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Glückliche Ostern
29.03.2016 17:18:22

Endlich ein langes Wochenende mit unseren Lieben. Wir hoffen, auch unsere Leser und Leserinnen hatten wunderschöne, erholsame Ostern mit ihren Coonies. Wir haben die Zeit mit unseren Coonies sehr genossen. Eigentlich verlief diese Zeit im Nachhinein auch ziemlich ereignungslos... Scheint mir...

Die grösste Freude war der Arztbesuch am Dienstag. Davor passierte mir allerdings noch das peinlichste Erlebnis auf Erden. Ich war von der Arbeit nach Hause geeilt, packte Chico und düste sofort zum Tierarzt. Die Zeit war sehr knapp bemessen gewesen. Chico wurde geröntgt und ich wartete. 5min später fragte mich die Tierarzthelferin, ob wir mit Branco weitermachen könnten. Ich kam arg ins Schwitzen. Ich düste nochmals nach Hause und wollte schnell Branco holen. Doch da war nichts mit "schnell holen". Branco war zuoberst auf dem Turm; 2.5m über dem Boden. Na Bravo. Schnell holte ich Leckerli und füllte diesen in den Turm. Nichts; Branco blieb wo er war, dafür kamen alle anderen. Ich brauchte einen neuen Trick. Ich holte ein altes Spielzeug, das ein Glöcklein dran hat und das half dann, den Buben zum Aufstehen zu bewegen...

Ich packte Branco und düste zurück zum Tierarzt. Zu meinem Leidwesen weinte Branco laut, tief und ausdauernd. Gut war die Fahrt nur so kurz. Doch wie sollte das bei einer langen Fahrt dann sein? Dieses Mal konnten wir gleich im Behandlungszimmer warten und Chico kam dazu. Ich hatte zwei Boxen auf dem Tisch stehen, die je zueinander standen. Ich öffnete die Türen und streichelte die beiden Buben. Branco wollte nicht alleine sein und ging in die Box zu Chico. Warum nicht...

Dann kamen endlich die erfreulichen Nachrichten: die Lunge von Chico hat sich geöffnet. Er atmet wieder mit zwei Lungen. Ich war sehr, sehr erleichtert und hocherfreut. Geschafft! Doch auch Branco bekam "Bestnoten". Alles bestens. Er ist schliesslich auch ein hübscher, junger Mann - und einer der Schwersten. Ich musste sein Gewicht mit dem damaligen Gewicht von Frodo vergleichen. Im gleichen Alter ist nun Branco wenige Gramm schwerer, als es Frodo war. Dieser zartgliedrige Bursche ist schwerer? Erstaunlich; nicht?

Das Wochenende begann mit dem Donnerstagabend. Für Brancos Abreise war alles vorbereitet. Der junge Mann war nachmittags oft bei mir gelegen und ich habe das Zusammensein mit ihm genossen. Die letzte Kuschelzeit, das letzte Mal Knuddeln, das letzte Mal... Abschied ist für mich immer schwer. Doch ich bin auch hier überzeugt, dass Branco eine schöne Zukunft vor sich hat. Auf alle Fälle platzierte ich den jungen Mann vorne auf dem Beifahrersitz, sodass er mich ansehen konnte. So hatten sowohl er wie ich Gesellschaft. Zwischendurch musste Branco trotzdem mal weinen, aber es war bei weitem nicht so, wie am Dienstag. Uns beiden ging es gut und wir kamen sogar bestens um den Osterverkehr herum. Als wir meinen Liebsten aufluden, durfte Branco den kurzen Weg noch auf meinen Schoss. Er war unglaublich liebesbedürftig... Ja und so zog nun auch unser grosse Bube aus, in seine neue Zukunft mit zwei weiteren Buben. Zu Romans Erstaunen knurrten und fauchten seine Zwei nicht, im Gegenteil Branco wurde ganz gespannt beobachtet und beschnuppert. Branco hingegen hatte fürchterliche Angst und fauchte dauernd. Grosse Freude hatte ich, dass Simba sich auf einen Spielkameraden zu freuen schien. Jetzt sind wir gespannt, wie sich die Drei/Fünf weiter aneinander gewöhnen.

In der Zwischenzeit haben wir auch viele Fotos von Alpha und Astor bekommen. Die Fünf scheinen sich gefunden und aneinander gewöhnt zu haben. Zu meinem grössten Erstaunen haben wir besonders viele Fotos von Astor und dem Buben Andrin erhalten. Spannend! Auch viele Fotos kamen von Henry und Lizzy. Lizzy muss ein sehr intelligentes Mädel sein (nebst wunderschön; am liebsten hätte ich sie behalten ;-) und Henry wird als "Doofi" bezeichnet. Dummerweise steht er beim Verscharren öfters in sein eigenes Geschäft und hinterlässt dann Spuren... Das einzig wirklich störende schien dann allerdings, dass die Zwei nachts um 4 Uhr Fangis zu spielen scheinen... Jaja, da braucht es wirklich einen gesegneten Schlaf - oder eine geschlossene Türe...

Am Freitag bekamen wir Besuch und mit unseren Vierbeinern wurde ausgiebig gespielt und geknuddelt. Dabei wurde ausführlichst beobachtet, wie sich Zinka und Zita verhalten und bewegen und welches die Ähnlichkeiten zu A.Mercury und A.Chï sind. Ja, das ist wirklich das spannendste, wenn man die Eltern wieder sieht und "vergleichen" kann. Natürlich fehlte Frodo, doch seine Eigenschaften und Merkmale beschrieben wir kurzerhand.

Auch am Samstag bekamen wir Besuch. Ümi und Butz besuchten uns und erzählten uns ganz viel von Frodo und Alba. Den Zweien geht es auch (wieder) bestens, v.a. nachdem Frodo Blasen-Probleme hatte. Probleme mit der Blase scheinen aktuell weit verbreitet zu sein. Aber ansonsten hat sich das Leben der Vier eingependelt und es geht ihnen bestens. Nur das eine oder andere Futter oder Spielzeug kam bei Alba und Frodo nicht an und so bekamen wir ganz viele "Geschenke". Die wurden bei unseren Vierbeinern sofort ausprobiert.

Überhaupt war das Highlight der letzten Woche ein Tunnel bestehend aus drei miteinander verbundenen Röhren. Damit wurde gespielt und gejagt, sodass die Röhre samt Inhalt immer irgendwohin "flog". Auch eine Kartonschachtel bot viel Potential. Doch nur bis zum Montag. Da wir neue Pakete erwarten, sammelten wir allen Karton zusammen und lösten auch die Kartonhäuser auf. Im oberen Stock konnten wir so endlich wieder einmal so "richtig" staubsaugen. Gleichzeitig sammelten wir alles Spielzeug ein. Ich musste es mal wieder "aussortieren" und etwas "putzen". Doch damit war es unseren Vierbeinern etwas langweilig und sie standen dafür immer mal wieder beim Putzen im Weg. Doch eine saubere Wohnung zu haben, ist ja sooooo schöööön... Nur hält die haarfreie Zeit wenig lange...

An einem Tag machten wir einen extrem faulen Tag. Wir genossen den Tag, hatten mal wieder Zeit zum Lesen und nichts-tun. Aus länger schlafen wurde allerdings nichts, da Nestor fand, dass es nun Zeit sei für seine Schmusestunde. Er kratzte bereits um 8 Uhr an der Schlafzimmertüre und wollte eingelassen werden. Doch er musste sich gedulden, was nicht seine Stärke ist. Glücklicherweise kann er die Schlafzimmertüre (noch) nicht öffnen. Bekam er seine Streicheleinheiten, kann er beruhigt und später tief und fest zu unseren Füssen schlafen - aber erst, wenn wir auch wirklich wach sind; so scheint es zumindest. Ansonsten war es wirklich ein Genuss, unsere Lieben so um uns zu haben. Ausser Gini lagen alle Grossen abwechslungsweise und länger bei uns. Benji kam sowieso, zwischendurch hatte jedoch auch Beau Zeit, danach verzog er sich wieder - er scheint lieber alleine oder an seinen gewohnten Plätzlein zu schlafen. Aber selbst die vier Kleinen kamen und auch Chiara blieb lange bei uns liegen. Das schönste für mich ist dann, wenn alle nebeneinander liegen oder sich sogar aneinander kuscheln. Das sind diese Momente, wo der Fotoapparat zu weit weg ist...

Cisna
21.03.2016 12:37:05

Das Traurigste ist nun eingetroffen. Cisna hat sehr lange gekämpft, aber auch lange gelitten, ohne dass wirkliche Besserung eingetroffen wäre. Am letzten Donnerstag hat sich Bea entschieden, dass sie Cisna nicht aufnehmen kann. Am Freitag waren wir beim Tierarzt und konnten endlich das Antibiotikum wechseln und das Spritzen lassen. Das Spritzen wurde für alle immer mehr zur täglichen Horror-Vorstellung. Chico liess sich kaum mehr halten oder wurde bei jedem Kuscheln skeptisch, bis er überhaupt nicht mehr wollte und Cisna bekam Platzangst, nur schon beim Gedanken an ein mögliches Halten. Am Samstag und Sonntag – nun mit den neuen Medikamenten – stellten wir kaum eine Veränderung fest, doch am Montag sah Cisna schrecklich aus. Einmal hatte sie ein dreckiges Hinterteil und wir putzten ihr dieses am Lavabo. Doch das war so ein enormer Stress für sie, dass sie sich danach für Stunden erholen musste. Oft lief sie blau an und wenn ihr Fell um den Mundbereich wieder weiss war und die Haut zartrosa leuchtete, ging es ihr wieder besser. Am Dienstag dann die Nachfrage beim Tierarzt, was wir noch tun könnten (leider nichts mehr….) und in der darauffolgenden Nacht flog unser Schwänchen für immer davon. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass Cisna jetzt an einem Ort ist, wo sie immer genügend Luft zum Atmen bekommt, endlich ein junges Kätzlein sein kann und herumtollen und spielen kann.

Wir hatten auch immer wieder überlegt, was wir mit Cisna machen sollten – so oder so – und gerade letzte Woche im Speziellen weil wir ein paar Tage weg wollten. Vermutlich war es eine Auszeit für alle. Wir haben den Schnee und die Auszeit genossen und wir konnten unsere Coonies nach unserer Rückkehr wieder geniessen. Alle waren kuschelig und wollten unsere Nähe. Doch am meisten erstaunte uns, wie gross die Kleinen geworden sind und wie stark sie in diesen wenigen Tagen zugenommen hatten. Doch von Nähe wollten die Vier anfangs gar nichts wissen! Dafür verfolgten sie uns nach der Begrüssung ebenfalls auf Schritt und Tritt. Das wirklich erfreulichste war allerdings der weite Fortschritt der Genesung von Chico. Er röchelte kaum, gab beim Atmen kaum Geräusche von sich und hatte stark zugenommen. Noch immer spürt man seine Rippen, er darf somit sicher noch viel mehr zunehmen, aber nicht mehr nur. Alles in allem eine erfreuliche Entwicklung, die uns durch die - wenn auch kurze - Abwesenheit erst so richtig auffiel. Endlich kam der kleine Mann nun auch wieder zum Kuscheln. Wir durften ihn wieder halten und streicheln, was vorher gar nicht mehr ging. Aber Chico kann sich selbst in seine Geschwister "hinein kuscheln", was total süss und zum Verlieben aussieht.

Nachdem Capo das Trockenfutter entdeckt hat, ist er nicht mehr davon wegzubekommen. Nassfutter interessiert ihn kaum noch. Das erstaunt uns natürlich bei einem „Zinka-Kind“ schon sehr. Ansonsten ist er erstaunlicherweise eher langbeinig (was eher „Zita-Kinder“ sind) und auch ein aufgeweckter Bursche. Condo ist der "Gemütliche", ruhige und zurückhaltende. Wird er überrascht, ist er erstaunlicherweise auch oft ängstlich. Das erstaunt bei seiner Grösse und Statur umso mehr. Eigentlich ist er mehr ein kleiner Balu. Ja und dann ist da noch die Hübsche Chiara. Sie wird sicher einmal eine wunderschöne, grosse Dame. Im Moment hatte sie allerdings ein Bäuchlein. Sie hatte oft ein dreckiges Hinterteil und beim Impfen kam heraus - oder eben nicht -, dass ihr Darm sich nicht entleert hatte. Mein Liebster massierte nun die Kleine, der Tierarzt hat es ihm extra gezeigt, und so klappt und alles wieder besser. Und einmal mehr staune ich, was man mit Katzen alles erleben kann...

Auch aktiv sind die drei Musketiere. Sie sind unverändert drei wunderschöne, einzigarte Buben - manchmal auch eher Lausbuben. Branco und Beau verziehen sich oft zum Schlafen, eigentlich auch Benji, nur kommt dieser oft auch schlafgetrunken zum Hallo sagen und lässt sich so herrlich knuddeln und streicheln. Er kann sich total entspannen.

Gini hingegen zickt noch immer. Mit Nestor war ich gestern wütend; er hat wieder an der Schlafzimmertüre gekratzt und uns damit mitten in der Nacht geweckt. Das kann er echt seinlassen! Nachdem ich mit ihm geschimpft hatte, kam er über den ganzen Tag immer wieder. Zum Schmeicheln. Auch Amur verfolgt uns auf Schritt und Tritt, muss aber auch überall da sein, wo etwas läuft. Anka schläft oft und gerne alleine, ebenso Zita und Gini - nur jede an einem "ihrer" Plätzlein. Zinka gibt noch ab und zu die Brust, wohl jenen, die lange genug stürmen. Ansonsten hält sich ihre Jungmannschaft sehr selbstständig. Ja und dann ist da noch Missou. Wenig Freude hatten wir, dass er letzthin von Zinka "vermöbelt" wurde. Keine Ahnung, was er gemacht hat. Auch schon wurde er von Beau angegriffen und liess es weinend über sich ergehen. Hallo? Er ist doch unser Zuchtkater? Er muss für sich einstehen! Im Moment scheint es, dass er oft und viel Schlaf benötigt. Doch gerade heute hat sich das geändert... Ja, wir beobachten seine Entwicklung mit Spannung...

Musketiere
15.03.2016 13:01:18

Bei uns sind jetzt die drei Musketiere unterwegs. Branco, Benji und Beau als Anführer machen unsere Wohnung unsicher. Ich hatte schon fast vergessen, wie es ist, Teenies in der Wohnung zu haben. Jetzt wird allerhand angestellt und ausprobiert. Zeitweise waren die Drei nur noch als Trio unterwegs und nichts schien mehr sicher zu sein – selbst die Kleinen nicht. Wir mussten dann mit den Jungs ein ernstes Wörtchen sprechen und erzählten ihnen davon, dass die Musketiere Menschen geholfen haben. Langsam bessert es und die Drei gehen achtsamer mit ihren Stiefgeschwistern um.

Die drei B’s haben es so oder so in sich – oder faustdick hinter den Ohren. Selbstverständlich sind alle Wesen einzigartig und diese Drei noch etwas mehr einzigartig. Benji liebt es mit den Kleinen zu kuscheln und zusammen zu schlafen. Der Preis, dass sie bei ihm liegen dürfen ist, dass er ihre Pfoten putzen darf. Das Putzen endet stets damit, dass er irgendwann an einem Zehen lutscht, bis dieser komplett nass ist oder der Kleine findet, dass es jetzt genug sei. Benji kann von den Zehen einfach nicht genug bekommen. Er ging sogar Zinka an die Brust und wir dachten, dass dies das Zehen lutschen ersetzen würde. Falsch gedacht. Benji liebt Katzen-Zehen. Nun ja, es hat den Vorteil, dass alle, die davon in den Genuss kommen, danach sehr, sehr saubere Füsse haben. Übrigens will Benji bei den Grossen Zehen lutschen, bekommt er einen Fusstritt und fliegt „meilenweit“ davon…

Branco liebt Brüste und vermutlich auch Milch. Er stellt noch öfters seinem Mami nach und wird dann wütend, wenn sie nicht will. Zita kann sich zu wenig abgrenzen und haut Branco eins, wenn er ihr zu nahe kommt. Doch Branco nimmt sie nicht ernst und versucht weiter an ihre Brust zu kommen, sodass Zita verschwindet. Branco steht dann meist wie ein „begossener Pudel“ da, dem man die Süssigkeiten verweigert hat. Es hilft auch nicht, dass wir Branco sagen, dass er nun wirklich schon ein sehr, sehr grosser Bursche ist. So kommt es immer wieder dazu, dass Branco „Brüste sucht“. Bei den meisten wird er im besten Fall abgewiesen oder bekommt eins „garniert“. Doch dann beobachtete ich ihn, wie er Amur an die Brust ging. Amur schlief und wurde durch den schmatzenden Branco wach. Hilflos schaute mich Amur an und ich nahm Branco in meine Arme. Doch in dieser Zeit war der Bauch von Amur schon nass…

Dass Amur wie ein Mami oder ein Mädchen riechen soll, erstaunte mich doch sehr. Amur war in den letzten Wochen und Monaten stetig fettiger geworden und auch die Verfilzungen liessen nicht nach. Kurzerhand haben wir ihn dann letzte Woche entfettet und geduscht. Seither ist Amur unser ganz grosse Flauschi und samtig weich. Ich könnte ihn dauernd streicheln und meine Nase in sein Fell drücken. Kurzzeitig wurden seine Verfilzungen während des Trocknens schlimmer, doch seit er nun gebürstet ist, fliegen seine Haare mit ihm so dahin. Endlich, endlich ist er uneingeschränkt ein Hübscher. Das Duschen war ja noch eine Sache für sich, die er ertrug. Das Abtrocknen ist nicht sein Ding, aber das Bürsten hasst Amur. Da kann er zur Bestie werden. Nur schon deswegen sind wir überglücklich, dass seine Pflege wieder einfacher ist…

Nun fehlt noch der dritte Musketier: Beau. Klammheimlich ist Beau zu einem wirklich hübschen Kater herangewachsen. Noch hat er etwas Kindliches in seinem Aussehen, aber von der Form her, wird er sicher auch ein sehr schöner Kater – eben: ein Beau! Das Fell ist auch wunderschön weich geworden. Das samtene Fell hat zwar Branco, aber Beau hat ebenfalls ein kuschelig weiches Fell. Zwischendurch steht er einfach auf Cisna und putzt sie. Anfangs gefällt es ihr meistens, aber irgendwann wird es ihr dann zu eng und sie will nicht mehr. Das findet Beau nicht nett und beisst sie. Aber natürlich hat Cisna nicht die Kraft für mehr und Beau geht nicht gerade zimperlich mit ihr um – auch wenn er es lieb meint.

Beim Spielen sind die drei Musketiere an vorderster Front dabei. Keine Feder oder Ball ist zu hoch, um sie zu fangen. Kein Spielzeug ist zu schnell, alles wird gefangen, sei es aus der Luft oder blitzschnell am Boden. Ist es erst einmal gefangen, wird es verbissen beschlagnahmt. Das Spiel scheint dann zu Ende zu sein und benötigt einige Überzeugung, um das Spielzeug wieder zu bekommen… Branco ist der grösste Luftakrobat, Benji der „Heimlifeiss“, der entspannt da liegt und plötzlich angreifen kann und Beau ist der Wendige. Ich habe noch selten eine Katze so abrupt stoppen sehen, wie Beau es kann. Völlig im Schuss kann er urplötzlich stoppen und wenden. Sagenhaft!

Doch die drei Musketiere bekommen nun Konkurrenz. Chiara, Condo und Capo haben das Spielen nun auch für sich entdeckt und mischen sich nun ein. Anfangs waren sie noch zaghaft, doch mit diesen burschikosen Lehrern, mussten sie sich aktiv ins Spiel einmischen, um die Feder auch einmal zu erhalten. Chiara hat zudem die Zinka-Eigenschaft, das gefangene Spielzeug knurrend zu verteidigen oder in eine Ecke bringen zu wollen. So spielte ich mit einem Ball mit ihr, der noch einen Busch Federn dran hatte. Chiara verbiss sich so arg in die Federn, sodass sie plötzlich nur noch die Federn im Mund hatte – ich den Ball – und dann düste sie schleunigst mit dem ergatterten davon. Ward nicht mehr gesehen…

Letztes Wochenende hatten wir dann endlich wieder einmal einen Grossputz absolviert. Dabei wuschen wir auch ziemlich alle Katzen-Schlafplätzchen. Somit war die darauffolgende Woche alles „sauber“ – dachten wir. Doch als wir ende Woche unsere Samtpfoten pflegten, war einer nach dem anderen verfilzt. Das war ziemlich frustrierend. Doch ich hatte vor einiger Zeit einen Pflegespray bestellt und der wurde dann aktiv ausprobiert. Siehe da, er wirkte Wunder. Die meisten Verfilzungen entwirrten sich mit dem Spray. Sensationell! Doch selbst mit diesem „Zusatzaufwand“ waren wir mit der Pflege aller noch immer viel schneller, als noch vor wenigen Wochen. Erstaunlich!

Nach dem Auszug von Alpha und Astor war die Nassfutter-Fütterung „mühsam“. Nichts mehr wurde gefressen, so schien es. Doch dann kam die neue Lieferung mit dem super-super Futter und neuerdings fressen unsere Samtpfoten tatsächlich Grau-Futter und Terra Faelis. Erstaunlich! Selbst Nestor schmaust wieder. Nur Cisna frisst einzig und allein ein einziges Futter. Ihre Geschwister haben das Trockenfutter entdeckt und fressen nun ziemlich vieles. Nachdem das Baby-Trockenfutter nur von den Grossen weggefressen wurde und von den Kleinen nicht weiter angerührt, hatten wir schon die Befürchtung, dass Zinka-Kinder auch nur Nassfutter fressen. Dementsprechend gross ist unsere Erleichterung, dass die Kleinen nun beides fressen.

Cisna und Chico geht es gefühlsmässig unverändert. Nachdem wir über gefühlte Jahre immer das Antibiotikum spritzen mussten, haben nun beide Angst vor zu viel Nähe. Vermutlich haben wir alle Vier nun ein Spritzen-Trauma. Nur schon deshalb sind wir überglücklich, auf die Pille wechseln zu können. Doch was das Röntgenbild zeigte, war wenig erfreulich. Bei beiden ist der linke Lungenflügel während der Lungenentzündung kollabiert und nicht mit Luft gefüllt. Somit atmen beide nur mit einer Lunge und sind dazu vermutlich noch immer arg verschleimt. Chico erholt sich dennoch langsam, nimmt stetig und schön zu. Er röchelt noch, aber er beteiligt sich bereits an den Geschwister-Kämpfen und kuschelt mit den anderen. Cisna flieht vor allen. Mami-Milch trinkt sie kaum oder selten. Jede Bewegung ist für sie eine grosse Anstrengung. Sie ist leicht ausser Atem und muss sich dann an Ort und Stelle niederlegen. Wird es einmal zu viel, läuft sie auch sehr schnell blau an. Leider sieht man das in ihrem weissen Gesicht besonders schnell. Nebst der Lungeneinschränkung hat sie das zusätzliche Problem, dass sich ihr Brustkorb noch nicht geöffnet hat und ebenfalls eng auf Herz und Lunge drückt. Das gibt zusätzlich weniger Sauerstoff für sie. Sie wechselt von einem zum anderen Schlafplatz ab und macht dazwischen immer wieder einen Stopp beim Futternapf. Es schmerzt, ihr nicht weiter helfen zu können. Doch Genesung benötigt Zeit. Solange sie zu Luft kommt und atmet, hat und bekommt sie alle Zeit dieser Welt, Hauptsache sie wird gesund…

Obwohl Cisna und Chico noch genesend sind, geht es uns allen massiv besser. Die Kleinen verrichten nun grosse Geschäfte, alle Kleinen wollen auf das grosse Klo und alle Grossen auf das kleine Klo, trotzdem hat die generelle und allgemeine „Arbeit“ massiv abgenommen und wir können unsere wachsenden Vierbeiner einfach geniessen…

Teenie
08.03.2016 12:00:43

Gestern stand ich im Wohnzimmer und dachte, um Himmelsgottswillen, ich habe ganz vergessen, wie Teenies sind! Branco, Benji und Beau zeigten sich von ihrer ausgelassesten Seite, die man sich vorstellen kann. Alles und jeder wurde angegriffen. Doch in der Zwischenzeit haben sie gelernt, dass sie die Grossen in Ruhe lassen müssen. Aber nicht so die Kleinen. Die werden in den selbst kreierten Parcours munter eingebaut. Natürlich machen diese dann entweder mit oder verziehen sich. Doch was passierte vorher?

Wenig – so scheint es mir zumindest. Chico und Cisna sind weiter auf dem Weg zur Besserung. Doch bis ihre Lungenentzündung wirklich „verheilt“ ist, scheint es ewig zu dauern. Nachdem wir anfangs Woche die Medikamente gewechselt hatten, waren die Zwei am Freitag beim Tierarzttermin dabei. Nach der Meinung des Tierarztes sehen die Zwei bereits super aus. Ich hingegen habe grosse Mühe, v.a. Cisna noch „leiden“ zu sehen. So scheint es mir zumindest. Dummerweise schien es auch, als würde es den Zweien nach dem Tierarzt schlechter gehen. Aber wir arbeiten daran… Täglich eine Spritze… und das Spritzen geben wird nicht von Tag zu Tag einfacher, im Gegenteil. Selbst ich bekomme langsam Angst vor der täglichen Spritze. Es dauerte eine lange Weile, bis ich begriff, dass der harte Griff das Schlimmste ist, was ich Cisna antun kann. Zwischenzeitlich sind wir dabei angekommen, dass ich sie am Kopf streichle und ja nicht halte. So geht es am Einfachsten. Trotzdem bin ich unendlich glücklich, wenn es Cisna und Chico bittebitte endlich besser geht und die „Spritzerei“ aufhört…

Das war die letzte Woche, die die Kitten im Katzenzimmer verbrachten. Es war schwierig, den beiden Extremen gerecht zu werden. Die drei Grossen Kitten hätten schon längst „ausziehen“ dürfen, aber für Chico und Cisna war es zu früh. So durften sie jeweils abends ins Wohnzimmer kommen und ich habe Capo, Chiara und Condo das Herunterklettern „beigebracht“. Es ist logisch, dass das spannendste im Esszimmer der überdimensional grosse Turm ist. Doch wenn man ihn besteigt, muss katze auch wissen, wie sie herunterkommt. Aus diesem Grund habe ich die Drei jeweils einzeln genommen und ihnen das Treppensystem zum Herunterkommen erklärt. Capo ist DER Mann für die Höhe. Er liebt den Turm und schläft neuerdings auch oft zuoberst. Bei Condo und Chiara bin ich mir noch nicht sicher, ob es mit dem Herunterkommen klappt. Chiara „angelt“ sich eher wieder nach unten. Aber selbstverständlich sind wir zuversichtlich, dass die Drei das innert der nächsten Tage perfekt beherrschen.

Anders sieht es bei Chico und Cisna aus. Bei ihnen habe ich das Gefühl, dass sie sich einen Genickbruch holen würden, wenn sie 40cm herunterspringen würden. Trotzdem habe ich zumindest Cisna das Treppensystem einmal gezeigt. Beide sind allerdings viel lieber noch am Boden unterwegs. Beide lieben es dort zu sein, wo wir sind. Das hat zur Folge, dass ein schneller Schritt in der Küche fatal sein kann. Denn plötzlich steht Chico neben dem Fuss, ohne dass man ihn bemerkt hätte. Überhaupt liebte Chico anfangs Woche noch das hautnahe Kuscheln. Ständig wollte er bei uns am Hals oder auf der Brust liegen und war selig. Doch in der Zwischenzeit ist er gewachsen und will einfach nur noch nahe sein. Stimmt. Und dabei habe ich das Wichtigste vergessen: Chico wurde bis am Freitag nebst der Mami-Milch mit der Spritze ernährt! Er wollte partout nicht selbst fressen und verachtete das Katzenfutter. Einfach überhaupt nichts anderes als Mami-Milch oder Ersatz-Milch über die Spritze. Es war ein zeitlich hohes Engagement, das wir nur dank Bea bewältigen konnten. Auf alle Fälle begannen wir am Freitag die Kleinen mit den Grossen zu füttern. Natürlich gab es wieder ein wildes Durcheinander, wer wo frass und wo es noch das bessere Futter gab. So vermischte sich nicht nur Gross und Klein, sondern Chico fand den Weg zum Applaws-Futter und frass und frass und frass… Endlich war es geschafft. Das ist ein Meilenstein in der Entwicklung von Chico. Seither frisst er sozusagen alles. Er nimmt noch Baby-Paté, Kitten-, aber auch Erwachsenen-Futter. Selbst Trocken- und Nassfutter!

Am Samstag durfte dann Bono zu Dyleila und Kerstin ausziehen. Dort wurde er schon sehnlichst erwartet. Ich muss schon sagen, dass ich ein grosser Fan von Bono bin. Er ist wirklich ein so lieber Bursche, hat ein superschöne Gesichtsform, wunderschöne Streifen (Mackerel) und ist so extrem sauber. Beeindruckend, wie er das immer hinbekommen hat. Wenn ich arbeitete lag er auch meistens in meiner Nähe – unaufdringlich nahe. Dementsprechend fiel mir der Abschied von Bono schwer. Doch wir unterstützen Bono’s Glück und wünschen ihm nur das Beste! Kaum kam er an, kamen schon Geräusche von Bono – und auch Dyleila – die wir von Bono nicht kannten und Kerstin nicht von Dyleila. Doch wir sind überzeugt, dass die Drei füreinander bestimmt sind…

Wieder Zuhause überraschte uns der sehr grosse Branco mit einem dreckigen Hintern. Er hatte „Durchfall“ – oder einfach einen „Kuhfladen“ verarbeitet. Damit überraschte er uns zwei weitere Male – hat der junge Mann schon den Zahnwechsel? Ist das noch nicht zu früh? Müssen wir wohl beobachten… Doch nicht genug mit Branco, auch Cisna bekam Durchfall. Nun hier ist die Ursache aber klarer und wir hörten sofort mit dem Milchpulver im Nassfutter auf. Hat auch Branco davon gegessen? Möglich wäre es. Chiara hingegen kackt dermassen trocken, dass ihre Würstchen nicht herauskommen wollen oder am Hintern kleben bleiben. Dann kam sie aus der Toilette heraus und strich ihren Hintern dann auf dem Boden ab… Na Bravo… geht es noch schlimmer?

Der grosse Putztag kam dann „glücklicherweise“ erst am Sonntag. Es musste wieder einmal sein: alle Katzen-Liegekissen wurden gewaschen. Zwei Waschmaschinen liefen den ganzen Tag auf Hochtouren. Hinzu kam, dass wir das komplette Katzenzimmer reinigen und waschen mussten. Was ewig dauerte ist in zwei Sätzen beschrieben. Doch währenddessen hatten wir endlich, endlich das Glück, zwei auf frischer Tat zu ertappen. Ich schreibe ja sehr ungern, dass wir die letzten Wochen damit geplagt wurden, dass „jemand“ ständig in die Ankleide pinkelte und „jemand“ in die Duschwanne. Nie konnten wir mit jemandem schimpfen, nie wussten wir wirklich, wer es war. Klar hatten wir den Verdacht, dass es Amur war. Aber eben, sicher waren wir uns nie. Und eben am Sonntag erwischte ich Missou auf frischer Tat, als er in die Duschkabine pinkeln wollte. Himmel, war ich sauer und wütend auf Missou. Ausgerechnet er? Warum nur? Sofort stellte ich ihn aufs Klo und wartete, bis er gepinkelt hatte. Dann lobte ich ihn…

Einiges später beobachtete mein Liebster, wie Amur in der Ankleide zum Pinkelsitz sich platzierte. Himmel, nun war mein Liebster unglaublich wütend und „packte“ Amur. So geht das überhaupt nicht! Schliesslich nahm ich diesen grossen Jungen und platzierte ihn auf dem Klo. Nun musste er allerdings überhaupt nicht mehr pinkeln. Doch ich wartete, bis er es getan hatte… So nicht!

Nachdem das nun geklärt war, bleibt die Bürotür zum Raum mit der Ankleide und der Dusche geschlossen. Fertig lustig. So nicht! Ich muss mir nicht täglich mehr Arbeit machen, als nötig. Auch die Türe zum frisch geputzten Katzenzimmer bleibt geschlossen, resp. in beide Zimmer dürften sie „beaufsichtigt“ hinein. Bislang hatten wir einen ganzen Tag ohne fremdplatzierte Bisis. Ein Erfolg! Aber dafür hat es ja im Wohnzimmer nun auch wieder genügend Katzen-Klos aufgestellt. Doch erstaunlicherweise wollen die Kleinen immer auf das grosse Klo gehen (und die Grossen ins kleine Klo). Normalerweise sieht unsere Wohnung einen Tag nach dem Grossputz auch immer schlimmer aus, als davor. Doch am Montag hielt sich auch das in Grenzen. Ja, nach einem sehr strengen Wochenende haben wir mit dem Wochenstart endlich eine „einfachere Zeit“… natürlich wünschen wir uns, dass es nur noch besser kommt 

Gewichtszunahme
02.03.2016 08:33:01

Cisna und Chico leben! Cisna konnten wir am Dienstag von der Tierklinik abholen. Sie hat nach wie vor eine sehr starke Erkältung, aber sie lebt. Anfangs konnten wir das Gewicht von Chico und Cisna nur knapp halten oder sie nahmen sehr, sehr wenig zu. Doch in der Zwischenzeit nehmen auch die Zwei zu. Es ist eine wahre Freude zu sehen, dass die beiden ihre Baby-Bäuchlein füllen. Cisna macht das total selbstständig und frisst am liebsten sogar schon das grössere Kittenfutter. Hier macht uns Chico mehr Sorgen. Er verweigert jedwelche Festnahrung. 100% alles! Das macht es natürlich etwas schwer, dass auch dieser kleine Mann zunimmt.

Anfangs verweigerte Chico auch die Nahrungsaufnahme über die Spritze. Über Tage nahm er nichts anderes auf als Mami-Milch. Das war diese Zeit, als er auch sein Gewicht nicht mehr halten konnte. Doch nun sind wir in der zweitglücklichsten Situation, dass er wenigstens die Baby-Milch von der Spritze trinkt. Von 0 sind wir in der Zwischenzeit bei 5-7 Spritzen Milch angelangt. Natürlich ist das wirklich ein riesen Fortschritt. Unser nächstes Ziel ist die Festnahrung mit dem Baby-Paté. Das Paté haben wir natürlich mit Milchpulver angereichert, damit Chico auch wirklich auf den Geschmack kommt. Wir haben schon anderes Futter vom Tierarzt bekommen, doch noch hatten wir keinen Erfolg. Wir arbeiten daran.

Doch wieder zurück zu Cisna. Wir waren überglücklich, dass wir Cisna wieder bei uns haben. Selbst Zinka nahm sie ohne wenn und aber wieder auf und putzte sie als erstes. Immer wieder streichelten wir die Kleine, doch noch liebt sie es mehr, wenn sie alleine irgendwo einfach stehen kann. Noch hasst sie es zu kuscheln. Bea meint, sie hätte ein Krankenhaus-Trauma. Natürlich tat es auch mir weh, das kleine Kätzlein einsam in einer Box zu wissen. Doch ich habe das Gefühl, dass Cisna nicht die Wärme zur Heilung sucht und dann wäre ja Kuscheln nicht in ihrem Sinne. Ich bin überzeugt, dass das noch kommt.

Stimmt. Eigentlich müssten die Kids nach einer Woche schon einen riesen Schritt Richtung Heilung gemacht haben. Wenn es nach mir ginge, müssten sie bereits gesund sein! Doch das dauert. Nichts desto trotz gibt es jetzt einen Medikamenten-Wechsel, denn trotzdem müsste die Heilung bereits weiter sein. Immerhin sind die zwei jetzt einigermassen stabil, sodass sie sich auf die Heilung konzentrieren könnten.

Erst am Wochenende haben sich Chico und Cisna auch an den Raufereien unter Geschwistern beteiligt. Für mich einen Meilenstein in der Entwicklung. Cisna ist generell viel zurückhaltender und schaut oft einfach zu. Sie hasst es, gehalten zu werden. Das ist natürlich auf Grund ihrer Erfahrungen verständlich. Wann immer sie gehalten wurde, bekam sie eine Spritze. Das ist schon hart. Aber wir arbeiten daran – auch Bea. Bea hat sich von Beginn weg in Cisna verliebt und wünscht sich, dass sie zu Amy und Aris zieht. Jetzt liegt es an Cisna…

Chico hingegen liebt es zu kuscheln. Es kann ihm nicht zu nahe sein. Am liebsten liegt er auf der Brust des Menschleins. Als ich zuhause arbeitete, lag er sozusagen den ganzen Nachmittag auf meiner Brust oder an meinen Hals gekuschelt. Dabei röchelte und schnaufte er so laut, sodass ich selbst Mühe mit meiner Atmung erhielt. Immer wenn er wieder erwachte, sah er wie ein kleiner König um sich oder hielt mein Gesicht mit seinen kleinen Pfoten fest. Zum Verlieben!

Das grosse Gegenteil ist Condo. In der Zwischenzeit hat er seine Äugelein immer offen, aber noch oft verklebt. Ansonsten ist Condo einfach ein Riese und der absolut grösste Bursche. Gleichzeitig ist er unglaublich zurückhaltend und teilweise sogar ängstlich. Wenn wir Zuhause sind, lassen wir in der Zwischenzeit das Türchen offen, sodass die Kleinen zu uns kommen können. Condo hat sich bislang kaum heraus getraut. Seine Grösse und seine Zurückhaltung scheinen irgendwie im Widerspruch zu stehen – finde ich, aber nicht er. Für ihn stimmt es. Er schläft dann mal lieber wieder eine Runde…

Auch Chiara ist eher zurückhaltend, hat aber diesen „Gwunder“ in sich, der alle unsere Damen haben. So hat sie doch schon manches Abenteuer auf sich genommen. Cisna und Chico kommen sowieso und sind oft in unserer Nähe und neuerdings kommt auch Capo. Er ist der grosse Kletterer und hat schon alle Kratzgelegenheiten ausprobiert – ausser dem überdimensionalen, hohen Turm. Solange die Kids diesen nicht erklimmen und wissen, wie sie wieder herunterkommen, kann ich sie nicht alleine ins Esszimmer gehen lassen. Doch das wird nicht mehr lange dauern…

Anfangs letzter Woche sagte ich, Zinka ist rollig. Überhaupt war ich ziemlich sauer auf Zinka, da sie Chico nicht fütterte. Jedes Mal, wenn ich ihn zu ihr legte, läuft sie davon. Damals frass Chico nichts anderes ausser Mami-Milch. Mein Liebster holte auf dem Nachhauseweg die neuen Medikamente und der Tierarzt sagte noch, alles ausser, Chico darf nicht abnehmen. Aha! Aber Chico hatte wieder abgenommen!

Nun gut. Ich packte ihm Chico und Zinka in eine Transportbox und mein Liebster ging zurück. Der Tierarzt war glücklicherweise noch da. Chico ist nun seine „persönliche Herausforderung“. Wieder bekam er u.a. aufbauende Mittel. Damals war Chico wirklich nur noch Haut und Knochen – und vermutlich auch einer Austrocknung nahe. Doch so kleine Kids hängt man nicht an den Tropf – überhaupt jetzt war einfach Chico gefordert! Ein weiterer Blick galt Zinka, die gerade noch zwei Zitzen offen und kaum noch Milch hatte. Ich entschuldigte mich dann anschliessend bei Zinka. Aber rollig? Neinein, diese Katze ist nicht rollig.

Einen Tag später war Zinka rollig. Es war genau das, was wir überhaupt nicht gebrauchen konnten – aber nein, niemand hatte mir geglaubt. Nun ja. Wir hatten enormes Glück in jeder Beziehung: Missou war NICHT an Zinka interessiert (schliesslich ist er auf dem Weg seine Potenz zu erlangen!), Zinka gab weiterhin Milch und sie war – glücklicherweise – verträglich für alle! Im Gegenteil: Zinka gab wieder Milch… Zu ihrer und unserer eigenen Sicherheit musste Zinka allerdings bei den Babys bleiben. Sie hasste es, keinen Auslauf zu haben. Und wir hatten grosse Probleme damit, wenn Missou sie trotzdem schon decken würde…

Der Auszug von Brilla, Bligi, Lizzy und Henry hat auch bei uns Spuren hinterlassen. Die Buben sind zu einem drei- oder vierblättrigen Kleeblatt geworden und oft zusammen unterwegs. Manchmal verschläft einer der Buben diese Abenteuer, dann sind sie als dreiblättriges Kleeblatt unterwegs… Die Abenteuer finden dann oft bei den Kleinen statt. Dort gibt es einfach das lässigste Spielzeug und so kleine, laufende Dinger, mit denen man streiten kann. Natürlich haben wir daran wenig Freude und die Kleinen wehren sich noch zu wenig. Aber anschliessend wird dann wieder gekuschelt. Regelmässig liegt eines der Kleinen bei Beau und schläft. Ah und natürlich hat es da das viel bessere Futter…

Die Kleinen fressen 0,0% Trockenfutter. Doch wie sollten sie es auch lernen? Also war ich „froh“ darüber, dass die Kleinen und jene die sich „Klein“ fühlen die Trockenfutter-Körnli stibitzten. Doch noch haben sie von den Grossen noch nichts gelernt.

Auch der Auszug von Alpha und Astor hat seine Spuren hinterlassen. Ich vermisse sie sehr. Trotzdem haben es mir die Zwei „leichter“ gemacht. Sie wollten ausziehen und Astor hat sich bereits vorher zurückgezogen. Doch die letzten Tage vor seiner Abreise kam er wieder und wollte unbedingt kuscheln. Ja, Abschied tut immer weh. Aber trotzdem: die Zwei sind am neuen Ort einzigartig und bekommen die volle Aufmerksamkeit, die sie auch verdient haben. Wir wünschen ihnen nur das Beste und dass sie glücklich und gesund sind und bleiben. Sie werden immer in unserem Herzen bleiben.

Bei der Fütterung hingegen vermissen wir sie sehr. Klar, wir hatten in den letzten Wochen einen unglaublich hohen Bedarf an Büchsen. Dieser nahm nach dem Auszug rapide ab. Nun stehen wir vor dem Problem: niemand frisst mehr das Nassfutter leer. Immer hat es Resten oder es wird ganz verschmäht. Ja, die Fütterung ist im Moment anspruchsvoll. Doch das ändert sich sicher bald wieder…

5 Elemente gesamt

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