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Schwänzchen, jagen und so
26.01.2016 14:27:05

Wieder hatten wir am Wochenende ganz viel Besuch und wieder staunten alle über das Wachstum der Kleinen. Sind sie wirklich schon wieder so sehr gewachsen? Vermutlich. Doch seit die Kleinen das Wohnzimmer in Beschlag genommen haben, fallen mir die kleinen weiteren Entwicklungsschritte nicht mehr so stark auf. Sie machen schon alle, was die Grossen auch machen - zumindest fast alles. Auf alle Fälle wollen sie auch schon gross sein... So scheint es.

Abends fressen alle "am langen Tisch". Wie immer, bekommt jeder seinen eigenen Futternapf und wie immer wird fleissig "ausgetauscht" und "weggeschoben". Die Kleinen hatten Kitten-Futter, die Grossen bekamen Fleisch. Wir kamen allerdings aus dem Staunen nicht heraus, als Benji und Beau unbedingt bei den Grossen fressen wollten - und sogar Fleisch frassen! Auch die anderen schienen davon zu kosten. Am nächsten Abend dachten wir, füttern wir mal allen Coonies vom Frisch-Fleisch. Jeder Teller hatte das gleichen Essen drinnen, einzig es war "anders" als am Vortag. Und genau an diesem Abend fand keiner das Essen des anderen besser... Es brauchte etwas Überzeugung, dass auch dieses Essen fein war.

So oder so, Fütterungsprobleme kennen wir im Moment überhaupt nicht. Aktuell können wir jedes Nassfutter "verkaufen", die Näpfe sind ein paar Minuten später leer. Nicht nur einfach leer, sondern wirklich fast schon sauber ausgeleckt. Beeindruckend! Aber auch erstaunlich - die Kleinen fressen uns noch zu armen Tagen ;-) Der Gemeindearbeiter beim Entsorgungszentrum hat bereits aufgehört über die grosse Menge Weissblech zu staunen... Neuerdings fragt er nur noch, ob die Vierbeiner wieder hungrig waren...

Wir hatten noch nie so viele Kitten, die so viel Nassfutter verputzt hatten. 2-3 sind vermutlich wirklich reine Nassfutter-Fresser. Eigentlich steht morgens, mittags und abends (vielleicht auch noch mal nachts) ein Teller Nassfutter für die Kleinen in der Küche parat. Doch nein, das reicht bei weitem nicht aus (wohlverstanden - jedes Mal 400g!). In der Fressbox steht das Futter für die Grossen. Das ist mindestens ebenso spannend! Das heisst, die Kleinen haben sofort begriffen, wie sie am einfachsten in die Fressbox mit den hohen Wänden kommen. Den Weg über die Trockenfutter-Silos haben sie den Grossen abgeschaut. Doch anfangs war der Weg über die Kratztonne, dann auf das Kissen und von dort in die Futterbox springen. Ist man mit dem Fressen fertig, springt man an die Wand und hält sich an der Kante, krallt sich im Holz fest und zieht sich Klimmzug-artig hoch.

Gestern waren wir spät dran und dementsprechend gab es auch eine späte Fütterung. Dieses Mal kamen wir zuerst an die Reihe. Doch währendem wir assen, stand Astor bereits da und beobachtete alles. Ich hatte nachmittags einen geräuchten Fisch gefüttert, der mehrfach reduziert gewesen war. Fisch, günstig, ok. Sonst halten wir uns nur an eine Marke, die alle fressen. Deswegen hatte ich auch nicht erwartet, dass der Fisch ratzeputze wegkommt, weil sie ihn "normalerweise" nicht gern haben. Wir dachten, dass er für unters Futter perfekt sei. Doch soweit kam es nicht, als ich eine Stunde später nachsah, war der Teller leer. Wer den Fisch gefressen hatte, weiss ich nicht...

Kaum hatte abends mein Liebster die Klos geputzt, sah er, wie wenig später Astor aufs WC ging. Er sah auch, dass er danach eine dreckige Hose hatte. Die Konsistenz des Haufens war anfangs hart und gegen Ende flüssiger. Dieser Teil landete in Astors Hose. Natürlich war es Astor superpeinlich und er wollte sich in der hintersten Ecke verstecken. Doch das ging überhaupt nicht, zuerst musste die Hose gewaschen werden. Somit war auch klar, wer viel von diesem Fisch gefressen hatte. Astor ist so dermassen sensibel, dass er so "reines" Essen gar nicht erträgt. Aber glücklicherweise hat er sich bei anderem hochwertigen Futter mehr "im Griff", sodass es im Alltag sonst keine Probleme gibt. Im Gegenteil, ich hatte gerade erst letzte Woche gedacht, wie schön es ist, dass Astors Verdauung sich so normalisiert hat und jetzt das.

Doch es reichte Astor nicht, vor mich hin zu stehen und zu warten. Er musste wirklich grossen Hunger haben. Nein, er legte seine Pfoten auf meinen Oberschenkel und wollte mitessen. Von dort wollte er das Etwas auf meinem Teller angeln. Glücklicherweise sah ich das rechtzeitig kommen und hielt seine Pfoten fest. Doch auch damit begnügte sich Astor noch nicht. Wenig später machte er einen eleganten Sprung und stand neben meinem Teller! Doch Stopp! So nicht!

