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Ausbruch
24.07.2017 11:00:50

Innerhalb der letzten Woche ist es passiert und ab sofort waren Grenzen dafür da, sie zu überwinden. Kurz: die Grossen von den Kleinsten begannen auszubrechen. Insbesondere dann, wenn sie Hunger hatten, waren sie kaum noch in ihrer Kinderstube zu halten. Wir überlisteten sie noch, indem wir auf dem Auslauftor Papier darüber legten, sodass sie sich nirgends halten konnten, resp. schon gar nicht den Sprung machen würden. Dieses System hielt dann erstaunlicherweise doch zwei Tage. Doch anschliessend wollten die Kleinen umso mehr raus…

…und kamen ins Wohnzimmer. Am Freitag öffneten wir das Türlein, sodass alle herauskommen konnten. Eine war natürlich zuerst da; unsere kleine Baby D. Sie sieht noch immer schrecklich aus, frisst aber Unmengen und nimmt nun auch langsam zu. Letzte Woche hat sie für ihre Verhältnisse Fortschritte gemacht, jetzt am Wochenende gingen die Schritte wieder langsamer. Doch jeder Schritt führt sie weiter im Leben und darüber sind wir glücklich. Wir hatten schon intensive Gespräche mit ihr, dass es nur an ihr liege…

Die anderen entwickeln sich absolut prächtig. Das eine oder andere Kitten ist – wie Baby D. – unglaublich kuschelig und wenige andere sind sehr scheu. Natürlich kann das je nach Tagesform auch ändern. Aber wenn wir sie im Arm tragen oder sie auf dem Schoss liegen und schnurren, dann ist das erstens ein schönes, zartes Geräuschlein und zweitens einfach der Dank für alle Mühen.

Die Mühen sind im Moment nicht gerade ohne. Dreimal am Tag im Minimum bekommen die Herrschaften vom Personal Futter. Dazwischen springen auch noch die Futternapfe mit Zeitschaltuhr ein. Unsere Sammlung an kleinen Büchsen hat sich explosiv vermehrt. Wenn wir nicht einmal in der Woche zur Sammelstelle fahren können, explodiert bald der Keller. Es ist unglaublich. Der Gemeindearbeiter an der Sammelstelle fragte schon, was wir alles in Büchsen essen, da er anfangs nicht glauben konnte, dass jemand so viele Büchsen haben kann. Aber nein, wir essen unseren Coonies kein Büchsen-Fleisch weg. Definitiv nein.

Am Samstag waren wir unterwegs und mein Vater übernahm die Zweitfütterung. Alles war auf der Küchenkombination vorbereitet. Der Auftrag war, so viel wie möglich zu füttern, sodass garantiert jeder genug haben würde. Dazu noch sehen, dass Baby D. wirklich genug frisst und alleine einen Teller hat. Er rief dann an, um nochmals nachzufragen und sagte mitten im Gespräch, dass ihm ein Kätzlein miauend nachlief. Ja, genau das ist die Hungrigste aller Hungrigen, die Kleinste aller Kleinen und die Lauteste: Baby D. Sie kann einem nachlaufen, bis sie bekommt, was sie will: Futter oder Streicheleinheiten. Sie ist wirklich sehr, sehr ausdauernd – in allem, was sie macht. Sie schläft unglaublich tief, ist unglaublich liebesbedürftig und kann – ebenfalls wie Zinka – fressen, wie ein Mähdrescher… und nimmt doch nur wenig zu. Sie ist unglaublich, unser Baby D.

Die ganze Woche hatten wir bei den Buben ein neues Katzenstreu im Einsatz – Testversuch. Es ist unglaublich saugfähig, das Geschäft ist auch über das Klo entsorgbar, aber es ist sehr, sehr feinkörnig. Chico hat sich in der Zwischenzeit angewöhnt, dass er viel lieber bei den Buben aufs Klo geht. Wenn er dann auf diesem Klo war, trug er ganz viele Körner mit heraus. So ergab es sich mit der Zeit, dass das Streu in der ganzen Wohnung verteilt war – sogar im Bett. Es hatte wirklich einfach überall diese Körner. Ob das Streu gut ist? Von der Saugkraft wäre es sensationell, einfach mit einem grossen ABER. Kurz: für Langhaarkatzen ungeeignet.

