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Verfilzung
26.07.2016 13:31:24

Es ist das schönste Geschenk, wenn Zuhause alles "rund" läuft. Die Grossen kommen wieder voll auf ihre Kosten und jeder hat sich eine kleine Insel zum Schmusen geschaffen. Doch dafür stehen die Probleme an einem anderen Ort an: Verfilzungen – die einen haben es, die anderen lassen es. Das voluminöseste Fell hat Amur. Seine Brusthaare haben schon Samichlaus-Bart-Ausmasse angenommen und er muss sich ständig pflegen. Doch mit seiner Art der Pflege und diesen langen Haar verzwirbelt er sich ständig die Haare und es entstehen kleine Verfilzungen. Auch sonst hat er einfach eine unglaubliche "Wolle", doch glücklicherweise halten sich die weiteren Verfilzungen noch "im Rahmen".

Kein Thema von irgendeiner Verknotung ist es bei den Kleinen. Doch Henrys Schwanz nimmt langsam Astor-Ausmasse an und seine Haare sind ebenso fein und gewellt, dass sie unter meiner ständigen Beobachtung stehen. Ebenso Missou, der noch immer sein flauschiges Baby-Fell trägt. Auch bei Zinka und Zita hatten wir erst kleinste Problemzonen, v.a. die trockenen Härchen hinter den Ohren können mal verknoten. Doch die zwei Damen lieben das Bürsten und so sind sie echt pflegeleicht.

Solange das Bürsten kurz und schmerzlos ist, übersteht es auch Nestor. Wenn ich seinen Schwanz ausführlich bürste, muss er sich immer dazu selbst noch pflegen. Aber wenn ich ihn auf den Rücken auf meinen Schoss nehme, dann hasst er das und die weitere Pflege muss schnell gehen. Vermutlich ist ihm das zu viel Nähe. Glücklicherweise ist sein Bauch schnell gebürstet. Meistens muss ich bei ihm lediglich darauf achten, dass seine Löckchen sich entwirren, sodass keine Knötchen draus entstehen können. Kurz und bündig.

Anka war bis jetzt immer sehr pflegeleicht und hatte superfeines Haar, das sich einfach bürsten liess. Doch bei unserer letzten Pflege hatte sie den Bauch voller kleiner Verfilzungen. Irgendwie erscheint es, als würden die weissen Haare besonders einfach verknoten. Glücklicherweise waren die meisten Verfilzungen nicht direkt auf der Haut, sodass wir die Pflege doch noch verhältnismässig einfach über uns brachten.

Stimmt. Eine Dame fehlt noch. Sie stellt für uns immer wieder eine Mammut-Aufgabe dar. Eigentlich steht ihre Fellpflege an oberster Stelle und doch haben wir diese Aufgabe noch vor uns her geschoben. Gini zu pflegen stellt nämlich auch eine Tortur für alle Beteiligten dar. Sie ist dermassen arg verfilzt, dass die Pflege ewig dauert und mit viel Geschrei, Geschimpfe, Zeter und Mordio, aber v.a. auch mit Weinen und Kratzen verbunden ist. Am einfachsten wäre es, sie kahl zu rasieren. Doch wir wollen sie ja nicht strafen. Aus diesem Grund kommt bei ihr immer wieder der Entfilzungsspray zum Einsatz, der sicher schon einen gehörigen Anteil bei der Pflege unterstützt. Doch neuerdings hat auch ihre Unterwolle zu filzen begonnen. Keine Ahnung, wie sie das hinbekommt! Aber mit der Trennung tut sie sich schwer. So oder so, weder sie noch wir kommen um diese Aufgabe herum...

Während Beau nun in Behandlung ist, bekam auch Gini ihre Portion ab. Wir gaben ihr ein paar Tage ihres Mittel (es muss ein Zicken-Mittel sein!) und siehe da, tatsächlich hat es dieses richtige Mittel geschafft, unsere allergrösste Zicke zu zähmen und wieder eine liebe Katze aus ihr zu machen. Die Veränderung die mit Gini vonstattenging, ist echt frappant! Endlich haben wir unsere Gini zurück!

