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Nestörli
24.01.2017 15:59:58

Nestor, ja, meinem Nestörli zuzusehen ist im Moment eine wahre Freude. Er scheint richtig vor Gesundheit zu strotzen. Sein Fell glänzt und er springt oft wie ein junges Reh herum. Es ist eine wahre Freude, ihn so aufgestellt und fröhlich zu erleben. Ob er wohl voller Vorfreude ist, wie wir? Wohl kaum. Im Moment ist Nestor ein leidenschaftlicher Spieler. Abends kann er es kaum erwarten, bis wir ins Büro kommen und DAS Spielzeug aus dem Kasten holen. Manchmal wartet er schon mitten am Tag vor diesem Kasten oder springt mir zwischen die Füsse, wenn ich in mein Büro gehe. Dann hofft er, dass wir jetzt schon spielen. Eigentlich ist es schon traurig, dass das Lieblingsspielzeug Aller ein kaputtes Spielzeug ist. Doch diesem gleitenden Metallteil auf dem Boden nachzujagen ist gar nicht so einfach. Das Metallteil ist so leicht, dass es nicht immer die zu erahnenden Bewegungen macht und nur schon dadurch den Jagdinstinkt weckt. Wenn eine Pfote oder ein Mund das Metallteil festhält, geht es nie lange und Schwups fliegt das Teil wieder weiter. Das spornt unsere Vierbeiner noch viel mehr an und wir haben sehr viel Aktion. Ab und zu versteckt sich sogar ein Vierbeiner unter dem abgedeckten Trampolin, dass man den Angriff nicht kommen sieht. Ja, mit diesem Spielzeug sind innert kürzester Zeit – bis auf Zinka – alle aktiviert und rennen dem Metallteil nach.

Natürlich habe auch ich dann mein Fitnessprogramm. Denn in der Zwischenzeit sind unsere Vierbeiner richtig gut geworden, sodass ich noch besser und schneller sein muss. Ich locke immer 1-2 Coonie in einen Zimmerteil und versuche, dass ich schlussendlich jeden Einzelnen irgendwann „trainiert“ habe. Das geht natürlich immer nur 3-4 Runden gut, dann düst von irgendwoher einer an, der meint, das Spielzeug besser zu erwischen. Manchmal düsen auch zwei aus unterschiedlichen Richtungen an und prallen dann aufeinander. Glücklicherweise hatten wir noch keine grossen Unfälle, da alle bislang den Kopf in Sicherheit gebracht hatten und meistens „nur“ mit dem Körper aneinander geraten. Doch schon ein paar Mal dachte ich; oje, mir hätte das wehgetan, aber jedes Mal spielten jene dann noch eifriger weiter…

Auch für Nestor ist das abendliche Spielen das zentrale Tagesereignis. Ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn er immer wieder vor dem Kasten wartet und ich abends nicht mit diesem Spielzeug spiele. Doch manchmal spielt auch mein Liebster, der natürlich eine ganz andere Spieltechnik hat. Dann und wann frage ich ihn, ob er beim Spielen mit den Katzen „meditiert“. Als Antwort bekomme ich meist nur böse Blicke… ;-) So hat jeder seine Vorlieben beim Spielen, aber auch beim Spielzeug – aber das Angelspielzeug ist nun „mein“ Trainingsspielzeug. Bis es irgendwann ganz kaputt sein wird…

Bei Nestor ist auch der Futterkong sehr beliebt. Seit dieser Woche sind die beiden Kongs wieder im Einsatz und haben je Leckerli drinnen. Nur im grossen Kong hat es dazu noch ein paar wenige Cosma-Leckerli drinnen. Das war aus meiner Sicht strategisch gewählt, zum Ansporn. Doch das Resultat war, dass Nestor den Kong solange herumschlug, bis er endlich ein Cosma-Leckerli bekam. Bis dahin war der ganze Boden voll von Leckerlis, die ihn nicht interessierten! Fazit: ich mache nie wieder einen Mix von Leckerlis in Kombination mit Cosma-Leckerlis.

