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Vogejagd
28.05.2015 10:24:57

Meine Theorie mit den Frühaufstehern ist schon wieder überholt, da wir letzthin besonders früh aufstehen mussten. Der Fressautomat öffnete erst später und somit wurden wir von ganz anderen Herren und Damen begrüsst, resp. v.a. Alpha tat uns zusätzlich die Ehre an. Bei ihr hatte ich schon öfters das Gefühl, dass sie auf dem Wäschekorb übernachtet. Das war auch der Platz, wo sie sich dann am Morgen räkelte.

Jemand anderes hingegen fand ein trauriges Ende: unser Spiel-Vogel. Zum x-ten Mal hat sich der Vogel bereits von der Leine gerissen und Amur oder Zinka waren zur Stelle. Dieses Mal habe ich ihnen den Vogel überlassen und im Nu lagen nur noch 5 einzelne Federn herum. Also sammelte ich die Federn nochmals ein und klebte sie zusammen, damit es wieder etwas nach Vogel aussah. Sofort waren die Federn wieder begehrt. Doch am nächsten Morgen lagen alle Federn einzeln in meinem Bad. Im Bad sah es aus, wie wenn ein Vogel gerupft worden wäre. Glücklicherweise fehlten die weiteren Blutspuren dazu.

Doch da kam mir in den Sinn, dass meine Gotte mir erzählt hatte, dass ihr Tiger zurzeit täglich eine Maus nach Hause bringt. Schnell stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn bei uns jeder Coonie eine Maus nach Hause bringen würde. Ich würde vermutlich ausziehen! Doch glücklicherweise muss ich mir das nicht weiter vorstellen, denn ich sehe ja gerade vor mir, wie es aussehen würde, wenn ein Vogel nach Hause gebracht werden würde... Was wäre wenn bleibt mir erspart…

In der Zwischenzeit sind auch wir bei Goop von Goomer angekommen. Scheinbar ist es DAS Entfettungsmittel, um Katzen Ausstellungs-tauglich zu bekommen. Die Lieferung liess ziemlich lange auf sich warten, wahrscheinlich musste es noch in den USA bestellt werden. Wir haben uns etwas überschätzt in der Menge und nun einen grossen Vorrat, der letzte Woche gekommen ist. Endlich. Wir waren ja so gespannt auf dieses Wunderding.

Astor musste den Anfang machen. Er war zwar während der Prozedur "lieb", aber er hasste es. Zuerst musste ich Goop ins trockene Fell schmieren. Anfangs war ich noch zurückhaltend, später dann um einiges grosszügiger mit dem Verteilen. Goop ist eine schmierige Sache, lässt sich aber sehr gut mit Wasser wegwaschen. Somit ist der nächste Gang auch klar. Danach kam das Schamponieren. Die grösste Arbeit folgte anschliessend für Astor selbst; sich zu trocknen. Er wirkte am nächsten Tag, wie wenn er mir das Waschen noch immer übel nehmen würde. Wir sagten ihm allerdings, wie ein Hübscher er sei, doch er glaubte uns noch nicht wirklich.

Erst tags darauf kam Astor wieder zum Kuscheln und das war eine wahre Freude! Himmel, ist dieser Kater flauschig, weich und kuschelig. Astor sieht unglaublich hübsch aus, hat ein sagenhaft weiches Fell und strahlt richtiggehend silbrig. Sein Fell bekam ein völlig neues Aussehen. Am liebsten hätte ich ihn im Arm behalten und ewig mit ihm gekuschelt, doch irgendwann will dann auch Astor gehen.

Doch selbstkritisch sehe ich auch sein Fell an und stelle fest, dass ich ihm das Krägli nächstes Mal besser entfetten muss. Dazu kommt, kaum war Astor trocken, machte er sich sein Krägli selbst wieder fettig. Weiss Astor gerade nicht, was tun, putzt er sich sein Krägli... Er putzt sich dann mit einer Hingabe, die bei jedem anderen einen Genickbruch verursachen würde.

Jemand anders war ebenfalls nicht sonderlich begeistert von der Dusch-Einlage. Doch da musste mein Liebster mit dran glauben. Die zwei Jungs widmeten sich Amurs Fell. Leider haben sie das nicht sehr nachhaltig herbekommen, resp. vielleicht braucht Amur auch einfach zwei Durchgänge, so fettig wie er war und schon wieder ist.

