AnNa's Welt
Herzlich Willkommen
Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt
Juni, 2013
Juli, 2013
August, 2013
September, 2013
Oktober, 2013
November, 2013
Dezember, 2013
Januar, 2014
Februar, 2014
März, 2014
April, 2014
Mai, 2014
Juni, 2014
Juli, 2014
August, 2014
September, 2014
Oktober, 2014
November, 2014
Dezember, 2014
Januar, 2015
Februar, 2015
März, 2015
April, 2015
Mai, 2015
Juni, 2015
Juli, 2015
August, 2015
September, 2015
Oktober, 2015
November, 2015
Dezember, 2015
Januar, 2016
Februar, 2016
März, 2016
April, 2016
Mai, 2016
Juni, 2016
Juli, 2016
August, 2016
September, 2016
Oktober, 2016
November, 2016
Dezember, 2016
Januar, 2017
Februar, 2017
März, 2017
April, 2017
Mai, 2017
Juni, 2017
Juli, 2017
August, 2017
September, 2017
Oktober, 2017
November, 2017
Dezember, 2017
Blog - aus unserem Altag erzählt...
RSS
Meine Katze, Deine Katze
24.02.2015 07:31:13

Klar, eigentlich ist es völlig egal. Doch ich finde es trotzdem spannend. Nicht jeder Katze liegt jeder Mensch und nicht jedem Mensch liegt jede Katze. Ich dachte, ich könnte aussuchen, wer meine Katze ist, was ich auch konnte. Ich wollte unbedingt meinen rabenschwarzen Kater, Nestor. Mein Liebster entschied sich aus demselben Wurf für Gini. Ihr Blick hatte es ihm angetan. So viel zur Ausgangslage. Was dann kam, lag nicht mehr in unserer Hand. Auch wenn ich mit Zinka nur an zwei Orten kuscheln kann, ist sie meine Katze. Sie ist ständig bei mir. Wenn ich Zuhause bin, ist sie mein Wachhund. Sie schläft, wenn ich in Ruhe am PC, an einem Ort arbeite und sie ist wach, wenn ich herumlaufe. Tage, wo ich Zuhause bin, sind für sie das Highlight und vermutlich ist es auch sehr anstrengend...

Zita hingegen bevorzugt, soweit man das sagen kann, meinen Liebsten und verkriecht sich, damit sie in Ruhe schlafen kann. Sie kann absolut tief und fest schlafen, was Zinka nicht kann. Doch Zinka hat jetzt auch den Platz im Kasten erblickt, was Gini überhaupt nicht passt. So musste Gini sich einen neuen Platz suchen, der nun im anderen Kasten ist. Dort hat es alle Krawatten meines Liebsten... wie passend! Er trägt sie nicht gerne und jetzt, oh Schreck, sind sie – im besten Falle – voller Katzenhaare…

Bei Amur dachte ich, dass ich sein Favorit bin. Klar, er ist oft und ständig um mich herum. Wenn er schlafen will, verzieht aber auch er sich an ein ruhiges Plätzlein. Als er morgens zu uns ins Bett durfte, stand er ziemlich bald auf der Brust meines Liebsten und liess sich richtig durchkneten – knuddeln nennt man es auch. Er genoss es und wollte gar nicht mehr gehen. Aha! Ich „darf“ ihn „nur“ streicheln… Mimose!

Eigentlich bin ich nicht so ein Rot-Fan und eigentlich dachte ich, dass die Mädels immer zu meinem Liebsten gehen. Alba belehrte mich eines Besseren. Wir haben letzthin wieder abgesprochen, wer wen knuddelt und streichelt, damit wir wissen, dass alle auf ihre Kosten kommen. Dabei haben wir bemerkt, dass Alba nicht zu meinem Liebsten geht. Also wusste ich, dass ich diesen Part übernehmen muss. Nun ja, dieses kleine Kätzlein hat mich eigentlich schon lange darauf aufmerksam gemacht, dass sie abends Streicheleinheiten von mir will, aber ich habe das noch nicht so begriffen. Alba ist eine unglaublich demütige Katze und lässt allen den Vortritt, sodass ich mich wirklich einmal nur um sie kümmern musste. Abends bekommen Nestor und Gini in der Box ihr Futter und nun füttere ich Alba ebenfalls separat, einfach auf der Box. Damit stelle ich sicher, dass sie wenigstens in Ruhe fressen kann. Wenn wir ins Bett gehen, steht sie bereits vor der Türe und sie darf noch eine Sudoku-Länge mitkommen.

