AnNa's Welt
Herzlich Willkommen
Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt
Juni, 2013
Juli, 2013
August, 2013
September, 2013
Oktober, 2013
November, 2013
Dezember, 2013
Januar, 2014
Februar, 2014
März, 2014
April, 2014
Mai, 2014
Juni, 2014
Juli, 2014
August, 2014
September, 2014
Oktober, 2014
November, 2014
Dezember, 2014
Januar, 2015
Februar, 2015
März, 2015
April, 2015
Mai, 2015
Juni, 2015
Juli, 2015
August, 2015
September, 2015
Oktober, 2015
November, 2015
Dezember, 2015
Januar, 2016
Februar, 2016
März, 2016
April, 2016
Mai, 2016
Juni, 2016
Juli, 2016
August, 2016
September, 2016
Oktober, 2016
November, 2016
Dezember, 2016
Januar, 2017
Februar, 2017
März, 2017
April, 2017
Mai, 2017
Juni, 2017
Juli, 2017
August, 2017
September, 2017
Oktober, 2017
November, 2017
Dezember, 2017
Blog - aus unserem Altag erzählt...
RSS
Die Rache...
19.06.2017 18:46:16

 ...hört sich schlimmer an, als es ist. Aber wirklich; wir haben im Moment jeden Tag mindestens einmal eine Überschwemmung irgendwo. Aktuell sind diese nicht mehr unbedingt in der Dusche, sondern eben neuerdings im Badezimmer oder ganz übel bei den Buben. So sahen wir letzthin als wir nach Hause kamen, dass der Wassernapf umgedreht auf dem Boden lag. Natürlich war rundherum eine riesen Pfütze und als das natürlich nicht auf dem Plattenboden, sondern auf dem Parkett, der schon einiges an Wasser aufgesogen hatte. Wer das war, wissen wir nicht, aber wenn es schon früh geschah, hatten die Jungs lange kein Wasser...

Nun gut, wenn die Jungmannschaft planschen will, bitte, dann will ich auch meinen Spass haben. So versammelte ich viele unserer Vierbeinern auf dem Balkon und legte mich beim Eingang auf die Lauer. Jeder der sich in meine Nähe getraute oder in meinem Fokus war, beschoss ich mit meiner neuen Wasserpistole. Ich fand es lustig, alle anderen wohl nicht. Dima blieb sogar wie starr vor Schreck stehen und bewegte sich nicht mehr. So konnte ich ihre Pfoten total bewässern... aber leider begriff sie das irgendwie auch nicht... nun hatte ich Dima so ziemlich nass gemacht und musste sie abtrocknen. Das hingegen schien sie zu lieben. Anschliessend waren meine "getroffenen" Coonies ziemlich beleidigt. Der eine oder andere trocknete sich in der Sonne oder in der warmen Luft.

Natürlich ist das neue, altbekannte Spielzeug jedoch wieder etwas anderes. Ich hatte wieder einen Kitty Pool bestellt, der letzte Woche kam. Don und Dima lieben diesen, aber vor allem lieben sie die Schaumstofffiguren, die darin schwimmen. Wir haben drei neue und drei alte Figuren. Die zwei Jungen lieben es, diese aus dem Wasser zu fischen. Das tun sie nur mit dem Mund oder hauen mit den Pfoten so lange dran, bis die Figuren herausfliegen. Auf beiden Wegen ist die Berührung mit dem Wasser unumgänglich, aber das wieder stört die Zwei überhaupt nicht. Haben die Zwei eine Figur, wird sie in die Wohnung getragen und weitergespielt. Meistens landeten die Figuren unter dem Esstisch im Kartonhaus. Aber auch schon hat es eine Figur bis ins Badezimmer geschafft. Unglaublich, wie gut die Zwei diese Figuren im Mund herumtragen können...

