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Langeweile
21.08.2017 12:55:43

Dieses Wochenende haben wir unsere Halbwüchsigen das erste Mal mehr als 24 Stunden alleine gelassen. Die Katzensitter kamen bestens zurecht und, ausser dass nicht mehr alle Orchideenblüten leben, es scheint alles OK zu sein. Einzig das „Sein“ auf dem Esstisch bringen wir fast nicht mehr weg. Die neuen Stühle, die nicht mehr so aussehen, sind ungeeignet als Barriere. Da sie dank der bequemen Armlehne nicht mehr unter den Tisch passen, sind sie perfekt als Sprungbrett auf den Tisch. Ja und die Orchideenblüten wackeln vermutlich so neckisch, wenn man sie anstösst. Nun ja, in weiser Voraussicht haben wir unseren schönen Holztisch abgedeckt, sodass das ausgeleerte Wasser vom Tischtuch aufgesogen wurde.

Ansonsten wurden wir ausführlich begrüsst, als wir nach Hause kamen. So viele Vierbeiner kamen noch selten zur Haustüre, als wir diese öffneten. Das ist natürlich auch ein schönes Willkommen. Anschliessend machten wir uns dann doch ans Wohnungsputzen, aber wir kamen erstaunlich schnell voran. Einfach das Wohn- und Esszimmer beansprucht infolge der vielen Spielsachen immer sehr viel Zeit.

Während dem wir wirbelten und herumsausten, waren 2/3 unserer Vierbeiner auf dem Balkon. Die Kleinen waren eher bei der Küche und die Grossen bei den Pflanzen. Es war draussen von der Temperatur her auch um einiges angenehmer. Klar waren sie anfangs noch bei uns, aber als ihnen klar war, dass wir bleiben würden, verzogen sie sich und die Mehrheit widmete sich dem Schönheits- oder Wachstums-Schlaf.

Letzthin war eines unserer Grautierchen ausgezogen. Der kleine Mann hat es aus unerklärlichen Gründen auf den unteren Balkon geschafft und sich anschliessend nicht gemeldet. Der kleine Mann hat uns sowieso zum Wahnsinn getrieben, da er davor schon meistens beim Morgen- oder Abendapell gefehlt hatte. Wie kann man mit so vielen Geschwistern auf die Welt kommen und dann werden einem die Geschwister zu viel? Bei ihm ist das so. Wenn es bei ihm zu viel Rambazamba ist, verzieht er sich in eine ruhige Ecke. Vermutlich ist er deshalb ausgezogen, auf der Suche nach etwas Ruhe. Irgendwann klingelte der Nachbar… und ja, wir holten den kleinen Mann. Anschliessend folgte er uns wie ein kleines Schosshündchen auf Schritt und Tritt und wollte noch lieber gehalten werden. Wehe er sah uns nicht, dann weinte er… das war irgendwie sehr süss.

Eigentlich haben wir die Kleinen auf dem Balkon immer beobachtet und im Auge behalten. Doch manchmal sind sie einfach zu flink. Das bedingt natürlich, dass auch unsere Absperrmethoden immer kreativer werden… und gleichzeitig werden auch sie immer kreativer. Einer war besonders „schlau“. Scheinbar musste er auf die Toilette, doch die ist vom Balkon so weit entfernt. So funktioniert er das Balkonkistli mit Katzengras kurzerhand um zur Toilette. Was hätte ich da noch sagen sollen?