Miss Selig liegt am liebsten im Gräbli, direkt auf dem Fixleintuch oder unter meiner Decke, in meinem Arm. Hauptsache, sie ist mir nahe. Dann wird geschnurrt, geschnurrt und geschnurrt. Letzthin waren wir zu müde zum Aufstehen und sie durfte bei uns bleiben. Sie kuschelte sich an den Rücken meines Liebsten und sah mich an. So wollten wir schlafen. Doch statt dass mich das Schnurren einlullte, weckte es mich. Schliesslich standen wir doch auf und wünschten Alba eine gute Nacht.

Gestern Abend durfte Alba auch kurz herein und spazierte auf dem Bett herum, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Doch ich war noch mit meiner Modeschau beschäftigt. Mein Liebster war enttäuscht, dass Alba nicht zu ihm kam. Daraufhin "befahl" ich Alba, dass sie zu meinem Liebsten gehen solle und widmete mich wieder meiner Modeschau. Zu meinem grössten Erstaunen tat sie was ich ihr sagte...

Noch jemand erstaunte mich. Kaum war die kleine Rasselbande bei uns im Schlafzimmer, schnurrte es bei mir und Anka näherte sich mir. Ja, die liebe grosse Anka. Sie ist jetzt übrigens das grösste Mädel im Haus. Und im Moment ist sie furchtbar rollig und verzieht sich dann in den hinteren Teil der Wohnung und jault. Vermutlich meint sie, dass wir sie dann nicht hören würden? Ich muss allerdings zugeben, dass bei ihrem ersten Mal jaulen ich erstaunt nach Frodo suchte und dachte, um Himmels Willen, ist unser Kater wieder potent? Erst nach einer Weile fand ich heraus, dass es Anka war, die präzise gleich jault wie Frodo. So oder so, beeindruckend laut. Das arme Mädel hatte noch nicht einmal Hunger, so beschäftigt ist sie mit ihrer Rolligkeit. Schläft Anka, schläft sie tatsächlich tief und fest. So lassen wir sie in Ruhe schlafen, wenn sie dann schläft. Doch zurück zum Sonntagmorgen, wo das Mädel unbedingt bei mir liegen und unbedingt gestreichelt werden wollte. Sie ist auch diejenige, die bei der Arbeit oft neben mir liegt und einfach schnurrt. Sie ist eine absolute Menschen-Katze, wobei sie noch immer nicht gehalten werden möchte. Sie ist schliesslich eine grosse Katze!

Astor ist der Einzige, der mir auf den Schoss springt, sich platziert und dann gestreichelt werden möchte. Er ist ein grosser Flauschi und Kuschelbär. Gestern lag er vor meinem Liebsten und mein Liebster knuddelte ihm seinen Bauch. Ich war sehr erstaunt! Als ich das später auch machen wollte, wurde ich arg gebissen. Nun ja, so hat jeder seine Präferenzen und Vorlieben. Doch Astor steckt auch oft zurück und lässt den anderen den Vortritt. Nur an einem Ort, da ist er immer der Schnellste: beim Pointer-Licht. Wir haben nun ein neues Laser-Licht, das aus einem roten Punkt besteht. Astor ist Mollydooker's Bester Laserlicht-Jäger. Er jagt das Licht so sehr, sodass er innert kürzester Zeit ausser Atem ist und zu hecheln beginnt. Doch er ist und bleibt unermüdlich im weiterjagen...

Alpha ist unsere grosse Zicke und im Moment die Anspruchsvollste. Was dieses kleine Kätzlein alles ausheckt, kann vermutlich eine Armee beschäftigen. Und wenn man mit ihr schimpft, zieht sie beleidigt davon – was im Moment öfters mal vorkommt. Dafür hat sie das kuscheligste und weichste Fell von allen. Es lädt richtiggehend ein, zum Halten und Kuscheln. Knurr! Aber ohne Alpha! Wenn ich sie halte, knurrt sie wie ein Hund. Sie hasst es masslos, gehalten zu werden. Man darf sie streicheln und knuddeln, aber sie muss auf ihren eigenen Beinen stehen. Sie kann unmöglich unter meinen Fittichen aufgewachsen sein! Ich weiss beim besten Willen nicht, von wem sie das hat. Oder doch? Gestern warteten alle auf die Fütterung, als Alpha mit etwas spielte. Sie rutschte aus und landete in Gini. Himmel war das danach ein gezicke und Fauch-Konzert!

