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überdreht
30.10.2017 16:46:17

Unsere Coonies hatten ein Wochenende voller Langeweile mit vielleicht zwei, drei Höhepunkten. Gestartet hat das Wochenende allerdings voller Spannung. Am Freitag hat es bei uns dermassen stark gewindet, dass es die Blätter vom Boden in die Luft blies. Die Blätter tanzten wie sonst Schneeflocken in der Luft und es schien sie himmelwärts zu ziehen. Dieses Spektakel zog alle Coonies zum Fenster. Am liebsten hätten sie die Blätter gejagt. Schliesslich liess ich sie auf den einen Balkon, sodass sie wenigsten diese Blätter jagen konnten, was sie auch taten. Ihre Konzentration und vermutlich auch der Jagdinstinkt waren aktiv. Sie verfolgten und jagten alles, was sich bewegte. Doch irgendwann am späteren Nachmittag wollten wir losfahren. Immer vor der Abfahrt erfolgt ein Apell und wir zählen alle – glücklicherweise! Zwei Kids fehlten und waren in der ganzen Wohnung nicht aufzuspüren. Mein Liebster sagte, er hätte überall nachgesehen, doch da wir sie nicht fanden, musste ich nochmals überall nachsehen. Gut tat ich das, denn ich fand die Herrschaften auf dem Balkon, der bereits geschlossen war. Auch gut kannte ich dort das neuste Versteck. Die Kleinen schaffen es, unter der Grillhaube und im Grill hochzuklettern und legen sich dann auf den Stuhl, der direkt unter der einen Grillseite steht. Damit sind die Kleinen bestens getarnt und unauffindbar. Nun musste ich lediglich sie im Grill runterschupsen und dann mit hineinnehmen. Dakota hatte hierzu allerdings wenig Lust und so mussten wir noch Fangis spielen. Ja, immer dann, wenn etwas Spezielles kommt, wie zum Beispiel ein Abschied für ein Wochenende, scheinen unsere Coonies besonders viele Flausen im Kopf zu haben… Doch irgendwann schafften auch wir den Abschied.

Das Gleiche gilt bei der Ankunft. Wenn wir wieder zuhause sind, dann sind unsere Coonies so überdreht, dass sie ziemlich viel Seich machen. Dann werden Einkaufe genausten überprüft, alle Taschen ausprobiert und garantiert hin- und hergesprungen, auf und ab, … überdreht! Wir hatten neue Röhren mitgebracht, die sich gerade bestens zum Spielen eigneten. Dann war da noch der Koffer, auf dem man so herrlich liegen konnte, oder als er offen war, war das eine super Höhle. Natürlich war der Koffer besonders spannend, da der Inhalt und das Innenleben verbotene Zone war. Ganz spannend sind dann noch alle Kehrrichtsäcke, voll oder noch lieber leer, mit denen kann man dann Bodenrutschen machen. Es war, als hätte jemand bei unserer Ankunft die Batterien aufgezogen… Begrüssen war ok, aber kuscheln? Nicht jetzt, jetzt war „Energie loswerden“ angesagt…

Auch scheinen unsere Coonies, insbesondere Zinka, dann immer zu sagen: oh wir sind die Ärmsten, wir haben so wenig Futter bekommen und sind jetzt soooooooooooo hungrig. Zinkas Hauptessenszeit ist abends. So hat sie sich das von klein auf angewöhnt. Abends spürt man dann richtiggehend, wie sie hässig wird, wenn sie nicht Futter bekommt. Es ist aber nicht so, dass sie sich anschliessend auf das Futter stürzt, nein, im Gegenteil. Meistens lässt sie den stürmischen Kleinen den Vortritt und frisst nachher in aller Ruhe und dafür frisst sie auch den Teller aus. In Ausnahmefällen, wirklich nur, wenn sie unglaublichen Hunter hat, dann frisst sie von Anfang an mit. Also, Zinka hatte Hunger, somit musste die Fütterung bald sein… und natürlich wurde auch alles ratzeputze weggehauen!

Später musste ich noch eine ruhige Weile an den PC sitzen, doch das war leichter gesagt, als gelebt. Ich hatte weiterhin eine Horde überdrehter Katzen um mich herum und das obwohl man nach dem Essen ruhen müsste – wie sie es sonst auch täten. Nun gut. Welche Möglichkeiten hatte ich? Stimmt: elektronisches Spielzeug. Ihr heiss geliebtes Beamerdrehlicht war letzte Woche neu gekommen, da unsere Coonies das vorgehende zerstört hatten. Sie freuten sich riesig, auch wenn das Licht dauernd umgeschmissen wurde. Dann kamen noch zwei bekannte Spielzeuge zum Zug und schliesslich noch ein neues, dass sie in der defekten Form schon kannten. Doch nun haben wir wieder ein neues Spielzeug, das auch ganz funktioniert. Oben hat es ein Plastikteil mit Federn, das man mit der Pfote durch ganz wenige und enge Löcher herausnehmen kann. Am Boden hat es zwei Federn, die sich im Kreis drehen und immer mal wieder verschwinden. Dieses Spielzeug hat sie dann echt beschäftigt…

Damit noch jeder seine Aufmerksamkeit bekam, machten wir doch noch den obligaten Spa- und Wellnesstag und bürsteten alle unsere Vierbeiner. Natürlich hatte nicht jeder die gleich grosse Freude darüber, aber das anschliessende Leckerli nahm jeder. Nur die Gewichtsanzeige stimmte nicht bei jedem. Ob das Gewicht letztes Mal falsch war? Oder war etwas anders bei der Fütterung? Ich weiss es nicht, doch die nächste Woche wird es zeigen. Jetzt schienen allerdings alle zufrieden und auch etwas ruhiger…

Spa-Tag
23.10.2017 13:07:45

Der Sonntag ist nun mitunter der intensivste Tag der Woche. Dann ist der Wellness- und Spa-Tag für Gross und Klein. Jeder wird gebürstet und schön gepflegt, dann notieren wir das Gewicht und schliesslich bekommt jeder noch ein paar Leckerli. Was sich kurz in einem Satz beschreiben lässt, dauert unterschiedlich lange. Der eine liebt die Pflegeeinheit und hält so richtig wunderschön her, sodass es vielleicht eine Extra-Runde gibt und der andere hasst das Bürsten und wehrt sich mit allen Pfoten. Doch desto mehr sich Katze wehrt, desto länger dauert das ganze Spiel. Denn eines habe ich all die Jahre gelernt: ich bürste lieber jedes Mal gründlich, bekomme dafür mit dem einen oder anderen Ärger, aber dafür bleibt das Fell schön und knopffrei. Nur dann, wenn ich das Fell bis auf die Unterwolle bürsten kann, bin ich sicher, dass es nicht schon Verfilzungen im Haaransatz hat. Doch der neuste Trend sind nicht mehr nur Verfilzungen unter den Achseln, nein, jetzt kommen auch schon Verfilzungen unter dem Kinn oder auf den Seiten. Auf den Seiten finde ich irritierend und ich frage mich, ob das am Waschmittel für die Schlafplätzchen liegt…

Die Pflege der Kleinen geht razfaz. Sie haben alle noch so ein weiches Babyfell, dass die Bürste nur so hindurchgleitet. Einzig die kleinen Schwänzchen haben die eine oder andere Fett-Stelle oder der eine oder andere hat ein dreckiges Hinterteil. Allen voran ist meist Daryl. Er ist meist irgendwo einfach dreckig. Ihn sauber zu behalten, ist eine grössere Kunst. Das ist eigentlich doch erstaunlich, denn normalerweise ist das immer bei den Hellroten. Nun gut, im schwarzen Pelz sieht man das glücklicherweise nicht...