Wieder zurück zum Besuch. Eigentlich würden wir uns freuen, wenn auch Alpha ein Plätzchen finden würde. Natürlich wissen wir, dass sie ihren Platz selbst aussuchen wird. Doch sie sucht kein bisschen. Für sie ist die Sachlage völlig klar, sie ist der Chef und sie bleibt. Besuch? Nicht für sie. Dann hat sie Wichtigeres zu tun, wie bspw. schlafen - und zwar in der hintersten Ecke, wo man sie garantiert nicht findet. Ich wollte es lange nicht begreifen, doch deutlicher konnte es uns Alpha am Wochenende nicht mehr zeigen. Wir kapitulieren...

Branco ist im Moment an den Zweibeinern auch nur beschränkt interessiert. Sie sind dann von Interesse, wenn sie mit ihm spielen. Kuscheln? Keine Zeit - spielen oder schlafen.

Netterweise wiegte Andreas seine beiden Mädels in den Schlaf. Bei Brilla fällt das weniger auf, aber bei Bligi umso mehr. Die kleine, freche Jammer-Tante ist in jeden Kampf verwickelt. Man hört es leicht, dass sie wieder mitkämpft, weil sie dann auch jammert. Ich verstehe nicht, warum sie überhaupt kämpft, wenn sie danach doch nur weint. Weiber! Hinzu kommt, dass das Mädchen überall - und ich meine auch wirklich überall! - hochklettern muss. Am Vortag hatte ich die Spensa-Türe zum Arbeiten offen gelassen. Kaum war Bligi da, musste sie auf alle Vorräte hochklettern und schmiss die Konserven um. Sie zerrte arg an meinen Nerven. In meinem Büro versuche ich ihr beizubringen, dass mein noch wunderschöner, stoffbezogener Bürostuhl KEIN Katzenbaum ist, sondern ein Stuhl, wo sie liegen kann - nicht klettern. Wir sind uns noch nicht einig, aber ich arbeite an meiner Überzeugungskraft.

Auch B.Lizzy und B.Henry zeigten sich Patrizia. V.a. Henry war im siebten Himmel. Endlich hatte es genügend Zweibeiner zum Kuscheln da. Ihm war jeder Schoss recht, Hauptsache Nähe und Streicheleinheiten. Noch immer kann er einfach miauend nach einem Zweibeiner suchen, weil er dann Nähe möchte. Gestern musste ich mich allerdings beschweren, weil ich meinen Schoss nicht als Spielwiese genutzt haben wollte. Kuscheln ja, Pulli-Beissen nein. Glücklicherweise war Henry irgendwann so müde, dass er auf meinem Schoss einschlief. Dann mutierte er schnell zum Yoga-Kätzlein - komplett entspannt! Unglaublich und so schön, wie einem die Kleinen vertrauen...

Auch Benji und Beau waren immer bei den Menschen. Ich hatte ihnen allerdings gesagt, dass ich sie nicht verkaufe, solange sie nicht gesund sind. V.a. Beau hat sich das zu Herzen genommen. Sein Äugelein sieht schon massiv schöner aus. Das stärkt unsere Hoffnung wieder. Doch auch Benji macht Fortschritte. Trotzdem schmerzt es mich sehr, wenn ich sehe und spüre, wie nahe er gehen muss, dass er etwas riechen kann. Ich bin überglücklich, dass er überhaupt so schön frisst und zunimmt. Auch waren beide über den Besuch hocherfreut und zeigten sich von der besten Seite.

Einzig Bono zieht sich wie immer zurück und ist der stille Beobachter. Ich finde das traurig, doch Corinne zeigte mir, dass er der Denker sei, nahm ihn und half ihm beim Beobachten. Wenn nicht sie ihn hielt, war Milena zur Stelle. Vorher hat er es abgrundtief gehasst, gehalten zu werden. Doch seither dürfen wir ihn halten UND er schnurrt dabei. Ein ganz grosses und liebes Dankeschön den zwei Damen!

Katzenbesucher kann man auf mehrere Arten betrachten. Die meisten hinterlassen irgendeine Spur bei den Kleinen – oft mehr, als der Besucher sich bewusst ist – und oft fällt die kleine Veränderung erst später, oder tags darauf auf. Für mich sind die meisten Besucher „kleine Engel“, weil die meisten zur Stärkung des Charakters beitragen (von den anderen habe ich jetzt glücklicherweise kein aktuelles Erlebnis). Die Grossen und Kleinen geniessen die Aufmerksamkeit, geniessen, dass mit ihnen gespielt oder gekuschelt wird. Und so kann jeder etwas davon mittragen.

Beau hat es vermutlich am meisten geliebt. Endlich genügend Personal zum Spielen da. Er war immer an vorderster Stelle und mit unermüdlichem Einsatz dabei. Erst beim letzten Besuch fand er auf dem Schoss seine Ruhe – endlich jemand, bei dem er Ruhe fand. Perfekt.

Für jemanden anders läuft es im Moment alles andere als perfekt. Amur. Im Moment ist unser grosser Kuschelkater „der Böse“. Läuft er an der Wurfbox bei Zinka vorbei, gibt es Ärger. Gestern hat er vermutlich etwas zu fest nach links geblinzelt und schon sprang Zinka von der Küche Amur hinterher und „vermoorte“ ihn. Amur weinte. Kurzerhand haben wir die Wurfbox komplett ins Wohnzimmer gestellt, sodass Amur nicht unbedingt deren Nähe suchen wird – hoffen wir.