Abends sah das natürlich etwas anders aus. Gross und Klein locke ich abends zum Spielen in mein Büro. Das gibt uns die Möglichkeit mit Garantie alle zu zählen – da kann man(n) auch sieben Mal von vorne beginnen – und ich kann die Kleinen trainieren. Das Lieblingsspielzeug ist der uralte, grüne Vogel. Er sieht schon ziemlich lädiert aus. An zweiter Stelle kommen der Ledertänzer und dann das Glöckchen an der Leine. Wobei in der Ankleide der Laserstrahler arbeitet und bei meinem Pult der Schmetterling fliegt. Ja und dann spiele ich mit den Grossen und Dima ist auch immer gerne dabei. Don klaut (oder versucht es zumindest) zwischendurch das Spielzeug und Dima jagt mit allen mit. Dabei achtet sie immer weniger auf die Kleinen und springt auch mal über sie hinweg. Meistens landet sie auf ihren vier Pfoten ohne, dass noch ein paar Pfoten darunter sind und sonst hat derjenige gerade Pech gehabt. Sie macht so aktiv mit und umspringt die anderen, sie verausgabt sich so sehr, dass sie bald hechelt. Sie kann einfach nicht aufhören zu spielen…

Während dem ich anfange zu spielen, bringt mein Liebster die Nachzügler rein. Dabei sah er, dass schon der erste einen Kaktus in die Dusche setzte und der Zweite stand auch schon an. Wenig später kam einer nach dem anderen, aber da hatten wir schon das kleine Klo hingestellt. Nach dem wir sicher fast eine halbe Stunde gespielt hatten, war ich dermassen froh, dass ich erlöst wurde, weil nun sicher alle auf dem Klo waren und es fürchterlich stank. Dafür war der Rest der Wohnung schön gelüftet.

Irgendjemand war noch mit nassen Pfoten unterwegs, die im ganzen Büro Abdrücke hinterliessen. Es lag nahe, dass hier jemand in sein Bisi gestanden war. Nur wo war es? Mein Liebster suchte es danach, fand es nicht, nahm aber den Boden auf. Kaum kam ich zurück in das Zimmer, stank es fürchterlich… er hatte es in der Ankleide verteilt… was für ein „Seich“…

Biss
15.08.2017 15:21:35

Gebissen. Ja wirklich, ich wurde gebissen! Meine Hand ist geschwollen und das Schreiben fällt mir etwas schwer. Bewegungen schmerzen. Ich hoffe sehr, das legt sich heute wieder. Warum kam es soweit? Weil Amur eine „Mimosa sensitiva“ ist…

Immer wieder sonntags bekommen unsere Coonies ihr Sonntagskleid und wir bürsten sie. Dann gibt es Gewichtskontrolle und jeder Einzelne bekommt ein paar Leckerli. Meistens starte ich mit Nestor. Wenn er nicht der Erste ist, veranstaltet er danach ein Drama. Ich versuche meine Lieblinge schlafend oder liegend zu erwischen, dann kann ich als erstes ihren schönen, buschigen Schwanz bürsten und meist auch schon eine Körperseite. Das klappt soweit ganz gut. Nur das Bauchbürsten hasst wohl jeder. Doch gerade dieser Bereich ist besonders sensitiv und benötigt viel Aufmerksamkeit. Aber auch hier habe ich mir Abhilfe geschafft: ich habe beim Hundezubehör eine Bürste mit sehr langen Zacken gefunden, wohl für Langhaar-Hunde. Die eignet sich bestens, auch die Unterwolle zu kämmen und löst glücklicherweise auch die eine oder andere, kleine Verfilzung. Im Weiteren hilft auch der Entfilzungsspray sehr. Also alles in allem haben wir alles soweit so gelöst, dass es eigentlich kein Drama braucht. Wir sind ausgerüstet…

…selbstverständlich darf auch jeder knurren und protestieren, wenn der Bauch gebürstet wird. Selbstverständlich beruhigen wir dann. Auch beissen im Sinne von schnappen kann mal vorkommen. Den meisten tut es nachher sofort leid und man sieht auch kaum einen Abdruck. Also alles halb so schlimm. Schlimmer ist, wenn sie sich an meinen Oberschenkeln oder am Bauch festhalten wollen. Das schmerzt schon mehr, aber auch das passiert eher selten und meist auch nicht in Absicht.

War gestern etwas anders? Nein; gar nicht! Chico hatte wieder eine Verkrustung am Hinterteil. Anka war gerade auf dem Topf und hat ziemlich übel gekackt. Bei allen anderen war nichts Aussergewöhnliches, ausser bei Amur und Gini. Gini hat neuerdings öfters an der Körperseite Verfilzungen. Doch dank der langen Zacken bei der Bürste und dem Entfilzungsspray ist das Drama grösser als die Aufgabe. Nur bei Amur, ja bei Amur, da ist das Bürsten ein Drama. Schon letztes Mal war es so schlimm, dass ich ihm versprach, nächstes Mal nehme ich den Rasierapparat statt die Bürste oder Schere. Ich löste mein Versprechen ein. Wir rasierten im gleich den Bauch frei. Das war soweit auch gut, ausser dass es natürlich trotzdem ein Drama war. Die Verfilzungen begannen allerdings schon direkt unter seiner Löwenmähne. Die Mähne sah noch schön au, aber darunter? Oho. Und weil sich diese Diva so sträubte, kamen drei seiner Barthaare unters Messer. Also wirklich: wenn es nicht tottraurig wäre, wäre es zum Totlachen. Kaum sieht Amur eine Bürste, weint er schon – er ist DIE Art von Diva. Vorsorglich weinen.

Ich hielt Amur am Kopf und somit an den Vorderpfoten. Mein Liebster hatte die Hinterbeine am Bauch und rasierte. Das ging so weit so gut. Das Hinterteil war allerdings ziemlich verpisst. Amur trägt Windeln und kaum ist er aus dem Bubenzimmer, pisst er. Das trägt er dann mit sich herum. Also kamen diese Haare auch gleich weg. Dummerweise hatte es an seiner Seite allerdings auch noch kleine Verfilzungen. Wenn ich sie nicht dieses Mal löse, werden sie nur schlimmer. Also packte ich das an. Dafür musste ich seine Pfoten loslassen… und da passierte es. Amur biss mich in meine Hand. Nicht einfach zuschnappen, nein, er hat richtig zugebissen. Das Blut strömte aus der Wunde und in sein Fell…

…mir war danach so übel, dass ich mich hinlegen musste. Ja, Amur hat mich ausser Gefecht gesetzt. Mir ging es danach ziemlich übel. Da es Abend war, musste Amur sowieso ins Zimmer. Dort kam er dann allerdings bei meinem Liebsten wieder zum flattieren. Jaja, das hat mich dann ziemlich wütend gemacht. Er hat seine Wut raus-gebissen und für ihn ist das erledigt. Für mich nicht; so bürste ich ihn kein nächstes Mal mehr. Ich überlegte und überlegte, wie ich diese Situation lösen kann. Dann kam mir die Idee: was macht man mit einem Tier, das beisst, aber nicht beissen soll? Genau: einen Maulkorb anziehen. Einmal bei Google nachfragen und schon finde ich Maulkörbe für Katzen… Tja Amur; nächstes Mal kannst Du mich so oft und lange versuchen zu beissen, wie du möchtest, aber ich bürste dich wieder!

Am Freitag war dann die grosse Mollydooker’s-Belagerung beim Tierarzt. Wir brachten gleich beide Würfe mit und liessen alle Impfen. Wir gingen mit 4 vollen Transportkisten und einer leeren. Wir versuchten die Familien zu trennen nach Zinka und Zita, wobei die beiden Mamis in einem separaten Korb waren. Im vierten Korb war dann noch Dima und zu ihr steckten wir noch Baby D. Dima zitterte arg und hatte überhaupt keine Freude zum Mitkommen. Aber bei Ihr war es auch am Einfachsten: einfach kurz die Fäden ziehen und schon war alles fertig.

Die freie Transportkiste hatten wir dabei, damit wir die Kids von einer Kiste zur nächsten bugsieren konnten, damit jeder nur einmal eine Impfung bekam. Doch natürlich kam es wieder anders, weil Zinka flüssig furzte und vermutlich dringend aufs Klo hätte müssen. Anschliessend kam sie in die leere Box und wir mussten Zita putzen. So gab es glücklicherweise eine leere Box vom Tierarzt. Der Rest war Massenimpfung oder Massenabfertigung. Die „kleine Gini“ hatte eine heilende Wunde auf der Zunge, da sie sich vermutlich auf die Zunge gebissen hatte. Ansonsten sind alle kerngesund. Am Schluss kam dann Baby D. Es ist traurig, aber sie scheint wirklich eine kleinwüchsige Katze zu sein. Ihre Geschwister sind alle zwischen 1300 und 1500 Gramm. Sie hat kaum mehr zugenommen und wieg nur etwas 500 Gramm. Aber die Kleine ist so klein und zwirbelig, dass wir kaum das viele Blut abnehmen können, das es für alle Analysen benötigt. Dazu kommt, dass sie jetzt auch noch verpfnüslet ist. Es macht mich traurig, ihr nicht weiter helfen zu können…

Kaum wieder zurück, legten sich alle schlafen und wir hatten viel Ruhe…

Viel los... an EINEM Tag...
09.08.2017 13:20:26

Was soll ich sagen? Gestern erlebte ich wieder einmal einer dieser alleinigen Anna-Tage. Bis zum Abend war ich völlig erledigt. Der Tag startete damit, dass der Wecker streikte und ich tief und fest weiterschlief. Glücklicherweise klingelte frühmorgens die Putzfrau, sonst hätte ich wohl „ausgeschlafen“. Dafür musste ich nun schnell wach werden und schnellstens alles auf die Seite räumen, dass auch geputzt werden konnte. Das meiste landet draussen auf dem Balkon, weniges irgendwo in der Höhe. Zum Glück hatten wir alles schon vorher geputzt, nicht dass ich noch mehr hätte machen müssen. Auch die Klos waren am Morgen wieder randvoll gefüllt, sodass ich locker mit dem geschilderten einfach so 5/4 Stunden beschäftigt war.

Zwar verspätet, aber endlich konnte ich mit meiner eigentlichen Arbeit beginnen. Wann immer ich allerdings etwas riechen konnte oder das verräterische Scharren hörte, stand ich auf und beseitigte den Sch.Dreck. Ich hatte mir vorgenommen, das Raumklima möglichst rein zu halten. Natürlich ist das illusorisch, aber der Versuch war es einmal wert. Ich war glücklich, dass das Wetter windig und später regnerisch war, so konnte ich den ganzen Tag die Fenster schräg gestellt lassen, ohne dass ich von einer Fliegenplage heimgesucht wurde.

In der Zwischenzeit war es den Kleinen allerdings etwas langweilig im Wohn- und Esszimmer. Sie wanderten etwas herum und suchten ein neues Abendteuer. Nicht dass sie etwas fanden. Sie mussten sich mit dem kleinen Rohr begnügen, dass ich ihnen dagelassen hatte und mit den vorhandenen grossen Sachen. Doch dann kam der ganz laute und böse Staubsauger und alle verstoben irgendwohin.

Dann kam der unheilige Ruf: bitte kommen. Gefühlt überall, wo sich die Kleinen in die Enge getrieben fühlten, war bald ein „Angstbisi“ zu finden. Nur an einem Ort war mehr zu finden. Dort war der Dreck dermassen verteilt, dass ich schon dachte, meine Riech-Nerven seien zugeäzt. Aber auf meinem weiteren Kontrollrundgang führte mich meine Nase glücklicherweise doch an die richtigen Stellen. Nun gut, das war die letzte fremde Putzattacke für längere Zeit, aber der Staubsauger als Monster würde wohl bleiben.

Ich verzog mich wieder an mein Arbeitsplätzchen, damit ich für das Bodenputzen aus dem Weg war. Da kam dieser Gestank wieder an meine Nase und zwar ganz nahe. Anka sass neben mir. Schnell hob ich ihr Hinterteil auf und sah das Desaster. Neben mir hatte es einen riesen Abdruck und ihr Hinterteil war komplett voller Spuren. Es stank fürchterlich. Doch nun war ich in einer Sackgasse, in der ganze Wohnung war der Boden feucht – ausser in meinem Badezimmer. Also musste ich Anka dort waschen und mit meinem Handtuch trocknen. Danach beförderte ich sie in den oberen Stock. Ich war ziemlich sauer, da ich überzeugt war, dass sie das dreckige Hinterteil nur hatte, weil sie im kleinen Klo ihr Geschäft gemacht hatte. Gut war das Badezimmer noch nicht aufgenommen, denn Anka hatte sich ziemlich gewehrt und es gab einiges aufzuräumen.

