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Auszug Nr.2
26.09.2017 08:42:18

Am Wochenende sind Deloy Sky und Don Lupo ausgezogen. Oh wie wir diese zwei Kuschler vermissen. Jeder sagt, ob zwei mehr oder weniger, kommt nicht drauf an. Ich finde doch! Jeder Einzelne trägt zum Ganzen bei. Jeder steuert etwas bei. So wie es uns auffällt, dass ein lieber Mensch fehlt, so fehlen uns die Kleinen. Klar; wie das im Leben so ist, gewöhnt man sich an die Abwesenheit auch viel schneller, als man will. Spannend ist jedoch immer, dass die „Forderer“ zuerst ausziehen und dann die nächsten gefördert werden können. Doch der Auszug war nicht so einfach…

Der Tierarztbesuch verlief hervorragend. Die zwei Jungs hatten allerdings wenig Freude am Autotransport, hatten jedoch sofort schon eine Gemeinschaft gebildet und sich gegenseitig geputzt. Ja, ich bin unendlich romantisch: ich habe grosse Freude, wenn zwei Katzen zusammen auskommen. Schliesslich ist es doch das schönste, was einem passieren kann, wenn zwei Freunde sind oder werden und zusammen alt werden können. Das ist doch das, was sich jeder wünscht und Deloy Sky und Don Lupo schienen es gut miteinander zu haben. Auch der Tierarzt war sehr zufrieden mit den Beiden und schwups waren sie wieder Zuhause.

Immer morgens eine Weile und abends vor dem Zubettgehen ist dann rambazamba. Wenn man am PC arbeiten möchte, kann es mitunter ganz schön anstrengend mit den Kleinen sein. Man könnte meinen, sie hätten aufgezogene Batterien. Dann kommt ihnen den grösste Seich in den Sinn und mitunter kann es schon vorkommen, dass dabei mal einer im Wassernapf landet. Überhaupt ist beim Wasser schwarz Trumpf. Don Juan war schon der Meister-Planscher, aber Daryl macht ihm nun alles nach. Überhaupt ist Daryl eine echte „Gemütsmore“ und ein „Tollpatsch“. Er kann einem immer so unschuldig ansehen und er weiss auch wirklich nie, was er gemacht hat. Aber auch die zwei anderen schwarzen Ladys von Zita; Darin und Dizzy, haben es faustdick hinter den Ohren. Das sind zwei grosse Abenteurer.

Unsere Black Smoke Herrschaften sind für uns allerdings eine echte Herausforderung. Schon Dario für den Auszug zu finden war schwierig gewesen, weil er da gerade nicht kuschelig war. Aber Don Lupo von Dante zu unterscheiden, war also eine grosse Herausforderung. Damit wären die ähnlichsten Zwillinge getrennt und mit jedem Tag, wo die Kleinen älter werden, entwickeln sie mehr ihre eigene Persönlichkeit und dementsprechend verändert sich auch ihr Äusseres. Auf alle Fälle sind Don Lupo und Deloy Sky gut am neuen Ort angekommen und haben schon ausführlich gekuschelt. Da sie es gewohnt sind, mit vielen rambazamba zu machen, haben sie vermutlich denselben Aufruhr zu zweit initialisiert. Es muss ganz schön die Post abgegangen sein…

Bei uns hingegen ging der normale Wochenend-Tagesablauf weiter. Morgens durften die Herrschaften zum Kuscheln ins Schlafzimmer kommen, nur dass sie dann gerade überdreht sind und nicht kuscheln können. Schade. Denn wenn sie ins Schlafzimmer dürfen, sind sie so überdreht, dass an Kuscheln überhaupt nicht mehr zu denken ist. Damit vertreiben sie dann auch die kuscheligen Grossen und am Schluss verziehen sie sich dann doch. Aber glücklicherweise kommen dann die Grossen wieder...

Gaaaaaaaaanz langsam bekomme ich auch wieder meine kuschelige Zinka zurück. Seit der Geburt ihrer Kids hatte sie keine Zeit mehr für mich. Sie genoss es zwar, wenn man ihr das Köpflein streichelte, aber zum Kuscheln kam sie nicht mehr. Das holt sie jetzt ganz langsam nach. Auf alle Fälle sucht sie wieder vermehrt meine Nähe und kommt auch auf meine Brust. Zita hingegen will abends am liebsten mit ins Schlafzimmer kommen. Sie grenzt sich schon sehr zu ihren Kids ab und hat genug von ihnen. Da Zita schlecht „nein“ sagen kann, ist es für sie oft das Einzige, um ihren Kids aus dem Weg zu gehen. Wenn die Kleinen „Mist“ gemacht haben oder besonders überdreht sind, gibt Zinka schon mal die „Postordnung“ durch. Sie ist ein richtiger Polizist und macht das noch heute, wenn beispielsweise Chico Seich gemacht hat. Aber Zita? Nein, sie ist einfach nur Lieb…

Die vorige Woche, als Zita, Zinka und Gini beim Zahnarzt waren, da hatte beispielsweise Dakota oft geschrien. Von Dakota hört und sieht man sonst wenig. Sie verzieht sich von einem Ort zum anderen Ort so schnell, dass man von ihr oft nur den Schweif sieht. Doch wehe man bekommt diese kleine, freche Lady zwischen die Finger, dann schnurrt sie sofort und lässt sich auch kuscheln. Sie hat meistens einfach so viel zu tun mit Sachen ausprobieren, dass sie anschliessend so müde wird, dass ihr Leben nur aus Abendteuer und Schlafen zu bestehen scheint. Doch eben an besagtem Tag schien ausgerechnet sie ihre Mutter zu vermissen… erstaunlich! Noch viel mehr erstaunlich war, dass ausgerechnet Nestor ebenfalls miaute und vermutlich Gini suchte. Das erstaunte mich wirklich ausserordentlich! Zum Glück für Hexe Gini…

Ja und schon war das Wochenende fast durch. Dann passierte es: Anka verkotzte mein ganzes Büro. Gesehen haben wir es nicht, aber ich sah es später an ihrer Löwenmähne. Sie hatte tags davor übel genossen. Doch es schien ihr nie ganz, ganz mies zu gehen. Hoffen wir, dass es ihr wieder schnell bestens geht und das einmalig war/ist. Falsch gehofft: schon wenige Stunden später erbrach sich Amur. Bei ihm ist dann alles wie wenn er kurz vor dem Sterben wäre. Ihm geht es nun wirklich ganz mies. Der Arme hat noch Durchfall bekommen und ist nun gerade sehr, sehr am Leiden… Männer!

Ferien
20.09.2017 17:00:28

Drei Wochen eine fast PC-freie Zeit tun einfach gut und obwohl wir unsere Ferien grösstenteils hier verbracht haben, konnten wir uns auch bestens erholen. Eine Auszeit tut immer gut… doch in der Zwischenzeit ist unglaublich viel passiert: die Kleinen sind gross geworden. Zweimal fuhren wir weg und jedes Mal, wenn wir zurückkamen, staunte ich, wie sie gewachsen sind. Beeindruckend! Doch auch der Aufwand für die Katzenschar war vor den Ferien einfach immens – putzen, putzen und nochmals putzen. Damit wir unsere Ferien nicht nur mit putzen verbringen würden, entschieden wir uns zweimal für ein paar Tage wegzufahren. Glücklicherweise haben wir liebe Menschen, die uns während dieser Zeit stellvertreten haben. Ohne diese wertvolle Unterstützung wäre gar nichts gegangen. Ein riesengrosses Dankeschön!

Als wir von den ersten Erholungstagen zurückkamen, ereilte uns am Mittag die Nachricht, dass bei Baby D. der Darm heraushänge. Wir konnten das nicht ganz erfassen und in der Tragweite verstehen, waren allerdings ziemlich beunruhigt. Noch mehr beunruhigt waren wir allerdings, als wir die Kleine dann Zuhause sahen. In der Zwischenzeit sprachen wir nicht mehr von einem „Böhnchen“, das heraushängte, sondern von wirklich einer grossen Blase. Glücklicherweise bekamen wir auch bald einen Termin beim Tierarzt.

