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Merry Xmas...
22.12.2017 14:42:21

Die Adventszeit ist schon fast vorbei und der eine oder andere hatte anstelle einer besinnlichen, eine stressvolle Zeit verbracht. Unsere Coonies haben während der Adventszeit den Weihnachtsstern gelyncht und vermutlich auch ermordet, hatten aber auch ihre helle Freude an unserem einzigen vorweihnachtlichen Boten, dem Adventskalender. Die Türchen vom Adventskalender sind überall perforiert, was bedeutet, dass hier jemand lange herumgenagt hatte… Nun ja, jedem seine Freude – und wir hatten garantiert unsere Freude am Inhalt. Doch nun rücken die Festtage immer näher und wir nutzen die Zeit gerne, für ein Dankeschön.

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern wunderschöne und besinnliche Festtage, eine entspannte und friedlich Zeit und für das neue Jahr nur das Beste, viel Kuschel- und Spielzeit mit den geliebten Coonies und natürlich beste Gesundheit und Erfüllung. Vielen Dank, dass Sie zu unseren treuen Homepage-Besuchern zählen! Alles Liebe AnNa.

 

Kuschelig & überdreht...
18.12.2017 10:37:48

Dieses Wochenende hat mein Liebster unsere Lieben fast alleine genossen und er musste sich ziemlich organisieren. Ich brachte die vier Herren am Morgenfrüh zum Tierarzt und verabschiedete mich zugleich. Duke, Dante und Daryl wurden heute kastriert. Duke hatte grosse Mühe damit und brachte das schon während der Autofahrt zum Ausdruck. Für mich begann dann die lange Autofahrt und mein Liebster durfte in der winterlichen Morgenstimmung nach Hause gehen. Das Nächste, was ich hörte war, dass die Kastration erfolgreich war. Papi hat die vier Jungs beim Tierarzt abgeholt und nach Hause gebracht. Den drei Jungs tragen ist ja wirklich schwer, sie sind schon sehr gross… ;-)

Die Jungs hatten eine „harte“ Nacht hinter sich, da sie alleine in einem Zimmer waren und nur Wasser und ihr Klo ihnen zur Verfügung standen. Dementsprechend waren sie hungrig, als sie wieder nach Hause kamen. Sie schienen scheinbar auch die Narkose bestens ertragen zu haben und waren schnell wieder fit. Aber natürlich legten sie sich auch bald wieder schlafen. Wahrscheinlich konnten sie sich in ihrer vertrauten Umgebung wieder so richtig entspannen…

Dann hörte ich erst wieder am nächsten Tag etwas, nämlich dass nicht nur Duke sich verliebt hat, sondern auch Draina. Scheinbar haben sich hier zwei gefunden, denn Draina wich nicht mehr vom Besuch weg. Mein Liebster ist natürlich unendlich traurig, denn Draina ist sein Schmusekätzchen. Sie ist sowieso eine aufgeweckte und kuschelige, aber mit meinem Liebsten hat sie sein Ritual noch mehr perfektioniert. Er gibt allen einen „Nasenstuber“ und liebt es, wenn die Kleinen (und Grossen) mitmachen. Doch Draina gibt nicht nur einen „Nasenstuber“ zurück, sondern sie leckt auch gleich die ganze Nase (oder alles was sie erwischt?) ab. Nun ja.

Ich bin allerdings sehr glücklich für Duke, dass er sich verliebt hat. Er ist so ein riesiger, ruhiger Knuddelbär. Er kommt selten zum Kuscheln, liegt allerdings sehr oft in meiner Nähe und glücklicherweise versteht er sich sowieso gut mit Draina und Darin. Er ist echt ein „grosser Bruder“ und Gentlemen. Bis jetzt habe ich ihn mehr mit Schlafzimmerblick gesehen, als mit klarem Blick. Doch gerade gestern habe ich ihn mit dem Spielzeug provoziert und gefordert. Huiuiui, bei dem jungen Mann kann gehörig die Post abgehen… und er kann so richtig „Spielzeug fangen“ und sich richtig schnell bewegen. Dann hat er ganz klare, wache Augen und ist sehr schnell.