Was diese Woche auch noch anstand, war der Umzug von Zitas Kindern. Nachdem die Wohnung geputzt war, platzierten wir wieder den Linoleum und holten sie Abtrennelemente. In der Zwischenzeit zügelten wir Zinka mit ihren Kindern in den kleinen Wäschekorb und Zita mit ihren Kindern in die Wurfbox. Natürlich nachdem die Wäsche gewechselt war. Das "alte" Bett von Zita und ihren Kindern kam in die Waschmaschine und Zinka musste warten, bis alles wieder sauber und trocken war. Sie war allerdings ziemlich ungeduldig. Der Korb war für sie viel zu klein. In einem vermeintlich unbeobachteten Moment packte sie ihr erstes Kind und wollte es zu Zita tragen. Nein Zinka, das geht gar nicht. Hab doch bitte ein wenig Geduld! Hatte sie allerdings nicht. So liess sie ihre Kinder, wo sie waren und adoptierte die Kinder von Zita...

In der Zwischenzeit stellten wir alles für die Krabbelgruppe auf und umrandeten es mit den Abtrennelementen. Einzig der kleine Kratzbaum blieb auch in der Absperrung. Hoffen wir, dass sie dieses Abenteuer aufschieben... und zuerst an den kleinen, härzigen Kinderbäumchen üben. Nun war es soweit, dass alles für Zinkas Familie wieder trocken war, sodass wir ihre Wurfbox einrichten konnten. Hier wird sie wieder mehr Platz haben. Und tatsächlich, Zinka geniesst den Platz und liegt wieder in gewohnter Zinka-Manier in den unterschiedlichsten Stellungen, Hauptsache der Bauch ist oben...

Die kleinen und grossen Kinder werden wieder täglich gewogen, sodass wir überprüfen können, ob sie auch schön zunehmen. Zitas Kinder hatten anfangs unglaublich schnell und schön zugenommen. Doch in der Zwischenzeit nehmen sie nur noch langsam zu, sodass die spannende Situation eingetroffen ist, dass Zinkas grosse, schwere Kinder nun schwerer sind. Unglaublich! Einer ist wirklich ein ganz süsses kleines Kitten, der wie Löckchen auf dem Kopf hat, grosse schwarze Knopfaugen und fast wie ein winziges Äffchen aussieht. Nur leider ist das Kitten einfach wirklich viel zu leicht. Aber alles in allem sind wir trotzdem superglücklich und zufrieden mit den beiden Familien. Zita und Zinka machen das wunderbar, es geht allen prächtig und wir haben grosse Freude und sind dankbar, dass es allen so gut geht!

Nach dem Umzug blieben die Kleinen von Zita weiterhin in der Wurfbox. Sie waren nicht besonders mutig und es dauerte lange, bis der Erste ein Abenteuer startete und aus der Wurfbox kam. Zita machte es insofern noch clever, als dass sie sich oft vor die Wurfbox legte. So mussten ihre Kinder herauskommen, wenn sie Milch wollten. Ja und mit dem Herauskommen entdeckten die Kleinen auch langsam den kleinen (für sie sehr grossen) Kratzbaum und die ersten versuchten schon daran hochzuklettern. Hilfe! Dafür seid ihr doch noch viel zu klein! Mal sehen, wie sich das entwickelt, sonst ist der Kratzbaum dann schnell weg...

Ja und heute feiern wir wieder einen Geburtstag: Happy Birthday Missou! Der hübsche, junge Mann wird auch schon stolze zwei Jahre und ist schon mehrfacher Papi. Nicht schlecht. Aber am Freitag bekommt er dann das Stäbli zur Verhütung. Hoffentlich übersteht er das gut, denn er hasst viele Menschen und die Fremde. Dabei hat seine Ängstlichkeit ein Kitzekleinwenig abgenommen. Neuerdings bleibt er, wenn ich ihn streicheln will und ich vorher auf ihn zugehe und er das sieht. Wir arbeiten daran... aber seine Kinder sind wirklich putzig. Viele schlafen mit offenem Mund oder haben die Zunge draussen vergessen, schlafen wohlig auf dem Rücken, was alles so kleine Missou-Vorlieben sind... echt zum Verlieben... Einzig bei Zinka ist es einfach unglaublich schwer, die Kleinen auseinander zu halten. Mein Liebster nennt sie schon die Neuseeländer – all black (Rugby-Spieler). Hoffen wir, dass sie nicht so rau, sondern sanft werden...

