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Grautierchen
26.01.2015 13:28:33

Diese Woche war mein Grautierchen ziemlich wütend auf mich – und vermutlich auf die ganze Welt. Obwohl, zuerst muss einmal „mein“ geklärt werden. Ich dachte lange, ich wäre die grosse Liebe von unserem Grautierchen. Doch Amur ist zwar oft in meiner Nähe, aber wirklich kuscheln will er nur an einem Örtchen. Ansonsten ist er immer wieder in Eile und hat einfach keine Zeit. Nicht so bei meinem Liebsten. Mit meinem Liebsten kuschelt er lange und ausgiebig und hat die letzten Tage oft auch bei meinem Liebsten auf dem Sofa geschlafen. Da wurde ich tatsächlich eifersüchtig…

Ja und nun ist mein Grautierchen dazu noch wütend auf mich. Wir haben ein Paket bekommen und ich habe alles ausgepackt. Ständig musste Amur ins Paket springen und alles inspizieren. Ich nahm ihn jedes Mal wieder heraus. Das passte ihm gar nicht. Dann zählte ich alle Sachen und wollte sie zuerst verräumen, doch Amur wollte Fressen. Hatte er Hunger? Doch wieso? Ich ging meiner Arbeit nach und begann dann mit den Vorbereitungen für den coonieschen Znacht. Im Paket hatten wir Nassfutter-Dosen von verschiedenen Herstellern mit Poulet-Fleisch bekommen, das ich ausprobieren wollte. Bis ich allerdings die zig kleinen Döslein geöffnet hatte, brauchte ich einfach Zeit.

Amur begann während dieser Zeit mit seinem Aufstand. Jeder kam dran, vor niemandem macht er halt. Er besprang alle und wollte kämpfen. Die Mädels schrien auf oder verzogen sich und kamen wenig später wieder. Dann begann wieder alles von vorne. Ich unterbrach meine Vorbereitungen sicher dreimal und nahm Amur. Ich sah ihm in die Augen und hielt sein Ohr fest: hör auf Amur! Nach dem dritten Mal hatte ich genug – alle anderen vermutlich auch. Ich nahm Amur, brachte ihn in mein Büro und schloss die Türe. Er miaute noch einmal, dann war Ruhe.

Das Futter wurde begeistert angenommen, wobei irgendwie jeder sein (Lieblings-) Futter fand. Zita und Astor beanspruchten je einen Teller und verteilten das Futter wieder in 5-10cm um den Teller herum. Unglaublich, wie man so breit essen kann!

Amur durfte erst wieder dazukommen, als alle schon sicher die Hälfte gefressen hatten. Ohne Amur verlief alles ein bisschen mehr geordnet. Kaum kam Amur, fand er einen freien Teller, frass artig und störte nicht immer die anderen.

Es wurde alles ratzeputze aufgefressen. Doch auf Grund der Zusammensetzung und der Konsistenz bleibe ich trotz allem bei meinem bewährten Futter. Es war mal wieder eine Abwechslung. Am Schluss putzte ich dann die Teller noch mit meinem Finger aus. Mit dem sauberen Ausfressen nehmen es meine Coonies nicht immer sooooo genau. Heute blieb Astor bei mir und frass immer sofort die zusammengekratzten Futterresten. Dabei schnurrte er wie ein Weltmeister… scheinbar hat es ihm geschmeckt…

Im Paket war auch ein Eimer mit Trockenfutter, das frisch sein soll, weniger Konservierungsstoffe hat und daher nicht lange haltbar ist. Nun ja, dann kann ich es ja gleich öffnen. Ich nahm eine Handvoll heraus und sofort frassen mir ein paar Coonies von der Hand. Nur Gini musste sofort den Kopf in den Eimer stecken. Sie tat alles um gleich möglichst viel zu essen. Aha, in diesem Falle kommt das Futter an?

In einem kleinen Futternapf stellte ich vor dem Zubettgehen eine Becher-Menge vom Futter hin. Bereits am Morgen war der Napf leer und wenige Körner noch um den Napf verteilt. Aha, das Futter schien geschmeckt zu haben…

Wer mich diese Woche arg ins Staunen versetzte, war Amur. Wie jeden Abend spielten wir in meinem Büro, doch dieses Mal waren wir sehr viel früher dran. Irgendwann hörten wir mit dem Spielen auf und ich putzte noch den Trinkbrunnen. Da sah ich, wie Amur in der Dusche Kreise zog, wie wenn… und schon passierte es. Amur pisste in die Ecke der Dusche. Schnell hob ich den kleinen Mann hoch, damit er sauber blieb und schon war das kleine Bissi fertig. Ich putzte Amur die nassen Haare am Hinterteil und liess ihn wieder springen. Was sollte ich sagen? Ich ging ja eh gerade duschen… und die Türe zur Wohnung und somit zu den Katzen-Klos war ja zu… also, was hätte ich sagen sollen? Mich erstaunt viel mehr, dass Amur sein Bissi nicht noch 10min für sich behalten konnte…

Zum Spielen haben wir mittlerweile eine grosse Auswahl an Spielzeug. Nicht jedes ist mehr ganz, aber alle sind noch irgendwie funktionsfähig. Vorher hing das Spielzeug in der Spensa über dem Futter und jedes Mal, wenn wir die Spensa öffneten, wollte sich jemand ein Spielzeug angeln. Nun haben wir das Spielzeug an einen alten Kleiderbügel gehängt und hinter der Bürozimmertüre versteckt. Abends, wenn die Türe zu ist, versuchen ein paar Langpfoter, das Spielzeug herunterzuziehen. Bis jetzt gelang es noch niemandem...