Ja und dieselben wundersamen Veränderungen wünschen wir uns natürlich auch für Beau. Er ist wirklich einfach eine unglaublich selbstlose Katze. In der ersten Zeit ging es ihm massiv besser mit den Medikamenten, doch danach nahm es auch wieder rapide ab und Beau war fast mehr erkältet, denn je. Wenn er etwas Ähnliches wie einen Stirnhöhlenkatarrh hatte, war das sicher auch gut, das Zeug muss rauskommen. Doch nach einer Woche gab es eine andere Zusammensetzung und nun wird es einfach nicht mehr besser. Heute gab es zum ersten Mal Anzeichen dafür, dass die Nase gesünder aussah. Mal sehen, aber v.a. ist unsere Hoffnung noch immer gross, dass wir Beau ohne Schnupfen hinbekommen!

Beau ist echt ein grosser Schatz. Er kann neben mich stehen und wartet einfach, bis ich für ihn Zeit habe und mit ihm kuscheln kann. Er liebt das Kuscheln. Wenn ich arbeite, liegt er irgendwo in meiner Nähe und schläft. Wenn wir essen, liegt er oft bei mir unter dem Stuhl oder unter dem Tisch. Beim Streicheln steht er richtiggehend stramm da und drück sein Köpflein in unsere Hand. Halten geht, aber nicht auf ewig. Er hat noch immer eine sehr warme Körpertemperatur und sucht im Allgemeinen nicht noch mehr Wärme. Ich habe ihm extra eine Kühlmatte gekauft, aber die gefällt ihm nicht sonderlich. Jetzt habe ich ihm ein Kühlkissen bestellt und hoffe sehr, dass ihm das passt. Beau ist unser grosser Schatz!

Obwohl Amur noch immer und jetzt auch Missou markieren, haben wir grosse Freude an unseren Buben. Wir sind echt glücklich, dass die zwei Buben super miteinander auskommen. Amur ist eh unser Riesen-Baby, aber er ist auch ein lieber mit Missou. Keiner stellt den Chef heraus. Bekommen sie abends ihr Futter oder Leckerli, ist der Respekt so gross gegenüber dem anderen, dass der Schnellere zuerst bleiben darf. Amur ist der Geschickte beim Leckerli knacken, aber nur bei jenen, die er besonders liebt und teilt sie trotzdem mit Missou. Ja, mit diesen Zweien hatten wir trotzdem Glück. Ja und solange Lizzy keine Pille bekommt und noch nicht 11 Monate alt ist, dürfte Missou eh nicht ohne Schutz in ihre Nähe. Schliesslich wünschen wir uns eine "geplante" Schwangerschaft...

Ansonsten ist bei uns Schwarz Trumpf. Gerade letzthin kam mein Liebster und sagte, bei uns sind Nestor und Zinka die „Chefen“. Bei meinem schwarzen Kater war es schon lange klar, doch Zinka? Könnte gut möglich sein. Neuerdings gibt sie ziemlich oft auch Lizzy und manchmal sogar ihrer Schwester Zita die "Postordnung" durch. Lizzy kuscht dann und Zita faucht einfach zurück. Die Kleinen sind eh gehorsam und Chico hat noch immer manch einen Bonus-Punkt - und darf noch immer mit Zinka's Schwanz spielen.

Mit dem eingezäunten Balkon klappt es auch bestens. Einzig wenn wir keine Zeit für die ständige Überprüfung haben, dann muss Zita ins Schlafzimmer. Doch dort ist sie selig und schläft. So kann sie auch nichts anstellen... Sie darf dann wieder heraus, wenn sie will, doch obwohl wir alle 1-2 Stunden nach ihr sahen, wollte sie nicht herauskommen. Wir haben sie lediglich jedes Mal aus ihre Tiefschlaf gerissen!

Als ich dann einem Morgen alle zu mir ins Schlafzimmer liess, haben es die Jungs und Mädels sehr genossen. Henry war da besonders überdreht und musste noch seine Energie loswerden, aber im weiteren Verlauf kamen dann alle irgendwann zur Ruhe. Dabei liess ich nur ein einziges Mal mein Aufladekabel unbeaufsichtigt liegen. Als ich einiges später zurückkam, war das Kabel in Zwei geteilt...