Also mussten wir am Sonntag wieder einen Putztag einlegen. Damit zügelten wir auch alles aus dem Katzenzimmer heraus. Allerdings ist meine Sorge gross: es hatte wieder das eine oder andere Bissi oder Gageli am falschen Ort und ich hoffe sehr, dass wir das im Ess- und Wohnzimmer auch in den Griff bekommen. Die kleinen Kratzbäume hatten unter dem Basteltisch arg gelitten und auch sonst stank es irgendwie in diesem Zimmer. Mein Liebster meinte, es wäre Milch, aber dass allein konnte es nicht sein. Es hat sich mit dem Klogestank vermischt. Dazu kam, dass wir den ganzen Freitag sozusagen kein Fenster öffnen konnten. Man sah die Fliegen schon vor dem Fenster quasi Warteschlangen fliegen und ich musste mich wirklich sehr motivieren, dass ich nicht irgendwo die Fenster aufriss. Doch die Fliegen-Invasion wäre schlimmer gewesen. Es ist wirklich unglaublich, wie lästig diese öligen Flugobjekte sind. Am Sonntag war es glücklicherweise trübe und es windete, sodass wir alle Fenster öffnen konnten. Das war für die Lunge eine Wohltat. Doch es hielt uns nicht ab, das Katzenzimmer Quadratzentimeter für Quadratzentimeter zu putzen…

Baby D.
17.07.2017 11:56:37

Dieses Mal ist etwas Unglaubliches passiert, etwas Unverständliches und nicht Nachvollziehbares. Am Sonntag ereilte uns die Nachricht, dass Amigo Romeo in der Nacht auf Sonntag verstorben sei. Vermutlich das Herz. Tieftraurig nehmen wir davon Kenntnis und drücken der Familie mit Sam, Nicky und der wunderschönen, roten Arnica Kitty unser herzlichstes Beileid aus. Es schockiert uns, von A. Romeo`s Tod zu hören. Scheinbar hatte A. Romeo im April noch Probleme mit seinem Darm und wurde deswegen operiert, aber davon hätte er sich wieder bestens erholt. Nichts deutete auf seinen frühen Tod hin. Wie kann dieser gutmütige, grosse Kater nur schon so früh von uns gehen? Drei Jahre sind viel zu kurz für ein Coonie-Leben! Wir empfinden tiefes Mitgefühl für die trauernde Familie!

Wenn man keine Zeit für Abschied hatte, verging die vergangene Zeit sicher zu schnell. Auch schnell vergeht die Zeit, wenn die Kleinen wachsen. Trotzdem finde ich, dass sie „langsam“ wachsen. Sie sind einfach noch immer sehr klein – denke ich, sie denken natürlich etwas ganz anderes… Noch weniger wächst Dino, aus dem in der Zwischenzeit eine Dina wurde. Aber Dina gefällt mir noch nicht, so bleibt es vorderhand bei Baby D. Sie ist die Kleinste und die Kuscheligste. Sie steht immer an der Türe und will gestreichelt werden. Sie ist wirklich schon unglaublich anhänglich und sucht die Nähe. Nur helfen können wir ihr nicht. Baby D. hat ähnliche Symptome wie Chico damals und wird nach dem Tierarzt jetzt auch so behandelt. Trotzdem liegt der Wunsch nach Leben einzig und allein bei Baby D. Sie muss entscheiden, ob sie das jetzt packen möchte oder nicht. Natürlich tun wir alles erdenkliche, um ihr zu helfen. So bekommt sie beispielsweise immer einen eigenen Futternapf und den natürlich noch zuerst. Wir holen sie, sobald dieser vorbereitet ist und erst danach bereiten wir das Futter für alle anderen vor. Sie darf dann währenddessen auf der Küchenkombination (!!!) essen, sodass wir sie auch unter Aufsicht haben. Obwohl sie zeitweise sehr viel frisst, stagniert sie mit dem Gewicht. Die anderen haben sie schon alle abgehängt und sie ist wirklich mit grossem Abstand die Kleinste. Und wenn Baby D. frisst, frisst sie wie ein Schweinchen. Sie stosst mit ihrer Nase das Futter zusammen, damit sie es besser fressen kann. Nur sieht sie danach auch wie ein Schweinchen aus… Ein Glück, wenn Zinka noch Hunger hat. Dann leckt sie Baby D. sauber ab… Ja, wir hegen und pflegen Baby D. und warten voller Spannung ab, wie sie sich entscheidet…