Futterkong
12.06.2017 10:29:16

In der Zwischenzeit ist auch bei uns der Sommer angekommen und mitunter ist es ganz schön warm bei uns. So liegen unsere Coonies tagsüber noch mehr herum und sind dafür morgens und bei der Eindämmerung umso fitter. Mitunter sind Dima und Don sogar richtig überdreht, sodass sie garantiert irgendetwas anstellen und sich alle daran erschrecken. Dieses Spiel haben sie echt gut drauf!

Don hat noch etwas gut drauf: er hat den Futterkong begriffen! Nicht jeder kann den Futterkong bedienen. Bislang waren das Zinka, Gini und natürlich Kong-Meister Nestor. Nestor liebt es, sich mit dem Kong zu beschäftigen. Es ist eine wahre Kunst, dass auch wirklich ein Leckerli herauskommt! Der Futterkong ist im Unterteil beschwert und hat im oberen Teil nur ein Loch, wo das Leckerli herauskommt. Der grosse Futterkong hat meistens Cosma-Leckerli drinnen, die alle lieben. Dementsprechend ausdauernd übt Nestor, bis er alle Leckerli draussen hat. Mit nur einem Loch, dauert das eben, schliesslich muss er noch genau zielen. Die Kleinen lagen meist daneben, sahen zu und hofften, dass ein Leckerli auf ihre Seite herausfallen würde, sodass sie es schnell vor Nestor wegschnappen könnten. Das duldet Nestor hingegen nicht, dann hört er sofort auf und kommt erst wieder, wenn niemand beim Kong wartet. Deshalb ist er auch der Kong-Meister! Zinka und Gini schaffen es auch, arbeiten jedoch eher mit dem Kong, wenn er voll ist, was es auch vereinfacht.

Nun gut; in der Zwischenzeit hat Don genug aufgepasst und weiss, dass er den Kong zum Liegen bringen muss, dann kommt etwas heraus. So attackiert er den Kong, wirft sich auf ihn und tatsächlich, manchmal kommt ein Leckerli heraus. Es ist echt witzig, wie er den Kong attackiert, voller Kraft wirft er sich auf den Kong und verteidigt dann das herausgekommene Leckerli. Ja, das Feingefühl von Nestor hat er noch nicht, aber auch er kommt mit seiner Strategie zum Ziel.

Überhaupt sieht Don wie der junge Nestor aus. Er ist ebenso schlank, ähnelt ihm im Gesicht und hat jetzt schon ein wunderschönes, glänzendes Fell. Er sieht ebenso athletisch aus, wie Nestor aussah. Nestor hat jetzt natürlich viel mehr Fell, sodass man seine athletische Figur nur noch erahnen kann. Dima hingegen hat das Fell vermutlich von Missou. Sie ist eher die Scheue, aber wenn man sie auf den Arm nimmt, schnurrt sie meistens gleich. Sie hat viel voluminöseres und ganz weiches Fell. Auf Distanz sehen sich die beiden noch immer unglaublich ähnlich. Doch sie haben ihre markanten Unterschiede. Natürlich ist Don auch schwerer als Dima, was man ebenfalls optisch erkennen kann. Doch wenn man nur einer sieht, weiss man ja nicht, ob jetzt das der grössere oder kleinere ist. Dann sieht man es auch am Fell oder v.a. im Gesicht. Aber beides ist wiederum auf Fotos schwer zu deuten.