Zinka hat die letzten Tage gehinkt. Keine Ahnung warum und vor allem konnte keine Stelle festgestellt werden, die ihr schmerzte. Glücklicherweise haben wir einen Spray für „erste Hilfe“. Wir sprayten uns diesen in die Hand und massierten dann ihre Pfote. Auf alle Fälle liebte Zinka diese Massagen. Es war bald nicht mehr feststellbar, ob sie hinkte, weil wirklich etwas geschmerzt hatte oder weil sie eine Massage wollte. Manchmal war es tatsächlich so, dass sie erst dann hinkte, wenn wir davon sprachen oder ihr zusahen. Natürlich sind das Unterstellungen – sagt sie. Doch spätestens beim Spielen mit ihrem Lieblingsspielzeug war alles vergessen. Aber natürlich muss man auch erwähnen, dass sie öfters pausierte und ihre Bewegungen effizient gestaltete. Nichts desto trotz sind wir glücklich, dass das Hinken nun vorbei ist – so hoffen wir zumindest.

Zita hingegen hält Winterschlaf. Es ist unglaublich, wie viele Stunden diese kleine Katze zu schlafen scheint. Sie kann so tief und fest schlafen, dass sie nichts mehr mitzubekommen scheint. Beeindruckend. Oft hat sie in den letzten Tagen auch in der Wurfbox geschlafen. Ob das ein Zeichen ist? Ob sie uns etwas mitteilen möchte? Doch nein, im Moment nehmen wir Zita nicht in der Planung auf. Wir sind allerdings gespannt, wie Zita und Zinka auf die Geburt von Gini reagieren und was sie machen werden. Ob sie in der Erziehung helfen werden?

Gini hingegen wackelt nur noch von einem Ort zum nächsten. Am liebsten ist sie da, wo Menschen sind. Und noch lieber hat sie keine Männer um sich herum – Nestor zählt nicht, der ist „ok“. Doch letzthin passierte das Unglück gleich doppelt. Amur stand vor ihr und vermutlich hätte Gini aufs Klo gewollt. Die zwei können sich einfach partout nicht ausstehen – gegenseitig. Keine Ahnung, wer damit zuerst angefangen hat. Gini faucht Amur ständig an und irgendwann wischt ihr Amur dann eins mit den Pfoten, wonach dann wiederum Gini wie am Spiess schreit. Dieses Spiel hat sie schon bei Frodo betreiben und nun bei Amur perfektioniert. Sie mobbt ihn richtiggehend! Das ist sehr traurig. Meistens bringen wir die zwei auch gut aneinander vorbei, da Gini meist in der Nähe von meinem Liebsten ist und Amur bei mir. Doch wenn wir je alleine Zuhause sind und Gini neuerdings den Menschenkontakt sucht (und Amur sowieso), dann gibt es Konfliktpotential. So kam es eben, das Amur vor Gini stand, Gini vermutlich aufs Klo gemusst hätte und… zack passierte das Unglück: Gini fauchte und schimpfte und pinkelte an Ort und Stelle… Na super! Zu einem anderen Zeitpunkt sahen wir allerdings auch, dass Gini nicht mehr „richtig“ pinkeln konnte. Sie kann nur noch Beine spreizen, aber nicht mehr „hinuntergruppen“. Hoffentlich geht das bis Schwangerschaftsende noch gut mit und bei ihr…

Anka hingegen zeigt keinerlei Anzeichen einer Rolligkeit. Sie scheint mehr denn je zu sprechen und ist unglaublich kommunikativ. Auch Missou läuft ihr sehr gerne hinterher und spricht sie bei jeder Gelegenheit an. Doch „rollen“ will die Dame trotz der vollen Aufmerksamkeit von Missou überhaupt nicht. Aber auch Anka und Missou schlafen sehr viel. Halten auch sie einen partiellen Winterschlaf? Missou liebt dazu noch die Kälte. Er hält sich am liebsten im einzigen, kaum beheizten Zimmer auf. Seine Angst hat etwas nachgelassen und er liebt es, wenn er geknuddelt wird. Ausgerechnet an seinem Bauch hat er es am liebsten! Missou tragen geht nur in einer einzigen Variante wirklich gut. Mein Liebster nennt sie die Idefix-Stellung. Missou steht dann quasi auf der Hand oder dem Arm von meinem Liebsten und kann sich in seiner ganzen Grösse zeigen. Genau so will König Missou getragen werden… und nicht anders!

Nachdem Amur eine Weile ohne Windeln herumlaufen durfte, gab es irgendwie immer wieder Ärger – vor allem, wenn wir nicht da waren. Büschelweise Haare zeugten von einem Kampf. Dann kamen auch die Markierungen an der Wand wieder, ohne dass wir je gesehen hätten, wer es war. Somit steckten wir die Buben kurzerhand wieder ins Bubenzimmer und es kehrte wieder Ruhe ein. Amur war etwas hässig und sehr traurig, dass er mich am Morgen nicht mehr begrüssen durfte. Ja; alles hat seinen Preis. Chico hingegen freut es, dass damit das „kleine“ Katzenklo doch wieder in Betrieb ist. Der junge Mann hat uns ein paar Mal zum Putzen gebracht, weil er partout nicht ins grosse Klo gehen wollte und stattdessen irgendwo kackte – mit Vorliebe in der Spielröhre. Das hat gehörig genervt und seither leistet Chico den Jungs oft Gesellschaft. Damit sind wir sicher, dass er sein Geschäft am richtigen Ort erledigt. Also somit ist alles wieder „normal“ und wie immer… Nach meinem Experiment ist wieder Ruhe eingekehrt und jeder hat wieder seinen Platz… oder?

Nichts los
17.01.2017 20:22:29

Immer, wenn ich wieder hier über unser Leben schreibe, denke ich, dass bei uns ja nie etwas los ist. Im Moment scheint es auch wieder ruhig und langweilig. Allfällige Probleme lösen wir meist innert Wochenfrist und dann ist beim Blog-schreiben immer alles i.O. Doch in den letzten Tagen mussten wir uns entscheiden…

Doch alles begann damit, dass Amur Durchfall bekam und erbrechen musste. Es schien, als hätte er eine Magen-Darm-Grippe. Anfangs hatte ich eher die Befürchtung, dass er sich erkältet hatte. Da es meinen Liebsten auch nicht super ging, war das naheliegender gewesen. Aber so oder so, Amur war natürlich der Ärmste. Leider ging es wenig später weiter und es schien, als wäre einer nach dem anderen angesteckt. Meistens in der Nacht wurde alles „vollgekotzt“ und tagsüber kam dann der Durchfall. Es stank fürchterlich in unserer Wohnung – so hatte zumindest ich den Eindruck.

Gegen Ende der Woche hatten wir den Eindruck, dass wir die Grippewelle überstanden hatten. So machten wir am Samstag den grossen Wohnungsputz und wuschen alle Schlaf- und Liegeplätzchen. Spät am Abend waren wir fertig und hatten das Gefühl, dass unsere Wohnung wieder frisch und sauber riechen würde. Wir lüfteten ein letztes Mal die Wohnung und spielten dabei mit den Herrschaften im warmen Zimmer. Anschliessend durften dann unsere Vierbeiner wieder ins Wohnzimmer und Chico fiel nichts Besseres ein, als in die Röhre zu springen und dort seinen Durchfall zu platzieren…

Himmel; ich hätte diesen jungen Mann auf den Mond schicken können. In der frisch gelüfteten Wohnung stank es nun wieder fürchterlich und wir kamen nicht drum herum, nochmals zu lüften. Dabei war es jetzt schon frisch in der Wohnung. Glücklicherweise brachten wir auch die Röhre wieder sauber hin. Missgeschick oder Absicht? Egal; Chico übernachtete bei den Buben. Was nicht egal war: Chico hatte sein Geschäft verscharren wollen, war dabei hineingeraten und hat anschliessend dank seinem schnellen Pfotengang alles im frisch geputzten Wohnzimmer verteilt… Zurück auf Feld eins… Start Wohnungsputz…

Genau: wir hatten das Bubenzimmer wieder eingerichtet. Anfangs fanden wir selten mal eine Pinkelei der Wohnung, doch gegen Ende der Woche wurde es immer mehr. Ein paar Tage davor hatten wir ja diese Farbflecken alle übermalt und so fielen die neuen Verzierungen erst recht auf. Doch als die Pinkelei wieder in der Küche begann, war das Fass voll. Mein Liebster war sicher keine 30 Minuten ausser Haus gewesen, um mich abzuholen. In dieser Zeit passierten dann zwei Unglücke, wobei ich langsam viel mehr von Absicht ausgehe. Auf alle Fälle hatten wir beschlossen, die Zwei während unseren Abwesenheiten wieder im Zimmer zu lassen. Die Nächte wurden dadurch wieder ruhiger – es schien allen besser zu gehen. Missou schläft sowieso am Liebsten in diesem Zimmer und wenn er seine Ruhe haben will, verzieht er sich sowieso dahin. Für ihn war es eine kleine Veränderung, aber ich bin auch überzeugt, dass er weniger Schuld trägt.

Mehr Schuld sehe ich im Zusammenhang mit Amur. Ich sage nicht, dass er es gewesen war, aber ich denke auch nicht, dass er es nicht gewesen war. Doch solange wir niemanden erwischen, gilt die Unschuldsvermutung. Ich denke allerdings viel mehr, dass er mitunter ein Grund ist, dass es passiert – ob er selber oder wegen ihm. Aber egal, solange wir Zuhause sind, sind alle „nett“ mit uns und insofern passt es. Wir brauchen im Moment keine Höschen, sondern können die Jungs so herumlaufen lassen. Tatsächlich scheint das Problem da zu sein, wenn wir nicht da sind – mit Ausnahme von der Dusche. Die scheint ein Pinkelort zu sein und jemand pinkelt viel lieber da. Warum?

Auch hatten wir beobachtet, dass Chico nicht gerne auf das grosse Klo geht. Er bevorzugt die kleinen Kisten. Hat er Angst? Dummerweise steht er im kleinen Klo allerdings infolge beengter Verhältnisse oft und gerne irgendwo hinein… Ach dieser Chico! Ja, er ist ein wirklich grosser Lausbube, eine Charakter-Katze und hat absolut sein „Grindli“. Neuerdings fechtet er den Platz der Nummer eins an. Er will unbedingt zeigen, dass er der Stärkste ist. Es gab schon ganz hitzige Kämpfe zwischen ihm und Amur, die natürlich immer von Chico angezettelt werden. Amur gibt nur zurück, wenn überhaupt, oder läuft davon. Amur ist kein Kämpfer, eher der Schmuser. Aber gleichzeitig liebt es Amur, wenn er in Ginis Nähe kommt und sie ihn anknurrt oder anfaucht. Dann kann er zurückgeben… Tz! Immer auf die Schwächeren… Chico ist ihm da nicht unähnlich; wenn Zita ihn anfaucht, längt er mit den Pfoten nach ihr, sodass sie erst recht fauchen muss. Insofern passt es perfekt, wenn Chico und Amur kämpfen.

Missou hält sich da raus und ist total Gentleman mit den Damen. Sie interessieren sich nicht weiter für ihn und er interessiert sich nur für Anka. Wenn er nicht im Bubenzimmer ist, findet man ihn irgendwo in der Nähe von Anka und dann himmelt er sie an. Wenn er aus dem Bubenzimmer kommt, dann hört man ihn miauen und er scheint offensichtlich nach seiner Julia zu suchen.

Also es gab wirklich nicht viel zu erzählen; schliesslich ist alles wie beim Alten… ;-)

Ein bisschen Schwanger
10.01.2017 17:26:20

Wieder ist es soweit, Gini zelebriert ihre Schwangerschaft. Ja, jeder soll es wissen, dass sie schwanger ist. Stolz zeigt sie ihr Bäuchlein und verhält sich schon jetzt, wie wenn sie hochschwanger ist – ist sie natürlich auch. Ihr Aufenthaltsgebiet beschränkt sich auf Küche und Esszimmer. Nur fürs WC und zum Wasser trinken bewegt sie sich mal weiter. Doch wehe Amur kommt ihr in die Nähe, dann gibt es Ärger, grossen Ärger. Dann weint Gini nur schon, wenn sie ihn sieht und er noch nicht einmal wirklich in ihrer Nähe ist. Hilfe, er will mich angreifen! Auch wenn Amur sie noch überhaupt nicht bemerkt hat… Ja, wer am lautesten ruft, wird ernst genommen.

Amur hingegen ist mehr an den Spiegelungen interessiert, die vor allem die Sonne entstehen lässt. Spiegel oder glänzende Irgendwas lösen dann Lichtspiele an den unterschiedlichsten Orten aus, die Amur alle findet. Dann steht er lange davor, versucht die Spiegelung mit den Pfoten zu fassen und ist irgendwann enttäuscht, weil die Spiegelung verschwindet.

Missou hingegen ist fast schon der Schatten von Anka. Ist Anka in der Nähe, ist Missou meist nicht weit entfernt. Fast ständig läuft er ihr hinterher und macht ihr Avancen. Daher nehmen wir an, dass diese Dame wieder nicht aufgenommen hat und bald wieder rollig wird. In der Zwischenzeit haben wir erfahren, dass dieses Phänomen oder diese Damen, die beim Deckungsakt abliegen, in Amerika „Roller“ genannt werden. Für uns wiederum heisst das, dass wir bei der nächsten Rolligkeit Assistenz spielen dürfen – was uns natürlich jetzt schon gehörig stinkt äh freut. Welcher Normalo will schon beim Liebesspiel von anderen dabei sein…

Amur hat vor 3-4 Tagen begonnen zu niessen. Er hatte täglich vielleicht zwei grosse Niessanfälle und ich vermute auch, dass er sich einmal täglich übergeben hatte. Ganz Mann war er natürlich der ärmste Kater auf Erden und wollte besondere Aufmerksamkeit bekommen. Natürlich bekam er feine Medizin, die dem Rechnung trug und natürlich ging es ihm bald besser, v.a. wenn keiner mehr davon Notiz nahm… Hatschi…

Chico hingegen will neuer Chef werden. Da Amur kurzzeitig der Ärmste war, war diese Situation geradezu prädestiniert. Chico griff Amur öfter an, der wehrte sich, kämpfte zeitweise mit, bis ihm vermutlich irgendwann wieder in den Sinn kam, ach, ich bin ja krank und brauche meine Ruhe. Dann lief er Chico einfach davon. Doch davor ging es also schon noch zur Sache und beide Buben teilten gehörig aus!

Ja, Chico ist dem einen oder anderen schon auf die Pfoten gestanden und hat nicht mehr nur Freunde. Wenn er den Mädchen zu nahe kommt, bekommt er ein Fauchkonzert zu schmecken und hören. Zita hält gar nichts mehr von ihm und fürchtet ihn. Zinka faucht Chico an, aber er darf dann doch in 2-3cm Abstand neben ihr liegen. Es ist, als würde sie kurz den Tarif durchgeben und wenn Chico sich dran hält, ist alles OK.

Nestor ist neuerdings besonders kuschelig und anhänglich. Das heisst auch, dass er wieder die Nähe von den anderen „toleriert“. Zinka und er liegen oft bei mir vor dem Pult, doch seit er kuschelig ist, spaziert er auch bei den anderen vorbei und drückt seinen Kopf an deren Brust. Doch nicht immer war das so und Nestor hat oft ausgeteilt, wenn jemand das bei ihm gemacht hat. Nun passierte das Umgekehrte. Weil alle einen austeilenden Nestor kennen, teilten sie ihm aus, sobald er zu ihnen kam… ja, so wie man in den Wald ruft, so kommt es zurück…

Im Moment haben wir es alle schön miteinander und auch „einfach“. Das wöchentliche Bürsten ist fast schon eine einfache Sache, nur die wenigsten haben Knöpfe oder Verfilzungen. Natürlich lieben die einen die Bürste und die anderen miauen schon, wenn sie die Bürste sehen und weinen, ach ich bin der Ärmste. Und ich denke: weil sie jetzt schön werden? Aber das schönste und pflegeleichteste Fell hat Missou. Er wächst und wächst, ist schon ein richtiger Mann geworden, aber sein Fell ist und bleibt Baby-Fell. Natürlich hat Zita auch ein unglaublich pflegeleichtes Fell, aber das von Missou ist auch richtig schön flauschig…

Die Nacht davor
04.01.2017 12:43:56

Wir haben es gewagt. Ja wirklich. Ich weiss, wir sind mutig, aber wir wagen es. Missou und Amur sind "windelfrei" und haben "freien" Ausgang. Der Auslöser war, dass Missou zwei, drei Mal Dünnpfiff hatte, wir es nicht rechtzeitig gesehen oder bemerkt hatten und der junge Mann in die Badewanne piff äh kackte. Ja. Tropf, tropf, tropf. Feine Tröpfchen säumten den Weg zu seinem Schlafplätzchen. Natürlich mussten wir den jungen Mann anschliessend duschen, was er hasst - noch mehr hasst er es, von meinem Liebsten geduscht zu werden. Also lag es an mir und ich verschwand mit dem jammernden Fellbüschel in der Dusche. Doch wenn ich schon mitten am Tag duschen soll, soll es ja auch für einen guten Zweck sein. Somit "goopte" ich Missous Schwanz gleich mit, da dieser schon ziemlich fettig war. Missou hat wirklich ein makelloses Fell, super flauschig und weich und absolut selten Verknotungen oder Verfilzungen. Doch der Fettschwanz ist seine Problemzone, die dann auch mal verknotet - bis jetzt noch immer ohne grosse Konsequenzen, dank öfterem Bürsten. Der Tag war ja noch so jung, sodass Missou anschliessend ohne Windeln herumlaufen durfte. Natürlich war er die nächste Zeit sowieso mit putzen beschäftigt. Dazu bestätigte mir mein Liebster einige Male, dass Missou in letzter Zeit meist trockene Windeln hatte - auch Amur.

Jedes Mal bevor wir die Jungs herausgelassen hatten, mussten sie mit auf das grosse Klo. Anschliessend war die Chance um einiges höher, dass die Windeln sauber blieben. Bei Amur war das schon seit einiger Zeit der Fall - konkret vermutlich seit Anka rollig gewesen ist. Also durfte er schon ein, zwei Tage früher ohne Windeln herumlaufen. Eigentlich zogen wir die Windeln immer an und im Verlaufe der Zeit zogen wir sie ihm wieder aus. Der Anfang mit Windeln war wichtig, da in der schlimmsten Zeit die erste Tat war, aus dem Zimmer kommen und irgendwo markieren. Doch - Holz berühren - im Moment sind sie wirklich lieb, die zwei Jungs, aber...

Gini mag Amur überhaupt nicht und das gibt sie ihm auch zu jeder Zeit oder Unzeit zu verstehen. Er kann zu ihr laufen, weil er wieder eine dieser Spiegelungen sieht und dann sieht er nur die Spiegelung an der Wand und schon knurrt Gini, obwohl er sie noch nicht einmal richtig bemerkt hat. Handkehrum knurrt sie und will wegspringen, dann wird es für Amur wiederum sehr spannend - wegspringen weckt immer sein Interesse. Auf alle Fälle schrie und polterte es in der darauffolgenden Nacht, und wirklich mitten in der Nacht, laut und kräftig. Sehr laut und kräftig. Mein Liebster stand auf und sah nach. Anschliessend musste er ein paar verängstigte Fellnasen beruhigen. Doch was wirklich war, ist unklar, denn es hatte noch nicht einmal einen neuen (Fell-) Teppich in der Wohnung.

Am nächsten Tag nahm ich mir dann die Zeit, und strich Teile der Wände, die fleckig waren. Klar hatten wir das "Unglück" immer geputzt, aber Flecken blieben v.a. vom Markieren oft zurück. Nun war es soweit und wir strichen diese Flecken (weg). Wir haben hierzu eine neue Taschenlampe mit vermutlichem UV-Licht, dass Urinflecken besonders aufzeigt - selbst jene, die man von blossem Auge nicht sieht. Das dumme am Licht in allerdings, dass Amur bekanntlich Spiegelungen liebt und zack hat er Malerfarbe abbekommen. Auch Anka spinnt neuerdings auf dieses Licht und verfehlte nur gerade Millimeter den neu gestrichenen Teil. Natürlich beförderten wir alle Vierbeiner wieder aus dem Zimmer, aber vermutlich war die Türe nicht ganz geschlossen, mein Zügelkater kam schwups wieder herein. Nestor ist wirklich ein Unikat. Wir hatten zwei Tage davor die Wohnung umgestellt. Während der ganzen Zügel-Zeit sprang Nestor wie ein junges Rehlein um unsere Beine, musste immer an vorderster Front sein, sofort alles beschnüffeln und begutachten. Da habe ich ihn meinen Zügelkater getauft - sprich er und ich hatten Freude, alle anderen mmhhh... Egal; jetzt ist gezügelt, wir haben Freude und nun lieben alle die neuen Möglichkeiten... Alle ;-)

Doch plötzlich konnte ich es riechen: es stank nach Pinkelei! Unmöglich! Aber ich vertraute meiner Nase und suchte und suchte und suchte. Schliesslich kletterte ich in den oberen Stock, suchte alles ab und beim letzten Check, am letzten Ort, fand ich die Sauerei. Hier hat jemand Vollgas an die Wand gepinkelt! Unglaublich! Glücklicherweise ist mit Urin-off der Gestank schnell weg, aber der Fleck bleibt. War das der Grund für den Krach (oder Krieg) letzte Nacht?

In der darauffolgenden Nacht kam es allerdings noch "besser". Wieder wurden wir - oder leider nur ich - von einem marktdurchdringenden Krach geweckt. Ich hätte ja so gerne weitergeschlafen, doch jedes einzelne Härchen war bei mir auf Alarm. Wie kann ich da noch an Schlafen denken? Also stand ich auf. Ich kam ins Wohnzimmer und sah es sofort: der Stewi lag auf dem Boden. Das war es? Nein. Beim Fallen hat er die Yucca und die Stehlampe mit nach unten gerissen. Der kaputte Yucca-Topf lag nun auf der nicht mehr frischen Wäsche und die nicht mehr frische Wäsche sog netterweise das ganze Wasser auf. Ich hatte die Yucca unglücklicherweise erst gestern gegossen. Was für ein Desaster!

Amur versteckte sich währenddessen im Badezimmer und lugte nur sehr scheu durch den Türspalt hinaus, Zinka sah verschreckt aus meinem Büro heraus und Gini lag seelenruhig in der Küche. Alle anderen waren nicht zu sehen. Kaum begann ich aufzuräumen, hatte ich schon die Pfoten von Chico dazwischen und wenig später auch die von Anka. Doch mit den vielen Tonkugeln war das nicht lustig und schnelles Handeln gefragt. Auch die nicht mehr frische Wäsche stank fürchterlich von Yucca-Wasser. Und das Waschen und Putzen begann wieder von vorne...

Dafür haben wir eine ständig plaudernde Anka um uns. Sie ist zeitweise richtig schwatzhaft und erzählt uns allesmögliche. Nur leider verstehen wir das wenigste von dem, was sie uns erzählt. Aber natürlich fragen wir immer schön nach und daraufhin erzählt sie uns noch mehr… Endlosschlaufe ;-)

Gleichzeitig hat sich unsere Badewanne in den letzten zwei Tagen zur Kackwanne entwickelt. Ob uns da jemand auf ein Problem mit dem Katzenklo aufmerksam machen möchte? Oder was ist die Botschaft, die uns hier mitgeteilt werden soll? Naja; nehmen wir es mal positiv: hier ist die Reinigung einfach, braucht kein Katzenstreu und das Badezimmer ist erst noch lüftbar… Mit Sicherheit wissen wir nur, dass es nicht Chico ist. Er hat mittlerweile einen unglaublich schönen, langen und buschigen Schwanz bekommen. Nur leider liebt er das kleinste Katzenklo in der Wohnung. Wenn er dann wendet oder dreht und sein Geschäft noch nicht vergraben hat, landet dann auch schon sein Schwanz in seinem Geschäft. Muss nicht sein Chico! Er ist unser absolut verwöhntester Kater. Wenn wir am Esstisch essen, ist er imstande, sich am Tisch aufzustellen und versucht dann mit den Pfoten etwas vom Teller zu angeln… Unfassbar und verboten – aber schlau… Jaja, unsere Jungs und Mädels… Schön war es, über die Festtage wieder so viel Zeit mit ihnen zu verbringen… Happy New Year an all unsere Leserinnen und Leser. Wir wünschen allen und speziell allen Mollydooker’s nur das Beste für 2017!

4 Elemente gesamt

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