Die Kleinen zu beobachten ist spannend. Ein Teil ist total ängstlich und der andere Teil sehr interessiert oder schon fast neugierig. Erschreckt man eines, ergibt sich eine Kettenreaktion und sie verschwinden sofort. Dummerweise haben sie ein Versteck gefunden. Neben dem Katzenklo können sie sich unter dem Bücherregal verstecken, das maximal 10cm erhöht ist. Da kommen sie um jeden Preis drunter. Das war natürlich der Erschreckensfall. Doch mehrheitlich stehen sie an der Türe und warten auf Aufmerksamkeit. Dann halten sie ihre Köpfchen hin und drücken diese richtig in die Hand.

Auch die Kleinen sind bereits auf die Futterzeit eingestimmt. Wenn wir das weisse Tuch auslegen wissen sie, jetzt gibt es etwas. Wenn man mit dem Teller kommt, ist sowieso alles klar. Und in dieser einen Woche haben von einer Handvoll Essern, bis auf zwei-drei Heikle alle mit dem Nassfutter-Fressen begonnen. Langsam reichen die grossen Plastikteller fast nicht mehr aus. Aber am meisten glücklich sind wir darüber, dass Baby D. ziemlich schnell selbstständig gefressen hat. Die Handaufzucht liegt mir nicht, das macht mein Liebster. Ich bin da eher die Überzeugende, dass es nichts Besseres als Nassfutter gibt… Und ich kann fast jeden überzeugen… Doch dummerweise finden die Kleinen das Nassfutter nur spannend, solange ich da bin. Gehe ich, laufen auch schon die meisten wieder davon…

In der Zwischenzeit durfte Chico schon zweimal bei den Kleinen auf Besuch. Einmal nahm ich ihn einfach mit und da hatte er schon gehörig Angst, dass Zinka gleich kommen würde. Trotzdem war er auch neugierig genug, alles zu erschnüffeln und hat die Kleinen sofort geputzt. Er ist echt ein lieber Onkel! Beim zweiten Mal habe ich es erst gehört, als sich Ärger ankündigte. Zinka hat Chico`s Besuch überhaupt nicht gepasst. Dabei ist er wirklich echt ein Goldschatz mit den Kleinen. Don hingegen darf frei ein- und ausgehen. Doch wehe ein Kleines kommt in seine Nähe, dann wird es angefaucht. Wenn es nicht geht, wird es schon mal mit der Pfote fies attackiert. Doch hier sagt Zinka nichts! Das ist so unfair. Trotzdem geht Don immer mal wieder auf Besuch, einfach weil es dort feines Futter hat. Auch Nestor spaziert öfters dort vorbei und erwartet ganz graue Eminenz, dass er mit Respekt behandelt wird. Wehe, jemand kommt ihm zu Nahe, dann wird gefaucht. Unglaublich dieses Jungs! Und das alles nur für ein bisschen Babyfutter. Aber was soll es; die Kleinen fressen noch nicht so viel Babyfutter und wir möchten dieses Futter unbedingt ausgehen lassen. Wie überhaupt das Meiste…

Die Baby-Sachen haben in letzter Zeit arg gelitten und so haben wir uns entschieden, sowieso alles nach diesem Wurf zu entsorgen. Nach diesen vielen Babys brauchen wir danach eine Pause… Doch zuerst sehen wir weiter bei diesen Babys zu, wie sie von Kleinkindern zu Kindern und irgendwann hoffentlich zu Teenies werden…

Erziehung
10.07.2017 12:59:38

Im Moment habe ich das Gefühl, dass gerade wir erzogen werden. Was wohl das Ziel davon sein wird? Auch haben wir die Situation, die wir nicht mehr wollten. Zita und Zinka zur ähnlichen Zeit gebären lassen bringt wohl immer kinderreichen Segen ins Haus. Auch wenn ich die Kleinen natürlich nicht missen möchte.

