AnNa's Welt
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Feiertage
29.12.2016 20:42:43

Wir hoffen, alle unsere Leserinnen und Leser haben die Festtage mit ihren Fellnasen genossen - wir auf alle Fälle. Doch die Zeit davor war - wie sicher bei den meisten Zweibeinern - noch sehr anstrengend; so anstrengend, dass wir Zuhause nur noch müde waren. Die einzige, die vermutlich glücklich war, war hoffentlich Anka. Sie war rollig und wurde von Missou beglückt. Aber ob das geklappt hat? Leider waren wir abends einfach zu müde, um noch Nachhilfeunterricht zu geben. Wir hätten "kontrollieren" müssen, ob Anka nun "richtig" hingehalten hat. Mein Liebster spielte einmal Voyeur und meinte optimistisch, dass jetzt alles gut sei. Doch ehrlicherweise muss man auch zugeben, dass Missou wenig Lust auf Zuschauer hatte und das Zusehen sowieso schwierig gewesen war.

Während dieser Zeit war es unglaublich laut, wenn Anka und Missou ausserhalb ihres Zimmers waren. Nachdem am ersten Abend dann die Badewanne voll gepinkelt war, durften beide allerdings nicht mehr aus dem Zimmer. So geht das nicht mit mir! Auch hatte es wenig Sinn die Zwei aus dem Zimmer zu lassen, da Missou dann auch immer seine Windeln dermassen voll gepinkelt hatte, dass sein ganzes Hinterteil anschliessend nass war. So liessen wir das Liebespaar im Zimmer, erlösten allerdings Amur. Der muss es sehr genossen haben, von den Zweien wegzukommen.

Bislang durfte Chico abends mit den Buben schlafen gehen. Er hat sich so richtig daran gewöhnt. Doch jetzt wollten wir nicht noch mehr unnötige Gäste in diesem Zimmer, sodass die zwei Verliebten mehr Zeit für sich hatten. So blieb Chico über Nacht in der Wohnung und prompt begann er nachts mehrfach an unserer Türe zu kratzen. Doch weder ich noch mein Liebster wollten aufstehen, zogen die Decke über den Kopf und versuchten jeweils weiterzuschlafen. Am nächsten Abend überlegte ich mir, das Bürstchen mit ins Schlafzimmer zu nehmen. Doch kaum war er drinnen, wollte er wieder hinaus. Nichts; jetzt hast du, was du wolltest. Wir wollten noch etwas lesen, da hörten wir sie. Eine Fliege kreiste über unseren Köpfen. Wo um alles in der Welt kam die um diese Jahreszeit her? Auf alle Fälle stand Chico nun zwischen uns auf dem Bett, hellwach und sein Jagdinstinkt war ebenfalls geweckt. Immer wieder versuchte er die Fliege zu fangen und jagte ihr nach. Sie war schneller. Wir löschten das Licht, das würde alle beruhigen...

Da wir wirklich müde waren, konnte Chico in dieser Nacht mit uns alles machen, wir bekamen nichts mit. Doch nach sechs Stunden Schlaf hatte ich das Bedürfnis, meine Beine zu strecken. Ich hatte noch die Hälfte meines Bettes zu meiner Verfügung und fühlte mich etwas eingeengt. In der unteren Hälfte lag Chico in seiner vollen Länge und schnarchte! Ich zog ihn zu mir und weckte ihn damit. Doch jetzt war er kuschelig und wollte unbedingt auf meinem Bauch liegen. Das wollte ich unbedingt nicht, weil ich doch eigentlich aufstehen und aufs WC hätte müssen. Doch dafür war ich zu müde. Ich nahm Chico in meine Arme und schlief vermutlich wieder ein.

Am nächsten Morgen erzählte mir mein Liebster, dass Chico anschliessend zu ihm gekommen sei und sich zwischen seinem Kinn und seiner Brust eingenistet hatte. So konnten wir alle wieder schlafen. Da ich sehr müde war, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob das alles war. Gefühlt hatte ich Chico immer wieder auf meinem Bauch gespürt und so richtig erholt waren wir am nächsten Tag dann doch nicht.

Die darauffolgenden Nacht versuchten wir es wieder und brachten das Liebespaar mit Amur und Chico ins Zimmer zum Schlafen. Das war keine gute Idee gewesen, denn am nächsten Tag mussten wir eine gefühlte Stunde putzen, bis das Zimmer wieder sauber war! Was man (Katze) in einer Nacht alles anstellen kann, ist unvorstellbar!

Dafür geniessen unsere Damen die herrenfreie Wohnung. Es ist ja dann einzig Nestor mit den Damen da und Nestor ist ja sowieso "der Onkel". Hinzu kommt, dass Gini langsam aber sicher schon jetzt Richtung hochschwanger geht. Natürlich ist sie die glücklichste Katze der Welt, da sie Schwangerschaften liebt. Kaum gedeckt, begann sie schon ihr Bäuchlein zu zeigen, wo noch keines war. Sie liegt nun fast immer so, dass sie die Beine von sich streckt und jeder ihren Bauch sehen kann. Diese Pose sagt: seht her, ich bin schwanger! Und das stachelt natürlich die Eifersucht der anderen. Zinka verweigerte zeitweise am Sonntag die Pille und neuerdings ist nun Zita sehr zickig. Doch alle vier Mädels liegen nun sehr oft wie Gini da und zeigen ihre Bäuchlein. Zinka hat in letzter Zeit wieder so viel gegessen, dass sie sogar wieder ein Bäuchlein hat! Aber natürlich nicht wegen einer Schwangerschaft. Jaja, unsere Mädels... Kaum war Anka nicht mehr rollig, zeigt sie auch ihr Bäuchlein... Wir sind ja schon sooo gespannt! Was uns zudem auffiel, das Ankas Gesicht wieder viel röter wirkt. Ist das möglich, dass sich die Leuchtkraft des Fells verändert?

Den "Vogel" abgeschossen hat allerdings Chico. Er liebt es, bei den Buben aufs kleine WC zu gehen - im Gegensatz zu allen anderen. So habe ich in tagsüber erwischt, wie er auf das kleine Klo gehen wollte. Ich böseböse zog ihn wieder heraus und ging mit ihm auf das grosse Klo. Normalerweise ist das kleine Klo tagsüber auch umgedreht und somit geschlossen, damit alle auf das grosse Klo gehen. Doch Chico wollte überhaupt nicht auf das grosse Klo oder kurz, er befand, dass er überhaupt nichts mehr machen müsse. Okey... bist du sicher Chico? Eine Stunde später pflanzte Chico ein riesengrossen "Kaktus" in die Badewanne...

Ankas Rolligkeit ist zu Ende und bei uns ist wieder Ruhe eingekehrt. Anka ist wieder kuschelig, Missou muss nicht mehr "seinem Mädchen" nachweinen oder nachsingen. Seither ist abends seine Windel auch wieder mehrheitlich trocken. Auch die Windel von Amur ist mehrheitlich wieder trocken. Und jedes Mal, wenn wir denken, dass wir Amur wieder ohne Windel herumlaufen lassen können, finden wir anschliessend einen Beweis dafür, dass es noch zu früh ist. Leider. Aber noch haben wir kein wirkliches Problem. Die zwei Buben sind wirklich unglaublich lieb mit einander und das ist das Schönste überhaupt, weil es überhaupt nicht selbstverständlich ist und Machtkämpfe eher logisch wären. Nun mutiert allerdings Chico zum Bösewicht und beginnt Missou zu jagen. Noch habe ich nicht gesehen, ob es einen Grund als Auslöser gibt und ob sich Missou wehrt oder den Angriff über sich ergehen lässt. Letzthin habe ich gesehen, dass Chico Amur am Nacken beissen wollte, aber Amur reagierte nicht. Anschliessend sprang Chico auf Amur - der noch immer grösser als Chico ist!!! Doch Amur lief ihm einfach davon und Chico blieb enttäuscht zurück... Ja, da erstaunt es auch nicht, dass er bei den Mädels nicht sehr hoch im Kurs steht. Zita faucht ihn auch regelmässig an - vermutlich prophylaktisch. Letzthin wich sie Chico aus und wollte sich beim Altpapier verstecken. Das gefiel Chico, der sofort zur Stelle war und ihr mit seiner Pfote an Rücken tatschte. Zita drehte sich um und fauchte ihn an. Chico; oh, das macht aber Spass, wenn ich etwas mache und jedes Mal kommt eine Reaktion...

Xmas
24.12.2016 12:26:56

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern wunderschöne Weihnachten, besinnliche Festtage und viel Freude mit Ihren Coonies. Für 2017 wünschen wir nur das Beste und ganz viel Kuscheleinheiten und Spielzeit mit Ihrem vierbeinigen Liebling. Alles Liebe AnNa

Langweile pur
19.12.2016 14:28:13

Es war einmal... grosse Langeweile... Ich weiss gar nicht, was ich schreiben soll. Bei uns ist es im Verhältnis zu vorher unglaublich ruhig geworden. Die Kamera nehme ich kaum noch zur Hand und auch sonst ist nicht viel "Action" bei uns - denke ich. Aber natürlich passieren bei uns die "Sachen" neuerdings, wenn ich es nicht merke; hinter meinem Rücken. Das eine oder andere bekommt zwar mein Liebster mit, nicht aber ich.

Seit einer Woche haben wir unsere neue Krippe aufgestellt. Wir haben dieses Wunderwerk anfangs Dezember von meiner Gotte erhalten. In vier Monaten hat sie diese wunderschöne Krippe im Krippenbaukurs selbst gebaut. Wir mussten im Vorfeld einzig die Figuren aussuchen, der Rest ergab sich von der Grösse. Ein einfacher Satz, der es in sich hat. Da wir grosse Katzen haben, haben wir natürlich auch grosse Figuren ausgesucht. Grosse Figuren ergeben dann logischerweise eine grosse Krippe - was wir uns beim Kauf nicht bis zur letzten Konsequenz überlegt haben...

Doch nun steht diese prachtvolle Krippe bei uns. Von Beginn weg war nur die heilige Familie eingezogen und so blieb viel Platz - fanden unsere Coonies. Am liebsten hätten sie vermutlich die heilige Familie aus dem Stall geschmissen und wären selbst eingezogen. Doch das verhinderten wir. Kaum stand die Krippe, stellte ich einen Stuhl davor, dass jeder von dort aus schnüffeln konnte. Leider blieb es nicht nur bei dem, aber noch waren wir da und konnten die Grenzen aufzeigen. Auch in den nächsten Tagen schienen unsere Coonies die Krippe zu respektieren - dachte ich. In Tat und Wahrheit arbeiteten sie Tag und Nacht daran, an die kleinen Essensgefässe zu kommen, damit sie spielen konnten. 15 sind es an der Zahl, die kleine Eichelhütchen darstellen. Heute sind es noch 13.

Wenn wir mal zu schnell ins Wohnzimmer kamen, dann sahen wir, wo unsere Lieben lagen; auf dem Vorplatz. Doch genau den versperrte ich an diesem Samstag. Wir hatten die restlichen Krippenfiguren erhalten und nun fand der grosse Einzug statt - selbstverständlich ohne Coonie-Einwilligung oder Coonie-Unterstützung. Die Krippe ist nun bewohnt und die freien Plätze rar. Wenn nun ein Coonie unerlaubt hochspringt, muss er oder sie arg zielen, damit keine Tiere umfallen. Da die Schafe schon gelegen sind und der Hund auch, weiss ich, dass meine Lieben da waren. Doch es kommt noch besser. Als mein Liebster eben einmal zu schnell aufstand und sofort ins Wohnzimmer ging, lag Chico zuoberst auf den Dächern der Krippe!!! Nicht dass er das dürfen würde! Aber es bringt vermutlich zum Ausdruck, wie stabil diese Krippe überhaupt ist...

Dann kam, dass unsere Coonies in den letzten zwei Tagen Beschwerde eingereicht hatten. Sie fanden, dass sie am Verhungern waren! Himmel, hatten wir arme Katzen! Das Trockenfutter war bis auf das Applaws radikal fertig gegessen, nur das Nassfutter kam partout nicht weg. Aber auch Applaws steht schon seit einer Weile ganz tief im Kurs. Sie fanden dementsprechend, dass sie die Ärmsten waren. Ich fand, sie könnten ja mal alles leer fressen. Sie gewannen und ich und die Waage verloren. Gestern Abend bekamen sie dann alles wieder frisch und reichlich. Einzig Gini bekommt nun Babyfutter. Sie hat den Napf, der sich dank ihres Chips öffnet, sodass nur sie fressen kann. Wird sie von einer Nase weggeschoben, kann dieser Frechdachs wenn überhaupt nur noch ein paar Körnli nehmen und schon schliesst sich der Napf. Anschliessend kann Gini wieder ungehindert an den Napf und ein irritierter anderer Coonie zieht genervt von dannen.

Zwei hat es, die das Futter überhaupt nicht mehr interessiert: Anka und Missou. Es zeichnete sich gegen Ende der Woche ab, dass Anka rollig werden würde. Das war einfach auf Grund von Missous Interesse feststellbar. Er war ziemlich aus dem Häuschen - gelinde gesagt. Anka hingegen war und ist ziemlich zickig. Missous Interesse passt ihr überhaupt nicht und so bekommt er immer eine "zingiert". Er hat grade einen schweren Stand. Er himmelt Anka ständig an, was "erwünscht" ist, aber er darf absolut nicht mehr! Kaum will er sie besteigen oder beisst sich in ihrem Nacken fest, faucht und beisst Anka. Sie schlägt wild um sich und das ganze Spiel geht wieder von vorne los. Beginn mit werben... Ja, wir sind sehr gespannt, wie das weiter geht!

Ja und das war es schon von unserer sehr ruhigen Woche und unserem aktuell sehr ruhigen Leben...im Wissen, dass es schon baaaaald wieder anders kommen kann…

Langeweilig und zickig
12.12.2016 12:28:45

Bei uns ist es neuerdings so langweilig Zuhause, dass ich nicht mehr weiss, was ich erzählen soll. Selbst Chico stellt kaum noch etwas an. Wir haben es schön gemütlich und zwischendurch arg zickig. Ja, vermutlich leben wir in einem Matriarchat. Im Moment bestimmt Gini, wo es lang geht. Den Brustspitzen nach könnte Gini schwanger sein. Während den früheren Schwangerschaften war sie meistens sehr ausgeglichen, unglaublich liebesbedürftig und allgemein sehr lieb. Doch dieses Mal deutet noch nichts auf dieses Verhalten hin, ausser dass sie liebesbedürftig ist und erstaunlicherweise manchmal sogar zu mir kommt. Aber ich nenne sie trotzdem auch Tyrannus Rexus - oder Hexe. Mein Liebster ist im Moment mehr denn je ihr ein und alles. Doch sämtliche anderen männlichen Wesen stellen aktuell eine "Störung" dar. Ganz witzig wird es dann, wenn sie selbst Nestor anknurrt und dieser nach einem männlichen Wesen um sich schaut, weil er sich so etwas von nicht betroffen fühlt. Noch immer ist er der Einzige, der ihr die Stirn bieten kann und ihr auch mal retour gibt. Doch neuerdings kommt nicht mehr nur Amur unter ihre Räder, sondern auch Chico wird angefaucht. Ihn stört das nicht weiter, dann platziert er sich einfach 30cm weiter entfernt und schaut Gini nicht an. Ich nenne ihr Gefauche „Mundgeruch-Verteilung“. Da würde ich sie ehrlicherweise auch nicht ansehen...

Dummerweise beginnt nun Gini's kleine Tochter sie zu kopieren. Chico und Amur kommen nun auch bei Zita überhaupt nicht mehr an. Das ist allerdings weniger ein Problem, da Zita sowieso oft schläft und ihre ganz eigenen Verstecke hat - fernab aller Buben. Allerdings beginnt nun auch Zinka etwas gegen Amur und Chico zu haben. Wenn vor allem Amur vorbeimarschiert, kann Zinka blitzschnell ihre Krallen ausfahren, faucht und reisst Amur kleine Haarbüschel aus. Amur versteht natürlich die Welt nicht mehr.

Amur hatte gestern gleich doppeltes Pech. Er lag im oberen Stock in seinem Lieblingskissen, doch dieses begann gefährlich vom Stuhl zu rutschen. Am Abend war das Kissen schon soweit gerutscht, dass es nach dem Abendessen herunterfiel. Keine Ahnung, ob Amur mit dem Kissen heruntergefallen war, da ich den Ablauf nicht gesehen hatte. Ich hatte Chico auf meinem Schoss und war konzentriert sein Fell nach einer Verfilzung am Absuchen. Doch das heruntergefallene Schlafplätzchen erstreckte alle so fest, dass keine Katze danach noch am gleichen Ort war. Auch Chico war nicht mehr bei mir und hinterliess tiefe Spuren auf meinen Oberschenkeln. Himmel, brannten diese tiefen Kratzer! Ja und Amur stand neben dem Kissen, sodass die Vermutung nahe liegt, dass er mit dem Kissen heruntergesegelt ist... Eine Michelangelo-Katze? Hoffentlich war das eine einmalige Angelegenheit...

Am Wochenende gab es auch wieder einmal frisches Migros-Katzengras. Noch immer haben wir etwas Gras auf dem Balkon und auch das Landi-Gras hatte lange gehalten. Doch eben, jetzt gab es neues und kaum stand es am Boden parat, hätte man meinen können, dass wir hier Kühe hätten. Einer nach dem anderen musste sofort Gras fressen. Natürlich dauerte es nicht lange und wir durften das erbrochene Gras aufputzen. Irgendjemand muss dazu noch besondere Freude daran haben, einfach nur das Gras herauszureissen und dann daneben liegen zu lassen. Jemand hat wohl kuhische Vorfahren...

Auch Nestor ist besonders kuschelig und anhänglich, einfach dann, wenn er mich für sich alleine hat. Noch immer will er keine handfesten Beweise für die anderen, sondern Diskretion. Und auf keinen Fall will er viel Nähe; gehalten zu werden, wäre die schlimmste Folter auf Erden. Zu unserer grossen Überraschung kommt nun auch Missou selten einmal zu uns. Am Sonntagmorgen kam er freiwillig auf unser Bett und liess sich streicheln, später sogar halten. Missou hat einfach unglaublich lange Beine, die er extra noch länger macht, wenn ich ihn halte. Dann schnurrt er so fein und zart, dass es süss ist und er das Kuscheln garantiert geniesst. Natürlich ist er trotzdem noch ein Schisshase und liebt es unglaublich fest, bei dieser Kälte draussen zu sein.

Die kommunikativste Katze, die wir je erlebt haben, ist und bleibt Anka. Sie kann uns regelrecht in eine Ecke schwatzen! Da ich morgens immer sehr müde bin, spricht sie mir allerdings viel zu viel. Anka, geht das auch leiser? Gääähn.... Kaum ist Anka wach, ist sie fit und kann reden... Sie macht jedem sprechenden Wörterbuch Konkurrenz! Nur hat es bei ihr leider keine Übersetzungstaste... Keine Ahnung, was sie mir am Morgen alles erzählen will...

Das einzige, was passiert ist, ist, dass wir unsere Krippe erhalten haben. Die Krippe ist sehr gross und stellt ein Geschenk dar, das in vielen Arbeitsstunden in diesem Herbst entstanden ist. Schlicht grandios. Jetzt durften wir dazu noch Krippenfiguren aussuchen, wobei die einen bestellt werden mussten und wenige haben wir schon erhalten. Auf alle Fälle stellten wir dann mit Hilfe die Krippe auf einen kleinen Tisch. Kaum stand alles, war es DIE Attraktion für unsere Coonies. Jeder wollte die Krippe von der Nähe beschnüffeln. Also stellte ich einen Hocker davor, dass jeder Schnüffeln konnte und sodass hoffentlich das Interesse bald nachlassen würde. Einmal war scheinbar ein Schaf umgeschmissen, aber ansonsten blieben die schönen Holzfiguren, wo sie waren. Doch das Interesse liess leider nicht nach und nun ist der Vorplatz der Lieblingsschlafplatz - sicher von Chico und Zinka. Der Hocker ist schon lange weg, aber die Neugierigen schaffen den Sprung auch so. Hoffen wir, dass alles wirklich hält!

Ansonsten gibt es noch News von Lizzy und Henry, dass wieder alles tiptop ist, aber auch Beau's Näschen hat sich unglaublich schön verbessert. Wir hoffen sehr, dass es nicht die typische Erstverbesserung vor der Zweitverschlechterung ist, sondern dieses Mal stabil besser wird und bleibt. Von Condo und Chiara haben wir gehört, dass Condo 7.3kg wiegt und Chiara 7kg. Sie ist das schwerste Frodo-Mädchen, das uns bekannt ist!!! Wouw! Aber noch wichtiger ist, dass es beiden bestens geht

ausgeflaust
07.12.2016 14:26:23

Eine Woche weg und schon scheint alles anders zu sein. Wir waren im Norden in den Ferien und haben die Dunkelheit und die Kälte erlebt. Leider haben wir keine Nordlichter gesehen, dafür haben wir sonst viel erlebt und auch viele gemütliche Stunden im Dunkeln verbracht. Doch genau diese Stunden liessen uns unsere Schmusetiger unglaublich fest vermissen.

Unsere Vierbeiner waren Zuhause und wurden dort gehütet. Dreimal am Tag bekamen sie Zimmerservice und Unterhaltungsprogramm. Es ging ihnen scheinbar bestens und es kamen auch in regelmässigen Abständen entsprechende Nachrichten. Aber natürlich haben wir sie trotzdem sehr vermisst, v.a. in den dunklen Abendstunden…

Gleichzeitig war Chico bei Ümi und Butz in den Ferien, also waren es eigentlich Papi-Ferien. Das Ziel war, dass Chico mehr „Unterhaltung“ hatte, damit er seine Halbgeschwister weniger vermissen würde. Doch die ersten zwei Tage wurde er von seinem Papi nur angeknurrt. Alba hingegen reagierte nicht weiter auf ihn, resp. spielte natürlich mit Chico. Chico hingegen „kopierte“ die Zwei, brachte seine eigene Flausen dazu und das war dann der „neue“ Chico. So kam es, dass er täglich etwas Neues ausheckte.

Morgens rauchen Butz und Alba aus dem Büro-Fenster. Alba weiss, dass sie nur mit den Vorderpfoten auf das Fenstersims darf und geniesst das Beobachten. Chico sah das und wollte sofort mitrauchen. Er machte einen Satz und schwups landete er in den Armen von Butz, der ihn gerade noch in der letzten Sekunde vor dem Hinausspringen halten konnte. Eine Sekunde später und Chico wäre ausgezogen.

Ein anderes Mal hatte Ümi halbe Cervelats auf dem Tisch vorbereitet, drehte sich einen Moment um und im nächsten Moment hatte Chico schon eine halbe Cervelat vom Tisch gestohlen. Stolz trug er seine Errungenschaft in der Wohnung herum. Er hatte den Cervelat scheinbar wie einen Stumpen im Mund und verteidigte dieses Stück auf sein Leben. Frodo lief ihm hinterher, bekam aber nichts. Doch zum Erstaunen aller, der Cervelat blieb ganz und hatte noch nicht einmal Zahnspuren! Sehr erstaunlich…

Regelmässig verkroch sich Chico auch unter das Tischchen, wo das Telefon steht und plötzlich ging auch das Telefon nicht mehr. Diese Geschichte kennen wir doch schon, da schon Alba bei ihrem ersten Besuch sich ausführlich dem Telefon gewidmet und das Kabel durchgebissen hatte. Doch was Chico mit dem Telefon gemacht hatte, bleibt im Dunkeln. Ich vermute, er wollte schlicht und einfach nur uns telefonieren...

So gross und so kuschelig wie Chico war, war er in dieser Zeit bei sämtlichem Besuch DIE Attraktion und selbstverständlich verliebten sich alle sofort in ihn. Das machte den Papi natürlich eifersüchtig. Gleichzeitig wollte Ümi unbedingt ein Plätzchen für Chico finden, doch sämtliche Besucher schreckten die "Flausen" ab... ABER sooooo schnell geben wir unseren Chico nicht her!

Während unserer Abwesenheit machte noch jemand anders Eindruck: Anka hatte sich scheinbar selten gezeigt und die "Besucher" nur aus der oberen Etage aus beobachtet. Es hiess nur, die Schwarze kommt nie. Wer um Himmels Willen war die Schwarze? Es dauerte einen Moment, bis wir auf Anka kamen, da sonst eher Nestor oder vielleicht noch Zinka unter Schwarz durchgehen. Aber nein, es war Anka. Ja und Ende Woche waren dann meine Eltern am Weihnachtsmarkt und sahen an einem der Stände genau so eine "schwarze" Katze (aus dem Material wie das Emmentaler Geschirr) mit Verzierungen wie Anka es scheinbar war. Kaum aus den Ferien zurück, erhielt ich dann besagte Katze und steckte sie in meine Handtasche. Viel später sah ich dann wieder in meine Tasche und meinte dann zu den Umstehend, ja, ich habe tatsächlich eine Katze im Sack...

Mit der Rückkehr zeigte sich auch, dass Anka mit höchster Wahrscheinlichkeit NICHT schwanger ist. Tieftraurig sahen wir endlich ein, dass alle Anzeichen eher das Wunschdenken einer Schwangerschaft war - sei es von Seiten Anka oder uns. Doch wieder kam mein Liebster, aber vielleicht doch... NEIN. Doch nicht. Aber ja, rollig ist sie auch nicht wieder geworden... Es scheint so, als verzögere sich die Planung...

Kaum zurück, waren wir schon umzingelt und wurden keine Sekunde mehr aus den Augen gelassen. Alle wollten irgendwann kuscheln, jeder kam und holte sich seine Streicheleinheiten ab. Wenn wir uns von einem Ort zum anderen bewegten, wurden wir immer irgendwie begleitet. Als wir dann endlich schlafen gingen, war das gar nicht OK und es wären am liebsten alle mitgekommen. Sie wollten uns nicht mehr aus den Augen lassen. Überhaupt hatten wir nie ein schöneres nach Hause kommen, so sehr war aufgeräumt - und es hatten sogar alle Vierbeiner schon Znacht gehabt. Was will man mehr? Vermisst werden und alles aufgeräumt? Perfekt!

Einen Tag nach unserer Rückkehr, kehrte auch Chico zu uns zurück. Kaum war er zurück, musste ich meine Nase in sein Fell stecken. Aber oh HILFE! War Chico zum Raucher mutiert? Huiuiui und wie gross Chico geworden ist! Oder war er doch vorher schon so gross? Auf alle Fälle musste Chico alles erschnüffeln und begutachten. Irgendwie schien es auch, als würde er Henry, Beau und Lizzy suchen. Ihn zu so sehnsüchtig zu sehen, tat etwas weh. Doch stattdessen versuchten wir, mehr mit ihm zu kuscheln und zu spielen. Doch oh Schreck, abends wollte er noch nicht einmal mehr mit mir spielen! Dafür die Grossen umso mehr. Die Grossen geniessen es, das sie nun nicht mehr überrannt werden und wieder spielen dürfen. Ich schaffe es jetzt sogar wieder, Nestor und Missou zu "aktivieren", sodass sie zeitweise mitspielen. Wir machten dabei sogar ein Angel-Spielzeug kaputt, sodass am Schluss nur noch die Schnur mit dem Metallteilen an der Angel ist. Dieses kaputte, neue Spielzeug wird von den Grossen heiss geliebt.

Ja, ich habe mein Chico-Baby verloren und jetzt sozusagen einen erwachsenen Chico zurückbekommen. Es scheint so, als hätte er "ausgefranst". Seit er zurück ist, hat er auch rein gar nichts angestellt, hat noch nicht einmal etwas "Verbotenes" gemacht. Er darf noch immer, wenn er will, zu den Buben gehen (dummerweise geht er am liebsten dort auf das kleine Klo!), aber er muss nicht mehr. Denn seit er zurück ist, hat er noch kein einziges Mal an der Schlafzimmertüre gekratzt! Einzig ein-, zweimal hat er vor der Türe miaut. Ausser dass ich mein Baby verloren habe, ist somit jetzt alles perfekt.

Am Sonntag war dann wieder Schönheitspflege angesagt. Alle wurden gebürstet und bei Bedarf entfilzt. Doch glücklicherweise ist der Pflegeaufwand im Moment gering, einzig alle lassen viele Haare. Gleichzeitig machten wir noch die Gewichtskontrolle. Oh Schreck! Bis auf Anka und Gini hatten während unseren Ferien alle abgenommen! Unglaublich! Und schon wieder meinte mein Liebster zaghaft, vielleicht ist... NEIN; wenn eine Dame Schwanger ist, nimmt sie hoffentlich mehr als nur 200g zu!

In der Zwischenzeit haben wir auch immer wieder von Lizzy, Henry und Beau gehört. Beau muss es unglaublich fest geniessen, dass er nachts bei oder besser auf Julia schlafen darf. Scheinbar versteht sich Beau fast besser mit der Labrador-Hündin Gina, als mit den drei Katern. Aber die Eingewöhnung verlief problemlos, einzig der ältere möchte-gern Chef-Kater muss noch ab und zu fauchen oder böse gucken. Als die vier Buben nach vier Tagen alleine gelassen wurden, wurden sie dann scheinbar über Kamera beobachtet, aber auch diese Bilder zeigten scheinbar nichts Beunruhigendes. Im Gegenteil; wie erwartet ging es Beau nach einigen Tagen sogar besser und seine Nase und sein Auge haben sich verbessert! Wir hoffen noch immer, dass es sich noch weiter verbessert, bis zur vollständigen Heilung!

Auch Lizzy und Henry geht es gut. Nach dem der Fön nachgelassen hatte, hat sich auch Henry schnell eingewöhnt und beide sind - wie nicht anders erwartet - unglaublich kuschelig und anhänglich. Dummerweise hatte Lizzy plötzlich an einem Abend eine geschwollene Lippe und der Blick auf zwei tote Wespen liess naheliegen, dass sie gestochen wurde. Nach dem Tierarzt-Besuch kam dann schnell Linderung und Lizzy geht es heute wieder super.

Nach einer Woche bekamen dann Lizzy und Henry auch Besuch von einem kleinen, aber doch grösseren, schwarzen, wedelnden Etwas. Wie erwartet, reagierten die zwei problemlos auf den Hund Bläcky und dieser auch auf die zwei Coonies. Im Gegenteil, Lizzy fand Bläcky ganz spannend... und schon wieder haben sich drei Mollydookers mit Hunden angefreundet. Da werde ich glatt eifersüchtig und denke... Stopp, sagt mein Liebster. Uns fehlt der Dogsitter und vermutlich auch die Zeit. Stimmt. Zuerst kommt jetzt wieder die Babyplanung. Da fällt mir gerade noch ein, Zinka wollte am Sonntag partout die Pille nicht fressen. Auch sonst verhält sie sich im Moment doch irgendwie Scheinschwanger. Wollen im Moment all unsere Mädchen schwanger werden? Hilfe! Erst mal Gini, dann hoffentlich Anka und dann sehen wir (viel später) weiter...

5 Elemente gesamt

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