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Ein Alter wie kein anderes...
18.04.2017 12:44:20

Ja, jetzt ist es passiert. Es war einfach so passiert und auf einmal war "alles anders". Wie von einem Tag auf den anderen sind die Kleinen erwachsen geworden. Da waren sie noch Klein und mit sich und ihrer kleinen Welt beschäftigt und schon am nächsten Tag springen sie in der ganzen Wohnung herum - so erschien es uns zumindest. Oder machten sie diese schnelle Entwicklung, weil wir ihnen ihr Tunnelsystem weggenommen hatten?

Einmal mussten wir sehr früh zur Arbeit. Mein Liebster stand auf und um 4.30 Uhr weckte mich dann Zinka. Ich war wirklich noch sehr müde und tappte anschliessend ins Badezimmer. Dort traf mich ziemlich der Schock. Vier kleine Kätzlein hatten gerade das Badezimmer in Beschlag genommen. Chico schaute dem Gewühl zu und mischte sich ab und zu ein - natürlich nur wenn ein Schwarzes in seine Nähe gekommen war. Die anderen Zwei interessieren ihn kaum. Ansonsten war das Kleeblatt putzmunter am Spielen - mit sich selbst, auf dem Fransenteppich und mit dem Überbleibsel vom Federspielzeug. Sie jagten sich paarweise, machten die verrücktesten Figuren oder Luftsprünge dazu und schienen ziemlich wach zu sein. Oder waren sie einfach überdreht? Doch warum um Gotteswillen waren die Kleinen so früh auf? Ich brauchte meine Zeit, um noch etwas wacher zu werden und bemühte mich, vor dem Lavabo keinen Schritt nach irgendwohin zu machen. So wurde ich schlicht in das Spiel der Kleinen eingebunden...

Am nächsten Tag stand dann der Wohnungsputz von unserer Seite an. Das hiess auch, dass das Tunnelsystem mit den vier Röhren und vier Häuschen zusammengelegt werden musste. Das war an sich noch kein Problem, sondern die Herausforderung für mich war vielmehr, wo ich nun all das Spielzeug versorgen würde, dass dort im System versteckt war. Zwischenzeitlich versteckte ich es mal in einem alten, kleinen Wäschekorb. Später merkte ich allerdings, dass das so gut versteckt ist, dass die Kleinen nicht mehr dazu kamen, resp. gar nichts aus dem Korb herausholen konnten. Zum Putzen war das perfekt ;-)

So oder so mussten die Kleinen nun ein neues Versteck suchen, zumal ihre Angst vor dem Staubsauger auch immens war. Staubsauger in ihrer Nähe ging gar nicht. Eine Weile blieben ein paar auf dem Balkon, was natürlich hiess, dass wir immer wieder beobachten - und zählen - mussten. So alleine auf dem Balkon waren die Kleinen bislang noch nicht. Zinka hingegen wollte immer ins Schlafzimmer und kaum waren wir in dieser Region, kam sie sofort angesprungen und blieb vor der Schlafzimmertüre stehen. Irgendwann liess ich sie dann auch hinein. Als ich das nächste Mal nach ihr sah, schlief sie auf dem Bett meines Liebsten. Sie schien die Ruhe zu geniessen und lehnte an das Kopfkissen wie ein Mensch. Sie schien sich wie eine Königin zu fühlen.

Später machte ich etwas in der Küche und hatte die Spensatüre offen. Da kam unser frechstes Kätzlein Dea, die nun Drix heissen wird. Sofort ging sie in die Spensa hinein und ich nahm sie wieder heraus. Das Spiel machten wir sicher dreimal. Dann beim vierten Mal nahm ich den Frechdachs und zog an ihrem Ohr und sagte nochmals "Nein". Drix wurde schon etwas wütend - ich auch. Doch dieser Frechdachs lernt gar nichts und ging auch ein fünftes und sechstes Mal in die Spensa. Das ist erstens sowieso Katzentabuzone und zweitens hatte es gerade viel Essen da, was den Ort doppelt zur Katzentabuzone macht. Nun nahm ich die kleine Lady in die Mangel und schimpfte wirklich mit ihr. Auch du kleine Drix kannst lernen! Ich setzte sie wieder ab und als nächstes sah ich noch aus dem Augenwinkel, wie sie im grossen Bogen um den Esstisch sprang und dann vermutlich zur Balkontüre hinaus. Anschliessend sah ich sie nicht mehr. Mein Gefühl sagte mir, dass ich nachsehen musste.

Ich ging die paar Schritte auf den Balkon und sah, dass Chico, Gini und Amur angestrengt nach unten sahen. Aber von Drix sah ich keine Spur. Also sah ich nach, was es so spannendes zu sehen gab. Und siehe da, wer spazierte da unten auf der Sonnenstore? Die freche Drix! Glücklicherweise hatte ich wenig Zeit, um mein Herz in die Hose sinken zu lassen. Denn jetzt war Handeln gefragt. Ich schickte meinen Liebsten zum Unternachbarn und ging dann mit einer Decke auf den Balkon zurück. Leider hatte ich keine "Kabine", wo ich die Kleine wieder hochziehen hätte können. Also hatte ich mir gedacht, wenn sie auf die Decke klettern würde, dann könnte ich sie hochziehen. Doch das ging gar nicht, Drix schnupperte nur daran und überhaupt fand sie die Sonnenstoren sehr spannend und interessant. In der Zwischenzeit war mein Liebster beim Unternachbarn und hat gebeten, dass er die Storen gerade nicht einzieht. Also musste ich meinen lieben Mann wieder nach unten schicken, damit er überhaupt die Kleine von der Store holte. Als nächstes kam er dann mit Drix im Arm zurück. Sie hat nun Ausgehverbot!

Doch nein, das war noch nicht genug, was uns Drix geboten hat! Sie hat mit Garantie noch mehr auf Lager. Eine weitere Show bot uns die Kleine am Abend. Ich hatte vor dem Duschen den Trinkbrunnen gereinigt und mit frischem Wasser aufgefüllt. Jetzt konnte der Brunnen wieder schön vor sich hin plätschern. Nein, es kommt nicht das, was ich hier erwarten würde. Planschen ist bei Gross und Klein Alltag, daran haben wir uns - mehr oder weniger - gewöhnt. Ich ging unter die Dusche und sah wenig später aus dem Augenwinkel, wie Drix auf das WC gesprungen war. Ich drehte mich um und schon war es passiert. Drix hat versucht vom WC aus auf das Lavabo zu springen. Sie hat die Distanz unterschätzt, konnte sich am Lavabo-Rand natürlich nicht halten und fiel rückwärts hinunter auf alle vier Beine. Ja, nur dass nicht alle vier Beine auf den Fliesen landeten, sondern mindestens die Hälfte im Trinkbrunnen... Der gut gefüllte Trinkbrunnen war nun wieder um 1/3 geleert worden und das Badezimmer stand unter Wasser. Ich muss nicht sagen, dass wir vor wenigen Minuten mit Putzen fertig geworden sind?

Tags darauf hatten die Kleinen Besuch bekommen. Zwei junge Damen wollten sehen, wie sich die Kleinen entwickelt haben und spielten und kuschelten mit den Kleinen. Glücklicherweise machte das die Kleinen etwas müde, sodass sie keinen neuen Schabernack ausgedacht hatten. Auch am Sonntag wurden sie ziemlich beschäftigt und die Buben wollten mit den Kleinen spielen. Bis zu einem gewissen Punkt machten sie auch mit, aber sie hatten schon auch - gegenseitig - gehörigen Respekt. Wer hingegen an den vielen - und auch jungen - Menschen grosse Freude hatte, war Chico. Die Buben durften sogar ihn am Boden umarmen und kuscheln. Chico war selig und genoss die Menschen, die Aufmerksamkeit und die Streicheleinheiten. Er war immer irgendwo in Menschennähe. Am Abend und am Montag waren dann alle ziemlich erledigt. Nur Chico wollte doch noch mit einem kleinen Schwarzen spielen. Da nahm ich den jungen Mann zu mir unter die Bettdecke und hielt ihn einfach im Arm. Da lagen wir Zwei... und nein, Chico gebe ich nicht her! Und wenn wir nicht hätten irgendwann aufstehen müssen, würden wir noch heute zusammen dort liegen...

Freigang
10.04.2017 14:13:17

Am Donnerstag-Abend haben wir den Kleinen das Tunnelsystem aufgelöst. So mussten sie sich neu orientieren und etwas anderes zum Spielen suchen. Ein anderer Ort war schnell gefunden, die alte, grössere Röhre musste wieder herhalten. Die hat so wunderbar dünnes Material, dass man durch die Wände den Schatten eines anschleichenden Bruders oder einer Schwester sofort sieht. So kann man schon die Wand „angreifen“ und den Angreifer damit überraschen.

Da am Freitag Putztag war, lag natürlich schon sehr wenig Spielzeug herum und den Kleinen schien es zwischendurch langweilig zu sein. Die ersten – natürlich Dea allen voran – erkundeten nun den Esstisch, der absolutes Tabu ist. Doch mit den neuen Stühlen ist das Erklimmen des Tisches so ein Kinderspiel, dass die Verlockung ständig da ist. Aber sobald ich es sah, gab es einen „Ohrendrücker“. Dea bekam diesen nach einem Spaziergang auf dem Esstisch zu spüren und hatte dann gar keine Freude an mir. Wenn ich sie hielt, strampelte sie mit ihren Füssen und Beinen so stark, als wollte sie mein Gesicht zerkratzen. Sie hatte überhaupt kein Gehör und keine Freude an Schimpfis. Nun ja, wer kein Seich macht, bekommt auch keinen „Ohrendrücker“… Ich bin überzeugt, dass sie schnell lernen wird (was sie tun darf, wenn ich da bin und was nur, wenn ich nicht da bin). Denn das kleine Mädchen hat auch schnell begriffen, dass sie auf dem Balkon sein darf, solange sie nicht ans Geländer geht, geschweige denn nicht unter dem Geländer hindurchkriechen darf. In der Zwischenzeit kann sie da ganz gemütlich herumtänzeln und sich sonnen und bleibt schön dem Geländer entfernt.

Ich dachte immer, dass Chico’s Muse Dima wäre. Doch das stimmt vermutlich überhaupt nicht. Ihm haben es beide Schwarzen angetan! Gerade gestern Abend machte ich mal die „Kontrolle“. Ich war nämlich sehr erstaunt, dass er vor mir ein Schwarzes zwischen die Arme nahm. Doch dieses werte sich und kämpfte mit – und schien mir grösser zu sein. Deshalb mischte ich mich mal ein und hielt Chico etwas zurück. Dann sah ich kurz am Hinterteil nach, was wir hier haben und fühlte mich bestätigt. Gleichzeitig war ich aber auch erstaunt, Don vor mir liegen zu haben. Denn eben, ich dachte, dass immer nur Dima zum Handkuss käme. Don wehrte sich gegen Chico und Chico wollte unbedingt Don putzen. Ja, wenn zwei nicht dasselbe wollen…

Don sucht öfter auch meine Nähe und schaut mir dann zu. Er scheint es zu lieben, mich zu beobachten. Auch Chico ist oft bei mir und vielleicht kämpfen die Zwei gerade deshalb? Aber ich muss schon sagen, Don ist schon ein starkes, grosses „Bürschtli“! Auch Dima wird dank der Kämpfe mit Chico schon stark sein. Die beiden anderen Ladys sind einiges schwächer als sie, wobei das Kämpfen mit Dea sowieso nicht Spass macht. Kaum berührt man sie, quietscht sie eh schon – was sich anhört wie aua, aua, aua!

Eigentlich hatte ich mir noch einen Hund gewünscht. Doch dieser Wunsch wird langsam irgendwie überflüssig. Ich habe mit Chico bereits meinen Schosshund. Im Gegensatz zu den anderen, ist Chico sofort bei der Türe, wenn jemand hereinkommen will. Dann will er Aufmerksamkeit. Am Sonntag strich er dem Besuch so lange um die Füsse, bis er diese bekam. Ein richtiger Charmeur! Als am Freitag ein Handwerker kam, hatte Amur hingegen überhaupt keine Freude. Ihm war dieser Mann nicht geheuer. Während Chico flattierte, knurrte Amur wie ein Wachhund. Hoppla! Was war denn hier passiert?

Der Handwerker brachte uns u.a. eine Arvenholzplatte fürs Schlafzimmer. Als die Grossen dann am Samstag- und Sonntagmorgen zum Kuscheln kamen, hatten alle zuerst die Nase „zuvorderst“ und man sah ihnen an, dass sie intensiv schnupperten. Es ist ein super entspannender Duft…

Im Moment wird bei uns auch oft geschlafen. Gini schläft sehr viel und hat noch immer ab und zu ein Kitten angedockt. Sie hat den Kleinen vorgemacht, dass es sich auf dem Schaffell schön schläft, seither liegen nur noch die Kleinen drauf und vertreiben die Grossen. Auch Zita und Zinka schlafen viel, wobei ich nicht immer weiss wo. Scheinbar gibt es bei uns neue Verstecke. Zita liebt allerdings auch ein ganz weiches, synthetisches Kuschelkissen, dass nur sie benutzt. Oft finde ich sie auch dort. Die Müdigkeit ist ansteckend, denn auch Nestor schläft viel und Anka sowieso. Gleichzeitig haben aber Anka und Nestor auch ab und zu ihre überdrehten Momente und sprinten neuerdings wieder durch die Wohnung wie junge Kätzlein. Ist das Vormachen, was man bei uns noch alles kann? Es sieht auf alle Fälle unglaublich fit aus.

Wieder wollte ich Chico mit zu mir ins Bett nehmen, doch abends hat er keine Ruhe und will zu den Buben zum Schlafen. Er ist es sich schon so gewohnt, dass er dort in Ruhe schlafen kann, dass er abends unbedingt dort hinein will. Nur Amur findet es im Moment nicht mehr immer lustig, dass er abends ins Zimmer muss. Doch solange er pinkelt, ist auch dass keine Frage. Nur Missou hat wieder seine Muse gefunden und himmelt Anka bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit an. Ob sie bald wieder rollig wird? Ja, das wird er wohl am besten wissen…

In der Zwischenzeit sind die Kleinen auch bei allen Grossen akzeptiert. Auch Anka und Amur putzen die Hintern der Kleinen und selbst Missou ging auf Tuchfühlung. Er hat mit Garantie gerochen, dass hier „Frischfleisch“ heranwächst und die Mädchen noch jung und unschuldig sind… jaja, so stelle ich mir das Denken eines potenten, jungen Katers vor (der im Mädchen-Paradies lebt).

Einzig Nestor hat ganz klar seine Regeln, die er konsequent verfolgt. Erhebt jemand seine Pfoten gegen ihn, bekommt derjenige es mit seinen Pfoten zu tun. Leider weiss ich nicht mehr wer, aber eines wollte mit Nestor spielen und hat ihn spielerisch angegriffen. Nestor schüttelte sich überrascht und platzierte anschliessend gezielt seine Pfote so, dass mit ihm garantiert nicht mehr gespielt wird. Für ihn stimmt das, schliesslich ist Nähe nicht sein Ding ;-) ausser, wenn ER kuscheln will… Jaja, meine Kater...

Eis schlecken
03.04.2017 09:12:36

Die Kleinen sind jetzt die Grossen. Sie haben die Wohnung in Beschlag genommen und nutzen alles, wie es ihnen beliebt. Anfangs hatten wir noch grosse Angst, als sie den grossen Kratzturm erkundeten. So kam es auch, dass jemand mal herunter fiel und Dima einmal partout nicht mehr herunterkommen wollte. Wir übten mit den Kleinen das Herunterkommen, denn das Hinaufklettern würden sie sowieso schnell begriffen haben. Und es kam, wie es kommen musste, die Kleinen lieben nun den Platz zuoberst. Oh und gestern gab es deswegen grossen Ärger: Dari lag auf dem obersten Platz und Amur war den Kratzturm hinaufgeklettert. Er war etwas überrascht, dass schon jemand dalag. Doch wer bereits wusste, dass Dari dort lag, war Gini. Sie ging sofort zum Turm und schimpfte Amur aus. Uiuiui, da hätte ich das Weite gesucht. Da ich allerdings gerade im oberen Stock war, robbte ich den schmalen, freien Platz zum Kratzturm und holte Dari auf die Plattform. Sie fand auch sofort ein Plätzchen zum Weiterschlafen.

Im Moment nutzen nur die wenigsten den oberen Stock. Anka schläft regelmässig oben und auch Chico liebt es, die Übersicht beim Erwachen zu haben. Ansonsten war der obere Stock in letzter Zeit nicht der Lieblingsaufenthaltsort aller. Dementsprechend hatte ich schnell aufgeräumt. Nachdem ich fertig war, nahm ich dann Dari wieder und „warf“ sie auf den Turm. Zwischen dem Turm und der Plattform sind vielleicht 30cm. Eigentlich müssten die Kleinen diesen Abstand locker überwinden können, aber hatten sie noch nicht. Mal sehen, vielleicht habe ich Dari nun „auf den Geschmack“ gebracht.

Überhaupt sind die Kleinen im Moment auch „anhänglich“. Sie sind gerne in unserer Nähe und lassen sich wunderbar knuddeln. „Her halten“ haben sie schliesslich auch von klein auf gelernt. Wenn Chico findet, dass er jetzt pflegen muss, dann haben sie gefälligst still zu halten. Sobald sie action haben, mischt er sich ein und will mitmachen. Auch überdrehte Kitten packt er einfach – völlig „unzimperlig“ und oft auch grenzwertig grob. Doch selten reklamiert eines der Kleinen. Am Wochenende allerdings war er zu grob und jemand schrie. Glücklicherweise weiss er dann selbst, dass er aufhören muss. Was macht Chico mit den Kleinen? Er leckt sie, wenn sie sich wehren beisst er sie, wenn sie schreien, leckt er sie wieder. Seine Pflege-Anfälle können so lange gehen, dass wir denken, jetzt leckt er ein Eis! Die Kleinen sind danach definitiv geputzt und sauber, aber auch feucht…

Erstaunlicherweise haben es die Kleinen gerne, wenn man sie auch am Bauch krault. Unsere grossen Coonies sind da oft auch „kitzelig“ oder haben es nicht so gerne. Zinka zum Beispiel darf nur ich am Bauch kraulen und auch nur, wenn sie total entspannt und kuschelig ist. Sonst geht das gar nicht. Nestor hingegen beisst mich sofort, Anka und Chico haben es auch gerne und Chico wälzt sich neuerdings wie ein Hund vor uns und hält sein Bauch hin. Missou liebt es natürlich am Bauch gestreichelt zu werden und Gini und Zita hassen es. Ja, so unterschiedlich sind Geschmäcker.

Wenn die Kleinen schlafen oder ganz entspannt sind und wir sie dann streicheln, können sie schon seit einer Weile schnurrlen. Es ist noch ein süsses, zartes Geräusch und ist meist nur am Anfang hörbar.

Ja und sonstige Neuigkeiten sind, dass Missou vorletzte Woche Zita beglückt hat und die letzte Woche Zinka. Natürlich mussten die beiden Damen wieder zur ähnlichen Zeit rollig werden. So alles klappt, wird es Ende Mai wieder Nachwuchs geben. Aber auch Anka hat im Moment gehörig viel zu erzählen, sodass ich denke, dass sie bald wieder rollig sein könnte. Wir werden es nochmals mit ihr probieren, in der Hoffnung, dass Missou nun genügend Erfahrungen gesammelt hat und sich durchsetzen kann.

Die abendliche Fütterung ist nun in der Zwischenzeit auch bei den Kleinen bekannt. Rohes Fleisch ist auch bei ihnen sehr beliebt. Nur das Kittenfutter findet nicht uneingeschränkten Anklang. Oft haben sie das Futter der Grossen lieber und die Grossen fressen den Kleinen alles weg. Glücklicherweise zeigt der Blick auf die Waage auf nichts Ungewöhnliches hin, resp. keine grösseren Zunahmen – auch bei Chico nicht, auch wenn er ein Ränzlein hat. Chico liebt es, wenn Zuhause etwas läuft und im Moment hat er wirklich gerade eine spannende Zeit. So spannend, dass er abends freiwillig zu den Buben ins Bubenzimmer zum Schlafen will. Vermutlich braucht er nachts Ruhe, damit er überhaupt schlafen kann. Doch wenn ich morgens im Bett lese oder sonst etwas im Bett mache, dann kann Chico ganz ruhig bei mir liegen. So dachte ich, dass ich es mal wieder probiere und eine Katze zu mir ins Bett nehme. Ich nahm Chico abends ein paar Mal mit ins Schlafzimmer, doch sobald sich die Türe öffnet, springt Chico hinaus und will zu den Buben. Wenn wir ihn doch mal länger für uns gewinnen können, dann steht Chico spätestens beim Lichterlöschen vor der Türe und miaut kläglich „ich will hinaus“! Versuch gescheitert…

Und gleichzeitig steht Anka vor der Türe und würde soooooo gerne bei uns schlafen. Nur diese Lady schläft dann irgendwann auf unseren Bäuchen und Rücken und das geht auch gar nicht! Jaja, was man will, bekommt man nicht und was man bekommt, will man nicht… :-)

3 Elemente gesamt

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