Am nächsten Tag kamen Zinka und Anka dran. Anka lässt sich seither kaum noch berühren, schon jammert sie miauend. Sie ist eine Mimose. Dafür strahlen jetzt auch bei ihrem Fell die Farben kräftig und sie ist ganz flauschig. Einzig am Schwanz müssen wir nochmals üben, da es das Fett nicht ganz gelöst hat.

Zinka hingegen war "brav wie ein Lamm" und liess alles über sich ergehen. Himmel, ist mein Kätzlein jetzt wieder flauschig. Am liebsten würde ich auch ihr dauernd die Nase ins Fell drücken... aber das will sie nicht und ich brauche natürlich die kitzelnden Haare danach auch nicht im Gesicht, aber... Endlich hat Zinka wieder ein gesundes, matt glänzendes Fell und ist fett-freier. Einzig den Fett-Schwanz haben wir auch bei ihr nicht ganz weg gebracht.

Dann war da noch Frodo, der auch in diesen Genuss kam. Auch bei ihm löste sich das Fett gehörig, aber dafür kringeln und kräuseln sich all seine Haare jetzt umso mehr. Einzig Gini hat diese Prozedur noch vor sich, da auch sie zu Verfilzungen neigt.

Einen riesen grossen Vorteil hat diese Waschaktion auf alle Fälle: die alten Verfilzungen liessen sich hervorragend entfernen, zum Teil sogar herausbürsten und seither hat es keine neuen mehr gegeben! Dies ist eine grosse Erleichterung für uns alle! Ja, zusammengefasst hatten wir eine strenge und kuschelige Zeit.

Mit demselben Paket kam ein "Entfilzungs-Kamm", denn wir auf gut Glück bestellt haben. Doch bei Frodo bewirkte er schon Wunder. Frodo hielt hin, weinte kaum und wir konnten die Verfilzungen im Deckhaar einfach herauskämmen. Das ist im Verhältnis zum Herausschneiden eine weitere, riesen Erleichterung und dazu noch optisch schöner. Wir konnten Frodo zigmal Bürsten, aber er verfilzte ständig. Selbst die entsprechenden Leckerlis nützten nichts. Somit sind wir jetzt sehr gespannt darauf, wie sich sein frisch gewaschenes Fell entwickelt...

Dazu kam dann die eine oder andere Belohnung, bis diese von unseren Herren und Damen nun täglich vor dem zu Bett gehen erwartet wird. Doch jetzt habe ich begonnen, meine Damen und Herren zu überlisten. Ich glaube, jede Katze weiss, was Leckerli und was "normale" Futterkörner sind. Meistens. Doch ich habe zusätzliches, anderes Futter bestellt, dass sehr hochwertig ist, aber keine grossen Futterkörner hat und somit für uns als reguläres Futter nicht in Frage kommt – aber eben als Leckerli. Ja, meine Damen und Herren Trockenfutter-Fresser lieben diese "Leckerli"... Gleichzeitig haben wir noch ein paar andere Damen und ein Herrn, die sich dann benachteiligt fühlen. Tixie sei Dank haben wir hier auch neue Leckerli zum Ausprobieren bestellt, die in kleinen Häppchen geschnitten sind. Natürlich 100% Fleisch. Sie wurden mir von der Hand weggefressen. Einzig Astor war nicht sonderlich zart mit mir und biss mich in meine Handfläche, als er das Leckerli haben wollte.

Zinka und Zita konnte ich von diesen Leckerlis nicht überzeugen und so bleiben die Zwei wohl weiterhin bei den Cosma-Leckerli. Bei Zinka geht das abends beim Abendessen manchmal schon so weit, dass sie vor dem Teller stehen bleibt, bis ihr mein Liebster ein Cosma-Leckerli gibt... Schlitzohr!

Gestern hingegen gab es endlich wieder das heissgeliebte Applaws. Natürlich brauchte ich ewig, bis ich diese Menge an Büchsen geöffnet hatte und während der ganzen Zeit hatte ich eine hungernde Beute hinter mir, die Miaute und sich immer wieder an die Küchenkombination "stellte", um zu sehen, ob das Futter nicht doch endlich parat ist.

Als ich dann alle Teller bis auf zwei hingestellt hatte, sah ich mit grossem Erstaunen, dass sogar Nestor und Gini mit den anderen mitfrassen. Der Hunger muss wohl gross gewesen sein! Ich hatte einen Teller zu viel gemacht, um einen Schnellfresser beschäftigen zu können. Doch in der Zwischenzeit konnte ich noch Anka suchen, der das Abendessen überhaupt nicht mehr wichtig ist. Glücklicherweise wollte auch sie sich das Applaws dann nicht entgehen lassen... Ja, dann gibt es nur noch eins: Schmatz, Schmatz, Schmatz, ...

Frühlingsputz
18.05.2015 16:15:07

Diese Woche dachte ich, jetzt ist es soweit: Nein, nicht überall hat es Pilze dran, sondern viel mehr, überall hat es Haare (dran). Ich putzte die Zähne und wusste, es hat ein Haar an der Bürste. Ich spürte es genau, fand es aber nicht. Doch das war der Moment, an dem ich dies dachte. Es fühlte sich falsch an. Obwohl ein Haar an der Zahnbürste könnte vermutlich auch den Effekt von Zahnseide an der Zahnbürste haben. Trotzdem passte es mir nicht.

An Haare im Mund, daran gewöhne ich mich schon fast, resp. ich akzeptiere sie mit einer Resignation. Gerade dieses Jahr hatte ich das Gefühl, es hat einfach überall Haare. Kochen ohne Haare ist fast schon ein Ding der Unmöglichkeit – so fühlt es sich zumindest an, ist aber garantiert nicht so. Vermutlich habe ich zwischenzeitlich einen Blick dafür und sehe sie einfach immer (und überall). Und seit ich die Haare sehe, sehe ich auch oft bei anderen das eine oder andere. Was soll's, es ist wie es ist. Und vermutlich ist dies ein Thema, wo man gar nicht darüber spricht, geschweige denn schreibt. Dafür habe ich die Geschichte mit dem Haar in der Zahnbürste weitererzählt und prompt bekam ich zur Antwort, dass ich wohl "Haare auf den Zähnen" gehabt hätte... wer weiss...

Haare im Mund sind keine Seltenheit, weil die Haare meinen Libello lieben. Sind sie erst einmal auf den Lippen, diese Haare, dann ist der Weg nur noch kurz... Eklig! Ich müsste mich eigentlich schon daran gewöhnt haben, doch dem ist nicht so. Weniger eklig, dafür Mühsam, sind die Haare in den Wimpern. Drücke ich einmal kurz meine Nase in das Fell meines Lieblings, ist es in dieser Jahreszeit schon passiert und mindestens ein fieses Haar hat sich in meine Wimpern verirrt. Da hilft nur noch der Kleberoller. Auch hilft dieser am einfachsten, wenn Zinka gerade ihre goldigen Minuten hat. Sie hat so feine Haare und solch ein Haarausfall, dass ich mich ständig wundere, dass sie überhaupt noch ein Fell hat. Meistens sind es bei ihr silbrige Haare, vermutlich von ihrer Unterwolle und kaum sind sie ausgefallen, fliegen diese... u.a. direkt in mein Gesicht. Gut, gibt es die Erfindung des Kleberollers!

Diese Geschichte ist/war so haarig, dass ich das Gefühl hatte, dringend putzen zu müssen. Ich gebe es ja zu, mit der Ausbildung und den Samstags-Schultagen, kam ich die letzten Wochen und Monate etwas um das Putzen herum. Also hatten wir an diesem Putztag die Umkehr-Situation und ich war dran. Putzen und waschen, waschen und putzen…

Anfangs hatte ich Begleitung und immer mal wieder einen Beobachter bei mir. Es muss ja so spannend sein, wenn ich putze. Nur Zinka dreht noch immer durch, wenn sie den Staubsauger hört – was an einem solchen Tag unweigerlich oft vorkommt. Doch seit dem letzten Erlebnis, ist sie nun leider auch sehr, sehr schreckhaft. Zeitweise sperrte ich sie auf den Balkon, damit sie vor dem Staubsauger sicher war – oder sie sich zumindest sicher fühlen konnte. Bis die Wohnung geputzt war, dauert es gefühlt ewig und sicher einige Stunden. Natürlich wäre der reine Wohnungsputz husch husch gemacht. Doch in der Zwischenzeit haben wir so viele grosse und kleine Schlafplätzchen, die es zu bürsten gilt oder die gewaschen werden müssen, dass das Putzen eben dauert. Sehr lange dauert.

Am Ende kann ich die geputzte Wohnung nicht mehr geniessen, da es nun viel zu spät ist und ich dringend ins Bett muss. Vor dem Duschen liegt noch nicht einmal mehr die Spielstunde drinnen, so müde bin ich. Mit einem schlechten Gewissen sehe ich, wie mir alle Vierbeiner in die Dusche folgen und erwartungsvoll vor mir stehen bleiben, weil sie jetzt spielen wollen. Aber ich kann meine Arme kaum mehr heben. Ich überwinde mich, für ein paar Minuten das Spielzeug zu schwingen.

Es ist Amur's Lieblingsspielzeug. Ein Schwung und Amur hat es im Mund. Also muss ich ihn überzeugen, dass das Spiel nur weitergeht, wenn er das Spielzeug loslässt. Weiter geht es. Und dieses Mal erwischt es Zinka und nun muss ich sie überzeugen, dass sie es loslassen soll. Endlich schaffen wir ein paar Runden, bis Amur das Spielzeug wieder fängt und alles von vorne beginnt. Himmel, bin ich müde. Also nehme ich ein anderes Spielzeug, das für mich einfacher geht. Dafür zieht Amur beleidigt ab...

Nach gefühlt sehr wenigen Stunden Schlaf, stehen wir wieder auf. Alles tut weh, doch der Wecker klingelt unerbittlich. Wenig später sehen wir das Malheur – jeder bekommt eine andere Sicht darauf. Mein Liebster sieht sofort, dass es vor dem Katzen-Klo Abdrücke Richtung Küche hat. Schon wieder die ganze Putzerei für die Katze?!?!? Ich sehe es wenig später, als Amur kuscheln möchte. Er stinkt. Fürchterlich. Und dann sehe auch ich das Malheur: Amur ist mit seiner hinteren, linken Pfote in einen Dreck gestanden und hat vermutlich das ganze schon überall verteilt. Wie eklig! Wie schade, dass wir schon wieder putzen müssen... und so etwas passiert garantiert immer dann, wenn wir frisch geputzt haben! Murphys Law?

Auf der anderen Seite hatte ich mir letzthin überlegt, ob wir mit unseren Katzen auch Abdrücke auf Karten machen könnten. Ich hatte eine Geschichte von einem Hund gelesen, der seinen Abdruck hergab und von Baby-Karten kennt man dies ja auch. Würde es auch mit Katzenpfoten gehen? Die Antwort habe ich stinkig erhalten: Ja, es würde gehen... würde ich es auch wirklich wollen?

Wieder an einem anderen Tag war es traumhaft schön und wir erholten uns auf dem Balkon: Liegestuhl auf und rein in die Sonne. Eigentlich war es schon später und umso schöner war es, dass es trotzdem noch so herrlich warm war. Es war so gemütlich, dass ich eindöste. Vielleicht schlief ich sogar, denn ich bekam nichts mehr mit. Bislang hatte ich mir grosse Mühe gegeben, unsere Vierbeiner aus den Blumentöpfen heraus zu halten. Doch während dem ich schlief, bekam ich ja eben nichts mit – und mein Liebster sagte nichts. So beobachtete er interessiert, wer wie wohin kam und welchen Durchgang bei den Töpfen fand…

Ich hingegen nervte mich natürlich, weil meine Erziehungsmassnahmen nicht gefruchtet hatten. Doch als Alba zuerst auf dem Kaktus herumtanzte und wenig später bei meinem Liebsten auf dem Arm lag, musste ich schmunzeln. Ob sie ihm ein Mitbringsel hatte? Aber nein, vermutlich spart sie sich diese für mich auf... dieser Kaktus hat echt fiese Stacheln, die mir mit Vorliebe in meinen Fingern stecken bleiben... und ich sie nur mühsam wieder mit Pinzette und viel Geduld herausbringe.

Ja und so kam der Sonntag und immer wieder sonntags (und mittwochs) wird alles aufgefüllt und ausgewechselt. Es gibt frische Wassertöpfe und das Trockenfutter wird aufgefüllt. Dann werden Spielzeuge und alles andere in die Abwaschmaschine gesteckt. Wir bereiten alles wieder für eine neue Woche vor. Die Futtergeschirre bereite ich auf der Küchenkombination vor und manchmal lasse ich sie noch einen Moment stehen, um die Fressplätze zu putzen.

Doch wehe das Futter kommt nicht sofort auf den dafür vorgesehenen Platz, dann habe ich ein paar wartende Coonies um mich – allen voran: Gini. Sie will immer die Erste sein und dafür springt sie hinter meinem Rücken auch auf die verbotene Küchenkombination. Sie ist eine kleine Hexe! Und eine grosse Hexe ist sie, wenn sie wieder weint. Sie weint schon "Hilfe, ich werde verfolgt!", wenn ein anderer Coonie sie nur ansieht. Das hat natürlich den spannenden Effekt, dass sie das ausgesuchte Ziel unserer Buben ist: alles was davon springt, wird gejagt...

Frühaufsteher
12.05.2015 08:14:50

Ich bin oft und gerne ein Siebenschläfer. Ich kann und muss zwar meistens morgens früh aufstehen, aber meinen Morgenablauf mache ich schlafwandlerisch. Doch es ist wie es ist und vielleicht wird das frühe Aufstehen mit dem Alter ja sogar noch einfacher. Vielleicht. Dementsprechend ist es wenig verwunderlich, dass ich etwas länger brauchte, um zu begreifen, was morgens überhaupt bei uns abgeht.

Schon vor einiger Zeit sagte mir mein Liebster, dass es auch bei den Katzen Frühaufsteher und Nachteulen gibt. Ich schmunzelte und dachte, naja, möglich. Doch irgendwie liess mich dieser Gedanke nicht mehr los und ich begann – trotz meiner morgendlichen Müdigkeit – zu forschen und zu beobachten. Und tatsächlich! Es gibt sie! Die Frühaufsteher-Katzen...

Wir unterscheiden einmal grundsätzlich drei Situationen: wir stehen zur gewohnten "Arbeitszeit" auf, wir stehen früher auf oder wir schlafen etwas länger. Zur gewohnten Zeit befindet sich Amur und Zinka bereits vor der Schlafzimmertüre. Zinka wurde hier ganz klar von Amur verdrängt, der dann auch mit mir ins Badezimmer kommt und sofort kuscheln will. Mit seinen 6.7kg ist er schon ein Riesen-Baby, das sich sofort auf meinem Schoss einnistet und schnurrt und schnurrt und schnurrt und schnurrt... Währenddessen kommt Zinka nachsehen oder geht wieder. Sie verbringt die Zeit am Morgen meistens mit Beobachten und sieht vermutlich allerlei Spannendes aus den Fenstern. Während dem Amur schnurrt, kommt Anka und will ebenfalls ihr Köpflein gestreichelt haben. So versuche ich mit meinen zwei Aufdringlichen wach zu werden. Amur ist regelmässig beleidigt, wenn ich ihn wieder auf seine eigenen Beine stelle. Dann geht er zum kleinen Abfallkübel, hält seinen Kopf hinein und sucht nach Fusseln oder Haarbällchen, die ich dort entsorgt habe. Doch zwischenzeitlich habe auch ich gelernt, dass ich diese im Abfallkübel unter allem anderen, ganz unten platzieren oder gleich an einem Klebeblatt befestigen muss. Doch gerade heute Morgen hat es Amur geschafft, seine Alukugel – extra – im Abfalleimer fallen zu lassen und wollte sie dann wieder herausholen. Das nennt man Selbstbeschäftigung und Beschäftigung von mir. Denn danach darf ich den Inhalt, den Amur herausgefischt hat und nun vor dem Kübel liegt, wieder in den Abfalleimer tun. Mein Kater. Und ja, so kommt es täglich vor, dass ich bereits morgens einen Kater habe...

Währendem ich am Lavabo stehe, kommt manchmal Nestor. Er läuft dann eine Acht oder eine Null um meine Beine. Meistens putze ich in diesem Moment gerade meine Zähne und kann ihn erst später streicheln, doch eigentlich ist ihm das nicht so wichtig. Er will einfach Hallo sagen und geht dann auch schon wieder.

Ja, und das sind meine Schwarz- und Grautierchen, die morgens um mich sind. Ganz selten kommt auch Alpha und sagt Hallo und Frodo liegt irgendwo im Gang, immer bereit, auf beide Seiten springen zu können – vielleicht gibt es etwas in der Küche zum "Schnausen", aber vielleicht auch bei mir im Bad. Das entsprechende Geräusch veranlasst ihn dann zum Sprint.

Ein anderes Geräusch ist bei Astor und Alpha beliebt. Der Futternapf-Automat öffnet nämlich ebenfalls ums diese Zeit. Vermutlich ist das der Weckton von Astor, der ein Siebenschläfer sondergleichen ist. Hört auch Amur diesen Ton, ist auch Amur's Besuchszeit bei mir vorbei.

Vom Nassfutter fressen ziemlich viele. In der Zwischenzeit ist unsere Fressbox auch immer offen. Doch da die Fliegenzeit langsam beginnt, wäre es wohl eine bessere Idee, sie wieder zu schliessen und alle hinein zu lassen. Mal sehen. Doch bevor ich bemerkte, dass alle mal beim Futternapf "schnausen", beschwerte ich mich schon, dass es zu wenig Futter hat. Aber wie kann es zu wenig Futter haben, wenn es oft auch noch abends Resten hat? Und ich kann ja Zinka und Zita schon sagen, fresst mehr, ihr müsst gem. Internet-Recherchen mehr fressen! Nur nützt das herzlich wenig. Die Futteraufnahme variiert täglich, in der Menge, sowie in der Beliebtheit des Futters – und dabei ist es, wie immer: man/frau kann es nie recht machen. Aus diesem Grund ist die Futterbox nun auch ständig offen, damit es abends nicht mehr so viele Resten hat. Trotzdem oder gerade deswegen ist die Hauptfutteraufnahme von Zinka sowieso abends. Leider.

Doch zurück zum Morgen. Nach Tagen, an denen wir Zuhause waren, sind die Frühaufsteher rarer. Auch machen sich alle Vierbeiner rar, wenn wir früher aufstehen müssen. Doch da auch ich dann besonders müde bin fällt mir das nicht weiter auf. Meinem Liebsten hingegen fällt dies immer auf und er ist dann immer sehr enttäuscht, dass er keine Begleitung hat. Dann kommen traurige Textnachrichten mit diesem oder ähnlichem Inhalt „niemand kam und begleitete mich“…

Hingegen sieht es schon ganz anders aus, wenn wir später aufstehen. Dann sind gefühlt alle wach. Weil wir spät aufgestanden sind und uns alle schon sehnsüchtig erwarten, sind unsere Vierbeiner dann tendenziell überdreht. Sicher haben sie in der Zwischenzeit schon irgendetwas angestellt oder beanspruchen kurzerhand mehr Kuschelzeit.

Zusammengefasst haben unsere Coonies es natürlich am liebsten, wenn wir Zuhause sind und ansonsten scheinen sie „Gewohnheitstiere“ zu sein. Normalerweise sagt man das ja von Menschen, doch scheinbar gibt es auch vierbeinige Gewohnheitstiere…

Ansonsten war die letzte Woche bei mir um einiges kürzer, da ich weg war. Ich "genoss" zwei Nächte im Hotel und genoss so banale Sachen wie: Dusche und Lavabo nicht nachtrocknen, WC-Deckel offen lassen, abends die Kleider nicht abrollern, ... aber natürlich ist das nichts im Vergleich zu der Begrüssung, wenn frau wann wieder nach Hause kommt und alle streicheln darf (oder muss).

Am Wochenende hatte ich dann auch endlich Zeit, mich meinem Pflanzen-Balkon zu widmen. Vieles hatte im Winter gelitten oder war gar gestorben und musste nun ersetzt werden. Gekauft hatten wir alles schon vor einer Woche und nun ging es ans Pflanzen. Das war das Highlight für meine Vierbeiner, die sich nicht darum kümmerten, wo gerade Dreck lag, wo es gerade nass war oder was ich gerade machte und wo sie nicht hin stehen durften. Es war etwas anspruchsvoll, immer noch einen Blick für die Vierbeiner zu haben. Die vorige Woche lag mir Zinka in das alte Kistchen mit den toten Granien. Es sah aus, wie wenn sie in einem Liegestuhl für Katzen lag. Nur hatte ich danach Ärger, weil sie natürlich voller Erde im Fell war. Eine entsprechende Wiederholung wollte ich nicht. Doch die Zeit draussen haben wir genossen. Nur das Resultat am Abend durften sie nicht beschnuppern. Da stellte ich den Balkon unter Wasser, damit auch der letzte Dreck wegkam.

Der Genuss kam einen Tag später und alles wurde ausführlich beschnuppert. Da die Herren und Damen Katzen gerne in den Erdbeeren lagen, gibt es dieses Jahr ein Früchtchen-Verbot. Ich möchte nun von Anfang an dafür sorgen, dass meine Coonies auf den Platten bleiben und die Töpfe sein lassen. Oh, da kommt mir gerade in den Sinn, dass ich ihnen dann wohl eine Alternative besorgen muss. Muss ich jetzt noch leere Töpfe für unsere Coonies besorgen?

Auch beliebt war der Durchgang und dass sie damit im Kreis gehen konnten. Dieser Weg hat noch von den Töpfen abgelenkt.

Nachdem wir den Balkon fertig hatten, kam natürlich das Putzen. Wir haben seit einiger Zeit einen neuen Staubsauger, der einen ziemlichen Lärm macht. So bemühen sich unsere Vierbeiner, immer da zu sein, wo der Staubsauger gerade nicht ist. Doch wehe, sie landen in einer Sackgasse. Das passierte Zinka an diesem Abend. Ich wollte sie nehmen, doch sie erschrak dermassen, als ich sie berührte, da sie den Blick vollkommen auf den Staubsauger ausgerichtet hatte und ich hinter ihr stand. Sie schmiss Diverses um und als ich sie nochmals nehmen wollte, konnte ich sie endlich unter grösstem Protest aufheben. Beruhigen konnte ich sie überhaupt nicht, sie drehte im roten Bereich. Dabei zerkratzte sie meinen Oberkörper beachtlich, ich schrie vor Schmerzen auf, der Staubsauger stoppte und sie konnte endlich abhauen. Ich wollte sie retten und sie fühlte sich angegriffen. Ich konnte Zinka den ganzen Abend nicht mehr überzeugen, dass ich sie retten wollte und ihr Gutes tun wollte. Ja, nächstes Mal machen wir es dann anders…

Am nächsten Tag hat mir Zinka dann vergeben, aber nun passierte wieder etwas Neues. Ich zog andere Hausschuhe an und die machen ein anderes Geräusch. Ja, Skihosen, Hosen, die beim Laufen Geräusche machen oder Hausschuhe, die Geräusche machen, kommen bei einem Teil überhaupt nicht gut an. So sah mich Zinka immer völlig überrascht und ängstlich an, wenn ich mit meinen Schuhen kam.

Hinzu kam, dass wir noch Besuch bekamen. Es „erschütterte“ mich, wie sich unsere Vierbeiner verhalten haben. Astor und Alpha suchten dermassen das Weite, dass wir sie tagsüber nicht mehr sahen. Hilfe? Was ist jetzt wieder los??? Frodo und Amur hingegen holten sich sofort ihre Komplimente ab und stolzierten stolz herum. Auch Nestor liess sich ausführlichst von meiner Mutter knuddeln und beide waren selig. Nestor ist im Moment besonders zärtlichkeits-bedürftig und ein grosser Kuscheler. Er hat auch so ein flauschiges Fell, dass ich ihn am liebsten dick umarmen würde. Doch das hat mein Flauschi nicht gerne und dann würde er sofort von dannen ziehen. Streicheln ja, zu viel Nähe nein. Jedem das Seine…

Nestor
04.05.2015 13:03:11

PANIK! Was macht Frauchen, wenn Kater nicht mehr aufs WC kann? Zuerst machten wir uns grosse Sorgen und dann dachten wir gründlich nach. Stimmt. Eigentlich war es auch absehbar...

Am letzten Wochenende fiel uns auf, dass Nestor im WC Probleme hatte. Wir hörten ihn scharren, dann war Ruhe, dann scharrte es wieder, wieder Ruhe, wieder Scharren, wieder Ruhe und dann kam er heraus. Als wir dann nachsahen, war gar kein Bisi oder nur ein kleines da. Aha. Das deutet auf Blasen- oder Nierenprobleme hin. Doch ehrlicherweise hatte ich früher oder wohl eher später damit gerechnet. Nestor ins unser Trockenfutter-Fresser und in den letzten Tagen hatte er das Nassfutter kaum mehr angesehen, geschweige denn davon gefressen. Kein Kater der Welt kann so viel trinken, als dass er das Trockenfutter wirklich auch so fest "verdünnen" könnte, wie es Nassfutter wäre. Klar nimmt eine Katze – hoffentlich – alle erforderlichen Vitamine und Lebensstoffe mit dem Trockenfutter auf. Doch nichts davon ersetzt das genügende Trinken. Und wenn eine Katze nur Trockenfutter frisst, müsste sie ja Unmengen an Wasser trinken, was die wenigsten Katzen vermutlich machen. Nun ja. Insofern war dieses Thema "absehbar" gewesen.

Selbstverständlich durfte Nestor Trockenfutter fressen so viel er wollte. Doch er kennt seine eigenen Grenzen. Auch trank er immer Wasser, wobei sich über die Menge streiten lässt. Aber all das löste nicht unser aktuellstes Problem. Auf das WC zu gehen, nicht können, das tut weh. Nun war also Rat gefragt.

Da Nestor Tabletten frisst und v.a. Schüsslersalze liebt, war die erste Lösung mal klar. Er bekam Tablettli, frass sie aus der Hand und somit war das Akute mal abgedeckt. Ob es half? Wer weiss. Nestor drehte weiter seine Runden, aber immerhin kam nun beim zweiten oder dritten Anlauf wieder etwas heraus.

Ja, Trinken wäre die Lösung gewesen. Doch wenn ein Kater nicht trinken will, nützt alles nichts. Insofern haben wir diesen Lösungsansatz nicht einmal angedacht. Etwas anderes musste her. Nun war guter Rat gefragt.

Als Aris Ende letzten Jahres mit seiner Blase Probleme hatte, hatten wir für Bea eine Urinary-Paste bestellt, die scheinbar sehr gut gewirkt hat. Da wir sporadisch für Bea das Futter bestellen, wussten wir, dass sie noch von dieser Paste hat. Am nächsten Tag erreichten wir sie und bekamen eine Paste. Perfekt... Noch perfekter war, dass Nestor die Paste auch frass! Nun bekam Nestor morgens und abends von dieser Paste...

Für mich war das "verrückteste", dass man Nestor äusserlich nichts ansah. Nestor hat ein wunderschönes, glänzendes Fell, er hat selten eine Verknotung oder Verfilzung und auch sonst strahlt sein Äusseres nach Gesundheit. Er wirkte einzig etwas "bedrückt".

Nun war es spannend, unseren grossen, cleveren, schwarzen Kater zu beobachten. Anfangs der Woche schien er ruhiger und schlief vermutlich auch viel. In der Mitte der Woche war er wieder aktiver, doch was gegen Ende der Woche passierte, überbot alles. Nestor wurde richtig übermütig, so gut schien es ihm zu gehen. Dazu gab es endlich wieder frisches, neues Trockenfutter, nachdem wir die letzten zwei Wochen zwei Futtersäcke fertig gemacht hatten. Nestor liebte das neue Futter und begann wieder Futter-Hockey zu spielen. Er fischte eines dieser halbrunden Futterkörner aus dem Futtersilo, "schlug" mit seiner linken Pfote das Futter und schon war das Spiel eröffnet und das Trockenfutter irgendwo. Ich verdrehte die Augen, war aber froh, meinen Kater wieder zurück zu haben.

Doch es wurde noch besser. Nestor war fast ausnahmslos immer um uns herum. Doch nun war er nicht mehr nur immer in unserer Nähe, nein, nun wollte unser grosse, schwarze Kater auch kuscheln! Sonst streicht Nestor um unsere Beine und will gestreichelt werden. Nicht so heute. Heute sprang er auf unseren Schoss, liess sich nieder, schnurrte und schnurrte und schnurrte...

Ja und das machte er nicht nur bei mir, sondern heute sprang er sogar meinem Liebsten auf den Schoss und wollte gestreichelt werden! Das war ziemlich einzigartig und neu! Ich war natürlich ziemlich eifersüchtig, dass Nestor nicht zu mir gekommen war. Doch ich war am Bügeln und da hätte er ja kaum auf meinen Schoss springen können...

Warum Nestor nun plötzlich zu meinem Liebsten ging, dazu kam mir erst später die Begründung. Mein Liebster hat das Problem erkannt, ich habe die Lösung beigetragen und mein Liebster hat dann den Teil mit der Paste übernommen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich nun bei meinem Liebsten bedankt. Nestor ist ein cleverer Kater, so wird er auch gemerkt haben, dass ihm die Paste geholfen hat und nun ist das vermutlich seine Art, Danke zu sagen.

Wieso ich früher oder eher später damit gerechnet hatte? Irgendwann in den letzten Monaten fiel mir auf, dass Royal Canin und Hills das grösste Spezial-Futterangebot haben. Dann kamen Zweifel auf, ob Royal Canin wirklich gutes Futter war und irgendwann sagte ich – anfangs aus Spass – dass sich Royal Canin die eigene Klientele schafft. Man beginnt mit dem normalen Futter und landet dann beim Spezialfutter. Und tatsächlich hatten wir erst vor kurzer Zeit das letzte Royal Canin verbraucht – und wenig später beginnen die Probleme? Was sagt mir das?

Macht der Gedanken: alles was ich denke passiert... Passierte alles nur, weil ich es erwartet und gedachte hatte? Wer weiss... Das Wichtigste ist, dass es Nestor wieder gut geht, dass er (leider) wieder Futterhockey spielt, dass er im Moment nicht mehr so viele, trockene Leckerli bekommt und ich ihn weiterhin versuche zu überzeugen, dass er Nassfutter frisst...

Zusammengefasst geniesst Nestor unsere Aufmerksamkeit… und wir die seine!

4 Elemente gesamt

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