Wir haben den Versuch gestartet, alle Kids zu fotografieren. Natürlich gab es darunter Naturtalente, die das Posieren liebten und dann gab es andere Kids, die gerade einen Bad-Hair-Tag hatten. Wir haben es sogar geschafft, zuerst alle Zita-Kinder zu fotografieren und dann in der zweiten Serie die Zinka-Kinder. Doch nur dank dem konsequenten Vorgehen mit zuerst einem Portrait (nur Kopf), konnten wir im Nachhinein überhaupt jeweils herausfinden, wann die Fotos von einem neuen Kitten kamen. Die Kleinen ähneln sich so stark, dass wir sie selbst in Natura nur schwer auseinanderhalten können. Alle entwickeln sich prächtig – ausser einer.

Dieser Eine hat den Namen Dino erhalten. Dies damit er gross, stark und alt wie ein Dinosaurier wird. Dino hat anfangs Woche dieselben Symptome wie Chico im Vorjahr gezeigt. Dino ist auch wie ein kleiner Chico – vorher wie jetzt. Vermutlich hat auch der quirlige Dino durch eine Überdehnung seine Lunge überstrapaziert. Auf alle Fälle hat er dementsprechend Mühe an der Zitze, weil er nicht so befreit atmen kann und dementsprechend nicht permanent an der Zitze hängen kann, sondern immer mal wieder Luft durch den Mund holen muss. Dies reduzierte sein Gewicht innert kürzester Zeit massiv. So hatten wir wieder unser Schoppen-Kind, das wir von Hand mitaufzogen. Damit konnten wir sein Gewicht halten und zeitweise sogar schöne eine Zunahme erzielen.

Doch gegen Ende der Woche war jegliche Zunahme von Dino wieder zunichte und aus dem Rasselgeräusch beim Atmen wurde eine Erkältung. Mist! Der Tierarztbesuch war wieder unumgänglich. Doch oh Wunder, dieser meinte nur, dass Dino noch überhaupt nicht kritisch sei und noch „Polster“ habe… nun gut, jetzt hiess es am Wochenende „aufpäppeln“. Glücklicherweise war ich am Freitag bereits sehr überzeugend mit dem Nassfutter. Dino hatte begonnen zu fressen, was wirklich ein Segen war. Vermutlich störte ihn als Freigeist die zwangsweise Spritzen-Ernährung sehr, sodass er freiwillig auf die freiwillige Nassfutter-Ernährung umstieg *Augenzwinkern*.

Also, nun läuft das so ab. Wieder haben wir ein Verbot umgekippt, nämlich keine Katze auf der Küchenkombination. Während dem wir das Nassfutter zubereiten, darf Dino ganz alleine mit einem eigenen Napf dort bei uns fressen. Dann haben wir ihn unter Kontrolle und er kommt garantiert zum Fressen und hoffentlich genug davon. Manchmal musste ich bis zu drei Mal wieder an den Teller stellen, bis er aufhörte. Anschliessend bekamen die anderen seinen Teller zum Ausessen.

Noch sind nicht alle beim Nassfutter-Essen angekommen. Doch fast jeden Tag kommt ein neues Kitten dazu, das plötzlich doch auch vom Nassfutter will. Tagsüber hat es Kittenfutter und für die Kleinen gibt es abends dann noch Baby-Pate.

Unser grösstes Problem im Moment ist allerdings weder Dino, noch die Hitze, sondern viel mehr die Massen von diesen ekligen, grünen Fliegen. Wir dachten anfangs Woche noch, wenn wir die Fenster überall schräg stellen, dann hätten wir immer ein Lüftlein in der Wohnung und alles wäre bestens. Alles kam anders, als wir abends dutzende (und wirklich dutzende!) Fliegen vor dem Fenster hatten. Es war einfach nur noch sehr eklig! Ja und so haben wir die Wahl: Fliegen oder Gestank. Wir entschieden uns dann für den Gestank, resp. für das Lüften, wenn wir abends nach Hause kommen. Das klappt soweit so gut. Bis auf gestern. Doch dazu noch etwas zu Zinka.

Zinka frisst im Moment wie ein Mähdrescher. Das heisst, vorne stopft sie alles rein und wenige Zeit später kommt alles hinten wieder raus. Zinka kackt im Moment UNMENGEN! Die Konsistenz beschreibt mein Liebster mit „eine Mischung zwischen Kuhfladen und Schoggimus“. Bei ihren Kindern kackt Zinka selten bis nie ins Katzenklo. Sind dann allerdings alle anderen Katzenklo vollgestunken, kackt Zinka an anderen Orten in der Wohnung; mit Vorliebe in die Badewanne, Duschwanne oder neuerdings in die Küche. Letzteres vermutlich eher weil sie hässig ist, weil sie noch mehr Futter will… Ja und so prallen zwei Faktoren aufeinander, die schwierig zum Handeln sind: Fliegen und Zinka-Stinkies.

