vorher alles im Kopf durch und wollten eigentlich um 13.15h mit dem „Packen“ beginnen. Doch es kam wie immer alles ganz anders. Einer bekam noch Durchfall, Zinka verstank das Klo, dass dann geputzt werden musste und und und. Schliesslich begann ich mit dem Einsammeln der Kids, bürstete ihnen das Hinterteil und sortierte sie in die Boxen nach Zinka- und Zita-Family. Sicher ist sicher.

Eigentlich wollte ich auch Nestor mitnehmen, doch als ich ihm Zinka in die Box stellte, fauchte und tobte er. Doch nur schon der Effekt, dass er in der Box war, bewirkte scheinbar, dass er danach nicht eifersüchtig war. Gini musste auch zur Impfung mit, ebenfalls Alba für den Chip und natürlich Zinka und Zita. So waren wir mit 19 Katzen unterwegs. Es war eine logistische Herausforderung, das alles zu organisieren. Gini in die Box zu bringen, war zusätzlich eine Strategische Herausforderung. Gut war sie alleine auf dem Balkon und hatte von allem nichts bekommen. Als ich hinausging, kam sie sofort zum Flattieren und schon hatte ich sie. Das passte ihr natürlich überhaupt nicht. Schnell warf ich alles andere noch in meine grosse Tasche und los ging es.

Wir kamen auf die Minute pünktlich zum Tierarzt. Wir atmeten auf. Wir hatten so rechtzeitig begonnen und wieder waren wir knapp. Was dann folgte, war Fliessbandarbeit. Zuerst kamen die Grossen dran, dann die Kleinen. Die einen waren gefügig, die anderen verstört oder scheu und wieder andere rebellisch. So blieb es doch immer abwechslungsreich. Zuerst kamen Zinkas Kids dran. Sie waren total aktiv und hatten eine Party in ihrer Box. Zitas Kids waren ruhig und schliefen bald. Wir hatten unser Gewichtsblatt dabei, um auch abzuhacken, dass jeder dran war und natürlich das Gewicht vom Tierarzt zu notieren.

Dann plötzlich kam eine Duftnote an uns heran, die Böses ahnen liess. Drei Blicke in die Box, aber wir sahen nichts. Zwei Momente später sahen wir es. Amy stand auf Amur, der den ganzen, hinteren Teil der Box für sich beansprucht hatte, und hatte Durchfall. Mein Liebster nahm Amy, ich Amur, der Tierarzt holte Tücher und danach waren 7 Kitts auf dem Schragen und Amur unter dem Wasserstrahl im Lavabo. Nach dem kleinen Malheur ging es auch schon weiter, aber nun wollten erst recht alle Zinka-Kids aus der Box heraus…

Bei den Zita-Kids war es einfacher. Immer ein Kitten war draussen und bekam die Impfung und die Entwurmungstablette und das nächste Kitten war bei mir auf der Box. Ich konnte die Zita-Kids sogar alleine auf der Box lassen, so ruhig und gelassen lagen sie da. Die Aufregung machte ihnen überhaupt nichts aus. Erstaunlich.

Knappe zwei Stunden später kam das Fräulein und meinte zum Tierarzt, es warten weitere Patienten… Gut waren wir fertig…

Zuhause liessen wir alle aus den Boxen. Die Grossen waren schnell draussen und die Kleinen schafften es zum Teil nur bis gerade vor die Box und schliefen da weiter. Ja, wir hatten danach wirklich einen sehr ruhigen Nachmittag/Abend. Ich war erstaunt, als wir Znacht essen wollten, dass plötzlich wieder alle wach waren und auch fressen wollten.

Einzig Zinka hat den Tierarzt-Ausflug nicht so gut überstanden. Die darauffolgende Stunde konnte sie keine fünf Minuten ruhig liegen. Sie wechselte ständig den Ort und lag in „komischen“ Stellungen da – einmal lag sie sogar auf dem Rücken! Irgendwie erschien sie mir verstört. Schlussendlich blieb sie neben meinem Notebook liegen und kam erst zum Nachtessen wieder zu uns. Sie tat mir leid. Aber nach dem Nachtessen ging es ihr augenscheinlich wieder besser. Bei den anderen sahen wir gar keine Veränderung. Bestens!

