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Schöner Wohnen
27.11.2017 13:28:45

Unser Wochenende hatte nur ein (hehres) Ziel: die Wohnung wieder für Menschen wohnlich zu machen. Nicht dass es vorher nicht wohnlich gewesen wäre, aber eben alles war so praktisch eingerichtet, dass es mit jungen Katzlis einfacher war. Nun wollte ich wieder „wohnen“ können. Gleichzeitig wollte ich ein paar Stellen malen. So begann ich die Mammut-Aufgabe im Katzenzimmer. Ich leerte das Bücherregal, schob dieses von der Wand und deckte den Boden ab. Dann begann ich die Dispersionsfarbe zu sprayen. Als die Dose fertig war, ging ich aus dem geschlossenen Zimmer hinaus und oh Schreck, da sah ich es. Vor der Türe hatte es einen Schatten weisser Farbe, die im Türspalt herausgekommen war. Schnell öffnete ich die Türe wieder und sah, dass der nicht abgedeckte Teil am Boden ebenfalls weiss war. Ein paar Schritte weiter sah ich, dass auch alle Bücher, die auf dem Tisch oben lagen, weiss gesprickelt waren. Nun ja, statt die ganze Wohnung putzen, putzen wir nun die nächsten Stunden das Katzenzimmer…

Glücklicherweise liess sich die Farbe mit Wasser leicht abwischen und die Bücher konnte ich sogar absaugen. Dies hätte ich sowieso tun müssen, da sie alle staubig waren. So putzen wir und putzen und putzen. Damit wir mehr „frische“ Luft bekamen, liessen wir die Zimmertüre offen. Doch ein Kleines flitzte zwischen unseren Beinen hindurch und bekam sofort weisse Füsse. Später entwischte uns Zinka noch ins Zimmer, die sich sofort ins Katzengestell verkrümelte. Doch auch dieses war voll weissem Staub. Beide Katzlis mussten auf den Balkon, wo es feucht war, damit ihre Pfoten sich dort reinigen konnten.

Mit jedem, der ins Zimmer hinein gelangte, wurde die Barrikade beim Eingang ausgeklügelter. Der nächste, der unbedingt herein wollte, war Chico. Doch die Barrikade und meine warnenden Wort hielten ihn davon ab und auch Dima getraute sich nicht. Ja und irgendwann wurden wir dann glücklicherweise auch fertig. Das Zimmer erstrahlte wörtlich in neuem Glanz. Es wird das einzige sein, denn nach diesem „Desaster“ werde ich wohl erst beim Ausziehen weitermachen – oder ich muss wirklich ein Zimmer nach dem anderen räumen… Nun ja, all die Spraydosen „vergeben“ gekauft. Aber der Plan war sooooo schön…

Wir hatten uns für dieses Wochenende auch zum Ziel gesetzt, dass wir alles waschen würden. Alles, was waschbar war und in der Wohnung lag. So sammelte ich am Samstagmorgen alles ein und sortierte die Wäsche. 60°-Wäsche kam in die Waschküche und 30° blieb oben. So liefen über das Wochenende beide Maschinen und Tumbler auf Hochtouren.

Auch nahm ich das Putz-Wochenende zum Anlass, das eine oder andere „umzustellen“. So entfernte ich den Aufgang in den oberen Stock auf die kleine Plattform. Diese wurde über eine Dachlatte mit Sisal erreicht. Die Dachlatte hatten wir wirklich schon seit unserem Einzug und das Sisal hätten wir mal wechseln müssen. Doch wieso wechseln? Unsere Grossen kommen so oder so hinüber und alle anderen müssen nicht. Diesen Teil habe ich vor allem für Anka eingerichtet. Sie liebt die Höhe! Wir haben die Wurfbox herübergenommen und den Tisch umgedreht, sodass er wieder normal steht. So steht die Wurfbox jetzt unter dem Tisch und über den Tisch habe ich ein Tuch gelegt, sodass Anka nun ihr persönliches Zelt hat. Auf dem Tisch steht Zitas Lieblingskissen und auf der Blattform hat es noch verschiedene Liegekörbe die auch die Grossen lieben.