Und wieder startete ich den Versuch, weiterarbeiten zu können. Dieses Mal schaffte ich es tatsächlich, an meinem Arbeitsplatz zu bleiben, während der Boden nochmals feucht aufgenommen wurde. Nur die Kleinen waren in der Zwischenzeit alle aktiviert und fanden die nasse Oberfläche sehr spannend. Also meine Lieben, dachte ich, wenn ihr es gerne sauber habt, dann haltet das jetzt auch sauber!

Anschliessend hatte ich 5/4 Stunden Zeit, bis nachmittags die Fenster geputzt wurden. In dieser Zeit musste ich alle Klos wieder putzen und alle Sachen von draussen wieder aufstellen, eigentlich hätte ich noch gerne etwas gegessen und noch lieber wollte ich mich unbedingt noch waschen – alleine. Dazu kam, dass ich die Wohnung unbedingt sauber halten wollte. Jedes Mal wischte ich sofort alle Katzenstreu-Körnli weg. Aber wie es kommen musste, genau in dieser Zeit musste – gefühlt – jeder aufs Klo. Nun gut, zum Essen kam ich erst später, ansonsten gab ich diese Zeit Vollgas und hatte doch das Gefühl, zu nichts zu kommen. Essen konnte ich dann beim Weiterarbeiten. Und ich sage es aus vollem Herzen: im Büro zu arbeiten ist ja echt so entspannend – im Verhältnis zum alleine Katzensitter zu sein!

Irgendwann hörte ich dann dazu noch diese verräterischen Würge-Geräusche. Ich suchte überall den Auslöser und fand ihn nicht, ebenso wenig die verräterischen Spuren dazu. Doch dann hob ich den Kopf und sah das Desaster. Anka hatte im oberen Stock gerade zum zweiten Mal erbrochen. Schnell holte ich die Leiter, damit ich putzen konnte. Das störte Anka und sie kam schnell herunter. Dort erbrach sie sich noch zwei weitere Male. Natürlich war das die logische Konsequenz vom Hinterteil-Waschen, dass sie anschliessend sicher ausführlich weiter geputzt hatte…

Wer dachte, dass ich es am Nachmittag ruhiger hatte, liegt richtig. Trotzdem ist alle 15-30 Minuten einer stinkig aufs Klo gegangen, sodass ich freiwillig immer aufstand und putzte. Baby D. verfolgte mich manchmal, sodass ich sie irgendwann mit zu meinem Arbeitsplatz nahm. Ich wollte, dass sie sich auf meinen Schoss kuscheln konnte. Doch stattdessen blieb sie auf einem Oberschenkel stehen. Mit der Zeit wurde mir das unangenehm und im Schoss liegen wollte sie partout nicht. Schlafen konnte sie aber so auch nicht. Also holte ich ihr ein Schaffell-Kissen und legte sie dahin. Da blieb sie dann auch den ganzen Nachmittag bei mir – und konnte sogar schlafen. Sie stand erst wieder auf, als sie meinen Liebsten hörte.