Die Pflege machten wir am Sonntag in drei Teilen. Ich hatte vor einem Termin eine Stunde Zeit und begann mit den Kleinen. Damit sie alle bei mir blieben, stelle ich ihnen ein paar elektronische Spielsachen auf. Damit hatten sie Unterhaltung. Gleichzeitig musste ich sehr systematisch vorgehen. Zuerst kamen die Black-Smoke-Kids an die Reihe. Je nachdem, ob ich zuerst ein Bube oder ein Mädchen erwischte, machte ich dann da weiter. So kamen Dese und Draina zuerst dran. Ich war mir noch unsicher, wen ich auf der Waage hatte, sodass ich sofort das andere Black-Smoke-Mädchen nehmen musste. Damit würde es keine Verwechslung geben. Dasselbe galt dann auch für Dante und Duke, die gewichtsmässig nun sehr nahe beieinander liegen. Daryl ist der einzige, schwarze Bube, schwieriger ist es bei Darin und Dizzy, wobei Darin ein absolutes Leichtgewicht ist. Nicht verstecken können sich hingegen Darli und Dakota.

Als nächstes war Anka noch in der Nähe. Sie hat echt ein absolutes, pflegeleichtes Fell. Dummerweise lud es sich statisch auf und seit neustem hat sie meist irgendwo eine Verfilzung. Dieses Mal war sie an ihrer Brust. Keine Ahnung, was sie gemacht hat. Doch neuerdings muss ich unseren Herrschaften die Löwenmähne lupfen, damit ich darunter die kleinen Haare auch noch bürsten kann, weil diese Filz-anfällig sind.

Im nächsten Teil kam dann Nestor als erster dran. Ich bemühe mich echt, ihn immer als ersten dran zu nehmen, weil er sonst echt zickt. Er zickt auch so, aber wenn er nicht der Erste ist, zickt er noch viel mehr. Männer! Aber danach ist er immer derjenige, welcher auf der Waage liegt und den anderen die Leckerlis wegessen will. Ausser seinen Hosen ist er glücklicherweise problemlos zu bürsten. Einzig sein Bauchfell muss ich einfach immer gründlich bürsten, weil manchmal hat Nestor dort so fiese, winzig kleinste Verfilzungen, die dann böse enden könnten. Aber wer hat schon gerne, wenn man ihn am Bauch striegelt – alle Kleinen, aber sicher nicht die Grossen.

Wer sich dieses Mal so richtig zu verstecken versucht, ist Chico. Neuerdings findet er bürsten nicht mehr so lässig. Doch ich bin einfach nur überglücklich, dass es ihm wieder besser geht und Chico wieder normal pinkeln kann. Die Hälfte der letzten Woche hat er in die Badewanne gepinkelt und ist dann in seinen eigenen Seich gestanden. Jedes Mal wenn ich nach Hause kam, sah ich schon vorher, dass getrocknete Pfoten-Abdrücke aus dem Badezimmer kamen. Das war wirklich grusig. Gegen Ende der Woche hörte dann auch das auf. Gleichzeitig hatte ich den Buben auch Urinary-Ergänzungs-Trockenfutter aufgestellt, dass sie absolut verschmähten. Nun ja, was soll es. Hauptsache Chico geht es wieder gut und jetzt kam das Bürsten. Er hat sich sehr grosse Mühe gegeben und hatte wirklich ein sehr schönes Fell. Einzig seine Problemzonen unter den Achseln begannen leicht im Ansatz zu verfilzen. Und ja, das ist natürlich schon fies, dass ich mittlerweile ein so gutes Gespür für die fiesen, kleinen Ansätze habe… aber ich spüre sie einfach… ;-) Doch dieses Mal kamen noch Kirschen-grosse Verfilzungen auf der Seite, bei den Hüften dazu. Ich vermute allerdings, dass ich die bislang übersehen hatte. Sie sind gerade so hinter dem Knochen, dass sie leicht überbürstet werden könnten. Aber dank dem Entfilzungs-Spray mussten wir überhaupt nichts herausschneiden.

Doch die meiste Mühe hatten sich Gini und Amur gegeben. Amur hatten wir sogar schon zwei Wochen nicht gebürstet und beide waren fast filzfrei. Das sind normalerweise unsere Problemkatzen mit Standard-Verfilzungen. Doch nicht diesen Sonntag. Sie hatte sich wirklich sehr schön gepflegt. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, doch die grössten Mimosen und Sensibelchen während dem Bürsten zu sein… das Gejammer ist riesig…

Dann haben wir noch ein junges, quickfideles Rehli bekommen. Als wir tageweise Zuhause waren, war es immer ein Risiko, wann Missou auf den Topf gehen muss. Er macht das so diskret, dass wir selten etwas mitbekamen. Doch im Verlaufe des Tages musste er einfach irgendwann gehen. Hinzu kam, dass er abends neuerdings sehr oft bis nahezu immer trockene Windeln hatte. So zogen wir ihm morgens die Windeln an und entfernten sie im Verlaufe der späteren Stunden. Er schien es richtig zu geniessen und sprang mit den Kleinen herum, wie wenn er selbst wieder ein Teenager wäre. Abends spielt er neuerdings sogar wieder mit. Er liebt das Beamer-Licht und tobt sich völlig aus. Einfach die Feinmotorik funktioniert bei ihm nicht so und so kommt es schon mal vor, dass ein Kleines bei ihm „unter die Räder“ kommt… aber Gross und Klein wissen das… Dafür ist es umso schöner zu sehen, wie aufgestellt Missou gerade ist. Aber trotzdem hält ihn das nicht davon ab, bei den kleinen Mädchen mal an den Hinterteilen zu schnüffeln. Doch er ist auch unglaublich lieb zu den Kleinen und putzt sie zwischendurch. Manchmal ist er wirklich „ungeschickt“, aber alles in allem ist er einfach ein so unglaublich lieber Kater…

Amur hingegen pisst, was das Zeug hält. Neuerdings hat er herausgefunden, wie er seine Windeln abziehen kann, sodass man ein Auge mehr auf ihn halten muss. Dummerweise sind die neuen Windeln irgendwie „anders“, sodass Amur trotzdem tröpfchenweise herauspinkeln kann. Da er wirklich einfach überall herumpinkelt, mussten wieder die alten Stoffhosen her. Sicher ist sicher. Die kann Amur auch nicht abziehen… Jaja, aber auch Amur war diese Woche sportlicher. Nur nicht so, wie es sich die Mädchen gewünscht hätten. Sprang jemand davon, weckte das seinen Jagd- oder Schürzenjäger-Instinkt und er nahm sofort die Verfolgung auf. Nur passt das den Mädchen überhaupt nicht und sie werten sich. Anka und Zinka schmieren ihm eins, Gini und Zita weinen, wobei Gini ein solches Gejammer ablässt, dass man meint, sie werde gefoltert. Dabei steht nur Amur mindestens in einem Meter Abstand vor ihr…

…doch gleichzeitig liebt Gini das Bubenzimmer und versteckt sich immer irgendwo dort. Wenn sie nicht im Kasten ist – wobei sie noch immer die einzige ist, die dort reinkommt – dann ist sie auf dem Bürostuhl, wo auch nur sie liegt, oder in der Box… aber immer irgendwo dort… Ja und so ist immer, aber auch wirklich immer irgendetwas los…

Blasenentzündung
17.10.2017 09:50:18

Um Himmelswillen, was war nur in dieser Woche los gewesen? Wenn ich das noch wüsste… Aber natürlich. Manchmal ist es nur schwer, ob etwas in der letzten Woche passiert ist oder in der Woche davor. Doch wenn ich mein Notebook ansehe, weiss ich, wann es passiert ist…

Jetzt fängt die Zeit wieder an, wo ich einmal in der Woche alleine Zuhause bin – Strohwittwerin und Alleinerziehend. Netterweise war Bea spät bei uns und die Wohnung sah picobello aus, als ich nach Hause kam. Als erstes wollten aber Gross und Klein sowieso auf den Balkon. Das ist DER aktuelle Lieblingsplatz von allen, insbesondere beim Eindunkeln. Da sehen unsere Vierbeiner Sachen, die ich vermutlich noch nicht einmal erahnen kann. Anfangs sind die Kleinen noch überdreht und ich mache die Aufsicht, doch wenn sie alle ruhiger sind und ihre Flausen ausgelebt haben, kann ich sie alleine lassen. Denn nun kann ich ihren Znacht vorbereiten. Es gibt Pouletfilet, zweierlei vom Lachs und zwei verschiedene Nassfutter. Aktuell müssen wir das Kittenfutter fertig brauchen. Müssen daher, weil es nicht mehr so beliebt ist – und wir gerade noch unseren Vorrat aufgestockt hatten. Ja, da müssen wir durch…

Wenn ich das Abendessen zubereite, kommen alle. Sie wissen, dass es bei mir immer etwas Spezielles gibt. Die Kleinen stürzen sich auf die Filets, so haben die Grossen das Nassfutter kurz für sich. Doch Achtung, wir haben ja noch unseren Polizist. Bis es soweit ist, dass das Essen auf dem Tisch steht, hat Zinka jeweils üble Laune. Wehe, jemand kommt ihr zu nahe oder macht Seich. Das mag Zinka überhaupt nicht, dann wird derjenige „vermort“. Mit Zinka regiert ein strenges Regime. Ich dachte schon, sie mache das, weil sie so extrem Hunger habe. So habe ich ihr am nächsten Abend alleine in der Spensa ein Lachsfilet gegeben, während dem ich den Rest des Futters vorbereitete. Doch auch als sie wieder heraus kam, vermorte sie jeden. Dafür wollten nun alle Kleinen in die Spensa…

Ich hatte allerdings schon Bedenken, ob ich es am Morgen rechtzeitig auf den Zug schaffen würde und überlegte mir, wie ich am schlankesten durchkommen würde. Eigentlich mussten meine Vierbeiner nur 6 Stunden alles schön sauber lassen… So entschied ich mich, die zwei Aussenklos nicht zur Verfügung zu stellen, sodass nur die grosse Klolandschaft gebraucht werden konnte. Da ich ja alle früh gefuttert hattet, somit alle – gefühlt zig Mal – auf dem Klo waren bis ich ins Bett ging, reichte das so. Auch reichte die Zeit am Morgen tiptop.

Aber mit dem Essen am nächsten Tag, hielt ich sie „knapp“. Mein Liebster hatte ihnen immer so viel Futter gegeben, dass es noch am Abend Resten davon hatte. Ich wollte jetzt das Umgekehrte. Ich gebe ihnen weniger und sie bekommen am Abend dafür umso mehr und frisches Futter. Das hat perfekt geklappt. An einem dieser Abende, wo es noch so viele Resten hatte, machte ich es mir allerdings gemütlich. Ich mischte unter die hochwertigen Resten billiges Sauceli-Futter. Es gab nichts anderes mehr an diesem Abend… und irgendwann war auch das gegessen…

Was mir allerdings bei dem vielen Putzen und alles alleine machen untergegangen ist, ist Chico. Er hatte sich eher versteckt – und ich es nicht bemerkt. Doch am nächsten Tag machte mich beim Nachhause kommen Bea darauf aufmerksam, das Chico so traurig aussehe und im Bubenzimmer daneben gepinkelt hätte. Glücklicherweise hatte ich den grossen Buben im Bubenzimmer gelassen, nachdem er heute Morgen in die Badewanne gepinkelt hatte. Erst am Abend sah ich dann, wie lange er auf dem Klo hatte und wie qualvoll langsam der Urin herauszukommen schien. Es schien, als hätte Chico Blasenprobleme. Sofort gaben wir ihm entsprechende Medikamente. Am nächsten Tag passten wir die Mixtur etwas an. Doch es schien schlimmer zu werden. Zig kleine Bisis und Chico begann „herumzupinkeln“. Am Tag darauf kam Blut im Urin dazu.

Ein Ultraschallbild zeigte, dass kein Grieskorn oder ähnliches im Wege lag. Chico hatte einfach eine schmerzhafte Blasenentzündigung. Erst am übernächsten Tag wurde alles besser und am darauffolgenden Tag pinkelte er schon fast wieder normal. Hui; das war mal wieder knapp und wir hoffen sehr, dass Chico`s Blase wieder geheilt ist.

Einen Tag Zuhause arbeiten, ist auch nicht immer einfach. Dann wollen immer alle in der Nähe sein und jene, die dafür die Tastatur aussuchen, sind meist besonders hartnäckig. So kam, was irgendwann kommen musste… und meine Tastatur hat keine 9 mehr. Ein gähnendes Loch schaut mir von da entgegen. Hoffen wir, dass „man“ es noch flicken kann…

Teeniezeit
09.10.2017 12:51:33

Bei uns ist immer viel los. Eigentlich ist es schon fast erstaunlich, wenn irgendwann mal alle schlafen. Oft ist es so, dass wenn die Kleinen sich schlafen legen und dann die Grossen herumspazieren. Sie wollen immer auch speziell behandelt werden, was natürlich nur fair ist. So kommt Nestor oft erst in diesen ruhigen Stunden zu mir und will – oh Freude – kuscheln. Manchmal will er aber auch auf meinen Bürobalkon, doch wenn ich dort für ihn die Türe öffne, kommen meist auch viele andere Vierbeiner angesprungen. Doch als letzthin an einem Regentag plötzlich die Sonne hervor kam, öffnete ich die Balkontüre. Es vergingen keine 5 Sekunden und ich hatte sozusagen all unsere Vierbeiner auf engstem Raum draussen. Und es verging keine Minute, schon erkundeten insbesondere die Kleinen die Blumentöpfe. Ich hatte kapituliert und sagte nichts mehr. Solange Gross und Klein einigermassen sauber blieb? Doch Dakota schaffte es an diesem Tag, einen Erdbeerentopf herunterzuschmeissen. Oh Mann; dieses Puff danach! „Glücklicherweise“ schien die Sonne nicht sehr lange, sodass ich Gross und Klein bald wieder hereinlocken konnte…

Auch schön ist, dass wenn wir Zuhause arbeiten nun auch die Kleinen gerne um uns herum schlafen. Da müssen die Grossen fast schon um ihre Plätzchen kämpfen. Dann sind auch die Plätze direkt neben dem PC sehr begehrt. Scheinbar kann man auch auf dem Drucker ewig schlafen. Oder die beliebten Plätzchen im Kratzbaum müssen geteilt werden. Da kommt es öfters vor, dass jemand ein freies Plätzchen erahnt, hochspringt und o Schreck, da liegt schon jemand! Die Kleinen kuscheln sich dazu, die Grossen drehen ganz enttäuscht wieder um.

Wenn wir nach Hause kommen, ist der erste – und in der Zwischenzeit schon erwartete – Schritt, dass wir die Balkontüre öffnen. Dort draussen befindet sich mittlerweile auch das Katzengras. Gross wie Klein liebt es, noch schnell frische Luft zu schnappen. Aber meistens sind gerade auch die Abendstunden am spannendsten. Es herrscht am meisten Aktivität, sei es bei den Vögeln und anderen Tieren oder den Menschen, die nach Hause kommen. Wenn es finster wird, haben unsere Coonies noch lange etwas zum Beobachten, während dem wir nur noch wenig sehen können. Was ich allerdings weniger gern habe ist, wenn sie diesen Balkon zum Turnfeld erklären. So hat ein Kleines erblickt, dass sie an der Absperrung hinaufklettern kann und dann im Gitter auf das oberste Körbchen hineinliegen kann. Das ist insbesondere perfekt, wenn das Körbchen voll Wasser ist. Doch mir wird angst und bange, weil dann das Dach nur wenige Zentimeter entfernt ist und die Absperrung ja einen Sinn hat…

Der nächste Schlaumeier hat entdeckt, dass er vorne bei der Absperrung um diese herumklettern kann und dass er dann noch bessere Sicht nach unten hat. Nun, das mag ja stimmen. Doch auch diese Absperrung hat einen Sinn… Ja und so ist es ein ewiger Kampf, dass sich die Kleinen auch an die Regeln halten. Sie probieren überall, die Grenzen auszuloten und zu experimentieren, was noch drinnen liegen könnte…

Am Samstag waren die Herrschaften, insbesondere die Jungs, morgens eine Stunde unbeaufsichtigt. Mein Liebster war mit Missou und Amur, wie er das immer macht, aufs WC gegangen und zog ihnen anschliessend die Windeln an. Doch an diesem Morgen trugen Amurs langes Training Früchte. Nach vielen Wochen hartem Training und vielen Bemühungen, schaffte er es heute, sich die Windeln abzuziehen. Anschliessend pisste er in die Fressbox, auf die Küchenkombination und hinten bei den Kästen. Und das alles schaffte er in nur einer Stunde. Als ich es dann bemerkte, war ich tieftraurig. Vielleicht begriff ich wirklich zum ersten Mal, dass wir Amur wirklich nicht mehr ändern können. Er begreift noch nicht einmal, was er falsch macht, denn für ihn ist es richtig.

Ja und sonst war es bei uns sehr ruhig. Wir haben endlich all das „automatische“ Spielzeug geflickt und wieder in Betrieb genommen. An einem Abend durften alle mit allem Spielen. Natürlich war das spannendste Spielzeug immer jenes, das wieder neu dazukam. Das beliebteste Spielzeug blieb der fliegende Schmetterling, der überhaupt nicht mehr nach Schmetterling aussieht. Doch dann schafften es die Herrschaften, das Beamerlicht-Spielzeug zum wiederholten Male zu demontieren. Doch dieses Mal war das die letzte Demontage und es ist kaputt. Auch störte es sie nicht, wenn ein Spielzeug noch so lärmig war. Alles war faszinierend. Aber ehrlich, wenn ich dann mit dem Glöckli-Spielzeug oder einer anderen Angel komme, dann wird jedes automatische Spielzeug noch so uninteressant…

Schmeichelkatze
02.10.2017 11:49:01

Wirklich, seit den Ferien hat die Arbeit Zuhause massiv abgenommen. Natürlich ist es noch immer ein immenser Aufwand, insbesondere die Klos putzen. Ansonsten fressen die Herrschaften auch nicht mehr so viel Nassfutter, dafür mehr Trockenfutter. Das ist die grosse Chance, dass jetzt hoffentlich das eine oder andere Futter, das ein Fehlkauf war, nun fertig wird. Glücklicherweise ist das eine Futter noch sehr beliebt. Dummerweise haben wir allerdings noch viel Kittenfutter bestellt, das nun in der Beliebtheitsskala arg gesunken ist und von dem wir gefühlt noch eine Tonne haben. Nun auch da müssen wir durch, denn ich habe mir vorgenommen, Kittenfutter fertig zu machen. Gestern haben wir zum Leidwesen von Amur den Kittenkratzbaum entsorgt, aber er hat dafür das Kissen zuoberst bekommen. Keine Ahnung, ob er es einfach auf dem Tisch nun auch liebt. Ja, jetzt ist alles nur noch für grosse Coonies aufgestellt…

Nachdem letzte Woche Anka vermutlich eine Magengrippe, Amur eine Magen-Darm-Grippe hatte, erfuhr ich, dass das bei meinen Kollegen herumgeht. Da erstaunte es mich nicht, dass ich es nach Hause gebracht habe. Wir selbst blieben glücklicherweise gesund. Doch kaum war es bei Amur durch, begann Dima zu niesen. Sie erwischte es richtig hart. Am Schluss rann ihr der Rotz nur so das Gesicht herunter und ich konnte nicht mehr evaluieren, ob es aus der Nase oder aus dem Mund kam. Aber natürlich verteilte sie alles grosszügig in der Wohnung. Natürlich behandelten wir homöopathisch und im ersten Moment wurde alles schlimmer. Ich hatte das Mädel schon zum Tierarzt angemeldet und sogar kurzfristig einen Termin bekommen. Doch desto näher der Termin kam, desto weniger Rotz floss und desto weniger nieste Dima. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, das wir überhaupt gingen, weil sie überhaupt nicht wollte.

Kaum waren wir da, mussten wir warten. Ich bekam nur die Auskunft, es würde noch dauern. Ich sass da mit einer Katze mit Katzenschnupfen und auf der anderen Seite kamen all die frisch operierten Tiere heraus zu ihren Besitzern. Das war gar nicht gut. Nach 20 Minuten warten fragte ich nochmals nach. Ja, es würde nochmals dauern, auch weil noch jemand vor mir war. Dima hatte nicht mehr genossen und Antibiotika würde ich nicht verabreichen. Ich nahm an, dass die Homöopathie nun wirkte. All die Zeit, die ich hier warten würde, musste ich abends sowieso nacharbeiten, da ich zwingend eine Arbeit abschliessen musste. Wir gingen. Es geht Dima zwar noch immer nicht wunderbar, aber sie erholt sich. Immer wenn mein Liebster sie beobachtet, ist sie fit wie ein Turnschuh (hoffentlich hat er sie nicht mit Don verwechselt!) und immer wenn ich sie sehe, schläft sie viel oder steht einfach herum/da. Sie niesst und schnieft noch, aber ansonsten geht es ihr äusserlich schon viel besser. Schon erstaunlich, dass es ausgerechnet sie so arg erwischt hat, wo sie doch eigentlich „frisch“ geimpft ist. Glücklicherweise haben sich die Grossen (noch) nicht angesteckt, aber ich bin unsicher, ob ich gestern ein Kleiner niesen gehört habe. Wir beobachten…

Auf alle Fälle dachten wir, dass bei so vielen Bazillen in der Luft sicher Katzengras gut tun würde. Auch räucherten wir unsere Wohnung ein. Weihrauch soll eine desinfizierende Wirkung haben und so kam unser Oman-Lämpchen ein paar Mal zum Einsatz. Der Weihrauchnebel hängt dann noch lange in der Wohnung und riecht so fein. Gleichzeitig ist es unser wirkungsvollstes Mittel gegen Fliegen, die dann nicht mehr kommen – oder im Nebel die Orientierung verlieren. Aber zurück zum Katzengras; zwei Töpfe kamen ins Esszimmer und der dritte zu den Jungs. Der eine Topf wurde sofort in Beschlag genommen und die Halme wurden richtiggehend malträtiert. Man könnte meinen, dass insbesondere die Kleinen Krieg gegen das Gras geführt hätten. Nach kurzer Zeit war Erde um den Topf verstreut und das Gras stand nicht mehr senkrecht, sondern lag…

Zum Mittagessen gab es heute noch ein Schälchen Milch, dass bei den Grossen sehr beliebt ist und die Schwarzen mit den Pfoten trinken wollten. Dummerweise stellten wir die Resten nicht weg, als wir später gingen. Auf alle Fälle war bei unserem Zurückkommen die ganze Küche voll trockener Milchspritzer… es stank fürchterlich… hätten wir doch nur… dazu war die ganze Wohnung verkotzt! Gross und Klein hatten sich mit dem Katzengras überessen. Sofort räumte ich das Katzengras auf den Balkon und dann war erst einmal putzen angesagt… das Gröbste… bevor am nächsten Tag dann der grosse Putztag kam… ja und jetzt wo alles geputzt ist, haben wir die liebsten Coonies der Welt, jetzt haben alle Zeit zum Schmeicheln und kuscheln… wie könnte es anders sein…

5 Elemente gesamt

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