Gestern schaute dann Bea zu dem kleinen Dino. Vermutlich hatte es arg gestunken, als sie zu uns kam, sodass sie überall die Fenster schräg stellte. Als wir dann nach Hause kamen, hatte es dermassen viel Fliegen, dass ich fast ausgezogen wäre. Vor meinem Bürofenster sammelte ich dann später 14 tote Fliegen auf. Bei den anderen Fenstern habe ich nicht mehr gezählt. Glücklicherweise windete und regnete es bald, so konnten wir ungestört lüften und die Fliegen waren bald weg. Aber leider verunmöglichen es die vielen Fliegen auch, dass wir Nassfutter herumstehen lassen können. Sobald das Futter etwas herumsteht, hat es Fliegenlarven drinnen. Sehr unappetitlich.

Ja und das war nun der Mami- und Sohn-Blog von letzter Woche…

Team 1 Stubenrein
04.07.2017 08:36:08

Endlich Ferien, endlich etwas Erholung dachten wir. Unsere Grossen und Kleinen dachten hingegen, endlich sind sie da, endlich können wir alle Flausen ausleben. Alle genossen uns und wir genossen alle. Bei den Grossen gab es wieder viele Kuschelmomente, wobei jeder dann kommt, wenn es ihm passt. Don kommt am liebsten, wenn ich am Esstisch esse. Er kommt auf meinen Schoss, steht und schnüffelt kurz an meinem Teller. Dann nimmt er auf meinem Schoss platz. Ihn interessiert selten, was es auf dem Tisch gibt. Er ist ein viel zu heikler Esser. Dima hingegen kommt selten. Dafür liegt sie immer irgendwo in unserer Nähe. Sie muss man dann einfach mal aufnehmen und dann schnurrt sie sofort.

Gini hingegen ist die Schulaufsicht. Don und Dima sind in ihrer Nähe nicht mehr geduldet. Sie ist in der Nähe von Zita und Zinka und den Kleinsten. Erstaunlicherweise hat sie dort am meisten Ruhe. Die anderen gehen kaum in deren Nähe und so hatte Gini den restlichen Raum und die Aufsicht für sich. Nur einmal hatten wir die Türe zu den Kleinen geschlossen und dabei bewusst auch Gini drinnen gelassen. Unglücklicherweise war Nestor auch noch bei den Damen, damit wurde es wieder etwas viel...

Chico und Nestor lieben es im Bubenzimmer zu sein. Dort hat Nestor auch genügend Weile und frisst langsam und gütlich Nassfutter. Auch hat er seit einiger Zeit einen genauso grossen Bisi-Haufen im WC wie die anderen. Das erfreut uns natürlich besonders, da wir damit annehmen, dass er endlich mehr Flüssigkeit zu sich nimmt. Was uns weniger freut ist, dass der junge Mann im Moment unglaublich gerne Gini jagt. Was er genau macht, wenn er sie "fängt", wissen wir eigentlich nicht. Sie versteckt sich immer irgendwo und knurrt und schreit dann. Er steht dafür und kommt immer näher. Meistens kommen wir dann dazu und nehmen Nestor weg. Aber er scheint eine unglaubliche Freude daran zu haben, dass sie schreit... Nestor ist auch der einzige, der sie so ärgern kann. Wenn Amur sie auch nur ansieht, schreit sie bei ihm schon. Dabei möchte Amur immer wissen, was sie warum gerade macht. Dabei kommt er Gini regelmässig zu Nahe und sein Gesicht zeigt schon diverse Krusten auf. Aber Amur lernt es einfach nicht...

Doch nun zu den Kleinsten. Vor über einer Woche öffneten wir Zinka's Kinder einen kleinen Auslauf. Es gab zwei Entdecker, die sofort alles erkundigten und die anderen blieben ängstlich im Nest. Doch Zinka genoss die Öffnung und legte sich lieber vor das Nest. Damit blieb allen Kids nichts anderes übrig, als nach draussen zu Zinka zu kommen. Cleveres Mami. Die Kleinen konnten sehr schnell auf dem Parket richtig schön herumlaufen.

Zitas Kinder brachten wir diese Woche (fast) stubenrein hin. Einzig irgendjemand pinkelte fast täglich in die Wurfbox. Die Kleinen genossen den Auslauf und die vielen kleinen Hindernisse. Sie entwickelten sich zu prächtigen Kletterern. Nur das Futter interessiert diese Kleinen einfach überhaupt nicht. Nie sahen wir jemanden Trockenfutter essen und das Nassfutter, das ich ihnen dazu noch brachte, interessierte auch niemanden. Immer mal wieder probierten wir es.

Zinka und nun auch Zita fressen nur Nassfutter. Zita selten mal noch ein paar Körnli. Aber ich vermute, dass sich an den Baby-Körnchen die anderen Grossen gütlich tun. Was soll's, wenn der Futtersack leer ist, ist es halt leer. Doch Zinka und Zita futtern wirklich in grossen Mengen. Schon morgens sind sie im Stande 800g zu fressen, tagsüber fressen sie das Futter der andern weg und abends kommt dann nochmals so viel dazu - Baby-, Kitten- und Erwachsenenfutter mit Ergänzungsmitteln. Vor allem Zinka frisst wie ein Mähdrescher. Trotzdem sind Zita und Zinka schon wieder gertenschlank natürlich mit Hängebrüstchen. Was reingefuttert wird, muss auch wieder irgendwie rauskommen. Bei Zinka passiert das in Form von Kuhfladen. Die stinken unglaublich! Glücklicherweise platziert sie diese nie bei den Kindern. Doch sobald das Katzenklo stinkt, was natürlicherweise schon nach dem ersten Mal passiert, platziert sie sie anderweitig. Meistens in die Badewanne. Natürlich ist das morgens wie abends sehr unappetitlich.

Gegen Ende der Woche war bei Zinkas Kinder quasi über "Nacht" alles vollgepinkelt. Diese frühreifen Kids brauchten also sofort ein Klo und wo bekomme ich auf die Schnelle ein Klo? Genau: bei Zitas Kindern. Zwischen Zitas und Zinkas Kindern hatte es ein Plexiglas. Schon vorher haben sich die Kindern je von ihrer Seite da angesehen. Das sah immer spannend aus. Jetzt nahm ich einfach dieses Plexiglas weg und liess die Kleinen zu Zita. Natürlich kam zuerst jedes der Kleinen aufs Klo... Zinkas Kinder versteckten sich alsbald in der Wurfbox. Nur wiederum zwei waren mutig genug und erkundeten das neue Gebiet. Zitas Kinder akzeptierten die Kleinen sofort. Zinkas Kinder sind noch etwas tapsig, aber das interessiert Zitas Kinder nicht, die müssen zum Streiten geradeso herhalten, wie ihre eigenen Geschwister. Vom Regen in die Traufe... vorher waren Zinkas Kinder immer kuschelig und lieb, jetzt müssen sie sofort lernen, sich zu behaupten... gar nicht so einfach, wenn man mit der Entwicklung noch etwas hinterher ist und erst grobmotorig unterwegs ist. Doch die Kleinen schlagen sich sehr, sehr tapfer. Doch wie geschrieben, zuerst mussten sie sich an die neue Umgebung gewöhnen.

Als wir am nächsten Morgen in den Auslauf schauten, hatten wir zum einen Freude und zum anderen Traf uns der Schock. Wir sahen 15 quicklebendige Kätzlein, was uns natürlich viel Freude bereitet - und garantiert nicht selbstverständlich ist. Aber zum anderen machte dieses Bild auch jedem Ameisenhaufen Konkurrenz. Der Platz reichte nur für kurze Zeit... am Abend kam dann Plan B zum Einsatz: das "alte" Katzenzimmer musste wieder hergerichtet werden... Nachdem alles wieder hergerichtet und am neuen Ort neu aufgestellt war, zügelten wir abends die Kleinen ins neue Zimmer. Startet wurde im Katzenklo... und jetzt heisst es, die Kleinen im noch grösseren Raum so schnell wie möglich stubenrein herzubekommen... 

4 Elemente gesamt

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