Mit Frodo hatte ich gestern meine Geschichte. Ich versammelte alle in meinem Büro und hätte lernen wollen. Immer beim Spielen erbeuten Zinka, Amur oder Frodo ein Spielzeug und beissen sich dann fest. Ich wollte nun ausprobieren, was passiert, wenn ich es ihnen tatsächlich überlasse. Wieder erbeuteten sie sich ein Spielzeug und danach entwickelte sich alles in unterschiedlichste Richtungen. Amur war ziemlich lange mit "seinem" Spielzeug beschäftigt. Er transportierte es in die Duschwanne und blieb da. Anfangs sahen ihm die drei anderen Kids zu und er knurrte entsprechend, wenn er das Gefühl hatte, dass sie ihm zu nahe gekommen seien.

Zinka schnappte sich ebenfalls das Spielzeug und marschierte in die Holzbox davon. Doch ihr verleidete es ziemlich schnell, als ich es nicht mehr holte. Und erst recht verleidete es ihr, als ich das Federspielzeug von der Leine losmachte. Aha, sie fand es also nur spannend, wenn ich das Spielzeug zurück wollte. Spannend, spannend.

Frodo hingegen bleibt eine Nummer für sich. Ich musste immer wieder ungläubig den Kopf schütteln. Frodo erbeutete "sein" Spielzeug und lief dann damit knurrend davon. Er hielt dieses Felldings sicher geschlagene 15 Minuten im Mund und knurrte jeden an, der ihn auch nur ansah! Er litt unter Verfolgung und musste immer wieder seinen Platz wechseln, aber das Felldings hielt er beharrlich im Mund. Wahrscheinlich war es schon speicheldurchtränkt! Danach wollte es nämlich niemand mehr jagen... Doch 15 Minuten sind sehr lange...

Irgendwann nach vielleicht 30 Minuten verlor auch Amur langsam, langsam sein Interesse an seinem Spielzeug und ich musste es austauschen. Doch auch dann liess er nach und wollte es nicht mehr ausschliesslich und um jeden Preis. Nun war es nämlich auch spannend, wenn jemand anderes das Spielzeug hatte und er es wieder wegschnappen konnte. Ja und damit waren wir alle dann doch eine Stunde beschäftigt...

Ärger
16.02.2015 13:59:46

Gestern war ich stinksauer. Wir hatten gestern eine Züchter-Schulung von unserem Verband und viele, wertvolle Informationen erhalten. Dabei haben wir auch immer wieder von anderen Coonies gehört und kamen im Nachhinein überein, dass wir uns sehr, sehr glücklich schätzen können, dass unsere Coonies so gesund und "einfach" zu haben sind.

Endlich wieder Zuhause bekamen unsere Lieblinge ihr Futter, sehr hochwertiges Futter. Wir hatten gerade für Bea Futter bestellt. Nachdem der Tierarzt vor Weihnachten uns ins Gewissen geredet hatte, dass wir dringend mit Bea reden müssten, haben wir das getan. Wir haben dabei einige spannende Artikel im Internet gefunden, die belegen, dass Katzen, die hochwertiges Futter bekommen, gesunder sind. So oder so ist das oberste Ziel, dass wir Aris von seinen Blasenbeschwerden erlösen können – und der Tierarzt vermutet die Ursache im Migros-Futter. Recherchen haben uns auf eine „Urin“-Paste gebracht, die bei Aris bereits hervorragend wirkte.

Bislang sind die Zwei auf einem guten Weg und so kam es eben auch, dass wir für Bea eine Auswahl an hochwertigem Futter bestellten. Um es für sie etwas "günstiger" zu machen, haben wir grosse Pakete bestellt und je die Hälfte übernommen. Somit bekommen nun unsere Coonies eben wieder neues Futter zum Probieren. Die vier Jüngsten liebten es, die Älteren verschmähten es. Das Futter sah aus, wie das "Sülzli", dass sich mein Liebster ab und zu gönnt. Jetzt warten wir gespannt auf Bea’s Rückmeldung…

Letzte Woche hatte auch ich endlich begriffen, dass die Kleinen nicht mehr die Kleinen sind. Die Kleinste ist nun Zita, gefolgt von Gini, dann kommen Alpha und Alba. Gerade über 5kg sind Zinka, Anka, Astor und Amur, wobei Astor und Amur weiterhin genau 100g auseinander sind. Das finde ich sehr, sehr beeindruckend, zumal Astor so unglaublich feingliedrig aussieht, aber Amur nur 100g schwerer ist. Bea's Aris habe bereits 6kg und Amy 5kg. Ich darf sie bald offiziell besuchen gehen. Ich bin jetzt schon ganz gespannt…

Gut, nach der Fütterung kam der schnelle Wohnungsputz. Hier musste ich mich echt an der Nase nehmen, da ich weiss, dass es nichts bringt. Schon morgen sieht die Wohnung wieder wie vor dem Putzen aus. Also konzentrierte ich mich mehr darauf, die Katzenplätzli zu putzen. Nichts desto trotz herrschte nachher bei mir das Gefühl von "sauber". Ich hoffe, dass meine Coonie das respektieren und wertschätzen!