Nichts desto trotz geht es beiden super. Während Don beim Fernsehen zu uns zum Kuscheln kommt – er könnte ewig kuscheln, liegt Dima eher zu unseren Füssen und sucht so unsere Nähe. Das reicht ihr. Aber heute Morgen hatte sie etwas mehr Flausen im Kopf. Keine Ahnung wie sie es geschafft hat, aber sie hat ein Dreieck von einem Leinwand-Bild heruntergeschmissen. Dabei hatten wir Glück, dass es niemanden getroffen hatte, aber gleichzeitig erschraken alle dermassen, dass danach kein einziger Coonie mehr zu sehen war. Auch Dima erschrak – vermutlich eher über den Knall und das Verspringen aller – und sprang vor lauter Schreck vom oberen Stock herunter und versteckte sich unter dem Sofa. Der Sprung schien ihr überhaupt nichts auszumachen…

Da es so heiss war, liessen wir die letzten Nächte unsere Schlafzimmertüre offen. Die Buben schlafen sowieso separat, die Mädchen sind mit ihren Kleinen beschäftigt, so sind nur noch Gini, Anka, Dima und Don „unbeschäftigt“. Gini ist oft bei den Mädchen, also bleiben noch drei. Doch die hatten es in sich. Don schlief irgendwann auf dem Rücken, nahe der Schulter meines Liebsten. Ich vermute, er war in seinem Leben ein Papagei. Auch sonst ist er noch gerne in Schulternähe von meinem Liebsten. Dima war unter dem Bett und Anka zwischen uns. Doch als letzte Nacht Don sich zu Anka legte, erzählte Anka ihm vermutlich eine Gute Nacht-Geschichte. Die war mir dann in den Schlafstunden zu laut – es war schliesslich morgens um 1 Uhr, sodass ich kurzerhand alle aus dem Schlafzimmer bugsierte und die Türe schloss. Es ist unglaublich, was Anka alles für Geschichten kennt und erzählt.

Zita und Zinka sind im Moment sehr einfach zu halten. Sie fressen eine Tonne von Nassfutter, verdauen dementsprechend viel und sind sonst bei ihren Babys anzutreffen. Doch wehe Zinka macht sich zu einem Spaziergang auf, dann muss sich Chico in Acht nehmen. Aus unerklärlichen Gründen hat es Zinka völlig auf ihn abgesehen und jagt ihn dann bis in den hintersten Winkel. Wir haben wirklich keine Ahnung warum, aber wir sind schon alarmiert, wenn sie spaziert – Chico auch.

Zitas Kinder haben sich anfangs sehr prächtig entwickelt und unglaublich stark zugenommen. In der Zwischenzeit nehmen sie weiter zu, einfach in normalen Bereichen. Sie sehen trotzdem wie kleine Buddhas aus und scheinen das Leben sehr zu geniessen. Wenn wir einfach die Hand hineinstrecken und die Kleinen streicheln, haben sie das überhaupt nicht gerne. Dann werden wir von diesen kleinen, frechen Babys angefaucht. Das entlockt mir dann immer ein Grinsen und ich denke mir, aha, der möchte jetzt erst recht geknuddelt werden… Wenn wir sie halten – v.a. für das Wägen – schreit der eine oder andere wie am Spiess. Das hat Zinka überhaupt nicht gerne und sie beginnt zu knurren. Jaja, die Kleinen wissen schon früh, was sie tun müssen, um Schutz zu bekommen. Ansonsten sind wirklich alle Kleinen sehr pflegeleicht. Sie nehmen alle schön zu und gerade Zinkas Kinder lieben es, mit offenem Mündchen zu schlafen… oder sind so entspannt, dass das Zünglein heraushängt… ;-)

Mutterglück
07.06.2017 17:05:06

Die letzte Woche war eine lange Woche. Wieder waren wir nicht ganz so sicher, wann der 65 Tag von Zinkas Schwangerschaft war und ob sie an diesem Tag gebären würde. Da sie aber bereits schon einmal am 63 Tag geboren hatte, war sowieso alles wieder offen. Jeden Tag erwarteten wir, dass es losging. Doch schlussendlich mussten wir uns bis Donnerstag gedulden. Zinka entwickelte sich am Donnerstag fast zur Furie. Sie vertrieb jeden aus meinem Zimmer und meiner Nähe, als wolle sie mich für sich alleine haben. Vorher habe ich sie liebevoll mein Walfischchen genannt. Ihr Bauch war unglaublich riesig und wuchs ständig weiter. Einfach unmöglich! Doch jetzt, so kurz vor der Geburt mutierte sie zum Terrier. Meine Mutter nannte sie schon Männerhasserin, aber eigentlich hat sie nur etwas gegen Amur und gegen Chico. Amur kennt das bereits, dass er für alles und jeden (also vor allem für Gini) den Bösen spielen muss. Aber Chico war mit der Situation arg überfordert. Er ist jedermanns Liebling und versteht die Welt nicht mehr, wenn jemand mit ihm wütend ist. Das war allerdings noch viel schlimmer: denn Zinka jagte ihn regelrecht und so verkroch er sich in den hintersten Ecken…

Doch zurück zu Zinka. Obwohl sie bereits am Morgen unruhig war, kam das erste Baby erst nachmittags um 16.30 Uhr. Es war ein langer Tag, da wir ständig nach ihr sehen mussten und immer wieder prüfen mussten, ob es doch schon so weit sei. Irgendwann adoptierte sie Zitas Kinder und legte sich in die Wurfbox von Zita. Wieder war keine Geburt in Sicht. Aber dummerweise startete dann die Geburt genau mitten unter Zitas Kindern. Was für eine Sauerei… Nun gut. Mit Ach und Krach zügelten wir Zinka, aber sie wollte immer wieder zurück zu Zita. Okey… so zügelten wir Zita mit ihren Kindern in die für Zinka vorbereitete Box. Wir schlossen die Türe, sodass Zinka Zita nicht mehr sah. Nun gab es allerdings ein zweites Problem. Zwei kleine Babys waren bereits angekommen und nun ging schon eine ganze Weile nichts mehr, resp. Zinka tigerte ganz nervös herum. Glücklicherweise hatte mein Liebster die Zeit von der ersten und zweiten Geburt notiert und zusammen mit meinem Bauchgefühl hiess das jetzt ab zum Tierarzt. Irgendetwas war nicht gut. Ein Anruf und wir hatten Glück, die Hälfte der Belegschaft war noch da. Nun hiess es schnell Zinka einpacken und ab die Post.

Das Ultraschallbild zeigte, dass ein Baby quer im Geburtskanal lag und somit nicht mehr natürlich geboren werden konnte. Ev. wäre es mit Medikamenten noch gegangen, aber dieses Risiko eingehen wollten wir jetzt nicht mehr. Zinka wurde sediert und los ging es mit dem Kaiserschnitt. Für meinen Liebsten war es aufregend, dass er dabei sein konnte. Ich bekam dann die Bilder zu sehen und die aufregenden Geschichten dazu. Währenddessen hatte ich zwei Babys Zuhause, die ich glücklicherweise Zita in ihr Nest legen konnte. Das hatte ich schon vorher getan, als Zinka so nervös herumtigerte. Zita wollte sie zuerst nicht haben, doch dann erbarmte sie sich ihrer und putzte sie. So blieben die Zwei schön warm und kuschelten sich später mitten unter die anderen. Nur hatte ich die allergrösste Mühe, sie zum Trinken zu bewegen. Sie waren von der Geburt noch viel zu erschöpft und mussten sich zuerst einmal ausruhen…

Zinka bekam dann per Kaiserschnitt noch weitere 6 Kinder. Dass es wieder so viele werden würden, hatten wir gedacht – nicht gehofft. Der Preis für einen Kaiserschnitt ist natürlich horrend, doch es sind auch viele Personen anwesend – auch wenn ich denke, dass es manchmal sicher mehr sind, weil alle unbedingt bei der Geburt dabei sein wollen ;-) Die Freude ist beim Tierarzt-Team immer riesig, wenn sie Kleine sehen… Aber ich war überglücklich, als Zinka wenig später wieder Zuhause war. Noch glücklicher war ich, als wir sie zu ihren Kleinen setzten und sie wenig später mit ihnen kuschelte. Ich war wirklich sehr, sehr glücklich, denn es hätte ja auch das Potential des „Abstossens“ und nicht akzeptieren bestanden. Wir hatten Glück. Obwohl Zinka noch beduselt war, erholte sie sich schnell, blieb bei ihren Kleinen und alles war bestens.

Am Freitag begann dann das Theater, dass Zinka öfters bei Zita war. Zinka war wieder total fit. Doch kaum machte ein Kleines pips, sprang sie schon. Egal, ob das Kleine von ihr oder von Zita war. Pips hiess für Zinka springen und nachsehen. Zinka! So geht das gar nicht. Alles reden nützte nichts. Als wir dann am Samstag für vielleicht drei Stunden weg waren, hatte sie alle ihre acht Kinder in dieselbe Box zu Zita gelegt. Alle Kinder waren bunt durcheinander gemischt! Unsere kleine Familie… nun das ist ja nett, aber das geht gar nicht! In den ersten drei Tagen hat die Muttermilch Kolostrum enthalten, dass die Grundimmunisierung der Kleinen bewirkt. Das benötigen nun mal Zinkas Kinder und nicht Zitas. Schweren Herzens separierten wir Zinka und hofften, dass sie so auch mehr zur Ruhe kommt. Schliesslich muss sich diese grosse Dame ja auch noch von einer Operation erholen!

Chico war überglücklich, dass Zinka separiert war. So konnte er sich wieder frei bewegen und musste nicht immer achtsam sein, ob sie wohl in der Nähe ist und er den Kopf einziehen musste. Er erinnerte sich überhaupt nicht daran, dass er der Grösste war, sondern er kuschte völlig vor Zinka.

Drei Tage waren durch, Zinka hat sich bestens erholt und die Naht scheint schön zu verheilen. Nun haben wir Zita und Zinka wieder beisammen. Zinka blieb bislang bei ihren Kindern und hat nur bei einem lauten Pips von Zitas Kindern dort vorbeigesehen. Aber eigentlich ist es ihr auch nicht zu verübeln, nachdem sie letztes Jahr vier Kinder verloren hatte. Vermutlich ist das ihre Art, ihr Trauma aufzuarbeiten.

Der Unterschied zwischen Zitas und Zinkas Kindern ist frappant. Zitas Kinder waren von Beginn an ihrer Zitze und „suggelten“ ständig daran. Sie lagen fast in Reih und Glied an der Zitze. Jetzt sind sie schon riesen Babys – vor allem im Vergleich – und schlafen noch immer wie Embryos. Sie sehen sehr zufrieden aus. Zinkas Baby sind nur ab und zu an ihren Zitzen und schlafen immer in einem Knäuel, der sich ständig irgendwie bewegt. Es ist faszinierend, diesem Gewühl zuzusehen. Zwei Mamis, ein Papi und zwei komplett verschiedene Familien. Nur ein ganz grosses Problem haben wir… Zinkas Babys können wir sozusagen nicht auseinanderhalten… Das gab es für uns noch nie und wir sind schon fieberhaft am Überlegen, wie wir das lösen könnten…!

3 Elemente gesamt

Herzlich WillkommenWir sind AnNa...(Anna's) Mollydooker's - unsere Maine CoonsBlog - aus unserem Altag erzählt...(Anna's) Mollydooker's - in BildernAnNa's Reisen - Einmal um die Welt