Ja, abends meinen Liebsten zu hören, wie er nach Hause kam, war die Erleichterung des Tages. Nein, nicht dass es dann ruhiger wurde. Im Gegenteil. Sofort waren alle hellwach und wollten ihre Aufmerksamkeit. Ihre Därme waren wieder aktiviert und einer nach dem anderen spazierte aufs Klo. Alles begann wieder von vorne… abends hatte ich das Gefühl, dass man schon fast nicht mehr sah, dass geputzt worden war. Aber glücklicherweise war es nicht so und die Fenster hatten bereits tagsüber mehr Licht hereingelassen und alles schien heller zu sein… wenigstens das hat sich voll und ganz gelohnt…

Fressorgie
03.08.2017 09:57:51

Der Feiertag hat uns ein langes Wochenende ermöglicht, an dem wieder einmal viel los war. Endlich kam der erste Besuch. Wer wollte, durfte sein Bäuchlein hinhalten oder wurde auch sonst geknuddelt. Auch endlich gab es die grosse Spielrunde. Endlich wurde mit den Kleinen gespielt – aber natürlich nicht ausgiebig. Jetzt ist die Zeit, da können die Kleinen nie genug vom Spielen bekommen. Eine Horde Kleiner springt dann dem Spielzeug nach, mit Vorliebe einem mit einem Glöckli. Wenn sie das Spielzeug nicht mehr sehen, hören sie es zumindest immer. Ja, spielen ist im Moment DIE Attraktion.

Auch sonst haben wir langsam alles wieder „im Griff“ – oder sie uns? Fremdplatzierte Bissis gibt es nur noch selten und wenn dann erstaunlicherweise in einem der Schlafkissen. Dafür haben wir überall im Wohn- und Esszimmer Klos verteilt. Doch die Kleinen zusammen mit ihren Mamis füllen diese in regelmässigen Abständen. Es ist unglaublich, was da alles zusammenkommt. So viel Katzenstreu haben wir schon lange nicht mehr gebraucht… Aber Hauptsache, die Klos werden genutzt.

Das zeugt natürlich auch davon, dass die Mamis und die Kleinen viel fressen – was sie wahrlich tun. Jeder Mahlzeit scheint ein „Gelage“ voranzugehen. Eigentlich wären die Hauptmahlzeiten morgens und abends und jedes Mal, wenn wir das Essen parat machen, hat es schon so viele Kleine um uns herum, dass herumlaufen schwierig wird. Die Grossen kommen schon gar nicht mehr. Dafür tun die Kleinen gefühlt alles, dass sie in die Spensa kommen können. Einmal wurde jemand eingeklemmt, einmal schon jemand eingesperrt und diverse Male haben es einige wirklich in die Spensa geschafft. Noch versuchen wir sie katzenfrei zu halten. Doch gelangen die Kleinen einmal rein, klettern sie sofort auf die Reispackungen. Ich hoffe, die Vorräte im untersten Gestell überleben das…

Eigentlich hatten wir die Philosophie, dass jeder seinen eigenen Teller bekommt. Doch im Moment ist der Umschlag an Nassfutter dermassen hoch, dass wir kapituliert haben. Neu haben wir ein Gemeinschaftsessen. Die grossen Futternapfe reichen dafür fast nicht mehr aus, jetzt müssen auch die Ikea-Kinderteller herhalten. Mit diesen haben die Kleinen fressen „gelernt“, das waren ihre ersten Teller. In der Zwischenzeit hat sich nur der Inhalt verändert, von Baby-Paté zu Kittenfutter.

Trockenfutter ist noch nicht so beliebt. Doch da wir demnächst keine neuen Babys planen, muss das Babyfutter aufgebraucht werden. Ja und so kommt es, dass die Grossen das kleinste Futter schlemmen und die Kleinen sich an das Futter der Grossen machen. Wie doch die Welt beim Trockenfutter verkehrt ist. Eigentlich würde ich sehr gerne dieses und jenes Trockenfutter schnellstmöglich aufbrauchen, doch so viel kommt nicht weg. Nassfutter ist noch beliebter. Dummerweise sind meine Vorräte allerdings auch auf viele Trockenfutter-Fresser angelegt und diverses läuft demnächst ab. Nun gut, ich zähle wieder auf die Grossen. Schliesslich ist Nassfutter in diesen heissen Tag sicher auch gesünder.