Ich war gut vorwärts gekommen und nun blieb Zeit zum Spielen. Normalerweise spielten wir in meinem Büro, doch da ich den Laser in Betrieb nahm, zügelten wir fliessend wieder in das Wohnzimmer. Mein Standort ermöglichte es mir, meine Jüngsten fast 30m in alle Richtungen zu jagen. Ich kann meine Lieben sogar den Turm hinauf jagen...

Es gibt einer, der jede Laser-Bewegung verfolgen muss: Astor. Sobald der Laser läuft, rennt Astor. Ich bemühe mich, dass ich den Laser nicht ewig in Betrieb nehme, da Astor sehr bald zu hecheln beginnt...

Doch heute kommen wir noch nicht einmal soweit! Ich höre es urplötzlich krachen und weiss, jetzt ist etwas heruntergefallen. Ich gehe in mein Büro und sehe Nestor, der davonzuhuschen versucht. Dann sehe ich das Desaster. Nestor hat meine Deko heruntergeschmissen: auf einer Eisenschale standen zwei Eisentöpfe mit Kakteen drinnen und eine kleine Glas-Vase mit einer Rose. Die Vase war zerbrochen, die Erde und das Wasser verteilt und überall lagen Steinchen herum. Ich wurde stinksauer! Hat mein Kater mal wieder versucht, das Bücherregal hochzuklettern? Als wäre er ein Affe! Was habe ich vorhin noch gedacht? Sie seien „einfach“ zu haben???

Schnell verfolgte ich Nestor und sah ihn um die Ecke entwischen. Dann musste ich ihn suchen, da mein schwarzer Kater sich sehr gut unter dem WC tarnen konnte. Doch vor meiner Wut gab es kein Entrinnen! So nicht Nestor! Ich schimpfte gehörig mit ihm…

Wir waren so gut drinnen in unserem Zeitplan, hatten gerade alles erledigt und konnten spielen und dann das! Ich nervte mich. Ich hatte schnell die Türe zu meinem Büro geschlossen, sodass wir in Ruhe putzen konnten. Das war bei dieser Verteil-Aktion auch nötig. Die Vase war unrettbar zerstört, in gefühlten 1000 Scherben, die Kakteen pflanzte ich wieder ein und versuchte noch so viele Steinchen wie möglich zusammen zu tragen – Steinchen für die Kakteen und Glas-Steinchen für eine neue Vase. Ich kam mir vor wie Aschenbrödel, die guten ins Töpfchen...

Klar, für diese vielen Sachen, die wir aufgestellt haben, passiert eigentlich wenig bei uns. Doch schon am Vortag war so ein Schlaumeier auf dem Esstisch spazieren und hatte die Vase mit den Pfirsich- und Kirschen-Zweigen umgeworfen. Das Resultat war ein überschwemmter Esstisch und da wir im Baumnuss-Tisch eine Schiefer-Intarsie haben, ist sofort klar, wohin das Wasser geht. Dazu lag die Kamera im Wasser, die neuen Heimtierausweise, die Post vom Vortag und und und. Selber schuld. Wir hatten am Vortag den Tisch nicht aufgeräumt, da ich sehr spät von der Schule nach Hause kam.

Also war ich nach diesem Ereignis mit der Verteil-Aktion gerade ziemlich sauer und in einer „radikalen“ Stimmung. Anschliessend bekam ich meinen neuen Kurzhaarschnitt. Endlich wieder eine einfache, schnelle Frisur. Danach holte ich kurzerhand Frodo und schnitt ihm im selben Atemzug die „Hose“ ab. Das war meine Reaktion auf den Frust. Wir hatten Frodo die letzten Wochen wirklich oft gebürstet und dauernd mussten wir trotzdem irgendwelche Verfilzungen heraus bürsten oder schneiden. Eine Tortur für ihn und uns. Nachdem wir ihn gerade erst vor einer Woche wieder schön "gemacht" hatten, war er bereits wieder verfilzt. Gefühlt mehr denn je. Er hat einfach unglaublich feines Haar. Ja und so habe ich ihm diese feinen, verknoteten Haare herausgeschnitten und hoffe nun, dass das Haar stärker nachwächst – oder zumindest er und wir in den kommenden Wochen es etwas einfacher zusammen haben. Doch bei dieser Aktion musste auch etwas vom Deckhaar herhalten. Da Frodo währenddessen immer tanzte, bekommt seine neue Frisur vermutlich auch keinen Schönheitspreis. Ja und ich kann beim besten Willen einfach nicht verstehen, wie er sich beim Deckhaar überhaupt verfilzen kann. Ob er sich beim Putzen jeweils versucht Rastazöpfe zu machen? So sieht es nämlich aus!

Morgens werde ich jeweils von Alpha geweckt. Sie liegt neuerdings immer in meinem Lavabo, das an der Schlafzimmerwand ist. Dort versucht sie mit Überzeugung und grossem Willen den Stöpsel herauszuziehen. Der Versuch dauert meist ein paar Minuten und das sind dann diese Minuten, wo man nicht nur wach wird, sondern auch gleich im Bett steht. Ich werde vermutlich bald lernen, das Lavabo am Abend zu verschliessen…

Letzthin gönnte ich mir wieder einmal etwas Zeit in der Badewanne. Alpha war wieder in meinem Lavabo beschäftigt und hatte bald den Stöpsel draussen. Ich sah ihr an, wie sie auf der Suche nach einer neuen Aufgabe herumsah und dann den Spiegelschrank ins Visier nahm. Dummerweise haben diese Badezimmer-Spiegelschränke unten 1-2cm Freiraum und genau das war nun ihre Herausforderung. Sie streckte ihre Pfoten in den Schlitz und suchte mit den Pfoten, ob sie etwas erwischen konnte. Dann klirrte es laut…

…und ich schrie laut auf. In Sekundenschnelle begriff ich, dass sie meinen Schmuck erwischt hatte und im Lavabo der Stöpsel draussen war. Was auch immer sie herunterziehen würde, würde sofort im Abfluss verschwinden – und ich lag in der Badewanne. Jeder Vierbeiner der aufgrund meiner Schreie kam, nützte mir zwar nichts, lenkte aber Alpha etwas ab. Und dann endlich kam die Rettung… mein Liebster nahm das kleine Kätzlein, dass eigentlich einfach nur Aufmerksamkeit wollte und kuschelte mir ihr. Ja und wieder räumte ich meinen Spiegelschrank um, sodass in der untersten Etage nichts auf Pfoten-Distanz zu erreichen ist…

Zirkus
09.02.2015 14:14:13

Hurra, diese Woche kam wieder ein Paket mit neuem Spielzeug. Abwechslung tut gut und da es gerade Winterschlussverkauf hatte, konnte ich nicht wiederstehen – zur grossen Freude meiner Fellnasen. Kaum hatte ich das Paket geöffnet, halfen mir schon viele Pfoten. Dadurch dauert natürlich alles ein bisschen länger.

Als erstes setzte ich die Kugel-Bahn zusammen. Die war sofort das Highlight des Abends und die vier Kleinen konnten sich stundenlang beschäftigen. Das wirklich Tollste daran ist, dass die Kugel nicht herausgefischt werden kann. Witzig finde ich, dass die Kugel je nach Geschwindigkeit zu leuchten beginnt. Da bin ich allerdings noch nicht sicher, ob meine Fellnasen das auch so sehen oder ob es ihnen mehr um die Bewegung geht. Ich musste die Bahn dann später zügeln, damit wir überhaupt Znacht essen konnten…

Am selben Abend, war mein wöchentlicher Fernsehabend. Nachdem ich die Wäsche gebügelt hatte, nahm ich dann zum Fernsehen den neuen Laserpointer in Betrieb. Sofort hatte ich acht Coonies um mich herum, die mich ganz gespannt ansahen. Nun musste ich nur noch ihre Aufmerksamkeit von der Laserpointer-Maus auf den Lichtstrahl locken. Endlich sah jemand den Punkt und das Rennen konnte beginnen. Der Lichtstrahl ist so klar, dass er selbst auf weitere Distanzen klar erkennbar ist. Das ist beim Laser-Fisch leider nicht so, aber aus Erfahrung wird man ja schliesslich auch „gescheiter“. Die Jagd begann.

Einen nach dem anderen jagte ich den Turm hinauf und oben wurden sie dann von Zita überrascht, die jeden mit ihrer Pfote abwehrte. Für mich und Zita eine lustige Situation. Und so brachte ich schliesslich fast jeden zum Klettern. Nur sind meine Coonies wieder ein bisschen besser trainiert und geben noch nicht so schnell auf.

Gut, nehmen wir also auch noch das dritte neue Spielzeug in Betrieb. Dabei handelt es sich um eine doppelt so lange Rute, wie bei den herkömmlichen Spielzeugangeln und an einer langen Angel hängen dann starre Federn. Die Bauart verleiht den Federn das Fluggefühl ähnlich einem Federball. Vermutlich soll das einen fliegenden Vogel simulieren. Dank Zinka flog der Vogel allerdings gerademal 10 Runden und lag dann ohne nichts in ihrem Mund – abgerissen. Danke Zinka! Spiel beendet…

Und wieder habe ich ein Spielzeug zum Reparieren. Sie sammeln sich. Aber warum wegschmeissen, wenn ich sie noch flicken kann? Die letzte Spielzeug-Serie zum Flicken hatte ich mit neuen Federn „aufgepeppt“ und die sind noch immer heiss begehrt. Doch für die neue Runde Spielzeug flicken muss ich mich zuerst wieder motivieren. Das kann wieder etwas dauern ;-)

So und jetzt haben wir lange gespielt, jetzt könnt ihr alle müde sein und etwas schlafen. Aber wo denke ich hin. Jetzt beginn das „Running in the Family“. Jeder hat noch überschüssige Energie und unsere Wohnung wird zum Hindernislauf umgebaut und alles Verbotene wird integriert… Ich habe meine liebe Mühe, die Rasselbande wieder etwas zu beruhigen – falls mir das überhaupt gelungen ist. Da ich alleine bin, zügle ich kurzerhand alle in mein Büro, stelle ihnen den Laser-Automaten an und kann die Wohnung lüften. Ich denke, ich könne schnell noch die Küche aufräumen und das Nassfutter für den nächsten Tag vorbereiten und schon ist wieder viel Zeit vergangen und die Wohnung ziemlich ausgekühlt. Das war wohl nichts mit schnell…

Alba will nie etwas von uns, ausser wenn wir ins Bett gehen, dann will sie mit. Sie will dann im Besucherspalt liegen oder bei mir und gestreichelt werden. Dann, und nur dann. Falls sie keine Eintrittskarte bekommt, bekommen wir stattdessen ausführlich ihre Sopran-Stimme zu hören. Wir sind uns schon am überlegen, ob wir ihre Begabung fördern sollten, haben allerdings noch keinen geeigneten Unterricht gefunden. Ja und das ewige bringen und holen wäre wohl ziemlich für die Katze.

Aber vielleicht könnten wir ja auch einen Coonie-Zirkus eröffnen. Alle üben, sicher dafür, schon fleissig das „Männchen machen“ und sind auch sonst schon grosse Luft-Akrobaten.

Vielleicht liegt das Überdreht sein auch an etwas anderem. Seit anfangs Jahr bekommen unsere Coonies abends zusätzlich noch Taurin und sporadisch diverses anderes, aber auch Rindsfettpulver. Dieses soll aufbauend sein und Energie bringen. Vielleicht kommt die überschäumende Energie auch daher. Nicht dass das alle nötig hätten, aber die Unterteilung fällt uns etwas schwer, sodass es einfach alle bekommen. Frodo frisst eh selten viel davon und die anderen dürfen, respektive sollen davon fressen. So haben wir die Hoffnung, dass auch unsere eher magersüchtigen Kätzlein hoffentlich wieder ihren Körper aufbauen können. Doch um bei Zita und Gini wirklich Gewicht auf der Waage zu sehen, müssen wir sie vermutlich erst wieder decken… Doch nein, nein. Das steht gerade nicht an und so versuchen wir es mit aufbauender Ernährung.

Also bleiben wir dabei: keinen Zirkus, keinen Zoo und gerade keine Katzen-Kinder.

Wirklich nicht? Kurz darauf habe ich irritiert meine Orchidee auf dem Esszimmertisch angesehen. Nach meiner Meinung stand der Topf im Übertopf schräg. Ich nahm die Orchidee aus dem Übertopf heraus und sah, dass es ziemlich viele Holzstückchen im Übertopf hatte. Hier hat wohl eine Samtpfote ganze Arbeit geleistet und versucht, etwas zum Spielen zu Angeln. Doch zu meinem grossen Erstaunen befand sich ebenfalls eine Büroklammer im Übertopf! Ja, da konnte ich noch lange unter den Teppichen und Kuhfellen nach Büroklammern suchen, wenn sie an viel raffinierteren Verstecken lagern...

Sonntag...
02.02.2015 13:04:10

Ein gemütlicher Sonntag beginnt mit Ausschlafen... oder besser gesagt, einfach einmal ohne Wecker erwachen und viel Zeit im Bett verbringen. Wir nehmen uns ausführlich Zeit für jeden Coonie und geniessen die Kuschelzeit. Alba hat eine komische Angewohnheit angenommen. Bislang wollte sie nie auf der Bettdecke liegen, viel lieber auf dem Fixleintuch und im Gräbli. Neuerdings geniesst sie es, wenn sie bei mir unter die Decke kann und lugt nur mit dem Kopf hervor. Dicht an mich gedrängt, geniesst sie die Nähe und beginnt mit dem Putzen – Pfotenputzen. So dürfen dann auch andere zu mir kommen und ihre Streicheleinheiten abholen.

Frodo liegt mit seiner ganzen Länge auf meinem Liebsten. Dieser bemerkt irgendwann erstaunt und fragte Frodo, ob er abgenommen habe? Ich werfe nur einen zweifelnden Seitenblick hinüber und denke für mich, die Stunde der Wahrheit kommt bald.

Ein unruhiger Gast ist Amur. Lange lässt er sich von meinem Liebsten streicheln, dann will er zu mir, dann turnt er herum und das Spiel beginnt von vorne. Er und ruhig liegen! Zinka kommt nur zu mir, wenn sie gerade alleine sein kann. Dasselbe gilt auch für Nestor. Für Gini hat es zu viel Konkurrenz, sie zieht die Zweisamkeit mit meinem Liebsten vor. Auch Zita kommt erst, als sie alleine ist – und noch lieber liegt sie nachts bei uns.

Ja und dann sind da noch mehr Fellnasen: Anka will immer zu mir und ist sehr dominant. Egal, wer gerade kuschelt, sie legt sich dazu oder davor. Das sind ihre Lieblings-Schmusestunden, wo sie gestreichelt wird, ohne gehalten zu werden. Alpha hingegen ist so überdreht, dass sie auf unserem Bett wie ein Heuhüpfer ein Hürdenlauf am anderen macht. Irgendwann "stellen wir sie ruhig" und packen sie unter die Bettdecke. Zu meinem grossen Erstaunen blieb sie gefühlte Stunden unter der Decke. Nur für ihre Verhältnisse lange. Aber schon wenig später schrie mein Liebster auf, weil sie scheinbar unter der Decke begann, ihn zu kratzen. Aua.

Der zweitletzte Coonie der kam, war Astor. Er legt sich in die Halswölbung von meinem Liebsten und mir schien es, dass er sich an ihn kuschelte – so aus den Augenwinkeln beobachtet. Doch mein Liebster korrigierte mich schnell. Astor liebt es scheinbar, meinen Liebsten in den Hals oder ins Kinn zu beissen... Daraufhin musste ich laut lachen. Ja mein Liebster, du hast die Wohllust-Beisserchen von unseren Katern nie unterbunden, dann musst du auch damit leben...

Kaum hat Astor genug, kommt er zu mir. Mir hingegen liegt er halb auf den Kopf und beginnt meine Haare zu putzen. Weil er das macht, fühle ich mich unsauber und wenn er es macht, fühle ich mich erst recht "dreckig"... Doch Astor kann nicht einfach nur geniessen, er muss sich immer auch dankbar zeigen. Er ist einfach ein unglaublicher Kater, irgendwie so demütig. Natürlich hält ihn das nicht davon ab, auch "Seich" zu machen...

Schnee! Hurra, es schneit! Das Flockenspiel war noch sehr ungewohnt und das kühle Nass nicht sehr ansprechend. Kaum waren ein paar Pfoten auf den nassen Bodenplatten, wurden auch schon fleissig die Pfoten geschüttelt. Diese Gangart erinnerte schon fast an einen Pfoten-Tanz. Doch weiter hinaus wagte es zuerst niemand. Zita fand bald den Weg am äussersten Balkonrand entlang, wo es weniger oder keinen Schnee hatte. Sie wollte unbedingt Aussicht haben. Gini versuchte es von ihrer Position aus, nahe am Geländer, Alba versuchte auf der anderen Balkonseite den Schnee zu umgehen und Nestor und Zinka spielten Verstecken beim Grill.

Heute erstaunte uns allerdings Alpha. Bislang war immer Anka die Schneekatze gewesen, heute stand Alpha auf den Schnee und dieser trug sie tatsächlich. Ich sass hinter der Balkontüre und beobachtete meine Lieblinge und spielte den Portier. Plötzlich sagte mein Liebster laut und deutlich, als die Türe ein wenig offen war, "So, jetzt könnt ihr bald wieder hereinkommen". Ein paar Augenpaare sahen ihn ziemlich erstaunt an. "Ah, sie müssen schon wieder herein?" "Ja, weisst du, das muss man rechtzeitig ankünden..."

Bei dieser Kälte kommen bald alle freiwillig wieder in die warme Stube. Mein Liebster übernimmt den Portier-Dienst und jeder der rein will, darf danach nicht mehr hinaus. Einer nach dem anderen kommt herein und schüttelt sich, um sich von den Schneeflocken zu befreien. Die buschigen Schwänze mit den vielen Schneeflocken sehen witzig aus. Ja und kaum wieder drinnen nimmt wieder alles seinen gemütlichen Lauf und wir können endlich brunchen.

Nach unserem Essen, bekommen auch unsere vier Fellnasen ihr Futter. Amur hasst es, das er nicht mit in die Futterbox darf. Zur Ablenkung hält mein Liebster ihm den Karton vom Lachs hin. Es hat noch ein paar kleinste Stückli übrig und wir wollten einfach mal sehen, wie unsere Fellnasen zu Lachs stehen. Amur leckte am Karton, Anka frass die kleinen Lachsstücklein. Frodo streckte auch seinen Kopf dazwischen und leckte, Nestor später auch. So waren alle abgelenkt und hatten auch etwas Leckeres bekommen.

Nichts desto trotz stand Amur vor der Fressbox "schmiere". Endlich kam Zita heraus. Kaum war sie draussen, war die Türe noch einen Moment freigegeben und Amur konnte hinein. Er hat die Rechnung allerdings ohne mich gemacht. Denn kaum war er drinnen, kam Zinka heraus. Da holte ich ihn und stellte Zinka wieder hinein. Nicht Amur muss fressen, sondern Zinka. Amur hat Trockenfutter zur Auswahl, Zinka nicht.

Nachmittags kam die grosse Zügelaktion. Das schönste Katzenmöbel nützt nichts, wenn es nicht genutzt wird. Das schöne Katzenmöbel würde genutzt werden, wenn es direkt vor dem Fenster stehen würde und das können wir nicht bieten. Also hatten wir uns vor einer Woche entschieden, dass wir das Katzenmöbel ins Katzenzimmer zügeln und den Kratzbaum nach vorne holen würden. Gesagt, getan. Nestor liebt diese Aktionen und springt wie ein aufgeregtes Pferd hin und her und dazwischen und... sehr aufgeregt.

Den Kratzbaum holen wir und stellen ihn vor dem Dachfenster ab, damit wir das Möbel zügeln können. Kaum steht der Kratzbaum, ist er sofort von mindestens vier Coonies belegt. Das Katzenmöbel ist einiges schwerer, aber auch das schaffen wir. Es passt wie gemacht an seinen neuen Standort.

Dann folgt das Zusammensetzen des neuen, kleinen Hängematten-Kratzbaumes. Kaum ist die erste Etage fertig gestellt, liegt schon einer in der Hängematte und will mir die Schrauben klauen. Glücklicherweise habe ich Taschen und kann sie alle versorgen. Kaum steht der kleine Hängematten-Kratzbaum, wird er schon ausführlich inspiziert. Wie angenommen, lieben ihn Nestor, Zita, Zinka und Gini und es wird sogar die mittlere Etage genutzt! Unsere Coonies liegen sonst immer am liebsten zuoberst.

Als nächstes kommen das Auswechseln aller Wasserbehälter, das Auffüllen der Trockenfutter-Silos und die Abwaschmaschine laufen lassen. Und immer werden wir beobachtet. Wir sind DIE Attraktion. Als ich nun etwas im Katzenzimmer machte, hatte ich plötzlich 6 Nasen, die mir zusahen und ein paar Pfoten, die mitmachen wollten. Also nahm ich die Feder hervor, die dort versteckt ist und spielte mit unseren Coonies. Ich hielt sie so lange hin, bis mein Liebester mit der Waage kam, sodass er – sein sonntäglicher Job – alle Vierbeiner wiegen konnte, zumal ja gerade schon mehr als die Hälfte hier war.

Die Überraschung kam bald. Frodo hat wieder zugenommen und wiegt nun leicht über 10kg. Fragend sehen wir ihn an. Frodo, was soll das? Müssen wir dir nun ein Laufband kaufen, damit du wieder in Form kommst? Da klärte mich mein Liebster auf, dass Frodo heute schon sein Lauftraining hatte. Auch er war überdreht, sprang von meinem Büro zum Katzenturm in die obere Etage, sprang auf die andere Seite hinüber und dort kam er die dünne Dachlatte wieder herunter und wiederholte sein Sprint nochmals für eine Runde…

Auch überraschend war für mich, dass Astor so schön zugenommen hatte. Er gehört jetzt mit Zinka, Anka und Amur zu den 5kg-Coonies. Ja und die anderen Mädels teilen sich die Vier.

Perfekt, nun waren alle wach und aufgeweckt, jetzt entführte mein Liebster eine Dame nach der anderen in einen separaten Raum, sodass die Mädels ungestört LeParfait mit der versteckten Pille fressen konnten.

Ja und so war der Sonntag ziemlich für die Katze und wir haben ihn alle sehr genossen…

4 Elemente gesamt

Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt