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Missouri
26.10.2015 11:21:05

Wir brauchen eine Strategie. Auch wenn wir erst jetzt Babys bekommen, müssen wir bereits an die Planung des nächsten Jahres denken. Für uns ist glasklar, dass Frodo demnächst kastriert wird. Anschliessend stehen wir allerdings ohne "Zuchtkater" da und müssen einen "Ersatz" planen. Leider klappt das nicht, zu denken, jetzt brauchen wir einen Kater, schnipp und er ist bereit. Wenn wir Glück haben, ist ein Bube von diesem Jahr nächstes Jahr ab Sommer bereit. Vielleicht. Dementsprechend haben wir uns bereits im Sommer Gedanken gemacht und uns Kater "angesehen". Nichts hat sich weiter ergeben.

In unseren Herbstferien hatten wir sehr überraschend eine Email erhalten, ob wir an Missouri interessiert wären. Oh ja! Missouri war unsere erste Wahl gewesen bei dieser Bräutigam-Schau. Es hatte sich nicht ergeben und dementsprechend wollten wir eine Pause machen. Wir wollten DEN Kater und nicht irgendeinen. Bingo! Selbstverständlich mussten wir trotzdem noch in Ruhe darüber nachdenken, doch eigentlich war die Wahl schon gegeben. Glück oder Schicksal? Auf alle Fälle scheint Missouri für uns bestimmt zu sein, wenn er widererwartet doch zu uns ziehen darf.

Eigentlich haben wir sehr lange zugewartet, mit der entsprechenden Kommunikation. Doch nun nimmt die Freude langsam überhand und wir erwarten schon voller Spannung Missouri.

Gerade gestern habe ich wieder neue Fotos erhalten und wir sind ja so gespannt, wie Missouri wirklich aussieht. Seine Fellfarbe ist wie jene von Zinka, black-smoke. Doch je nach Blickwinkel und Lichtverhältnisse sah er auf den erhaltenen Fotos mal heller mal sehr viel heller aus. Missouri wird voraussichtlich um einiges mehr an Silber-Anteilen haben als Zinka. Der grosse Mann ist bereits am 19.6.2015 geboren und hat jetzt schon das stattliche Gewicht wie Frodo damals. Vom Charakter her soll er auch ein grosser Schmuser und "Schnurrli" sein. Ich vermute allerdings, dass er auch noch einiges anstellt. Dementsprechend nehme ich an, dass wir ab nächster Woche "Action" bei uns haben werden...

Wir hatten schon lange nach Flügen gesucht und als wir zu surfen begannen, lagen die Preise vielleicht bei CHF 300 für zwei Personen. Als wir den Termin fix vereinbarten, waren die Preise bei stolzen CHF 800-900 und wir beschlossen, zur Sicherheit das Auto rechtzeitig wintertauglich zu machen - als Absicherungen. Ich sah trotzdem sporadisch nach den Flugpreisen und an einem Freitag vor ein paar Wochen waren die Preise für einen Retour-Flug bei CHF 400-500. Wir schlugen zu. Die Preise davor waren über CHF 800 und die Preise danach waren seither min. bei CHF 900. Ist das nicht erstaunlich? Schicksal oder Glück?

Die Reise für kommenden Samstag ist somit geplant. Diese komische, weiche Tasche (Sturdybag) haben wir ebenfalls "gekauft", mit den zig Zooplus-Punkten die wir hatten. Die Tasche steht nun im Katzenzimmer und wurde bereits von Gini bewohnt. Ich finde die Tasche sehr klein und hoffe, dass der junge Mann darin Platz haben wird. Aber leider sind die Masse für einen Transport in der Kabine vorgegeben und glücklicherweise dauert es ja nicht ewig. Wir sind schon sehr, sehr gespannt, wie das zu klappen kommt.

Am Samstag sehr früh fliegen wir nach Hannover. Dort fahren wir mit einem Mietauto ca. 1.5h zu Missouris Zucht-Familien. Zu Dritt geht dann am Nachmittag die Reise zurück. Am Check-in müssen wir dann das Ticket für Missouri lösen. Ich musste bereits vorreservieren und bestätigen, dass Missouri "anständig" ist und nicht schwanger. Die Bestätigung für letzteres ist das einfachste und das erste hoffen wir einfach. Was kann schon passieren? Weinen? Ok. Kratzen in der Tasche? Ok. Durchfall? Hilfe! Pipi? Nochmals Hilfe! Gibt es noch schlimmeres? Mmmhh... ausbüxen? Ja, vermutlich müssen wir die Taschen-Verschlüsse noch genau studieren. Es hat unglaublich viele Reisverschlüsse - so scheint es jetzt zumindest. Ja und dann hoffen wir schon jetzt, dass der junge Mann bei uns "nett" aufgenommen wird...