Erstaunlicherweise nehmen allerdings nicht nur unsere Kittenfutterdosen massiv und schnell ab, auch das Futter der Grossen hat schon beachtliche Lücken. Gut hatte ich bei der letzten Aktion spontan noch einen Einkauf gemacht. Letzthin gab es für die Grossen Listenfleisch unter das Nassfutter. Ja, eigentlich war das für die Grossen gerechnet. Doch wie so oft stürmten diesen Teller die Kleinen und die Grossen wollten lieber das Kittenfutter. Dafür gab es dann ein Knurr-Konzert. Der eine oder andere pickte gezielt das Listenfleisch heraus und verteidigte das Stück Fleisch auf Leben und Tod. Es war spannend zuzusehen. Nicht jeder konnte das Fleischstück so gut essen und der eine oder andere nagte doch einige Zeit, bis es verzehrt werden konnte.

Nur Aufräumen ist im Moment etwas schwierig, da so viele Sachen herumliegen. Eigentlich dachte ich, dass wir schon viel ausgemistet hatten, als die Kleinen vom Katzenzimmer ins Wohnzimmer zügelten. Die kleinen Kratzbäume und Baby-/Kindersachen waren alle arg gebraucht, sodass wir vieles weggeschmissen haben. Doch nun hat es wieder – oder noch immer – viele Sachen. Doch jedes Mal wenn ein Unglück passiert, ist nicht mehr die Entscheidung, wie kann ich es putzen, sondern kann oder will ich es noch waschen oder schmeiss ich es gleich weg. Über die Jahre hat sich vieles angesammelt.

Ansonsten wachsen und gedeihen die Kleinen prächtig. Nur das mit den Namen hapert bei uns noch. Wir müssten ihnen dringend einen Namen geben, doch noch kann ich sie einfach zu wenig auseinanderhalten. Mein Liebster kann es fast fehlerfrei, aber er will die Namen nicht alleine geben. Ja, so sind wir gerade in einer Zwickmühle. Aber einer hat er schon getauft. Der kleine Blonde heisst jetzt Django. Ja, ihn kann auch ich fehlerfrei erkennen. Letzthin musste ich mit ihm ein sehr ernstes Wörtchen reden: er war mir zwischen die Beine gesprungen und dann an meinem Bein hochgesprungen. Das mag ich überhaupt nicht und das habe ich ihm auch sehr deutlich gesagt. Er machte es noch einmal und ich wurde noch deutlicher. Ich hoffe, er lernt das… doch wie will er das lernen, wenn er das bei meinem Liebsten „machen darf“?

Baby D. entwickelt sich ebenfalls, wenn auch viel langsamer. Die Tierärztin meinte schon, sie könnte auch kleinwüchsig sein. Doch noch geben wir die Hoffnung bei ihr nicht auf, dass sie eine ganz normale Coonie-Katze wird.

DAS Ereignis der letzten Woche war nebst dem Auszug der Kleinen die Kastration von Dima und Don. Sie haben alles bestens überstanden. Man merkte ihnen eigentlich kaum etwas an, als sie nachmittags zurückkamen, ausser dass Don ganz viel zu erzählen hatte. Er hörte kaum mehr auf zu miauen. Dima hingegen mochte die Kleinen überhaupt nicht und hat sich langsam mit ihnen arrangiert. Sie dürfen sie zwar nicht berühren oder in die nächste Nähe kommen, dann klappt das Zusammenleben wunderbar. Denn Dima hat die lässigen Sachen entdeckt, die es mit dem Einzug der Kleinen wieder gab. Manchmal jagen sich Dima und Don dermassen in der Wohnung herum, dass beide irgendwann ausser Atem sind…

Das schönste hingegen ist, dass Missou jetzt windelfrei in der Wohnung herumlaufen kann. Das traurige ist, dass Amur seine Windeln umso mehr voll hat. Eigentlich dürfte Missou nun den ganzen Tag in der Wohnung herumlaufen. Doch abends will er unbedingt wieder mit Amur in „ihres“ Zimmer. Ebenso wollen Chico und Nestor unbedingt dort schlafen… vermutlich haben sie im Herrenzimmer schön Ruhe…

4 Elemente gesamt

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