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Klo-Geschichten
28.07.2015 17:07:31

Letzthin hatte ich das Gefühl, dass unsere Katzenfamilie bei sich angekommen ist. Eigentlich hätte vorher nichts darauf hingewiesen, dass es nicht so gewesen wäre. Doch jetzt scheint es zu stimmen, wie es ist. Die Rangordnung scheint ebenfalls gegeben zu sein. Letzteres interessiert vermutlich mehr die männlichen Kater, Amur vermutlich am meisten. Doch hier ging es eher um Platz 3 oder 4, für Amur natürlich um Platz 3. Er meinte, er müsse um diesen Platz "kämpfen", dabei würde Astor ihm den Platz einfach überlassen. Ist das der Grund warum Astor nie kommt, wenn Amur in der Nähe ist? Könnte sein, muss ich mal darauf achten.

Astor hingegen hat noch immer Hitze-Warm und braucht seinen Schönheitsschlaf. Kämpfe interessieren ihn wenig und wenn dann eher mal mit Alpha. Sie hingegen ist unser echtestes Alpha-Männchen oder besser Alpha-Frauchen. Sie zeigt es jedem mit ihren Pfoten und nimmt garantiert auch jeden Kampf auf. So beisst Amur manchmal an ihr die Zähne aus und weicht dann stattdessen auf Anka aus. Die hingegen interessiert das Kämpfen überhaupt nicht und so meint Amur, hier zu gewinnen. Männer – alles Strategie fürs Ego...

Doch geht es um die tägliche Fütterung, sind Rangordnungen vergessen. Dann interessiert viel mehr, was es gibt. Hier kristallisieren sich immer mehr zwei Gruppen heraus: die Trockenfutter-Fresser, die eigentlich kaum Frischfleisch wollen und die Nassfutter-Fresser, die Frischfleisch lieben. Das grösste Highlight ist, wenn wir beispielsweise am Wochenende unsere Coonies auch mal mittags füttern. Die Nassfutter-Fresser müssen wir eh füttern und damit die anderen nicht leer dastehen, bekommen sie "Flüssig-Snacks" oder irgendetwas anderes. Flüssig-Snacks hingegen lieben eher die Trockenfutter-Fresser, mit Ausnahme von Astor. Er hingegen ist sehr empfindlich und als er einmal zwei Näpfe leer geleckt hatte, bekam er ein paar Stunden später Durchfall. Vermutlich ist das gleiche wie bei den Menschen, wenn sie zu viele süsse Bonbons essen. Somit steuere ich Astor immer wieder zurück an "seinen" Teller.; weg von den „Bonbons“.

Ausser Zinka hat bei uns keiner seinen eigenen Teller. Alle bekommen die kleinen Teller ausser Zinka. Sie bekommt einen grossen mit einer grossen Portion Futter. Zinkas Hauptmalzeit ist das Abendessen. Tagsüber frisst sie nicht sonderlich viel und deswegen sind wir darauf bedacht, dass sie abends genügend frisst.

Doch hier ist einer König der Teller: Astor muss seine Nase in jeden Teller halten, denn einer könnte ja noch etwas Besseres enthalten. Und wenn es nirgends etwas Besseres hat, könnte er ja doch zu kurz kommen! Noch immer bringt das jeden Abend Unruhe in die Prozedur, aber es gehört einfach dazu. Am einfachsten war es, wenn wir diese Zeit jeweils genutzt hatten und die Balkonpflanzen gegossen hatten. Dann überliessen wir die Rasselbande sich selbst und wir konnten ungestört "planschen".

Eine Unsitte, die jeder Coonie beherrscht, ist das Verscharren. Passt das Futter nicht, wollen sie es vergraben. Aus den Augen, aus dem Sinn. Dieses kratzende Geräusch, Kralle fährt über Holz, schmerzt in den Ohren. Stopp! Friss oder stirb! Geh, wenn es dir nicht passt! Doch kratzen auf dem Holz ist schon ziemlich übel, doch das Kratzen auf dem „Tischtuch“, wo die Teller darauf stehen, hat die verheerende Auswirkung, dass alle Teller umfallen und alles Futter dann auf dem Tuch liegt. Das nervt natürlich, denn jetzt steht wirklich Arbeit an…

Auch auf dem Klo hat sich alles beruhigt. Noch immer müssen Frodo und Astor (wie der Papa, so der Sohn) ihren Dreck für alle ersichtlich liegen lassen. Glücklicherweise gibt es erzogene Coonies, die dann die Verscharr-Arbeit übernehmen, falls wir mal nicht da sind. Die Zwei müssen auch dann, wenn sie müssen. Die anderen warten eher einmal bis wir Zuhause sind – was übrigens sehr anständig und wohlerzogen ist...