Wir haben das Spielzeug auch "geflickt", wo es ging. Die kleinen Stäbe mit den Federn und Glöckchen dran bekamen wieder mehr und neue Federn, an leeren Holzstäben befestigte ich Schnüre mit Glöckchen dran und so weiter. Frisch ausgerüstet konnten wir in die neue Spielsaison starten.

Doch das Highlight für jeden Vierpfoter ist aktuell die lange Feder. Mit der Feder kann ich mit jedem einzelnen ein paar Minuten spielen und keiner erwischt sie wirklich. Und falls doch, kann ich sie noch immer her ziehen oder die Federn langsam aus dem Mund ziehen... Nicht so bei anderem Spielzeug... Bei den einen Feder-Spielzeugen werden aus den lieben Kuschelkätzchen knurrende Tiger! Sie werden richtig wütend, weil sie die Federn nicht erwischen... und falls doch, ist es die Hölle auf Erden, wenn ihnen das Gefangene wieder entgleitet!

Etwas, was ich nicht mehr für möglich gehalten hätte, passierte am Sonntag. Am Nachmittag nahm ich kurz den Laserpointer heraus, der einen Fisch darstellt. Es braucht so wenig mit diesem Laserpointer. Einfach ein bisschen hin und her bewegen, sodass sie ihn nicht erwischen, denn sonst begreifen sie ja, dass der Fisch auf ihrer Pfote liegt und nicht darunter - was bei einem Lichtstrahl ja sehr schwer wäre. Also gilt es, den Laserpointer "von einer Ecke zur anderen Ecke" zu bewegen. Ich beschäftigte meine Vierbeiner, damit mein Liebster in Ruhe den Boden aufnehmen kann und nicht ständig ein paar Pfoten frische Abdrücke machen. Und das Beschäftigen gelingt mir...

Zinka und Amur hat es erwischt – das Jagdfieber. Sie müssen ständig dem Fisch nachspringen, egal in welcher Ecke er sich gerade befindet. Das ständige Hin und Her lässt sie irgendwann hecheln, aber nein, sie denken nicht ans Aufhören und so muss ich irgendwann aufhören. Zinka und Amur bleiben ausgestreckt liegen und kommen laaaaaaangsam wieder zu Atem. Noch immer liegen sie auf der Hut, ich könnte ja nochmals mit dem Spielen beginnen.

Und ende Woche beschäftigte Amur mich wieder. Mein Grautierchen Amur ist ein Langweiler. Nein, das heisst nicht, dass er langweilig ist, sondern dass er langweilig tut. Bekommt er nicht die nötige Aufmerksamkeit, dann wenn er sie will, ja dann, dann findet er etwas spannendes, dass er garantiert nicht tun sollte.

Heute war das Gefundene noch "legal". Amur stand auf dem WC-Deckel und sah die lange Zeit den durchsichtigen Gummi an, der den offenen WC-Deckel halten soll. Vermutlich legte er sich eine neue Strategie zurecht, denn normalerweise wird der Gummi sofort attackiert und daran herum gebissen. Aber der Gummi hat sich bis jetzt nicht ergeben!

Die nächste Station ist die Garderobe. Hier hat es Mäntel und Jacken hängen, bei denen die Zipper der Reisverschlüsse herunterhingen und daran kann man bestens herum nagen. Das darf Amur natürlich nicht! Glücklicherweise zieht nun mein Liebster den Gurt in seine Hose ein und dabei häng die Schnalle herunter. Das nächste Ziel von Amur ist schon gefunden und mein Liebster schaffte es im Verlaufe der letzten Tage, seinen Gurt immer schneller einzuziehen...

Ja, jetzt wird es mit den Schandtaten in diesem Teil der Wohnung langsam schwierig und doch will Amur in unserer Nähe bleiben. Also kommen jetzt die Mädchen an die Reihe, mit denen nun gestritten wird...

Ich muss nicht schreiben, dass Amur bald alleine um uns herum ist. War das sein Ziel? Ich gebe ihm ein paar Katzen-Tabs zum Fressen. Das hört Frodo und wenig später haben die Jungs auch schon alle aufgefressen. Ein letztes Streicheln und wir müssen gehen...

Keine Fotos
19.01.2015 12:35:50

Keine Fotos. Nein, einfach wirklich, keine Fotos! Ich habe es satt, dass ich einfach keine Schnappschüsse mit der kleinen Kamera schaffe. Zücke ich für Schnappschüsse mein Handy, werden die Fotos unscharf. Nehme ich die kleine Digitalkamera, komme ich erst gar nicht zu einem spontanen Bild. Bis das Zoom ausgefahren ist, vergehen Sekunden, mein Coonie hat das Geräusch gehört und die Position geändert. Na bravo! So macht fotografieren keinen Spass und ich brauche eine Pause. Also, keine Fotos. Oder: Bitte, gebt mir endlich meine Kamera zurück!

Die letzte Woche erschien mir wieder als sehr kurz. Es kam wieder einmal alles zusammen und ich war kaum Zuhause. Weihnachtsessen im Januar ist eine Abwechslung und eine vorweihnachtliche Erleichterung oder Entlastung. Doch da ich Freitagabend und Samstag Schule hatte, hatte ich eine anstrengende Woche. So übernahm mein Liebster einige meiner Aufgaben. Als ich beispielsweise nach dem Weihnachtsessen sehr spät nach Hause kam, hatte mein Liebster schon mit unseren Coonies gespielt, was sonst meine Aufgabe ist. Also konnten wir uns gleich alle in die Dusche verziehen, sodass mein Liebster die Wohnung lüften konnte. Doch kaum waren wir alle in meinem Büro, sahen mich auch schon alle erwartungsvoll an. Sie wollten spielen... Es war für sie einfach sonnenklar, dass jetzt ihre Spielstunde kam und das vorher nur als Aufwärmen zählte. Nun meine Lieben, ich muss euch leider, leider auf morgen vertrösten. Sie gaben die Hoffnung bis zuletzt nicht auf – und so spielte mein Liebster nochmals kurz mit ihnen.

Spielen, ja, das tun meine Lieben für ihr Leben gerne. Die Kleinen sind da manchmal noch ein wilder Wollknäuel und die Grossen bevorzugen es, wenn keine kleinen Pfoten in ihrer Nähe sind, wenn sie das Spielobjekt fangen wollen. Konkret hassen sie es, wenn die kleinen Pfoten ihnen in die Quere kommen. Doch das lässt sich nicht immer vermeiden. Kaum möchte ich nur mit einem Coonie spielen, sieht auch ein anderer Coonie seine grosse Chance…

Für Frodo scheint sowieso klar zu sein, dass wenn Zita das Spielzeug hat, dass er es ihr wegnehmen kann. Noch hat er es nicht gemacht! Aber in all den Tagen kam er ihr in diesen Momenten immer näher und näher... es kann sich nur noch um wenige Tage handeln. Das ist der Moment, wo nun auch Zita zu knurren beginnt. Sie ist zwischenzeitlich die Kleinste, Schlankeste und Leichteste. Ein Fliegengewicht. Frodo hat viele der letzten Tage immer ihre Nähe gesucht und war immer irgendwo bei ihr. Das fand ich suspekt, aber ich fand nicht heraus, was sein Interesse weckte.

Zita hat das Spielzug noch und verteidigt es mit grosser Vehemenz. Dazu gehört neuerdings eben auch Knurren. Doch sie ist nicht verbissen, was man von Frodo, Alba, Zinka und Amur nicht sagen kann. Hat jemand von den Vieren SEIN erklärtes Lieblingsspielzeug, dann wird verbissen daran festgehalten und katze möchte es möglichst schnell wegziehen. Streichle und lobe ich den Vierbeiner, werde ich mittlerweile auch angeknurrt. Doch was meine Lieblinge nicht begreifen, ist, dass doch so das Spiel zu Ende ist! So muss ich neuerdings in der anderen Hand ein Reserve-Spielzeug haben, damit ich mit den anderen weiterspielen kann. Währenddessen steht die andere Spielzeug-Angel arg unter Spannung und meist kommt irgendwann urplötzlich das Spielzeug zurückgeflogen. Aua.

Letzthin fiel mir eines dieser Lieblings-Spielzeuge auf den Boden. Ich wollte es sofort wieder aufnehmen, doch zack, da hatte ich schon mindestens drei Pfoten und zig Krallen in meinen Fingern. Aua! Ich hatte die letzten Tage nicht gerade Glück und meine Hände und Finger sehen wieder ziemlich zerkratzt aus.

Endlich kam wieder einmal eine Schachtel von Zooplus. Sie wurde aus unerklärlichen Gründen kurz vor der Ankunft zurückgeschickt und wir mussten sie nochmals beantragen. Komisch. Doch nun war sie da und die Schachtel war riesig, aber leicht. Nestor platzierte sich gleich auf Anhieb auf der Schachtel, was das Öffnen erschwerte. Ich stellte ihn sicher zweimal wieder auf den Boden. Dann endlich hatte ich die Schachtel offen und Nestor sprang sofort hinein. Er hatte keine Ahnung, was drinnen war und schlug vermutlich seinen Kopf an. Doch da es im Paket eine weitere grosse Schachtel hatte, stellte ich ihn dann darauf. So konnte ich die restlichen Sachen wenigstens auspacken.