Missouri heisst eigentlich Missouri River. Gemäss der gestern erhaltenen Email ist der junge Mann schon auf Smoki umgetauft Wir hatten uns ebenfalls überlegt, einen Namen zu geben. Doch da wir immer von Missouri gesprochen hatten, fielen uns keine (ähnlichen) Namen ein. Mal sehen, was sich die nächste Woche dann ergeben wird, wenn wir den grossen Mann persönlich kennen lernen werden.

Ja richtig, wir haben Missouri noch nicht persönlich kennen gelernt. Doch wir sind Manuela Donig von Herzen dankbar für die vielen Emails mit Informationen, Beschreibungen und v.a. mit Fotos und Videos von Missouri. Wir saugen alles auf wie Schwämme... und gerade deshalb freuen wir uns auch sehr auf nächsten Samstag.

Unsere Katzenfamilie wird allerdings nicht uneingeschränkt Freude haben. Nestor garantiert nicht. Eigentlich hasst er Veränderungen. Letzthin war er vermutlich ziemlich sauer und hat zuerst Zinka vermort und wenig später wollte er auf Gini los. Doch da stand er bei mir schon unter Beobachtung. Ich nahm ihn in meine Arme und kuschelte mit ihm. Das passte ihm natürlich überhaupt nicht und er stand wieder von Gini. Er wollte seinen Unfrieden Kund tun. Ich nahm ich wieder auf meinen Schoss und hielt ihn dieses Mal richtig und viel länger. Natürlich wollte er noch immer überhaupt nicht, doch irgendwann schickte er sich hinein und nach einer Weile schnurrte er und genoss die Nähe. Danach hatte er Frieden...

Bei Zinka sind wir noch immer sehr unsicher. Die Zeichen sprechen alle für eine Schwangerschaft. Von letzter auf diese Woche hat sie rund 175g zugenommen. Das ist erstaunlich für eine Katze, die keine Hormone bekommt. Wie sie gedeckt wurde, wäre mir physisch schon klar, aber wie das passieren konnte, ist mir schleierhaft. Ich weiss, dass ich sie gerne gedeckt hätte, als sie rollig war und dementsprechend war ich lasch in der Aufsicht. Aber trotzdem hatte ich nichts unternommen, um Zinka und Frodo zu vereinen. Mein Liebster hingegen war - zumindest in der Entscheidung - konsequent und sagte, nein, weil wir nicht wieder zeitgleich zwei Würfe haben wollten. Wir wollten etwas Abstand. Das stimmte. Gleichzeitig wollte ich Frodo einfach nur noch kastrieren.

Ich weiss noch, dass in dieser Zeit Frodo einmal seine Windeln verloren hatte. Doch war das eine Woche vorher, oder nachher? Die Zeichen bei Zinka sind: Gewichtszunahme, rosa Zitzen und Haarausfall um die Zitzen. Alles ganz klassische Zeichen für eine Schwangerschaft. Im Moment braucht Zinka auch viel mehr schlaf und ist ruhiger. Doch immer wieder stellen wir uns die Frage: wann?

Um jemanden anders mache ich mir allerdings ganz grosse Sorgen: Zita. Sie hat einen immens grossen Bauch und ich bekomme jetzt schon Panik, wenn ich denke, dass es 9 Kitten sein könnten. Noch bleiben zwei Wochen bis zum errechneten Geburtstermin. Der Tierarzt meinte nur, vielleicht wären die Babys letztes Mal längs gelegen und dieses Mal quer. Ehrlicherweise beruhigt mich das nicht. Und wie soll das noch weitergehen, wenn Zita jetzt schon kaum mehr zu ihrem Hinterteil kommt?

Dummerweise ist nun der Stuhl von Zita auch viel dünner und es gab meistens "Resten" an den Hosen. Dem haben wir jetzt Abhilfe geleistet und ihr diese abgeschnitten. Ich hoffe sehr, dass das für sie eine Erleichterung ist. Ansonsten geht es ihr bestens. Sie geniesst es, wie es ist, und freut sich. Dauernd liegt sie in der Wurfbox oder bei uns in der Nähe und "bettelt".

Nur noch mehr betteln tut Gini. In der Zwischenzeit haben wir eine Futterstation mit dem Baby-Futter aufgebaut, dass Gini wie Zita lieben. Dementsprechend steht eine von beiden immer wartend in der Küche vor der Spensa und hofft, dass sie "schnell" schmausen kann. Ich bin glücklich, dass Zita davon frisst und Gini liebt dieses Futter. Gini hat einen viel kleineren Bauch - noch - und geniesst die Zeit ebenfalls.

Ja und sonst war bei uns wenig los. Einzig Astor hat noch eine neue Angewohnheit übernehmen wollen. Neuerdings bettelt der grosse, lange Kater bei uns am Tisch. Plötzlich hat man zwei Pfoten auf den Oberschenkeln und eine Nase so nahe am Teller, wie er sich lange machen kann. Astor schnüffelt, was es bei uns gibt und würde immer probieren. Dummerweise hatte ich ihm die letzten paar Wochenenden sporadisch mal etwas gegeben. Einmal war der Lachs meiner Meinung nach nicht mehr so frisch und er bekam meinen, resp. einen kleinen Anteil. Er genoss es. Überhaupt probiert er so sehr viel. An diesem Tag bekam er etwas Butter. Doch danach wollte er einfach noch mehr. Hunger!

Für mich war die Sache erledigt und wir assen weiter. Doch für Astor war es überhaupt nicht erledigt und er spienzelte immer mal wieder. Plötzlich hatte ich einen Kater neben meinem Teller und einen Schwanz in der Butter. ASTOR! So nicht! Dummerweise bekam er nun noch mehr Butter...

Gemütlichkeit
19.10.2015 08:52:07

Ich denke, die letzte Woche war ereignislos und gemütlich. Die Tage plätscherten so dahin und gefühlt war nichts aussergewöhnlich. Doch wie geht es den einzelnen Coonies?

Zita hat morgens und abends Heisshunger-Attacken. Glücklicherweise sind uns keine ungewöhnlichen Fressgelüste bekannt oder sie kann sie zu unserem Glück nicht artikulieren. Das wäre noch, wenn sie plötzlich Essiggurken essen würde wollen... Doch im Moment ist Zita unkompliziert. Hauptsache sie bekommt in genügenden Mengen Nassfutter.

Wer es jetzt noch nicht weiss, der muss es spätestens jetzt SEHEN. Gini ist in bester Hoffnung, ebenfalls Kinder zu bekommen. Auch sie zelebriert ihre Schwangerschaft, hasst es getragen zu werden und will immerzu gestreichelt werden. In "ihrer Wurfbox" hatte ich vor 2-3 Wochen einen Teppich und ein Tuch gelegt. Seither liegt und schläft sie sehr oft dort. Daneben steht die neue Wurfbox, die hingegen meistens von Zita belegt wird. Aber die zwei wechseln sich auch ab, Hauptsache, sie können da liegen.

Gini und Zita wissen genau, was mit ihnen passiert und was jetzt folgt – und scheinen die Zeit zu geniessen. Einzige Sorge macht mir der schon jetzt sehr grosse Bauch von Zita. Und wieder schicke ich ein Stossgebet nach oben, oh Himmel, lass es wenige, aber grosse Babys sein...

Auch Gini frisst im Moment alles, was ihr zwischen die Zähne kommt. Jetzt wo die Sachlage klar ist und sie auch in ihrer Schwangerschaft fortgeschritten ist, bekommt sie Baby-Futter. Mit Heisshunger scheint sie sich darauf zu stürzen. Zu unserem grossen Erstaunen, frisst auch Zita von diesem Futter, wenn auch nicht so viel wie Gini. Doch dass Zita davon frisst, ist ein grosser Fortschritt – und eine grosse Erleichterung für mich. Noch immer habe ich Angst, dass dieses kleine Kätzlein zu wenig frisst und zu wenig "Speck" auf den Knochen hat. Sie hat zwar einen riesen Bauch, aber ansonsten ist sie superschlank.

So viel zu unseren zwei Dämchen, die vollauf mit sich selbst beschäftigt sind und v.a. damit beschäftigt sind, ihre Bäuche zu zeigen. Die zwei machen das so ausgeprägt, dass eine Dritte das nun auch macht. Nachmachen? Kopieren? Scheinschwanger? Zu meinem grössten Erstaunen hatte Zinka bei der wöchentlichen Gesundheitspflege und Gewichtskontrolle arg zugenommen. Ihr "Normal-Gewicht" liegt bei 5.2kg. Als sie rollig war, hat sie auf 4.9kg abgenommen und dieses Mal wog sie 5.4kg. Hilfe? Was ist passiert? Haben wir hier etwas nicht bemerkt? Wir stehen vor einem Rätsel...

Nestor hingegen ist wieder kuschelig und nachlaufend. Er sucht sich immer wieder die Momente, wo er alleine mit mir – oder meinem Liebsten – ist und meine volle Aufmerksamkeit hat. In einem bestimmten Moment hat er die garantiert: beim Putzen. Währendem alle Schlafen, ist Nestor wach und spaziert herum. Er geniesst es, wenn er einfach am Kopf gekräbbelt wird und noch mehr geniesst er es, wenn er seine Spuren auf dem frisch geputzten, noch nassen Parkett hinterlassen kann...

Ich glaube auch, dass Nestor der einzige ist, der gewisse intelligente Spielzeuge "bedienen" kann. Dementsprechend ist es ihm "egal", wenn er abends dann zu Frodo geht und dort übernachtet. Am Morgen hat dieses genannte Spielzeug eben noch immer alle Leckerli und er kann sich so seine Rationen aufteilen. Wirklich clever.

Die einzige Konkurrenz für Nestor könnte Alpha sein. Doch glücklicherweise hat diese Dame andere Sachen gerne. Doch die Taktik von Alpha ist dieselbe. Zuerst wird mitgefressen, was alle gern haben und später widmet sie sich dem, was sie gerne hat – und alle anderen nicht. Sie ist die einzige, die Dokas schmaust. Das sind grosse oder grössere Leckerlis, die zumeist aus 100% Fleisch und/oder Fisch bestehen, aber getrocknet sind und dementsprechend hart. Alpha ist vermutlich die einzige, die diese überhaupt beissen kann. Ab und zu hilft ihr Zinka bei einer Dokas-Maus bestehend aus einer getrockneten Sardelle umwickelt mit einem getrockneten Poulet-Stück.

Neuerdings wird auch wieder oft und ausführlich gestritten. Es ist nicht immer der Gleiche, der beginnt und auch nicht immer der Gleiche, der gewinnt. Aber die involvierten sind immer die Gleichen, nur die Zusammensetzung ändert: Alpha, Anka, Astor und Amur. Manchmal gibt es Buben-Kämpfe, manchmal Mädel-Kämpfe und manchmal Mix. Früher lief Astor immer davon, doch heute macht er arg mit. Das Ganze gipfelte dieses Wochenende damit, dass Amur Frodo ansprang und mit ihm kämpfen wollte. Doch Frodo verstand die Welt nicht mehr und lief davon. Frodo hat andere Interessen...

Frodo interessieren noch immer nur Hinterteile und v.a. Weibchen. Er scheint noch immer nicht begriffen zu haben, dass Alba nicht mehr spannend wäre. Im Gegenteil, ständig verfolgt er sie. Alba scheint das ein Bisschen zu geniessen, aber irgendwann verzieht sie sich dahin, wo Frodo nicht nachkommt. Dann muss Frodo die ganze Wohnung ablaufen und immer nach einem weiteren Mädchen suchen, wobei Schwangere uninteressant sind. Kurz, er kommt nicht zur Ruhe. Noch jemand kam wegen ihm nicht zur Ruh: mein Liebster. Er sagt, dass Frodo immer davor, manchmal auch nach, miaue, wenn er aufs Klo gehen müsse. "Hallo, ich muss dann mal..." Ich war vielleicht 1.5h weg und in dieser Zeit sei mein Liebster sicher 3x Frodo nachgesprungen, weil er dachte, jetzt müsse er aufs Klo. Das ist natürlich mit den Windeln etwas problematisch, deshalb sprang mein Liebster auch sofort, als Frodo "redete".

Als ich nach Hause kam, stank es fürchterlich. Ein Blick ins Katzenklo zeigte auch warum. Mein Liebster sagte spontan, wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen, dass das Frodo war. Nur hat er nichts mitbekommen (resp. war schon 3x aufgesprungen und hat den Kater aufs Klo gestellt). Nun gut. Nur war Frodo gerade im oberen Stock. Also gab es "Hinterteil-Kontrolle", ob jemand dreckig war. Nein. Und endlich kam Frodo herunter und siehe da, ja, er hat trotz den Windeln gekackt und der Rest hang nun an der Windel und am Hinterteil. Wie eklig! Sofort gab es eine Hinterteil-Dusche... und im oberen Stock musste geputzt werden und die Wohnung gelüftet...

Diese Tage hatten wir zudem Besuch: Tim. Als Tim kam, war das für alle ein Schock. Himmel, redete der viel und war der überdreht – so oder ähnlich mussten die Gedanken gewesen sein. Der Schock war noch grösser, als sich die Türe zu "ihrem" Katzenzimmer verschloss, weil da Tim schlafen sollte. Verflixt, das geht doch nicht! Und noch schlimmer, am nächsten Tag war er noch immer da...

Tim hingegen freute sich natürlich riesig. Er hüpfte oder sprang herum und wollte alle streicheln. Doch all unsere Coonies erschraken durch sein Herumhüpfen dermassen, dass sie sofort das Weite suchten. Die einzige Überzeugung war ein Spielzeug. Mit dem Spielzeug und dem Hüpfen passte es perfekt, sodass sich alle dann doch irgendwie wieder in die Nähe trauten. Witzig war, wenn Tim dann sagte, nein, du musst jetzt das Spielzeug loslassen, du bekommst es wieder. Ernsthaft sprach er auf den jeweiligen Coonie ein, der das Spielzeug gefasst hatte und nicht mehr loslassen wollte. Das Zureden scheint auf alle Fälle meistens genützt zu haben.

Einzig Anka liess sich wenig von Tim's "Gegisple" ablenken und liess sich streicheln. Doch als Tim dann selig mit dem IPad dalag und konzentriert spielte, kamen alle... nur wollte Tim dann spielen und Amur, der auf seinen Beinen lag, war ihm dann zu schwer. Unsere Coonies hingegen fanden aber den spielenden Tim wieder unglaublich spannend...

Tim's Besuch war Astors Glück. Ich vermute, dass bei Tim nicht alles vom Teller in den Mund kam und das eine oder andre den Weg auf den Boden fand. Das war Astors Glück – und ist meine einzige Erklärung für das, was am Sonntagabend passierte. Wir waren am Essen und plötzlich hatte ich zwei Pfoten auf meinen Oberschenkel. Astor wollte sehen, was es zum Essen gab. Astor bettelte? Das hatte er noch nie gemacht... Dummerweise startet alles bei einem ersten Mal...

Ja und so ging eine ereignislose Woche mit einem gemütlichen Wochenende zu Ende. Und das schönste daran ist, dass sich in dieser Zeit auch die kleine Alba bestens erholen konnte. Ihren grünen Pariser haben wir ihr bereits nach dem zweiten Tag halb abgezogen. Sie konnte kaum laufen damit und verfilzte arg. Nachdem wir ihr den Pariser 2 Tage halb angezogen liessen, sahen wir, dass die Naht ohne Pariser viel besser heilte und da war der Pariser schnell ausgezogen. Sie leckte sich zwar an der Naht immer wieder sehr ausführlich, doch da diese trocken war, half das vermutlich der Heilung. Auf alle Fälle ist sie jetzt quickfidel und die Homöopathie hat sicher auch beim Heilen geholfen. Somit sind alle glücklich...

alles abnormal...
12.10.2015 11:01:14

Dieses Wochenende war gefühlt ruhig und gemütlich. Obwohl irgendwie alles in der Veränderung ist, nimmt jetzt auch wieder alles seinen gewohnten Gang. Doch das war nicht die ganze Woche so.

Frodo ist noch immer arg mit der Fortpflanzung beschäftigt. Er hat sich zwar schon etwas beruhigt, doch am Dienstag / Mittwoch war noch nichts davon zu spüren gewesen. Er hat sein Zimmer dermassen voll gepinkelt, sodass es sogar überall Fussabdrücke von ihm hatte. Das erforderte natürlich eine Generalreinigung von allem, aber das freut Frodo, da er dann Gesellschaft hat und Aufmerksamkeit. Vollste und alleinige Aufmerksamkeit, nur für ihn – die würde er so oder so in seinem Zimmer bekommen, aber das bedenkt er nicht. Wenn er seine Streicheleinheiten nachher in der Wohnung bekommen würde, könnte er sie nicht so geniessen. Nein, sein Wohnungsspaziergang dient der Stimulierung seiner Nase. Dann erzählt er uns die ganze Zeit, was er wo riecht, wie intensiv, was seine Meinung dazu ist und überhaupt, er kann ganze Romane erzählen. Nun ja, das ist Frodo.

Gleichzeitig ist seine Windel oder Katerhose von Beginn weg voll, voller, am vollsten, sodass immer ein latenter Gestank in der Luft liegt. Doch mittlerweile weiss ich, dass wenn ich etwas rieche, Frodo irgendwo in der Nähe ist und ich nicht alles nach einem Unglück absuchen muss.

Alba hingegen hat schon anfangs Woche aufgehört zu "pinkeln". Ihre Frustration leerte sie in dieser Woche "nur" noch ins Lavabo in der Küche. Selbstverständlich ist auch das eklig, aber immerhin schnell desinfizier- und putzbar. So war es nach Mitte Woche "fast" langweilig. Doch es kam noch zu einem weiteren Höhepunkt. Alba hatte am Freitag ihren Arzttermin. Für die Operation musste sie nüchtern sein. Kurzerhand beschlossen wir, dass Alba auch bei Frodo übernachten konnte. Ich weiss nicht, ob das die beste Idee gewesen ist, aber sicher die effizienteste. Frodo hatte Gesellschaft, es hatte da bereits ein Klo und die ganze Infrastruktur... nur kein Futter. Doch was haben Frodo und Alba gemacht? Die ganze Nacht herum gepinkelt... Das Zimmer muss am Morgen fürchterlich ausgesehen haben und Alba hat entsprechend gestunken. Na bravo! Mein Liebster brachte sie am Morgen dann zum Tierarzt und am späten Nachmittag konnten wir sie wieder abholen. Verlassen hat uns eine protestierende Alba und empfangen haben wir eine völlig benommene Alba.

Himmel bin ich erschrocken, als Alba aus der Transportbox herausgekommen war. Die Augen waren beschattet, unklar und sie torkelte aus der Box heraus. Sie trug einen Körperbody, damit sie nicht an ihre Wunde herankam. Sie lief ein paar Meter und legte sich hin. Dann lief sie weiter und legte sich wieder ab. Streicheln ging gar nicht. Dann kam der Reihe nach ein Coonie nach dem anderen vorbei und jeder fauchte Alba an oder rümpfte die Nase. Das war genau das, was sie überhaupt nicht brauchte.

Ich war erschrocken, wie schlecht es Alba nach dieser Operation ging. Wenig später stellte ich ihr intuitiv einen homöopathischen Cocktail zusammen und päppelte sie auf. Das erste Mal brauchte noch etwas Überzeugung, doch danach nahm sie die Medizin immer sofort und freiwillig. Innerhalb von einer Stunde ging es unserem Kätzlein massiv besser und bis am Abend war sie fit wie ein Turnschuh. Ihre Augen waren nun klar, ihr Gang war wieder einigermassen normal, nur der Körperbody schränkte sie arg ein.

Wie sehr, stellten wir allerdings erst am nächsten Tag fest. Da nämlich zog ich ihre Vorderbeinchen aus dem Body heraus und liess sie so herumgehen. Endlich konnte sie sich wieder frei bewegen. Doch das wichtigste für sie war, dass sie sich jetzt richtig putzen und lecken konnte. Jede neu hervor lugende Körperstelle musste nun ausgiebig gewaschen werden. Sie war arg beschäftigt. Nur einmal jaulte sie laut auf, sodass wir alle erschrocken waren. Wir vermuten, dass sie in ihrem Übermut und weil sie sich völlig "gesund" fühlte, normal vom oberen Stock zum Kratzturm gesprungen ist und ihr das weh gemacht hat. Ich holten sie mit der Leiter herunter, da sie sich nicht mehr bewegte. Doch so einfach ist das im Moment nicht, die kleine Alba zu tragen, wenn man auf die lange Wunde achten muss.

Die Operation selbst war scheinbar schwer und gross gewesen. Die kleine Kastration konnte leider nicht gemacht werden, weil die Gebärmutter Knoten aufwies. Dementsprechend wäre vermutlich eine Fortpflanzung so oder so nicht möglich gewesen. Ja und dementsprechend lange ist die Operationswunde. Wobei von Wunde kaum gesprochen werden kann. Der Schnitt scheint bereits schön zusammen zu wachsen. Es ist überhaupt nicht feucht oder rot. Im Moment sieht es sehr“ schön“ aus und scheint auch gut zu heilen.

Am Freitag waren wir sehr traurig, als mein Liebster die Zitzen von Gini suchte und einfach keine Veränderung sah. Wir waren danach der Meinung, dass sie nicht aufgenommen hatte. Am Samstag hielt diese Traurigkeit an und am Sonntag stellte ich alles wieder in Frage. Hey, mal nachdenken! Gini wäre ja erst 3.5 Wochen Schwanger, da muss man ja noch gar nichts sehen! Und warum ich alles in Frage stelle? Gini hat schon wieder 100g zugenommen, was bei ihrem konstanten Leichtgewicht von 4.4kg sehr viel ist!

Am Wochenende war Gini die grösste Zicke auf Erde. Himmel, hat sich das Mädel gesträubt, gekratzt und wenn sie gekonnt hätte, hätte sie sicher auch gebissen, als ich sie nahm und bürsten wollte. Nun, ich hab meinen Willen bekommen, wenn auch unter Schmerzen. Kaum war die Prozedur des Wiegen und des Bürsten durch, gab es Leckerli und danach wich mir Gini kaum von den Füssen und war wieder die liebste Katze auf Erden. Das verstehe noch einer!

Das war selbst für Nestor zu viel. Er hasst Veränderungen. Da stand er ganz hässig und wütend, als er Alba sah. Da musste er sie böse anfauchen und Alba verstand die Welt nicht mehr. Jaja, das ist Nestor.

Gewichtsmässig sind alle fit. Die Mädels mit Anka, Alpha und jetzt auch wieder Zinka und Alba, halten ihr Gewicht und die Buben nehmen noch immer zu – Amur und Astor. Gerade während ihrer Rolligkeit hatten Zinka und Alba abgenommen, aber waren jetzt bereits wieder auf ihrem Normal-Gewicht. Nestor hält sein Gewicht schon lange und auch Frodo hat sich wieder aufgefangen bei etwas mehr als 8kg. Zita hat wieder 100g zugenommen und auch Gini nimmt im Moment zu.

Ja und so kommen wir zu unserer hochschwangeren Zita. Im Moment stellt sie jedem, der es sehen will oder auch nicht, ihren Bauch zur Schau. Seht her, ich bin schwanger. Mein Liebster und ich hatten schon beide festgestellt, dass Zita einen noch grösseren Bauch, als in der letzten Schwangerschaft. Ob sie noch mehr Babys bekommt? Hilfe nein! Bittebitte, lass es einfach "nur" vier gesunde, dafür grosse Babys sein…

Am Schönsten ist natürlich der Sonntagmorgen Zuhause im Bett. Dann können wir ausschlafen, die Türe öffnen und werden dann ziemlich schnell wach. Anka ist die erste, die kommt. Sie liegt sofort auf meinem Bauch. Sie will meine Nähe, aber doch nicht zu viel davon. Alba liegt zwischen uns und putzt sich, Amur liegt der Länge nach auf meinem Liebsten und wenig später kommt Astor und verkriecht sich in meine linke Armbeuge. Zinka hat keine Ruh, wenn so viele da sind, kommt aber immer wieder, wie zum abchecken, dass alles OK ist. Zita muss sich der Länge nach hinlegen, damit ihre Pose "seht her, ich bin schwanger" voll zur Geltung kommt. Gini kommt nicht, sie will uns für sich alleine haben. Und Nestor ist noch hässig und überlegt sich, was er aushecken könnte und Alpha liegt irgendwo, wo sie alles beobachten kann.

Irgendwann steht mein Liebster auf und öffnet die Balkontüre. Die Mehrheit nutzt diese Gelegenheit. Doch was dann passierte, verstehe ich ursächlich überhaupt nicht: wir bekommen eine überdrehte Katzenbande! Irgendjemand macht den Anfang und ein paar machen mit und schon haben wir rambazama... Spurt vom Balkon ins Schlafzimmer, quer übers Bett, unten durch wieder zurück auf den Balkon und einen neuen Spurt ansetzen... Hilfe! Das ist NICHT gemütlich!

Polizistin
05.10.2015 17:19:10

Wieder haben wir eine spannende und erlebnisreiche Woche erlebt. Ich muss schon sagen, die drei Mädchen, die keine Pille bekommen, haben sich markant verändert. Ich bin erstaunt, wie stark dieses Medikament den Charakter verändert – und darüber auch traurig. Auch ist es schade, dass uns für Mädchen keine Alternative bekannt ist. Selbstverständlich forschen wir hier noch weiter.

Nun gut, Gini ist wieder etwas zickig. Wir sind absolut unsicher, ob sie schwanger ist oder nicht. Letztes Mal waren die Zeichen bei Zita unklar, doch dieses Mal ist es für uns bei Gini sehr schwer einschätzbar. Noch vermuten wir, dass sie nicht aufgenommen hat, aber vielleicht ist es für diese Bestimmung einfach auch noch zu früh.

Zita hingegen hat aufgenommen. Sie hat tatsächlich auch schon ein paar 100g zugenommen, aber ist natürlich weiterhin viel zu leicht. Zita schläft nun noch mehr, doch kaum sind wir in der Küche, steht sie auch schon da. Steht die Türe zur Spensa offen, steht sie schon auf dem kleinen Teppich und schaut uns bittend an. Da soll noch jemand sagen, Katzen sind nicht erziehbar...

Ich habe bereits versucht, Zita Baby-Trockenfutter zu geben, doch sie hat es nicht gefressen. Somit bleibt nur noch das Baby-Nassfutter. Damit sie es auch wirklich allein frisst, bekommt sie es in der Spensa. Dort kann sie in Ruhe fressen. Gini darf dann ausfressen und Zinka frisst meist das letzte Bisschen, wenn es noch etwas übrig hat.

An einem Tag hatte ich die Resten allerdings im Kühlschrank versorgt und später zum Aufwärmen wieder herausgenommen. Ich hatte den Teller auf der Küchenkombination schon fast vergessen, da ich den Balkon wintertauglich machte. Doch als ich einmal zurück kam, war unsere halbe Katzenschaar auf der Küchenkombination. Himmel, da musste ich richtig schimpfen – und sah dann, dass ich selbst schuld war. Doch die Küchenkombination sah jetzt ziemlich "verwüstet" aus. Das Futter hatten sie zwar nicht aus dem Säcklein gebracht, dafür war jemand mit dem Wasser im Trog am Spielen gewesen – ich vermute auch jemand – und somit hatte es auf der ganzen Oberfläche Spritzspuren und Katzenpfoten-Abdrücke. Glücklicherweise war ich noch nicht zum Putzen gekommen...

Zita bekam nun ihren Teller und dafür stand jetzt Astor verzweifelt vor der Türe. Er wollte doch auch! Zita ist im Moment eine "gnädige" Futterverwerterin. Sie frisst wie ein Mähdrescher, auch wenn sie weiterhin ein Fliegengewicht ist. Beeindruckend. Astor hatte allerdings Glück und bekam noch ein Bröckchen ab. Nicht dass es ihm gut tun würde, aber vermutlich ist das wie ein Stückchen Griessbrei für uns – man liebt es oder nicht und Astor liebt diese Futter...

Zur Abwechslung machte ich Zita etwas Baby-Milch parat. Ich rührte diese extra mit warmem Wasser an. Mist! Zita trinkt nicht davon! Astor und Alpha lieben sie und streiten sich darum, wer den Teller auslecken darf. Ich hatte gedacht, dass das nur tragende Mamis gern haben würden. Nun stehe ich natürlich wieder vor einem grösseren Problem, wenn Zita die Milch nicht passt. Wir achten sehr darauf, dass sie jetzt viele Nährstoffe bekommt.

Etwas anderes wäre ebenfalls perfekt aufgegangen. Mein Liebster wollte die Eier im Kühlschrank versorgen, als ihm aus unerklärlichen Gründen eines aus der Hand fiel. Sofort waren Amur und Astor zur Stelle und wollten mit der zerbrochenen Schale spielen. Amur hatte danach ein gelbes Geissenbärtchen und dreckige Pfoten. Doch leider, leider konnte Zita nicht davon überzeugt werden, dass für sie frische Eier auch sehr gesund wären. Mein Liebster putzte das Desaster schnell auf, bevor unsere Buben noch weiter damit spielen konnten.

Am Wochenende begleitete uns immer eine Briese Markier-Duft. Doch Frodo hat sich markant "verbessert" von viel und immer, auf wenig oder nichts. Ja, wirklich! Anfangs Woche hat er noch bis zu fünf Markier-Bissis in "seinem" Zimmer platziert – und nicht immer an den "nettesten" Orten – und Ende Woche hatte er manches Mal sogar darauf verzichtet. Mit dem einher ging auch, dass er weniger "potent" war und dementsprechend nicht mehr immer auf die Mädchen, v.a. Alba, los ging. Somit war es auch für uns erträglich, ihn wieder "frei" herumlaufen zu lassen. Natürlich trug er seine Windeln, die natürlich von der ersten Sekunde an genutzt wurden und dementsprechend, wo immer er gerade stand, verfolgten ihn diese Markier-Briese.

Doch im Verhältnis zu davor war er wirklich ein "Lieber". Vielleicht hat ihm auch geholfen, dass sich (für mich sehr überraschend) Ümi und Butz entschieden haben, Frodo nach seiner Kastration zu adoptieren. Ich bin noch immer überrascht und nun warten wir mal ab. Zuerst kommt Alba zum Tierarzt. Am Freitag haben wir den Termin und müssen das Mädel nüchtern bringen. Alba bekam in letzter Zeit ziemlich oft eins ausgewischt und ich hoffe sehr, dass sie kastriert und somit ohne Pille selbstsicherer wird.

Das Paradebeispiel war gestern passiert, als wir mit allen im Bett kuschelten. Mein Liebster wollte Alpha streicheln, sie wollte aber nicht. Sie hatten einen kleinen – für mich spielerischen – Kampf, wo zuerst mein Liebster gewonnen hatte, doch dann fand Alpha einen Weg, um zu fliehen. In einem Satz sprang sie zu seinen Füssen, wo im Gräbli Alba lag. Alpha reagierte sofort und „vermorte“ Alba. Immer wenn Alpha wütend ist und Alba in der Nähe ist, lässt sie es an Alba aus. Schimpf! Alba sucht dann sofort das Weite – was ich natürlich auch tun würde. Somit holte mein Liebster sie zurück und kuschelte dann mit ihr, was sie immer geniesst.

Gini hingegen ist eine Hexe. Sie weiss genau, was sie will. Abends, wenn alle in meinem Büro sind und wir die Wohnung lüften, fülle ich die intelligenten Spielzeuge mit Leckerlis auf. Eine Station habe ich in der Küche und eine paar andere Sachen in Katzenzimmer. Wenn ich dann in mein Büro gehen möchte, steht Gini schon Wache und will zwischen meinen Füssen durch düsen. Sie will unbedingt die Erste sein.

Wenn wir abends schlafen gehen wollen, wartet Gini ebenfalls bereits vor der Türe. Da ihre Chancen direkt vor der Türe minim sind, wartet sie ca. 1.5m davor und düst dann in einem unaufhaltsamen Tempo zwischen unseren Beinen durch, direkt unters Bett. Dann muss man eine kurze Weile warten und dann kommt Gini schon und flatiert um meine Beine. Sie durfte jetzt schon ein paar Mal bei uns schlafen, ist allerdings ein unruhiger Gast. Mein Liebster erzählte mir, dass sie ihn regelmässig um 3/4h in der Früh weckt. Dementsprechend ist sie nicht mehr immer willkommen.

Zita darf auch ab und zu über Nacht bleiben. Sie schläft allerdings sehr ruhig und lange, sodass sie kaum spürbar ist. Mein Liebster erzählte mir, dass sie ihn letzthin ebenfalls in der Früh geweckt hätte, weil sei unter seine Decke wollte. Scheinbar blieb sie da, bis wir aufstanden. Interessant!

Zinka hingegen darf weiterhin morgens zu mir kommen. Wie ein Pfeil schiesst sie die Türe herein, springt auf das Bett meines Liebsten und marschiert dann zielgerichtet auf meine Brust und schnurrt selig. Ja, das sind ihre Schmuseminuten und ich beginne auf eine schöne Art wach zu werden. Wenn mein Liebster danebenliegt, wechselt sie ab und steht ab und zu auch auf seine Brust. Aber natürlich darf er sie nie halten und auch nicht so am Kopf streicheln, wie ich es "muss". Er darf ihr v.a. das Brüstchen kräbbelen...

Ja, sie ist meine Katze. Letzte Woche staunte ich einmal nicht schlecht. Ich schimpfte mit Alba, weil sie verbotenerweise auf der Küchenkombination stand. Kaum war Alba unten und vielleicht 2m weit gesprungen, wurde sie von Zinka verfolgt und "vermort". Danach sah mich Zinka richtig stolz an. Ich staunte und mein Liebster schimpfte mit Zinka. Doch dann begriff ich: Zinka hat nur mein Verbot durchgesetzt und Alba das entsprechend begreiflich gemacht. Haben wir hier eine kleine Polizistin???

4 Elemente gesamt

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