Katzenstreiche
18.07.2016 13:05:41

Eigentlich wollte ich schreiben, dass bei uns Ruhe eingekehrt ist und nun alles "langweilig" ist. Doch immer am Montag-Morgen ist bei mir besonders viel Übermut am Platz. Henry strotzt vor Kräften und überschüssiger Energie und greift alles und jeden an, der ihm in die Quere kommt. Doch nur einer macht mit: Chico. Dann wird gekämpft, als würde es um etwas Wichtiges gehen. Bis einer genug bekommt – meistens Chico – und derjenige dann davonspringt. Doch falsch gedacht, der Zweite verfolgt ihn und der Kampf geht dann irgendwo anders weiter, wo er vorher zwischen meinen Füssen stattgefunden hat.

Wenig später kommt Zinka und streitet mit Lizzy. Sie hasst es, "angefasst" zu werden, hat allerdings grossen Respekt vor Zinka. Sie kuscht, legt sich sofort in unterwürfiger Stellung hin und versucht nur, den Pranken auszuweichen – anstelle von die Frau in sich stehen und STOP sagen. Zickenkrieg! Wenn nicht Lizzy dran glauben muss, dann versucht es Zinka bei Zita. Doch von Zita wird sie nur ganz, ganz böse angefaucht. Bei so viel Mundgeruch kann man gar nicht mehr schlagen.

Ja, Zita ist diejenige, die ganz viel Aufmerksamkeit von meinem Liebsten bekommt, damit ihre Zähne auch einigermassen weiss bleiben. Sie hat die Neigung zu Zahnstein. Doch glücklicherweise hat sie die "Zahnpaste" noch gerne, sodass sie beim Zähne putzen auch herhält. Erstaunlicherweise hat Zinka hingegen schneeweise Zähne! Zum Glück! Sie hasst Zähneputzen über Alles!

Aber vielleicht beobachten wir auch einfach zu viele Kleinigkeiten: letzthin wollte Nestor zu den Buben. Abends darf er öfters bei ihnen schlafen und auch nachmittags lässt Bea ihn oft zu den Buben. Doch eigentlich hat es nur einen einzigen Grund, warum er dahin will: Futter. Dort hat es das viel bessere Futter – aus seiner Sicht – und einen Leckerli-Futternapf mit dem noch besseren Futter. Wenn er nur wüsste, dass es dieses Futter nach Aufbrauchen des anderen Futters sowieso für alle gibt... Doch an besagtem Tag stand nicht das Futter im Fokus. Nestor wollte ins Bubenzimmer, ging hinein, stellte sich vor Amur und schlug ihm eins, dann wollte er wieder aus dem Zimmer hinaus. Mein Liebster blieb vor Verblüffung stehen und traute seinen Augen nicht. Jaja, unser böse, schwarze Kater. Er ist einfach der Chef!

Ich muss allerdings sagen, dass ich im Moment ziemlich sauer auf Amur bin. Ich kann nicht verstehen, dass er nun seit 3 Monaten kastriert ist und er noch immer "markiert". Warum hört er nicht einfach auf? Es "geht" ja gar nicht mehr! Am Sonntag sah ich bewusst zweimal, dass er "markierte" – aber er wird es noch viele Male mehr gemacht haben. Dann parkiert er rückwärts an den gewünschten Zielort, sein Schwanz zittert, ansonsten bleibt er fast bockstill stehen und läuft dann davon. Er begreift auch nicht, dass mich das böse macht. Und ich weiss, es bringt nichts, es ihm zu sagen, er begreift es nicht.

In der Zwischenzeit klappt auch das Duschen ganz gut. Meistens ist einer der ersten Handlungen – nach dem Markieren und nachdem Amur überhaupt aus dem Bubenzimmer kam – pinkeln und zwar auf dem richtigen, grossen Klo. Scheinbar liebt Amur dieses Klo. Doch im Verlaufe seines Freigangs muss Amur meistens später nochmals aufs Klo und kackt regelmässig in seine Windeln. Er plant seine WC-Ausflüge garantiert immer so, dass keiner schaut und ihm vorher die Windeln abnehmen kann. Wenn wir irgendwo sind, etwas machen und plötzlich steht dieser Gestank im Raum und Amur steht neben uns, dann wissen wir, was wieder passiert ist. Anschliessend geht es dann halt unter die Dusche. Doch in der Zwischenzeit sind wir schon ein gut eingespieltes Team. Missou hat hingegen gelernt. Er hasst es, geduscht zu werden und kackt mittlerweile fasst ausschliesslich nur noch im Bubenzimmer! Doch lernfähig...

Auch Gini benötigt im Moment besonders viel Aufmerksamkeit. Sie will um jeden Preis einzigartig sein und strapaziert dabei doch den einen oder anderen Nerv. Sie liebt es, sich abends zu verstecken, damit sie um keinen Preis mit ins Büro zum Spielen muss. Doch irgendwann finden wir sie immer. Während dem der eine spielt, wird draussen gelüftet. Zum Spielen hat es Gini allerdings zu viel ungestüme Vierbeiner, die einem einfach anspringen. Sie spielt nur, wenn sie sieht, dass sie von niemandem angegriffen werden kann. Nestor macht sich das zwischendurch zu nutzen und überrascht sie mit einem Angriff. Er liebt es, seine Schwester zu plagen...

Nachdem überall die Fenster wieder geschlossen sind, dürfen alle wieder aus dem Zimmer raus. Meistens geht das in einem Schwick, weil es nun im Katzenzimmer Leckerli versteckt hat und in der Küche der Leckerli-Turm steht. Nur Beau trottet ganz langsam nach vorne, Leckerli interessieren ihn nicht. Meistens ist auch Gini bei den Ersten, die aus dem Zimmer springt. Doch an besagtem Abend versteckte sie sich im Zimmer. Anschliessend machte mein Liebster den Kontrollrundgang und lüftete auch in diesem Zimmer. Gini muss dabei auf den Balkon entschlüpft sein. Auf alle Fälle war sie am nächsten Morgen vor der Balkontüre und schien schon auf uns zu warten. Falls sie wirklich die ganze Nacht da draussen war, stank sie überhaupt nicht nach Russ oder Feuer. Sie hat sich dafür eine ereignisreiche Nacht ausgesucht: vor dem nächsten Mehrfamilienhaus ist eine Scheune abgebrannt und die Feuerwehr kam nachts. Wir haben geschlafen – und Gini war nach dieser Nacht dermassen müde, dass sie dafür tagsüber nur noch schlief. Ja, vermutlich gibt es jetzt nicht nur mehr eine Eintrittskontrolle und jeder wird gezählt, sondern auch beim Austritt werden nochmals alle überprüft werden müssen...

Dafür hatten wir bei diesem schönen Wetter den zweiten Balkon wieder einmal geöffnet. Mit Liegestuhl machten wir es uns bequem und alle waren um uns herum. Auf engstem Raum lagen wir dann sozusagen nebeneinander. Spannend, dass dabei selbst Henry neben Anka liegen durfte und nicht nur die Kleinen beieinander lagen. Henry war es dabei trotzdem etwas langweilig. Zuerst frass er die Geranium-Blüten, dann lebte er sich hin und suchte einen Platz, um seine Pfote zu platzieren. Dabei stellte er fest, dass es noch Wasser im Blumenunterteller hatte und er begann zu planschen. Währenddessen versuchten die anderen aus der Spritzkanne zu trinken und Chico wusch noch seine Pfoten darin. Haben wir nicht besonders saubere Katzen? Allerdings war in einem Umkreis von der Spritzkanne nun alles voller Tropfen – inklusive der Fensterscheiben. Als nächstes wollte Chico natürlich mit uns Apero trinken und hätte am liebsten noch eine Pfote voll davon genommen. Stattdessen musste er sich mit dem Erschnüffeln des Aperos begnügen, denn spätestens dann war er ein (weg)geschickter Bube...

Da das Katzengras auf dem anderen Balkon erst am Wachsen ist, mussten sich die Jungs etwas anderes aussuchen – scheinbar. Amur und Chico entschieden sich für Schnittlauch, den sie zu fressen versuchten und Missou liebte die Gladiolen-Stängel. Himmel, was haben wir für Katzen :-), ohne sie wäre es uns wohl gerade gehörig langweilig...

Abenteurer
11.07.2016 13:10:33

Unseren Vierbeinern und uns geht es bestens. Doch kaum geht es allen gut, werden auch schon ein paar Überdreht. Da mein Liebster es schon allen erzählt hatte, kann ich es auch hier aufnehmen. Wir hatten eine ziemlich strenge Freitag-Nacht. Eigentlich wollte ich nur kurz was im Internet überprüfen, doch dann sah ich, dass es nur noch wenige, freie Flüge hatte und dann gab eins das andere. Am Schluss hatten wir unsere Ferien gebucht. Ich war der "Bucher", doch da ich sehr Geräusch-orientiert bin, bat ich immer mal wieder meinen Liebsten zum Nachsehen. Währendem ich konzentriert war, hörte ich ein paar Mal Geräusche, doch beim zweiten oder dritten Mal, meinte mein Liebster nur ziemlich sauer, da sei wieder jemand auf den Grill gesprungen. Später wusste ich, dass das ungewöhnlich gewesen war, da die "auf den Grill-Springer" normalerweise geräuschlos springen.

Schliesslich waren wir bereit für die Dusche und ich versammelte alle Vierbeiner bei mir. Zita fehlte. Normalerweise kommt sie immer, wenn wir spielen. Spätestens da wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Wirklich beunruhigt war ich allerdings erst, als wir die Cosma-Büchse schüttelten und sie noch immer nicht kam. Natürlich war es bereits so dunkel, dass wir sie auch nicht einfach fanden. Wo könnte sie sein? War sie wieder aufs Dach gekommen? Wir hatten doch alles abgesperrt! Aber halt, hatte nicht mein Liebster gesagt, sie sei beim letzten Mal durch ein kleines Loch beim Holzgitter durchgeschlüpft? Ich hatte es nicht geglaubt, weil das Loch wirklich klein ist. Doch jetzt musste es so gewesen sein.

Ich schickte meinen Liebsten nach draussen, sodass er nach Zita suchen konnte. Ausgestattet mit einer Cosma-Büchse und seinem Handy als Taschenlampe ging er auf die Suche. Er lief um das ganze Wohnhaus, schüttelte immer wieder die Büchse, fand allerdings keine Zita. In der Zwischenzeit hatte ich die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt und jeden Winkel abgesucht. Doch auch ich war erfolglos. Zuerst dachte ich schon an das Schlimmste, oje, Zita ist abgestürzt, ist verletzt... Später dachte ich mir, vielleicht will sie ausziehen?

Schliesslich gingen wir nochmals zusammen nach draussen und suchten die Umgebung ab. Mein Liebster konzentrierte sich auf die nähere und weitere Umgebung, ich leuchtete scheinbar "wild im Zeug" herum. Nicht dass meine Lampenfunktion beim Handy weit reichen würde, aber es gibt so eine sensationelle Erfindung der Natur: Katzenaugen... Stimmt genau! Obwohl ich nichts auf dem Dach erkennen konnte, reflektierten die Katzenaugen mein Licht, sodass ich Zita irgendwann genau orten konnte. Sie war bei den Nachbarn auf dem Vordach und miaute. Hat sie sich zu weit hinaus getraut? Auf alle Fälle erlebte unsere grosse Abenteuerin gerade ihr grösstes Abenteuer! Und wir mit ihr...

Ja und wie weiter? Ich stellte meinen Liebsten vor die Wahl für: 1. Nachbarn herausklingeln - ganz schön peinlich, 2. die Feuerwehr alarmieren für die grosse Dachleiter - noch viel die peinlichere Lösung oder 3. warten, bis Zita wieder freiwillig kommt. Wir gingen wieder zurück, installierten die Teleskopleiter auf dem Balkon zu unserem Vordach und mein Liebster versuchte Zita mit dem Schütteln der Cosma-Büchse und viel gutem Zureden Zita zum Kommen zu motivieren. Tatsächlich schaffte er es, dass sie bis zu ihm kam, sie nahm auch Leckerli, aber sie liess sich nicht einfangen oder zum Mitkommen motivieren. Nichts schien zu funktionieren - und bei mir funktionierte es schon gar nicht, da ich stinkesauer auf Zita war.

In der Zwischenzeit war es nachts um 3 Uhr und bei all dem Abenteuer war mir zudem der schwere Holzstuhl auf meinen Fuss "gefallen". Ich war extrem müde und humpelte jetzt zu allem Übel auch noch. Ich ging ins Bett... Und wenig später kam auch mein Liebster nach. Doch er stellte den Wecker auf 6h, in der Hoffnung, dass Zita dann selbstständig zurückkam oder dann freiwillig mit herunterkam. Tatsächlich wartete die Abenteuerin um 6h bereits vor dem Balkon und wartete...

Es war eine furchtbare Nacht und wir schliefen im 3-Stunden-Rhythmus *gähn*... Auf alle Fälle musste man am Samstag nichts mehr von Zita wollen. Das einzige was sie konsequent den ganzen Tag und vermutlich auch die darauffolgende Nacht tat, war SCHLAFEN... Sie konnte schlafen, aber wir hatten noch unser Programm zu erledigen! Jedenfalls schien es so, als dass Zita weder ausziehen noch ein Vogel sein wollte, da sie wieder zurückgekommen war. Doch wir gingen am Samstag sofort zum Einkaufen und kauften für diese Wand ein Netz. Ich bin allerdings überzeugt, dass sie für ein nächstes Abenteuer wieder eine "Lücke" finden oder sich schaffen wird...

Nun war auch klar, warum am Abend davor alle auf den Grill wollten. Sie müssen beobachtet haben, wie Zita durch den Zaun schlüpfte und mussten schnüffeln, wie sie das gemacht hatte und ob sie das auch ausprobieren konnten. Wir haben "Boden-Katzen" und "Höhen-Katzen", wobei letztere eher auch die Abenteurer sind. Dazu findet man höchst selten eine Boden-Katze auf dem Grill, ausser es gibt etwas zu erforschen...

In der Zwischenzeit haben wir auch Beau nochmals untersuchen lassen. Bei einem Menschen würde man sagen, er hat einen Stirnhöhlenkatarr. So oder so seit Beau die richtigen Medikamente hat, hat er sich schon massiv verändert. Er hat es nicht geliebt, wenn Chico oder Henry mit ihm spielen wollten, er hat oft geschlafen und immer kühle Plätzchen gesucht. Doch seit er diese Medikamente bekommt, blüht der hübsche, junge Mann richtig auf. Es ist echt eine unglaublich grosse Freude, ihm zuzusehen, wie er sich verändert. Am Sonntag kam er sogar zu uns ins Bett zum Kuscheln, was er vorher noch nie gemacht hatte. Seine Körpertemperatur hat etwas abgegeben und nun scheint er auch Nähe zu lieben. Einmal stand er - scheinbar - sogar extra Auf dem Turm in der Höhe von meinen Armen, dass ich ihn bequem kuscheln konnte. In der Zwischenzeit liebt er das Kuscheln heiss und innig. Am Sonntag hat er sich sogar so platziert, dass er bei Ümi auf Kuschelhöhe lag und hat sich ihre Streicheleinheiten geangelt...

Optisch sieht bei Beau allerdings alles noch viel schlimmer aus als vorher, da der "Schnuder" jetzt endlich fliesst. Doch vom Wesen blüht dieser junge Mann gerade auf. Jetzt wird auch gespielt und gestritten, aber immer noch mit einer vornehmen Zurückhaltung. Das überschäumende Energiebündel ist aktuell Henry. Mit jeder Fliege, die er fängt, scheint er ein Stück Traubenzucker zu bekommen und noch mehr Energie zu haben. Henry ist der König der Fliegenfänger. Er schafft es locker, sie im Flug zu erwischen und macht dafür auch schon mal aus dem Stand min. 1m hohe Luftsprünge. Ja, da bekommen wir immer ganz grosse Augen, wenn wir Henry springen sehen. Beim abendlichen Spielen nimmt er es schon sehr gemütlich, doch wenn der Ernst des Lebens gilt, ist er voll dabei. Anschliessend war er dermassen müde, dass er auf dem Balkon einschlief und nichts ihn mehr wecken konnte. Irgendwann dislozierte er unter den Grill und kein Mensch fand ihn mehr. Wir suchten doch noch eine Weile nach ihm... Als wir uns zum Abendessen hinsetzten, kam er allerdings rechtzeitig wieder hervor, stellte sich vor meinen Liebsten hin - mit seinem völlig verschlafenen Katzengesichtlein - und miaute. JETZT wollte ER gestreichelt werden. Doch mein Liebster schob ihn wieder weg und sagte, nein, jetzt esse ich. Henry blieb hartnäckiger, aber mein Liebster blieb tatsächlich konsequent. Nach dem Essen bekam Henry die gewünschten Streicheleinheiten...

Chico hingegen liebt es, wenn er sieht, dass wir auf dem Balkon essen. Da tagsüber alle auf den Esstisch dürfen, ist es schwierig, unsere Mannschaft während dem Essen davon abzuhalten. Es gibt allerdings Grenzen und die müssen akzeptiert werden! Gell Chico! Trotzdem bekam der kleine Mann von mir Edame zum Probieren... Siehe da, Chico frisst "Grünzeug"...

Jungspunn
04.07.2016 13:00:32

Uns geht es bestens. Wir haben es schön und gemütlich und der "Aufwand" ist im Moment absolut "überschaubar". Ja, das muss einfach auch einmal geschrieben werden und v.a. geniessen wir es im Moment auch. Wieso ich es schreibe? Ja, die letzte Wurf-Saison war sehr, sehr anstrengend. So schätzen wir auch, wenn es ruhiger wird. Aber soooo ruhiger ist es natürlich auch wieder nicht...

Ganz ruhig hatten wir es am Freitag. Chico war beim Tierarzt. Nicht dass er sich gefreut hätte. Er hatte auf dem ganzen Weg geweint. Ob er im Vorfeld seiner Männlichkeit nachtrauerte? Wohl kaum. Er wird es vermutlich nicht gewohnt sein, alleine unterwegs zu sein. Und wir waren es nicht gewohnt, ohne ihn zu sein. Dieser kleine Rabauke kann also ziemlich alleine für Unterhaltung sorgen, sodass wir es am Freitag sehr, sehr ruhig hatten. Als Chico dann am Nachmittag zurückkam, war er schon wieder quickfidel. Er hatte die Sedierung scheinbar bestens vertragen. Einzig ein grosser Durst hatte er, aber selbst Fressen war gar nicht so hoch im Kurs. Und natürlich musste er sofort alles erschnüffeln, überall herumlaufen und vermutlich mit jedem Reden und jedem die Neuigkeit erzählen. Er hatte eine überschäumende Energie. Die anderen hingegen mieden ihn etwas, weil er - auch nach meiner Meinung - von der Operation her noch stank. Lag Chico endlich mal irgendwo ein paar Sekunden ruhig da, war er seine kahl rasierten Ei-lein am lecken.

Ansonsten stehen Chico und Beau bei den Tierarzthelferinnen immer sehr hoch im Kurs. Wenn sie kommen, bekommen sie immer Entzückungsrufe, „Ah's, Oh's“, und wie sie jetzt schon wieder gross geworden sind. Stimmt. Chico ist schon sehr gross! Überhaupt ist es eine grosse Freude, die Entwicklung von Chico zu beobachten und begleiten zu dürfen. Erstaunlicherweise ähnelt er Nestor in jungen Jahre - optisch. Auch nimmt der junge Mann schön zu und bleibt trotzdem sportlich schlank. Einzig seine Energie scheint unerschöpflich zu sein...

Ja, Chico ist wirklich unser Sonnenschein. Beau hingegen macht uns weiterhin Sorgen. Er hat etwas abgenommen. Doch als wir es bemerkten, nahm er auch schon wieder zu. Jetzt sind wir unschlüssig, woran es lag. Lag es daran, dass wir sein Lieblingsfutter dosierter abgaben? Vielleicht, aber das alleine kann es doch nicht sein? Wir hatten noch Kittenfutter, das dringend aufgebraucht werden musste. Doch es war überhaupt nicht begehrt. Eins war solala begehrt und das dritte ist heiss geliebt. So mischten wir die drei Kittenfutter zusammen, in der Hoffnung, dass der Geschmack vom geliebten Futter sich auf alles überträgt. Und siehe da, es kam weg, wenn es auch etwas Zeit benötigte... Doch jetzt haben wir nur noch das heissgeliebte Futter und das kommt natürlich wieder ratzeputze weg. Wenn unsere Coonies allerdings wüssten, dass auch dieser Futtersack ziemlich rasant dem Ende zu geht... Ja, was würden sie dann tun?

Auf alle Fälle nimmt Beau bereits wieder schön zu. Sein Äugelein tränt noch immer und nun läuft auch seine Nase wieder stärker. All die Medikamente haben nichts gebracht, alles war nur Ausprobieren. Dementsprechend lassen wir den jungen Mann einfach mal, dass er überhaupt wieder zu Kräften kommen kann. Erstaunlicherweise sieht Beau sowieso fit wie ein Turnschuh aus, hat ein superschönes Fell, glänzend und noch mehr erstaunt mich, dass er so gerne in unserer Nähe liegt. Das spüre ich nicht, sondern das höre ich. Auf der anderen Seite verzieht er sich nun auch ab und zu in seine Höhlen. Er liebt kleine Höhlen, wo er trotzdem den Überblick hat.

Höhlen sind das nächste Stichwort: wir haben ein neues Spielzeug bekommen! Eigentlich wäre es wohl eher für kleinere Katzen-Kinder, doch unsere Teenies und Junggebliebenen haben grosse Freude an dem Spielzeug. Es sind vier Röhren und vier Häuschen, die ein Röhrensystem im Quadrat ergeben. Leider ist es nicht sooooo stabil und sooooo gute Qualität, aber der Spassfaktor muss enorm sein. Die ersten Tage sah das Röhrensystem nach 24h immer "anders" aus oder war sogar zerlegt worden. Selbst Anka passt noch in die Röhren. Wer in der Röhre liegt, kann angegriffen werden oder Chico kann auf Schwänzchen-Jagd gehen. Dann hat es noch Spielzeug drinnen, dass gejagt werden kann und auch sonst kann man damit ziemlich viel anstellen. Damit die Röhren doch etwas länger im Quadrat halten, haben wir das System unter dem Esstisch und durch die Stühle aufgebaut. Tatsächlich ist das System nun stabiler. Aber selbstverständlich kommt es nie an die IKEA-Qualität der Röhren für Kinder an. Doch das grosse Kinder-IKEA-Häuschen steht nun im oberen Stock und dort hat es nun zwei grosse Röhren so verbunden, dass sie in einem Kreis vom Eingang des Häuschens weggehen und zum anderen Eingang im Häuschen zurückkommen. Diese Röhren sind nun ebenfalls ein beliebter Schlafplatz - oder Versteckplatz.

Aber wir haben letzthin auch wieder eine grosse Kartonlieferung bekommen, sodass es endlich, endlich wieder ein Kartonhaus geben konnte. Doch nun haben wir so viel grosse Spielsachen herumstehen, sodass das Kartonhaus gar keinen Platz im oberen Stock hat. So steht es nun halt mitten im Wohnzimmer. Doch auch dieses Haus ist heiss begehrt - vor allem bei den Grossen. Letzthin wollten wir ausgehen, wollten aber davor doch noch kurz zählen, dass alle da sind. Himmel, wir brauchten ewig, bis wir Nestor gefunden hatten. Wir suchten in jeder Ecke nach ihm, an jedem seiner Lieblingsplätze, aber Nestor blieb verschwunden. Schliesslich kam das erlösende Ah... Ich hab ihn gefunden. Trotzdem, dass jemand das Kartonhaus angehoben hatte, blieb unentdeckt, dass doch jemand drinnen war. Dieser jemand war der perfekt getarnte, schwarze Kater... Nestor lag dort versteckt und hatte die ganze Suchaktion beobachtet... Und nichts gesagt... Tz!

Überhaupt ist Nestor ein grosses Schlitzohr. Sind Amur und Missou in ihrem Zimmer, will er zu ihnen. Ist er drinnen, will er wieder hinaus. Schlafen wir noch, will er zu uns kommen. Das bringt er mit an der Türe kratzen zum Ausdruck. Wenn er selten einmal ins Schlafzimmer darf, will er nach kurzer Zeit wieder hinaus. Er kann uns also wirklich gehörig beschäftigen… Aber er beschäftigt auch die anderen. Bei vielen intelligenten Spielzeugen schafft nur er es, zu den Leckerlis zu kommen. Doch in der Zwischenzeit warten alle anderen um ihn herum und hoffen, dass sie das Leckerli vor Nestor (und allen anderen) erwischen. Hat es zu viele und Nestor bekommt kein Leckerli, geht er davon und kommt erst wieder, wenn er alleine ist und ein Leckerli auf sicher hat. Jaja, unser intelligente, schwarze Kater…

4 Elemente gesamt

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