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Liebe
26.04.2016 12:52:06

Missou hat seine grosse Liebe gefunden. Seine Eilein sind prall gefüllt, er scheint schon ein richtiger Mann geworden zu sein und der Frühling tut sein Übriges dazu. So sehen wir ihn öfters der "kleinen" Lizzy nachlaufen, als uns lieb ist. Dann passierte es, dass wir ihn AUF Lissy vorfanden. Natürlich erschrak er gehörig, als wir zum Nachsehen kamen. Ein Blick genügte, noch funktioniert es nicht. Die Betonung liegt auf NOCH. Wir überlegten uns kurz, ob wir Lizzy die Pille geben sollten. Doch solange sie nicht rollt, macht das keinen Sinn und solange sie noch so jung ist, auch nicht. Aber... Ein Kater riecht nun einmal immer zuerst, wann die Katze rollig ist... Nun hoffen wir einmal, dass wir noch 1-2 Monate gut über die Runden kommen. Doch wenn Missou weiterhin oft übt?

Am Freitag zogen Chiara und Condo zusammen aus. Ich war natürlich, sehr, sehr traurig - wie immer. Chiara ist eine grosse Kuschlerin und hat mich oft begleitet. Auch Condo ist in den letzten Tagen aufgeblüht und uns öfters gefolgt. Er braucht sehr viel Schlaf und verzog sich dann. Doch eben in den letzten Tagen konnte er auch bei uns schlafen. Sie kamen an einen wundervollen Ort und haben sich soweit schon sehr gut eingewöhnt. Mit "Zischgeli" haben sie sich schon angefreundet und jetzt kommt dann die Anfreundung mit dem kleinen Hund Fritzli. Sie sahen sich in der ersten Stunde ganz kurz, aber weder Condo noch Chiara machten einen ängstlichen Eindruck - eher einen interessierten. Das grösste Problem war/ist, dass Fritzli nicht vom Futter der Kleinen fressen soll und gleichzeitig kommen sie noch nicht an den Ort (Küchenkombination), wo Zischgeli ihr Futter stehen hat. Nun müssen die beiden schnell lernen, dass sich der Futternapf mit ihrem Chip öffnet.

Den grossen Schock hatten wir, als wir abends wieder nach Hause kamen. Nachmittags hatte uns eine Fee die Dusche komplett gereinigt, so dass sie fast wie neu aussah. Alles glänzte. Kurz bevor wir gegangen waren, hatte ich unsere Utensilien wieder platziert. Doch als wir nun zurückgekommen waren, war die ganze Dusche voller kleiner Blutspuren. HILFE! Hatte hier ein Massaker stattgefunden? Was war passiert? Wenig später sah ich, dass die Halterung des Rasierers in der Duschwanne lag, aber vom Rasierer selbst fehlte jede Spur. Auch liess sich die Blutspur nicht weiter verfolgen und wir mussten den Täter selbst entlarven. Es war Capo. An seiner linken Pfote hatte er einen kleinen Schnitt. Die Wunde war noch offen und ich überlegte einen kurzen Moment, ob ich ihm ein Pflaster drauf machen sollte. Doch dann verwarf ich den Gedanken lachend wieder. Capo hinterliess keine Spuren mehr und schon am nächsten Tag war die Wunde nicht mehr ersichtlich. Erstaunlich, wie schnell das geheilt hatte.

Amur war am Freitag beim Tierarzt zur Kastration. Das Stäbchen war tatsächlich schon nicht mehr spürbar, aber ansonsten erfreute er sich bester Gesundheit und davor auch noch bester Potenz. Jetzt sind wir allerdings bester Hoffnung, dass das Markieren oder besser das Herum-Pinkeln bei Amur ein Ende hat. Bereits am Samstag-Nachmittag durfte Amur ohne Windeln herumlaufen und ab Sonntag liessen wir den jungen Mann überhaupt wieder in der ganzen Wohnung herumlaufen. Hoffen wir, dass es gut kommt. Allerdings hat Amur noch einen schweren Stand: Gini hasst seine Nähe noch immer, obwohl sie oft und gerne extra vor ihn hin steht und dann laut weint. Sie ist eine Zicke! Dann nehme ich sie und platziere sie wieder irgendwo anders. Gestern hat es das Mädel sogar geschafft, auf den Boxsack zu gelangen und hat sich dort für ein Schläfchen platziert. Sie ist einfach unglaublich! Aber auch Nestor kann gut und gerne vor Amur hin stehen und ihn anfauchen. Wieso, das verstehe ich noch heute nicht. Ob Amur etwas angestellt hat? Amur hingegen ist und bleibt "unser" Baby. Manchmal ist er ein richtiges Doofi. Er versteht überhaupt nicht, dass es vielleicht das eine oder andere Mal geschickter wäre, einen anderen Weg zu nehmen...

Nach dem grossen Putztag habe ich mich entschieden, endlich wieder in unserer Wohnung "zu wohnen". Jetzt haben wir wieder Teppiche. Dies freute besonders Benji und Beau. Sie beschnüffelten alles ausgiebig und wälzten und reckten sich auf den Teppichen. Capo hingegen war mehr davor zur Stelle: er musste während dem Putzen alles ganz genau beobachten - und streckte auch mal seine Pfote dazwischen. Am liebsten hätte ich ihm einen Putzlumpen an der Pfote montiert, damit er mir hätte helfen können...

Auch viele Pfoten-Unterstützung bekam ich beim Balkon bepflanzen. Ich wusste, dass es zu früh war, doch noch eine weitere Woche konnte ich die Pflänzlein nicht in den Töpflein vor sich hin trocknen lassen. Es war wunderschön und warm und so nahmen wir den Balkon in Angriff, pflanzten und stellten um. Das Resultat war ein sommertauglicher, aufgeräumter Balkon mit wieder vielen neuen Durchgängen für unsere Vierbeiner. Dieses Mal habe ich das Tunnelsystem etwas breiter angelegt und ein, zwei Durchgänge mehr gemacht. Natürlich waren die Durchgänge spannend, aber noch spannender war, auf den Topfrändern zu balancieren. Doch wehe sie kommen dem Kaktus in die Nähe, dann habe ich ein Problem. Die Stacheln landen nämlich alle in meinen Händen! Aber immer wenn es mir zu bunt oder zu dreckig wurde, dann holte ich den Besen und wischte. Die meisten hatten vor diesem Werkzeug Angst und flohen ins Innere. Dann hatte ich wieder "Ruhe" und konnte weiter "dreckeln". Nur einer, der blieb: Benji hatte sich einen leeren Topf ausgesucht, der gerade seine Grösse hatte und erkor diesen als seinen Schlafplatz. Während der ganzen Zeit schlief er dort selig. Es war der Topf mit den im Keller überwinterten Callas. Hoffen wir, dass seine Wärme die Knollen zum Wachstum anregten. Doch danach machte ich aus ein paar Stöckchen eine Pyramide, sodass Benji den Topf künftig nicht mehr benutzen kann... Sicher ist sicher...

Neuzuzüger
19.04.2016 17:28:07

Die letzten Erlebnisse sind immer die aktuellsten und es ist schwierig, nicht gleich davon zu erzählen. Deshalb, wieso nicht. Das wohl eindrücklichste Erlebnis war am Sonntag. B.Lizzy und B.Henry sind wieder bei uns eingezogen. Auf der einen Seite gab es viele Tränen und auf der anderen Seite viel Erstaunen. Doch jedem erstaunten Blick und jedem Begrüssungs-Schnüffeln wurde mit Fauchen begegnet. Lizzy brauchte unbedingt Zeit zum Schlafen und Henry wollte unbedingt Bestätigung. Ich denke, es war hart für die Zwei. Sie kannten alles und doch riecht alles anders und ist irgendwie fremd.

Ich weiss noch, was ich dachte, als die Zwei ihre speziellen Namen bekamen. Ich freute mich, dass zwei von ihrer neuen Familie Namen für die Ewigkeit bekamen, die auch im Stammbaum eingetragen sind. Big Thin Lizzy und Big Henry Ford sind ja auch zwei aussergewöhnliche Namen für zwei aussergewöhnliche Coonies. Doch wie es nun kommen wird, steht in den Sternen. Die nächsten zwei-drei Wochen werden es zeigen...

Die Kleinen waren etwas mehr erstaunt über die Neuzuzüger. Sie verstanden überhaupt nicht, warum sie in ihrem Zuhause angefaucht wurden. Sie liessen die Zwei fauchen und ignorierten sie einfach. Doch ihr Spiel war spannend und zog Henry immer wieder an. Unglaublich, wie Henry immer wieder die Gesellschaft aller sucht. Streichle ich jemanden, kommt er dazu, spielt jemand oder mehrere, sieht er zu, passiert etwas, kommt er dazu. Er erscheint mir völlig unsicher und als ob er Bestätigung braucht. Selbstverständlich bekommt er diese. Aber ehrlich, also wenn mir alle Schnauzhaare abgebissen werden, wäre ich auch völlig unsicher. Nun hoffen wir sehr, dass Henrys Haare wachsen!

Irgendwie scheint es aber bei Henry schon zu sein wie "geboren zum Verlieren". Benji und Beau tollen immer mal wieder herum. Das machen sie kämpferisch zusammen, oder aber auch spielerisch mit den Kleinen. Gestern kämpfte Benji arg mit Henry - und wer verlor?

Benji und Beau haben ihre Antibiotika-Kur schon fast wieder fertig. Benji ist endlich wieder Erkältungsfrei und bei Beau hat die Erklärung massiv abgegeben. Ich bin einfach nur glücklich, dass das Impfen jetzt bei beiden vorbei ist und wir nun in die Zukunft schauen können. Zu unserem grössten Erstaunen hat auch Condo die Impfung nicht ertragen und danach beim Atmen gerasselt. Doch auch hier machten wir "kurzen Prozess" und er bekam Antibiotikum. Impfen, um krank zu werden - so erschien es mir in diesem Jahr. Doch jetzt hoffen wir, dass jeder sein Imunsystem weiter ausbauen und stärken kann. Dann ist das Thema "erledigt".

Am Freitag wurde nun auch Capo geimpft. Er musste eine Woche warten, da sich ein Kratzer in seinem Ohr entzündet hatte. Wir hatten unglaublich Glück, dass der kleine Mann die Medizin im Ohr so gut akzeptierte und die tägliche Prozedur so gelassen auf sich nahm. Der Erfolg war, dass die Entzündung innert einer Woche verschwand und er gerade noch innerhalb dieser vier Wochen Karenzfrist geimpft werden konnte.

Capo ist ein süsser, aber zurückhaltender Bursche. Er ist oft dabei, sieht gerne zu, mischt sich auch einmal mit seinen Pfoten ein. Heute Morgen hat er mir bei der Klo-Reinigung "geholfen", aber seine Pfoten waren nicht immer soooo unterstützend. Kuscheln hingegen ist gar nicht sein Ding. Er ist ein kleiner Freigeist. Er kommt zwar schon und er liebt es, gestreichelt zu werden. Aber er muss immer einen Fluchtweg vor Augen haben. Auch bevorzugt er das Streicheln am Körper und nicht unbedingt am Kopf. Dabei kann er sich selig aalen und schnurren und schnurren und schnurren.

Chiara schien bei mir lange sehr zurückhaltend zu sein und sich mehr auf meinen Liebsten zu konzentrieren. Doch neuerdings sind ihr auch meine Streicheleinheiten wichtig. Auch diese kleine Lady ist ein grosser Schnurrer. Doch wenn ich sie streichle, kann sie auf meinem Schoss hin und her laufen und kommt einfach nicht zur Ruhe. Dann nehme ich sie in meinen Arm und knuddle sie richtig. Dann muss sie wieder eine Runde auf meinen Oberschenkeln laufen und wieder kann ich sie knuddeln. So könnte sie ewig weitermachen...

Genau um diese Zeit, als Condo und Chiara ausgesucht wurden, waren sie sehr oft zusammen. Seither zieht Condo sein Ding durch. Er ist mein Mimöschen. Condo separiert sich oft und schläft im Wäschekorb. Klar dürfen sich andere zu ihm legen, aber da ist "sein" Plätzchen. Wenn es ihm zu heiss wird, kommt er heraus und kugelt sich in die Schlaufe der Kugelbahn. Wenn ich ihn dann streichle, schnurrt er. Wenn ich ihn aufnehme, miaut er. Das hat er nicht gerne. Schliesslich ist er ein Mann und schon ein grosser Kater!

Ja, das könnte er auch einmal Amur sagen. Amur ist und bleibt unser Baby. Im Moment ist er allerdings ein sehr männliches Baby. Ich bin sehr, sehr froh darüber, dass ich mich mit dem separieren durchgesetzt habe. Spätestens mit Lizzy's Einzug wäre alles ausgeartet. Wirklich aufgefallen ist es mir allerdings erst gestern: beim Brunchen sahen wir Amur zu, wie er auf dem Balkon rückwärts an die Wand "parkierte" und dann markierte. Natürlich hatte er seine Windeln an und es geschah kein Unglück. Aber mir war auch klar, dass wenig davor genau dort sich Lizzy aufgehalten hatte. Ja, am Freitag hat Amur seinen Termin...

Auch für jemand anders war der Einzug von Lizzy ein "Happy-End". Meiner Meinung belassen wir es mal bei "Happy" und das Ende warten wir erst einmal ab. Lizzy war die einzige Dame, die Missou's Interesse geweckt hat. Wenn er ihr nachschnüffelt oder nachgeht, mutiert Missou zu einem wahrlichen Romeo mit all seinen Gesangskünsten. Es wurde mir schon etwas Angst und Bang. Somit war schnell klar, wer Amur Gesellschaft leisten "darf". Es ist überhaupt nicht in meinem Sinne, die noch schlafende Männlichkeit unseres jungen Mannes zu "wecken".

Zinka hat hingegen wieder "alte Gewohnheiten" aufgenommen und begleitet mich abends wieder. Wenn sie da (wach) ist, darf sie nun auch wieder morgens mich wecken und zum Kuscheln kommen. Das sind "ihre" Schmuseminuten, wenn sie mich ganz für sich hat. Zinka scheint schon wieder sehr erholt zu sein, was ich von Zita nicht sagen kann. Sie hat ein sehr, sehr mattes Fell und lässt dieses beim Streicheln büschelweise ausfallen. So scheint es mir zumindest. Doch eine Aufbaukur machen ist einfacher gesagt, als getan. Sie frisst im Moment sehr, sehr wählerisch und kaum noch Nassfutter. Das einzige, was sie wirklich liebt, ist ein Schluck (laktosefreier!) Milch. Doch den muss sie mit ihrem Neffen teilen. Capo frisst partout kein Nassfutter. Doch bei der abendlichen Fütterung kommt auch er und hat die Hoffnung bis jetzt nicht aufgeben, dass auch er etwas Feines bekommt. Irgendwann konnte ich ihn nicht mehr enttäuschen und gab ihm am Abend etwas Milch. Er und Zita lieben sie. Was soll's. Es ist garantiert nicht das gesündeste, aber beide scheinen sie gut zu vertragen (kein Durchfall!).

Gini ist die grösste Petze und Hexe. Sie kann einfach wie ein Häufchen Elend vor Amur hin stehen, herzzerreissend schreien und Amur so hinstellen, wie wenn er der grösste Missetäter auf Erden wäre. Er versteht natürlich die Welt nicht mehr, findet diese Inszenierung jedoch spannend. Weniger spannend findet er, dass wenn er markiert, er von Gini oder Nestor eins auf die Nase bekommt. Doch wirklich verstehen tut er es nicht, denn für ihn ist das ja völlig "normal". Nach dem Freitag beginnt dann aber hoffentlich eine neue „Normalität“…

Äffchen und Geisschen
11.04.2016 12:37:50

Unsere Coonies nehmen lustige Eigenschaften und Eigenheiten an. Dass Anka immer und alles kommentiert, ist schon längstens bekannt. Anfangs nannte ich sie Schweinchen, weil ihre Nase so zartrosa leuchtet und die Farbe eines Ferkels hat. Doch seit sie zu allem ihren Senf dazu geben muss und immer und überall herummeckern kann, ist sie unser Geisschen geworden. Selbstverständlich ein liebes Geisschen. Anka liebt Besuch. Ich war überrascht, als mir auffiel, dass Anka bei Katzenbesuch immer irgendwo in der Nähe steht, wo jeder sie sehen kann, aber nicht jeder sie streicheln kann. Immer sagten alle sofort, oh ist das eine schöne Katze. Ich dachte, sie hätte gerne Menschen. Doch das alleine kann es nicht sein. Irgendwann kam mir dann wieder in den Sinn, dass Frodo immer bei den Menschen lag und es liebte, wenn man ihm sagte, dass er schön und gross ist. Natürlich ist das noch immer so - so wie wir es hören. Aber jetzt ist nicht mehr nur Frodo stolz, sondern seine Besitzer sind gleich mit ihm stolz. Auch Anka streckt ihr Brüstchen gleich mehr heraus, wenn sie hört, dass sie eine schöne ist. Posiert sie schön, kommt das auch besonders gut zur Geltung.

Unkontrollierbare oder nicht voraussehbare Bewegungen hingegen hasst Missou. Auch er ist gerne vorne dabei, aber meistens aus anderen Gründen. Er liebt es, wenn gespielt wird. Neuerdings lässt er den Kleinen den Vortritt (oder nehmen sie ihn einfach?), aber wartet genau ab, bis sein Moment gekommen ist. Wir üben allerdings noch immer mit ihm, dass er selbst bestimmen dürfte, wann er kuscheln will. Ganz langsam kommt der junge Mann auch von selbst. Bei meinem Liebsten kam er schon ab und zu an einem Sonntagmorgen auf die Brust oder legte sich zumindest zu ihm. Bei mir war es ein Novum, als er letzte Woche zum ersten Mal zu mir auf die Brust kam. Eigentlich würde er das Kuscheln lieben, getraut sich aber vermutlich nicht immer zu kommen. Damit auch er genügend Streicheleinheiten bekommt, hole ich ihn mir halt ab und zu. Wenn ich den schweren Buben trage, dann hält er mich mit seiner Pfote fest, resp. legt sie mir auf die andere Schulter. Missou hat so lange Beine, das es auf mich wirkt, wie wenn ich von einem Äffchen gehalten werde. Er ist mein grosses, flauschiges Äffchen.

Letzthin war ich mal wieder für das Klo zuständig. Ich bin überglücklich, dass der Streu-Engpass sich erledigt hat und wir nun wieder "en mas" bestellen können. Mit dem Tag, wo wir einen Monat verspätet das ganze Streu entsorgen und frisch hinstellen konnten, hörte auch das Stinken in der Wohnung auf. Es war und ist eine riesen Erleichterung, ein sauberes Klo mit frischem Streu zu haben. Es riecht nicht nur angenehmer, sondern lässt sich auch viel leichter reinigen. Immer, wenn ich den Dienst übernehmen muss, kommt irgendwann Nestor und muss aufs Klo. Meistens pinkelt er dann auf der linken Seite, wo ich noch nicht gesäubert habe. Dann steht er neben mich und möchte eigentlich wieder das Zimmer verlassen. Doch so schnell lasse ich mich nicht auch aus meinem Rhythmus reissen und ich habe gelernt, dass es von Vorteil ist, wenn er noch etwas warten muss. Siehe da und tatsächlich muss er noch sein dickes Geschäft verrichten. Es ist immer der gleiche Ablauf... Aber eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben. Ich wollte hier von unseren Stehpinklern erzählen. Das finde ich eine lustige Eigenheit, die wir noch nicht so ewig kennen. Ich bin mir nicht sicher, wer ursprünglich damit angefangen hat. Wirklich bewusst geworden ist es uns eine Weile nach Missou's Einzug. Er macht das ganz klassisch. Unsere Kotschalen haben einen Rand, der erhöht ist. Missou steht mit seinen Vorderpfoten darauf und pinkelt dann so. Amur machte das teilweise schon früher und Benji hat die grossen ebenfalls kopiert. Das Stehpinkeln sieht bei Katzen witzig aus, hat allerdings  - wie bei Männern auch - Nachteile. Manchmal schaffen es die Jungs tatsächlich, dass sie zwischen die Kotschalen pinkeln. Nur schon deshalb müssen wir sporadisch die ganzen Kotschalen wegnehmen - und entleeren, um an die Ursache des üblen Geruches zu kommen.

Das wichtigste Ereignis war der Impftermin am Freitag. Für Chiara, Condo und & Capo war es der zweite Termin und für Chico sollte es der Ersttermin werden. Doch wie immer kam wieder alles anders. Wir sind allerdings überglücklich, dass Chico die erste Runde geschafft hat. Auch Chiara und Condo bestanden die Untersuchung vor dem Impfen. Doch Capo hat eine Verletzung im Ohr, die sich entzündet hat. Hier ging das Impfen überhaupt nicht. Anstelle davon dürfen wir den jungen Mann nun täglich mit einem Ohren-Bad "verwöhnen". Wenigsten hält Capo einigermassen still und macht keinen unmöglichen Akt daraus wie Benji seinerzeit. Die Ursache in dieser Entzündung liegt vermutlich im geschwisterlichen Streit. Eine Kralle am falschen Ort kann verheerendes auslösen.

Etwas anderes haben wir letzthin noch erlebt. Ich war mir nie sicher, ob uns unsere Vierbeiner sagen würden, ob sie oder eben nicht ausziehen wollen. Grundsätzlich lieben all unsere Vierbeinern die Aufmerksamkeit vom Besuch. Jeder hört gerne, dass er ein Schöner oder ein Grosser ist. Und selbstverständlich ist es etwas anderes, wenn es nicht das eigene Personal ist, das das sagt. Doch an besagtem Tag passierte es. Klar, unsere Vierbeiner hassen die Hausglocke und verschwinden dann. Doch nach einer Weile kommen immer alle wieder nach vorne, ausser jene, die währenddessen (oder schon davor) eingeschlafen sind. Dann sehen sie nach, wer gekommen ist und flanieren um die Beine oder sehen dem Geschehen aus der Distanz zu. Kinder sind nicht immer willkommen, doch solange diese "kontrollierbare" Bewegungen machen, ist es völlig OK. An besagtem Tag kam Besuch mit zwei Kleinkindern. Die Bewegungen des grösseren machten unseren Vierbeinern Angst, die laute Stimme vermutlich noch mehr. Zum ersten Mal in unserer Zuchtkarriere passierte es, dass kein grosser Coonie zum Vorschein kam. Missou kam, als wir das Spielzeug holten und Zinka kam am Schluss ganz kurz. Doch sie ging in einer gedeckten Haltung am Mann vorbei, als würde sie das Schlimmste erwarten. Benji brachte seine ganze Angst permanent zum Ausdruck und schaute immer aus sicherer Entfernung und ganz ängstlich zu. Einzig Beau und Capo liessen mit sich spielen. Diese Situation gab uns arg zu denken. Doch da ich mich selbst nicht wohlfühlte, war die Entscheidung klar. Nur der Grund oder die Ursache war und ist uns nicht klar. Doch das Bauchgefühl muss nicht immer erklärbar sein...

Meine Nerven arg strapaziert hatte in letzter Zeit zumindest Amur. Als er am Freitagmorgen bei meinem Liebsten frisch und fröhlich pinkelte, lief mein Liebster im roten Bereich. Ich muss zugeben, dass hier doch noch etwas "Schadenfreude" mitspielt. Wir hatten eine Meinungsverschiedenheit, weil mein Liebster keinen Buben mehr separieren wollte. Doch nun spielte mir Amur in die Hand, denn ich brauche das tägliche Putzen nicht mehr. Nach einer Woche ist es jeweils wieder soweit, dass es an Orten stinkt, die nicht sofort auffindbar sind. Doch als Amur nachmittags dasselbe bei mir machte, war ich nicht nur genervt, sondern entschied auch, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Ich weiss jetzt, dass Amur einer der Pinkler ist. Doch ist er alleine? Das möchte ich nun herausfinden. Ich habe die Entscheidung meines Liebsten akzeptiert, doch sie brachte uns nicht weiter. Nun sind Amur und Missou separiert. Wir sind gespannt, wie die Wohnung nach einem Tag aussehen wird. Jetzt machen wir "Auswahlverfahren", um herauszufinden, wer unseren Nasen so übel mitspielt.

Etwas anderes ist allerdings überaus erfreulich. Chico entwickelt sich zu unserem grössten Schmuser. Noch immer darf man ihn nicht eng halten, er braucht einen "Fluchtweg". Doch er drückt seinen Kopf fest in die Handfläche, um ja gestreichelt zu werden. Er ist so süss; zum Verlieben. Hoch oder weit springen ist nicht sein Ding. Dann steht er manchmal miauend vor meinem Stuhl und will hochgehoben werden. Letztes Mal hatte ich allerdings schon Anka auf meinem Schoss. Nun eigentlich hätte ich arbeiten sollen, doch ich konnte dem Kuscheln mit Anka nicht widerstehen und genoss die Schmuseminuten. Chico hingegen ist so klein und süss, so hatte er auch noch Platz auf meinem Schoss. Der Kleine genoss es, bei uns zu sein und Anka begann ihm seinen Kopf zu putzen. Chico bedankte sich bei uns damit, dass er laut und deutlich furzte… es stank fürchterlich! Chico tat nichts dergleichen und Anka sah schnüffelnd und irritiert mich an… Doch ich hatte das verräterische Geräusch genau gehört! Doch das änderte den fürchterlichen Gestank überhaupt nicht!

Wachstum
04.04.2016 12:48:18

Im Moment scheinen bei uns die Wochen vorbei zu fliegen. Es ist erstaunlich, dass die Kleinen schon wieder eine Woche älter sind und eigentlich schon nicht mehr "klein" sind. Manchmal scheinen sie sogar "über Nacht" zu wachsen. Chiara und Condo sind zwei "kräftige" Coonies. Chiaras Stuhl-Probleme haben sich dank den Massagen meinest Liebsten erledigt. Der Vorteil davon ist, dass sie sich nun (im Moment) gerne am Bauch knuddeln lässt. Überhaupt scheint Chiara nur aus Weichteilen zu bestehen und ich würde am liebsten immer mit ihr knuddeln. Die kleine Dame hat allerdings auch schon ihren Charakter und ihre Vorlieben und immer geknuddelt zu werden gehört bestimmt nicht dazu. Wenn Chiara schlafen will, verzieht sie sich an einen ruhigen Ort. Im Moment schläft sie oft in meinem Büro und wechselt zwischen dem riesigen Bodenkissen und dem Korpus vor dem Fenster ab. Im Bodenkissen macht sich die kleine Dame so  lang und gross, dass sie das ganze Liegekissen ausfüllt - fast so, wie wenn Amur drinnen liegen würde. Condo hingegen macht seinem Namen alle Ehre. Bei ihm frage ich mich, ob zuerst der Name war und er erweist ihm alle Ehre oder ob sein Wesen schon immer so war. Vermutlich letzteres. Auf alle Fälle verhält er sich wirklich ehrenvoll wie ein Graf (Condo) und ist auch respektvoll zurückhaltend (oder hat der grösste aller kleinen Buben einfach Angst?). Doch nun "blüht" auch der grosse Bube auf und wird zwischendurch frech und angriffig. Für unsere Achillesferse und Waden ist das allerdings zum Nachteil. Dafür werden Condo und Chiara Meister-Fänger und Luftakrobaten. Für ihre Grösse sind sie grandiose Fänger und wirbeln schon mit allen lustigen Figuren durch die Luft, um die Feder oder das Spielzeug ja zu fangen. Fängt Chiara das Spielzeug ist danach das Spiel beendet. Sie schnappt es sich und läuft davon. Wehe es kommt ihr jemand zu nahe, dann wir laut geknurrt und verteidigt. So geht das übrigens auch beim Essen, wenn Chiara ein grosses Stück Fisch erwischt und es richtig zerbeissen muss. Dann wird schon mal laut geknurrt, sodass die anderen vor Schreck zusammenfahren und kaum mehr zu fressen wagen. So klein und schon so grossen Einfluss...

Capo und Condo haben es noch nicht ganz aufgegeben und versuchen immer mal wieder Zinka zu bezirzen, ob sie nicht doch noch etwas Milch bekommen. Nach meinem Empfinden ist die Milchbar allerdings geschlossen. Nichts desto trotz versuchen es die beiden. Condo gibt schneller auf, Capo ist ausdauernder. Vermutlich hat das einen bestimmten Grund, denn Capo ist derjenige, der ausschliesslich Trockenfutter frisst und somit auch mehr Flüssigkeit benötigt. Abends kommt er zwar zusammen mit allen anderen in die Küche und bettelt, doch er frisst nie Nassfutter - oder wir haben es bislang einfach nie gesehen. Aus diesem Grund habe ich angefangen, dem kleinen Mann jeweils etwas Milch zu geben. Er liebt Milch - und nicht nur er, sondern Zita auch. Anschliessend hat Capo einen Milchbart, der sich v.a. durch einem riesen Tropfen am Kinn zeigt. Das stört ihn nicht weiter, denn einmal Kopfschütteln und alles ist wieder in bester Ordnung - für ihn. Für uns heisst das, dass um den Milchnapf herum dann lauter Milchtropfen sind... Geteilte Freuden...

Capo schafft den Spagat und die Verbindung zu Condo und Chico. Manchmal scheint es auch, wie wenn er auf Chico aufpassen würde. Chico entwickelt sich prächtig. Er wächst rasant, nimmt aber - nach meiner Meinung - leider noch immer hauptsächlich am Bauch zu. Flapsig rennt er durch die Wohnung, kann sich total selbst beschäftigen, liebt es aber, sich mit seinen schlafenden Geschwistern zu streiten. Noch immer ist sein Rhythmus anders. Unsere Homöopathin meinte, dass Chico ein Lungenödem hatte, das alles ausgelöst hatte und vermutlich nur eine Überdehnung der Lunge passiert sei. Dies kann ganz banal bei einem Sprung passiert sein. Uns fällt auf, dass er nicht gerne von hoch oben hinunter springt und auch sonst längere Sprünge meidet. Wenn Chico irgendwo hinauf klettert und es ihm zu hoch (?) erscheint, klettert er im gleichen Stil wieder hinunter; rückwärts. Es sieht unvorstellbar, aber auch witzig aus. Vermutlich ist das seine Taktik auf Grund seiner Erfahrungen. Es ist beeindruckend, wie er sich nun entwickelt. Nur halten dürfen wir in wenig. Er hasst es, am Kopf gehalten oder überhaupt gehalten zu werden und gleichzeitig liebt er es, am Kopf gestreichelt zu werden. Will Chico auch kuscheln, dann scheint er schon fast in unsere Hand hineinzukriechen.

Benji und Beau haben auch die zweite Impfung wenig gut vertragen. Wieder machen wir an einer "Erkältung" rum. Ich bin einfach nur glücklich, dass die Impfungen jetzt durch sind. Beau ist der Freche. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er es auch durch. Doch langsam, langsam gönnt sich der kleine Mann auch Kuscheleinheiten und kommt freiwillig zu uns. Er hat einfach ein unglaublich seidiges Fell, das man (frau) am liebsten immer streicheln würde. Bei Besuch ist er meistens an vorderster Stelle und liebt es, wenn mit ihm gespielt wird. Ist ein Spielzeug da, ist er der Meister. Vermutlich denkt er, es wird nur mit ihm gespielt. Dann geht das so lange, bis ihm jemand vor die Nase springt - meistens Chiara - und auch mitspielen will. Dann ist er beleidigt, dass nicht nur mit ihm gespielt wird... Jaja, eine schwierige Ausgangslage.

Benji hingegen ist der grosse Kuschler. Er lässt sich lieber streicheln, als dass er sich in den Pfotenkrieg um das Spielzeug einmischt. Gleichzeitig ist der liebe Bursche im Moment auch "unbelehrbar". Benji ist es egal, dass er nicht auf den Esszimmertisch darf. Und falls er erwischt wird, wird anschliessend geschmeichelt... Schläft Benji, schläft er so tief und fest, dass die Erde untergehen könnte und er würde es nicht merken. Dabei nimmt er die lustigsten Posen ein und hat vollstes Vertrauen in seine Umgebung. Zum Verlieben...

Letzte Woche war eine harte Woche für die Kleinen. Wir hatten anfangs Woche allen, aber wirklich bis auf eine kleine Schachtel wirklich allen Karton entsorgt. Mitte Woche kam dann eine grosse Lieferung mit vielen neuen Kartonschachteln, die dann in der Wohnung herumstanden. Doch ich kam erst am Wochenende dazu, ein neues Haus zu bauen. Aus fünf neuen Schachteln entstand das Haus, aber dieses Mal gibt es eine  "Sackgasse" oder "Einliegerwohnung" mit nur einem Eingang/Ausgang. Das Haus wurde bereits im Rohbau bezogen und ich musste ziemlich aufpassen, als ich die Eingänge mit dem Messer schnitt. Noch schwieriger war der Umgang mit dem Klebeband, weil es einfach zu viele Haare um mich herum hatte. Doch das Haus steht jetzt und wird aktiv bewohnt...

Zinka zieht sich immer öfter zurück und schläft viel. Sie hat einen Platz gefunden, an dem die Kleinen nicht hinkommen und so hat sie auch Ruhe. Klar sieht sie noch ab und zu nach den Kleinen und putzt oder pflegt sie auch. Ja, aber die Milchbar ist geschlossen, die Kleinen sind nach ihr nun „gross“ und selbstständig. Dafür kümmern sich Benji und Beau mehr um die Kleinen. Sie sind perfekte Spiel- und Schlafgefährten.

Auch die anderen Grossen kümmern sich mal mehr oder weniger um die Kleinen. Die meisten tolerieren sie, mögen es aber überhaupt nicht, wenn die Kleinen ihnen am Bauch nach Zitzen suchen. Da bekommen die Kleinen schon mal eine Kopfnuss und geben die Suche langsam aber sicher auf. Anka hingegen nimmt sich ihrer auch öfters an und hilft bei der Pflege. Die Kleinen strecken dann geniesserisch ihre Köpfchen in die Höhe, wenn sie schon von ihrer grossen Schwester so viel Aufmerksamkeit bekommen. Anka, ganz „Frodinchen“, liebt es dementsprechend auch, wenn wir Besuch bekommen. Sie steht dann irgendwo etwas abseits und schaut dem Treiben zu. Sie weiss genau, dass dann alle sagen: wouw, diese schöne, grosse Katze…

4 Elemente gesamt

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