Als die Kids noch kleiner waren, war der Klo-Platz arg beansprucht, reichte aber gerade noch aus. Kleinere Katzen machen mehr Geschäfte. Doch grössere Katzen machen weniger, dafür grössere Geschäfte und so reicht der Platz jetzt wieder – eigentlich. Doch unsere Damen lieben es dermassen zu scharren, dass ihr Geschäft unter immer grösseren Hügeln zu finden ist. Natürlich hat es dann rundherum kein Katzenstreu mehr und das Geschäfte machen wird wieder schwieriger. Bei einem dicken Geschäft ist es noch einfach, dann wird der Hügel vom nächsten Coonie wieder abgetragen, um das eigene Geschäft zu verschaffen. Bei einem flüssigen Geschäft wird es schwieriger, wenn sich das ganze Geschäft in der Schale, am Boden zu verteilen beginnt. So oder so, abends gleicht das Klo einer Kraterlandschaft.

Wenn wir das Klo putzen ist ein Teil der dicken Geschäfte dermassen trocken, dass ich mich schon des Öfteren gefragt habe, wie diese überhaupt noch heraus gekommen sind. Natürlich ist der Effekt "luftgetrocknet" nicht berücksichtigt, da ich meine Studien und Gedanken selten weiterführe.

Ich staune allerdings immer wieder, dass unsere Coonies ab und zu ein verklebtes Hinterteil haben, wenn doch ihr Stuhl dermassen trocken ist. Doch natürlich ist er beim Austritt nicht dermassen trocken und manchmal hat es noch ein Fürzlein, das mit etwas mitwill und manchmal verhängt sich das in Form von "verklebt". Alba hatte sich letzthin dermassen Mühe gegeben, dass sie noch ein kleines Knöllchen in ihrer Hose mittrug.

Wie ich das bemerke? Indem ich glücklicherweise eine hervorragende Nase habe. Es waren ein paar Coonies um mich und ich konnte den Gestank sofort riechen. Sofort kontrollierte ich alle Hinterteile und fand dann das Malheur bei Alba. Einmal gefunden, ist es schnell behoben. Ich denke immer, Himmel, wenn unsere Coonies das selbst putzen müssten! Igitt! Aber das ist natürlich etwas anderes...

Etwas anderes Übles ist die Kotze. Jedes Mal, wenn unsere Coonies auf den Balkon dürfen, kommt wenig später einer herein und erbricht das Gras und seine Haare. Wenn wir es finden, können wir es aufputzen. Doch immer alles zu finden, das ist abends eher eine Herausforderung. Glücklicherweise konzentriert es sich bei den meisten darauf, nach dem Ausgang auf den Balkon. Eklig - aber gehört halt dazu.

Glücklicherweise können wir uns die Arbeit teilen. Ist einmal nur einer da, ist viel zu tun. Doch als Dank bekommt man die Aufmerksamkeit...

Gewichtskontrolle
20.07.2015 10:15:42

Was erzählt man über eine Woche, in der nichts war? Gar nichts ist es natürlich nie. Und was war, brachte unsere Gedanken auf die Babyplanung...

Am Wochenende habe ich unsere Coonies gewogen. Einer nach dem anderen kam an die Reihe und blieb dann auf dem Tisch stehen und wartete. Wartete darauf, dass es vielleicht doch noch einmal ein Leckerli für ihn geben würde. Auf dem Tisch wurde es für jeden mehr, der wartete, enger und enger. Jedes Mal, wenn ich jemanden suchte und wieder zurück ins Zimmer kam, standen alle anderen wartend da und standen dann sogar freiwillig auf der Waage. Wenn man auf der Waage war, bekommt man schliesslich etwas. Aber katze bekommt nicht nur etwas, jeder muss auch sein Hinterteil herhalten, sodass ich es bürsten kann. Das ist mein Ritual. Nur für die Letzten muss ich meistens auf das Bett daneben ausweichen, weil auf dem Tisch einfach kein freier Platz mehr ist.

Das Resultat ist überzeugend. Bis auf Frodo haben alle ihr Gewicht gehalten und Astor hat sogar noch etwas zugenommen. Das ist für mich erfreulich, zumal meine Herrschaften in dieser Hitze nicht mehr so viel gefressen hatten. Was mich allerdings irritierte, ist die grosse Gewichtsabnahme bei Frodo. Schon mein Liebster hat dies letztes Mal bemerkt und mich darauf hingewiesen. Doch erst als ich ihn wog, begriff ich, was es hiess. Frodos Potenz kommt unweigerlich zurück... Nein, die Eier sind noch lahm, aber das wird vermutlich nur noch eine Frage der Zeit sein.