Tataa! Die zweite Schachtel enthielt einen neuen, kleinen Kratzbaum, den wir aus den gesammelten Punkten bestellt hatten. Doch das Aufstellen verschob ich noch auf später, denn der andere Inhalt war ebenfalls spannend. Ich hatte zwei Angeln bestellt, wo man das Spielzeug auswechseln konnte. Elegant! Als ich das Spielzeug auspackte, hatte ich schon fast alle Nasen um mich herum. Alpha hat die Angewohnheit begonnen, dass sie sich an unsere Beine stellt und meistens hat sie dazu ihre Krallen vorne, um sich festzuhalten. So habe ich neuerdings auf dieser Höhe Krallenabdrücke und schreie jedes Mal vor Schmerz auf. Doch das hält sie nicht davon ab und sie macht damit weiter. Bei einem Hund sagt man, dass man ihm dann auf die Hinterbeine stehen müsse. Also stehe ich ihr neuerdings auf die Hinterbeine. Sie macht miau im Sinne von Aua und sitzt wieder ab. Langsam hört sie – bei mir zumindest – damit auf und steigt nun an der Küchenkombination hoch. Doch da ist sie nicht die Einzige, das machen leider schon Gini und nun auch Frodo. Bei Frodo ist das etwas „gefährlich“, weil er mit seiner Körperlänge schon beachtlich hoch kommt. Es fehlen nur noch wenige Zentimeter und er sieht auf die Ablagefläche! Aber die Pfoten sind da…

In der Zwischenzeit habe ich das Spielzeug ausgepackt und beginne mit meinen Mädels und Buben zu spielen. Nun verfolgt mich und mein Spielzeug unsere ganze Katzenschar. In der Luft gleitet der Federaufsatz dahin, wie ein Vogel, der fliegt. Perfekt! Bis Zinka das Spielzeug erwischt und es knurrend gegen jeden verteidigt. Spiel beendet.

Der zweite Aufsatz besteht aus raschelnden Fäden mit ein paar Bändeln dazwischen. Erreichen die Pfoten den Aufsatz, können sie ihn an den farbigen Bändern festhalten und beissen sich dann im Bast fest. Dann ist auch dieses Spiel beendet. Doch dieses Mal bin ich geschickter und umgehe Zinka und Amur etwas, um das Spiel zu verlängern.

Ja und gerade so, wie sich unser kleines Grautierchen am Spielzeug festbeisst, gerade so transportiert Amur alles irgendwohin. Manchmal ist er echt eine diebische Elster! Das Spielzeug bringt er oft in die Badewanne. Als er seinen Alu-Spielball dahin transportierte, hatten wir nach seinem Spiel keine weisse Badewanne mehr, sondern eine Alu-Graue! Wir benötigten ziemlich viel Zeit, bis all diese grauen Streifen wieder entfernt waren... Dafür entsorgten wir die Alu-Kugel ziemlich schnell…

Nun widme ich mich der anderen grossen Schachtel und entpacke den neuen Kratzbaum. Ich denke, ich bastle den Baum schnell zusammen und schon macht mir jeder Coonie einen Strich durch meine Rechnung. Schnell? Wieso schnell, wenn man das auch geniessen kann? Jeder einzelne möchte nun am Aufbau beteiligt sein. Die einen klauen mir die Schrauben, die anderen wollen mit den Ringen Eishockey spielen, die nächsten haben die grosse Schachtel entdeckt und der Rest liegt auf dem entstehenden Kratzbaum. Na Bravo. Wie soll ich da an ein Ziel kommen? Wie soll ich überhaupt alles montieren, wenn Nestor bereits auf der oberen Etage liegt und ich die Elemente umdrehen möchte? Ich brauche Hilfe...

Schliesslich hatten wir den kleinen Baum zusammengesetzt und da stand er fertig im Raum herum. Denn über einen neuen Standort hatten wir uns noch keine Gedanken gemacht. Der Baum stand noch völlig fehl am Platz, war jedoch schon heiss begehrt. Ab sofort war der oberste Platz immer belegt.

Der Kratzbaum hat zuunterst eine grosse Höhle und von dieser Höhle führt eine Tunnel-Treppe nach oben in den ersten Stock. Doch wirklich, den Kratzbaum hatten wir für allfällig künftige Babies gekauft. So oder so, er ist wirklich einfach zu klein für unsere grossen Coonies. Zu meinem Schmunzeln sehen sie das natürlich komplett anders…

So stellen wir den kleinen Kratzbaum ins Katzenzimmer vor das Fenster. Immerhin hat so jener in der obersten Etage perfekte Sicht nach draussen. Anschliessend bemerkten wir regen Verkehr vom und ins Katzenzimmer… Ja, Neues ist immer eine spannende Sache…

