AnNa's Welt
Herzlich Willkommen
Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt
Juni, 2013
Juli, 2013
August, 2013
September, 2013
Oktober, 2013
November, 2013
Dezember, 2013
Januar, 2014
Februar, 2014
März, 2014
April, 2014
Mai, 2014
Juni, 2014
Juli, 2014
August, 2014
September, 2014
Oktober, 2014
November, 2014
Dezember, 2014
Januar, 2015
Februar, 2015
März, 2015
April, 2015
Mai, 2015
Juni, 2015
Juli, 2015
August, 2015
September, 2015
Oktober, 2015
November, 2015
Dezember, 2015
Januar, 2016
Februar, 2016
März, 2016
April, 2016
Mai, 2016
Juni, 2016
Juli, 2016
August, 2016
September, 2016
Oktober, 2016
November, 2016
Dezember, 2016
Januar, 2017
Februar, 2017
März, 2017
April, 2017
Mai, 2017
Juni, 2017
Juli, 2017
August, 2017
September, 2017
Oktober, 2017
November, 2017
Dezember, 2017
Blog - aus unserem Altag erzählt...
RSS
Freudenhaus
31.10.2016 14:33:21

Eigentlich wollten wir schon lange mit der Schwangerschaftsplanung beginnen. Auch eigentlich war auf Weihnachten Nachwuchs geplant. Doch Planung ist das eine und die Ausführung das andere. Für Letzteres braucht es vor allem im Minimum eine rollige Dame. Obwohl wir die Pille schon vor einiger Zeit abgesetzt hatten, passierte nichts. Abgesetzt hatten wir die Pille bei Anka. Dann kam der Wunsch an uns heran, Nachwuchs von Gini zu haben. Wir überlegten lange und beschlossen, Gini mal eine pillenfreie Zeit zu gönnen. Die Pille bringt meistens ihre Hexen-Seite hervor und die „berühr mich nicht“-Seite. Ohne Pille mutiert Gini zur – für ihre Verhältnisse zumindest – liebsten Katze. Und die dritte Lady im Bunde ist unser Nesthäkchen Lizzy, die ebenfalls dürfte, aber bislang auch kein zweites Mal rollig wurde. Das heisst: keine Pille für die drei Ladys, trotzdem nicht rollig, also auch (noch) kein Nachwuchs…

Diese Woche kam dann alles anders und wir mussten umplanen. Eigentlich wäre Missou der Glückliche, der hätte decken dürfen. Doch da Frodo letztes Jahr einmal fremdgehen durfte, durfte Anka nun das Gegenrecht holen. Spoki war der Glückliche, den wir am nächsten Tag „ausleihen“ konnten. Doch vorher verkündete Missou noch lautstark seinen Protest. Es war mit dieser Entscheidung überhaupt nicht einverstanden…

Spoki ist ein schöner, stolzer Black Silver Tabby mit Weiss. Er hat ebenfalls so breite Schultern wie Frodo, ebenso einen breiten Kopf und ist sehr lieb. Das Wichtigste wäre eigentlich, dass er nicht markiert. Auf dem Weg nach Hause machte er keinen „Mucks“ und schlief. Doch als wir ihn in die Wohnung stellten, passte es ihm in der Box gar nicht mehr. Erstaunlicherweise bemerkte ihn allerdings niemand. Wir mussten noch schnell das Zimmer als Separee parat machen und dann durfte Spoki heraus. Wenig später hatte ich auch schon Anka gefunden (einfach den Ohren vertrauen…) und konnte sie zu Spoki bringen. Ich blieb und stand Wache. Doch als erstes überzeugten nicht die Düfte von Spoki, Anka musste fauchen und schien nicht mehr aufhören zu wollen. Die Düfte von Anka waren für Spoki allerdings sehr überzeugend und eindeutig. Für ihn schien sofort klar, hier wollte er decken. Spoki machte Annäherungen auf alle erdenklichen Wege… brauchte allerdings Geduld.

Wir wollten sichergehen, dass es mit den Zweien klappte. Als ich hinaus wollte, kam mein Liebster und löste mich ab. Kaum war er im Raum, markierte Spoki. Hallooooo??? Mein Liebster putzte und hielt fortan jedes Mal die Hand an Spokis Hinterteil, wenn er markieren wollte. Spoki markiert nicht? Spoki markiert! Doch so konnte ich sie gar nicht im Katzenzimmer lassen, das nebst Parkett auch ein Bücherregal, einen Holzpult und diverse Kissen hat. Geht nicht. Glücklicherweise haben wir ein „grösseres“ Badezimmer, das ich nun ausräumte – komplett. Dann zügelten wir die Zwei und überliessen sie sich selbst. Denn alle anderen wollten schliesslich nun auch ihre Aufmerksamkeit. Wir gingen allerdings ein paar Mal nachsehen, ob wirklich beide noch am Leben waren, denn zwischendurch tönte es sehr laut…

Einer verstand überhaupt nicht, warum „seine“ Anka nicht mehr aufzuspüren war, er sie aber doch überall riechen konnte. Missou unterhielt uns den ganzen Abend mit seinen Romeo-Gesängen. Aber seine Julia fand er nicht. Zwischendurch blieb er sogar vor dem Badezimmer stehen und erprobte alle seine Gesangskünste. Doch die Türe öffnete sich nicht… Es war hart für ihn…

Die anderen nahmen weniger Notiz von den Zweien. Alle waren etwas irritiert, weil die Badezimmertüre zu war, ansonsten blieb alles unverändert. Zwischendurch sahen wir wieder nach. Doch jedes Mal wenn wir die Badezimmertüre öffneten, liess Spoki sofort von Anka ab. Scheinbar hatten sie sich nun für den Deckakt geeinigt. Blieben wir allerdings eine Weile drinnen, konnten wir das eine oder andere beobachten und dachten beide, das geht nie! Anka machte die richtige Pose für den Akt; Vorderbeine unten, Hinterbeine hoch. Spoki schnüffelte und putze Anka das Hinterteil. Ging das zu lange, legte sich Anka auf die Seite. Vorbei.

Nun gut: War Spoki doch einmal „schneller“, kam er auf Anka zu stehen. Dann stand er so da, dass sein Schwanz vor Ankas Schwanz war, so stark macht er ein „Katzenbugeli“. Das ging dann auch nicht. Ja und so sahen wir die eine oder andere – neue – Stellung, aber ob es wirklich einmal geklappt hat? Offen. Wir waren sehr skeptisch. Aber, die Zwei haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, am Freitag und in der Nacht von Freitag auf Samstag arg „geübt“…

Währenddessen hielten wir einfach den „Roomservice“ aufrecht. Mein Liebster putzte die Markierbisis weg, die am zweiten Tag glücklicherweise nachliessen. Auch sonst sah das Badezimmer aus, als hätte es neuerdings nicht mehr Kacheln, sondern einen Teppichbezug… Futter? Ja, das bekamen die Zwei selbstverständlich auch, aber es schien nicht so interessant, wie anders…

Da am Sonntag / Montag die Rolligkeit von Anka eh fertig sein würde und wenn es bis jetzt nicht geklappt hätte, es nun auch nicht mehr klappen würde, hatten wir beschlossen, Spoki auf dem Weg zum Besuch bei Ümi und Butz vorher nach Hause zu bringen. Kaum waren wir im Auto und unterwegs, pinkelte Spoki in die Transportbox. Natürlich hatten wir rein gar nichts dabei – wieso auch. Dementsprechend hat uns Spoki ziemlich den Weg verpisst… aber sich selbst dummerweise auch. Kaum war er wieder in seinem Zuhause, wurde er von seinen Mädchen unsanft begrüsst. Himmel, war das ein Zickenkrieg! Als würden die Mädels ihm das Fremdgehen vorwerfen… dass sie nicht noch das Walholz holten, grenzte an ein Wunder. Damit hat Spoki wohl nicht gerechnet…

Ja und bei uns ist es nun wieder viel ruhiger geworden. Klar, der Samstag war noch anstrengend, da Missou alles versuchte, um bei Anka zu punkten. Doch mit seinen Höschen klappte das nicht, obwohl Anka ihn immer mal wieder gewähren liess. Entsetzt sagte ich zu ihr: Schlampe! Sie muss es wohl verstanden haben; wenig später knurrte und fauchte sie… Tags darauf war sie dann kaum zu finden. Sie hatte sich verkrochen und musste wahrscheinlich nachschlafen… Vom Sonntagabend weg sahen wir sie überhaupt nicht mehr. Sie lag im oberen Stock auf dem Bett und nur die Öhrchen verrieten sie…

Ja, das war unsere Action von der Woche. Doch eine andere „Unruhequelle“ beseitigten wir. Chico will neuerdings immer mit ins Schlafzimmer kommen. Er hasst es, wenn er draussen ist und wir drinnen. Irgendwann bringt er das immer zum Ausdruck; einmalig bis hin zu mehrmalig und immer mit Kratzen an der Türe. Doch das geht gar nicht, schliesslich ist die Nacht zum Schlafen da. Also muss Chico nun nachts bei den Buben schlafen. Das klappt ganz wunderbar und am Morgen darf er dann kurz mit mir im Schlafzimmer kuscheln – natürlich will er dann nur da kuscheln!

Im Gegensatz zu den anderen zwei Buben findet er das Katzenklo dort lässig. So pflanzt er regelmässig einen Kaktus in der Nacht, schüttelt sein Hinterteil nicht richtig ab oder platziert es noch über dem Kaktus, kommt heraus und setzt sich, … Wenn wir Glück haben, putzt er sich dann, wenn nicht, ist anschliessend das ganze Zimmer voller Hinterteilabdrücke. Ach Chico! Aber wenigstens ist der Raum „begrenzt“ – und nicht in der ganzen Wohnung. Letzte Woche war es einmal so arg, dass ich ihm noch nicht einmal mehr schnell das Hinterteil putzen konnte. Das rief nach Waschen…

Anfangs November 2016 gehen wir an die Ausstellung in Neuhausen. Lizzy braucht für die Zucht noch ein entsprechendes Diplom. Mein Liebster wünscht sich ebenfalls unbedingt einen Kranz für Anka und auch Chico darf dann mitkommen. Also muss die Ausstellungsvorbereitung rechtzeitig geplant werden. Einmal entfetten reicht nicht, somit starten wir eine Woche vorher – mit Anka. Nach den Tagen voller „Liebesakte“, war sie am Nacken verfilzt und auch sonst war ich froh, dass ich sie duschen konnte. Wouw; ist diese Kätzin nun schön flauschig! Nur eine Stelle muss ich nochmals entfetten; an ihrem Schwanz habe ich nicht alles wegbekommen. Als zweites widmete ich mich Chico. Der hatte gar keine Freude, sondern kratzte und scharrte überall – nur bei mir war er samtpfotig! Aber… wie immer im Leben hat alles zwei Seiten: am Tag danach war Chico ebenso flauschig und hübsch wie Anka. Zum Knuddeln ;-) Jetzt hoffen wir nur noch, dass sich alle an der Ausstellung von der besten Seite zeigen und die Bewunderung geniessen können…

Roomba
24.10.2016 12:32:56

Eigentlich ist es im Moment bei uns total langweilig, zumindest um einen Blogeintrag zu schreiben, aber dafür umso harmonischer und kuscheliger. Selbst Nestor wünscht im Moment nähe und kommt zum Kuscheln, nachdem er sonst immer wieder seine Selbstständigkeit unter Beweis stellt. Doch der Ober-Kuscheler ist Amur. Aktuell lässt er sich keinen Moment zum Kuscheln entgehen. Desto näher am Gesicht, desto lieber.

Doch wer dieses Mal für Ärger sorgte – nebst Chico natürlich – ist der Roomba. Natürlich haben wir diesen Staubsaugerroboter noch immer in Gebrauch. Er verrichtet auch fleissig seine Dienste, welche noch immer geschätzt werden – meistens. Auch hatte er keine Störung mehr und alle Teile funktionieren einwandfrei. Eine Weile hat er zur grössten Freude unserer Coonies sein vorderes Rad verloren, welches sich dann hervorragend zum Spielen geeignet hatte. Einmal entwendet, war es schwierig, das Rad wieder zu finden. Doch auch wenn der Roomba sich „aufhängt“, muss er gesucht werden. Meistens steht er dann irgendwo unter dem Sofa und muss mühsam hervorgeholt werden. Nur dass die Verhältnisse klar sind: unser Roomba funktioniert in der Regel wirklich einwandfrei, umso mehr fallen diese neuen Erlebnisse ins Gewicht.

Nach den Ferien hatte ich es gefühlte Wochen später endlich geschafft, unsere Wohnung wieder katzentauglich zu dekorieren und neu zu gestalten. Katzentauglich ist es dann, wenn die Deko unverändert über längere Zeit so stehen bleiben, wie ich sie hergerichtet hatte. In der Zwischenzeit weiss ich, dass ich keine Drahtkugeln auf den Tisch stellen darf, die sonst innert kürzester Zeit entwendet werden würden. Das sind dann die Momente, wo man meinen könnte, unsere Coonies hätten absolut kein Spielzeug und müssten sich deswegen an der Deko zu schaffen machen. Nun ja, im Neuen liegt das Interesse… Auf einem grossen Ständer wechselte ich die grosse Schale gegen ein Holzbrett mit sieben Gläsern aus. Das erste Mal, dass ich diese Schale dort entfernte, die mir lieb und teuer war. Die Gläser füllte ich mit Sand, mit Deko und mit Teelichtern.

Meistens habe ich einen untrüglichen Blick dafür, was sich in unserer Wohnung zwischen dem Morgen und dem Abend geändert hat. An besagtem Tag komme ich ins Wohnzimmer und denke sofort, was ist anders? Irgendetwas stimmt nicht und dann sehe ich es. Auf dem Ständer stehen nur noch fünf Gläser und an zwei Stellen klafft mir die Leer entgegen. Witzigerweise benötige ich allerdings einen Moment länger um zu begreifen, dass auch der Sand in einem neuen Glas war. Das ist der Zeitpunkt, wo wir uns mit Garantie bei Bea melden und fragen, was sie angetroffen hatte. Sie meinte, dass unsere Coonies den Ständer zum Bewegen gebracht hätten. Auf alle Fälle sind zwei Gläser heruntergefallen, eins davon mit Sand gefüllt. Der Roomba hatte dann seine Dienste aufgenommen und den Sand in einem grösseren Umkreis verteilt und sich dann mit dem Aufsaugen beschäftigt… Ich stelle mir vor, dass es fürchterlich ausgesehen haben muss. Doch beim Dekorieren hatte ich nicht daran gedacht, dass die sieben Gläser auch einem Rütteln standhalten müssten können. So vermute ich, dass kein Coonie der Übeltäter war, sondern schlicht und einfach der Roomba an den Ständer gefahren ist und dieser anschliessend gewackelt hat. Für mich ist es anders nicht erklärbar, da nur zwei Gläser zerbrochen waren… Doch so oder so, der Roomba hatte sich bis zur Selbstaufgabe beschäftigt. Kleine Sachen schafft er bravourös, doch grosse Sachen sind nicht sein Ding.

Ein anderes Mal muss er sich mit Hingabe dem Aufsaugen von Kotze gewidmet haben. Ehrlich, unsere Coonies erbrechen im Moment nur noch wenig, wenn dann nach dem Abendessen oder ausnahmsweise mal in der Nacht. Natürlich sieht das anders aus, wenn wir frisches Katzengras kaufen. Dann könnte man meinen, dass wir Kühe auf Samtpfoten hätten, so viel Gras fressen unsere Coonies dann. Natürlich wird dann anschliessend auch erbrochen. Doch kaum ist das Gras ein paar Tage alt, wird es nur noch bei Bedarf gefressen und es liegt selten ein Pfützchen herum. Dementsprechend war diese Situation bislang einmalig, doch der Boden sah schrecklich aus. Sternförmig führten überall Spuren vom Erbrochenen weg. Auch sonst gab es ziemlich viele Spuren in der ganzen Wohnung verteilt. Ja, das dauerte, bis wir diesen Schaden wieder behoben hatten und alle Spuren weggewischt waren. Das sind dann diese Momente, die Geschichte schreiben…

Ansonsten ist der Roomba unser zuverlässigste Mitbewohner und Mitarbeiter. Ohne ihn sähe unsere Wohnung ganz anders aus. Denn im Moment haben wir mindestens drei Coonies, die unglaublich Haare lassen. Lizzy wird oft angegriffen und ist das „Poulet“ der Familie. Warum weiss keiner so genau, aber sie ist ein beliebtes Opfer, da sie auch ständig in die Opferrolle fällt. Kaum berührt man sie, wirft sie sich abwehrend hin, faucht und hält zur weiteren Abwehr eine Pfote hoch. Chico liebt es, sie zu stupfen und springt dann natürlich auch auf sie. Das andere Verhalten ist sofort wegspringen. Das hingegen liebt Zinka, weil sie dann Lizzy sofort verfolgt, bis diese sich wieder irgendwo hinwirft. Einzig bei Henry wehrt sie sich. Doch auch Henry liebt es, sie zu „stupfen“. Doch er „stupft“ auch Chico und so haben wir zwei starke Kämpfer… „Stupfen“ heisst, es hat anschliessend ein Büschel Haar herumliegen, kämpfen heisst, dass danach so viele Haarbüschel herumliegen, dass man einen Teppich herstellen könnte.

Am Sonntag hatten wir dann eine aussergewöhnliche Situation: Chico war müde. Er verzog sich sogar zum Schlafen, was aussergewöhnlich ist! Warum? Wenn wir es wüssten, würden wir es wiederholen… Ein müder Chico ist zwar „langweilig“, aber auch entspannt. Er musste in der Nacht bei den Buben schlafen. Ob das der Grund war? Warum er dort schlafen musste? Mmmhh…

Irgendwann hat es sich bei ihm und mir „eingeschlichen“, dass er abends noch kurz ins Schlafzimmer durfte und ich mit ihm kuschelte. Dann entwickelte es sich so, dass er nicht nur auf Glück ins Schlafzimmer wollte, sondern um jeden Preis. Das wurde immer intensiver, dass er jeden Moment abpasste, alles versuchte, unsere Füsse zu umgehen, nur damit er aufs Bett liegen konnte. Dann miaute er mich an; so quasi, kommst du endlich? In dieser Zeit hatte ich ihm versucht beizubringen, dass er die Streichelzeit auch ganz ruhig geniessen kann. Er durfte auf meine Brust liegen und ich streichelte ihn. Mit der Zeit wurde er auch tatsächlich ruhiger und konnte während dem Kuscheln liegen bleiben – statt ständig in Bewegung zu sein.

Mit der Zeit reichte es ihm nicht mehr, dass er am Abend zu uns durfte, sondern er wollte immer zu uns, wenn wir im Schlafzimmer waren. Das bedeutete, dass er zu jeder Nachtzeit an der Türe kratzte. Leider wurde ich davon jeweils wach. Letzte Woche wurde ich mit der Zeit immer müde. In der Nacht geweckt zu werden, keine Nacht mehr durchzuschlafen, ist schlimmer als Folter – es ist Folter. Also brachten wir Chico in die Situation, dass er nicht mehr kratzen konnte – und so schlief er bei den Buben. Dort stellte er allerdings den nächsten „Ärger“ an: er kackte so geschickt, dass sein Hinterteil dreckig war und seine Pfoten beim Vergraben den Rest abbekamen. Das Zimmer stank fürchterlich und sah auch versch… aus. Naja, wenigstens nur das Zimmer.

Ehrlich, das Katzenklo bei den Buben ist das grösste Klo, das man auf dem Markt bekommen kann. Es ist wirklich sehr gross. Doch unsere Buben nutzen es nur in dringenden Ausnahmefällen. Normalerweise verklemmen sie ihr Geschäft, bis wir nach Hause kommen und sie auf das „offene“ Klo gehen können. Mein Liebster nimmt dann Amur und Missou je einzeln aus dem Zimmer, geht mit ihnen aufs Klo, spricht ihnen gut zu und dann kommen sie zurück. Wir ziehen ihnen die Windeln an und dann dürfen sie frei herumlaufen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ihr erster Gang sonst mit den Windeln aufs Klo wäre und mit diesem Vorgehen bleiben die Windeln länger trocken… Win-Win für alle ;-)

Papagei
17.10.2016 11:13:11

Im Moment haben wir es alle zusammen sehr friedlich und verhältnismässig ruhig. Natürlich nicht so ruhig, wie wenn wir keine Jungtiere hätten. Denn ist es bei uns zu ruhig und es läuft gerade nichts, dann bringt Chico garantiert etwas zum Laufen. Er ist unser grosse Lausbube und Anstifter. Natürlich geht nicht alles auf seine „Kappe“, aber dabei ist er mit Garantie immer. Unser Chico…

Dieser junge Mann hatte in den letzten Tagen öfters ein dreckiges Hinterteil. Den Bock abgeschossen hat er am Sonntagmorgen. Da er am Samstagmorgen zu früh an der Türe gekratzt hatte, musste er anschliessend ins Bubenzimmer. Dementsprechend liessen wir ihn in der darauffolgenden Nacht schon abends ins Bubenzimmern, in der Hoffnung, dass wir ausschlafen können. Doch am nächsten Morgen traf uns der Schlag, als wir ins Bubenzimmer kamen. Gefühlt alles war „verschissen“. Chicolino hatte nicht nur Resten am Hinterteil, sondern sich auch noch seine Pfoten vollgekleckert. Oh Katze! Bis er wieder sauber war… aber einen muffigen Gestank trug er noch den ganzen Tag mit sich herum.

Kurzerhand nahm ich den jungen Mann abends mit unter die Dusche. Der Kleine hatte gar keine Freude und kratzte immer mal wieder an der Türe, aber ansonsten gab er keine Laute von sich und redete auch nicht mit mir. Neuerdings gibt er ab und zu tiefe Miaus von sich, die sich eher nach Miooouuu anhören. Am nächsten Morgen war Chico DER Flauschikönig und schon wieder voller überschüssiger Energien…

Überhaupt ist Chico unglaublich. Als wir letzthin auswärts essen waren, war mein Fleisch an einem Ort durchzogen, was ich nicht ass. Ich konnte gerade im letzten Moment noch meinen Reflex unterbinden, Chico zu rufen und die Hand unter den Tisch zu halten – was ich Tags davor und Tags danach tat. Wenn Chico mich hört seinen Namen zu rufen, düst er sofort zu mir. Natürlich ist er meistens enttäuscht, wenn es nur ein „Bisschen“ gibt. Aber dieser Kater ist unglaublich! Er frisst fast alles und kommt immer angerannt…

…dafür gab es danach noch (laktosefreien) Rahm für alle – die wollten.

Weniger gefiel mir allerdings etwas anderes: Mitte letzter Woche kam ich endlich dazu, alles wieder „neu“ zu dekorieren und aufzustellen. Das hatte ich schon lange geplant, braucht aber immer etwas Zeit. Alles begann mit einer Auslegeordnung in der Ankleide. Wenn man (Katze) sich da mitten in alle Sachen legen kann, ist das natürlich schon ein Paradies, weil es da raschelt, knistert, knackt und immer noch etwas für die Pfoten hat... Der Nachteil dabei ist, desto mehr Pfoten im Spiel sind, desto schwieriger wird die Gestaltung – doch meinen Flauschis ist das ziemlich egal. Dementsprechend weiss ich natürlich jetzt auch, was nicht auf den Esstisch gelangen wird …

Die Schalen und Gefässe waren pfotensicher verteilt, nun kam die Vorhangstange dran. Alles Dortige ist gerade pfotensicher, aber nicht bei der „Erschaffung“. Sofort platzierte sich Chico auf der obersten Etage beim Kratzbaum am Fenster und erhielt noch aktive Unterstützung von Henry, Beau und Lizzy, die mehr oder weniger nah waren. Es ist erstaunlich, wie hoch die Pfoten gelangen, wenn sie etwas unbedingt wollen. Und es ist schon klar, die ganze Übung muss aus ihrer Sicht nur deswegen gemacht worden sein, damit sie Unterhaltung hatte… Nun ja, wir lassen alle in ihrem Glauben und haben nun Freude an der neuen Dekoration. Am Schluss befestigte ich an den neuen Orchideen zwei Papageien. Sie waren gross genug, um aufzufallen und klein genug, nur ein farblicher „Hingucker“ zu sein – dachte ich.

Zwei Tage später kam ich nichtsahnend ins Bad und vor mir lag ein toter Papagei, umzingelt von Beau, Chico und Henry. Also toter hätte dieser Papagei gar nicht sein können! Er war nicht mehr schön rot, sondern seine Farbe war überall abgebissen und das weisse Styropor kam zum Vorschein. Erstaunlich war, dass der Papagei noch immer Federn hatte. Schnell warf ich den Vogel aus dem Bad und die Meute folgte ihm pfeilgerade hinterher. Jeder, der im Weg lag, wurde überrannt. Doch dass der Papagei noch ersäuft werden müsste, wollte ich um jeden Preis verhindern. Da der Vogel schon tot war, liess ich den Dingen ihren Lauf… Weniger Freude hatte ich, dass eine Orchidee umgestossen war und nun Blüten fehlten. Das hätte nicht sein müssen! Aber ob es wirklich Chico gewesen war? Der „Vogelbesitzer“ erschien mir diesmal eher Beau zu sein…

Jaja, der kleine Beau. Er ist nun mit Abstand der kleinste der drei Buben. Der junge Chico hat schon ein Kilo mehr auf den Rippen! Erstaunlich, wie schnell und gleichmässig Chico gewachsen ist. Mein Liebster ist nun so stolz auf dieses Flauschige Fellhäufchen mit ziemlich viel Flausen (FFF – flausenreiches, flauschiges Fellhäufchen ;-), dass er Chico unbedingt mit an die Ausstellung nehmen will. Wir sind ja gespannt… Auf alle Fälle hat er sein erstes „Bad“ erstaunlich gut be- und überstanden…

Dafür macht uns Beau einfach Kummer. Letztes Wochenende ging es ihm super und er hatte anfangs Woche sogar erstmalig sozusagen keine Tränen im Auge und fast schon eine freie Nase. Umso stärker kam Ende Woche die Erkältung zurück. Hört das den nie auf? Dafür ist dieser kleine Mann umso flauschiger und kuscheliger. Neuerdings kommt er auch zum Streicheln und bleibt, wenn er nicht gehalten wird. Immer diese Freigeister…!

Ende Woche durften dann unsere Fellnasen am Morgen ins Schlafzimmer kommen. Dazu gibt es eine kleine Reihenfolge. Zuerst dürfen Zinka und Zita kommen. Sobald die kleine Meute kommt, verschwinden diese beiden Ladys. Deshalb kuscheln wir vorher mit ihnen – und vielleicht bekomme ich noch eine Massage? Dann öffnen wir die Türe, wobei Chico sicher denkt, dass das nur ihm und seinem Kratzen zu verdanken ist. Der Bursche hat leider Ausdauer!

Chico ist der erste und ist allzu bald auf meiner Brust. Er liebt es gestreichelt zu werden und zu kuscheln, hat allerdings gleichzeitig keine Ruhe und will nicht gehalten werden. Schwierig. Gleichzeitig und abwechslungsweise wollen auch Henry, Beau und v.a. Anka gestreichelt werden. Anka ist unser Plaudertäschchen. Seit sie die Pille nicht mehr bekommt, muss sie ständig reden und alles kommentieren. Gut schläft sie auch viel. Aber gleichzeitig ist sie unglaublich lieb zu allen anderen. Jeder der in ihre Nähe kam, wurde geputzt. Die einen oder anderen lagen dann hingebungsvoll da; v.a. Beau (!), Chico und Zinka. Sie wurden mit einer Inbrunst von Anka geputzt, dass sie nun für immer sauber sein müssen…

Wenig später kam dann der grosse Schock: auch der zweite Papagei lag tot im Badezimmer! Der Vogel war noch ganz, aber wieder war er total verbissen, sodass überall Styropor kam. Der erste Vogel (oder doch schon der zweite?) kam nie mehr hervor. Ich vermute, dass er irgendwo unter einem Möbelstück vergraben wurde. Glücklicherweise wird er nicht zu stinken beginnen… Und da die Vögel schon einmal tot sind, was soll’s, dann haben die Jungs nun halt noch zwei Spielzeuge mehr… Auf alle Fälle werde ich keine Papageien mehr kaufen und bei Schmetterlingen bleiben…

Kuschelzeit
11.10.2016 08:46:43

Wie habe ich diese Woche mit zwei Kuschelkatern genossen. Amur hat wie durch ein Wunder eine Wandlung durchgemacht und ist wieder sehr viel mehr kuscheliger. Sitze ich irgendwo springt er - manchmal ohne Vorankündigung - mit einem eleganten Satz auf meinen Schoss. Natürlich bin ich nicht immer vorbereitet, das stört ihn allerdings nicht, sofern ich mir ganz viel Zeit zum Kuscheln nehme.

Ehrlicherweise ist die Kuschelzeit auch jene Zeit, wo ich Filzkontrolle durchführe. Alle lieben es, wenn sie an ihrem Krägli und Brüstchen gekuschelt werden, sodass ich dann gleichzeitig nach kleinen Knötchen suchen kann. Manchmal bringe ich sie dann beim Streicheln weg, indem ich sie versuche zu "zerreissen" oder weg zu reissen - natürlich sanft... Ja, so verbrachte Amur erstaunlich viel Zeit bei mir und jedes Mal, wenn er so auf meinem Schoss lag, erzählte ich ihm, dass wenn er aufhört herumzupinkeln, dass er dann viel mehr kommen könnte (will ich das wirklich?), aber er v.a. dann auch am Sonntagmorgen ins Bett zum Kuscheln kommen dürfte. Er dürfte dann "frei" herumlaufen... Wer weiss, steter Tropfen höhlt den Stein und vielleicht bin ich irgendwann erfolgreich?

Der kleine, grosse zweite Kuscheler ist Chico. Er muss immer einen Fluchtweg vor Augen haben, dann kann man ihn so richtig knuddeln. Er hat begriffen, dass wenn er abends vor der Schlafzimmertüre steht, dass er dann einen Moment alleine mit mir kuscheln darf. Sofort springt er aufs Bett und wartet. Er ziert sich dann doch noch, aber in der Zwischenzeit kommt er dann auf meine Brust oder liegt auf meinen Bauch und wir können kuscheln - bis er genug hat. Dann legt er sich auf das Bett meines Liebsten und putzt sich. Wenig später kommt mein Liebster, knuddelt den kleinen Mann auch noch und schon ist er hinauspugsiert ;-)

Doch auch Chico frage ich immer wieder, wie lange bleibst du noch ein Junge/Kind? Ich finde, dass Henry und er langsam "reifer" werden dürften. Doch werden Jungs je reifer? Diese Woche hatten wir Rosen auf dem Esstisch und eines Tages standen sie nicht mehr da. Es ist dieses Gefühl. Man kommt in die Wohnung und sucht sofort, was ist hier anders? Dann sah ich es: die Rosen waren weg. Mein Liebster, was hast du mit den Rosen gemacht? Nichts. Nichts? Dann sehe ich das Malheur: auf der Küchenkombination liegt Papier zum Trocknen und in der Spensa steht die kaputte Vase mit den Rosen drinnen. Netterweise muss Bea das Malheur schon ziemlich beseitigt haben. Natürlich weiss ich nicht, wer es war, aber ich bin trotzdem traurig. Meine Vermutung steht, dass Chico mitschuldig sein könnte... Nun ja, so bekommen die Rosen eine frische Vase und werden nun bei unserer Abwesenheit auf die Küchenkombination gestellt.

Ein anders Mal war Chico mit grösster Wahrscheinlichkeit unschuldig: jemand musste tagsüber seine Haare erbrochen haben und anschliessend hat der Roomba seinen Dienst aufgenommen. Ja, das war der Moment, wo wir nach Hause gekommen sind und zuerst mal geputzt haben. Es hatte überall unappetitliche Striemen.

Beau hingegen hat es dieses Wochenende Chico gezeigt. Vorher griff Chico Beau immer wieder an und Beau lief einfach davon. Doch jetzt geht es Beau wieder besser - und nun greift Beau Chico an! Hinterrücks kommt dieses rote Füchslein und schleicht sich an. Dann: Aaaaaaangriff! Chico ist überrascht und nun wird gekämpft. Eigentlich ist es erstaunlich, dass Beau das macht, wo doch Chico ihm körperlich, aber vermutlich auch von der Stärke überlegen ist. Beau wird allerdings das schlauere Kerlchen sein...

Zita hingegen hasst es, wenn Beau oder Amur in der Nähe sind. Dann faucht sie, schlägt den Jungs ihren Mundgeruch entgegen und hält sie auf Abstand. Ob sie das ihrer Mutter abgesehen hat? Amur ist bei den Damen gar nicht gerne gesehen. Aber Beau hat Zita auch schon manches Mal geplagt und somit ist es kein Wunder, dass Zita ihn von Beginn weg auf Distanz hält. Also haben wir im Moment drei Gruppen - die Jungs mit den Windeln, die Babyjungs und die Mädchen mit Nestor.

Zita steht jeden Abend irgendwann vor der Schlafzimmertüre und wünscht und erhofft sich, bei uns schlafen zu dürfen. Manchmal klappt das, manchmal passt das Timing nicht, vom Zeitpunkt, wo sie bettelt und dem Zeitpunkt, wo wir wirklich schlafen gehen - dann ist sie plötzlich nirgendwo mehr. Aber letzte Woche hat sie meinen Bonus verspielt. Sie hat mich nachts um 3 Uhr geweckt. Sie stand auf meinen Bauch, als ich gerade keine Tiefschlafphase hatte. Normalerweise wäre ich nicht erwacht, aber da sie auf meinen Bauch stand, ...

Am Donnerstag schafften wir es das erste Mal seit unglaublich langer Zeit um 22 Uhr im Bett zu sein. Wir nahmen uns die Zeit zum Lesen und liessen unsere Coonies zu uns. Anfangs wollten sie gekuschelt werden und später lagen sie alle irgendwo um uns verstreut. Irgendwann schlief mein Liebster ein und bald danach döste auch ich ein. Doch 1-2 Stunden später erwachte ich doch wieder und motivierte alle, für Cosma-Leckerlis in die Küche zu kommen. Anschliessend schlief auch ich schnell wieder ein... Katzenfrei...

An einem anderen Tag sah ich, dass etwas im Büro von meinem Liebsten auf dem Boden lag. Dann rief ich meinem Liebsten: Duuuu, Schaaatz, zügelst du? Deine Katzlis packen dir schon einen Plastiksack... Der halbe, untere Kastenteil war ausgeräumt und lag nun halb im und halb vor dem Kasten. Gini kann ja bekanntlich die Kastentüre öffnen. Vermutlich war sie später herausgekommen und hat etwas herausgeschlüpft. Anschliessend schloss sich die Türe nicht mehr und alle konnten ein- und ausgehen. Dabei wird vermutlich immer mehr herausgezogen worden sein... Naja, zum Ausziehen hätte es nicht gereicht...

Langweiliger Chico
03.10.2016 12:13:54

Schon ist wieder eine Woche vergangen und wir stecken schon wieder mitten im Arbeitsleben. Wie sich doch die Welt schnell dreht und wie doch schnell wieder alles seinen gewohnten Lauf nimmt. Das ist beeindruckend und beängstigend zugleich.

Kaum waren wir zuhause, haben wir die Truppe gleich entfilzt. Jeder hatte irgendwo grössere oder kleinere, verfilzte Fellstellen. Die meisten Verfilzungen hatten die "Kleinen" an ihren Bäuchen - ausser Chico. Letzterer hat noch immer ein samtweiches Fell. So kam unsere neue Schärmaschine für Hunde und Katzen zum Einsatz und siehe da, sie ist tatsächlich stärker, als der Menschenhaar-Schneider. Die grossen Stellen nahm sie mit Leichtigkeit und für die enganliegenden Stellen benutzen wir doch auch noch die Schere. So oder so war es ein Akt in mehreren Etappen. Die ersten beiden Etappen waren gleich das erste Wochenende und die nächsten Etappen folgten, wann immer wir etwas spürten. Einzig Beau kam erst am darauffolgenden Samstag nochmals dran.

Eigentlich dachten wir, wenn Beau mal so richtig viel Aufmerksamkeit von Ümi bekommt, wäre der kleine Mann nachher von seinem Schnupfen geheilt. Doch dem war - natürlich und leider - nicht so. Irgendwie scheint er aktuell allerdings wieder etwas mehr verschnupft. Dazu kommt, dass er langes Halten hasst. Das ist ihm doch zu viel Nähe, dann regt er sich auf und wir müssen auf seine Atmung sehen. Doch Beau war dermassen an seinem Bauch und seinem Hinterteil verfilzt, dass er irgendwann einfach herhalten musste. Gestern war es soweit. Wir konnten direkt zusehen, wie sich die Hautfalten wieder lösten und entspannten. Komisch, dass Beau überhaupt nicht herhalten wollte, wo es ihm doch garantiert nun viel besser gehen muss. Mein Liebster meinte anschliessen, dass Beau "eingeschnappt" wäre. Er sieht nun in seinem hinteren Drittel ziemlich nackig aus...

In der Zwischenzeit haben alle wieder schön fallendes Haar. Doch das kann sich im Moment schnell ändern, wenn sich einer mit einer Stelle allzu sehr abmüht, beginnt sich das Haar zu verzwirbeln und schon haben wir eine beginnende, verfilzende Stelle. Glücklicherweise sind die Bäuchlein von Gini und Amur noch mit kurzen Haaren bedeckt, sodass es nicht zum Verfilzen reicht und auch der Entfilzungsspray tut sein Übriges.

Mit der Bürst- und Entfilzungsaktion vom Samstag, kam auch die Gewichtskontrolle. Chico ist mit seinen knapp 9 Monaten wirklich schon der grösste und schwerste von den vier Jungtieren. Unglaublich! Die "Kleinen" nehmen moderat weiter zu und die Grossen haben ihr Gewicht mehr oder weniger behalten. Also alles im normalen Rahmen. Doch da jeder zum Vergnügen kam, beschlossen wir, dass jeder ein Sternchen bekommt, der keine verfilzten Stellen hat. Nur Missou hat es auf diese Rangliste geschafft. Sein Fell ist (und bleibt hoffentlich) noch immer flauschig weich. Klar ist der Schwanz seiner Potenz entsprechend ziemlich fettig und ist kritisch für erste Knöpfe, doch noch schaffen wir es, dass er filzfrei ist!

Auch die Pinkelei haben wir glücklicherweise weitgehend im Griff. Es gibt noch eine Stelle, die leiden muss, egal was für ein Kissen da liegt. Aus irgendeinem Grund wird da protestiert? Glücklicherweise riecht man allerdings nichts mehr. Doch um das zu erreichen, waren wir die ganze Woche jeden Abend noch dran. Am Samstag und Montag liefen die Waschmaschinen noch synchron, am Dienstag ging es dann auch für meinen Liebsten wieder zur Arbeit. Im Katzenzimmer hatten wir einfach die Türe verschlossen, doch in mehreren Etappen packten wir dieses Zimmer abends an und zu guter Letzt kam noch das Sofa im Wohnzimmer. Mit dem Dampfreinigungsgerät konnte nun auch dieses wieder lupenrein riechend und strahlend rot hergestellt werden. Ich bin noch heute glücklich, dass wir uns für Alcantara entschieden haben...

Solange wir beschäftigt waren, war auch Chico beschäftigt. Doch wehe, wir unterhielten ihn nicht mehr, dann wurde ihm langweilig und er stellte selbst etwas an. Wenn ich etwas machte, hatte ich ständig irgendwo seine Pfoten dazwischen, wenn nicht bei mir, dann bei meinem Liebsten. Er war eine unglaublich lästige, langweilige Katze! Also nahm ich den jungen Mann mit auf den Balkon, wo er mir helfen konnte, die Töpfe wintertauglich herzurichten. Zuerst freute sich Chico und er beschnupperte alles ausführlich, doch dann wurde es ihm wieder langweilig und seine Pfoten waren wieder überall da, wo sie nicht sein sollten. Doch ich liess ihn gewähren, solange er nicht die Wasserstandsanzeiger von den Balkonkistchen anknabberte. Aber es wurde ihm wieder langweilig und er wäre lieber wieder hineingegangen. Nichts da, jetzt kannst Du mit mir aufräumen... Nach einer langen Zeit durfte er dann doch wieder hinein und bald darauf lag Chico sehr tief schlafend im Zelt. Mein Liebster fragte schon erstaunt nach, was ich denn mit Chico angestellt hätte... Nach dem Balkon kam die Spensa zum Aufräumen dran. Kaum war ich mitten in Aktion, war Chico wieder erwacht und mischte mit seinen Pfoten mit. Leider, leider braucht Chico sehr wenig Schlaf (wie sein Mami) und dann hat er lange Zeit keinen Kumpan zum Spielen. Dann muss er sich selbst beschäftigen, was ihn vermutlich furchtbar langweilt...

Zinka ist unglaublich selig, dass ich zurück bin. Anfangs Woche liess sie mich keinen Augenblick aus den Augen. Nicht dass sie neben mir lag, aber sie lag immer irgendwo so, dass sie mich sehen konnte. Wehe ich ging in einen Raum, wo ich die Türe hinter mir schloss. Dann wartete sie anschliessend vor der Türe, bis ich wieder herauskam. Seit Montag darf sie mich am Morgen auch wieder wecken. Wenn mein Liebster aufsteht, darf sie zu mir kommen. Diese fünf Minuten, die ganz ihr gehören und sie mich ganz für sich hat, sind für sie das Schönste - so wirkt es zumindest. Doch Mitte Woche wurde dieses Erlebnis arg gestört, weil...

Auch Zita wollte eine kleine Prinzessin sein und durfte ab und an bei uns übernachten. Wenn sie dann bei uns schläft, steht sie morgens eigentlich immer mit meinem Liebsten auf und beide verlassen das Schlafzimmer. Nicht so an besagtem Tag, als Zita noch im Schlafzimmer war und niemand an sie gedacht hatte. Da lag nun Zinka auf meiner Brust und plötzlich erschrak sie zutiefst über ein Geräusch. Sie machte einen Satz, fiel oder sprang dabei irgendwie vom Bett hinunter und landete vermutlich noch halbwegs auf der Lotusmatte, die zig kleine Nadelspitzen hat. Perfekt mieses Timing! Auch ich erschrak gewaltig, war ich doch noch am Dösen und hatte Zinka eher meditativ gestreichelt. Aber jetzt war ich auf einem Schlag wach. Was wirklich passiert war, begriff ich allerdings nicht, zumal nun alles ruhig war. Erst später sah ich, dass nebst Zinka auch Zita da war und vermutete, dass Zinka durch eine Aktion von Zita erschrocken war. Wir brauchten anschliessend sicher 2-3 Tage, bis Zinka wieder entspannt auf meine Brust kam. Noch heute schaut sie sich zuerst ein paar Mal mehr um...

Anfangs letzter Woche haben wir dann Ümi gefragt, ob sie uns etwas zu ihren Ferienwochen schreiben würde. Jede Ausrede war recht, aber jene, dass der PC streikte, war am hartnäckigsten, weil schlussendlich auch wahr ;-). Zu unserem ganz grossen Erstaunen kam dann nach Mitte Woche ein Brieflein mit der Post überbracht und zu unserer sehr grossen Freude kamen drei Blatt Papier mit den Erlebnissen. Im Nachhinein etwas zu den vergangenen drei Wochen zu schreiben, ist natürlich immer schwierig. Umso mehr freuten wir uns über die Zeilen: lieben Dank Ümi! Aber auch so oder so: wir sind Ümi und Butz RIESIG dankbar, dass sie auf unsere Katzenschar aufgepasst haben. Das war garantiert eine Mammutaufgabe, die es nicht zu unterschätzen gilt... Gelle Ümi ;-) Hinzu kommt, dass es nicht ganz so einfach mit Chico ist und er und v.a. seine Pfoten gehörig "Arbeit" geben... Ich habe ihn am Sonntagabend mit Spielen müde gemacht; ich hoffe, das hält ein paar Stunden... ;-) Ah und alle durften am Sonntagmorgen mit uns im Bett kuscheln, dabei habe ich mich besonders intensiv mit Chico beschäftigt und ihn auch müde und hoffentlich zufrieden gemacht... ;-)

5 Elemente gesamt

Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt