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Kratzbürste
30.08.2016 13:52:04

Zarah und Zorro sind schon acht Tage bei uns, fühlen sich aber bei uns noch nicht so richtig wohl. Sie haben das Wohnzimmer für sich beansprucht. Von dort gelangen sie schnell überall hin. Wenn wir da sind, verstecken sie sich – v.a. Zarah. Wenn sie sich sicher und unbeobachtet fühlen, erkunden sie die Wohnung. Wir nehmen an, dass sie fressen, wenn wir nicht da sind oder es nicht sehen. Doch manchmal, wenn wir irgendwo ganz ruhig sitzen, dann kommt doch Zorro vorbei und streicht um unsere Füsse. Dann will er gestreichelt werden.

Zorro hatte einen "schweren" Start bei uns, denkt er sich sicher. Gleich zu beginne knöpfte ich mir sein Fell vor, zumal er an den Hinterbeinen einen riesen Filzknollen hatte. Mein Bruder wagt es jeweils nicht, hier noch etwas zu machen, weil Zorro scheinbar hinke. Vermutlich hinkt das clevere Bürschchen nur, weil er weiss, dass er dann in Ruhe gelassen wird. Erstaunlicherweise hat Zorro bei uns bislang überhaupt nicht gehinkt. Aber jetzt hat er auch die gröbsten Verfilzungen los – die ihn sicher arg beeinträchtigt haben.

In dieser Woche kam noch die Hitze dazu, die ich zwar genossen hatte, aber die uns alle auch langsamer oder besser gemütlicher gemacht hatte. So kam es, dass wir abends überall die Türen öffneten, die Storen herunter liessen und dann die Fenster öffneten. Wir hofften, damit die Hitze aus der Wohnung zu bringen, was allerdings erst sonntags gelang. Doch davor genossen es unsere Coonies, dass sie frei im Schlafzimmer ein und aus gehen konnten. Ich hatte alles abgedeckt, sodass sie auch auf dem Bett liegen konnten. Natürlich war es ein besonderer Genuss – egal, dass dies der wärmste Raum war.

Am Freitag liessen wir die Schlafzimmertüre zum ersten Mal seit langem auch nachts offen, damit wir wenigsten etwas Luft zum Atmen hatten. Doch kein Lüftchen wiegte uns in den Schlaf. Irgendwann erwachte ich, weil mein Liebster aufgestanden war. Scheinbar hatte sich jemand seinen Fuss gekrallt, was ihn aufgeweckt hatte. Wenig später gab es ein riesen Gefauche, dessen Ursache wir noch immer nicht kennen. Das Resultat war allerdings eine arg zitternde Lizzy. Also schlossen wir die Schlafzimmertüre und Lizzy blieb bei uns – vorläufig unter dem Bett. So ziemlich exakt 1.5 Stunden später, war dann Lizzy auf dem Bett und fand, dass sie JETZT gestreichelt werden wollte. Nun kurz, es war eine anstrengende Nacht.

Die Nacht darauf beschlossen wir, dass wir die Schlafzimmertüre wieder schliessen würden – Hitze hin oder her. Doch wieder versuchten wir vorher noch möglichst dieses heisse Zimmer zu lüften. Irgendwann wollte ich dann die Türe schliessen und bugsierte alle heraus. Doch oh Schreck, auf unserer Kommode stand Zarah. Die Kommode ist absolutes Katzentabu und -verbot. Also nahm ich die Lady von der hohen Kommode herunter, was Zarah überhaupt nicht passte. Sie biss mich in den Daumen, krallte sich an mein Ohr, zerriss mir mein Shirt und schrie schliesslich wie am Spiess. Oh Schreck! Das ist ja kein Coonie, das ist eine Wildkatze! Nebst dem, das mein Blutzuckerspiegel arg in den Keller sackte, habe ich noch heute einen geschwollenen Daumen. Zarah berühren ist für mich nun ein absolutes Tabu. Doch die kleine Lady ist eine waschechte Hexe: zuerst jammert sie, wenn sie uns sieht, und scheint wie zu sagen: oh ich bin die ärmste, oh ich werde nie gestreichelt. Geht man einen Schritt auf sie zu, flieht sie, kann sie nicht fliehen, wird sie zur Wildkatze.

Zorro kratzt überhaupt nicht. Wenn ihm jemand zu nahe kommt, dann jammert er. Er macht das exakt so, wie Zita. Sie beherrscht dieses Jammern ebenfalls bis zur Perfektion. So kam es, dass am Sonntag sich Zita und Zorro gegenüberstanden und beide exakt gleich gejammert haben. Das war für uns sehr witzig – für Zita und Zorro war es vermutlich eher ein Schock, dass sie sich im übertragenen Sinn je im Spiegelbild sahen. Überhaupt gleichen sich die zwei unglaublich fest und auch Zorro ist für ein Bube sehr zartgliedrig.

Zarah ist überall da, wo sie nicht sein sollte. Als ich Mitte Woche abends lüften wollte, ging sie garantiert nicht in mein Büro, sondern versteckte sich erst recht unter dem Sofa. Doch kaum drehte ich ihr den Rücken zu, spazierte sie auf den Balkon. Hexe!

Alle anderen hatten anfangs Mühe, dass die Zwei da waren. Doch schnell begriffen sie, dass die Angst der Zwei so gross war, dass es wohl eher ein Problem für sie war, den für unsere Vierbeiner. Wenn mal Zorro oder Zarah hervor kamen, dann wurde genäselt, aber ansonsten liess man sie, wo sie waren. Nicht so Chico. Schwarze Kater müssen immer ausprobieren, wo sie Chef sein könnten. Schnell war klar, dass es hier so eine Situation gab. Chico versuchte Zorro herauszufordern, ihn zum Spielen zu bewegen. Anfangs hatte ich da noch die vier Röhren aufgestellt und Chico spielte extra da und schaute so verschmitzt aus dem Ausgang heraus unters Sofa. Doch er war zu wenig überzeugend, Zorro ignorierte seine Versuche... Nun, dann mussten Henry und Beau wieder dran glauben.

Was wir schon lange vermutet hatten, ist nun Wirklichkeit geworden. Unser Jüngster ist von den vier Kleinen nun der Schwerste. Unglaublich, wie sich unser Kleine entwickelt hat! Wir sind echt stolz auf diesen jungen Kater. Chio hat nicht nur gewichtsmässig aufgeholt, sondern ist auch optisch schön gross, hat einen schönen Kopf, der noch sehr breit zu werden scheint, hat ein traumhaft pflegeleichtes Fell und er bekommt langsam einen buschigen Schwanz. Neuerdings will er um jeden Preis ins Schlafzimmer kommen und will mich emotional bestechen, dass er nur noch da kuscheln will. Er ist ein kleines Schlitzohr. Regeln gelten für alle andern, aber für ihn? Sicher nicht. Nun ja, wenn er meint? Manchmal muss man Männer in diesem Glauben lassen... Kleiner Pascha!

Die sonntägliche Bürsten- und Pflege-Aktion gab allerdings trauriges zum Vorschein. Neuerdings führen auch Lizzy und Henry ihre Verfilzungen mit sich. Doch Spray sei Dank, die Knötchen konnten – zwar mühsam – herausgebürstet werden. Amur hat dank seinem kurzen Bauchfell keine Verfilzung, dafür sind wir fast täglich sein Krägli am Bürsten. Nestor hatte dummerweise am Schwanz eine Verfilzung, doch zwischenzeitlich bin ich ganz gut, diese Dinger aufzureissen oder die Verfilzungen sogar herauszureissen – nicht immer, aber manchmal klappt das schon ganz gut und scheint weniger zu schmerzen. Erstaunlicherweise. Zinka hatte beim Kehlkopf ein kleinstes Knöllchen und oh Schreck, Zita hatte einen grösseren Knollen am Bauch. Uiuiui, musste diese Dame weinen. Sie hatte bislang selten bis nie eine Verfilzung, deshalb ist sie es sich auch nicht gewöhnt herzuhalten. Glücklicherweise ist Anka wieder filzfrei und nur Gini hatte wieder einen Knollen am Krägli. Missou hat sowieso noch ein schlicht traumhaftes Fell, dass sich mit etwas bürsten ganz leicht entwirren lässt. Nur Beau hasst das Bürsten und ausgerechnet er beginnt nun ebenfalls zu verfilzen. Doch diese Woche war ich immer wieder mal dran gewesen. Statt nur einmal in der Woche, wurden die einen schon 2-3 Mal gebürstet. Doch natürlich zahlt sich das aus und selbstverständlich scheint das Fell danach zu strahlen ;-)

Gäste
23.08.2016 17:00:44

Am Sonntag bekamen wir Besuch. Zarah und Zorro bleiben nun zwei Wochen unsere Feriengäste. Nach ihrem Eintreffen war ganz schön was los. Zuerst mussten die Zwei aufs Katzenklo, damit sie Bescheid wissen. Dann kamen sie im Tiefgang heraus. Zorro verschwand ins Katzenzimmer und Zarah verlor ihn aus den Augen und verschwand ins Bubenzimmer. Dort irritierte sie Missou, der überhaupt nicht mehr draus kam. Aber sie versteckte sich sofort im hintersten Ecken, den man nur finden konnte. Gut hatte ich vorher alles geputzt. Zorro versteckte sich zuerst im Katzenmöbel, doch als immer mal wieder jemand zum Nachsehen kam, suchte er ein neues Versteck. Er wählte den Ort, wo wir den Büchsenvorrat versteckt hatten. Mir war gar nicht bewusst, dass sich dort auch noch eine Katze verstecken hätte können. Aber in der Angst ist nichts unmöglich.

Später waren wir noch eingeladen und liessen unsere Jungmannschaft eine Weile alleine. Davor holten wir Zarah aus ihrem Versteck und liessen sie ins Versteck von Zorro. So waren sie wenigstens zusammen. Zarah hatte allerdings überhaupt keine Freude, getragen zu werden und fauchte mich danach zum Dank an. Zu zweit fühlte sie sich stark!

Kaum waren wir wieder zurück, zuckte jeder beim kleinsten Geräusch zusammen und jeder schien ängstlich zu sein. Na Bravo. Zarah und Zorro hingegen waren noch immer an Ort und Stelle. Es kam sogar schon der Anruf, dass wenn es nicht gehe, sie zu meinen Eltern dürften – nur „fehlt“ dazu die Ausrüstung oder war das gerade der Wunsch, wir würden…? Doch noch geht es darum, Z&Z zu zeigen, dass katze nicht immer ängstlich sein muss, durch Vormachen unserer Lieblinge, und um an andere Menschen zu gewöhnen. Doch im Moment geht alles schief und v.a. geht die „Angst“ um.

Danach hätte jeder ins Schlafzimmer gewollt, wobei mit „jeder“ die drei Schwarzen mit Zinka, Nestor und Chico gemeint ist. Zinka rannte sich sogar fast den Kopf ein, weil sie so dermassen dringend und unbedingt ins Schlafzimmer wollte. Da ich früher zu Bett ging, durfte sie dann später mit mir schlafen gehen – Prinzessin Zinka.

Die Woche davor war angenehm und gemütlich. Doch immer wenn ich im Geschäft „Hochbetrieb“ habe, läuft es Zuhause ruhiger und wenn wir Zuhause Action haben, ist es glücklicherweise im Geschäft ruhiger. Insofern ist immer alles „ausgeglichen“ – irgendwie. Dementsprechend war ich froh, Zuhause „keine Ärger“ zu haben. Abends durften immer alle auf den Balkon, der nun auch – für den Moment zumindest – Zita-tauglich ist. Alle geniessen es, in der Abenddämmerung zu beobachten. Dann ist es am spannendsten.

Bald danach gibt es Abendessen für unsere Vierbeiner, das entweder heiss geliebt oder tödlich verachtet wird. Inzwischen hat mein Liebster das Essen schon so oft mit Cosma-Leckerlis schmackhaft gemacht, dass es noch nicht einmal mehr ohne Cosma-Leckerlis gefressen wird – so erscheint es mir zumindest. Doch wer jetzt nicht essen will, der bekommt es später und am nächsten Tag – ohne Pardon. Vielleicht haben wir dann Glück und alles ist aufgefressen oder unsere Vierbeiner legten einen Fastentag ein. Manchmal sind sie wirklich sehr, sehr stur… oder das Fressen einfach soooo übel. Auch gibt es so ulkige Situationen, dass zum Beispiel unsere Buben das hochwertige, bayrische Futter lieben – und auch ratzeputze ausfressen – und unsere Mädels es verschmähen und nie anrühren würden. Neue, leckere Applaws-Döschen finden hingegen bei den Buben kaum anklang – hätten allerdings die Ideale Grösse für ihren Futternapf – und dafür bei den Mädchen umso mehr. Erstaunlich…

Nach dem Essen gehen unsere Vierbeiner mit Vorliebe in mein Büro und putzen sich dort. Das hat einen Grund. Denn spätestens, wenn ich hineingehen und die Türe halb schliesse, düsen – bis auf Gini – alle an. Hurra, jetzt ist Spielstunde! Es ist beeindruckend und faszinierend zugleich, dass all unsere vierbeinigen Fellnasen noch immer so auf das Spielen reagieren. Selbst Nestor kommt, obwohl er die meiste Zeit „nur“ majestätisch auf dem Tisch liegt und wie ein Snob herabsieht – wenn überhaupt. Meistens hat der die Augenlieder halb geschlossen. Doch wehe, ein Spielzeug düst bei ihm vorbei, kann er schon spontan und schnell zupacken – so er denn will.

Ja und so hatte ich ein echt gemütliches Wochenende und ich habe – nebst den Bauchschmerzen – die freie Zeit sehr genossen. Meine Vierbeiner pflegten mich und waren äusserst lieb mit mir. Dementsprechend durften dann auch alle am Sonntagmorgen zu mir ins Bett kommen. Sie vermissten meinen Liebsten, der uns 24h alleine gelassen hatte und ich musste den Ausgleich schaffen. Mit nur einem Oberkörper und nur zwei Armen war das ein sehr schwieriges Unterfangen, doch glücklicherweise kamen sie der Reihe nach und pflanzten sich dann um mich herum. Anka übernahm dann den Bettflaschen-Part und wärmte meinen Bauch. Ich hätte den ganzen Tag so liegen können…

Irgendwann musste ich dann die Jungs noch herausholen. Nestor und Beau hatten auch bei Missou und Amur geschlafen, damit ich sicher war, dass niemand an der Türe kratzte. Beau beginnt nämlich auch mit dem blöden Türkratzen. Das brauche ich am Sonntagmorgen überhaupt nicht. Zwei Stunden bevor mein Liebster kam, kam dann eine verflixte Stunde. Vorher waren alle ausserordentlich lieb mit mir, hatten auch wenige Geschäfte erledigt und überhaupt, es war ruhig und gemütlich. Doch dann, in dieser verflixten Stunde kam alles auf einmal. Ich hatte Amur und Missou heute eine neue Binde ausprobiert, die noch mehr aufsaugen sollte. Nun sah ich hingegen, dass Missous Binde so stark gefüllt war, dass sie schon tropfte! Dabei hatte ich am Tag zuvor extra noch den Boden aufgenommen. Stöhn. Nerv. Zetter. Mordio. Nun gut, ich versorgte die Buben wieder, damit sie sich zuerst einmal trocknen konnten.

Wenig später war Chico auf dem WC und grub im Katzenklo alles so um, dass das ganze Streu vor dem Klo landete und nicht mehr im Klo lag. Super Chico! Was ich allerdings nicht sah war, dass er seinen Hintern versabbert hatte. Er begann seine überdrehte Spieltour mit Henry und düste sofort ins Schlafzimmer. Wenig später kam ich nach. Mich traf der Schock: Es stank im Schlafzimmer wie im Katzenklo. Sofort führte ich eine Hinterteil-Kontrolle durch. Dann duschte ich Chico im Lavabo und brachte ihn zu den Jungs, damit auch er zuerst trocknen konnte. Später holte ich ihn wieder, aber da war er ziemlich beleidigt…

All das und noch einiges mehr passierte innerhalb von 60 – 90 Minuten – genau bevor mein Liebster zurückkam. Wie kann überhaupt nur so viel in so kurzer Zeit passieren? Alles lief die Zeit davor wie am Schnürchen und kurz davor riss die Schnur? Als mein Liebster kam, waren nach der ersten Begrüssungsrunde alle wieder lammfromm…

Hitzefrei
15.08.2016 09:39:00

Ich kann es nicht oft genug sage: in der Zwischenzeit haben wir es wirklich wieder so schön und ruhig miteinander, dass ich das Zusammensein sehr schätze. Die Kidsphase war wirklich sehr anstrengend gewesen und nun geniesse ich es, dass es einfach ruhiger ist. Klar haben wir noch die „Kleinen“, aber das ist nie mehr dasselbe wie vorher. Obwohl Chico und Henry haben schon ziemlich viel Energie, die fast täglich irgendwie zum Ausdruck kommt. Natürlich bin ich schon sehr froh, dass wir die zwei zusammen haben, sodass sie sich eben auch gemeinsam austoben können.

Morgens ist es am intensivsten mit den Zweien und wenn sie dann noch ins Schlafzimmer dürfen, ist die Überdrehtheit perfekt. Dann wird auf dem Bett gekämpft. Stoppe ich das, geht es unter dem Bett weiter. Ist dieser Spielraum zu eng, sprinten sie ins Wohnzimmer. Dafür müssen sie quasi eine 180°-Kurve machen und wie die am schnellsten passiert wird, haben sie Nestor abgeschaut. Nestor beherrscht es zur Perfektion, dass er über einen Meter ab Boden an die Wand springt und dadurch überhaupt nicht schleudert. Gestern habe ich sogar zugesehen, wie er mit Schuss kam, an die Wand sprang und zack stehen blieb. Sagenhaft, wie er das geschafft hat!

Doch Chico und Henry müssen dafür noch etwas üben. Henry ist sicher auf bestem Weg, doch Chico schleudert noch um die Ecke. Ah und einmal erschrak Zinka, als die Jungs ihr Rennen machten und da wollte sie vor den Jungs davonspringen. Zinka gab Gas, mit den Hinterbeinen und wie ein Kaninchen, dann sprang sie davon. Beim Gas geben spulte sie auf dem Parkett zuerst an Ort und Stelle.

Wenn die Jungs sich ausgetobt haben, was natürlich eine Weile dauert, können sie anschliessend ganz schön ruhig auf dem Bett liegen und sogar kuscheln. Chico kann sich nur „fallen lassen“, wenn er seine 5 Minuten hat, ansonsten hat er nur Zeit, seinen Kopf hinzuhalten und streicheln zu lassen – obwohl, ganz eigentlich, er hätte schon gerne mehr, aber… Henry kann immer schmusen. Er will auch wirklich gehalten werden und so kommt es öfters vor, dass er unser Baby ist und auch dementsprechend so in unseren Armen liegt. Aber Männer haben bei ihm Vortritt und ich bin steht’s zweite Wahl… Damit kann ich natürlich ausserordentlich gut leben, denn es entbindet mich auch davon, immer wenn Henry kuscheln will, parat zu stehen.

Meistens will Henry kuscheln, wenn wir am Tisch essen. Irgendwann steht er vor meinem Liebsten und springt an ihm hoch. Mein Liebster hat so grosse Freude daran, dass dieses Hochspringen von und mit Henry so gut klappt, dass dafür sämtliche Regeln ausser Kraft gesetzt wurden. So kam es, dass ich es den Zweien verbot, das weiterhin während dem Essen auszuüben. Wenn wir essen, essen wir. Punkt. Danach dürfen unsere Vierbeiner wieder kommen. Denn wenn wir während dem Essen kuscheln, haben all die Haare Flugsaison… und das Essen nimmt diese wie eine zweite Haut an. Na Danke! Dabei tun wir schon jetzt alles, damit wir haarfrei essen können… Also kurz: Henry – und vermutlich auch mein Liebster – wird gerade „umerzogen“…

Ich hatte mich schon ein paar Mal gefragt, wenn wir einen grossen Garten hätten, ob unsere Coonies dann lieber irgendwo draussen wären, statt bei uns. Am Sonntag bekam ich die Antwort indirekt. Doch vorher muss ich wohl noch schreiben, dass nachdem Zita das letzte Mal auf das Dach abgehauen war, sie ein generelles, ein spezielles und ein überhaupt Balkon-Verbot bekam. Damit die anderen nicht darunter leiden mussten, musste sie während der Zeit, wo wir nicht 100% aufmerksam sein konnten, ins Schlafzimmer. Keiner geht so hoch wie sie, keiner sucht so ständig das Abenteuer wie sie. Die anderen hecken vielleicht etwas aus, aber Zita, sie sucht das grosse Abenteuer. Doch in der Zwischenzeit kam das Sicherungsnetz und nun ist auch dieser „Kratzbaum“ eingenetzt, sodass es kein Hochkommen auf das Dach mehr gibt – so denke ich. Ich bin allerdings ehrlich und es würde mich überhaupt nicht erstaunen, wenn Zita doch noch einen Weg finden würde. Letzthin stand sie ganz lange vor dem anderen Gitter und schien es richtiggehend zu studieren. Es sah so aus, als würde sie es ganz genau unter die Lupe nehmen und einen Weg für ihr nächstes Abenteuer suchen. Doch jetzt fühle zumindest ich mich sicher, dass sie wieder eine Weile für den nächsten „Ausbruch“ brauchen wird. Das will schliesslich auch gut durchdacht sein…

Da nun gefühlt beide Balkone „sicher“ sind – für den Moment zumindest – konnte ich sie auch offen lassen. So kam es, dass zuerst alle auf dem Küchenbalkon waren und ich mich auf dem anderen Balkon in den Liegestuhl setzte. Da kamen einer nach dem anderen zu mir auf den Balkon. Das war ein sehr schönes Kompliment, was mir meine Vierbeiner gemacht hatten. Schlussendlich war der grösste Teil um mich herum – und teilweise auf mir.

Natürlich ist der eine Balkon sicher viel spannender; erstens weil ich ihn seltener öffne und zweitens weil er garantiert mehr Flugtiere hat, weil dort auch mein „Garten“ ist. Mit den Töpfen habe ich für meine Vierbeiner einen Tunnel gebildet, das neue Katzengras ist da und sie können bei mir sein und sich trotzdem hinter einem Topf verstecken. Es hat Platz für alle und man staunt, wie wenig Platz man gerade zum Sein braucht ;-)

Doch ansonsten hatten unsere Vierbeiner während meiner Sein-Zeit auch irgendwie „Hitzefrei“. Jeder schien irgendwie irgendwo nach einem kühlen Plätzchen zu suchen. Spannend, dass alle mit mir draussen blieben, wo es doch in der Wohnung eigentlich kühler war. Auch spannend, dass die drei „Kühlplätzchen“ in dieser Zeit doch noch begehrt waren. Eine Kuschelecke ist in Form von „Kissen“, die anderen zwei sind Kühldecken, wobei die eine in einer Kartonschachtel liegt. Ich interpretiere mal, dass die Kühlung doch wirkt…

Etwas anderes hat uns allerdings ziemlich gestresst und schon fast zum Ehekrach geführt. Ich wusste schon seit Wochen, dass es in meinem Büro stank. Vermutlich schon seit dem 1. August. Mein Liebster meinte immer wieder, er finde nichts, resp. anfangs fand er doch etwas, aber mit der Zeit nichts mehr und ich fand immer und es stinkt weiter. Wir hatten schon alle Schlaf- und Liegeplätzchen zum dritten Mal durchgewaschen, weil ich sie einfach nicht ganz ausschliessen konnte. Ich konnte auch nicht genau ausmachen, von wo der Gestank kam, aber es lag im Raum. Schlimm!

Gestern war es soweit und mit Putzmittel und Haushaltspapier machten wir uns zusammen auf die Spurensuche. Ich nahm meinen rollenden Schrank unter dem Tisch hervor und siehe da, da lag das Unglück schon. Ja, meine Eltern hatten gedacht, sie dürfen Amur ohne Windeln aus dem Zimmer heraus lassen. Es war noch zu früh für den jungen Mann. Noch immer wackelt sein Schwanz immer wieder, wenn er durch die Wohnung spaziert. Urplötzlich parkiert er rückwärts an die Wand, dann zittert der Schwanz und er bekommt von mir Schimpfis. Doch das versteht er überhaupt nicht! Am letzten Freitag bekam Amur nun die Hormonspritze. Ich hoffe sehr, dass diese nun bei ihm helfen wird, da die Kastration schon nichts gebracht hat. Er meint, er sei noch immer DER Mann im Haus… Aber klar doch Amur… Männern muss man vermutlich einfach das Gefühl geben, sie seien es… ;-)

Ach meine Blase
08.08.2016 09:20:42

Einer der ersten Sätze, die ich jeden Morgen denke ist, nicht auf meine Blase. Seit Zinkas Kids gross sind und sie sich von der Mutterschaft erholt hat, kommt sie wieder jeden Morgen und will mich wecken. Wenn mein Liebster aufsteht, darf sie ins Schlafzimmer kommen. Sie spaziert mit hocherhobenem Schwanz um das Bett herum, springt auf die Matratze meines Liebsten und spaziert rüber zu mir. Kaum ist sie auf der Matratze, schnurrt sie. Anschliessend steigt sie auf mich und strapaziert meistens meine übervolle Blase. Dann denke ich oder sage ich, Zinka, nicht auf meine Blase. Jeden Morgen suche ich eine neue Stellung, damit sie meine Blase in Ruhe lässt, die garantiert immer übervoll ist. Doch aufstehen, entleeren und wieder zurückkommen, geht gar nicht. Das würde Zinka, und vermutlich auch mich, aus unserem täglichen Ritual bringen. Spätestens wenn ich Zinka schnurren hören, werde ich wach(er). Wirklich wach werde ich durch das Streicheln.

Als wir mit diesem Ritual morgens begonnen hatten, blieb Zinka ein paar Momente bei mir und meistens blieb sie stehen. Am Kopf streicheln ging gar nicht. Mit der Zeit begann sie sich zu entspannen und sie legte sich nieder. Dann konnte ich sie auch am Kopf streicheln. Über den Augen liebt sie es. Wehe es gibt ein Geräusch, dann steht sie sofort auf, streicheln geht dann gar nicht mehr, und meistens ging sie dann auch. Doch das monatelange Training hat sich ausgezahlt und Zinka lässt nun vieles zu. Sie ist viel relaxter und „normale“ Geräusche stören sie nicht mehr. Nun kann sie auf mir liegen, dabei liegt sie möglichst nahe an meinem Kopf und ich kann ihren Kopf streicheln. Dadurch, dass sie meinem Kopf so nahe sein will, tangiert sie dann meine Blase meistens nicht mehr und ich kann mich entspannt ihr widmen. Ich streichle sie über die Augen, an der Stirn, weiter hinter den Ohren, im Nacken und unter dem Kinn – und erwache dabei langsam. Früher ging Zinka nach 2-3 Minuten, legte sich auf die Matratze meines Liebsten und begann mit der Morgenpflege. Doch heute bleibt sie, bis mein zweiter Wecker kommt. Dann stehen wir gemeinsam auf.

Manchmal warten dann vor der Schlafzimmertüre ein paar eifersüchtige Vierbeiner. Doch wenn nebst Zinka noch jemand kommt, ist sie so irritiert, dass sie gar nicht zu mir kommt. Also lassen wir es und es sind einzig ihre Schmusestunden. Selten kommt vielleicht auch Nestor noch, doch er ist dann so beschäftigt mit Herumlaufen, dass das einigermassen OK ist für Zinka. Andere hingegen geht gar nicht und wenn ich sie überhaupt um diese Uhrzeit ins Schlafzimmer lassen würde, würden sie sich sofort unter dem Bett verkriechen. Damit ist dann der Stress, pünktlich aus dem Haus zu kommen, vorprogrammiert. Aber soweit denke ich nun morgens nicht mehr, denn jetzt muss ich sowieso als erstes mich meiner Blase widmen…

Dabei werden wir immer begleitet, sei es davor mein Liebster oder nun bei mir: Anka steht zu meiner Linken, Lizzy kommt auf meine Rechte und früher oft, jetzt immer seltener kommt in die Mitte Chico oder er sprang auf meinen Schoss. Neuerdings passt ihm das gar nicht mehr. Auch Chico ist kein grosser Fan davon, wenn man ihn hält und dazu noch seinen Kopf hält. Das geht meistens gar nicht. Er ist ein Freigeist – wie sein Mami. Am Nacken streicheln und knuddeln liebt er und wenn er dann so richtig entspannt ist, kann ich auch seinen Kopf streicheln. Auch schon nahm ich ihn mit ins Schlafzimmer und setzte ihn mir auf die Brust. So war er mir nahe, aber ich hielt ihn nicht. Langsam lernt er, dass das Halten und die Nähe nicht das Schlimmste ist – und er ja die Nähe sucht. Ja, wenn Chico kuschelig ist, dann hat er Zeit…

Jemand anders hasst es, dass er nicht ins Schlafzimmer darf: Amur. Solange er allerdings weiter herumpinkelt, bekommt er nichts davon am Morgen mit, weil er dann in seinem Zimmer ist. Doch wehe ich gehe tagsüber ins Schlafzimmer und er sieht es, dann kratzt er so lange an der Türe, bis ich herauskomme oder er hineindarf. Er liebt es, im Schlafzimmer zu sein.

Letzthin durften am Morgen alle ins Schlafzimmer. Die Schnellen sind zuerst bei uns und wollen auf unserer Brust gestreichelt werden. Einer nach dem anderen kommt und manchmal wird auch gedrängelt. Die Ersten sind die Kleinen. Henry und Lizzy bei meinem Liebsten, Beau kam zu mir und Chico erst in die Mitte. Dann stellte sich Anka hinter Beau an und wartete. Währenddessen begann sie Beau zu putzen. Später geniesst Anka das Schmusen und manchmal zwängt sich dann Amur dazwischen. Auf jeden Fall ist der Platz auf meiner Brust und meinem Bauch dann arg beschränkt. Vermutlich deshalb geht Amur dann bald zu meinem Liebsten, da auf seiner Brust mehr Platz ist. Egal, wer da gelegen hat, jetzt kommt Amur und beansprucht langsam und stetig all den Platz für sich. Seine Pfoten liegen dann am Hals von meinem Liebsten (früher auf dem Mund) und so haben die Zwei sprichwörtlich ein Tête-à-Tête.

Mit der Zeit platzieren sich dann alle um uns herum, meistens auf unserer Bettdecke oder auf dem Bettvorleger und wir können noch etwas lesen. Das könnte dann der Zeitpunkt sein, wo Nestor mir seine Audienz gewährt. Er steht dann vor seinem Bett, spricht mich mit seinem hohen Gurren an, als würde er fragen, ob es gerade genehm wäre. Ich sage meistens „hoi Nestor, willst du auch kommen?“ und schon springt er auf meine Brust. Dann kann ich ihn streicheln und er tänzelt auf meiner Brust. Vielleicht findet er noch eine bequeme Stellung zum Liegen oder er entscheidet sich wieder zum Gehen, weil es irgendwie doch zu viel Nähe ist. Bleibt er doch stehen, kommt in vielen Fällen Zinka wieder, streicht ihren Kopf an Nestor, was er hasst, und meistens geht Nestor dann auch – zu viel Nähe.

Wenn alle genug Streicheleinheiten hatten, kommt manchmal Zinka nochmals. Wenn sie dann auch von mir genug Streicheleinheiten hatte, liegt sie auf die Brust meines Liebsten und lässt sich weiter verwöhnen. Das ging früher gar nicht. Doch heute darf er fast alles, was ich auch darf. Aber eben nur fast. Und dann kommt sie wieder zurück auf meine Brust… Wenn dann mein Liebster aufsteht, beschlagnahmt sie sofort seinen Platz und liegt ans Kopfkissen gelehnt auf seiner Seite. Mein Partner!

Stehe auch ich auf, folgt Zinka mir sofort. Hilfe! Ein Hund? Aber Nestor und Amur bleiben mit Garantie liegen. Es braucht einiges, bis Amur nun freiwillig aus dem Schlafzimmer kommt. Letzthin liess ich Amur, Nestor und Lizzy dort schlafen. Sie waren hin und weg – so schien es zumindest. Ja und so ist und bleibt das Schlafzimmer ein ganz spezieller Ort, wo unsere Coonies sich auch ganz speziell verhalten… und kuscheliger als sonst sind…

Auszeit
02.08.2016 11:22:17

Eine Woche ist so schnell vorbei und so viel kann sich in kürzester Zeit grundlegend ändern. Da denken wir, wir hätten die liebsten Coonies der Welt und prompt zeigen sie uns, dass sie doch auch "ihren Kopf" haben – und ihn auch durchsetzen.

Wir durften wieder einen Gutschein für ein langes Wochenende einlösen, was uns unsere Coonies nur teilweise zustanden. Scheinbar war die Freude über unsere Abwesenheit nicht besonders gross und es wurde "protestiert", was das Zeug hält. Obwohl wir einige Bestechung mitbrachten, wurde uns nicht so schnell verziehen. Am liebsten hätten sie uns die kalte Schulter gezeigt, wenn doch kuscheln nicht so schön wäre.

Anfangs wurden wir kaum begrüsst. Vermutlich dachten unsere Vierbeiner, nicht schon wieder so ein Gepolter, denn am Vortag kamen meine Eltern scheinbar mit den Kids. Erst als sie uns sahen, standen sie von ihrer Nachmittagsruhe auf und begrüssten uns. Was dann folgte, ist mit nur einem Wort zusammenfassbar: Überdrehtheit! Chico übertrieb es am meisten und wollte uns um jeden Preis beim Auspacken helfen. Die Ikea-Tasche hat es ihm dann besonders angetan. Er biss sich darin fest und wälzte sich, als wäre da etwas Spezielles drinnen gewesen. Komisch!

Das Tunnelsystem hat die Zeit scheinbar ziemlich unbeschadet überstanden. Das heisst, dass es in der Zwischenzeit nicht so begehrt war? Erstaunlich! Denn kaum waren wir wieder zurück, wurde darin und darüber gespielt, was das Zeug hält. Das Röhrensystem besteht aus vier Tunneln und vier Eck-Häuschen, die miteinander durch Klett verbunden sind. Das System habe ich um den Wohnzimmertisch herum angelegt, in der Hoffnung, dass es in diesem engen Raum besser hält. Doch es war bereits nach der ersten Nacht komplett auseinander gerissen. Umso mehr erstaunte es mich, dass es jetzt noch ganz war. Aber Henry und Chico arbeiteten sich gerade durch das Höhlensystem durch – zusammen mit unseren Taschen...

Was ich allerdings in den anderen Zimmern vorfand, schockierte mich. Hier hat jemand (einer oder mehrere) protestiert! Ins Lavabo pinkeln ist noch das eine, aber im Katzenzimmer? Das hätte nicht sein müssen und war sofort wieder mit viel Arbeit verbunden. Nun ja, dann wurde halt auch noch gewaschen...

Missou und Amur freuten sich auf den Freigang. Später erfuhren wir, dass Amur hosenfreien Ausgang bekommen hatte. Ob er der Übeltäter gewesen war? Wohl sicher nicht alleine. Doch bevor wir die Jungs weiter geniessen konnten, musste ich noch ein bestimmtes Mädchen finden. Sie lag auf dem Plastikbaldachin und schien sich von da nicht fortbewegen zu wollen. Egal. Zita hat im Moment absolutes Balkonverbot. Diese Dame ist unsere grösste Abenteuerin und findet mit Garantie immer einen Weg aufs Dach. Doch so viel Abenteuer ist an einem ersten August mit viel Feuerwerk wohl fehl am Platz. Sie "darf" ins Schlafzimmer – und scheint ob diesen vielen Knallern richtiggehend erleichtert zu sein, einen dunklen, ruhigen Raum zu haben. Auch Zinka schien ziemlich erschrocken ab dem Feuerwerk und wollte ihre Ruhe. Nun ja Ladies, wenn es euch hilft?

Den anderen schien das Feuerwerk wenig auszumachen. Obwohl, Nestor erschrak auch einmal und ging dann einfach in ein Zimmer, dass die Fenster verschlossen hatte. Amur war sich nicht ganz einig, ob es ihn störte oder nicht, aber den anderen machte die Knallerei wenig aus. Das erstaunte mich am meisten bei Missou. Er lag an vorderster Front im Körbchen und schien die Knallerei gar nicht mitzubekommen. Wirklich sehr erstaunlich!

Zwischendurch probierten wir das neue Spielzeug aus. Der Ledertänzer ist heiss begehrt und ich hatte ein neues Spielzeug mit verschiedenstem Leder gefunden. Natürlich wurde sofort mit mir gespielt, aber noch mutiert dieses Spielzeug nicht zum absoluten Liebling.

Unterwegs hatten wir auch Katzengras gekauft, jenes, das so schön buschig ist. Kaum stellte ich es auf den Boden, musste man das Gefühl bekommen, dass um uns "Kühe am Grasen" waren. Hilfe, wo sind unsere Coonies? Sie weiden... Kaum haben unsere Coonies frisches Gras zur Verfügung, übertreiben sie es mit dem Fressen und es dauert nicht lange und sie erbrechen überall. Am liebsten hätte ich alle Türen geschlossen, sodass nicht überall "erbrochen" werden kann. Aber glücklicher-, aber auch erstaunlicherweise verschonten sie uns damit.

Ja und so kam innerhalb von wenigen Stunden alles wieder ins Lot. Wir konnten gemütlich feiern, sahen uns anschliessend die Feuerwerke an und als wir zurück zum Esstisch kamen, traf mich der grosse Schock. Um Himmels Willen, was war mit den Kirschen auf dem Esstisch passiert? Hat hier hinter unserem Rücken jemand Kirschen essen wollen? Auf alle Fälle fand ich auf dem ganzen Tischläufer Kirschenflecken und Kirschen, die fein "aufgeschlitzt" waren, aber keines war gegessen. Schade, die Kirschen waren nämlich wirklich sehr fein! Doch das bewies leider auch, dass die Verbotszone Esstisch nicht sehr strickte eingehalten wurden – zumindest nicht hinter unserem Rücken...

Ja und so endete ein langes, erholsames Wochenende mit ausserordentlich viel "Action". Vermutlich war es unseren Vierbeinern einfach zu langweilig ohne uns und sie brauchen uns als ihr Publikum für ihre Überdrehtheit und Spielfreude...

5 Elemente gesamt

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