Auf der gegenüberliegenden Plattform konnten wir nun die Matratzen an die Wand schieben und insbesondere darunter noch den Novilon legen. Der Teppich sieht etwas arg in Mitleidenschaft gezogen aus. Dann hat knapp am Abgrund gerade noch das riesengrosse Filzhäuschen Platz. Ich bin gespannt, wie lange sich dieses dort halten kann. Vorne auf dem grossen Sisal-Teppich liegen nun alle Kugel-Spielzeuge und insbesondere die beiden Kügelibahnen. Also alles in allem hat es hier einfach etwas mehr Platz und eigentlich ist neu hier auch die „Spielecke“ platziert.

Als dann auch der letzte Teil des Bodens aufgenommen und getrocknet war, war es Zeit für den Alpabzug. Wir hatten die Felle vor dem Alpaufzug gewaschen und gereinigt versorgt. Doch das Leder hat trotzdem arg gelitten. Es wirkt „stabig“. Nichts desto trotz kam die schwarze Kuh wieder unter den Sofatisch und die beiden braunen Kühe unter den Esszimmertisch. Mein neu erstelltes Weihnachtsbrett konnten wir an der Lautsprecherbox montieren und neu ist auch die Juka wieder in der Stube – hoffentlich merkt das Gini noch sehr lange nicht! Unter dem Esszimmertisch hat es neu nur noch zwei Kartonliegen und dafür habe ich im Wohnzimmer ein neues Röhrensystem aufgestellt. Verschlungen gehen die Röhren um den Esszimmertisch herum.

Die Grossen und die Kleinen lieben die neuen Veränderungen. Und am meisten lieben sie die neuen Kratzbäume. Wir haben letzte Woche noch alle drei Kratzbäume ersetzt und neue aufgestellt. Diese sind heissbegehrt! Auch die Badezimmerteppiche haben wir wieder aufgestellt und die sind insbesondere bei den Grossen heissgeliebt. Es macht es auch für mich wieder so viel angenehmer im Badezimmer. Aber die Krönung ist unsere neue Platte über der Badewanne. Mein Liebster hat die Nassräume mit dem Dampfgerät gereinigt. Kaum war die Badewanne tiptop sauber, legte er das neue Brett darüber. Darauf könnte sogar ich liegen. Doch stattdessen habe ich das eine weisse Schaffell darauf gelegt und ein Kissen, vom alten Kratzbaum. Das Badzimmer ist nun wieder Ginis und Nestors Lieblingsraum! Sie haben gestern beides ausführlich genossen.

Ja, der Badwannen-Pinkler hat ausgepinkelt und ich fühle mich endlich wieder wie bei „Schöner Wohnen“. Es hat zwar sicher noch einige Katzensachen am Boden, aber die Mehrheit ist in die Höhe „verdammt“. Gleichzeitig hat es viele neue Sachen, die bereits heiss und innig geliebt werden. Es ist schon sehr beeindruckend, wie alle frisch gewaschenes und insbesondere Neues lieben… Ja und so sind bis am Sonntagabend alle überglücklich… nur dass es jetzt schön gewesen wäre, wenn noch ein Sonntag gekommen wäre ;-)

Junge und Junggebliebene
20.11.2017 17:08:17

Natürlich haben wir nur junge und junggebliebene Coonies und der eine ist aktuell gerade sehr jung geblieben. Das kann niemand anders sein als Nestor. Neuerdings begrüsst er uns wieder an der Eingangstüre. Zu unserem Leidwesen hat er allerdings dabei beschlossen, auch gleich das Treppenhaus zu erkunden. Glücklicherweise blieb er bislang auf unserer Etage. Das heisst, es ist beim Nachhause kommen unsere wieder schwierigere Aufgabe darauf zu achten, dass niemand zu übermütig wird und dabei gleich nicht erlaubte Erkundungen macht. Anschliessend möchte Zinka eigentlich immer gleich zu den Buben. Denn sie weiss, dass es dort mit grösster Wahrscheinlichkeit noch Nassfutter hat. Wenn sie nicht rein darf oder nicht die erste ist, dann will sie lieber auf den Balkon gehen. Bei diesen Temperaturen wird dies allerdings wieder schwieriger – schwieriger für mich. Natürlich ist es wunderbar, beim Nachhause kommen gleich zu lüften. Doch wenn unsere Coonies zu lange draussen bleiben wollen, wird es drinnen dann arg kalt. Ja, insofern wäre ein Katzentürli doch sehr praktisch. Aber meist wird es unseren Coonies doch auch schnell zu kalt.

Doch was hat sich geändert? Unser Nestörli. Die letzten Tage kam er immer wieder zum Schmeicheln. Alleine am Sonntag kam er sicher mindestens fünf Mal auf meinen Schoss und wollte gestreichelt werden. Das war wirklich die höchste Ehre und schmeichelte mir. Natürlich kenne ich meinen schwarzen Kater und wusste, irgendetwas wollte er mir sagen, nur was. Es brauchte etwas Zeit, aber irgendwann begriff auch ich: er wollte spielen. Nestor wollte spielen? Nestor wollte spielen! Das neue Glöckli-Spielzeug hatte es ihm ebenso angetan, wie allen anderen Coonies! Sobald ich aufstand, spazierte er sofort zu besagtem Ort, wo das Spielzeug versteckt ist. Doch er konnte noch so oft schmeicheln, was ich natürlich sehr genoss, das Spielen kam erst abends. Davor war noch der Wellnesstag angesagt…

In der Zwischenzeit wird die Pflege immer mehr zur Tortur. Die Pflegeleichten schauen den Divas das Verhalten ab und mutieren auch zu Divas. Es scheint, wie wenn jeder eine Diva sein möchte. Ich erkläre meinen Divas jedes Mal, wenn sie sich wehren, dauert es länger. Es liegt ganz bei ihnen. Nestor muss ich zum Beispiel zuerst bürsten, sonst wird er echt zur Dramaqueen. Anka hat ein so beispielloses pflegeleichtes Fell, dass es eigentlich nichts zu jammern gäbe. Doch neuerdings bekundet auch sie, ich bin die Ärmste. Gini wurde gestern von meinem Liebsten gepflegt. So eine dramatische Inszenierung gab es schon lange nicht mehr. Ob es genützt hat? (Anmerkung vom Angesprochenen: ein bisschen…) Doch glücklicherweise ist sie im Moment kaum verfilzt, sodass mein Liebster sie einmal mit „Milde“ pflegen durfte… Glücklicherweise hat auch Amur im Moment sehr wenige Knöpfe. Einzig bei Chico habe ich am Samstag welche gespürt. Damit konnte ich gleich Tim zeigen, was das ist.

Stimmt, am Samstagabend kam Tim zu uns. Unsere Coonies sind so jungen Besuch nicht mehr gewohnt und nun gab es zwei Gruppen: die Mutigen und die Ängstlichen. Draina hatte so Freude an Tim, dass sie ihn immer wieder verfolgte und sogar – zu meinem wirklich grossen Erstaunen – sich von ihm „bäbelen“ lies. Dizzy hatte später Freude an Tims Spiel und wollte unbedingt mit ihm Stau-Auto spielen. Allerdings ist sie immer dem falschen Auto gefahren… Von Anfang an unschlagbar und unübertrefflich war Chico. Er hatte so grosse Freude an Tim, dass er ihn auf Schritt und Tritt verfolgte und sich immer wieder vor ihn hinwarf, nur damit er gestreichelt wurde. Unglaublich, dieser Schmeichelkater!

Natürlich wollte Tim auch mit den Kleinen spielen. Schnell war die Glöckli-Angel parat und es konnte losgehen. Es dauerte etwas, bis Tim das Spiel wirklich „begriff“. Ja, mit unseren Coonies kann man nicht einfach „ein bisschen Spielen“. Dafür sind sie einfach zu gut! Eine kleine Unaufmerksamkeit und das Spiel ist beendet: einer hat das Glöcklein und lässt es nicht mehr los. Also ist es von Anfang an geschickter, wenn man sie das Glöcklein möglichst gar nicht fangen lässt. Das spornt ihren Jagdinstinkt sehr an – und aktiviert meine sportlichen Fähigkeiten. Klein wie Gross lieben das schnelle Spielen! Als wir dann später zu zweit spielten, waren die Kleinen immer dort, wo schneller gespielt wurde. Kaum war die restliche Wohnung gelüftet, konnten sie wieder aus meinem Büro hinaus und sie folgten dem Spielzeug. Doch mittlerweile ist es eine grosse Aufgabe, dass wir die Grossen zurückbehalten und nur die Kleinen in das Wohnzimmer bringen. Nestor weiss genau, dass er bleiben muss, aber Anka und Chico folgen blind dem Spielzeug. Dann muss ich sie wieder zurückholen. Denn die Grossen schauen schön zu, wenn die Kleinen ungestüm spielen. Doch auch die Grossen müssen in Form gehalten werden. Während Tim duschte, spielte ich mit Nestor, Chico und Anka. Manchmal kommt noch jemand dazu. Anfangs spielt meist nur Chico und ist baaaaald ausser Atem und hechelt. Zwischendurch schleichen sich Nestor oder Anka an und booten Chico aus. Desto mehr Chico ausser Atem ist, desto weniger geschicklich ist er. Das nutzen die anderen zu ihren Gunsten und machen wahre Akrobatik, um das Spielzeug zu fangen. Echt, dieser orange Wurm mit Glöckli hat es ihnen total angetan! Anka war immer schon eine fantastische Fängerin und es ist eine grosse Herausforderung, sie herauszufordern. Doch was Nestor neuerdings macht, sind echt wahre Kunststücke: er kann mitten auf der Jagd stoppen und drehen, springt 1m ab Boden, um den Wurm in der Luft zu fangen, etc. Er fordert mich richtig heraus, dass ich ihn auch wirklich jagen kann. Erst am Sonntag ist es mir gelungen, auch ihn zum Hecheln zu bringen…

Kackerlakack
13.11.2017 11:33:25

Unbelehrbar wäre der Überbegriff der Jungmannschaft, obwohl das doch auch nicht ganz stimmt. Sie machen so viel Seich, dass man graue Haare bekommen könnte, wenn man nicht schon hätte. Kaum drehen wir uns um, sind die Kleinen schon wieder auf dem Esstisch. Wir hatten unseren schönen Esszimmertisch noch nie so lange abgedeckt, weil die Herrschaften auch immer ihre Spuren hinterlassen. So befindet sich nur noch katzentaugliches auf dem Tisch. Vermeintlich. Vorletztes Wochenende habe ich mir dann wieder drei wunderschön blühende Orchideen geleistet, nachdem meine fast ganze Sammlung am Serbeln ist. Dazu kauften wir einen kleinen, schönen Weihnachtsstern. Damit die Kleinen nicht mit der „Orchideenerde“ spielen, stehen alle Töpfe in einer Holzkiste. Bis auf eine Blüte haben die Orchideen die erste Woche überlebt, dafür ist ausgerechnet der Weihnachtstern hinüber. Der war Dimas Liebling der Woche. Keine Ahnung, was und wie sie es gemacht hat, doch es lebt nur noch 2/3 Stern, ein Ast ist irgendwie abgebrochen und die grünen und roten Blätter sind angeknabbert. Unglaublich! Nun habe ich den Stern gezügelt, bin allerdings überzeugt, dass Dima ihn wieder finden wird…

Dann haben wir vorletztes Wochenende ein Stück Rasen bekommen, das wir auch fleissig giessen – sagt mein Mann. Doch das Stück Rasen wird von Tag zu Tag brauner und will bei uns so gar nicht schön gedeihen. Dafür lieben es unsere Vierbeiner, denen es egal scheint, ob es grün oder braun ist. Sie lieben es, darauf zu liegen. Dementsprechend ist das Gras sowieso flach und wird nicht als Katzengras gebraucht. Überhaupt sind unsere Vierbeiner beim Katzengras ganz heikel und wählerisch.

Dieses Wochenende kam das Spielzeug geliefert. Ich hatte mal anderswo eingekauft und neues Spielzeug entdeckt. Dabei habe ich vier Angeln bestellt mit unterschiedlichen Anhängern. Ein paar Anhänger haben Federn und die meisten haben dazu noch irgendwo ein Glöcklein integriert. Schon als ich die Angeln und das Spielzeug auspackte, hatte ich eine ganze Schaar Vierbeiner um mich herum. Sie konnten das Spielen kaum erwarten und folgten mir dann auf Schritt und Tritt. Nachdem ich ein-, zweimal geübt hatte, versorgte ich dann jede einzelne Angel. Ein Anhänger wie ein oranges Würmchen, das mir im Vorfeld schon so gefallen hatte und deswegen ich es bestellt hatte. Mein Instinkt lag richtig, denn am Abend war dieses Würmchen der Renner. Kaum öffnete ich die Schranktüre, kamen schon alle angesprungen. Mit dem Würmchen konnte ich fast alle aktivieren und bewegen.

Gleichzeitig war auch ein neues Beamerlicht-Spielzeug gekommen. Doch dieses ist eher lärmig und irgendwie auch langweilig. Es dreht sich immer nur im nahen Kreis, gerade so, wie man das Licht einstellt. Es langweilte die Kleinen allzu bald – oder ich war mit dem Würmchen umso spannender. Dafür waren die vielen Schachteln, mit denen alles und viel mehr geliefert wurde, heiss begehrt und es entstand kurzfristig eine Kartonstadt.

Die Wohnung war gelüftet, Gross und Klein war, mit drei Ausnahmen, wieder im Wohnzimmer und damit beschäftigt, die Leckerli zu bekommen. Sie waren beschäftigt. Da holte ich Chico und nahm ihn nochmals mit in mein Büro. Dort warteten bereits Anka und Nestor, Gini lag im Lavabo. Ich nahm nochmals das Würmchen hervor und spielte mit den Grossen. Zuerst kam nur Chico und den jagte ich echt herum; von einem Ende des Zimmers zum anderen. Nach kurzer Zeit war Chico ausser Atem, doch er konnte nicht aufhören und machte immer weiter mit. Zwischendurch kamen ihm Anka und Nestor zuvor und trumpften ihn aus, doch Chico war unermüdlich und jagte selbst immer wieder. Er schnaufte schon wie eine Dampflok, aber er gab nicht auf. Ja, das orange Würmchen hat es in sich und selbst Nestor jagte es wie wild. Nur Gini blieb im Lavabo liegen. Als Chico sich irgendwann wie ein Hund auf die Seite warf, hörte ich mit dem Spielen auf. Er schien wirklich ziemlich erledigt zu sein und konnte scheinbar nicht aufhören…

Besonders stolz bin ich auf Nestor, der noch immer sehr junggeblieben ist und zwischendurch richtig mitspielt und mit jagt. Er hasst es einfach, wenn ihn ein Jungsporn von hinten attackiert und hat gerne den Überblick. Deswegen spiele ich ab und zu mit ihm und Anka. Auch Missou ist wieder wie ein junges Rehlein und springt und hüpft herum. Einzig Lärm und alles Laute hasst er. Das ist vermutlich noch ein Überbleibsel aus seinem Flugzeugtransport, das für ihn eher schädlich war. Aber er scheint mit der Jungmannschaft richtig aufzublühen und die Damen liebt er natürlich. Zwischendurch putzt er auch alle, die bei ihm in der Nähe stehen. Dasselbe auch bei Don. Am letzten Freitag putzte er alle, die um ihn herum lagen. Er machte das mit einer solchen Inbrunst, das man schon hätte denken können, er hätte ein Eis am Stiel in seinen Armen…

keine Fotos
06.11.2017 11:32:26

Auf Chico war ich gehörig sauer am Wochenende. Nach jeder passenden oder besser nur unpassenden Möglichkeit, erleichterte er sich in der Badewanne. Er scheint ein richtiges „Klo-Trauma“ zu haben, weil er nicht mehr aufs grosse Klo gehen will. Mit seiner Blase ist es wieder viel besser. Es hat kein Blut mehr im Urin und auch keine Andeutungen von Blut. Er scheint auch viel zu pinkeln. Nur, dass das in der Badewanne sein muss, stinkt mir. Natürlich ist das einfach abwaschbar. Doch sein Stinkgeschäft verstinkt mitunter die halbe Wohnung. Aber das wirklich üble ist, dass wenn Chico in die Badewanne pinkelt, er ständig auch hineinstehen muss. Damit haben wir dann überall Pfotenabdrücke auf dem Parkett. Das ist der wahre „Seich“ an dieser Sache.

Nun gut, auch wir sind ja lernfähig. Unsere Lösung war, Badezimmertüre schliessen. Doch das bewirkte nur, dass jemand, nehmen wir doch einfach mal weiterhin an, dass es Chico war, in die Dusche pinkelte. Das ist natürlich noch einfacher zum Putzen, aber dort ist die Gefahr grösser, dass jemand dummerweise hineinsteht. Doch auch das muss nicht sein. Somit liessen wir das grosse Klo im Bubenzimmer stehen und schlossen die Badezimmertüre. Das klappte dann am Sonntag ganz gut. Da Chico das grosse Haubenklo scheinbar für sein Geschäft benötigt, schläft er jetzt sowieso bei Amur.

Am Montagmorgen wollte Chico dann unbedingt aus dem Zimmer heraus und entwischte meinem Liebsten durch die Beine. Während mein Liebster kurz bei den Buben war und wieder herauskam und Chico suchte, platzierte er schon eine dicke, fette, stinkige Wurst in der Badewanne. Danke Chico. Nerv!

Während Amur fröhlich vor sich hin markiert, hat Missou seinen Frieden gefunden. Er hatte fast immer eine trockene Windel, sodass wir ihn öfters ohne Windeln heraus liessen und in der Zwischenzeit darf er sogar ganz heraus. Ich habe die leise Ahnung, dass es ihn manchmal doch noch einfach überkommt, aber dann pinkelt er ein Schlafkissen voll. Doch noch habe ich den Beweis nicht. Er scheint so glücklich ohne Windel zu sein, hat an Selbstvertrauen gewonnen. Zwischendurch springt er wie ein junges Rehlein durch die Wohnung und es ist eine wahre Freude, im zuzusehen. Er spielt sogar mit seinen Kindern und liebt es, sie zu beobachten. Aber natürlich ist er selbst noch ein Kind. Das einzige Problem ist, dass seine Feinmotorik nicht sonderlich ausgebildet ist. Er kann einfach nicht „ein bisschen“ austeilen, sondern bei ihm wird’s grob, wobei er sich wirklich selten wehrt. Missou ist wirklich ein lieber Kater. Abends beim Spielen liegt er meist auf dem obersten Kratzbaumplätzli und schaut den Kleinen beim Spielen zu. Wenn niemand sonst mit dem Beamerlicht spielt, dann spielt schon mal er. Dann macht er das mit solchem Elan und Freude, dass ihm sowieso jeder aus dem Weg geht, weil er sonst aus dem Weg gebracht wird. Missou spielt mit solcher Hingabe, dass er andere dann nicht immer sieht. Irgendwie süss und die anderen haben gelernt, damit umzugehen. Jaja, unser Missou.

Himmel, und sind unsere Kleinen gewachsen! Sind zwar noch immer unsere Kleinen, aber nicht mehr alle sind auch wirklich klein. Die beiden Grossen Buben haben gerade 4kg überschritten und das kleinste Mädel Draina hat ganz knapp 3kg. Sie sind wirklich eine quickfidele Gruppe – und manchmal auch unbelehrbar. Wassertreten kommt noch immer ziemlich oft vor und dass die Herrschaften auf dem Esstisch oder auf der Küchenkombination herumspazieren sowieso. Doch wehe, ich sehe es. Dann tun sie erstaunt und gehen. Hallo?

Am Samstag kam dann bei fast jedem das grosse oder kleine Kind hervor: wir bekamen drei neue Spielzeuge. Keine Frage, das Ganze hat natürlich viel zu viel Plastik und die Haltbarkeit ist meistens auch beschränkt, da unsere Vierbeiner meist intensiv mit dem Spielzeug spielen. Das eine ist eine Maus, dass über vier „Höhlen“ im Kreis rennt, dann ein Drüllidings mit einer Feder dran und schliesslich noch ein Ding, dass immer wieder eine Schnur aufzieht und wieder frei gibt. Es ist wirklich mal sehr durchdachtes Spielzeug und es hat schon etwas länger gehalten. Aber so oder so, langsam habe ich ein richtiges Sammelsurium an Spielzeug. Bis vor vielleicht zwei Monaten hatten wir das alte Spielzeug auch kaum noch gebraucht. Doch dann haben wir überall die Batterien gewechselt und den Kids zur Verfügung gestellt – nur abends. Die Sachen sind heissgeliebt. Es gibt zwei, drei Geräusche, die sofort alle anlocken. Eines der Geräusche ist, wenn ich meine Bürotüre schliessen möchte, weil sie dann glöckelt, weil dort alle Glöckli-Spielangeln hängen, wenn ich an unseren Kleiderkasten gehe, weil dort die langen Spielangeln stehen oder wenn ich ein Spielzeug anstelle. Darauf sind sie alle echt getrimmt. Haben sie davor vermeintlich noch so tief geschlafen, dann stehen sie urplötzlich hellwach neben mir… Ja, selbst die Grossen kommen dann.

Gestern war aber dazu noch Spa- und Wellnesstag. Doch ich muss zuerst den Grossen ein Kompliment machen. Sie haben sich wirklich schön gehalten. Amur und Gini hatten kaum eine Verfilzung und ich bin sehr stolz auf die beiden – auch wenn sie es hassen, in einem Atemzug genannt zu werden. Auch Chico hat sich wirklich Mühe gegeben. Einzig Don und Dima hatten unter den Achseln eine wüste Verfilzungswurst. Aber zusammengefasst haben alle wieder sehr schönes Fell – und haaaaaaren wie nur etwas. Auch die Kleinen mischten sich immer wieder darunter und drängelten sich vor. Eigentlich wollte ich zuerst die Grossen bürsten, doch die Schwarzen machten mir einen Strich durch die Rechnung. Zumal Darin und Dizzy bereits da waren, konnte ich sie auch gleich bürsten. Sie waren allerdings nur da, weil es nach dem Bürsten und Wiegen Leckerlis gab. Da die zwei grosse Diebinnen sind, musste ich danach allen die Leckerlis aus der Hand geben, sprich sie mussten sie von meiner Handfläche herausklauben. Am Schluss fühlte ich mich so, wie wenn mir dauernd eine Kuh die Hand ablecken würde…

Ja und am Freitag war das Wetter so toll, dass die Grossen und Kleinen auf den Balkon durften. Doch das gab die Fotos, wie es jetzt – glücklicherweise – jeden Freitag gegeben hatte. So machte ich keine. Und dann waren wir mit all den neuen Sachen so beschäftigt, dass es wieder keine Fotos gab. Nun gibt es zusammengefasst fast keine Fotos. Wir hoffen, auf eine neue Woche und eine neue Chance…

Einziger Wehrmutstropfen in unserer aktuellen Coonie-Connection ist Beau. Der hübsche, grosse und unglaublich liebe Beau hat wieder einen Herpes-Ausbruch. Sein Gesicht sieht etwas wie geschwollen aus und er ist wieder in Behandlung. Wir hoffen so sehr, dass es ihm bald besser geht und der blöde Herpes verschwindet!

Ja und heute am 6.11.2017 feiern ihren zweijährigen Geburtstag: Beau, Branco, Benji, Brilla, Bligi, B.Henry und B.Lizzy. HAPPY BIRTHDAY. Wir gratulieren Euch herzlichst zum Geburtstag und wünschen Euch einen superfeinen Katzenkuchen, beste Gesundheit und noch ein Coonielanges Leben voller Liebe und Aufmerksamkeit.

4 Elemente gesamt

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