Und endlich ist sie da! HURRAAAAAAAAAA… Ich habe meine Kamera (Spiegelreflex) wieder zurück! Endlich! Sie war nun sicher über einen Monat in der Reparatur, doch jetzt habe ich sie zurück… Und auf geht es zu neuen Fotos für eine neue Woche…

Brüoklammerparty
12.01.2015 13:00:28

Wieder ist eine ereignisreiche Woche vorbei. Nachdem wir die ersten Tage vom neuen Jahr viel Zuhause waren, war es für unsere Vierbeiner eine Umstellung, wieder alleine zu sein - so zumindest sah es aus. Es sah aus, wie wenn es ihnen langweilig gewesen wäre. Doch wieso schreibe ich hier Mehrzahl? Vielleicht war es auch ein Coonie, der alle beschäftigt hat? Doch all das ist unbekannt, bekannt ist einzig und alleine nur, dass in meinem Büro eine Büroklammer-Party veranstaltet worden war.

Meine Büroklammern sind in einer Kugel die man aufschieben kann und bis gestern waren die Klammern dort bestens aufbewahrt gewesen. Heute sah ich, dass die Büroklammern um die Kugel verteilt waren, am Boden herumlagen und ein Blick unter das Kuhfell zeigt ein weiteres Lager. Also nehme ich das ganze Büro auseinander und suche meine Büroklammern wieder. Doch als ich die Kugel wieder auffülle, fühlt es sich an, als würde noch gut 1/3 fehlen. Ich suchte weiter und fand noch eine Büroklammer in der Küche. Der vermeintliche Rest blieb unauffindbar. Ja, also so wird die Langeweile ausgedrückt, wenn wir nicht da sind. Am spannendsten wird nun herauzufinden sein, wofür „katz“ denn die Büroklammern braucht…

Zwischen Weihnachten und Neujahr hatten wir begonnen, immer abends in meinem Büro zu spielen, sodass in dieser Zeit mein Liebster die Wohnung lüften konnte. Natürlich gefiel dies allen, sodass ein Teil bereits nach dem Abendessen in mein Büro zum Schlafen ging, sodass sie sicher den Anfang nicht verpassen würden. Kaum gehe ich in mein Büro, kommt schon der nächste Drittel nach - auch wenn ich "nur" etwas holen wollte. Natürlich macht das die ganze Organisation unglaublich viel einfacher, aber beim Spielen vergesse ich manchmal die Zeit.

Die Spielzeug-Angeln haben wir nun gesammelt an zwei Orten abgelegt. Während dem Spielen hat sich gezeigt, dass jeder seine eigene Favoriten-Angel hat. Zinka und Amur drehen im roten Bereich, sobald ich die fliegende Vogel-Imitation aus Federn hervornehme. Frodo und Alba knurren, sobald sie den Stoff am Ende der Leder-Angel erwischen - aber auch die anderen lieben diese Angel besonders. Nur Nestor konnte ich nie wirklich "aktivieren". Er hasst es, wenn er am Spielen ist und sich eine andere Pfote einmischt.

Doch mit der neuen, langen Feder werden alle bedient und ich spiele mit jedem ein paar Minuten alleine. Es macht jeden stinkesauer, dass er die Federn kaum erwischt und ich bemühe mich, sie doch ab und zu reinbeissen zu lassen und ziehe dann die Federn wieder langsam zurück...

Kurz vor dem ersten Arbeitstag erledigten wir noch diverse Pendenzen, sodass wieder alles auf Vordermann gebracht war. Dazu gehörte der neue Kratzturm. Die vier Treppen, die nach oben oder unten führen, hatten wir anfangs mit einer Schraube manuell fixiert. Das war zu wenig und sie wackelten etwas. Nun haben wir mit der Bohrmaschine zwei weitere Schrauben montiert und so halten die Bretter nun perfekt. Das ganze Bohren und Montieren war natürlich eine superspannende Sache und alles wurde genauestens beobachtet.

Natürlich wäre am letzten Tag noch einiges angestanden, aber da ging es meinem Liebsten nicht gut. Er zog sich auf das Sofa zurück und ich hörte nichts mehr von ihm. Als ich später nachsah, lag Amur auf ihm und sie kuschelten. Wieder später lag Amur ausgestreckt auf dem Sofa neben meinem Liebsten und Frodo hatte sich auf der anderen Seite an meinen Liebsten gekuschelt. So schliefen die drei Herren friedlich...

Ja und was wir während unseren Freitagen auch bemerkten, ist, dass kein Gini-Plätzchen mehr sicher ist. Überall kommen jetzt mehrere hin. So kommt z.B. Frodo neuerdings auf den Garderoben-Kasten. Vorher kamen nur Gini, Zita und Nestor dort hinüber. Ich war ziemlich platt, als ich aus dem Schlafzimmer kam und dort den grossen Kater sah! Da ich später kein lautes "Plums" hörte, nehme ich an, dass Frodo auch den Sprung zurück schaffte...

Frodo war nicht alleine auf dem Kasten, Zita lag auch da in ihrem Körbli. Das Körbli hatte ich auf den Kasten gezügelt, nachdem es eines Morgens vor der Schlafzimmertüre lag. Es hatte den Sturz nicht heil überlebt und der Griff war gebrochen. Um es vor weiteren Schandtaten und Beiss-Attacken zu schützen, zügelte ich es auf den Garderobenschrank. Es ist eigentlich ein kleines Körblein und Zita passt perfekt hinein.

Wenn wir mehr Zuhause sind, "erziehen" wir auch mehr. Der Esstisch und die Küchenkombination sind noch immer Tabu, doch die Kleinen sehen dieses Verbot etwas zu locker. So sah ich vermehrt Amur, Astor und Alpha auf dem Esstisch. Astor und Alpha waren schnell wieder weg, doch Amur blieb in einer Selbstverständlichkeit. Ich schimpfte mit ihm und "ohrte" ihn. Danach legte er sich beleidigt auf dem Boden hin. Schimpfen und "öhrlen" ist eine Zumutung, findet er. Doch ich ertappe ich noch 2-3 weitere Male.

Einmal ging mein Liebster zu seinem Kleiderkasten, öffnete ihn und da kamen Zita, Amur, Anka und Gini heraus. Da rief mein Liebst: "Du, aus meinem Kleiderkasten kommen Katzen heraus, wie beim Zauberer Kaninchen aus seinem Hut...". Stimmt. Wenn Gini "vergessen" hat die Türe zu schliessen, kommen auch andere hinein. Einzig Zita wird vermutlich auch die Türe öffnen können. Alles, was im untersten Fach liegt, ist in einem sicher 20-jährigen Bettanzug eingepackt. Doch der Anzug liegt natürlich nicht mehr so schön da, wie wir das eingerichtet hatten, sondern dort wurde ziemlich "genestet". Meine Eltern hatten dann gerade vor wenigen Tagen wieder bemerkt, wie dieser Anzug eigentlich noch schön gewesen wäre und eine hohe Qualität hatte. Wir bedankten uns nochmals und bemerkten, dass Gini die Qualität durchaus schätze. Aus diesem Grund bekam sie nun die Fixleintücher dazu...

Ja und Gini ist noch immer eine Geschichte für sich. Sie ist am liebsten im Büro meines Liebsten und liebt es auch, sich irgendwo zu verstecken. Gini und Nestor suchen sich immer Momente aus, wo sie unsere ungeteilte Aufmerksamkeit haben und nicht gestört werden. Falls sie dann beim Schmusen mit uns doch gestört werden, verschwinden sie sofort wieder. Doch wo immer mein Liebster länger arbeitete, da tauchte irgendwann auch Gini auf. Sie war oft um ihn herum und kam dann selbst in mein Büro, wenn wir dort arbeiteten! Das hat sonst schon Seltenheitswert!

Im Moment müssen wir einfach noch das letzte Bisschen von zwei Futtersäcken fertig machen. Das Futter hängt schon allen aus dem Hals heraus, aber es ist ja nur noch eine Futtersilo-Füllung. Trotzdem dieses Futter wird nicht mehr geliebt. Ich hab schon ein Säckli für Aris und Amy abgefüllt, ob wir den neuen Futtersack ihnen übergehen können, wenn sie das Futter gern haben. Bei uns kommt es wirklich nicht mehr an. Aber alle Futterboxen sind schon wieder aufgefüllt, kommende Woche gibt es dann neues Futter…

Dementsprechend sind zur Zeit Leckerlis heiss und innig begehrt. Wir haben den neuen Futter-Kong in Betrieb. Nestor hat sofort begriffen, wie das Teil funktioniert. Doch die Pfoten um ihn herum waren manchmal schneller als er und erbeuteten das Leckerli. Ich stellte letzthin abends den Kong bereit und dann gingen wir ins Bett. Doch ich konnte nicht schlafen und wurde immer wieder von komischen Geräuschen wach gehalten. Endlich kam mir in den Sinn, was es sein könnte. Ich stand auf, versorgte den Kong wieder und gab stattdessen den Leckerli-Turm. Der untere Teil vom Kong ist vermutlich mit Sand gefüllt und wenn der Kong auf dem Plattenboden gestossen wird, hört man das im halben Haus.

Am nächsten Abend gab es dann von Beginn weg den Leckerli-Turm. Leckerlis sind in Anbetracht des „verhassten“ Futters im Moment sowieso heiss begehrt. Als alle sich etwas bedient hatten, kam Gini. Sie wollte auch von den Leckerlis probieren und jedes Mal, als sie eines herausholen wollte, stand Amur vor ihr und knurrte sie an. Das Spiel ging eine ganze Weile so, bis wir Amur wegnahmen.