Ja und morgens gehe ich dann ins Badezimmer, mache mich parat und bekomme Herren-Besuch. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches. Amur sitzt meistens zu meinen Füssen, sodass ich vor dem Spiegel keinen Bewegungsspielraum mehr habe. Er will mein Wachhund sein, so scheint es. Doch tatsächlich bin ich sein Beschützer. Doch an besagtem Morgen ist die Verrichtung des Geschäftes wichtiger. In der Badewanne steht zurzeit ein Not-Klo, ein ganz kleines Katzen-WC. Aber nein, der grösste Amur muss sich in dieses kleinste WC zwängen und pinkeln. Nun ja, denke ich und mache weiter.

Doch nun komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, Astor kommt. Dass er schon frühmorgens da ist, ist eher ungewöhnlich. Normalerweise frisst er oder döst er schon wieder. Jetzt stellt er sich vor das kleinste Klo, stösst den pinkelnden Amur mit den Pfoten und scheint ungeduldig zu warten. Hilfe, was ist jetzt los? Kaum kommt Amur aus dem Klo, geht der noch grössere Astor (Amur ist ein kleines bisschen schwerer, aber Astor höher) in das kleinste Klo und muss pinkeln. Ich staune noch mehr.

Kaum ist Astor aus dem Klo heraus und hat schnell das Weite gesucht (sicher muss er dringend wieder schlafen gehen), kommt Nestor. Nein, Nestor kommt nicht, zum Hallo zu sagen, nein, Nestor geht ebenfalls in das kleinste Katzen-Klo um zu pinkeln... Hallooooo??? Jetzt haben sich drei Jungs in ein kleines Klo gezwängt und vorne ist das grosse Klo nicht nur sauber und frisch geputzt, sogar steht gerade noch die Türe sperrangelweit offen... Männer!

Ja und jetzt habe ich schon so viel geschrieben, dass keine Zeit mehr bleibt, um von den langen Schwänzchen der Kleinen zu erzählen, den vielen Geschichten, die Zita uns erzählt und Missou, der uns jede Bewegung der Kleinen mitteilt…

Unverhofft kommt oft
19.01.2016 11:34:49

Zinka zieht sieben stramme, kleine Babies auf. Ihre Milch-Bäuchlein wachsen von Tag zu Tag. Anfangs hat man in der Wurfbox nur ein schwarzes Fellhäufchen gesehen. Doch heute sieht man lauter weisse Milch-Bäuchlein. Ich habe das Gefühl, da werden kleine Fürsten aufgezogen, so gross erscheinen mir die Milch-Bäuchlein. Wo nimmt Zinka nur die viele Milch her? Aber klar doch. Sie frisst im Moment wie ein Mähdrescher und ist kaum zu sättigen.

Es macht uns grosse Freude, Zinka zuzusehen. Sie ist nicht eine Glucke, die ständig im Nest liegen muss, sondern seit sie sich von der Geburt und deren Strapazen erholt hat, liegt sie auch mal davor oder geht auf Wanderschaft. Einmal lag sie davor und sah Amur zu, wie er ins Nest guckte. Hoppla, da knurrte Zinka und Amur ging schleunigst seinen Weg weiter. Überhaupt, seit die Wurfbox im Wohnzimmer steht, gehen alle immer wieder bei der Wurfbox vorbei uns sehen hinein. Ausser Branco, the Red (abgekürzt aus einer Fernsehserie – und wenn er Seich macht, ist er the Rat). Er lag auf eines der Kissen und hatte nicht nur die Übersicht über alle Babies, sondern auch gleich über das ganze Wohnzimmer…

Amur ist im Moment besonders liebesbedürftig – wie alle Grossen, nur noch ein bisschen mehr. Er könnte im Moment stundenlange in seine Tröpfchen-Meditation vertieft sein. Er liebt es, wenn es noch Wasserflecken auf dem Duschboden hat, die dann langsam zum Abfluss fliessen. Da kann er stundenlange zusehen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass er pro Tag maximal einen halben Liter Wasser verplantschen darf. Dann giess ich ihm immer mal wieder Wasser auf den Duschboden, er steht drein, versucht das zurückfliessende Wasser mit den Pfoten zu erwischen oder wartet (eben stundenlange), bis sich das Wasser wieder bewegt. Vermutlich ist das sein Maus-Training – eine andere Katze würde vor dem Mausloch warten (wobei Amur das sicher weniger interessieren würde).

Astor hat sich wieder bestens erholt – sei es von der Erkältung, von seinem Schock allg. und überhaupt. Wenn er schlafen will, verzieht er sich und wenn er kuscheln will, ist er ein Schosskater. Häufig bettelt der grosse Mann, einfach auch, weil die Kids alles wegfressen – und ihm nicht alles schmeckt. Das einzige Problem ist nach wie vor, dass wenn er erschrickt, hat Gini das Gefühl, er hätte etwas angestellt und verfolgt ihn sogleich. Da habe ich ihn letzthin vor ihren Krallen gerettet und mit ins Schlafzimmer genommen. Der grosse Mann hat sich so zwischen mir und meinem Liebsten installiert, dass das Rückgrat zu mir sah, der Kopf auf dem Nacken meines Liebsten lag und die Füsse am Rücken meines Liebsten. Ich schlief bald ein und hörte nur das permanente Schnurren. Mein Liebster hingegen erzählte am nächsten Tag davon, dass Astor ihn dauernd mit den Füssen gestossen hätte und am liebsten mehr Platz gehabt hätte. Ich erwachte erst zwei Stunden später, als Astor mir auf die Füsse lag. Da stand ich auf und er musste mitkommen. Er kam nicht freiwillig…