Ja und ausgerechnet Chico hat während meiner Abwesenheit wieder eine Blasenentzündung bekommen. Als ich dann wieder Zuhause war, verfolgte ich ihn zweimal und schimpfte mit ihm, als er nicht ins Klo pinkeln wollte. Er bekam seine Medizin, die er dummerweise gerne hat und musste früh ins Bett gehen. Doch am nächsten Tag war schon wieder alles vorüber. Ähm, hallo? Kaum bin ich weg, bekommt er eine Blasenentzündung und kaum bin ich wieder Zuhause, ist sie weg? Tz!

Dazu kam, dass ich am Sonntag richtig lange ausschlafen wollte. Doch damit hatte Chico grosse Mühe. Er wollte unbedingt zu mir und kratzte dauernd an der Türe. Als er dann endlich ins Schlafzimmer durfte, sagte er nur kurz hallo und wollte schon wieder gehen. Halt, so nicht! Stattdessen packte ich den riesigen Kater und kuschelte mich mit ihm unter die Bettdecke. Das fand er natürlich nur mässig lustig. Mir allerdings gab es schön warm und irgendwann schnurrte sogar mein grosser Kater. Ihn einfach zu halten, ist sowieso schön. Chico hat ein unglaublich weiches Fell.

Nebst dem, dass Anka sowieso immer auf oder neben mir liegen will, kommt meistens auch Amur. Zinka kommt nur ins Bett, wenn sie alleine ist. Doch dieses Mal kamen auch Dante und Duke, wobei Dante bald lieber auf dem Schaffell lag. Duke hingegen suchte unsere Nähe und legte sich zwischen meinen Liebsten und mich. Er war überglücklich mit dieser Nähe, ohne dass es zu viel war. Draina lag mal zu meinem Füssen, mal bei den Füssen meines Liebsten. Ja und am meisten lieben es die Grossen und Kleinen, wenn mein Liebster endlich aufsteht. Dann haben sie endlich das grosse Bett für sich und genügend Platz zum Liegen…

Nur einer kommt nicht: Missou. Zwar geht es ihm bestens und zwischendurch springt er herum wie ein junges Rehlein. Er sieht dann mehr wie ein grosser Bube aus, wie denn ein mehrfacher Papi. Aber er ist sehr lieb mit den Kleinen – und sie mit ihm. Nur Nähe, das mag er gar nicht. Auch wenn die Kleinen seine Wohlfühlzone nicht respektieren, kann er sich schon mal mit den Pfoten wehren. Missou hat allerdings kein „Feingefühl“, dann wird er mit seinen riesigen Pfoten schon mal grob.

Gekämpft wird untereinander und immer mal wieder wird Chico, Don oder Dima angegriffen. Die Kleinen lassen die ganz Grossen in Ruhe. Die Grossen haben keine Lust auf Raufereien. Doch Chico und Don wehren sich, was sie natürlich müssen und auch tun. Doch meist endet der Angriff damit, dass Chico und Don dann den Angreifer festhalten und putzen. Ich hab dann Chico und Don auch schon „angefeuert“, ja mehr, wehrt euch, zeigt es den Kleinen… Doch dann schauten sie mehr irritiert drein, was natürlich wieder witzig war. Aber selbstverständlich müssen sie sich wehren, sonst tanzen ihnen die Kleinen auf der Nase herum… Doch ich frage mich, ob die Kleinen nicht einfach nur geputzt werden wollen?

Verschmust
11.12.2017 12:11:55

Bei uns wird gerade geschmust und gekuschelt, als hätten wir für alle Katzen gerade nur 20m2 zur Verfügung. Vor allem bei den Kleinen scheint es so, als hätten wir nicht genug Plätzchen zum Schlafen, da sehr oft zwei beisammen schlafen. Der Partner wird auch oft geputzt, sodass es so scheint, als hätten wir jetzt die saubersten Katzen. Und selbstverständlich ist dem so… Das Fell aller ist wunderschön und die wenigsten haben aktuell Verfilzungen. Ein Traum! Aber dafür ist ja auch das Fingerspitzengefühl da. Denn jetzt hat der eine oder andere die fiesen, kleinen Verfilzungen, die nicht immer auf Anhieb auffallen. Ich bin noch immer nicht sicher, ob Chico bei seinen Hosen Verfilzungen in der Anbahnung hat. Nestor hatte auf alle Fälle sowas kleines, fieses und Amur hatte eine grosse Verfilzung am Fuss. Die kam vermutlich vom Duschen, da er jetzt ein paar Mal in die Windeln geschissen hatte. Dummerweise findet es Amur nicht witzig, wenn man mit ihm aufs Klo geht. Er will den Zeitpunkt selbst bestimmen und der kommt dann irgendwann, wenn er die Windeln an hat. Ja, aber das war es auch schon zum Thema Verfilzung. Alles andere wird sich dann heute Abend zeigen…

Bei den „kleinen“ Jungs ist das allerdings etwas anders. Sie bekommen leider schon einen Fettschwanz – im Ansatz. Am Freitag geht es dann eh auch zum Tierarzt. Die beiden Smokies sind auf die Schnelle kaum zu unterscheiden. Doch beim genaueren Hinsehen sind sie wie Tag und Nacht. Dante scheint sowieso ein etwas fettigeres Fell zu haben, dafür hat er eher ein buschiges, voluminöses Fell. Er ist auch mein „Jommeri-Bueb“. Er liebt es, gekuschelt und gestreichelt zu werden, doch wehe es ist ihm zu nah oder zu eng, dann „weint“ er. Aber gehen will er dann doch nicht. Zudem schnurrt er sehr zart, sodass ich es manchmal kaum höre und ihn eng an mein Ohr halten muss, was ihm dann wieder zu nah ist. Er ist ein süsser Bube. Doch mein „Verfolger“ ist Duke. Er hat hingegen ein fast eng anliegendes Fell und den dunkleren Kopf. Wenn ich auf die Toilette gehe, will er mir immer auf den Schoss steigen. Wenn ich ihn auf der Badewanne streichle, leckt er mich ab. Er ist ein ganz grosser Kuscheler. Aber Achtung, wenn ich ihn am Bauch streichle, oho, dann werde ich schon mal gebissen!

Daryl und Dizzy sind für mich ebenfalls schwer auseinander zu halten, wenn dann auch noch Darin in der Nähe ist, ist das Trio komplett. Kommt dann noch Dima dazu? Oho. Darin ist sehr klein und flink, Dizzy und Daryl sind eher gross, wobei Männer natürlich noch grösser sind. Doch auf die Schnelle geschaut, ist die Unterscheidung schwierig. Denn in der Zwischenzeit ist Daryl auch schon stark gewachsen und bald so gross wie Dima. Bei den Schwarzen ist immer etwas los. Sie können sich prima selbst beschäftigen, aber hecken auch immer mal wieder etwas aus. Daryl ist dabei sicher nie unschuldig, auch wenn er ein Charmeur ist. Doch noch hat er die Sauberkeit nicht erfunden. Dafür ist schliesslich sein Harem da. Ab und zu hat er ein „verklebtes“ Hinterteil, aber das stört ihn nicht weiter – ganz im Gegensatz zu Darli, die dann mit Putzen nicht mehr aufhören kann.

Eigentlich würden wir Don und Dima unglaublich gerne platzieren. Aber nein, sie machen uns einen Strich durch die Rechnung. Don ist unglaublich kuschelig und auch Dima hat zwischen all dem Aushecken mal Zeit. Doch wehe Besuch kommt, dann verschwinden sie sofort und kommen gerne nachher wieder hervor…

Dann haben wir im Moment einen ganz besonderen, kuscheligen Kater. Unglaublich, wie kuschelig Nestor im Moment ist. Wir setzen uns gerade mal wieder intensiver damit auseinander, ob wir zügeln wollen – oder nicht. Diesbezüglich hat Nestor unglaublich feine Antennen und er weiss immer, wann wir wieder intensiver darüber reden. Deswegen nennen wir ihn u.a. auch Zügelkater. Er liebt es, wenn wir die Wohnung umstellen. Noch mehr würde er es lieben, wenn wir Kartonschachteln zum Zügeln hervornehmen würden… Hilfe! Wie soll das mit einem so immens überdrehten Kater dann gehen?

Abends bei der täglichen Fütterung haben wir nun einen Polizisten. Wer überdreht ist oder Zinka zu nahe bekommt, bekommt eins „paniert“. Es scheint so, wie wenn Zinka den ganzen Tag nie etwas essen würde und nur darauf wartet, dass es abends endlich Futter gibt. Sie würde am liebsten alle vertreiben, so scheint es, und zuerst fressen. Doch nein, sie schaut einfach für Recht und Ordnung und erzieht Gross und Klein. Wenn das Essen dann dasteht, wartet sie zu unserem allergrössten Erstaunen, bis ein Napf frei(er) wird und mutiert dann eher zum Resten-Esser. Ja, sie ist wirklich unser kleiner Polizist. Und wehe, Zita darf ins Schlafzimmer und sie nicht, wenn Zita dann herauskommt, wird sie als erster geschlagen! Zinka ist einfach unglaublich! Wir versuchen dann mit ihr zu schimpfen, aber irgendwie ist es auch süss…

Gini hingegen hat allen vorgezeigt, dass man die Juka essen kann. Sie parkierte jeweils auf dem Topf und zerstörte dabei die nachgezogene, kleine Juka. Himmel Gini, muss das sein? Nerv! Nun musste ich die kleine, nachgezogene Juka eiligst herausnehmen und umtopfen. Natürlich braucht es solche Aktionen immer dann, wenn man sowieso keine Zeit hat. Jetzt hoffe ich, dass Gini bei der grossen Juka nur an 1-2 Blätter kommt und die anderen in Ruhe lässt. Aber dummerweise hat sie den Kleinen schon alles vorgezeigt…

Nichts los...
04.12.2017 10:20:30

Wieder ist eine Woche vorbei und dieses Mal waren wir nur etwas mehr als 24h abwesend. Doch als wir zurückkamen, hatte ich das Gefühl, dass unsere drei grossen Buben schon fast so gross wie ihr Papi sind. Unglaublich, wie schnell die drei wachsen und wie gross sie schon sind! Aber am Wochenende war es ihnen scheinbar etwas langweilig. Die leuchtenden Weihnachtssterne von IKEA sind schon an allen Ecken angebissen und das Törchen vom Adventskalender, das hervorstand, ist ebenfalls komplett verbissen. Gut konnte ich wieder eine Schachtel hinlegen, an der gebissen werden kann. Denn zum Beissen scheint sich nur neu erhaltener Karton zu eignen...

Darli scheint sehr viel zu schlafen. Scheinbar sucht sie sich dabei auch immer begehrte Plätzchen aus oder sie ist tatsächlich selbst sehr begehrt. Auf alle Fälle lieben es die anderen Mädchen, neben Darli oder gleich auf Darli zu schlafen. Sie kümmert sich nicht weiter darum und schläft einfach weiter. Unglaublich! Dakota hingegen hat das Verstecker-Gen intus. Wenn sie schlafen will, verkriecht sie sich. Das tun auch die anderen Ladies, wobei Dese jedoch selten irgendwo alleine ist. Es scheint wie, wenn sie gar nicht alleine sein kann. Aus diesem Grund ist sie aktuell auf meinem „Aufmerksamkeits-Radar“. Wann immer ich sie sehe - und erwische, knuddle ich sie. Doch wenn ich sie im Arm halte, dann „duckt“ sie sich als erstes. Sie verhält sich, wie wenn ich sie entweder schlagen würde oder einen unglaublich schlimmen Mundgeruch hätte. Aber vermutlich hasst sie es einfach nur gehalten zu werden. Doch wenn ich sie dann auf den Schoss nehme und sie Fluchtwege sieht, kann sie durchaus schnurren und geniessen. Aber so oder so wird sie nur schwer vermittelbar werden, so scheu wie sie ist. Daher dachte ich letzthin auch, dass sie beim Spielen gar nie hervorkommen würde und behielt sie zurück, als alle Kleinen nach dem Lüften aus meinem Büro mussten. Dese durfte mit den Grossen mitspielen... und oho! Die kleine, grosse Dame hat es echt drauf! Dese ist eine richtige Luft-Akrobatin und schafft unglaubliche Sprünge, nur um das Spielzeug zu fangen.

Wenn die Kleinen am Spielen sind, warten die Grossen. Sie hoffen dann immer auf zusätzliche Spielzeit nur für sie. Doch wenn gelüftet ist, gilt es zuerst, die Kleinen hinaus zu locken und die Grossen drinnen zu behalten. Das klappt bei Nestor bestens, aber bei Anka und Chico nicht immer. Dann muss ich sie zurückholen und dann wollen wieder alle in mein Büro zu kommen. Manchmal ist es sicher witzig, unserem Cabaret zuzusehen ;-) Doch es ist mir wichtig, dass auch die Grossen ungestört spielen können, ohne dass sie von einer kleinen Rakete von hinten attackiert werden. So oder so bleibt das Ziel, das Spielzeug lockt alle an, aber sie können es längst-möglich nicht fangen! Uuhhh, das nervt Chico und Nestor gehörig! Desto mehr Chico springt, desto länger das Spiel dauert, desto mehr keucht Chico und wenn er einmal an diesem Punkt ist, macht er nur noch und überlegt kein bisschen mehr strategisch. Nestor ausser Atem zu bringen ist allerdings eine sehr hohe Kunst. Das habe ich erst ein-zwei Mal geschafft. Meist beginnt er seine Kräfte einzuteilen und bleibt auf alle Fälle immer strategisch, flink und schnell!

Gini hingegen bekomme ich zum Spielen kaum noch hervorgelockt. Sie ist eh im Moment „Gini im Körbchen“. Ihr Lieblingsplatz ist auf dem Gefrierschrank im Waschkorb, wo die gesammelte Katzenwäsche liegt. Dieser Platz benutzt ausschliesslich sie und wehe... Wenn die Bubenzimmertüre aufgeht, schleicht sie sich oft dort hinein auf den Bürostuhl oder in den Kasten. Sie und Zinka bringen dummerweise noch immer diese Kastentüre auf. Die Türe ist schon total zerkratzt und sie bekommen sie dadurch immer einfacher auf. Das wiederum hasst Amur. Gini in seinem Zimmer und er kommt nicht an sie heran. Das nervt ihn gewaltig. Wenn er draussen ist, muss er sie einfach mindestens einmal beschnuppern, koste es was es wolle. Und es kostet immer etwas, weil Gini ihn in ihrer Nähe absolut hasst. Amurs Nähe bei Gini artet immer in ein Drama aus... Kreisch!

Anka hingegen schläft auch sehr viel. Sie weiss allerdings untrüglich, wann wir aufs Klo gehen, denn dann will sie mitkommen. Das ist ihr Moment, wo sie geknuddelt werden will. Meist steht dann Chico ebenfalls in der Nähe, da ich manchmal durch den Türspalt mit ihm gespielt habe. So wartet er vor der Türe, Anka neben dem Klo und Chico angelt sich durch den Spalt dann Ankas Schwanz. Ja, gewisse Spielchen wiederholen sich einfach immer, auch wenn ich nur höchst selten mit Chico durch diesen Türspalt spiele.

Das Chico enge Plastiksäcke liebt, ist wohl auch einmalig. Da kann er sich verstecken und ist das perfekte, lebendige Spielzeug. Manchmal stosst er sogar seine Nase in die hinterste Ecke, vermutlich um herauszufinden, ob es noch weitergeht. Doch gleichzeitig ist das schon beängstigend, da er ja auch keine Luft mehr bekommen könnte. Irgendwie scheint Chico diesen Kick zu suchen...

Dafür wollte mein Zügelkater diese Woche wieder ausziehen. Er hat vermutlich gemerkt, dass vielleicht etwas im Busch ist. Denn davor hat er das schon lange nicht mehr gemacht. Aber wenigstens kommt er beim Entwischen gleich wieder in die Wohnung zurück. Ja und überhaupt ist Nestor im Moment besonders anhänglich und kuschelig. Zum Verlieben!

Die Schwarzen bedeuten allerdings „Ärger“. Bei ihnen ist immer was los und sie sind auch immer in der Nähe von Menschen. Sie lieben es, das Wasser mit der Pfote zu trinken und zu planschen. Gleichzeitig steht die Kleinste auch oft bei meinem Liebsten und miaut ihn an. Es hört sich immer nach „ich will gestreichelt“ an. Sie liebt seine Aufmerksamkeit und holt sie sich auch immer wieder ganz frech und vorwitzig. Ja, unsere kleinen Damen haben es sowieso in sich. Die gehen definitiv nicht unter.

Bea läuft scheinbar immer die kleine black-smoke Draina hinterher. Eigentlich wäre das schon gegeben, aber Bea möchte partout nur eine helle Katze.

4 Elemente gesamt