AnNa's Welt
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PanikHilfe!
26.11.2016 21:57:41

Gerade durften wir alle in jeder Beziehung eine unglaublich intensive Woche erleben. Der Abschied von Henry und Lizzy fiel uns natürlich schwer. Doch Chico tat sich am meisten schwer und vermisste seinen Spielkumpanen sehr. So musste Beau in die Bresche springen. Allerdings ganz ehrlich, die Grossen sahen mit dem Auszug von den zwei Oberkuschelern IHRE Chance kommen. Montag und Dienstag konnten wir uns kaum "retten", vor so viel Kuschelzeit. Sogar Nestor beanspruchte sehr viel Zeit für sich und wollte mehrfach ausführlich gekuschelt werden. Immer waren sie irgendwo in der Nähe und liessen uns auch kaum aus den Augen. Natürlich haben wir unsere Vierbeiner sehr genossen...

...noch erstaunlich war allerdings der Zustand unserer Wohnung am Montagabend; einwandfrei! Endlich fehlten die vielen Haarbüschel, die es in letzter Zeit so oft gab. Alle waren lieb und fast würde ich sagen zahm. Wir waren von dieser Veränderung wirklich beeindruckt. Wir sind in die Situation mit unseren wachsenden Coonies und Coonie-Familie hineingewachsen und die plötzliche Veränderung hat uns gezeigt, wie es vorher war. Sogar Amur war besonders kuschelig geworden. Irgendwann in den letzten 3-4 Wochen war sein Status bei mir von "sicher für immer" zu plötzlich "vielleicht doch nicht" mutiert. Der Grund liegt darin, dass er trotz seiner Kastration nicht mit dem Herumpinkeln aufhört. Die Augen hat mir Frodo geöffnet. Auch er hatte nach der Kastration nicht mit dem Pinkeln aufgehört, doch kaum war er ausgezogen, hörte diese Macke sofort auf. Ich überlegte mir, dass das mit Amur wohl auch so sein wird. Nun stehe ich vor den Gedanken, sollen wir unseren Kuschelkater behalten und dafür darf er ausschliesslich mit Katerhöschen in der Wohnung herumlaufen oder soll er an einen Platz ausziehen dürfen, wo er dafür mit dem Herumpinkeln aufhören wird? Noch gibt es keine Antwort zu diesen Gedanken, aber er muss meine Gedanken gespürt haben. Denn plötzlich bekomme ich von ihm regelrechte "Kuschel-Attacken" :-) Letzthin an einem freien Tag kam er mindestens fünf Mal und sprang auf meinen Schoss, platzierte sich, schnurrte und wollte natürlich ausführlich und lange kuscheln... Natürlich mit Katerhosen! Aber meinen grossen Kuscheler geniesse sich schon...

Mein grösster Kuscheler hat in der Zwischenzeit von seinem kleinen Bruder Konkurrenz bekommen. Glücklicherweise sehen die zwei sich allerdings nicht als Konkurrenten - was sie sicher auch nicht sind. Nur kuschelt Chico nicht nur gerne, sondern hat einfach auch unglaublich viele Flausen im Kopf. Vom Aussehen her sieht er aus, wie wenn er schon eine ausgewachsene Katze wäre, aber im Kopf ist er ein "Teenie" und probiert alles aus. Ah, aber ein zusätzlich ganz grosser Unterschied besteht schon noch: Chico will am liebsten nur im Schlafzimmer kuscheln... Manchmal durfte er abends noch mit mir ins Schlafzimmer kommen und anschliessend dachte der Lausbube, dass er nun immer an der Türe kratzen müsse, wenn er kuscheln wolle. Dementsprechend quartierten wir ihn dann bei den Buben ein. Da schlief er anfangs direkt vor der Türe und es passte ihm gar nicht. Doch kaum verging etwas Zeit, stand er abends schon vor der Türe parat und wollte schlafen gehen. Dafür darf er jetzt morgens kurz zum Kuscheln ins Schlafzimmer kommen - nachdem Zinka mich wecken durfte und ihre Kuschelportion bekommen hatte. Senioritätsprinzip. Chico ist ein Kater, ihn kann ich sogar mit unter die Bettdecke nehmen, aber am liebsten liegt er auf der Brust - wie sein grosser Bruder und sein Mami. Jaja, unsere vierbeinige Familie mit unseren Ritualen...

Jemand anderes machte uns allerdings ganz grosse Sorgen. Es ist nun passiert und Gini war anfangs Woche rollig geworden. Sie tat alles, um die Aufmerksamkeit von den Jungs zu bekommen. Zuerst hat sie eigentlich nur Amur "angemacht". Der schaute sie dann extrem fragend an. Was sie nun wieder von ihm wollte? Jetzt war er doch die ganzen letzten Wochen und Monaten so an ihr interessiert gewesen und jedes Mal, wenn er ihr zu nahe gekommen war, hat Gini Amur angefaucht, gekratzt oder geschrieen. Und nun plötzlich himmelte sie ihn an? Er verstand die Welt überhaupt nicht mehr, war nun aber über sie hinweg und KEIN bisschen mehr an ihr interessiert. Er konnte überhaupt nicht verstehen, was das plötzliche Interesse an ihm sollte. Er sah echt wie ein kleiner, fragender Bube aus. Süss und unschuldig. Er hat uns anfangs Woche ein paar Lacher gebracht, weil er so unverständnisvoll dreinsah.

Wirklich Sorgen machten wir uns über Missou. Er zeigte absolut keinerlei Interesse an Gini. Er fand es zwar spannend, dass Gini plötzlich doch irgendwie Interesse an ihm hatte. Bislang hatte sie ihn noch nie wirklich zur Kenntnis genommen oder weiter beachtet und plötzlich war sie interessiert? Interessant. Was tat er? Er blieb liegen und beobachtete. Hallo Kater? Nun gut, so dachten wir, wir müssten hier wohl etwas auf die Sprünge helfen. Wir platzierten die Zwei separat und beobachteten. Nichts. Absolut nichts! Also Plan B; "schmackhaft" machen. Wir platzierten Missou zig Male auf Gini. Nichts. Wir strichen Gini über den Schwanzansatz, sodass sie den Schwanz aufstellte und Missou "riechen" konnte. Nichts. Wir liessen Gini über Nacht bei ihm. Nichts. Einfach nichts; nixer als nichts. Wir waren schon am Kapitulieren und dachten darüber nach, dass wir für die nächste rollig Phase eine Lösung finden mussten...

Dann kamen wir am Mittwoch sehr spät nach Hause und liessen die Jungs heraus. Kaum war Missou im Wohnzimmer und sah Gini, schien er sich regelrecht auf Gini zu stürzen und es passierte alles, wie es sein sollte. Seither können die Zwei nicht genug voneinander bekommen, was uns auch wieder irritiert. Nun ja, Hauptsache, sie haben ihre Freuden. Sie sind so intensiv miteinander beschäftigt, dass wir temporär fast zwei Katzen weniger haben. Doch wehe Gini ist alleine in der Wohnung unterwegs, dann will sie Aufmerksamkeit. Ganz viel Aufmerksamkeit! Sie will knuddeln, kuscheln und Streicheleinheiten. Nur manchmal bremst sie Nestor dann aus und teilt seine gefürchteten Pfotenschläge aus - mit Vorliebe bei Gini. Manchmal scheint es so, wie wenn er sie "zur Räson" bringen muss - und bringt. Ja und jetzt warten wir ab, was die nächsten zwei Monate bringen...

Noch jemand sucht im Moment auffällig viel unsere (oder doch meine???) Nähe: Anka. Bei ihr gibt es aktuell etwa zwei "Modi": Schlafen oder kuscheln. Wenn sie letzteres nicht bekommt, spricht sie intensiv mit uns. Glücklicherweise ist sie oft auch glücklich, wenn sie um mich herum schlafen kann. Ja und weil die "Kleinen" fehlen, hat sie nun begonnen, auch andere von ihren "Putzleistungen" profitieren zu lassen. Neuerdings wäscht sie noch oft Zinka. Die findet das eine Weile ganz spannend und meist urplötzlich ist es ihr dann zu viel Nähe und Anka bekommt einen Pfotenschlag. Wie undankbar! Schon fast menschliche Züge; schliesslich hat Zinka sie nicht um Hilfe gebeten. Jaja, unsere Zinka-Familie... das sind wirklich echte Charakter-Katzen. Nichts für schwache Menschen ;-)

Zita hingegen war immer das liebe, kleine Kätzlein. Wenn man sie beschreiben hätte müssen, wären lieb und zart immer die ersten Worte gewesen. Neuerdings zeigt sie unseren Vierbeinern allerdings ihre zickige Seite. Wir kannten diese Seite nur schwach; sie hat sie ab und zu gezeigt, wenn es um die Kindererziehung ging. Doch jetzt grenzt sie sich ab oder besser, sie schafft sich ihren eigenen Freiraum und dafür braucht sie erst gar keine Männer. Alle die grösser sind als sie, dürfen ihr im Moment nicht so nahe kommen. Da sie die Kleinste ist, ist somit nur Gini knapp in ihrem Kreis willkommen. Wahrscheinlich hat sie dieses Verhalten allerdings auch von ihrem Mami. Seit Gini mit dem Zicken aufgehört hat, hat es Zita übernommen... Jaja, unser Mädels! Manchmal wirkt es allerdings auch, wie wenn sie die Wachhundkatze von meinem Liebsten wäre und niemand sonst in seine Nähe darf... Hilfe! Eine Aufpasserkatze?

Das beste Erlebnis dieser Woche passierte uns allerdings schon am Sonntagabend. Ich wollte endlich den neuen Chip-Napf in Betrieb nehmen, damit Anka wenigstens im Falle aller Fälle die reichhaltigen Baby-Kräckers essen kann. Ich probierte die Knöpfe aus und so drückte ich auch den Knopf "+1 Katze" und währenddessen lief Chico vorbei. Nichts weiter gedacht, programmierten wir anschliessend den Zugang für Anka. Sie hatte leider ziemlich Angst vor diesem öffnenden Türchen. Chico kennt dieses Türchen, dass sich dank eines Sensors beim Näherkommen öffnet. Die Buben haben diesen Napf für das Nassfutter. Doch der Napf für Anka hat zwar dasselbe System mit dem Türchen, öffnet aber dank des Chips nur für programmierte Katzen. Wir konnten löschen, neu programmieren, Chico hatte Zugang zum Napf. Schlussendlich gaben wir auf und so hatten nun zwei Katzen zu dem Napf Zugang. Einer, der überhaupt nicht sollte und sich sofort ans Fressen machte und eine, die unbedingt sollte und dieses Futter nicht gerne hat. Wie verkehrt doch diese Welt ist...

Einiges später an diesem Abend erzählte mir dann mein Liebster, was sich soeben zugetragen hatte. Nestor muss das Babyfutter gerochen haben und wollte unbedingt von dem Baby-Trockenfutter fressen. Scheinbar war er schon ganz hässig, weil sich das Törchen nicht öffnete. Da kam es, das Anka sich zu ihm gesellte und sich das Törchen tatsächlich öffnete. Absicht? Anka? Ich hoffe also wirklich auf Zufall! Auf alle Fälle begann Nestor sofort die kleinen Körchen zu essen und da Anka sofort wieder davon marschierte, wollte das Törchen auch wieder schliessen. Doch Nestor hielt weiterhin seinen Kopf so tief, dass das Törchen nur an seine Nase putschte, wieder aufging, wieder schliessen wollte, wieder an seine Nase putsche, wieder aufging, wieder schliessen wollte... Nestor gab nicht auf und frass und frass, bis er vermutlich aus Versehen hochsah, zack, war das Törchen geschlossen... Es war köstlich, diese Situation zu beobachten. Doch seither scheint Nestor nicht mehr so viel Glück gehabt zu haben...

Ja und am Mittwoch zogen Beau und Chico aus. Chico durfte zu seinem Papi in die Ferien, wo er nun einen fast 24-Stunden-Service geniesst. Wir dachten, dass ihm dann der Abschied und die Veränderung einfacher fallen würden. Vielleicht ist es aber auch eine Chance, dass er ein paar Flausen dalässt? Auf alle Fälle durfte Beau zu einer Pensionären-Katze, zwei ganz unterschiedlichen Brüdern (kuschelig vs. Möchte-/Ist-gerne-Chef? Langhaarig vs. kurzhaarig? Grau zu grau?) und der hübschen, braunhaarigen Labrador-Hündin Gina ausziehen - und natürlich zu den lieben Dosenöffnern, wo sich Beau auch verliebt hatte; muss wohl an den roten Haaren liegen. Auf alle Fälle war Beau ja sowas von wenig scheu und ängstlich - v.a. Im Verhältnis zu Henry. Das einzige, was ihm arg zu denken gab, war Gina. Sie hatte grosse Freude über den Besuch und ich dachte, sie hätte Freude über Beau und Beau irritierte wohl die Grösse und die Freude. Aber er war unglaublich interessiert - nur zu nahe ging noch gar nicht. Die anderen Katzen waren für ihn nicht halb so spannend wie Gina. Die Annäherung und überhaupt Beau's Verhalten zu beobachten, war wirklich sehr spannend. So wurde es dann eben am Mittwochabend auch spät. Und ja, in der Zwischenzeit haben wir schon Fotos bekommen, wo Beau und Gini sich nahe sind und haben auch schon vernommen, dass Beau die erste Nacht auf dem Bauch von seiner Dosenöffnerin geschlafen hat. Jetzt hoffen wir, dass beide wie Murmeltiere geschlafen haben...

Anka und Schwanger?
21.11.2016 10:52:29

Schwanger oder nicht? So spannend hat es noch kein Mädchen mit uns gemacht! Wir sehen partout nicht, dass Anka mit 100% Sicherheit schwanger ist. Einfach nicht! Es sind Anzeichen da, aber sichere? Eigentlich müssten die Zitzen sich nach 7 - 10 Tagen entwickeln und die Haare rundherum ausfallen. Das wäre das eindeutigste Anzeichen. Alle anderen Anzeichen wären zur Bestätigung. Nun zeigt Anka "alle anderen Anzeichen" und wir sind einfach nicht zu 100% sicher, aber vermutlich zu 70-80%. Anka liegt da, wie wenn sie schon einen riesen Bauch hätte. Sie ist unglaublich kuschelig und liebt es, bei mir oder in meiner Nähe zu schlafen. Sie schläft sehr viel und hat jetzt total ihren eigenen Kopf. Wenn sie etwas nicht will, macht sie es einfach nicht. Und im Moment will sie abends nicht mehr mit uns spielen kommen und braucht eine Extra-Einladung. Witzigerweise fallen bei ihr die Haare weniger an den Zitzen heraus, sondern bei ihren Genitalien. Ja, bei ihr ist einfach alles anders...

Auch Zinka scheint im Moment Mami werden zu wollen. Sie verhält sich, als wäre sie ebenfalls schwanger. Streckt uns oft ihr Bäuchlein entgegen und lässt uns dieses knuddeln - das hat sie sonst nicht gerne. Spannend, dass sie Anka gleich "unterstützt".

Nochmals ganz anders ist es bei Gini: nachdem sie unabsichtlich die Pille nochmals gefressen hatte, ist sie nun rollig. Das hat sich bereits angekündigt, indem sie vermehrt zu mir kam. Ich freue mich, wenn sie mich an der Türe jeweils mit den anderen begrüsst. Doch wenn sie bleibt und um meine Beine flattiert, dann frage ich sofort, Gini, was willst du von mir? Das kommt nämlich immer nur dann vor, wenn sie etwas von mir will... Das sagte ich meinem Liebsten und sagte auch, dass sie nun rollig wird. Und siehe da, ja sie wollte etwas von mir - am nächsten Tag. Gini war rollig geworden.

Ausserordentlich erstaunlich war allerdings, dass Missou dies nicht im Vorfeld angezeigt hatte. Er war überhaupt nicht an Gini interessiert. Tags darauf durfte Gini dann alleine zu Missou. Doch auch da zeigte Missou keinerlei Interesse an Gini. Sie konnte sich noch so in Posen werfen, noch so "jammern", sich an ihn "schmiegen", nein, Missou blieb uninteressiert. Kaum waren beide aus dem Zimmer heraus, lief Gini sofort Amur hinterher. Amur schaute uns wie ein kleiner Junge an, völlig fragend. Dass er gerade die Welt nicht versteht, ist mehrfach verständlich. Zum einen lief er vorher ab und zu Gini nach und Gini begann jedes Mal zu fauchen, kämpfen oder je nach dem auch zu weinen. Aber auf alle Fälle handelte sie "gegen" Amur, der immer ganz fasziniert war von ihrem "Verhalten". Doch nun war plötzlich alles anders. Gini WOLLTE etwas von ihm, das er nicht geben kann...

Damit Gini und Missou nochmals Zeit zu zweit hatten, liessen wir Chico in der Wohnung und Amur wollten wir mit ins Schlafzimmer nehmen - natürlich mit Katerhosen. Dass er zuerst geknuddelt werden wollte, war klar. Doch dass er danach überall herumlief und partout nicht zur Ruhe kam, ging gar nicht. Schlaf ist bei uns schliesslich ein wertvolles Gut und schien nun zu kurz zu kommen. Kurzerhand bugsierte mein Liebster unser grosses "Baby" hinaus. Er durfte mit seinen Höschen in der Wohnung sein. Wenig später kratzte Chico...

Nach einer kurzen Nacht wollte Amur morgens unbedingt wieder in "sein" Zimmer. Dieses Zimmer war über Nacht mit einem Teppich aus Katzenhaaren überzogen worden. Hat es funktioniert? Hat Missou Gini gedeckt? Konnte sie doch noch sein Interesse wecken? Nichts ausser den Haaren deutete darauf hin...

Dafür wollte Chico unbedingt zu mir. Morgens darf er kurz mit mir ins Schlafzimmer und dann kuscheln wir eine Runde. Manchmal denke ich, er kann nur entspannt kuscheln, wenn er dort alleine mit mir ist. Dann liegt er auf meiner Brust und will gestreichelt werden. Damit er nicht immer ins Schlafzimmer kommen wollte, kuschle ich manchmal so intensiv mit ihm, nehme ihn unter die Decke, halte ihn ganz fest, etc. aber Chico will immer trotzdem (oder erst recht?) zum Kuscheln ins Schlafzimmer kommen.

Ansonsten dachte ich von Chico, er ist jetzt ein "Armer" und kaum waren wir wieder Zuhause, setzte er sich vor mich hin und sah mit einem Blick an, der sagte "ich bin ein Armer". Da musste ich laut lachen, nahm ihn in meine Arme und kuschelte mit ihm. Du hast ja noch mich... Warum Chico ein Armer sein sollte? Letzte Woche war es passiert. Alles ging ganz schnell. Nachdem Lizzy oft "auf den Grind" bekommen hatte, hatten wir uns entschlossen, doch für sie ein Plätzchen zu suchen. Wenn Zinka "puh" machte, erschrak Lizzy, wenn jemand sich auf sie "stürzte", verhielt sie sich wie "ich bin eine Arme". Sie kämpfte überhaupt nicht und wehrte sich nie - nicht einmal mehr bei Chico. Sie stand überhaupt nicht mehr sich ein. Damit war ihr Lebensweg als angehende Zuchtdame abrupt beendet, denn in dieser Situation wollten wir ihr auch keine Babys zumuten. Wenig später kam ein junges Paar, dass zwei nicht mehr junge Coonies suchten und siehe da, Henry zeigte sich von seiner besten Seite und auch Lizzy flattierte.

So zogen nun Henry und Lizzy zusammen aus. Wir hatten beschlossen, dass sie weiterhin zusammen gehören und sie so auch zusammen platziert. Klar hätte Henry super zu Chico gepasst, doch er hätte mit Garantie ständig Chico's "Seich" ausbaden müssen, weil Henry sich ertappen liess - und Chico selten. So hat nun Henry die Chance, seinen Charakter voll zu entfalten - und wird hoffentlich gut auf Lizzy aufpassen. Auch er hat ab und an mit ihr gestritten, aber er war immer auch lieb mit ihr.

Auf alle Fälle hat sich Lizzy am neuen Ort sofort wohl gefühlt und genoss die viele Aufmerksamkeit. Sie inspizierte alles, blieb doch immer irgendwie in Menschennähe und flattierte immer wieder. Ja, sie ist Frodo's Tochter! Henry passte der Wechsel überhaupt nicht! Er versteckte sich im Bad, weinte und inspizierte eher die hinteren Zimmer. Irgendwann kam er dann doch, aber wenig später verschwand er unter das Sofa. Gut hatten wir uns schon vorher von ihm verabschiedet... Oh ja, wir wünschen Lizzy und Henry wirklich nur das Beste und dass sie sich möglichst schnell alle vier zusammen wohlfühlen.

Ja und so sind nun Henry und Lizzy ausgezogen. Natürlich hinterlassen sie bereits eine Lücke - vor allem morgens. Gleichzeitig füllten aber die anderen diese "Lücke" sogleich wieder aus. Anka geniesst es sehr, dass sie uns morgens wieder alleine für sich hat. Niemand jagt den anderen mehr - hoffentlich haben wir dementsprechend nun bald auch weniger Haarbüschel in der Wohnung fliegen! Aber aus lauter Gewohnheit haben wir abends doch wieder für die gewohnte Anzahl Näpfe hingestellt. Da es Frischfleisch mit Gehacktem gab, war das perfekt, da es dann immer Vierbeiner gibt, die denken, sie bekämen zu wenig...

Ja, Chico, Abschied tut immer weh - und ist gleichzeitig eine Chance für Neues. Seit der Ausstellung ging bei uns der "Nieser" um und langsam hört auch das auf. Ich bin happy, dass im Moment alles wieder "ruhiger" wird... perfekte Erholung, bevor uns Anka hoffentlich beglücken wird.

Scheibenkleister
14.11.2016 14:09:24

Dieses Mal hatten wir eine total langweilige Coonie-Woche. Es passierte nicht wirklich etwas - ausser, dass im Moment jemand ein Problem mit kleinen Blumentöpfen hat. Vermutlich Chico; wie könnte es anders sein. Die kleinen Kakteen im Bubenzimmer gelangen immer mehr in den Fokus, aber auch in die Reichweite von Chico. So lag anfangs Woche am Morgen ein kleiner Kaktus am Boden und der kleine Topf zerbrochen daneben.

Mein Liebster stellte den kleinen Kaktus ohne Untertopf in die Küche, vermutlich mit dem Gedanken, dann mal einen neuen Topf zu holen. Doch zuvor muss ein Coonie verbotenerweise den Kaktus von der Kuchenkombination herunter geholt haben. Dann begann vermutlich das sehr spannende und stachelige Spiel: Kaktus-Hockey. Wer den Kaktus hat, bekommt ihn...

...gefunden hat ihn schliesslich Bea - zusammen mit einer neuen Erd-Verteilung. Anschliessend stellte sie den Kaktus in die Höhe, wo ich ihn Ende Woche fand.

Mitte Woche lag dann der nächste Topf am Boden, wobei dieser glücklicherweise nicht zerbrach. Dafür war die Erde des Topfes sozusagen im ganzen Zimmer verteilt. Noch Tage später kamen Tonkugeln zum Vorschein, die im Topf zuunterst gewesen waren. Die Kaktus-Kerze, die auf der Erde gelegen hatte, war anschliessend perfekt zum Spielen... und so wurde die Verteilung der Erde zielgerichtet und mühelos erreicht.

Neinnein, wir haben eigentlich keine Probleme mit Pflanzen - nur Chico, weil es ihm vermutlich langweilig ist. Solange Chico nachts an der Schlafzimmertüre kratzt, muss er nachts bei den Buben schlafen. Die Vermutung liegt nun nahe, dass es ihm da morgens langweilig wird. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf, dass er "ruhiger" wird. So kam es, dass ich gestern erst kurz vor dem Zubettgehen die intelligenten Futternäpfe mit Leckerli füllte. Unsere Vierbeiner waren dann sogleich beschäftigt und wir gingen dann ins Bett. Damit startete auch ein Versuch, Chico mal wieder in der ganzen Wohnung zu lassen - und er bestand den Test. Ich weiss nun nicht, ob wir beide so müde waren, dass wir ihn nicht kratzen hörten oder ob er wirklich nicht gekratzt hatte. Dazu kam, dass mein Liebster das Licht im Gang vergessen hat abzulöschen, sodass Chico vielleicht gemeint hat, dass wir jederzeit wieder aufstehen würden... So oder so, es hat geklappt.

Was allerdings nicht geklappt hat, ist die Buben den ganzen Tag "sauber" zu behalten. Missou hat es irgendwann "diskret" geschafft auf das Katzenklo zu gehen. Dummerweise machen das Missou wie Amur immer unglaublich diskret, sodass wir nichts mitbekommen - wieso auch werden sich die beiden Jungs denken. Doch wenn wir es bemerken würden, könnten wir den Jungs vorher die Katerhosen abziehen - und die Kacke würde nicht in der Hose dampfen. So kommt es, dass einer von uns Zweibeinern plötzlich denkt, Himmel, hat hier jemand gefurzt? Oder wir gehen zum Katzenklo und suchen etwas, dass es nicht gibt. Und dann plötzlich fällt der Groschen: Missou; warst Du auf dem WC? Doch dann ist es natürlich bei weitem zu spät...

Gestern erklärte sich mein Liebster dafür bereit, den jungen Mann zu duschen, damit er wieder fein duftet. Natürlich wurde diese Aktion von Katzenjammern begleitet, da Missou überhaupt nicht gerne (mit Männern?) duscht. Natürlich bekamen wir das alle mit, da wir zeitgleich die Wohnung lüfteten und wir andern mit im Raum waren. Währenddessen war quasi unser Wellnesstag. Es gab Bürstenmassage, Gewichtskontrolle und eine Teilrasur.

Die Gewichtskontrolle ergab bei allen eine Abnahme. Doch die ist leicht verständlich: Da unsere Jungs und Mädels das Frühstück noch nicht gegessen hatten, gab es zum Abendessen kein neues Gericht. Zum Gluscht hatte es allerdings am Nachmittag Filet und flüssige Snacks gegeben. So praktizierten wir heute: wer ausgegessen hatte, bekommt neues Futter... Eben auch Trockenfutter: dieses wurde bis am Sonntagmittag ratzeputze aufgefressen; bis auf ein Futter, das im Moment nicht hoch im Kurs steht.

Auch die Bürstenmassage war schnell und einfach durchzuführen. Nestor hatte am Hinterteil eine enganliegende Verfilzung, die schwer zum Wegmachen war, Gini eine unter dem Vorderarm und bei Henry hatten sich Härchen verzwirbelt. Ich freue mich sehr, dass die wöchentliche Bürstenaktion wieder Erfolge zeigt und sich die Knoten in Grenzen halten. Gini bekommt nun auch wöchentlich vom Entfilzungsspray eingesprüht, der hoffentlich zusätzlich wirkt. Natürlich hasst sie die Bürstenaktion weiterhin, aber immerhin bin ich anschliessend nicht mehr total verkratzt.

Ein Unglück passierte allerdings noch in dieser Zeit: Lizzy musste scheinbar urplötzlich und dringend aufs WC, dass es natürlich in diesem Zimmer so nicht gab. So beglückte sie uns mit ihrem Schiss vor die Kastenfront. Da bleibt einem wirklich der Atem stecken: einen so riesen Haufen von einer so kleinen Katze und mit einer so penetranten, schrecklichen Gestank. Wie geht das denn???

Wegen der Katzenausstellung hatten wir alle Hinterteile naturbelassen gelassen. Doch diese Woche schienen alle irgendwann mal Durchfall gehabt zu haben und man sah Spuren im Fell. So kam es, dass wir heute einem nach dem anderen ein paar Haare am Hinterteil kürzten. Einzig Beau hat noch immer ein sexy-kurzes Fell, das keine kosmetischen Eingriffe erfordert. Zudem bekam Chico einen etwas kürzeren Schnitt, da er für seine „Kackart“ zu viele Haare hat. Wie er das allerdings schafft, wissen wir nicht. Manchmal scheint es, wie wenn er seine Haare noch über sein Geschäft streichen würde, wie zum Abschütteln - was es natürlich nicht sein kann. Scheissthema, dass uns die letzten zwei, drei Wochen dank unseren Coonies beschäftigt hat...

Ja und von der Schwangerschaftsplanung gibt es nichts Neues. Anka verhält sich zwar irgendwie Schwanger, aber die bekannten Anzeichen lassen noch auf sich warten. Und wir sind definitiv voller Spannung!

Ausstellung Neuhausen
09.11.2016 09:28:04

Keine Frage, bei uns ist noch immer sehr viel los. Trotzdem haben wir es im Moment sehr kuschelig und gemütlich. Ich vermisse meine Fellnasen, wenn ich sie lange nicht sehe – aber sie uns vermutlich weniger. Zuhause sind wir DIE Attraktion für unsere Fellnasen und sie lieben es, uns zu beobachten und in unserer Nähe zu sein. Doch wenn wir nicht da sind? Ja dann? Eigentlich wäre es zu spannend, eine Kamera zu installieren oder Mäuschen zu spielen. Letzteres würde vermutlich tödlich enden und ersteres würde wahrscheinlich nur zum Ausdruck bringen, wie oft unsere lieben Coonies schlafen… Schlafen ja, das war am Wochenende angesagt, doch was war die vorige Woche noch passiert?

Am Sonntag ist „Pillentag“. Immer sonntags bekommen unsere Damen die Verhütungspille und ob es einfach oder schwer wird, hängt immer an der Gemütsverfassung meines Liebsten. Ist er relaxed, klappt auch die Pillenfütterung einwandfrei. Ist er abwesend oder genervt, wird auch die Fütterung der Pille zur Geduldsprobe. Manchmal klappt es auf Anhieb und manchmal fast gar nicht. Doch im Moment ist es schon fast einfach mit nur zwei Damen – aber es sind zwei „launische“ Damen. So kam es, dass Zinka keine Lust auf Pille hatte und diese wieder ausspuckte. Die Mehrheit des Le Parfait hat sie notabene doch gegessen!

Zufälligerweise, und das war wirklich mehr als nur ein grosser Zufall, stand Gini daneben und frass prompt die ausgespuckte Pille! Unfassbar! Hätte sie die Pille fressen müssen, hätte es sicher ein Theater gegeben und so frass sie sie freiwillig? Ist das die freie Willensbekundung zur Pille? Wir waren kurz davor, ihr die Woche darauf wieder die Pille zu geben…

Ansonsten war die vergangene Woche Waschen angesagt. Am Sonntag kamen Anka und Chico dran. Beide hatten einen Fettschwanz und ich war mir nicht sicher, ob ich alles mit einem Mal waschen herausbekommen würde. So wurden die Zwei der Reihe nach „ge-goopt“, also entfettet und dann „schamponiert“. Dann folgt das lange Ausspülen. Anka war etwas unruhig, aber ich war glücklich, dass sie nun tiptop sauber war. Sie auf den Oberschenkeln zu haben, ist allerdings nicht besonders „lustig“, zumal sie immer leicht die Krallen herausstehen hat. Noch weniger lustig fand es Chico. Der gab sich alle Mühe, ein ausbruchsicheres Loch in die Duschwand zu scharren. Der Vorteil lag für mich darin, dass Chico somit schön stand und ich einfach seinen Bauch waschen konnte. Er fand duschen nicht sonderlich lustig…

Umso schöner sahen die Zwei am Folgetag aus. Sie waren richtig flauschig, dufteten fein und sahen auch besonders hübsch aus. Nur mit dem Schwanz war ich noch nicht ganz zufrieden, der hatte wirklich hartnäckiges Fett.

Die zweite Waschung folgte dann kurz vor der Ausstellung am Donnerstagabend. Da kam dann auch Lizzy zum Zug. Doch sie ist wenig verfettet und so war ihre Waschung schnell und problemlos – einmal reichte auch. Alles in allem war es schlussendlich doch ein langer Abend und meine Hände bildeten schon Schwimmhäute, sodass ich kaum noch spürte, ob es jetzt noch Shampoo im Fell hatte oder nicht. Anschliessend war ich selbst vor Katzenhaaren überzogen, dass ich glatt als Menschenkatze durchgegangen wäre. So waren wir bereit für die Ausstellung…

Die Ausstellung fand am Wochenende in Neuhausen statt, wobei wir am Samstag ausstellten. Freitagabend packten wir unsere sieben Sachen zusammen und am frühen Morgen ging die Fahrt los. Unterwegs unterhielten uns Chico und Anka prächtig. Leider habe ich nicht alles verstanden, was sie uns erzählt haben. Aber es war eine ausführliche und lange Geschichte, die mindestens die Hälfte der Fahrt dauerte. In Neuhausen angekommen, fand die Geschichte ein jähes Ende, denn jetzt obsiegte die Angst.

Nach der Impfpasskontrolle kam die Tierarztkontrolle. Zuerst kam Chico dran und erhielt von der Tierärztin ausführliche Komplimente, weil er so schön gepflegt war. Sein Fell war auch wirklich wunderschön flauschig und glänzte wie frisch gewaschenes Haar. Die Kontrolle ergab nichts, weder bei Chico, noch bei Anka, noch bei Lizzy. Dann bekamen wir unsere Dokumente, fanden „unseren“ Käfig und richteten uns schnell ein. Dann kam das Bürsten, das erste Mal seit dem Waschen und das Fell sah noch schöner aus… Natürlich; was sonst ;-)

Vor 9 Uhr musste man die Tierarztkontrolle passiert haben und wir kamen erst um den Mittag herum dran. Somit war langes Warten angesagt. Obwohl Lizzy und Anka in derselben Klasse angemeldet waren, hatten sie zwei unterschiedliche Richter. Lizzy und Chico waren bei derselben Richterin, welche die Zwei ausführlich rühmte. Wir hätten hier eine wunderschöne Linie, super Knochenbau, schönes Fell, ... Chico wurde für die „Best in Show“ am Nachmittag nominiert. Er war der Star bei den Zuschauern. Für seine bald 11 Monate ist er jetzt schon ein Riese. Wenn man ihn ansieht, schaut man als erstes immer auch nochmals zur Bestätigung auf das Geburtsdatum. Ja, er ist wirklich noch unser „Baby“. (Und er ist auch verzogen wie ein Baby ;-)!) Nominiert heisst, er ist der Schönste seiner Klasse und wird nun am Nachmittag mit den anderen Schönsten von anderen Katzenrassen verglichen. Die Richterassistentin meinte, wir sollten unbedingt für den nächsten Tag einen Klassenwechsel beantragen, dass Chico bei den Erwachsenen gerichtet werden würde, dann hätte er einen Punkt auf sicher… Einen Punkt, dem ihm zum Champion verhelfen würde. Nein, das ist schon okay: Chico ist bei uns schon ein Champion ;-)

Anka hingegen hatte einen schweren Stand. Bei der letzten Ausstellung war sie die schönste Maine Coon Lady, doch dieser Richter fand sie überhaupt nicht schön und schaute sie nur an, weil es seine Aufgabe als Richter war. Sonst hätte er sie nie angesehen – nicht schön. Anka muss das gespürt habe und hasste seine Berührungen. Ich tröstete sie und meinte nur, hey komm, es kann jeder mal ein Bad-Hair-Day haben ;-) Aber es stimmt; wir hätten ihr die Strapazen wirklich ersparen können.

Für mich hat es einmal mehr die Neutralität der Richter in Frage gestellt. Hier hat die Subjektivität gewonnen – am einen Ort zu unseren Gunsten, am anderen Ort zu unseren Ungunsten. Ja, da kann ich verstehen, dass es andere Organisationen gibt, bei denen alle Richter alle Katzen richten…

Wie sah somit die Best in Show am Nachmittag aus? Chico bekam natürlich von besagtem Richter keinen einzigen Punkt – aber von „seiner“ Richterin natürlich schon. Somit reichte es nicht zum Gewinnen. Aber immerhin zum Dritten Platz von fünf nominierten Katzen hatte es gereicht. Somit war Chico zumindest das schönste Maine Coon Jungtier an diesem Tag.

Währenddessen war ich nach Hause gefahren. Nachmittags hätten wir beide einfach herumsitzen müssen und so habe ich mich freiwillig bereit erklärt, Zuhause mit dem Hausputz zu beginnen. Unsere Katzlis haben es sehr geschätzt, dass sie mich dann als Alleinunterhalter für sich hatten. Alle waren und blieben irgendwo in meiner Nähe und beobachteten immer wieder was ich alles machte. Putzen und Kochen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber ich bereitete auch das Abendessen für alle Vier- und Zweibeiner vor. Doch nach dem Abendessen wurde es mir immer „trümmliger“, sodass ich bald duschen ging. Da passierte das Übel und setzte sich noch am Folgetag fort. Magen-Darm-Grippe? Oder war das Essen nicht gut? Ausgerechnet, wenn ich schon einmal gekocht hatte…

Doch letzteres konnte es leider nicht gewesen sein, weil am nächsten Tag schloss sich Nestor meinem Liebsten und mir an. Auch er erbrach sich und kam kaum aus seinem Schlafplätzchen hervor und versteckte sich sogar – vermutlich, dass er mehr Ruhe hatte. Die suchten auch wir und blieben den ganzen Tag im Bett. Unsere Vierbeiner hatten es geliebt und mit uns den ganzen Tag schlafend im Bett verbracht.

Grosse Sorgen machten wir uns um Nestor, da er weder ass noch trank – und Nestor trinkt sonst schon wenig! Doch glücklicherweise ging es auch ihm am Folgetag wieder besser. Eine Pinkelkontrolle ;-) ergab, dass er ein ganz grosses Bisi machte – was irgendwie auch schon wieder aussergewöhnlich für ihn ist. Hoffen wir, dass es ein gutes Zeichen ist, denn er ist auch schon wieder etwas herumspaziert. Somit war auch gesetzt, dass es doch dieser Virus gewesen sein musste…

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Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt