AnNa's Welt
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Zwerge angekommen...
29.05.2017 10:18:48

Nachdem die Babys einfach nicht auf die Welt kommen wollten, ging es am Dienstag nochmals zum Tierarzt zur Überprüfung. Aber nein, die Kleinen waren noch überhaupt nicht für die Geburt bereit und warteten noch auf den richtigen Zeitpunkt. Dieser sollte in den nächsten zwei Tagen sein. Doch Zita machte weiterhin nichts dergleichen und so gingen wir am Donnerstag auf den schon lange geplanten Ausflug. Natürlich schauten wir, dass wir nicht allzu spät nach Hause kamen. Doch kaum kamen wir zur Türe herein, startete Zita mit der Geburt. Es schien, als hätte sie auf uns gewartet… Händewaschen und los ging es… Zita hatte sich eigentlich das Filzhäuschen für die Geburt ausgesucht, doch da Chico ihr da zu nahe kam und sie keine Fluchtmöglichkeit mehr hatte, ging sie ins Kartonhäuschen. Na wunderbar! Da war nun das ganze Fruchtwasser im Karton… Wir platzierten sie dann in den alten Weidenwäschekorb um, der schon dafür vorbereitet war.

Beim ersten Baby ging glücklicherweise alles, sodass mein Liebster der erste Assistent war. So konnte ich mich noch umziehen und waschen. Danach war ich sechs Mal Hebamme. Diese Geburten waren irgendwie alle speziell. Jede Furchtblase platzte bereits im Gebärmutterkanal und die Mehrheit der Kleinen kam Fuss-voran auf die Welt. Zwei oder drei blieben sicher mit dem Kopf im Gebärmutterkanal stecken, was mir etwas Angst einjagte, da ich mir vorstellte, dass sie so keine Luft bekommen würden. Und alle Babys liessen sich richtig viel Zeit mit dem „Leben wollen“ und brauchten lange für den ersten Atemzug. Bei einigen hatte ich das Gefühl, dass ich richtig rubbeln musste, um die Lebensgeister zu wecken. Jaja, das sind gemütliche Katzenkinder.

Die Geburt dauerte knapp drei Stunden und ging insofern recht zügig über die Bühne. Die gemäss Lehrbuch vorgerechneten 30 Minuten pro Baby waren auf alle Fälle nicht eingehalten. Dazu kam, dass ich schon ganz gehörigen Hunger hatte. So blieb ich bei Zita und half ihr, während dem mein Liebster den Znacht vorbereitete. Dann assen wir und ich nahm Zita mit dem Korb neben mich. Sie gab mir ein Zeitfenster, sodass ich essen konnte. Nun allerdings machte ich mir schon wieder sorgen, weil das letzte Kind sich dann doch arg Zeit liess, bis es auf die Welt kam. Stimmt; da war noch ein Problem… das zweitletzte Baby war dieses ganz hellrote Kitten. Bei ihm wollte partout die Plazenta nicht herauskommen. Das arme Kerlchen war schon richtig sauber geputzt worden, hing allerdings mit der Nabelschnur an der Plazenta im Gebärmutterkanal fest. Sein Radius war anfangs sehr beschränkt und ich konnte Zita leider überhaupt nicht helfen; die Plazenta sass fest. Doch irgendwann kam auch diese heraus – vermutlich kurz vor dem letzten Kitten. Gut wussten wir, dass es sieben Kinder geben würde.

Alle Babys schienen irgendwie dunkel, schwarz oder dunkelschwarz mit „Flecken“. Erst eine Weile später, als alle trocken waren, sahen wir Unterschiede. Vermutlich hat es zwei ganz spezielle Schildpatt-Mädchen, es hat garantiert Schwarze und vielleicht Schwarz-Silberne (black smoke) und das ganz hellrote Kitten. Das Letztgeborene ist ebenfalls sehr dunkel und unglaublich leicht. Alle hatten ein Geburtsgewicht von über 100g, nur das letzte 90g. Hinzu kam, dass es innerhalb von 24 Stunden zudem noch abnahm. Immer wenn wir den Kleinen aus all den dunklen Geschwisterchen herausfinden konnten, setzten wir es an die Zitze. Zwei Tage später hat auch dieses Kitten bereits zugenommen. Ja und seither nimmt alles seinen ruhigen Gang. Zita war nach der Geburt sehr, sehr müde. Sie schien fast rund um die Uhr bei ihren Kindern zu schlafen. Als es dann so heiss wurde, kam sie ab und zu vor die Wurfbox zum Schlafen. Aber den Kleinen schien die Hitze wenig auszumachen.

Allerdings jemand anders leidet arg und der aktuellen Hitze. Zinka ist so prall, dass sie nicht mehr aussieht, wie wenn sie einen Basketball verschluckt hätte, sondern jetzt ist selbst kugelrund geworden. In dieser Hitze schwanger zu sein, muss eine grosse Qual sein. Zinka watschelt von einem Zimmer zum nächsten, vermutlich auf der Suche nach einem kühlen oder dunklen Plätzchen. Am längsten lag sie in der dunklen Dusche auf dem kühlen Plattenboden. Immer wieder suchten wir sie, um zu sehen, wie es ihr ging. Nie lag sie lange an einem Ort und so mussten wir tatsächlich immer wieder nach ihr suchen. Einmal suchten wir die ganze Wohnung nach ihr ab, bis uns in den Sinn kam, dass sie sich im Kasten versteckt haben könnte und tatsächlich. Dort lag sie. Zinka tragen ist aktuell auch eine besondere Herausforderung… Jaja, jetzt hoffen wir auch hier, dass sie sehr bald ihre Babys gebären wird…

Allen anderen geht es prächtig. Amur ist sehr anhänglich, Missou schläft sehr viel und hat grosse Freude an Don und Dima, Chico jagt zusammen mit Don und Dima alles sich bewegende, Gini ist zickig und mag keine Männer bei sich in der Nähe und Amur sucht erst recht ihre Nähe, auch Nestor ist sehr anhänglich, Zita und Zinka sind „beschäftigt“. Ja und Anka verzieht sich und kommt einfach ihre Streicheleinheiten holen. Die Morgenstunden sind ihre liebsten Stunden. Dann erzählt sie uns jeden Traum und alles, was in der Nacht passiert ist… Wenn wir alles verstehen würden, wären wir bereits am Morgen wieder bestens informiert; daran arbeiten wir noch…

Verrechnung
23.05.2017 14:24:06

Natürlich war ich mit sicher ganz viel anderen Nasen glücklich, als unsere Mitbewohner-Anzahl am Sonntag schlagartig sank. Nicht, dass es nicht ok gewesen wäre, aber danach war es doch wieder besser. Amy und Aris haben den Einzug hingenommen, aber sie fühlten sich bis zuletzt nicht heimisch oder glücklich. Zwei hatten ihnen das Leben besonders schwer gemacht: Zinka und Amur. Amur stand manchmal so vor sie hin, dass er sie in einem Zimmer einsperrte, weil sie sich nicht an ihm vorbei getrauten. Ich sagte Amur, dass er ein böser Chef sei und ich froh bin, dass ICH SEIN Chef sei. Ich trug ihn dann weg und erklärte ihm, dass wir die Gastfreundlichkeit zelebrieren. Gebracht hat es nichts, im Gegenteil Amur kämpfte immer noch mehr um sein Revier. Zinka hingegen ist im Moment besonders "wehleidig". Kaum kommt ihr ein vierbeiniger Mann zu nahe, schreit sie schon. Das verstand Aris natürlich überhaupt nicht, aber das verstehen auch die anderen Männer nicht. Sie laufen dann um Zinka herum wie auf rohen Eiern. Das war dann eher witzig zum Beobachten. Doch stattdessen redete ich auch mit Zinka ein ernstes Wörtchen und erklärte auch ihr, dass wir gastfreundlich sind!

In der ersten Woche begann dann auch das Herumpinkeln. Es war schlimm und nicht einzugrenzen. Es kam noch schlimmer, weil ich die letzte Woche Strohwitwerin war. Doch dafür konnte ich ein paar Entscheidungen treffen. Die erste war, dass ich wieder Durchschlafen wollte. Irgendjemand kam nachts an die Türe zum Kratzen. Das geht gar nicht! So separierte ich Aris und Amy in der Nacht in einem Zimmer, zur Sicherheit musste Nestor zu Amur, Missou und Chico und dann blieben nur noch die Mädels mit den Jungen im Wohnraum. Aris liebte dieses Zimmer sowieso und so passte es bestens. Doch kaum kam ich in dieses Zimmer, fand ich ein Desaster vor. So musste ich erst einmal Putzen... Aris und Amy waren sehr anhänglich und wollten immer wieder gestreichelt werden. Sie suchten richtig die Aufmerksamkeit. Nur einmal wollten sie gar nichts mehr von mir wissen, als ich sie bürstete. Das passte ihnen überhaupt nicht.

Bea vermisste ihre Liebsten sehr und telefonierte sicher dreimal, ob alles gut sei und betonte einmal mehr, dass sie gar nicht gerne in die Ferien gehe, aber es schon schön wäre... Auch als sie mit ihrem Mann am Sonntag ihre zwei Liebsten abholte, war sie überglücklich, wieder Zuhause zu sein. Nur Amy und Aris wollten überhaupt nicht mehr ausziehen und schrien wie am Spiess. Doch kaum waren sie wieder Zuhause liessen die Vierbeiner die Zweibeiner nichts mehr alleine machen und begleiteten sie auf Schritt und Tritt. Ja, das muss Liebe sein...

Am Sonntag kamen dann drei Kids zu uns zu Besuch. Chico liebt Kinder und begrüsste sie auch sofort schon an der Türe. Dann wirft er sich auf den Boden und zeigt, dass er gestreichelt werden will. Manchmal sag ich ihm schon mein Chico-Hündchen, weil sein Verhalten eher an das von einem Hund gleicht. Selbst die Kleinen lässt er geduldig an sich heran. Die Buben spielten dann mit den Autos und später entdeckte der Kleine die Kügelibahn und brachte sie ins Wohnzimmer. Danach spielten die Buben lange mit der Kügelibahn in Form einer liegenden Acht. Erstaunlich, wie sich Mensch und Katze mit diesem Ding beschäftigen können! Auf alle Fälle musste Chico sich sofort dazulegen und wollte mitspielen. Doch das Spiel ging ihm etwas zu schnell, wenn er auch nicht aufgab und die ganze Zeit mitmachte. Er verstand die Welt nicht mehr, als es den Buben dann irgendwann langweilig wurde und sie aufhörten. Das Autospielen verstand er nicht so...

Die Buben hätten ja noch so gerne die kleinen Katzenkinder gesehen. Doch Dima und Don hatten Angst und zeigten sich nur schnell beim Wechsel von einem zum anderen Versteck. Das Ganze war ihnen zu lebendig. Don hingegen ist mein absoluter Kuschel-Liebling, der mich um den Finger wickelt. Seit wir neue Esszimmerstühle haben, stehen alle nebeneinander vor dem Tisch. Don hat es sich deshalb zur Angewohnheit gemacht, dass wenn ich am Esstisch sitze - selbst während dem Abendessen - kommt er auf den Stuhl neben mir und marschiert zielgerichtet auf meinen Schoss. Da kann er dann gefühlte Stunden verbringen, aber gefühlt keine 5min in derselben Position. Dann schnurrt er laut und zufrieden vor sich hin. Ja, die jungen Katzenkinder sind mit ihrem lauten Schnurren noch besonders süss...

Doch das eigentliche Wochenthema war ein anderes. Mein Liebster hatte sich den Tag von Zita's Beglückung scheinbar genau notiert und so kalkulierte ich die Geburt für den Sonntag vor einer Woche. Da ich ja in dieser Woche oft alleine war und Bea in den Ferien war, musste ich mir meine Zeit genau einteilen. Wenn ich länger weg blieb, kam mein Vater und sah nach dem Rechten. Als es am Montag nicht soweit war, am Dienstag auch nicht und auch am Mittwoch passierte nichts, vereinbarte mein Liebster einen Termin für den Freitag. Glücklicherweise zeigte der Ultraschall und das Röntgenbild, dass alles in Ordnung war und die Geburt für Sonntag / Montag anstehen könnte.  Das war natürlich die Entwarnung für den Moment. Doch nun geht das ganze "Spiel" wieder von vorne los und wir warten noch immer... Ja, wie kann man zwei Katzen zusammenführen und beglücken lassen und dann das Datum davon nicht mehr wissen? Unsere Meinungsverschiedenheit endete damit, dass mein Liebster mir hoch und heilig Besserung gelobt hat...

...dafür gab es am Sonntag dann einen Putztag, um auch alle und letzten Resten von unserem Besuch wegzuputzen. So starten wir wieder frisch geputzt, gesund und munter in eine neue Woche die uns garantiert noch viel Spannung und Überraschungen bringen wird...

Die Abenteuer der Drix...
15.05.2017 09:06:05

Wieder ist eine Woche vorbei und für einen kurzen Moment nähern wir uns einem Stück "Normalität", wie es vor 3-4 Monaten war. So denke ich zumindest. Doch wieder kam alles anders. Aber noch bin ich sehr müde, was ich Aris zu verdanken habe - oder ehre, was auf Aris "Kappe" geht. Doch beginnen wir zuerst beim Höhepunkt (oder besser gesagt einer der Tiefpunkte) der Woche:

Vor einer Woche regnete es am Wochenende. Da dachte ich, dass ich sehr gut die Balkontüre offen lassen kann, weil unsere Coonies eher nicht in den Regen stehen. Das stimmt grundsätzlich ja auch, nur eben bei einer nicht. Ich räumte abends die Spensa auf und bereitete den Futtersack vor, als Drix immer wieder kam und Unfug anstellte. Diverse Male platzierte ich sie auf dem Kratzbaum, immer etwas weiter entfernt, doch sie kam jedes Mal zurück. Als sie noch mehr Unfug anstellte und anfing in die Säcke zu beissen, war es nicht mehr lustig und ich schimpfte wirklich mit ihr. So nicht Mädel! Wenig später war sie verschwunden und ich konnte in Ruhe weiterarbeiten...

Einiges später wollte mein Liebster die Balkontüre schliessen und nahm alle Coonies herein. Dabei hörte er ein weinendes Miauen. Er versuchte das Miauen zu orten, konnte es allerdings nicht. So ging er nach unten und spazierte um das Haus herum, hörte aber das Miauen nicht mehr. Wieder oben auf dem Balkon miaute es kläglich. So zündete er mit der Taschenlampe auf den unteren Balkon und siehe da... er sah zwei Katzenaugen. Oh wie peinlich war das denn, mitten in der Nacht beim Nachbarn zu klingeln... Glücklicherweise hatte die Dame noch nicht geschlafen - sagte sie - und so konnte mein Liebster die kleine, putzmuntere Drix holen. Jaja, Drix war definitiv auszugsbereit...

In der Woche darauf gab es dann feine Praline als grosse Entschuldigung an die Dame. Natürlich musste Drix diesen Entschuldigungs-Gang mitmachen und wurde als "Dank" ausgiebig geknuddelt. Gemeinsam sahen sie sich dann den Balkon von unten an und schnell wurde klar, wie das freche Mädel das Abenteuer angepackt hatte. Den ersten Teil hatten wir einen Tag davor gesehen. Drix durfte nur noch unter strengster Aufsicht auf den Balkon. Doch als wir beim Essen waren, holte sie die Abenteuerlust wieder ein. Sie kroch unter dem Balkongeländer durch und draussen hat es vielleicht einen 5cm-Abschnitt. Dort spazierte sie um die Glasabschrankung durch. Schnell schoben wir das Glas beiseite, packten sie gerade noch rechtzeitig an einem Fuss und zogen sie wieder unter dem Balkongeländer durch. Rabiat und wirkungsvoll! Anschliessend musste sie ins Bubenzimmer, da wir sie nicht beaufsichtigen konnten und damit wenigstens die anderen noch auf den Balkon konnten.

Doch wieder zurück zu ihrem Ausflug. Nach der Glaswand kam scheinbar ein Regenwasserrohr, auf dem sie nach unten spazieren konnte, dann irgend ein Absatz und schliesslich nur noch ein kurzer Sprung auf das Geländer und schwups war sie schon auf dem unteren Balkon. Das hat ihr sicher Spass gemacht, doch kaum war sie unten, bemerkte sie, dass sie nicht mehr denselben Weg nach oben gehen konnte. Da kam dann das klägliche Miauen.

An dem Morgen, als es so traumhaft schönes Wetter war, durften unsere Coonies auch wieder auf den Balkon. Aber die Buben liess ich noch in ihrem Zimmer, da sie ihre Geschäfte noch nicht "abgewickelt" hatten. Das war natürlich perfekt, weil ich so Drix zu ihnen stecken konnte. Zuerst hasste sie es, doch dann wollte Drix nicht mehr aus diesem Zimmer kommen und war fortan viel dort anzutreffen.

Die Woche davor kamen am Freitag Aris und Amy zu uns. Sie sind beide sehr gross geworden. Obwohl alle den Duft je voneinander täglich riechen, war das Gefauche gross. Aris und Amy verkrochen sich die ersten Tage nur und ihr Hauptzimmer war das Saunazimmer. Aris bezog das Bücherregal. Dort hatte er beste Aussicht auf fast das ganze Geschehen. Amur musste allen zeigen, dass er der Chef im Hause ist und so gab es nicht nur ein Gefauche, sondern auch ein Gepisse - wenn auch vorerst nur in Amurs Windeln... Aber irgendwie war es auch witzig, den grossen Amur vor dem noch viel grösseren Aris zu sehen. Aris ist wirklich gross geworden und hat die langen Beine, die Amur fehlen. Doch schlussendlich sieht man in allem, dass Amur, Anka, Aris und Amy aus dem gleichen Wurf kommen. Deshalb durfte der Blick auf die Waage auch nicht fehlen: Aris hat fast 10kg (9.8kg), Amy ist 7.6kg, Amur ebenso und Anka 6,7kg. Aber so oder so, Amur ist nicht der liebe Chef. Und wehe er griff Amy an, dann stand sofort Gini vor ihm. Sie verteidigt JEDES Mädchen und Kind sofort!

Am witzigsten war allerdings, als die kleine, freche Drix vor Aris stand und ihn anfauchte und der grosse Aris dann ging. Da trauten wir unseren Augen kaum noch. Leider hatte der Einzug auch seine Begleiterscheinungen. Es hatte überall immer mal wieder ein Pfützchen und das war wirklich ziemlich eklig. Doch das wirklich ekligste Erlebnis aller Eckeleien kommt noch. Irgendjemand hat Durchfall und in die Ankleide gekackt (Ich habe eine Vermutung wer, aber ohne Beweis gilt die Unschuldsvermutung). Das ginge ja noch, stinkt fürchterlich, aber kann geputzt werden - wenn man es rechtzeitig sieht. Doch niemand hat es geputzt / gesehen und so nahm der Rumba um 16 Uhr seine Arbeit auf. Bis wir nach Hause kamen, hat der Rumba einen grossen Teil "aufgeputzt" und den nächsten Teil im ganzen Zimmer verschmiert... So etwas Ekliges habe ich noch nie gesehen oder erlebt. Auf alle Fälle war der Rumba seit seinem Kauf nach ein paar Tagen noch nie so sauber wie jetzt. Wir haben ihn auseinander genommen und alles in die Abwaschmaschine geschmissen. Was weiter ging haben wir auseinander geschraubt, bis sich nichts mehr lösen lies. So hat die Abwaschmaschine den Rumba-Putz-Teil übernommen und vom Zimmer sprechen wir noch nicht... auf alle Fälle war der Rumba anschliessend abgestellt...

Einfach zwei Katzen für die Ferien aufnehmen ist nicht immer so einfach. Die erste Woche war ein Gefauche, aber v.a. Aris blieb auf dem Bücherregal. So muss Bea auch keine Angst haben, dass er zu fest zunimmt. Doch seit Ende der Woche ist auch Aris mutiger, v.a. nachts, wenn der Chef im Bubenzimmer ist. Wer es auch immer war: dafür nehmen jetzt die kleinen Pfützchen in der Wohnung zu und ausgerechnet am Sonntagmorgen wurde mein Liebster von Aris Künsten begrüsst: er pisste vor ihm auf die Küchenkombination. So geht das gar nicht! Aber es war noch schlimmer: nachts hatte Aris am meisten Heimweh und kratzte gütlich an unserer Türe, bis wir jeweils wach wurden. Letzte Nacht hat er nach meiner Meinung den Höhepunkt erreicht, alle 2 Stunden wurden wir von ihm geweckt. Klar reichte ein wütendes „ARIS“ und er hörte auf. Doch all das reichte schon aus, um immer wieder zu erwachen... ich sehne mich nach einer Nacht ohne Unterbruch...

Am Samstag sind dann Drix und Dari ausgezogen. Dari weinte auf dem ganzen Weg und liess sich kaum beruhigen. Drix machte es überhaupt nichts aus und sie genoss das Abenteuer. Kaum waren sie in der neuen Wohnung angekommen, setzte ich die beiden aufs Klo. Dari kam sofort wieder heraus und miaute. Drix hingegen musste sogleich pinkeln und nahm das WC in Beschlag. Anschliessend erkundete sie die Wohnung und war schon Zuhause. Ja und jetzt beginnt das grosse Abenteuer für sie - zumindest die nächsten Tage, wo es garantiert noch viel zu erkunden gibt. Ich hoffe, sie passt auch etwas auf Dari auf...

Dima und Don haben den Auszug der beiden Schwestern gut verkraftet, sie haben ja noch Chico zum Spielen. Don ist immer mehr kuschelig und unter einer Viertelstunde geht gar nichts. Wehe man weckt ihn und streichelt ihn, dann will er erst recht Nähe und kuscheln und lässt einem gar nicht mehr gehen. Er ist wirklich ein Süsser. Dima ist da zurückhaltender, doch auch sie hat das Streicheln gerne. Nur Chico ist etwas irritiert. Er ist doch jedermanns Liebling und ist völlig ver- oder zerstört, weil Aris und Amy ihn anfauchen und nicht seine Freunde sind. Das irritiert ihn wirklich arg. Doch glücklicherweise hatten wir zum Muttertag Besuch, der ihn ausführlich knuddelte und streichelte und gar nicht fauchte ;-)...

Eis am Stil
08.05.2017 13:04:00

Unsere Coonies lieben zwei Sachen wirklich: abends bei der Eindämmerung draussen zu sein und auf dem Esstisch zu liegen. Ersteres ist natürlich völlig in Ordnung und wenn es regnet für mich auch einfach. Ich weiss, dass sie das Nass vermeiden und so muss ich weniger auf sie aufpassen. Doch neuerdings kann Chico doch auf seinem Lieblingsplatz sitzen, wo es durch das Netz hindurch regnet. Dann steht Chico da, beobachtet höchst konzentriert etwas und mitten drin schüttelt er sich wie ein Hund. Missou kann sowieso die längste Zeit dort liegen, er scheint es zu lieben. Doch auch Zita und Zinka lieben die Plätzchen zum Schlafen und so hat Zita gestern fast den ganzen Nachmittag draussen verbracht. Die Eindämmerung dann ist besonders spannend, weil es zu dieser Zeit viele grosse und kleine Flugtiere hat. Grosse sind Krähen, die unsere Katzen mit Bestimmtheit ärgern wollen, mittlere sind Maikäfer, die sich dann in der Todeszone befinden und kleine sind auch tagsüber da, wie beispielsweise Bienen, Wespen oder Fliegen.

Nur eine hat ein Balkonverbot. Natürlich die kleine Drix. Sie hat es mal wieder geschafft, Unfug anzustellen. Anschliessend hatte ich mit ihr geschimpft, was sie überhaupt nicht gerne hat und dann ist sie meistens überdreht und macht den nächst grösseren Seich. Sie sprang auf den Balkon hinaus… Wenig später sprangen wir: Drix hatte es wieder geschafft. Dieses Mal war sie unter dem Balkongeländer durchgegangen und spazierte gerade der Glaswand entlang Richtung Dach. Schnell schoben wir die Glaswand beiseite und konnten sie gerade noch am Fuss erwischen, bevor sie weiter aufs Dach wäre. Natürlich hasste sie es, gepackt zu werden, doch desto mehr wir zogen, desto mehr bekamen wir zu fassen. Anschliessend gab es erst recht eine Standpauke und ein Balkonverbot. Damit ich doch noch etwas lüften konnte, sperrte ich Drix ins Bubenzimmer. Doch dort schrie sie die ganze Katzenwelt zusammen. „Ich bin die Ärmste, ich bin die Ärmste!“ Als ich die Balkontüre schloss, durfte sie wieder heraus. Nun verfolgte sie mich auf Schritt und Tritt und warf sich immer wieder vor mich hin und wollte gestreichelt werden. Sie ist eine Schmeichelkatze… Doch sie hat mich nicht um den Finger gewickelt, denn ich war wirklich wütend auf sie!

Seit wir neue Esstischstühle haben, ist der Esstisch DER Lieblingsliegeplatz. Dummerweise machen es Gini und Chico allen vor, sodass die Kleinen sowieso auf dem Tisch sind. Ihr Hobby ist es, die Orchideen zu malträtieren. Zwei Blütenzweige sind bereits abgebrochen, diverse Blüten und Blätter zeigen schon Bissspuren und oft liegt Granulat auf dem Tisch. Davor hatten sie es schon geschafft, die Vasen umzuschmeissen und hatten eine Überschwemmung verursacht. Die Blumen standen nun lange auf der Küchenkombination. Doch gestern hatten wir den Tisch mal wieder gründlich geputzt und gingen mit Zahnstochern auf alle Rillen und Unebenheiten los. Die Gestecke sind nun getrocknet und wir starten einen neuen Versuch, alles auf dem Tisch stehen zu lassen. Mal sehen…

Gini schaut noch immer für ihre Kleinen, aber sie liegt nun immer irgendwo über ihnen, erhöht und etwas entfernt. Mamimilch gibt es nur noch ganz selten. Dafür hat Zinka im Moment wieder ausgeprägte Mamigefühle und muss immer auch nach dem Rechten sehen, wenn jemand schreit. Zita und Zinka sind schon gehörig schwanger. Obwohl Zinka – hoffentlich mindestens – zwei Wochen später gebären wird, hat sie schon den breiteren Bauch als Zita und dadurch erscheint er auch grösser. Bei Zita verteilen sich die Kleinen wohl eher in der Länge. Aber beide schlafen im Moment sehr viel und Zinka scheint nur im Schlafzimmer zur Ruhe zu kommen. Immer wenn wir heraus kommen, will sie hinein…

Nachmittags kehrt dann noch immer Ruhe bei uns ein und dann schlafen alle. Wenn es ganz ruhig ist, kommt am späteren Nachmittag irgendwann dann Nestor anspaziert. Er ist meist der Erste, der wieder wach ist. Chico scheint nie schlafen zu müssen, aber glücklicherweise verzieht auch er sich nachmittags für ein Schläfchen. Doch gestern war er auf einmal wieder wach und lag bei Dima im Körbchen. Hat er sie geweckt? Auf alle Fälle leckte er sie wie ein Kind sein Eis. Sie schnurrt…

Unverkäuflich
02.05.2017 16:49:28

Die Grossen haben sich im Moment etwas zurückgezogen und lassen den Kleinen den Vortritt. Die Kleinen geniessen die Aufmerksamkeit und sind auch ganz grosse Kuscheler. Es ist sowas von zum Verlieben, wie die Kleinen kommen und kuscheln. Wenn sie so entspannt sind, sind sie kleine Yoga-Kätzlein. Sie liegen dann bei uns, in unseren Armen und geniessen. Dann kann man ihre Pfoten heben, aber alles hängt und ist absolut entspannt. Ja, in diesem Moment kann man sich auch all den Schabernack oder was sonst noch läuft absolut nicht vorstellen. Dann sind die Kleinen die grösste Unschuld. Der grösste und entspannteste Kuschler von je ist Don. Er ist tatsächlich sage und schreibe eine Stunde auf meinen Schoss gelegen und hat - vermeintlich - geschlafen und sich doch streicheln lassen. Wehe ich habe mit dem Streicheln aufgehört, dann öffneten sich sofort die Äugelein. Der kleine Mann ist auf dem Schoss ein richtig angenehmes Öfeli. Doch nach einer Stunde gab es diverse Geräusche um uns, die von einer Jagd zeugten, die dann Dons Interesse weckte. Er wollte aufstehen, war aber irgendwie zu müde. So schien es mehr, wie wenn er von meinem Schoss auf das Sofa robben würde. Auf diesen kurzen 20-30cm wurde er auch wieder müde und es schien, als wäre er "auf dem Weg" eingeschlafen. Als wir dann wenig später vom Sofa aufstanden, war allerdings auch Don sehr schnell wach...

Die Mädels stellen mitunter ganz schön viel an. Sie haben nun eine neue, grosse Röhre mit Häuschen erhalten. Und obwohl alles noch viel zu gross für sie ist, lieben sie es. Allerdings kam anfangs Woche eine neue Röhre angeliefert, die mir so gut gefallen hat. Auf der einen Seite hat es eine Bürste, die die Haare auffangen sollte. Doch das Ding ist für uns irgendwie ungeeignet. Die Röhre ist stabil, sieht schön aus und die Kleinen können sie auch hervorragend nutzen. Natürlich hat allerdings Chico sie zuerst in Betrieb genommen, auch wenn es für ihn extrem knapp wurde. Die Röhre scheint tatsächlich nur für die Kleinen zu sein und die Kleinen haben doch noch ihr Babyfell, sodass die Bürste noch nicht einmal "für die Katze" ist. Schade. Sieht schön aus, aber...

Dafür haben die Mädels noch etwas anderes für sich entdeckt. Also dass sie Leckerli-Königinnen sind, ist unbestreitbar. Die cleveren Mädels schaffen mit ihren langen Beinen selbst die grössten Hindernisse zu überwinden. Beeindruckend. Doch so gekonnt wie sie ihre Beine und Pfoten für die Leckerli einsetzen, so gekonnt veranstalten sie beim Futternapf eine Planschparty. Regelmässig hat es mehr Wasser neben, als im Topf. Nun ja, saubere Pfoten haben die Herrschaften ja dann...

Die Pflege der Grossen hat im Moment einen hohen Stellenwert. Es ist wichtig, dass sie ebenfalls ihre Aufmerksamkeit bekommen - und nicht nur die Kleinen. So dürfen im Moment v.a. Die Grossen abends mit zu mir ins Schlafzimmer kommen. Dann streichle ich alle nochmals, sie dürfen mir gute Nacht sagen und die meisten gehen anschliessend freiwillig wieder hinaus. Mit uns schlafen will ebenfalls gelernt sein. Letzthin hatten die Buben dermassen Krach miteinander, dass wir Chico herausgenommen hatten. Er konnte bei uns schlafen. Doch kaum war das Licht gelöscht, stand er vor die Türe und miaute diese an. Gleichzeitig setzten Missou und Amur ihren Krieg fort. Normalerweise sind diese beiden Buben wirklich sehr lieb miteinander. Was sie gebissen hat, haben wir nicht herausgefunden. Doch nun ist bereits wieder Frieden und eitler Sonnenschein.

Aber auch Zita und Zinka benötigen ihre besondere Aufmerksamkeit. Gerade Zinka hat schon mindestens einen solch grossen Bauch wie Zita und ist doch 2 Wochen weniger schwanger. Die beiden scheinen uns noch zu armen Tagen zu fressen und betteln ständig. In der Zwischenzeit bekommen sie das reichhaltige Mami-/Baby-Pate, doch sie betteln noch immer und scheinen die ärmsten Damen der Welt zu sein, weil sie ja viel zu wenig Futter bekommen. Gleichzeitig kann ein voller Napf Nassfutter wenige Meter neben ihnen stehen... jaja...

Eines Nachts beschloss ich, dass wir Anka zu uns lassen. Sie durfte selten zu uns ins Schlafzimmer, weil sie immer sofort unter das Bett geht. Also liess ich sie und wir warteten, bis sie viel später zu uns hoch kam. Dann durfte sie bleiben. Sie schlief während der nächsten vier Stunden fast unbeweglich zwischen unseren Füssen. Doch dann musste ich auf die Toilette und als ich zurückkam, stand sie schon vor der Türe und wollte hinaus. Das irritierte mich etwas. Noch mehr irritierte mich mein Liebster am Morgen, als er felsenfest überzeugt behauptete, er hätte Zita aus dem Zimmer getragen. Geht das unter Schlafwandeln? Ja und so geht wieder eine Woche zu Ende…

Ja und dieser Blog hat es nie online geschafft und so folgt der zweite Blog gleich nachfolgend. Da wir allerdings verreist waren, gibt es nur sehr wenig zu erzählen. Mein Liebster genoss davor noch einen Tag mit unseren Fellnasen. Er liebt es, wenn er alleine mit ihnen Zuhause ist, weil dann immer alle bei ihm sind – umgekehrt ist es natürlich auch so ;-) Auch haben unsere „Kleinen“, die schon ziemlich gross sind, den ersten Schnee gespürt. Leider sind sie noch überhaupt nicht wasserscheu, sodass sie selbst bei Regen auf den Balkon gehen und dann mit ihren feucht-nassen Füssen überall Pfotenabdrücke hinterlassen. Auch im Schnee gab es schöne Pfotenabdrücke, aber das war dann doch etwas zu feucht und die meisten sprangen sofort wieder „in Sicherheit“. Ausser Don: der fand das total lustig und liess sich durch den Schnee „gleiten“. Das sah fast wie Eislaufen aus.

Bevor wir gingen waren alle noch sehr überdreht. Die Grossen verstanden sofort, was die Koffer zu bedeuten hatten. Da ich letzte Woche davor noch weg war, verfolgte mich Nestor sowieso auf Schritt und Tritt. Er beobachtete genau, was ich machte und war sehr anhänglich. So gab es beim Aus- und wieder Einpacken immer wieder kuschelige Momente, aber natürlich nicht zu viel, sonst wird es Nestor zu viel. Doch es blieb dabei, wir verreisten…

…kaum waren wir wieder zurück, waren dieses Mal alle sehr, sehr anhänglich. Obwohl täglich drei Mal jemand da war und es den Grossen wie Kleinen mit Garantie an nichts gefehlt hatte, ist es halt doch etwas anderes, wenn wir wieder da sind – und das ist natürlich auch sehr schön. Nestor war die ganze Zeit bei mir und auch Zinka suchte meine Nähe. Doch noch lieber wäre sie auf direktem Weg ins Schlafzimmer gegangen. Das ist im Moment Zinkas Lieblingsplatz. Nicht dass sie oft dahin dürfte, aber manchmal und das reicht bereits aus. Nun ist das Bett allerdings abgezogen und das ist wirklich 100% Tabu für Vierbeiner.

Auch die Kleinen genossen uns und waren ziemlich überdreht. Der Lieblingsplatz schien der Esstisch gewesen zu sein und ich war natürlich total die Böse, weil ich deshalb immer wieder schimpfte und die „Ohren langzog“. Scheinbar waren die Gestecke, Blumenvasen und Orchideen auf dem Tisch die Hauptattraktion und alles immer mal wieder umgekippt. Der Esstisch sah arg in Mittleidenschaft gezogen aus und die Pflanzen waren in die Küche gestellt worden. Auch war ein Orchideen-Stängel in einer Vase. Ja, hier muss es gehörig zur Sache gegangen sein. So mussten wir nicht nur auspacken, sondern auch wieder das eine oder andere putzen und natürlich wieder alles für die Woche parat machen.

5 Elemente gesamt

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