Wir hatten die „Wahl“: einschläfern oder operieren. Doch für mich war es keine „Wahl“. Wie konnte ich ein Kätzlein einschläfern, das schon so lange leben will, so zäh und so einen starken Lebenswillen hatte? Ich konnte es nicht, ich wollte, dass sie eine wirkliche Lebenschance hat - und vor allem wollte ich wissen, was sie wirklich hat. Somit musste Baby D. sofort operiert werden und dann musste sie über Nacht dort bleiben. Aber die Operation schien sie super überstanden zu haben. Scheinbar war sie so zäh, dass sie nicht sediert werden wollte und den Tierarzt arg in den Finger gebissen habe…

Am Freitag konnten wir eine leicht benommene, aber quickfidele Baby D. abholen. Gleichzeitig erfuhren wir auch, wie es in ihrem „Innern“ aussah. Es scheint, als wären ihre Knochen „stehen geblieben“ und nicht mehr gewachsen, aber gleichzeitig sind alle ihre Organe gewachsen. Das erklärte auf einmal, warum sie Erkältungserscheinungen hatte, ohne erkältet zu sein, warum sie so einen prallen, riesen Bauch hatte. Eigentlich war sie kerngesund, nur dass ihre Knochen sich nicht mehr zu entwickeln schienen und durch das Wachstum der Organe und der „Quetschung“ kam es zu „Krankheitssymptomen“.

Äusserlich sah Baby D. fürchterlich aus: ihr Fell war „dreckiger“ denn je, ihre Vorderbeine waren bis auf die Haut rasiert und da sie neuerdings einen zusätzlichen Darm(-Furz-)Ausgang hatte, war der Bauch nicht mehr so gebläht. Aber mental schien es ihr gut zu gehen. Ich war überglücklich, dass wir uns so entschieden hatten - der Tierarzt im Nachhinein auch… Es schien ihr allgemein gut zu gehen und so entschieden wir uns, dass wir nochmals wegfahren konnten.

Doch als wir wieder nach Hause kamen, waren wir richtig schockiert. Baby D. war eiskalt und fürchterlich dreckig und miefig. Vorher war sie immer ein eher „heisses“ Kätzlein gewesen. Sie geniesst es dass wir nach Hause gekommen sind und von uns, insbesondere von meine Liebsten, auf der Brust herumgetragen wurde. Das war immer ihr Lieblingsplatz gewesen. Ich suche noch die Katzen-Wärmeflasche hervor und mache ihr ein Bettlein, in der Hoffnung, dass sie sich wieder aufwärmt. Auch versuche ich es noch mit Homöopathie, doch alles war zu spät. Ich bin unendlich traurig, dass Baby D. in dieser Nacht gestorben ist. Baby D. war in der Zwischenzeit zur Nachuntersuchung beim Arzt und hat dort ein Antibiotika gespritzt bekommen, dass 10 Tage hätte halten sollen. Danach sei es mit ihr rapide bergab gegangen. Hätte ich doch nur… aber nichts bringt mir Baby D. zurück. Warum hat nach der Operation alles so positiv ausgesehen? Warum nur hat sie nach so vielen Lebenswochen plötzlich die Lebensgeister verloren? Was war nur der Sinn von diesem kurzen Leben? Ich möchte so gerne verstehen, um den Schmerz zu lindern…

Das waren die aufreibendsten Ferien seit langem. Trotzdem weiss ich, dass wir Wegfahren gemusst haben, sonst hätten wir nichts von den langen Ferien gehabt. Ich hätte sie wohl mehr oder weniger mit Putzen verbracht, was schon in der ersten Woche eintraf. Doch dann räumten wir unsere Wohnung so leer, wie wir nur konnten, damit es unsere „Stellvertretung“ so einfach wie möglich hatte. Als wir nach den ersten paar Tagen wieder nach Hause kamen, war natürlich wieder Grossputz angesagt, wie auch nach dem zweiten Mal und somit mit Ferienende. Nichts desto trotz habe ich nun seither das Gefühl, es ist weniger geworden. Endlich ist die Wohnung nicht mehr jeden Tag ein „Saustall“, endlich ist es einfacher… Doch was haben die Heerscharen Vierbeiner in der Zwischenzeit angestellt?

Zum einen schien alles irgendwann mal auf dem Boden gelandet zu sein. Es scheint mir, als wäre der Parket übersäht von Hicken. Grosse Kabel werden - nach meiner Illusion - in Ruhe gelassen, aber kleine oder dünne Kabel sind durchaus beliebt. Eigentlich dachte ich, wir hätte ausser dem Handy-Aufladekabel nur dicke Kabel. Doch plötzlich leuchteten meine Lampions nicht mehr. Schnell stellte ich fest, dass das Kabel fein säuberlich durchgebissen war. Auch den Esstisch konnte ich schon seit Wochen nicht mehr abgedeckt stehen lassen und somit ist er zum Schutz nun abgedeckt. Die Orchideen auf dem Tisch musste ich schon lange weg zügeln und so sind alle Orchideen jetzt in meinem Büro. Damit sie genügend hell hatten, stellte ich sie vor meinen Pult auf den Boden. Nun sind sie alle so arg in Mitleidenschaft gezogen, dass sie einfach nur noch fürchterlich aussehen. Kaum eine Orchidee bringt ein neues Blatt, geschweige denn neue Blüten hervor und die gekauften, blühenden Orchideen sind noch sie so schnell verblüht. Zusammengefasst ist meine ganze Orchideen-Sammlung kurz vor dem Tod. Auch das macht mich sehr traurig, dass die Kleinen keinen Respekt vor diesem Leben haben und überhaupt der Anblick ist trostlos. Alle Orchideen stehen nun erhöht zuhinterst im Raum. Wenigstens werden sie jetzt in Ruhe gelassen, dafür haben sie sicher zu wenig Licht. Mal sehen, wer es alles überlebt… Das krasse Gegenteil finde ich bei meiner Arbeit. Dort konnten meine Damen und ich die „alten“ Orchideen vom Empfang übernehmen, die alle paar Wochen ausgewechselt werden. Nach all den Wochen und Monaten blüht nun jede einzelne oder bildet gerade einen Blütenstengel. Es sieht einfach wunderschön aus, wie sie sich entfalten…

Doch es passierte natürlich noch mehr: in der Zwischenzeit hatten wir natürlich auch den einen oder anderen Besucher und dabei hat sich ein Paar in Django und Dario verliebt. Nur hatten diese Zwei nichts am Hut miteinander. Dario, der nach einem berühmten Schriftsteller von ihnen so benannt wurde, hatte es lieber gemütlich und Django suchte das Abenteuer und liebte es, bei den Mädels zu sein. Dementsprechend entschlossen sich die Zwei, Dorina mit aufzunehmen. Sie hängte mit Django wie auch mit Dario herum. Für alle schien es perfekt zu sein und sie zogen dann Mitte September aus. Erstaunlicherweise entwickelt sich nun alles anders: Dorina ist die Königin und Django und Dario ihr Personal, das immer zusammen herumliegt… Wir sind sehr erstaunt über diese Entwicklung! Aber so oder so, die Drei sind echt ein hübsches und lustiges Trio… zum Verlieben!

Wenn irgendjemand etwas mit dem Darm hatte, war es Django. Er stand in sein Geschäft oder er hatte einen dreckigen Hintern. Er hat echt ein schweres los mit seinem hellen Fell und war immer sofort ertappt. Es war aber doch schwer, sie loszulassen. Nichts desto trotz ist es schon unglaublich einfacher, mit drei Kids weniger… am Sonntag hat sich ein Paar dann in Deloy und Don Lupo verliebt. Dass es Deloy sein musste, war schon im Vorherein klar. Er und kein anderer. Sie fanden sich auch einfach sofort. Das ist schon unglaublich spannend, denn Deloy verhält sich identisch: er will DAS Fleisch fressen und kein anderes und verteidigt es mit Knurren und Fauchen – ebenso wie beim Spielen. Hier scheinen sich zwei absolut gefunden zu haben. Dies zu beobachten ist einfach immer wieder faszinierend… ja und weiter geht es dann nächste Woche…

2 Elemente gesamt

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