Nun ja, so wie man in Wald ruft, so kommt es retour… und knurren ist die einzige Kommunikation, die lange alle von Gini kannten. Kaum kommt Gini Alpha in die Nähe, knurrt diese per se und überhaupt ausnahmslos immer. Das passiert einmal täglich am Abend vor der Fütterung. Eigentlich ist das für uns schon ganz normaler Alltag und wir haben uns damit arrangiert, es akzeptiert. Doch gerade jetzt beginnt Gini den Kontakt von den anderen vermehrt zuzulassen, ist höflich, zurückhaltend und da sind so Knurr-Attacken eher wieder kleine Rückfälle und unnötig. Doch das alles hat sich Gini selbst eingebrockt und da muss sie auch wieder selbst durch…

Neujahr
05.01.2015 10:00:18

Als erstes wünschen wir all unseren Leserinnen und Lesern einen guten Start ins neue Jahr und für 2015 nur das Beste, viele Muse-Stunden, Liebe, viele glückliche Momente und Streicheleinheiten, Zufriedenheit, Gesundheit und Erfüllung.

Wir haben eine ruhige, kuschelige Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr genossen. Alpha und Astor brauchten einen Moment, bis sie sicher waren, dass sie sich wieder "sicher" fühlten. Danach holten sie all die verpassten Bewegungen nach und wir hatten ziemlich viel los.

Trotz der vielen Test, die der Tierarzt veranlasst hatte, haben wir nicht herausgefunden, was die Zwei wirklich hatten. Es zeigte sich lediglich, dass es beim Mageneingang eine Entzündung gab. Vielleicht war es doch der hochgiftige Weihnachtsstern, vielleicht auch nicht. Der Weihnachtsstern stand schon seit anfangs Adventszeit auf dem Esszimmertisch, wo eigentlich Katzen-Verbots-Zone wäre. Und immer wieder zeigten spuren, dass katz sich nicht daran gehalten hatte. Ab und zu hatte es kleine Erdteilchen neben dem Topf. Ich vermutete, dass es kleine Fliegen gab, die es zu jagen galt. Doch bei meiner grünen Begabung, hielt der Weihnachtsstern bislang sowieso nur 2-3 Wochen. Nur dieses Jahr ist alles anders und der Weihnachtsstern hält noch immer. Er ist schöner denn je. Ich wollte ihn sogar schon verschenken, aber niemand will ihn und er blüht weiter und weiter und weiter.

Natürlich war es auch wieder einmal Zeit, alle Schlafplätzchen zu waschen und dabei stellten wir überraschendes fest. Fast unbemerkt haben wir eine neue Haustierart eingeschleppt. In mehreren Holzkisten fielen uns Silberfische auf. Hilfe! Google sei Dank fanden wir bald ein Hausmittel, um den Fremdlingen den Garaus zu machen. Doch die Verteilung war dann etwas schwerer, da immer mindestens eine Fellnase mit schnüffeln musste. Nun warten wir ab, ob alles erfolgreich genützt hat und hoffen dabei noch immer, dass einer unserer Coonies sich vielleicht doch noch als Kammerjäger entwickelt.

Alba war bereits nach drei Wochen wieder rollig und sang uns die Ohren voll. Es war ein sehr trauriges, unerfülltes Lied, da kein Mann an ihr interessiert war. Ich bin nicht sicher, ob Frodo ihr nicht doch noch nahe gekommen ist. Aber auf alle Fälle hat er es dieses Mal diskret gemacht, falls.

Nachdem  Alpha und Astor ihre (sagen wir mal) Entzündung überstanden hatten, hatte ich mich einmal mehr wieder mit dem Nassfutter auseinandergesetzt. Der Anfang der Krankheit fiel nämlich gerade mit dem Beginn der Zugabe von Taurin zusammen. Ich hatte davor schon nach Informationen gesucht, Taurin dann bestellt, doch nach dem Krankheitsausbruch bei Astor war ich verunsichert. Ich suchte und suchte und suchte nach Nebenwirkungen von Taurin. War die Entzündung daher gekommen? Endlich fand ich eine Homepage, die mir einfach erklärte, dass Taurin wie Vitamin C für den Menschen ist. Unerlässlich, aber wird ausgeschieden, falls katz zu viel davon erwischt. Das hat mich überzeugt und ich las weiter auf katercarlo.de. Es hatte noch viele andere wertvolle Infos und einmal mehr dachte ich über das BARFen nach.

Wenig später stand ich an der Kasse beim Qualipet und musste warten. Da fiel mir ein Prospekt zum Thema BARF auf und ich begann zu lesen. Die Kassiererin kam und ich fragte, ob sie auch BARF für die Katze haben. Ja. Ich bekam eine tiefgefrorene Rolle und sah mir die Zusammensetzung an. Aber Hilfe, vermutlich hatte es all die Bestandteile, die eine Katze braucht, ausser dem überlebenswichtigen Taurin. Ich liess die Finger davon.

Doch am selben Tag lockten uns die roten Kleber zum Geflügel-Regal. Wenn so vieles zum halben Preis ist, dann liegt auch das eine oder andere dekadente für die Katze drinnen und da sah ich sie! KaterCarlo hatte geschrieben, dass Putenherzen Taurin enthalten und da hatte es doch tatsächlich diese Herzen.

Nach einigem hin und her entschlossen wir uns am Abend, die Putenherzen roh zu geben. Ich legte alle Herzen auf einen grossen Teller und stellte diesen auf den Boden. Ich wollte mal sehen, was jetzt passiert. Nun ja, das war natürlich bevor wir geputzt hatten, resp. danach mussten wir putzen. Doch zurück zum Fressen. Also Alpha frass tatsächlich diese Herzen und konnte sie auch verbeissen. Ich war arg beeindruckt. Die anderen dachten, die Herzen würden noch schlagen und versuchten sie zu töten. Sie schlugen die Herzen mit den Pfoten und danach bewegten sie sich. Das war ihnen Beweis genug, dass die Herzen noch lebten...

Also sammelten wir die Herzen wieder ein und verschnitten sie. Ja, das ist also wirklich dekadent! Wir haben nun schon so viel Fleisch für unsere Lieblinge, dass wir während den Festtagen fast täglich Fleisch unter das Nassfutter mischten. Damit alles einfach wurde, nahmen wir eine Schüssel und mischten alles darin. So war es auch ein Einfaches, das Taurin beizufügen, das in heissem Wasser aufgelöst werden musste. Das Taurin hatte den zusätzlichen Effekt, dass es mehr Sauce gab, was sicher die Hälfte unserer Belegschaft freute...

Das geschnittene Frischfleisch unter dem Nassfutter war heiss begehrt und wurde erstaunlicherweise immer zuerst herausgepickt. War der eigene Topf leer, musste katz natürlich noch beim Nachbar nachsehen, ob nicht noch der etwas hatte. Erst danach wurden auch noch die Resten gegessen.

Beim nächsten Einkauf in der Region suchten wir nach neuen Putenherzen. Beim einen Grosshändler fragten wir nach und erfuhren, dass es diese nur auf Bestellung gab. Ok. Dann kam die Frage wofür und die darauffolgende Bemerkung erstaunte uns dann sehr. Scheinbar werden Putenherzen von Südosteuropäern für das Voressen bestellt. Beim zweiten Grosshändler wurden wir dann fündig.

Seither bekommt Alpha zwei Teller. Einen Teller bekommt sie mit den ganzen Putenherzen und einen regulären. Gab es anderes Fleisch, bekam Alpha auch dann einen zweiten Teller mit dem Fleisch, damit sie ja noch etwas zum "Knaggen" hatte. Ist Frodo mal so ein rohes Stück, macht es, beiss, vielleicht nochmals beiss und dann schluck. Alpha hingegen kaut es wirklich!

Die Gewichtskontrolle zeigte dann auch erfreuliches. Endlich haben Alpha und Astor wieder beachtlich an Gewicht zugelegt. Hervorragend. Weniger hervorragend ist das Gewicht von Zita, die nun die leichteste ist. Sie ist immer die Erste die zum Fressen kommt, sie frisst auch immer und doch nimmt sie partout nicht zu. Ja, diese Gene wünschte ich eigentlich mehr mir als ihr...

Ein anderer hat nun schon wieder zugenommen. Frodo ist bereits bei beachtlichen 9.55kg. Ich habe nun meinem Liebsten beauftragt, dass er entweder mit Frodo ins Fitness gehen muss oder ihn anderweitig zu mehr Bewegung bringt.

Nestor hält sein Gewicht konsequent, er hat noch nicht einmal den Weihnachtsspeck zugenommen. Dafür hat Zinka die letzten 100 Gramm zugenommen und wiegt nun exakt 5kg. Alle anderen Coonies sind zwischen 4 und 5 kg. Wobei Anka schwerer als Amur ist, was mich noch immer erstaunt.

Anka nennen wir zwischendurch auch Klein-Frodinchen. Sie kommt ganz nach Frodo und gleicht ihm auch sonst ziemlich stark. Sie muss auch ziemlich viel kommentieren und erzählen. Doch gerade in den letzten Tagen wurde sie zum ersten Mal rollig und überbot alles. Also was diese Dame alles erzählen kann, ist sagenhaft. Ich würde sagen, sie ist die Reinkarnation von Trudi Gerster!

An die komischen Laute gewöhnen wir uns nicht und egal wo wir waren, wir gingen ihnen nach. Einmal war mein Liebster vor mir da und ich sah, wie Anka vor ihm in die Badewanne sprang, die Beine spreizte und dann begann, ihr Geschäft zu verrichten... Schnell hob mein Liebster sie hoch, damit ihre Pfoten nicht nass wurden, was ich noch witzig fand. Nun ging der Brunnen von oben nach unten weiter... Nun ja. Den Sachverhalt selbst fand ich natürlich überhaupt nicht witzig! Doch wenn man so unbedingt die Aufmerksamkeit von einem Mann will und sie partout nicht bekommt, kann ich es ganz vage verstehen...

4 Elemente gesamt

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