Alpha hingegen ist unsere Hexe vom Dienst. Die Kleinen nerven sie gehörig und sie muss sie dauernd in ihre Schranken weisen und anfauchen. Doch wenn wir Zuhause arbeiten, ist sie ständig in unserer Nähe. Das einzige Problem ist, dass sie es liebt, auf die Tastatur zu sitzen. Das geht natürlich gar nicht. Bei mir hat sie das bislang nicht gemacht, sie war jeweils viel mehr an meinem Bürostuhl interessiert, wenn ich mal aufstand. Damit konnte ich umgehen, nahm ich sie doch jeweils bei meinem Zurückkommen und knuddelte sie. Doch am Wochenende muss sie auf die Tastatur gesessen sein. Als ich zurückkam, stand „Windows wird aktualisiert, 7%“... Danach musste ich Stunden warten, bis der PC wieder einsatzbereit war. Ich war ziemlich genervt…

Als der PC wieder neugestartet und einsatzfertig war, hatte ich einen Fehler, der das Arbeiten mit dem PC zur Nervenprobe machte. Trotz einigen Neustarten ging es nicht. Ich liess den PC über Nacht laufen – natürlich mit einem Schreibblock auf der Tastatur – und versuchte es am nächsten Tag nochmals. Ich deckte den PC wieder ab, machte etwas, lief davon und als ich zurückkam, sass Alpha auf der Tastatur. Himmel, war ich wütend! Doch zu ihrer Verteidigung: danach war die Fehlermeldung wieder weg. Endlich konnte ich arbeiten… bis am Abend und da sass sie wieder auf die Tastatur und die Fehlermeldung war wieder da. Ja und da habe ich nochmals arg mit ihr geschimpft! So geht das überhaupt nicht! Katzen haben nichts und zwar überhaupt nichts auf meiner Tastatur zu suchen und das hat auch Alpha zu akzeptieren. Vermutlich fand sie, sie hätte zu wenig Aufmerksamkeit bekommen… Nun hatte sie sie!

Am Freitag hatten wir wieder einen Tierarzt-Termin. Bono und Gini wurden nun geimpft. Benji und Beau wurden untersucht und wieder kam etwas Neues zum Vorschein. Mir tun die Zwei unendlich leid und ich wünsche mir von Herzen, dass sie einfach gesund sind. Auch Missou musste zur Nachuntersuchung. Wir erklärten, dass wir diese Theorie mit der Erkältung einfach nicht zu 100% glauben können. Es kann nicht eine Katze vorher keine Anzeichen haben, urplötzlich todkrank sein und dann sofort wieder gesund. Irgendetwas stimmt da nicht. Natürlich hat das zur Konsequenz, dass weitere Abklärungen getroffen werden… Aus einer halben Stunde Konsultation beim Tierarzt wurden anderthalb Stunden…

Während dessen wachsen unsere Kitten stetig weiter. Branco ist wirklich schon ein Riese und hat eine beeindruckende Fellzeichnung. Bei ihm zeigt alles, dass es gross werden wird. Noch immer hat dieser junge Mann Energie für eine ganze Horde von Katzen – und Schabernack-Ideen auch. Er führte das Kommando, als es nicht nur auf die Leiter ging, sondern auch bis an ihr Ende. Eigentlich steht die Katzenleiter einfach noch von früher. Einige der grossen Coonies benutzen sie nach wie vor und sie bietet die Möglichkeit eines Rundlaufes. Aber sie wankt arg, wenn zum Beispiel Nestor darauf geht. Eben deshalb wollten wir sie eigentlich schon wegnehmen. Aber daraus ist noch nichts geworden und es wäre auch noch mit einem grösseren Aufwand verbunden. Gerade deshalb hat es uns umso mehr beeindruckt, als die Kleinen diese Leiter so spannend fanden. Den Turm hatten sie ja schnell ausgekundschaftet, doch die Leiter bot mehr. Lange tanzten sie darauf herum und kamen bis zum ersten Drittel und drehten wieder um. Dementsprechend sieht nun der Drachenbaum aus, der von allen Seiten attackiert und angefressen wurde. Doch eben neuerdings marschieren die Mutigen nun in den oberen Stock. Das gab uns die Chance, nachdem wir eine Woche in einem Spielzeug-Paradies gelebt hatten, nun die Spielsachen wieder in den oberen Stock zu bugsieren. Dementsprechend sieht unser Wohnzimmer nun wieder wohnlicher aus und der obere Stock ist noch spannender geworden. Jetzt hoffe ich nur, dass die Kleinen auch die Höhe richtig einschätzen können…

Wird gekämpft, ist Bligi garantiert mit von der Partie. Doch die kräftige Dame ist dann ständig am Weinen, obwohl sie sicher auch zu den Streit-Beginner gehört. Wer dann auch mitmachen will, ist Missouri. Das ist der Moment, wo er vergisst, dass er schon massiv grösser ist. Er kämpft, als wäre es ein Bruder von ihm und ist dann immer erschreckt und traurig, wenn er angefaucht wird oder sein „Opfer“ weint.

Dann kam der grosse Tag der Entwurmung – und einmal mehr habe ich vergessen, was die Konsequenz daraus ist: Durchfall und viel, viel Kot… Einer, der die Entwurmung allerdings überhaupt nicht ertrug war Astor. Jetzt war er schon seit Monaten ein so schöner Kater, immer mit sauberen Hosen und immer sehr gepflegt – und dann das. Nun ja. Aber auch die Entwurmung muss von Zeit zu Zeit sein. Nur das Medikamente-Geben wird trotzdem nicht zu meinem Hobby.

Ja und sonst haben wir sehr, sehr viel „Ägschen“ Zuhause – so viel, dass es schon wieder schwierig ist, alles zu erzählen und perfekt, um einfach da zustehen und den kleinen und grossen Rackern zuzusehen…

Wohnungseroberung
11.01.2016 14:03:04

Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll mit meinen Erzählungen. So viel kann doch gar nicht in einer Woche passieren. Doch wenn ich zurückblicke, war es wohl so.

Als erstes: Missou geht es wieder bestens! Glücklicherweise. Nachdem wir zwei lange Tage warten mussten, durften wir Missou endlich wieder abholen. Wäre er ein Mensch, hätte er vermutlich eine Angina gehabt. Schlussendlich war er einfach auch nur erkältet.

Dummerweise hat sich nebst Missou auch noch Zinka und Alpha bei den Jungs angesteckt. Doch es hatte auch Vorteile, wenn auch nur einen: nun sind wieder alle immun für diesen Virus. Ja und man glaubt es kaum, aber an diesem Wochenende ging es uns sehr gut. Amur ging es schon davor wieder sehr gut, aber nun hat sich auch Astor erholt und er ist wieder ein richtig aufgeweckter Kater. Bei den Mädchen ging glücklicherweise alles viel schneller und reibungsloser vorbei. Doch noch sind wir vorsichtig… man weiss nie…

Mitte der Woche durften die Kids dann das erste Mal offiziell aus dem Kinderzimmer herauskommen. Obwohl das Türlein den ganzen Nachmittag offen stand, haben sich nur die vier Musketiere auf die Expedition gewagt: Beau, Benji, Branco und Bligi. Zu unserem grössten Schreck, war das spannendste Objekt unser 2.5m-hoher Turm. Hat man einmal begonnen zu klettern, konnte man da einfach nicht mehr aufhören. Und wo schon kann man das Zigfache an eigener Körperlänge hochklettern? Glücklicherweise begriffen die Kleinen sofort das Treppensystem, das hinunter führte.

Zwei Tage später durften die Kleinen wieder heraus und da getrauten sich schon mehr herauszukommen. Aus der Perspektive der Kleinen muss sich ihnen eine neue Welt erschlossen haben. Dazu kam, dass da noch fauchende Riesen herumschlichen, die fürchterlichen Mundgeruch hatten. Nestor hatte sich schon lange mit den Kleinen arrangiert, weil er weiss, dass es dann gutes Futter gibt, das er nicht fressen dürfte. Anka ist noch vorsichtig, aber grundsätzlich interessiert. Nun ja, es gibt auch nichts spannenderes, als aktuell diesem Zoo zuzusehen…

Doch Alpha hat grosse Mühe und faucht schon mal grundsätzlich. Astor ist interessiert, aber noch immer sehr ängstlich. Faucht ihn ein kleiner Wicht an, geht er. Aber sonst würde er auch gerne interessiert zusehen. Amur hat anfangs auch arg gefaucht. Doch dann machte er eine zu nahe Begegnung: als er tief und fest schlief, legte sich Beau zu ihm und schlief ebenfalls ein. Als Amur erwachte, wusste er nicht, was er tun sollte und sein Blick sagte, „nehmt mir dieses Ding weg!“. Doch wir liessen die Zwei, wie sie sich gefunden hatten…

Abends mussten die Kleinen wieder in ihr Zimmer – dachten wir. Henry zeigte uns allerdings wenig später, dass ihn das nicht interessierte. Er kam als einziger schon jetzt über die „Absperrung“. Trotzdem mussten alle dort bleiben. Schliesslich kam jetzt auch noch die Gewichtskontrolle. Danach musste ich das Zimmer so attraktiv machen, dass niemand hinausgehen wollte. Nichts einfacher als das: wir haben einen fliegenden Schmetterling, der dank Batterie unermüdlich fliegt – sobald ein Kitten ihn wieder loslässt. Doch ich hatte noch etwas anderes entdeckt: die Kleinen, v.a. die Mädels, sind Schleckmäuler! In einem Loch-Futternapf hatte ich ihnen Leckerli versteckt. Natürlich habe ich bei den Grossen die kleinen Stücke herausgepickt. Doch die Kleinen lieben diese Dinger und… oh Schreck! Die ersten beginnen schon knurrend ihr ergattertes Stück zu verteidigen!

Dabei haben wir dann auch definitiv festgestellt, dass Brilla sich ausführlich am Trockenfutter genüsslich tut. Wir haben kapituliert und mit den Nassfutter-Fütterungsversuchen aufgehört. Sie will partout keines probieren. Nun ja, es soll auch das geben, auch wenn ihre Mami ihr etwas ganz anderes vorlebt.

Bevor wir ins Bett gingen, kam mein Liebster ganz aufgelöst zu mir. Er konnte Lizzy nirgends finden. Also suchte ich wenig später nach ihr und konnte sie auch nicht finden. Ich suchte alles nochmals systematisch ab. Gab es in einem einzigen Zimmer so viele Versteckmöglichkeiten? Nein. Doch dann sah ich eher zufällig, wie sich das Bett, resp. die Überdecke, am Boden bewegte. Schnell zog ich die Decke heraus und siehe da, ein kleines erstauntes Kätzlein kam zum Vorschein…

Seit dem Wochenende leben die Kleinen in unserem Wohnzimmer. Sie haben das Sofa in Beschlag genommen und die verschiedenen Katzen-Türme. Für jeden gibt es ein Plätzchen, aber die Grossen weichen auf die anderen Zimmer aus. Ist es ihnen zu lebendig? Wenn sie Ruhe haben wollen schon. Zum Schlafen verziehen sie sich – tun wir ja auch.

Wir lösten das Katzenzimmer auf und zügelten einen Teil der Spielsachen ins Wohnzimmer. Dort entstand dann das neue Katzenparadies. Das war gerade auch die Chance, einige Spielsachen wegzuräumen. Wir haben wieder eine kleine Kartonstadt aufgebaut und dadurch muss es sich für die Kleinen nach etwas Neuem anfühlen, obwohl vieles schon vorher da war. Doch das grösste ich nebst dem Turm die Röhre. Sie wird für Sprinte genutzt, dann um zu spielen, aber auch um auf die Röhre zu klettern und von da kommt man perfekt auf die Stühle oder kann auch so auf der Röhre schlafen. Die Grossen beobachten fasziniert, wie da die Post abgeht…

Am Sonntag hatten wir einzig eine unruhige Zinka. Sie hatte begonnen, die Kleinen im Mami-Griff abzuschleppen. Die sind natürlich noch immer so darauf getrimmt, dass wenn sie so gehalten werden, alles entspannen und einfach warten. Aber natürlich sind sie zu gross, um so von Zinka abgeschleppt zu werden, und so war es mehr ein „Schleifen“. Fürchterlich – fanden auch die Kleinen und miauten. Das wiederum rührte den Beschützerinstinkt von Zinka und sie leckte die Kleinen. Die grosse Chance der Kleinen, einmal aus dem Mami-Griff befreit, hauten sie sofort ab. Irgendwann fand Zinka den kleinen Bono. Dem passte das Abschleppen zwar überhaupt nicht, aber ihm sagte es noch zu, dass jemand sich um ihn kümmern wollte. Und eben, endlich, am Sonntag fanden sich die Zwei im grossen Kissen hinter dem Sofa wieder. Bono schlief tief und selig und Zinka konnte sich zu ihm legen und kam so auch endlich etwas zur Ruhe – dachten wir.

Immer wieder sahen wir nach Zinka – nur beim Abendessen machten wir eine längere Pause mit nach Zinka sehen. Kaum sahen wir wieder nach Zinka, hatte sie schon fast ihre ganze Katzenfamilie selbst entbunden. Wir waren ja so mächtig stolz auf Zinka. Letztes Jahr hatte sie keines selbst entbinden können und dieses Mal hat sie bravourös alles selbst gemeistert. Wir waren fast schon traurig, dass wir ihr nicht helfen durften. Dafür waren wir umso glücklicher, dass sie die Babies extra am Sonnabend auf die Welt brachte. Ja, 7x24h können kaum mehr Veränderungen mit sich bringen, als unsere letzte Woche…

Einzigarte Erlebnisse fordern auch spezielle Massnahmen. Wir haben schon vorher in einem Matriarchat gelebt, das sicher von Alpha geführt wurde. Doch mit Zinkas Geburt ist Gini wieder zur Tigerin geworden. Wehe, es knurrt jemand in der Nähe der Kleinen. Dann kommt sofort Gini angedüst, steht so aufdringlich vor diesen Vierbeiner, dass dieser freiwillig verschwindet. Doch macht derjenige einen Rückzug, hat er verloren. Dann wird er von Gini auch noch verfolgt, bis er in eine Enge getrieben ist. Für die Kleinen gehört das zum Erwachsen werden. Sie müssen ihre eigene Rolle in der Gesellschaft und v.a. in unserer Katzenfamilie finden.

Nun haben wir ein Matriarchat von Gini geführt mit den Mamis und Kindern und ein Matriarchat von Alpha geführt. Wer gehört wo dazu? Kommt darauf an, wo es das bessere Futter gibt und abends wird dann wieder an einem Tisch gefressen…

Gesundheit
04.01.2016 13:15:45

Wir hoffen, dass all unsere Leserinnen und Leser wunderschöne Festtage hatten und wünschen für 2016 nur das Beste, eine cooniesche Zeit mit viel Liebe, Freude, Spass und Spiel. Dazu gehört Gesundheit und viele glückliche Momente.

Ja, Gesundheit ist wohl das höchste und wertvollste Gut. Eigentlich hätte ich jetzt am liebsten geschrieben, dass es uns allen wieder hervorragend geht. Gestern noch hätte ich das schreiben können, doch nach letzter Nacht ist wieder alles anders. Misou hat sich gestern Abend nach dem Abendessen erbrochen. Danach hat er sporadisch zu husten begonnen und schliesslich zu würgen. Dabei kam Schleim mit Blut heraus und währenddessen „verschüttelte“ es die ganze Katze. Mir tat Misou unglaublich leid, aber davon hatte er gerade herzlich wenig. Ein Telefonanruf beim Tierspital brachte keine Klärung oder Idee, was es sein könnte. Meine Vermutung war, dass Misou etwas verschluckt hatte, was ihn verletzt hatte, doch es konnte alles sein. Somit kamen wir nicht drum herum, beim Notfall anzurufen und die Adresse zu erfragen. Ein Anruf und wir waren nach Chur unterwegs.

Misou erbrach sich noch einmal, danach hörten diese Krämpfe auf. Hatte die Homöopathie gewirkt? Auf alle Fälle brachten die Röntgenaufnahmen und die Untersuchungen nichts zutage. Misou kam an den Tropf und musste da bleiben. Mich schmerzt es immer, wenn ich einer meiner Lieben dann alleine lassen muss. Doch Misou brauchte jetzt sicher Ruhe - und wir auch. Wenn es ihm schlechter gegangen wäre, hätten wir einen Telefonanruf bekommen, was nicht der Fall war. Im Verlaufe des Morgens erfahren wir, was die weiteren Untersuchungen brachten.

Die letzten zwei Wochen genossen wir unsere Ferien mit unseren Liebsten. Es war schön, einfach Zeit zu haben oder sich die Zeit einfach zu nehmen. Ich hätte oft stundenlange bei den Kleinen sitzen können, um zuzusehen. Zwischendurch ist die kleine Bande richtig aktiv und stellt allerhand an. Dann nehme ich wieder einen in die Hand und denke, oh sie sind ja noch so klein und wachsen kaum. Doch tatsächlich machen sie gewichtsmässig grosse Schritte Richtung grosse Coonies zu werden. Branco ist der Grösste und schwerste. Er liess sich von nichts anstecken, nahm früh Nassfutter auf und wuchs damit noch kräftiger. Zeitweise war er so hyperaktiv, dass ein Aufziehspielzeug nichts dagegen war. Zwischenzeitlich hat er noch immer die Energie für eine ganze Horde kleiner Katzen, ist aber "gemässigter" geworden. Big Lizzie hat erst Ende letzter Woche das Nassfutter entdeckt und danach so Hunger bekommen, dass sie nicht mehr zu fressen aufhören konnte. Danach wurde sie von ihrem ersten grossen Geschäft überrascht, sodass sie es gefühlt im ganzen Zimmer verstrich. Nun ja, so kann man uns auch sagen, dass der Putzdienst erwünscht ist.

Einer war noch viel später mit dem Fressen von Nassfutter und brauchte arg Überzeugung, dass es eine gute Sache ist. Big Henry frisst seit Samstag Nassfutter. Als ich dann gestern zum ersten Mal kein Paté mehr geben wollte, kam das bei ihm überhaupt nicht gut an und so bekam er eine Extra-Portion nur für sich alleine. Er frass genüsslich und gemütlich davon. Henry ist derjenige, der vor die Türe stehen kann und mich so lange an miaut, bis ich ihn nehme und mit ihm kuschle. Komme ich ins Zimmer, erwacht er immer und miaut. Er ist unser grosser Kuschelbär.

Jetzt fehlt nur noch, dass auch Brilla Nassfutter frisst, doch ihr schmeckt das überhaupt nicht. In der Zwischenzeit sind wir zu der rabiaten Variante übergegangen und schmieren das Futter auf die Lippen. Natürlich wird sich dermassen gewehrt, v.a. Brilla, dass das Futter nicht immer da landet. Bei Lizzie und Bono brauchte es wenig, bei Henry etwas mehr Geduld und nun braucht es bei Brilla scheinbar viel Geduld. Gestern bekam Brilla eine Intensiv-Behandlung. Zuerst versuchte es Andreas, ihr künftiges Personal, dann ich und schliesslich noch mein Liebster. Keiner konnte sie motivieren.

Für Bligi war das Fressen nie eine Frage. Sie ist die Zweit-Schwerste nach Branco und war immer ebenso quickfidel wie dieser. Unsere Sorgenkinder waren eher Benji, Beau und Bono. Benji hatte sich fürchterlich erkältet und er schlief oft und viel. Der Tierarzt war ratlos und verschrieb weiterhin Antibiotika. Nie schien es eine Besserung zu geben, was schliesslich meine Homöopathin auf die Idee brachte, dass es Pollen sein könnten. Nun ja. Ich war so riesig, mächtig stolz darauf, dass ich eine Pflanze zum Blühen gebracht hatte. Sie war übersät mit Blüten, langen, roten Trichtern, wie Enziane. Seit etwas mehr als einem Monat bestaune ich sie jedes Mal, wenn ich in mein Büro kam und sie dann sah. Es war so ein schönes Rot und sie bereitete mir grosse Freude. Sie musste dann leider letzte Woche ausziehen und bereitet jetzt jemand anderem eine Freude. Und siehe da, der Schnupfen liess nach...

Was es hingegen bei Beau war, wissen wir nicht. Wir wissen, dass sein Auge einen Herpes aufgefangen hat. Das ergaben die Tests. Glücklicherweise hat sich niemand angesteckt. Beau bekommt nun eine Herpes-Augencreme und entsprechende Homöopathie. Der Tierarzt meinte, es könnten bleibende Schäden zurückbleiben. Die Homöopathin meinte, das kriegen wir wieder hin. Die Macht der positiven Gedanken nützt auch hier: das Auge sieht einfach schon unglaublich viel besser aus!

Ja und so kommen wir zu unserem Jüngsten. Wir haben ihn Bono getauft, sicher auch nach dem U2 Sänger, aber v.a. auch, weil Bono auf Spanisch "Bonus" heisst. Er ist wirklich ein "Bonus" und ein kleiner "Schnüggel". Oft steht er jedoch auch abseits und scheint sich selbst nicht so zu fühlen. Noch ist Kuscheln zu viel Nähe für ihn, die er dann lieber wieder bei seinen fast-Geschwistern sucht. Das hält mich natürlich nicht davon ab und als ich ihn gestern streichelte, schnurrte der kleine Mann sogar. Ich denke, er hat allerdings schon auch ein schweres Los. Er sieht gleich gross aus, wie die anderen, ist aber nun mal trotzdem einfach 17 Tage jünger und gerade diese Entwicklungszeit bei so kleinen Wesen mach doch einiges aus.

Währenddessen ist Zinka von Hochschwanger zu extrem Hochschwanger mutiert und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wo sie noch zunehmen soll. Sie ist schon so kugelrund, dass sie sich oft nur noch wälzt, aber leider doch keine Ruhe findet. Ich hoffe, dass sie bald – oder zumindest sehr pünktlich – gebären wird.

Gini und Zita hingegen geht es prächtig und beide nehmen sich nun zwischendurch mal wieder eine Auszeit und schlafen für sich alleine. Ansonsten pflegen und füttern sie ihre Kleinen und spielen auch schon mal mit ihnen, was dann eher nach „überrennen“ aussieht. Ausgebüxt sind die Kleinen allerdings noch nicht. Auch ist das Interesse von der Wohnungserkundung noch gering oder nur selten da. In den letzten Tagen haben wir das Türlein sporadisch offen gelassen, doch es dauert Stunden, bis mal jemand heraus kommt. Und wenn, geht der Weg eher ins Badezimmer zum Planschen beim Wassernapf. Wenn die Kleinen herauskommen, dann eher so in Gruppen. Benji kam gestern zum zweiten Mal heraus und als wir nicht hingesehen hatten, ist der kleine Mann den Kletterturm hinaufgeklettert. Unser Herz stand kurz still, doch dann sahen wir, wie er die Stufen wieder herunterkam. Perfekt!

Das wichtigste Ereignis war trotz allem, dass Frodo und Alba ausgezogen sind. Sie wurden schon sehnlichst erwartet. Die Anreise war allerdings alles andere als entspannend und ruhig. Alba musste weinen und nach einiger Zeit setzte Frodo mit ein. Kaum waren wir bei Ümi und Butz angekommen, fühlte sich Frodo auch schon Zuhause. Alba verkroch sich allerdings sofort. Wenn sie wieder hervor kam, dann weinte sie. Es schmerzte mich, das laut miauende Kätzlein zu sehen und hören. Immer wieder hiess es kuscheln und Alba trösten. Die Nacht war dann besonders kurz für mich. Wir liessen die Türe offen und erst als Putz und Ümy um 6h aufstanden, gab es für mich erholsameren Schlaf. Doch kaum hatten wir uns verabschiedet, klappte es dann besser. Heute sind die Zwei Zuhause und jetzt mit Ümi und Butz ein perfektes Kleeblatt!

Kaum waren wir wieder Zuhause, stellte sich Amur vor uns hin und zeigte uns, dass es ihm nicht gut gehe und er der Ärmste sei. Er hatte begonnen zu niesen und sah arg leidend aus. Ehrlicherweise fanden wir es belustigend und dachten, er wäre traurig wegen Frodos Auszug oder dass er uns etwas vorspiele. Er bekam trotzdem Homöopathie, viel Liebe und noch mehr Streicheleinheiten. Nach ein paar Tagen registrierten wir, dass es Amur wirklich nicht so gut ging und er bekam noch mehr von allem. Schliesslich ging es ihm wieder besser und das Niesen liess nach.

Ca. fünf Tage später begann Astor zu niesen. Von diesem Moment an verkroch er sich und kam kaum noch hervor. Amur hatte ihn tatsächlich angesteckt. Es scheint wie bei den Menschen zu sein: die einen brauchen das Mitleid von den anderen, die anderen wohlen in Ruhe gelassen werden. Trotzdem bekam auch Astor Homöopathie, viel Liebe und auch ganz viele Streicheleinheiten. Nur bekam Astor dazu noch eine Bettflasche, die wir davor für die frischen Babies gebraucht hatten. Gestern haben wir überhaupt nichts von Astor zu sehen bekommen und heute spielte er schon Zuschauer bei der Morgen-Balgerei. Somit hoffe ich, dass auch er das Gröbste überstanden hat.

Ja, unsere Jungs haben uns die letzten Tage beschäftigt. Und gerade deshalb haben wir bei Misou zuerst gedacht, dass nun auch er angesteckt sei und deshalb bekam er sofort auch diese Medizin. Und nun warten wir mit Spannung auf die Rückmeldung wegen Misou und hoffen, dass es ihm bald wieder sehr viel besser geht.

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