Ja und so kam das Wochenende. Am Samstagmorgen sprang Atros wieder vom oberen Stock herunter. Dieses Mal schrie er nicht, hinkte dafür danach. Vielleicht haben die Arnika-Kügeli geholfen, vielleicht ist er auch einfach Superman. Schon wenig später sprang er wieder „normal“. So oder so, er ist ein Rabauke! Dann war mein Liebster alleine mit der Rasselbande und hatte die Wohnung scheinbar tiptop sauber gemacht.

Scheinbar. Als ich am Abend nach der Schule nach Hause kam, war das übliche Puff. Doch ich weigerte mich, mich dem zu stellen und ging mit den Grossen stattdessen eine Weile auf den Balkon und genoss die Abendstimmung. Dann nahm ich die Mammut-Aufgabe an. Was die nächsten fünf Stunden folgte, war jedoch ein Marathon. Ich bin glücklich, dass meine Stunden als „Alleinerziehend“ gezählt sind. Normalerweise bin ich für den Input verantwortlich. Doch heute musste ich mich auch ausführlich mit dem Output befassen. Als erstes putzte ich die Klos.

Alleine die Fütterung durchzustehen, ist eine Mammut-Aufgabe für sich. Innert Sekunden 16 Teller von der Küchenkombination auf den Boden zu stellen, ist anspruchsvoll. Doch dann waren Gross und Klein beschäftigt und ich konnte mich den kleinen, unappetitlichen Fleckchen auf dem Boden widmen. Dann kommt das Aufräumen in der Küche, die Essensvorbereitung für Zita und Zinkas Futter. Währenddessen nutzen Gross und Klein wieder aktiv die Klos, sodass die nächste Putzaktion ansteht. Dann ist da noch die Abwaschmaschine, die bald geleert werden will und und und. Kaum habe ich aber die Klos und eine nächste Aufgabe fertig, waren schon wieder drei auf dem Klo und diese Prozedur wiederholt sich sicher noch 3-4 weitere Male.

Später setzte ich mich zu den Kleinen auf den Boden, da sah ich eine Spur von Durchfall. So musste ich wieder aufstehen und den Übeltäter finden. Dieses Mal war es Anka und ich wollte ihr das Hinterteil waschen. Dabei verkratzte sie nicht nur meine Unterarme, nein auch schmerzvoll meine Hände. Zum ersten Mal bekam ich ihre volle Willenskraft zu spüren. Sie weiss haargenau, was sie will – und duschen/baden gehört jetzt definitiv nicht dazu. Gut habe auch ich meinen Kopf und meine Ziele.

Als ich wieder am Boden sitze, bekomme ich Herrenbesuch und werde ausführlich von den kleinen Herren belagert. Natürlich sind das die schönen Momente… und nach dieser fünf Stündigen Aktion ging ich sehr müde ins Bett. Und natürlich sah man auch am nächsten Morgen überhaupt nichts mehr davon, dass ich abends eine saubere Wohnung zurückgelassen hatte. Alles begann wieder von vorne… Gut waren meine Stunden alleine gezählt. Es ist egal, wie viele Kids man Zuhause hat, wenn einer Durchfall hat – und das kann es nach einer Entwurmung oder auch sonst immer mal wieder geben – reicht das, um wieder alles putzen oder waschen zu müssen…

siebte Lebenswoche
04.08.2014 11:11:45

Himmel, war das ein ereignisvolles Wochenende. Ich weiss gar nicht, was ich darüber erzählen soll. Wieder machten die Kids grosse Entwicklungsschritte. Wir staunen immer wieder, wie schnell sie zu kleinen Katzen heranwachsen und so schnell so selbstständig werden.

Eigentlich wollten wir die Kleinen noch im Kitten-Zimmer lassen, doch sie waren da anderer Meinung. Schon am Montag erklommen die Ersten die Barrikade und büxten aus. Am ersten Abend, als wir nach Hause kamen, begrüsste uns schon eine Hand voller Kitten an der Haustüre. Willkommen! Wir versuchten noch, die Barrikade aufrecht zu erhalten, doch schon am nächsten Abend begrüssten uns die nächsten Kitten. Nun ja. Wir gaben das Wohnzimmer frei...

Kaum hatte ich mich umgezogen, stand ich in die Küche und bereitete die Futternäpfe vor. Es verging keine Minute, standen schon alle Kitten um mich herum. Wie erstaunlich schnell sie die Küche gefunden hatten! Doch abends mussten sie zum Schlafen wieder ins Kitten-Zimmer. Sicher ist sicher. Noch ist die Distanz zum Katzen-Klo relevant und gerade nach dem Essen wichtig.

Für den Tag stellen wir im Wohnzimmer Katzen-Klos auf, doch leider wählten wir die Standorte nicht mit Bedacht. Einmal ein Ort als Standort definiert, ist er nicht mehr änderbar. Fehlt das Klo an erwarteter Stelle und ist das Geschäft dringend, wird das nächste Plätzchen (meistens mit Stoff) ausgesucht. So kam am Abend der Katzentunnel dran. Einmal ein Plätzchen als Geschäftsstelle erkoren, wird es immer wieder missbraucht. So bleibt nur noch das Waschen und Versorgen. Dieses Spielzeug ist „erledigt“ für diesen Wurf.

Die neue Kitten-Palme hat es jedoch in sich. Die ist so heiss begehrt, dass manchmal um den Platz gestritten wird. Einmal mischte sogar Alba an vorderster Front mit. Alba liebt die Kitten und putzt auch mal kräftig mit, aber meisten nur aus Verlegenheit, weil sie die Kleinen zu grob ran genommen hat. Sie jagt sie und will dann gerade so streiten, wie es die Kleinen miteinander machen. Doch vergisst sie, dass 3 Monate Entwicklung dazwischen liegen und die Kleinen noch gar nicht alles können, wie sie! Wenigstens sind die Kid’s nicht nachtragend. Sie legen sich zu Alba, wenn diese mal irgendwo am Boden schläft.

Natürlich haben wir auch kleine Höhlen gebaut, damit sich die Kids vor Alba verstecken könnten. Nur endet das nun meistens mit einem „Alba vor dem Mausloch-Spiel“.

Das Wohn-/Esszimmer war für die Kids ein Paradies an neuen Spielsachen, Plätzchen und sicher auch Gerüchen. Sie waren fürs Erste beschäftigt – und wir auch. Bei so vielen Kids gibt es immer etwas zum Putzen. Also räumten wir das Wohnzimmer so aus, dass alles, was wir gerade nicht hier brauchen, in ein anderes Zimmer verschoben wird. Das bietet natürlich Platz für Neues. So haben wir nun im Esszimmer wieder eine grosse Karton-Stadt aufgebaut, das Sofa als Liegewiese umgewandelt und am Samstag einen neuen, alten Kratzbaum erhalten. Dominik wollte ihn entsorgen, wir dachten, dass unsere Kids noch Freude daran haben und siehe da, er wurde sofort in Beschlag genommen. Nun kommen selbst die Kleinsten hoch hinaus...

Leider kann ich die drei Schwarzen auf einen schnellen Blick hin noch immer nicht auseinander halten. Sind sie beieinander oder sehe ich ihre Pfoten vollständig, dann ist der Fall klar. Doch so schnell? Keine Chance. Auch Aris und Aladin gleichen sich stark. Doch zurück zu den Schwarzen. Der Erste, der die Katzenleiter in den oberen Stock erklomm, war tatsächlich schon in der siebten Woche ein Schwarzer! Wir waren total beeindruckt, hätten wir das doch für die 8./9. Lebenswoche erwartet. Er hatte seine eigene Ego-Party im oberen Stock. Wir hörten es zuerst, bevor wir es sahen, weil es dort vier Sprungfedern hat, die einen Glöggli-Kopf haben. Er hatte nun eine grosse Freude, an diesen klingenden Sprungfedern...

Das Herunterkommen ist immer etwas schwerer. So dachten wir, dass wir den grossen, neuen Kratzbaum dorthin stellen, so quasi als Mittelstation. Leider war das falsch gedacht. Denn so nutzten plötzlich alle diese Chance, in den oberen Stock zu kommen. Auch das wäre nicht ein Problem gewesen, wäre da nicht der Montag-Morgen gekommen...

Zuerst kam noch das Ende des Samstags und der Sonntag. Von Dominik hatten wir noch Nassfutter erhalten, das er nicht mehr für Zahra und Zorro möchte. Das waren vielleicht zwei Dutzend 70g Applaws Poulet. Kurzerhand haben wir 15 kleine Dosen für die kleinen Kätzlein geöffnet und verfüttert. War es zu früh? Vielleicht. Futterwechsel in den ersten Wochen kann kritisch sein. Kann, muss nicht. So oder so, war es eine grosse Freude aller: die Kids liebten dieses Futter und endlich bekamen alle genug. Auch Alpha.

Alpha, mein grosses Sorgenkind. Sie schreit bereits, wenn wir in die Küche gehen. Sie findet erst ihren inneren Frieden, wenn sie Nassfutter gehabt hat. Und nein, wir haben sie noch nicht beim Trockenfutter gesehen. Leider. Auch bei Aïda, Arnica und Astor sind wir unsicher. Wir haben nun reduziert auf zwei Nassfutter-Malzeiten pro Tag und das Gewicht der Kleinen mit Argusaugen beobachtet. Noch nehmen alle zu und so beobachten wir weiter. Aber Alpha ist definitiv eine kleine Zinka, obwohl sie Zitas Tochter ist.

Das Wohnzimmer hatten wir als riesen grossen Spielplatz inszeniert, somit konnten wir das Kitten-Zimmer „auflösen“. Das war unser Plan für Sonntag, aber das benötigte noch eine grössere Putzaktion. Nur startete diese Putzaktion bereits vorher, da die Kids etwas Durchfall bekommen hatten – nicht alle, aber es reichte.

Auch meldete sich spontaner Besuch an. Die Züchterin der Ur-Ur-Grossmutter Prinzessin war gerade bei der Züchterin der Ur-Grossmutter Kissi zu Besuch und wollte schon lange Gini und Nestor sehen. E voila. Wenn sie schon extra aus Deutschland anreist, aber klar doch! Nebst dem, das Gini noch immer zickig ist und tut, wurde sie ausführlich bestaunt und für schön befunden – ist sie auch. Sie hat sich prächtig von ihrer Mutterschaft erholt, ist gewachsen und hat ein wunderschönes Fell. Ihrem Verhalten nach weiss sie es :-) Auch Nestor wurde ausführlich bestaunt, aber er genoss das total nicht, so im Mittelpunkt zu stehen. Schnell verstob er wieder an sein Plätzlein zum Schlafen. Auch Frodo bekam seine Komplimente, doch einmal mehr bestätigte man uns, dass er noch immer potent aussieht. Funktioniert seine Verhütung nicht?

Die Krönung waren natürlich die Kids. Jedes wurde bestaunt und wir bekamen Bestätigung zu den „Farben“. Ah und Albi wurde tatsächlich als „creme“ bezeichnet und die Grauen sind tatsächlich „blau“, was mich noch immer erstaunt, dass wir überhaupt blaue haben. Ja, die Verpaarung mit Frodo war perfekt.

So gingen am Sonntag 23 Nasen müde zum Schlafen und erwachten am Montag wieder früh. Erstaunt stellten wir fest, dass min. 7 Kitten im oberen Stock waren und auf uns heruntersahen. Doch zuerst kam das Putzen, dann die Fütterung. Was dann geschah war schlimm. Noch immer sitzt mir der Schock tief in den Knochen. Ich spürte es vermutlich oder der kleine Schwarze schrie schon in der Luft. Er sprang vom oberen Stock die über 2m hinunter. Er schrie zwei Mal und blieb dann regungslos mit grossen, offenen Augen stehen, resp. liegen. Ich sprang sofort zu ihm, nahm ihn auf und streichelte ihn. Dann wurde mir selbst kotzsteinübelelend. In Mini-Sekunden lief in meinen Gedanken ab, was wir nun alles machen müssen: Beine gebrochen, gelähmt, Tierarzt, Tierspital, Pflege, ... Gut durchatmen. Dann stellten wir den Kleinen vorsichtig auf und siehe da, er hatte Kraft in den Beinen. Wir stellten ihn wieder auf den Boden und zwei Sekunden später rammelte er bereits mit Amy... Glück? Natur? Kinder? Egal, wir sind von Herzen dankbar!

Den Kratzbaum haben wir sofort von der Katzenleiter entfernt, die restlichen Kids haben wir mit der Leiter heruntergeholt und dann endlich konnte die Raubtierfütterung starten. Ja und nun startet wieder eine neue, abwechslungsreiche Woche.

PS: Fotos folgen baaaaaald…

4 Elemente gesamt

Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt