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Kammerjäger
29.06.2015 14:36:02

Ich arbeite, schreibe am PC und plötzlich rieche ich etwas. Urplötzlich stehe ich und suche die Ursache des üblen Geruches. Sofort sehe ich mir den Hintern von Alba an, dann Amur, dann Nestor, dann Astor und der Reihe nach jeden weiteren in meiner Nähe. Nichts. Irritiert sehe ich auf dem Katzenklo nach. Nun ja, hier haben ein paar arg gegraben, aber es stinkt nicht weiter. Was war also passiert? Keiner hatte Durchfall, keiner hatte einen dreckigen Hintern…

Alba lag vor dem Kartonhaus und beobachtete, was dort passieren würde. Irgendjemand war im Haus und leistete den Geräuschen nach Schwerarbeit. Ich hob Alba auf und wollte sie vor dem Eingang zum Kartonhaus abstellen, damit sie nachsehen konnte. Da passierte es. Ein Fürzlein, ganz leise, entschlüpfte ihr und danach wusste ich, was vorhin passiert war. Alba hatte gefurzt… Nun ja, das kann der am besten erzogenen Katze passieren…

Etwas anderes machte mir allerdings grösseres Kopfzerbrechen: unsere zweiten Haustiere, die wir gerne wieder zum Auszug bewegen wollten. Wir hatten überall Silberfisch-Fallen aufgestellt, also überall dort, wo unsere Coonies nicht dazukamen. Doch die Silberfische lebten fröhlich weiter und lachten vermutlich über uns. Doch dann kam der letzte Samstag. Ich wollte putzen. Musste.

Als erstes sammelte ich die Tücher der Liegeplätze unserer Coonies ein, um diese zu waschen. Ich hob die Tücher der ersten Holzkiste und sah Silberfische. Dasselbe bei der zweiten und dritten. Dann sah ich noch bei den Reserve-Kisten nach und dort fand ich den dicksten und fettesten Silberfisch, den ich je gesehen habe. Sofort stellte ich alle Holzkisten vor die Türe und noch am selben Tag landeten sie im Schopf bei meinen Eltern. Ich setzte mich demotiviert an den Tisch und hätte am liebsten einen Berg Schokolade gegessen. Später raffte ich mich auf und setzte meine Putzerei fort.

Aus einem Instinkt heraus klopfte ich unseren Wäschekorb aus Weiden ein paar Mal auf den Boden und siehe da, die nächste Familie fiel heraus. Ich konnte es nicht glauben!!! Alarmiert suchte ich die Körbe und Weiden-Plätzchen unserer Coonies auf und klopfte diese ein paar Mal auf den Boden. Jedes hinterste und letzte Plätzchen war voller Silberfische! Selbst der neue Weidenkorb, der erst 2-3 Wochen alt ist hat Silberfische, wie auch Omis Wäschekorb, einfach jeder. Und mit jedem meine ich auch jenen im oberen Stock, der auf Teppich liegt! Wieder setzte ich mich demotiviert an den Tisch und hätte am liebsten einen weiteren Berg Schokolade gegessen.

Dass wir selbst im oberen Stock Silberfische hatten, alarmierte mich vollends. Somit machte ich mich auf, auch die andere Seite zu erkunden. Dort steht das Beduinen-Zelt. Himmel, was ist das für einen Gestank? Hat hier jemand markiert??? Ich glaube es nicht! Schon vor einiger Zeit war mir aufgefallen, dass es am Plastik Urinspuren hatte und jetzt wieder! Ich war ziemlich frustriert. Ich wollte alles vom Plastik wegputzen, es klappte allerdings nicht gut. Ich schnitt deswegen diese Stelle ab, was allerdings eine ziemliche Sauerei gab. Dann hob ich auf der anderen Seite den wenig gebrauchten Harass auf und Silberfische sprangen im Teppich davon. Ich war wie erstarrt vor Schreck. Hier auch? Sofort löste ich den Baldachin auf. Dafür entfernte ich mühsam das Tuch und dann den Plastik. Anschliessend stellte ich den Tisch auf und sah noch mehr Silberfische. Meinem Empfinden nach waren es hunderte, aber natürlich waren es einfach Paare oder kleine Familien.

Trotzdem: Noch am selben Abend sprayten wir alles ausser der Reichweite unserer Coonies ein und bestellten einen grossen Nachschub desselben Sprays. Er soll biologisch abbaubar sein. Aber bislang hatte ich doch noch Hemmungen, diesen anzuwenden. Aber jetzt musste ich einfach.

Am Montag starteten wir unsere Suche nach einem Kammerjäger. So kann das schliesslich nicht weitergehen! Ich habe das Gefühl, dass wir gerade die wundersame Vermehrung erleben! Doch keiner war so beunruhigt wie wir. Ach wissen sie, Silberfische hat es nur an sauberen Orten. Aha. Wenig tröstlich, ich möchte trotzdem nicht mit ihnen zusammenleben. Wissen Sie, wenn wir die Wohnung ausräuchern, können sie mindestens eine Woche nicht drinnen leben und die Katzen sicher für längere Zeit nicht. Aber die Erfolgschancen sind nur bei 50%. Ja, man müsste das ganze Wohnhaus räuchern. Aha. So oder so unmöglich. Und sonst haben wir nur dieselben Sprays, die auch sie haben. Dieser ist sehr gut. Wirklich? Ja. Zur Beruhigung wurde uns auch noch gesagt, dass Silberfische nur Hausstaubmilben und Hautschuppen fressen, keine Bücher und also noch mehr helfen, die Wohnung sauber zu halten… Beruhigt mich das? Nein. Überhaupt nicht! Oder vielleicht ein ganz Kleinwenig.

Glücklicherweise war bereits am Dienstag das ersehnte Päckchen vor der Türe, das den Nachschub an Spray beinhaltet. Wir hatten am Wochenende den ganzen Spray benötigt und konnten heute bereits nachsprühen. Am Donnerstag kommt die nächste Etappe und am Samstag folgt die Kontrolle…

Tatsächlich getraute ich mich während der Woche nicht, Kontrollen durchzuführen. Wir sprayten einfach und verschoben das Überprüfen auf Samstag. Ehrlich! Ich gebe es ja zu, es ekelte mich gehörig. Sauberkeit hin oder her. Doch dementsprechend stieg die Spannung… und noch lieber hätte ich den Zeitpunkt hinausgeschoben. Als wir die Wohnung dann putzten, siegte schlussendlich die Neugierde und siehe da, wir wurden tatsächlich überrascht.

Das ausführliche Klopfen des Wäschekorbs zeigte keinen Bewohner. Die Weidenkörbe, die wir auf den Balkon ausquartiert hatten und die am Dienstag noch bewohnt waren, da war nur noch ein Korb bewohnt. Bei den anderen viel kein Bewohner heraus. Wir besprühten sie nochmals und stellten sie wieder an ihre Plätze. Zusammengefasst war dieser Korb der einzige Ort, wo wir noch Silberfische gefunden hatten – nebst der Spensa, wo es um einiges aufwendiger werden wird. Waren wir also erfolgreich? War der Spray wirklich so gut? Möglich…

In der Spensa brauchen wir noch etwas mehr Geduld, da sich hinten der Büchsen-Vorrat sammelt und wir die Vorräte noch nicht herausgenommen haben. Deshalb ist es ja auch eine Vorratskammer. Doch sobald wir den Vorrat wieder auffüllen müssen, können wir auch diesen Teil überprüfen. Im Moment sprayen wir einfach.

Ich hatte Hemmungen, einfach drauflos zu sprayen. Wie würden meine geliebten Fellnasen reagieren? Selbstverständlich beobachteten wir unsere Coonies, wobei im Nachhinein nicht wirklich klar ist, ob wir Veränderungen wirklich bemerkt hätten. Nach unserer Meinung reagierten sie nicht. Den Spray konnten wir – sie vielleicht schon – nicht riechen. So überstanden wir alle die Woche und hoffen, als Sieger daraus heraus zu gehen.

 

Doch an einem Ort habe ich bereits verloren. Meinen Kontrolldurchgang startete ich im oberen Stock. Kaum hatte ich die eine Seite geputzt, stieg ich auf die andere Seite hinauf und schrie laut auf. Ich konnte es nicht glauben und war gerade fuchsteufelswild. Himmelzettermordio! Ich hatte letztes Wochenende das Beduinen-Zelt aufgehoben. Damit ich aber den Teppich besprühen konnte, hatte ich das grosse Plastik unter die vier Tischbeine geklemmt und so einen Raschelplatz kreiert. Mitten auf dem Plastik hatte es nun eine riesen Urin-Pfütze. Ja, da war ich wirklich stinksauer. Doch der Übeltäter liess sich trotz Vermutungen nicht mehr evaluieren. Natürlich musste ich das Ganze dann putzen, aber ich wusste, dass ich das Plastik nicht mehr liegen lassen konnte. Diese Art von Protestieren hatte bislang erst einer gemacht. Gegen was wohl dieser Vierbeiner hier protestieren wollte?

Glücksmomente
22.06.2015 10:38:14

Letzthin entschied ich mich, im Bett zu arbeiten, da mir übel war, ich auch noch sehr müde war und doch vorwärtskommen wollte. Für diese Momente habe ich alte, weiche Bettlacke von Omi, die ich dann übers Bett lege. Doch ich komme kaum dazu, die Lacken aufs Bett zu legen, schon sind Coonies rund um mich herum. Ich muss mich also beeilen.

Ich kann noch nicht einmal selbst abliegen, da ist mein Platz schon besetzt. Astor liegt dort und wartete darauf, dass er kuscheln kann. Doch kaum sitze ich, hat er schon wieder etwas Spannenderes entdeckt. Nun gut, aber ich muss vorwärts machen, damit ich mein Programm erfüllen konnte.

Wenig später stand Zinka auf meiner Brust, schnurrte und wollte gestreichelt werden. Dann kam Anka und wollte gestreichelt werden und immer nach wenigen Minuten zogen alle weiter zu meiner rechten. Zinka lag dann auf dem abgedeckten Kopfkissen, Nestor an meinem rechten Bein, Amur an meinem linken Bein, Frodo auf der zugedeckten Bettdecke, Anka daneben und Alba auf dem Schaffell am Boden.

Zwischendurch stand ich auf, streichelte Zita und wollte mir in der Küche eine Chai-Latte machen. Kaum öffnete ich den Kühlschrank, da standen Zita, Zinka, Anka und Astor bei mir. Hoffnung? Enttäuschung. Die Chai ist für mich.

Wieder zurück musste ich mich vorsichtig zwischen Nestor und Amur platzieren. Alba kam wenig später aufs Bett und Alpha war mir gefolgt. Sie lag anschliessend in meiner rechten Armbeuge und schnurrte und schnurrte und schnurrte. Ich musste sie einzig einmal umparkieren, um die Kabel aus ihrer Mund-Reichweite zu entfernen. Doch das Arbeiten mit ihr in der Armbeuge war natürlich etwas erschwert. Dann kam auch noch Astor dazu und er platzierte sich direkt in meiner linken Armbeuge. Ok. Ich streichelte beide und beschäftigte mich mit Lesearbeiten…

Später stand Astor wieder auf und lag zu Frodo, der ihn hielt. Anka wechselt den Platz und steht plötzlich vor Zinka, die nun auf dem Kopfkissen lag – ihrem Lieblingsplatz, wenn das Bett zugedeckt ist. Anka putzte Zinka den Kopf und Zinka schlief wie wenn nichts wäre weiter. Als Anka jedoch aufhörte, musste sie sich auch noch selbst putzen.

Immer wieder spürte ich Pfoten an meinen Beinen und Füssen. Nestor trat gefühlt gegen mich und zwischendurch „stupfte“ ich zurück. Doch plötzlich hatte ich nicht nur Pfoten auf meinen Füssen, nein, ich spürte die Krallen durch meine dicken Socken hindurch. Ich sah, wie Amur mich als „Pfoten-Ständer“ beanspruchte, sich genüsslich drehte und plötzlich fast hinuntergefallen wäre. Ja, da spürte ich die Krallen definitiv.

Amur wurde es zu warm an meinem Bein – mir auch – und er wechselte auf die andere Seite. Er parkierte sich so, dass sein Kopf am Bauch von Alba lag. So kam er später in den Genuss einer „Kopfwäsche“. Wiederum später verliess uns Amur, kam aber irgendwann wieder zurück. Zuerst platzierte er sich auf meiner Brust, sodass ich ihn streicheln konnte oder musste. Aber definitiv nicht arbeiten konnte. Ja, eifersüchtig Amur? Falls ja, erreichte er sein Ziel schnell und effizient und hat jetzt die vollste Aufmerksamkeit…

Nach einer Weile sind Amurs Bedürfnisse gestillt und er geht weiter. Er legt sich vor Frodo hin, Frodo hält ihn mit seinen Pfoten um den Kopf umarmt und putzt ihm seinen Kopf. Das war vermutlich genau das, was Amur wollte. Ja, bei Frodo kann man das machen.

Der einzige, der von ersten bis zum letzten Moment immer ungefähr am gleichen Ort lag, war Nestor. Mr. Seelig schläft gefühlt tief und fest. Ja, das muss er wohl auch, da er uns heute Morgen früh wieder mit seinem Kratzen an der Türe geweckt hatte. Das ist wieder sein neuester Tick, dass er kratzt. Dummerweise hat ihm seine Aktion letzthin auch Glück gebracht. Mitten in der Nacht kratzte Nestor an der Türe. Ich hörte es sehr entfernt im Schlaf und erwachte erst, als mein Liebster aufstand. Er wollte Nestor erschrecken, tat es mit dem urplötzlichen Türöffnen und ich erschrak auch. Dann kam er wieder ins Bett. Wenig später erwachte ich wieder, weil etwas auf mir lag und schnurrte. Mein Liebster hatte die Türe nicht ganz verschlossen und jetzt wurden wir belagert. Ja und damit waren wir definitiv wach…

Ansonsten sind die Kuschelmomente, die unsere lieben Vierbeiner am liebsten im Bett geniessen, schöne Glücksmomente. Jeder nimmt sich seine Zeit und zeigt, wie er den Genussmoment am liebsten geniessen möchte. Die einen wollen lieber mit vollem Körpereinsatz geniessen, die anderen schnurren selig, wenn sie am Kopf gestreichelt werden. Und könnten wir schnurren, würden wir vermutlich auch noch schnurren…

Doch irgendwann ist es dann doch Zeit aufzustehen und das Mittagessen vorzubereiten. Das Füttern ist im Moment wieder schwieriger, weil unsere Damen und Herren wählerisch sind. Vermutlich trägt die Hitze entsprechend dazu bei. Doch sind wir Zuhause, machen wir das Futter jeweils morgens und mittags direkt parat, ansonsten steht das Futter im Automat bereit. Und wieder habe ich das Problem, ich kann ja nicht nur vier Münder füttern; was mach ich?

Glücklicherweise gibt es kleine Flüssig-Snacks für zwischendurch, die genau richtig sind für diesen Anlass. Für die anderen gibt es ein ganzes Applaws-Thunfischfilet, dass ich etwas zersteche und für die vier hungrigsten Coonies gibt es das Mittagessen. So bekommt jeder etwas und jeder weiss, heute ist ein besonderer Tag, weil es Mittagessen gibt.

Nachmittags sitzen wir dann alle in meinem Büro und wenn es trocken ist und das Wetter es zulässt, dürfen unsere Coonies auf den Balkon. Den habe ich gerade neu organisiert, damit alle Blumen auch wirklich den ganzen Tag Sonne haben. Damit habe ich zeitgleich einen kleinen Durchgang kreiert, der nun innerhalb der Töpfe in eine Höhle führt. Sackgasse. Die führt dann manchmal zu Engpässen, wenn schon jemand die Gasse, die einer Länge von rund drei grosse Töpfe entspricht, benutzt.

Auf der anderen Seite hingegen besteht ein Kreisverkehr, der das Passieren und Kreuzen erlaubt. Doch hier gibt es ein paar besonders Schlaue, Alpha allen voran, die immer eine Abkürzung über die Blumentöpfe suchen oder die Nase an jede Blüte halten müssen. Aus all diesen Gründen ist mein geliebter Bijou-Balkon nur dann geöffnet, wenn ich meine Damen und Herren „im Blick“ habe.

Themawechsel: wir mussten letzte Woche unseren Pass erneuern und dabei werden die alten Papiere „entwertet“. Somit sind wir gerade „sans Papiers“. Zum ersten Mal kann ich nachempfinden, wie es für unsere Katze gewesen sein musste, so lange auf ihre Papiere warten zu müssen.

Aus dem Augenwinkel sehe ich, dass Astor neben mir abliegen möchte, doch ich möchte noch schnell den Satz zu Ende schreiben. Schon sehe ich, dass Astor auf meine Bürostuhl-Armlehne steigt und zwei Sekunden später quetscht er sich zwischen mich und die Rückenlehne meines Bürostuhls. Mist! Ich hatte den Sitz gerade nur zu 75% benutzt, wollte doch nur schnell noch… und schon ist mein Bürostuhl wieder besetzt. Unglaublich!

Frodo hatte ich vor dem Essen in der Badewanne liegen gesehen. Hoppla, sind ihm die Holzkisten nun zu klein? Doch falsch gedacht. Er war der erste, der sich nach dem Essen und nach einem Rundgang um den Balkon herum zurückgezogen hatte und wieder in seiner geliebten Kiste liegt. Frodo, ab in die Kiste! Und er würde es tun… Das hingegen störte vermutlich danach Amur. Er war auch müde, hatte allerdings zwei-drei Durchgänge auf dem Balkon gemacht und wollte erst danach schlafen gehen. Doch nun war die Holzkiste schon besetzt und die Filzhöhle vermutlich zu warm. Mmmmhhh. Da sah er Zinka und kam auf den Pult und wollte sich zu ihr legen. Sie beanspruchte gerade die ganze Länge, da legte er sich parallel zu ihr hin. Zinka fauchte – zu viel Nähe. Ich nahm Amur und teilte ihm eine Hälfte hin, er schlief schon fast, so klein waren seine Augen und Zinka hatte nun auch wieder Platz.

Ja und jetzt muss ich nur noch jede 5. Minute aufstehen und Alpha wieder aus einem Topf herausholen. Ansonsten kann ich jetzt wieder weiterarbeiten und werde rundherum von träumenden Coonies begleitet…

Filz
15.06.2015 17:10:34

Endlich haben wir wieder ein Kartonhaus, wird wohl unsere Jungmannschaft gedacht haben. Und ich hatte Freude, weil ich ein paar sehr grosse Pakete erhalten habe. Das Pakete-Auspacken ist immer ein spannender Akt und es liegt in meinem Interesse, dass ich schnell alles aus den Paketen in die Höhe bringe. Wenn dann zig kleine Verpackungen im Paket herumliegen, ist eine Coonie-Nase nicht mehr zum Stoppen – und manchmal ist auch ein Coonie-Mund ziemlich (zu) schnell. Deshalb beeile ich mich. Doch dieses Mal war das Futter hauptsächlich für Bea und schnell wieder separat verpackt. Nun ja, die Erfahrung zeigte, dass sich das Abstreichen der Bestellung immer lohnt. Dieses Mal war alles dabei, aber dafür lag wieder das schwere Katzenstreu auf den leichten Snacks. Glücklicherweise blieb alles ganz.

Unsere neuste Errungenschaft war ein Outdoor-Kratzbaum. Das Paket trug ein "Vorsicht Zerbrechlich"-Kleber und lag mit ein paar Katzen-Streusäcken in einem Paket, dass einige Dellen hatte und mit DHL-Klebern zugeklebt war. Nun ja. Glücklicherweise ist der Baum aus Holz und es scheint alles unbeschadet zu sein. Das Zusammensetzen verschieben wir auf später, packen aber alles aus. So habe ich gleich ein Meer aus Karton vor mir und beginne mit der Entwicklung eines neuen Kartonhauses. Da die Schachteln alle unterschiedliche Grössen haben, ist grosse Kreativität gefragt. Das fertige Kartonhaus hat heute 4. Stockwerke und der Eingang gelingt mit einem etwas zackigen "J". Das heisst, dass es im Zickzack nach unten geht und zuunterst Katze nochmals in eine kleine Schachtel nach oben kommt, die man nur von unten erreicht. Auch war ich dieses Mal schon etwas erfahrener mit dem Herausschneiden der Durchgänge und kam schnell vorwärts. Einzig beschwerlich war, dass Zita und Nestor während dem Bau bereits das Parterre beziehen wollten. Ich liess sie hinein, klebte dann aber die Schachtel zu und machte weiter. Das hingegen kam überhaupt nicht gut an und sie dachten schon, sie wären eingesperrt. Sobald der Durchgang offen war, verzichteten sie darauf, das Kartonhaus jetzt schon in Bezug zu nehmen...

Kaum war das Kartonhaus fertig, war es spannend, aber nicht das Highlight. Am nächsten Morgen hingegen sah man deutlich, dass der Kartoneingang gleichzeitig als Kamm fungiert hatte, war er doch voller Haarbüschel. Auch hört man immer mal wieder ein "Nuscheln" und weiss, dass dann jemand im Haus ist. Doch am beliebtesten ist die Dachterrasse und der Balkon vor dem Eingang – Hauptsache ein Plätzchen in der Höhe.

Zurück zum Kratzbaum. In den Rezessionen stand, dass der Baum nicht stabil sei. Ich dachte mir, dass das einfach lösbar mit einer schweren Platte ist, worauf ich den Baum dann anmachen würde. Ohne dass wir den Baum zusammengesetzt hatten, kaufte ich diese Platte und wir machten diese parat, sodass man die Bodenplatte des Outdoor-Baums nur noch darauf anmachen müsste. Dann malte ich die Bodenplatte in mehreren Durchgängen an und musste noch ein paar Extra-Schlaufen machen. Ich hatte die Platte auf dem Balkontisch platziert und die Balkontüre geschlossen. Doch dann war Astor auf dem WC und eine Duftwolke verriet ihn, dass er noch Mitbringsel an der Hose hatte. Danach stank es fürchterlich und wir machten die Balkontüre wieder auf. Sofort waren zwei Herren zur Stelle. Ich sagte den Jungs, dass sie auf dem Boden bleiben müssten und werkte am Esstisch weiter. Plötzlich schrie ich laut auf, blieb wie erstarrt und mit vollen Händen stehen. Dafür sprang mein Liebster umso schneller...

Amur stand auf der frisch bemalten Bodenplatte und als mein Liebster nun auch noch "Halt" schrie, erschrak er und sprang schnell unter den Tisch. Als mein Liebster kam, sprang Amur noch schneller zurück in die Wohnung... Selbstverständlich mit weissen Pfoten... Somit haben wir neuerdings jetzt auch noch weisse Flecken auf dem Balkon, aber (leider) keine schönen Pfoten-Abdrücke. Dafür hat jetzt Amur fast durchgehend weisse Pfoten...

Natürlich ging es nicht lange und auch Nestor war auf dem Tisch und spazierte auf der GANZEN Bodenplatte herum, die noch immer nicht trocken war. Somit haben wir jetzt auch noch einen rabenschwarzen Kater mit weissen Pfoten. Doch Nestor erwischte ich immerhin noch auf dem Tisch, hob ihn hoch und dann mussten wir auch ihm die Pfoten reinigen, resp. trocknen. Selbstverständlich verzichteten wir auf das Entfernen mit Chemie und hoffen jetzt auf den Faktor Zeit, dass die weisse Farbe von selbst von den Pfoten und dem Fell abblättert. Und selbstverständlich schlossen wir anschliessend die Balkontüre und unfreiwillig gab es die nächste Lage weisser Farbe – eine Extra-Schlaufe.

Da ich nicht wusste, ob ich beim Kratzbaum auch noch etwas anmalen musste, stellte ich als nächstes diesen zusammen. Beim Auspacken hatte ich schwarze Flecken gesehen und dachte mir, dass ich diese auch gleich übermalen könnte. Doch zuerst versuchte ich mich am Kratzbaum. Ich mag Kratzbäume nicht, die man nicht selbsterklärend zusammenbauen kann und mag erst recht keine Anleitungen, die man kaum lesen kann, weil sie eine Kopie von der Kopie von der Kopie, etc. sind. Egal, ob ich das mag oder nicht, die Ausgangslage bleibt unverändert und ich mache weiter. Zum ersten Mal beginne ich – wie gemäss Anleitung vorgegeben – den Baum von oben nach unten zusammen zustellen. Die einzelnen Holzsäulen haben Buchstaben, die ich in der kaum leserlichen Anleitung erkenne und eigentlich müsste alles ruck zuck und einfach funktionieren. Eigentlich. Bei der untersten Etage scheitere ich. 10cm Differenz sagen mir, dass ich die Bodenplatte so nie befestigen kann. Irritiert nehme ich den Kratzbaum nochmals mühsam auseinander und überprüfe, ob ich mit den Holzsäulen richtig war. Ja! Gut, noch einmal. Und wieder: es klappt nicht. Dann Mut zum Ausprobieren: Ich nehme den Kratzbaum nochmals auseinander und versuche es mit abmessen und komplett von der Anleitung frei aufzubauen. Nun komme ich noch auf einen Unterschied von 2-3cm, aber der Kratzbaum wackelt so stark, dass ich mich nicht getrauen würde, darauf zu stehen. Nicht so Nestor, der sofort alles wieder ausprobieren muss. Nun liegt der Kratzbaum in der Abstellkammer und wartet darauf, ein viertes Mal auseinander genommen zu werden.

Ja und am Samstag und am Montag konnten ein paar Coonies ihr erstes Kerzlein ausblasen: Happy Birthday Zinka's Kids mit Arabella, Amy, Aris, A.Mercury, Aladin, Amigo, Anka und Amur und auch ein Happy Birthday Zita's Kids mit Aris, A.Shelby, Amor, Arnica, A.Ch'i, Alpha und Astor. Erst Einjährig und schon so gross!

Doch Geburtstag hin oder her, jemand hatte an diesem Wochenende weniger Freude an uns: Amy und Aris. Wir waren zum Hirsen-Eintopf eingeladen, der sehr lecker schmeckte und zu meiner Freude eine Süssspeise war. Doch danach ging es Aris an den Kragen, resp. ans Fell. Bea wollte die Hosen "gestutzt" haben und wir entfilzten ihn auch gleich am Bauch. Aris hatte wenig Freude, machte allerdings insofern mit, als dass er sich "nur" mit Miauen beschwerte. Ich fand es schon anspruchsvoll, den grossen, schweren Mann zu halten und freute mich auf eine hoffentlich ruhigere Amy. Falsch gehofft. Amy sträubte sich wie ein Wildtier, das zum ersten Mal an die Leine genommen wird. Nichts ging einfach und bei jeder Gelegenheit wollte sie abhauen. Das alles ginge ja noch, wenn wir nur die Hosen hätten stutzen müssen. Doch ein paar Handgriffe und es war klar, dass das nicht reichen würde. Amy war in der Unterwolle komplett verfilzt! Sie hatte so unglaublich viele Verfilzungen, dass selbst das vorsichtige Rasieren und eine Frisur beibehalten nicht mehr klappte. Jetzt hat Amy zwischendurch freie Hautstellen und Bea meinte dazu immer wieder, "aber ich bürste sie doch täglich". Ja, hier hilft wohl nur ein neuer Kamm, der tiefer in das Fell eindringt und auch tiefer und gründlicher bürstet.

Ich hatte anschliessend grosse Freude, dass ich Amy und Aris danach doch noch streicheln durfte und sie nicht Angst vor mir hatten. Kaum hatte ich Amy abgesetzt, schien sie mir den Zwangsjacken-Griff verziehen zu haben. Doch dafür hatten mein Liebster und ich nun ein Fell bekommen und die Haare von Amy und Aris überzogen uns.

Kaum wieder zuhause, wurden wir ausführlich beschnuppert und selbst das Händewaschen brachte scheinbar den Duft nicht weg. Aber auch erst mit dem Duschen fühlte ich mich wieder wohl(er) und Haar-Befreit…

Sommerhitze
08.06.2015 10:27:11

Wir hatten ein gemütliches Wochenende und ich hatte das Gefühl, dass unsere Vierpföter nur herumlagen. Die ganze Zeit war die Balkontüre offen, Zinka verkroch sich unter den Grill, vermutlich fand sie da eine kühle Platte, und der Rest wechselte ab mit mal auf dem Balkon liegen, mal sich in der Wohnung verkriechen. Doch es war offensichtlich, dass es allen einfach zu warm war. Grosse Sprünge machte keiner.

Während diesen heissen Tagen konnten wir auch füttern, was wir wollten, es wurde kaum angerührt. Wegen der Hitze musste das Essen schneller entsorgt werden und da es kaum gefressen wurde ebenfalls. Es schien, als würden unsere Katzen Diät halten, aber eigentlich war es ihnen nur zu heiss und sie verhielten sich vermutlich „normal“ – nicht wie wir…

Erstmals haben wir auf unserem Balkon unseren Tisch und die Stühle wieder für unsere Benutzung parat gemacht und haben das schöne Wetter dann dort genossen. Tags darauf war es dann allerdings unmöglich, unseren Coonies den Tisch-Gang zu verbieten. Wieso durften sie den ganzen Winter durch bis gestern auf den Tisch und heute nicht mehr? Unverständlich. Also entschloss ich mich, erst wenn das Tischtuch auf dem Tisch ist, dann gibt es kein Pardon und das soll dann Pfoten-Verbot heissen. Das wiederum heisst, dass wir jetzt immer ein Tischtuch auf den Tisch legen müssen, wenn wir den Tisch nutzen. Nun ja.

Zwischenzeitlich habe ich noch etwas anderes auf dem Tisch abgelegt: zwei Nielenkugeln (Nielen = schweizerdeutsch für Waldreben). Wir hatten vorletztes Wochenende Tarzan und Jane gespielt und die Nielen "gesammelt". Dieses Wochenende habe ich sie verarbeitet. Eigentlich wollte ich eine (oder drei) kleinere Kugeln, doch bereits die erste wurde riesig. Sie ist nun zur Adoption freigegeben, resp. wurde schon adoptiert. Jetzt habe ich zwei Nielenkugeln, die auf dem Tisch liegen, da ich noch nicht weiss, wo ich sie hinstellen werde. Dementsprechend waren diese Kugeln total interessant. Wenn wir vermeintlich nicht zusahen, wurden sie von unseren Coonies ausgiebig beschnüffelt.

Einmal sahen wir hinter dem Fensterglas Zita zu, wie sie zu schnüffeln begann und plötzlich den Kopf in der Kugel hatte. Wir dachten schon, sie stecke fest, als sie dann doch wieder den Kopf herausbrachte. Sie schüttelte sich und schaute sich irritiert um – ob es jemand gesehen hatte? Und probierte es nochmals zweimal aus, ob sie nicht doch noch in die Kugel kommt... Das ist nur ein Beispiel, denn jeder musste es irgendwie selbst ausprobieren. Warum war das Kugelinnere so spannend?

Etwas anderes hat mein Liebster diese Woche kennengelernt: Wollmäuse. Er hat ein Gespräch verfolgt, als er ahnungslos einbrachte, dass doch Mäuse aller Art mit Fallen bekämpft werden müssten und dementsprechend auch Wollmäuse. Die Runde begann zu lachen und er wurde anschliessend aufgeklärt. Nicht, dass ich gewusst hätte, was Wollmäuse sind, aber ich weiss jetzt, dass wir nebst unserer Cooniezucht auch noch eine Wollmäuse-Zucht produziert haben. Nur ist dessen Vermehrung ausser Kontrolle geraten. Wollmäuse sind bei uns nichts anderes, als diese „rennenden“ Haarbüschel. Meint man, man hätte sie alle eingesammelt oder aufgesaugt, kommt garantiert noch wieder irgendwo einer hervor oder rennt vor der Nase durch. Unbesiegbar!

Noch ein anderes Tierchen ist eine Begleiterscheinung von, mmhh, das weiss ich leider noch nicht so genau. Ich gebe es zu, dass mir Sauberkeit trotz aller gut gemeinten Räte noch immer wichtig ist, aber dass ich auch "toleranter" geworden bin. Gerade die letzten paar Monate steckte ich meine Zeit ins Lernen und drückte manch Auge zu. Hinzu kam, dass ich dachte, dass die "Plage eliminiert" sei. Silberfische! Und nein, ich bleibe bei meiner Meinung: ich finde sie eklig. Ja, ich weiss, dass sie nur an sauberen Orten sind, trotzdem... wie gesagt, ich bleibe dabei.

Eigentlich hatten wir den Einzug vermutlich nicht sofort bemerkt, eigentlich dachten wir, wir hätten es im Griff, ja... Und dann kam der Zeitpunkt, wo wir in die Skiferien gingen und einmal keinen einzigen Coonie in der Wohnung hatten. Der perfekte Zeitpunkt, um Fallen aufzustellen, die nicht in Katzenpfoten landen sollten. Eben und eigentlich dachte ich, das Problem sei erledigt, weil wir danach keine Fische mehr sahen.

Danach war mein Liebster hauptverantwortlich für die Sauberkeit und bestätigte immer wieder, dass er keine Silberfische sah. Also fühlte ich mich in meiner Meinung bestätigt, dass sie ausgezogen sind. Dann waren meine Prüfungen durch und es gab bei uns den grossen Wohnungsputz. Siehe da, ich fand ein knappes Dutzend wohlgenährter Silberfische! Himmel, war das eklig! Da ich jedes Mal schnell reagieren musste, musste immer mein Finger dran glauben und jedes Mal ging ich anschliessend ausführlich und lange zum Händewaschen.

Seither kenne ich allerdings die Plätzchen der Silberfische. Sofort hatten wir Fallen gekauft und dieses Mal so aufgestellt, dass sie wohl in der Nähe der Silberfische sind, aber nicht in Pfoten-Erreichbarkeit – dachte ich. Natürlich machten sich anschliessend unsere Coonies dran, mich vom Gegenteil zu überzeugen und eine Falle erwischten sie tatsächlich. Seither üben sie noch immer, diese nochmals zu erreichen, da sie sie so neckisch sehen...

Nun gut. Ein paar Weinkisten mussten dran glauben und wurden sofort entsorgt, resp. "weitergegeben" und haben nun an neuen Orten neue Aufgaben übernommen. Doch drei grosse Kisten musste ich all meinem Eckel zum Trotz behalten. Wieso? Die Weinkisten sind der absolut bevorzugte Ort der Silberfische, wo sie sind und bleiben. Wenn ich diese Kisten also wegnehme, wo ziehen dann diese ekligen Viecher hin? Eben. Und deshalb bleiben diese Kisten und ich kontrolliere sie wöchentlich. Ja, ich reisse mich sehr zusammen, dass ich nicht mehr nachsehe, sondern "nur" wöchentlich. Ich möchte sie ja erwischen und nicht zum Auszug aus der Weinkiste bringen, denn dann finde ich sie ja nie mehr... denke ich.

Doch in der Weinkiste im Bad war die wöchentliche Kontrolle schon zu viel und einige Fische sind ausgezogen. Eins fand ich danach irgendwo und zufällig auf den Fliesen und eins zog ins Schlafzimmer. Dann meint man, man hätte genügend Kammerjäger zuhause und man bekommt noch nicht einmal Unterstützung, weil sie die Silberfische schlicht nicht sehen. Spannend! Doch der Silberfisch im Schlafzimmer versetzte mich arg in Panik. Nirgends sind bei uns mehr "natürliche Fasern" zu finden, wie dort... Einzeltäter oder Familienbanden? Jeder Schrank, jede Schublade, jedes Kleidungsstück hatte ich in den Händen, jedes Stoffstückchen, das im Schlafzimmer offen herumsteht, wurde gewaschen. Nichts. Einzeltäter? Alles andere würde mich nochmals in Panik versetzen. Trotzdem stehen die Fallen nun auch hier. Ja und von all dem bekamen meine Lieben nichts mit, da sie einfach nur faul herumlagen...

Ja und dann liebe ich es, für meine kleinen Grossen und meine grossen Kleinen einzukaufen. Doch ich hatte ehrlicherweise die letzten 2-3 Male wieder genügend Futter eingekauft, sodass ich mir vorgenommen hatte, diesen Monat erst Ende Monat wieder zu bestellen. Nun ja. Der gute Wille war da. Als mein Liebster gestern kam und sagte, er brauche dringend Streu fürs Katzen-WC, war dieser Vorsatz natürlich schnell vergessen. Das Argument meines Aktions-bewussten Liebsten war, man bekommt heute 3-fach-Punkte...

Ein Telefonanruf bestätigte, dass Bea ebenfalls noch Futter benötigt und so gab es wieder eine Grossbestellung. Kaum war Bea da, kam schon der Spruch "aber meine Katzen sind viel grösser, als Eure Mädchen". Neuerdings bekommen wir diesen Spruch öfters zu hören und es freut mich sehr, dass die Kinder von Zita und Zinka nun alle gross geworden sind.

Auch jemand ist sehr gross geworden: Alpha. Sie war lange die Kleinste gewesen, doch jetzt ist sie nicht nur optisch sehr gross und schwer, sondern hat es auch faustdick hinter den Ohren. Sie ist unsere grosse Diva! Natürlich erzieht mein Liebster auch sie wie einen Hund – und manchmal lassen es unsere Coonies auch zu... Alpha miaute vom oberen Stock herunter und normalerweise ist das das Zeichen, dass sie geknuddelt werden will. Sie bringt das immer lautstark zum Ausdruck. Doch Knuddeln geht natürlich nur, wenn sie herunter kommt. Mein Liebster klopfte auf die Treppe beim Kratzturm und Alpha kam tatsächlich herunter. Er kundelte sie ausführlich und wollte dann irgendwann wieder weitergehen. Doch er wurde mit Miauen zurückgehalten. Noch einmal gab es eine ausführliche Knuddelsession. Als mein Liebster dann doch weitergehen wollte und Alpha wieder miaute, brachte er sie mit Zeichen dazu (wie beim Hund), ihm zu folgen... und sie kam tatsächlich mit! Ja, wenn man etwas vom Personal möchte, ja dann, ...

Gross und Klein
01.06.2015 16:56:20

Diese Woche wurden Zita & Zinka, Zorro & Zarah, Zena Galina & Zino Corneli und Zeusli zwei Jahre alt. Kaum zu glauben. Alle scheinen nur schon optisch grösser als Zita & Zinka. Doch viel wichtiger, allen geht es gut und lassen Haare. Zino Corneli & Zena Galina dürfen, wenn ihre Dosenöffnerin Zuhause ist, nach draussen und da wurde aus Z.Corneli ein Autonarr und aus Z.Galina eine Jägerin. Z.Corneli kommt scheinbar noch immer jede Nacht zum Kuscheln und Z.Galina zeigt sich nur ausgewähltem Besuch. Doch ich vermute, dass das Z.Corneli kompensieren wird... Zusammengefasst und wörtlich: „die WG funktioniere bestens“…

Auch Zeusli sieht man den Schalk noch immer im Gesicht an, finde ich. Irgendwie sieht er noch immer wie der "kleine" Zeusli aus, aber ist auch schon gewachsen. Ja und dann bleiben noch Zarah und Zorro. Letzterer hat die "tiefer gelegten" Beine seines Papas und beide geniessen noch immer den ausführlichen Freigang auf der riesen Dachterrasse. Besuch mögen sie nicht, dafür spielen sie noch immer für ihr Leben gerne.

Wir feierten den Geburtstag mit einer Dose Applaws für jeden, was natürlich sofort verschlungen wurde. Wir haben eine neue Sorte, jene mit Kürbissen. Ich dachte schon, wie kann ich nur so etwas Komisches bestellen, aber als ich bestellte, war die Auswahl ziemlich beschränkt und ich hoffte auf mein Glück. Das Glück war mir tatsächlich hold und unsere Vierbeiner lieben diese Variante. Vermutlich wegen der Abwechslung. So wurde geschmatzt und gemampft.

Nur einer musste über die Stränge schlagen: Astor. Erstens kann er nicht in Ruhe seinen Teller ausfressen, sondern muss immer und überall seine Nase auch noch hineinstecken. Wir versuchen gerade, ihn mit dem grössten Teller bei Laune und an Ort und Stelle zu halten. Unser Erfolg ist allerdings mässig. Zweitens scheint er das Gefühl zu haben, zu kurz zu kommen und ich habe den Eindruck, er frisst über seinen Hunger hinaus. Das führt dann bei diesem hochwertigen Futter zwangsläufig zu Durchfall. Er kann es nicht lassen – und ich auch nicht. Er frisst trotzdem zu schnell zu viel und ich möchte meinen Coonies weiterhin diese Freude machen.

Ein anderes Problem ist mein Nestor. Wir tun ja wirklich viel, um diesen Herrn vom Nassfutter zu überzeugen – jeden Tag. In der Zwischenzeit kann Nestor wieder, für seine Verhältnisse "normal" auf das Klo gehen. Trotzdem sind wir sehr darum bemüht, dass er eben auch mit dem Nassfutter "Flüssigkeit" zu sich nimmt. Jeden 2./3. Tag geht unser Plan nach einigen Bemühungen auf. Und die anderen Tage hat er partout keine Lust auf Nassfutter.

Aus diesem Grund haben wir uns leider doch dafür entschieden, ihm das Urinary-Trockenfutter zu geben. Damit nur er davon bekommt, geben wir ihm dieses Trockenfutter im Futter-Kong. Der besteht aus einem Sand-Sockel und oben, im Hohlraum hat es ein einziges Loch und mit daran rütteln oder "Pfotenschlägen" kommen dann die einzelnen Körner heraus. Lange war Nestor der Einzige, der das fertig brachte. Doch wann immer Nestor sich dieses Futter "erkämpft", ist Frodo nicht weit und angelt sich die Körner sofort. Neuerdings wartet auch Amur darauf, von Nestors Erfolgen profitieren zu können. Dementsprechend wartet Nestor dann wieder darauf, dass er alleine ist und wartet dann mit dem erneuten Bearbeiten des Futter-Kongs. Es ist echt witzig, bei diesem täglichen Spiel zuzusehen.

Eine Weile konnten wir uns kaum retten vor Nassfutterfresser und das Abendessen wurde immer verschlungen. Doch in der Zwischenzeit sind alle älter geworden und vermutlich auch "reifer". Nassfutter ist nicht mehr das Höchste, aber das Abendessen ist noch immer ein wichtiger Anlass. Katze weiss nie, was es gibt und es könnte ja noch etwas sehr gutes geben...

Frischfleisch gibt es sicher min. einmal in der Woche, ebenso wie Applaws und meistens haben wir auch einmal pro Woche McDonalds – günstiges Nassfutter mit viel Sauce. Nicht jeder hat das Frischfleisch gerne, aber jeder macht bei Applaws und beim günstigen Futter mit. Bei Letzterem ist mir aufgefallen, dass ich danach doch noch einen Teller mit "richtigem" Futter nachreichen muss, da es vermutlich nicht sehr "ernährend" ist. Aber ja, was mache ich nicht alles für die Katze...

Während meiner Zeit allein habe ich das Füttern angepasst, um unseren Grossen und Kleinen eine Freude zu machen. Noch immer gibt es im Futterautomaten morgens und mittags eine Portion. Ich habe kurzerhand die Portion am Morgen aufgestockt und dafür mittags einen Beutel Billig-Futter spendiert und im anderen Fach ein Stück Applaws-Thunfisch-Filet. Die Unterschiede können kaum krasser sein, aber beides war natürlich in kürzester Zeit ratzeputze aufgefressen.

Ja und noch immer unterscheide ich in all meinem Tun und Denken von Gross und Klein. Natürlich stimmt das total nicht mehr und die Jüngsten sind überhaupt nicht mehr die Kleinsten und die Älteren auch nicht die Grossen. Aber ich hoffe, dass zumindest die Grossen es vom Verhalten her sind. Anka und Alpha sind zwei flauschige Schönheiten geworden, die ihren "Grind" haben, Astor sieht noch immer so zartgliedrig und "fein" aus, dass er einfach auch noch "klein" aussieht, hat aber auch schon ein stolzes Gewicht und natürlich einfach ein unglaubliches, flauschiges Fell. Da bleibt noch Amur, der die "niedergelegten" Beine vermutlich von seinem Grossvater geerbt hat und noch immer wächst und wächst (oder es zumindest so erscheint). Er war der grösste Nassfutterfresser und in der Zwischenzeit ist er sehr wählerich geworden.

Irgendjemand hat mir letzthin verraten, seit er Urinary-Nassfutter gäbe, würde das andere Futter nicht mehr angerührt. Als wenn das Urinary etwas Lockendes drinnen hätte. Und zu meinem Leidwesen stimmt das bei Amur ebenfalls. Seit er die Resten von Nestor ausfressen durfte, frisst er kaum noch beim Abendessen vom "regulären" Nassfutter. Immer sucht er, ob nicht jemand noch einen besseren Braten bekommen hat.

Für zwei andere ist das Abendessen allerdings das zentrale Thema und vermutlich auch die Haupternährungsquelle: Zinka & Zita. Als wir noch nicht wussten, dass Zinka nur Nassfutter fressen möchte, war ihre Haupternährungszeit abends und ich habe den Verdacht, dass sich das auch nicht geändert hat. Geändert hat sich, dass neuerdings auch Zita sehr viel frisst – und natürlich kaum zunimmt, sondern dadurch vermutlich viel mehr ihr Gewicht behalten kann (sooooo schön... und beneidenswert...). Zinka hingegen kann auch einmal gut Diät durchführen. Doch sie weiss genau, dass ich damit grosse Probleme habe, wenn ich sehe, dass sie nichts frisst. So steht sie einfach vor dem Teller und lässt den Teller, Teller sein. Das macht sie v.a. bei meinem Liebsten und das Ganze hat sich schon so eingebürgert, dass er ihr dann zwei Cosma-Leckerli zusteckt und dann frisst Zinka... Vielleicht erwartet sie diese nun einfach schon immer?

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