So kommt es, dass wir uns die Babyplanung wieder überlegen müssen. Wie weiter? Eigentlich wollten wir zuerst einmal Alba und Anka decken. Doch eigentlich möchte ich davon absehen, die beiden Mädels vom Vater decken zu lassen. Ich glaube, es wäre möglich, aber da wir dies eher nicht möchten, haben wir uns nicht näher damit befasst. Rot polarisiert, wieso dann rot "potenzieren"? Aber das heisst, dass wir auf Bräutigam-Schau gehen müssen – und noch nicht wollen. Immer wieder denke ich, das hat noch Zeit...

...und Frodo muss trotz allem noch auf seinen Einsatz warten. Doch wird er damit umgehen können? Nein. Jetzt ist nur noch die Frage, ob ich mit ihm bis dahin umgehen kann... Ja und so werden wir unweigerlich darauf aufmerksam gemacht: hey, ja, ich will! Männer…

Damit kommen wir unweigerlich zur Pillenabgabe. Am Sonntag war es soweit und kaum hat mein Liebster die Le Parfait-Tube und die Pillen herausgenommen, stand schon Zinka in der Küche und wartete. Wenige Sekunden später stand auch schon Zita neben ihr, eine Katzendistanz näher bei meinem Liebsten. Man hätte meinen können, sie drücke damit aus, dass sie zuerst dran kommen will. Doch kaum hielt mein Liebster beiden Katzendamen gleichzeitig auf je einer Hand die Le Parfait-Kugel hin, war Zita nicht mehr daran interessiert. Damit begann das Theater: ein bisschen Le Parfait auf einen Finger streichen und dann an ihren Mund halten. Denn wenn sie einmal davon gekostet hat, ist das Fressen der Kugel nicht mehr weit. Was hier in einem Satz oder Abschnitt beschreibbar ist, dauerte gefühlte 5 Minuten – was natürlich nicht stimmt.

Auch Anka brauchte nun – wie immer – ihre Zeit, bis sie die Le Parfait-Kugel gefressen hatte. Mein Liebster beobachtete mit Argus-Augen, ob sie auch wirklich die Pille gefressen hatte und nicht mehr herausspuckte. Wie ihr das „damals“ gelungen war, ist mir noch heute ein Rätsel.

Gleichzeitig bekommt Nestor von "seiner" Paste, die ihm hilft, Blasenprobleme vorzubeugen. Auch die anderen bekommen le Parfait zum Lecken, wenn sie wollen, aber einer "muss" noch: Astor. Mit ihm haben wir gerade eine Darm-Kur gemacht. Er sah in den letzten Tagen sehr bleich aus – was bei seiner hellen Haut schwer auffällt. Instinktiv haben wir die Kur gemacht und scheinbar hat sie genützt. Er sieht wieder besser aus und ist auch wieder fitter. Dieses Fit sein äusserte sich schon während der ganzen Woche am Morgen.

Jeden Morgen wurden wir nun von einer überdrehten Katzenbande begrüsst und einer der Bandenführer war Astor. Ein Teil der Gruppe sprang rauf in den oberen Stock und wieder runter, rauf und runter. Jeden zweiten Tag musste ich bereits morgens in den obersten Stock klettern, um etwas vor dem Absturz zu "retten". Einmal sah es aus, als würde die Kartonschachtel jeden Moment herunterfallen, das nächste Mal war es der Hocker und dann wieder eine Schachtel. Bei der Geschwindigkeit war es erstaunlich, dass nicht einer der Coonies selbst herunterfiel!

Aber an einem Abend hatte es so viele "Brösmeli" von der Wand auf dem Boden, dass man vermuten hätte können, dass einer oder etwas heruntergefallen ist. Was wirklich passiert ist, konnten wir allerdings nicht eruieren. Da es im oberen Stock allerdings einen Teppich hat, wäre ein Herunterfallen eher schwierig. Theoretisch.

Wenn Zinka wieder einmal vor dem Staubsauger Angst hat, nehme ich sie manchmal, halte sie soweit hoch, wie ich kann und sie kann sich oben am Teppich festkrallen und dann hochziehen. Somit hat sie den Überblick und sieht, wohin der Staubsauger rollt. Auch Nestor schafft diese Übung spielend. Eigentlich erstaunlich, wie diese Vierbeiner ihr eigenes Gewicht mühelos hochziehen können.

Mit dem Fressen klappt es hingegen nur bedingt. Noch immer müssen wir das eine oder andere bisschen Futter entsorgen, auch wenn wir die Futterration bereits reduziert haben. Die Futterdosen sind im Moment alle total out und unwillkommen, sodass wir schon am Kapitulieren sind. Jetzt wird nur noch billiges Futter mit Sosse gewünscht. Also, warum nicht. Resignation. Wenn das wenigstens gefressen wird? Dafür gibt es wieder viel Fleisch oder Fisch, dass wir darunter mischen und im Moment auch begehrt sind. Dazu gibt es fast täglich eine Portion geräuchten Fisch, der v.a. bei den Mädels und Astor heiss begehrt ist. Es gibt nicht nur das Thuna-Steak von Applaws, sondern auch Forelle vom Ospelt, die dort glücklicherweise besonders günstig ist. So bekommen unsere Coonies doch noch richtiges Futter zwischen die Zähne – denke ich.

Ansonsten hat sich jeder irgendwie mit dieser Hitze arrangiert. Alba schläft oft tief und fest im Lavabo und lässt sich durch das Emaille kühlen. Amur verzieht sich ebenfalls irgendwann und schläft dann tief und fest. Doch er und ein Teil der Mädels lieben dann die Filzhöhle. Ich bin erstaunt, dass sie bei dieser Hitze noch immer so beliebt ist. Nestor möchte am liebsten auf den Balkon, Zinka auch. Alpha verzieht sich noch immer sehr gerne hinter das Sofa, wo sie garantiert allein ist und schläft tief und fest. Wenn sie aufsteht, sieht man noch den Schlaf in ihrem Gesicht. Es ist beeindruckend, wie viel Schlaf ein Teil der Coonies benötigt!

Gini hingegen ist v.a. nachmittags oft wach, wenn wir da sind. Inzwischen ist sie wieder "sozial(er)" und andere dürfen zu ihr kommen oder sie geht zu anderen. Eine Ausnahme bildet da nur Frodo. Ihn will sie nicht – und er will nur sie und ihre Aufmerksamkeit.

Ja und so tröpfeln unsere Leben und die Coonie-/ Katzenleben so dahin, ein Tag ist wie der andere und doch ist jeder einzigartig und hat eine kleine Geschichte auf Lager. Uns wird es garantiert nicht langweilig…

Rollend
13.07.2015 09:44:25

Mit den ersehnten kühleren Tagen, kam auch wieder etwas mehr Leben in unsere Coonies. Astor hat durch die heissen Tage im Gesicht wirklich bleich ausgesehen. Doch gerade heute Morgen hat er uns gezeigt, dass er quick-fidel ist.

Dafür gab uns eine andere Lady arg zu denken: Anka. Mein Liebster ist für die Pillenabgabe zuständig. Immer sonntags findet das Ritual statt, dass unsere Damen die Pille im Le Parfait bekommen. Sie bekommen die Pille dann, wenn die anderen vermeintlich schlafen. Zita kommt meistens schon angelaufen, wenn sie die Geräuschkombination hört vom Pillen herausdrücken, Kühlschrank öffnen, Le Parfait herausdrücken und vielleicht noch schimpfen, weil vielleicht etwas gerade nicht klappt. Gini und Zinka muss er meistens etwas suchen, aber sie fressen das Le Parfait mit der Pille in der Mitte sofort. Alba muss er meistens etwas länger suchen, aber auch sie frisst sofort. Sie liebt es, dass sie diese spezielle Aufmerksamkeit bekommt.

Doch bis mein Liebster Anka gefunden hat, dauert es oft lange. Häufig klappt es sogar erst vor dem Abendessen. Manchmal scheint es schon so weit, dass er sie noch nicht mal sucht. Dann kam der Sonntag vor zwei Wochen und ich musste assistieren. Ich hielt sie und mein Liebster machte ihr das Le Parfait schmackhaft. Nichts. Dann bekam sie etwas an den Mund gestrichen, sodass sie sich den Mund putzen musste. Doch es half gefühlt erst nach mehreren Anläufen. Ich fragte noch, bist Du sicher, dass sie die Pille gefressen hat? Anka hat es auch schon fertig gebracht, das Le Parfait zu fressen und die Pille doch irgendwie herauszuspucken. Wie? Keine Ahnung. Und auch dieses Mal schien es, als hätte sie die Pille gefressen...

Richtig. Schien es. In der darauffolgenden Woche zeigte sich, dass sie die Pille nicht gefressen hatte. Wie Anka das geschafft hatte, ist uns schleierhaft. Wie sich das zeigte, dass sie die Pille nicht gefressen hatte? Anka begann zu rollen. Unglaublich! Gefühlt unmöglich! Ausgerechnet in diesen heissen Tagen! Das Thema mit der offenen Schlafzimmertüre erledigte sich sehr schnell. Mit einer rollenden Anka war nicht mehr an Schlaf zu denken – und eigentlich auch an sonst nichts mehr. Das Arbeiten Zuhause wurde zur Qual, doch all das störte Anka nicht, sie rollte weiter. Das ganze spitzte sich dann auf das vorletzte Wochenende zu. Unter diesen Umständen gab es natürlich keine Pille für Anka. Wir dachten, dass das jetzt der Höhepunkt wäre, doch sie schaffte es dies noch zu steigern...

Der Einzige, der das ganze vermutlich noch mehr stresste als uns, war Frodo. Amur war irritiert und setzte sich manchmal auf Anka, verfolgte sie auch, aber eigentlich wusste er nicht ganz so genau, was er sollte. Frodo hingegen schon. Er wollte sie. Mein Liebster machte diese Tage vermutlich so oft den EKG (Eier-Kontroll-Griff), wie vorher die ganze Zeit! Doch wirklich: Frodos Eier sind noch immer klein und schrumpelig. Natürlich verfolgte Frodo Anka, natürlich wollte er sie beglücken und natürlich gab es die obligaten Streitereien und sie fauchte ihn sehr oft an. Frodo musste ziemlich frustriert sein. Doch all das erlaubte ihm nicht das, was er gemacht hatte!

Frodo trug am Wochenende das Schild "ich habe Seich gemacht"! Im wahrsten Sinne des Wortes. Frodo hat wieder zu markieren begonnen. Am liebsten hätte ich ihn auf den Mond geschickt. Die Situation machte mich ohnmächtig und wütend. Ich war unglaublich sauer...

Wie habe ich es bemerkt? Zufällig. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich es mir schon einbilde, dass es nicht sein kann und oft ist es auch einfach nur so, dass ein Gestank da ist, aber ich die Ursache nicht finde. Leider.

So war es auch am Samstag. Die ganze Woche davor war im oberen Stock eine Baustelle gewesen. Ich hatte nicht gewusst, wie ich diesen Teil einrichten soll und liess einfach alles einmal stehen. Doch am Samstag musste ich einfach etwas verändern. Was? Wir überlegten einiges hin und her und schliesslich hatte ich eine Idee. Zuerst musste ich natürlich alles noch absaugen, dann legte ich den Novilon aus, um doch den Teppich wieder etwas zu schützen und dann stellte ich alles auf. Zuhinterst steht jetzt die Wurfbox mit den Kissen oben drauf. Sie steht nun so im Ecken, dass sie von zwei Seiten geschützt ist. Vielleicht halten so auch die Kissen darauf besser, die vorher sicher alle zwei Wochen heruntergefallen waren. Nach der Wurfbox kamen die zwei Stühle, die mit einem Brett verbunden sind und darauf die Liegesofas. Hier wusste ich noch nicht, ob ich ein Zelt daraus machen sollte oder nicht. Ich entschied mich, die Röhre von unten nach oben zu zügeln. Die Röhre hatte schon arg gelitten und würde nun sicher im oberen Stock ihr Ende finden – so quasi vor dem Ausrangiert zu werden – und bis dahin noch als Tunnel dienen.

Unschlüssig war ich wegen der Kartonburg, da wir diese vermutlich in zwei Wochen sowieso entsorgen müssten. Lohnt es sich noch, diese nach oben zu stellen? Ich entschied mich dafür, wechselte allerdings die oberen zwei Schachteln aus, da wir am Vortag gerade welche bekommen hatten. Nach der Kartonburg kamen noch der Hocker und eine weitere, grosse Schachtel, bei der ich im oberen Teil mehrere kleine Fenster gemacht hatte. Durch diese Fenster zog ich Schnüre und liess diese am Schluss hängen. Mal sehen, ob diese Schnur-Schachtel beliebt ist.

Endlich fertig, warf ich noch einen Blick auf die andere Seite. Musste ich auch da noch etwas aufräumen? Ich wollte eigentlich nicht, doch ein Gefühl sagte mir, dass ich zumindest noch alles enthaaren müsste. Also kletterte ich hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Hier stank es gehörig und ich suchte nach der Ursache unter dem Tisch. Nichts. Dann richtete ich mich auf und sah es. Zufällig. Frodo hatte an die Wand markiert. Natürlich habe ich ihn – leider – nie in flagranti erwischt, doch zu 95% kann es nur Frodo gewesen sein. Man stelle sich vor: er hat an die Wand markiert!!! Ich kann nicht schreiben, was ich am liebsten alles mit Frodo gemacht hätte. Zusammengefasst war ich ausser mir vor Wut und hätte über die gefühlte Ohnmacht weinen können. Was ist, wenn das so weitergeht? Kann Frodo überhaupt noch "normal" mit Mädchen zusammenleben?

Für mich war es die grösste Erlösung, als Anka gegen Ende der Woche mit dem Rollen aufhörte und wir ihr am Sonntag endlich wieder die Pille geben konnten. Ich hoffe sehr, dass nun bei uns allen wieder Ruhe einkehrt und auch Frodo wieder "der Liebe" ist.

Ansonsten war das Wochenende für meine Haut äusserst anstrengend. Nebst den vielen Mückenstichen zähle ich neuerdings auch wieder einige Kratzer auf meiner Haut. Eigentlich sollte man meinen, dass ich dies langsam im Griff haben sollte. Doch einige passierten wirklich einfach aus dem Affekt heraus – andere nicht.

Zita lag da und ich wollte sie streicheln. Ich lerne gerade wieder, was sie am liebsten hat, denn der Kopf scheint irgendwie nicht dazu zugehören. Also versuche ich es heute und kräbbele sie an der Brust. Doch oh weh und schon habe ich alle vier Pfoten an meiner rechten Hand und die sieht nun arg in Mitleidenschaft gezogen aus. Aua! Brust kommt nicht gut an.

Als ich die Schnur fürs Basteln geholt hatte, hing dummerweise das Ende hinunter. Gini kam sofort angesprungen und wollte sich das Ende schnappen. Ja, sie erwischte das Ende – genau auf meinem nackten Fuss. Auaaa...

Abends spielte ich mit unseren Coonies und dabei flog eine Feder über meinen Fuss. Wie könnte es sein, Astor erwischte diese genau auf meinem nackten Fuss. Auaaa...

Ja und so kommt es, dass meine Haut wieder Kratzer um Kratzer sammelt...

Auch in dieser Zeit bekamen wir wieder eine grosse Paket-Lieferung. Da in Deutschland gestreikt wurde, verzögerte sich alles ein bisschen, aber das störte uns ja nicht weiter – es kam einfach alles nur ein bisschen später an. Auch dieses Mal waren wieder Büchsen auf dem Katzenstreu verpackt, aber zum ersten Mal blieben die Säcke vom Katzenstreu ganz. Dafür haben es die Verpackungsmenschen geschafft, eine ganze Schachtel mit losen Büchsen zu füllen. Die Schachtel hatte ein unglaubliches Gewicht. Der Inhalt musste wohl von DHL umgepackt werden, denn die Büchsen waren in einer kanariengelben DHL-Schachtel. Natürlich hatten die Büchen alle Dellen, als hätte jemand Eier „getütscht“, aber glücklicherweise waren alle ganz. Eine andere Schachtel hatte Kleber mit „Repac“ darauf. Scheinbar hatte unsere Pakete eine abenteuerliche Reise hinter sich.

Aus einer Schachtel lugte bereits das Kong-Kissen heraus und jeder Coonie musste mindestens einmal probieren, ob er das Kissen nicht selbst auspacken könnte. Dieses Paket war die grösste Wundertüte und war bis zum Rand gefüllt mit Snacks. Ich hatte letztes Mal ein paar Snacks ausprobiert, die aus 100% oder nahezu 100% Fleisch bestanden und dieses Mal von den begehrten Snacks die Bestellung gemacht. Unsere Vorräte sind somit aufgefüllt.

Auch habe ich Baldrianwurzel-Säckli bestellt, die ebenfalls in dieser Schachtel waren. Kaum war die Schachtel leer, erstaunten mich meine Katzen. Sie wälzten und aalten sich in dieser Schachtel, sodass ich nur fragend zusehen konnte. Erst danach begriff ich, dass dies mit dem riechenden Kong und den Baldrianwurzel-Säckli zusammenhängen könnte…

Doch überhaupt ist es das Paradies schlecht hin, wenn überall Schachteln herumliegen. Dann kann man in sie hineinspringen, sich verstecken, Überraschungs-Angriffe starten oder auch einfach nur darin schlafen.

Hitzeschlaf
06.07.2015 12:33:09

Die Hitzewelle hat auch uns erreicht. Die erste Zeit war noch Genuss pur. Endlich war es warm, endlich ist der Sommer da. Zu meinem grössten Erstaunen wollten gerade Nestor und Zinka gerne auf den Balkon. Nester verzog sich zwischen die Blumentöpfe und Zinka versteckte sich am liebsten unter dem Grill. Natürlich war kein Plätzchen für die Ewigkeit und immer wurde wieder zwischen den warmen Platten und dem kühlen Plätzlein abgewechselt. Trotzdem erstaunte es mich sehr, dass ausgerechnet mein schwarzer Kater und mein Smoke-li die Wärme am besten vertrug! Nestor konnte sogar in die Sonne liegen, es schien ihm nichts auszumachen.

Andere verzogen sich in die hinterste Ecke. Frodo versteckte sich unter der WC-Schüssel, wo es dunkel war. Er schien zu leiden. Amur schlief eine Weile im Lavabo im Badezimmer, Astor schien sich um den Metall-Lampenständer zu wickeln und die Mädels wanderten von Plätzchen zu Plätzchen.

Mit jedem Tag, wo die Hitze mehr stieg, schienen ein paar Coonies mehr zu leiden. Am Schluss wollten wir uns in der Wohnung einsperren, was von Nestor überhaupt nicht goutiert wurde. Er wollte auf den Balkon zu seinem Plätzchen. Somit erhielt er seinen Ausgang und ich ein sehr warmes Büro, da ich wegen Nestor dann die Türe zum Bakon einen Spalt offen liess. Jedes Mal wenn er wieder unter den Töpfen hervorkam, hatte er einen nassen Schwanz und ich wusste, ich musste an diesem Tag noch nicht wieder giessen.

Ein anderer schien mit jedem Hitze-Tag mehr zu leiden: Astor. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass er ganz bleich im Gesicht sei. Einbildung? Ich gab ein paar Coonies, alle haben es nicht gerne, von den Flüssig-Snack-Sticks in einen Napf. Ich hatte vier Näpfe vorbereitet, aber es waren nur drei Coonies gekommen. Astor war so flink, dass er zwei Näpfe im Nu leer leckte. Die Rechnung dafür kam ungefähr fünf Stunden später. Frisst Astor von etwas zu viel oder noch schlimmer, er schlingt, bekommt er Durchfall.

Ich sage dem Durchfall, aber es ist eigentlich nicht so. Es sind Würstchen und am Schluss kommt unförmiges und weil Astor sein Hinterteil so tief hält, hat er danach dreckige „Hosen“. Ich sehe, resp. rieche ihn dann und in dem Moment sieht es aus, wie wenn er Durchfall gehabt hätte und eben die Pampers abgezogen hat. Was alles natürlich nicht stimmt, aber das Resultat bleibt: das Hinterteil muss im Lavabo gewaschen werden. Astor hasst es und scheint sich zu schämen. Doch ihn all das selbst putzen zu lassen wäre auch gemein. Ich halte ihn und er darf sich mit seinen Hinterbeinen am Wasserhahn abstossen. Er macht es mehr zum Rebellieren, aber es ist gleichzeitig perfekt, sodass Astor hinten nicht komplett nass wird. Kaum fertig, tänzelt Astor mit seinen X-Beinen davon.

Und ich lerne wieder: Astor bekommt nur noch einen Stick! Auch wenn er diese Flüssig-Snacks liebt. Unglaublich, wie schnell sein Darm immer reagiert. Aber im Moment ist er einer der wenigen, der überhaupt – regelmässig – frisst. Astor hat immer wieder Hunger und geht immer mal wieder zum Futternapf. Das kann man von den anderen nicht sagen. Sie haben heiss und fressen wenig. Die abendliche Fütterung ist deswegen nun auch viel später, sodass neuerdings wir zuerst essen. Nachdem wir in den letzten Tagen immer wieder Futter wegschmeissen mussten, haben wir kurzerhand die Menge reduziert. Für mich ist es noch immer schwer, bei den Nassfutter-Fressern das Mass zu finden. Ich möchte doch, dass sie auch genug haben! Bislang konnten wir Resten immer abends weiterverarbeiten. Doch bei dieser Hitze ist das nicht mehr möglich und so finden wir uns immer wieder – nach einer Weile…

An diesen Tagen hatten wir zusätzlich eine gefühlte Fliegen-Invasion. Einmal hatte ich das Gefühl, die ganze Wohnung summt. Glücklicherweise ist dieses Geräusch ein Geräusch, das bewegt – zumindest einige. Ein paar Coonies waren trotz Hitze arg damit beschäftigt, die Fliegen zu dezimieren. Ich montierte dafür die Fliegenvorhänge und so erledigte sich ein Problem für mich „alleine“.

Nur am Sonntag schien es für nichts eine Lösung oder Rettung zu geben. Ich hatte zwar keine Fliegen in der Wohnung, dafür lagen alle wie „tote Fliegen“ herum. Diese lähmende Müdigkeit zog sich fast auch in die Nacht hinein. Wir hatten in diesen Tagen eine eiserne Regel gebrochen und die Schlafzimmertüre nachts geöffnet. Ja, wirklich! In diesen heissen Tagen bemerkten wir, dass wir vermutlich den (gefühlt) wärmsten Raum zum Schlafen ausgesucht hatten. Trotz lüften, trotzdem dass die Fenster und die Storen den ganzen Tag zu waren, wir brachten die Hitze nicht aus dem Schlafzimmer – und vermutlich auch nicht aus den anderen Zimmern. Um wenigstens ein Gefühl von einem Lufthauch zu haben, liessen wir deshalb die Schlafzimmertüre offen.

Die zwei alten, weichen Leinentücher dienten uns, soweit nötig, als Decken und gleichzeitig zum Schutz des Bettes vor den vielen Katzenhaaren. In der ersten Nacht waren wir DIE Attraktion und mein Liebster beschwerte sich, dass er zerkratzte Beine hätte. Er wackelt nachts mit seinen Zehen und unter dem Leinentuch war das natürlich ein Katzenspielzeug sondergleichen.

Bei mir war es hingegen mit Schlaf nicht weit. Ich erwachte im Schnitt alle zwei Stunden, sei es wegen eines Geräusches oder weil jemand mich weckte. Meistens wurde ich morgens um 3 Uhr angeknappert. Jemand drängte sich in meine Arme, schnurrte und wollte gestreichelt werden: zu meine grossen Erstaunen war dies Alpha. Natürlich machte ich vieles instinktiv, ohne wirklich wach zu werden, wie beispielsweise streicheln. Doch wenn ich wirklich einmal ganz erwachte, stand ich auf, schmiss unsere Coonies aus dem Schlafzimmer, schloss die Türe, machte die Läden zu und schlief wenigstens noch ein paar wenige Stunden ohne Störungen...

Denn spätestens im Morgengrauen wurden unsere Coonies aktiviert und waren wie aufgedrehte Duracell-Männchen total aktiv. Dann war garantiert nicht mehr an Schlaf zu denken und das war noch diese Zeit, wo ich schlafen wollte…

Die Prozedur wiederholte sich Nacht für Nacht. Nur die Teilnehmer änderten jedoch laufend. Alpha und Alba waren meistens da und schliefen auch gerne auf den Boden oder auf dem Schaffell. Bis auf die letzte Nacht war auch Amur immer da. Er lag der ganzen Länge nach an meinem Bein und beanspruchte sicher einen Drittel meines Bettes. Einmal lag da auch Nestor und beanspruchte den unteren Drittel meines Bettes und die letzte Nach lag Zinka bei mir. Was dazwischen war, weiss ich nicht, ich weiss nur, dass mein Platz im Bett „beschränkt“ war.

Auch der Platz meines Liebsten war beschränkt und auch er wurde besucht. Nur reagierte er meistens erst dann, wenn er wirklich penetrant geweckt wurde oder ihm jemand „die Luft“ nahm. Anka kuschelte sich scheinbar ein paar Mal an seinen Adamsapfel, was ihm dann scheinbar doch zu warm wurde.

Irgendeinmal dachte ich, nur Amur läge noch bei uns und schloss die Zimmertüre. Doch ich hatte nicht gesehen, dass ein paar Fellnasen unter dem Bett lagen. Im Anschluss schnarchte mein Liebster gehörig laut, sodass auch ich immer wieder erwachte. Einmal lag ich so, dass ich auf mein Schaffell sah, als ich die Augen öffnete. Ich sah direkt in zwei sehr fragende Augenpaare, die mich irritiert ansahen. Zinka und Alba schienen die Welt nicht mehr zu verstehen, weil sie diese Geräusche so nicht kannten. Für sie schien es eine Erlösung zu sein, endlich aus dem Schlafzimmer hinaus zu können. Danach widmete ich mich meinem Liebsten... damit auch ich wieder schlafen konnte.

Für weitere Geschichten ist es einfach zu heiss. Doch langsam sehne auch ich mich nach kühleren Nächten, sodass ich hoffentlich bald wieder einmal eine Nacht durchschlafen kann... gäääääähn...

4 Elemente gesamt

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