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Schlaues Kerlchen
29.01.2018 14:55:56

Clever oder intelligent sind ja alle irgendwie, die einen subtiler, die anderen direkter. Doch einer hat nun was Spezielles drauf: Türe öffnen. Ja, und nicht irgendeine Türe, sondern DIESE Türe, die geschlossen bleiben sollte. Nachts schlafen Missou, Amur, Nestor und Chico separiert. Doch es kam auch schon vor, dass diese Türe einfach offen war und wir waren ziemlich erstaunt, wie das gegangen war. Wir dachten schon, jaja, wir haben die Türe nicht richtig verschlossen. Doch neuerdings war es an der Tagesordnung, dass die Türe morgens offen war und das konnte kein Zufall mehr sein. Wir hatten den Verdacht, dass Missou Türen öffnen kann. So kam es, dass wir die Türe mit Schlüssel absperrten.

Doch an einem Morgen wollte es mein Liebster wissen. Er öffnete das Zimmer mit dem Schlüssel, liess die Türe allerdings geschlossen. Dann hörte er, wie von innen hantiert wurde und wenig später kam Missou heraus. Wouw! Ein Wunderknabe! Missou durfte dann auf das grosse WC und anschliessend wurden ihm Windeln verpasst. Doch nun kommt bereits sein zweiter Trick. Missou hatte abends nie mehr Windeln an. Wie stellte er das nur an? Mein Liebster verfolgte Missou weiter. Der ging in das Röhrensystem, kratzte sich irgendwo an der Stelle, wo zwei Röhren zusammen kamen und weg war die Windeln. Nicht schlecht! Missou hat uns völlig ausgetrickst… Bei so viel Intelligenz kapitulieren wir. Wenn er doch nur nirgends hinpinkeln würde… aber einmal in der Woche ist irgendein Liegekissen vollgepinkelt. Es ist nur nicht so einfach, dieses jeweils zu finden…

Amur hingegen kratzt und beisst die Windel, aber er kriegt sie partout nicht weg – glücklicherweise! Denn bis am Abend ist die Windel vollgepinkelt und man riecht bereits, wenn Amur in der Nähe ist. Ja, kaum ist Amur aus dem Zimmer, da markiert er schon feucht fröhlich überall, wo es ihn gelüstet. Danach könnte man ihm schon wieder die Windeln wechseln. Doch dann hat er Angst, dass er zurück ins Zimmer muss und Schwups ist er unerreichbar im oberen Stock. Ja, kein Problem… er bekommt dann am Abend frische Windeln…

Gestern war bei uns mal wieder grosser Wäschetag. Alles Waschbare wurde gewaschen. Wenn dann die Wäsche so herumliegt, liebt das unser grösster Kater. Am Wochenende nehme ich ab und zu Chico unter die Decke. Diesbezüglich hat er eine Hassliebe. Auf der einen Seite ist es ihm zu viel Nähe, auf der anderen Seite liebt er genau diese Nähe. Doch einmal, als ich noch im Bett lag und Chico auf dem anderen Bett, lupfte ich meine Decke und Chico suchte sofort das Weite. Da wollte er nicht und mein Liebster bekam einen Lachanfall. Zurück zur Dreckwäsche, die nun da lag. Mit einem Lacken und mit allem anderen, was folgte, deckte ich Chico zu. Nun liebte er es wieder. Er liebte es so sehr, dass er sich sogar selbst einkuschelte und die anderen auf ihn standen und ihn unter dem Teppich „jagten“. Jaja, Chico ist wirklich einmalig…

Und neuerdings haben wir einen fast ein bisschen eifersüchtigen Nestor. Er suchte bislang nie Nähe und wenn, dann war man schon königlich auserkoren. Doch neuerdings kommt er ab und zu zum Kuscheln direkt auf den Schoss gesprungen. Immer nur dann, wenn er einzigartig und alleine ist. Meinen Liebsten beehrt er oft, wenn er alleine am Esstisch sitzt. Bei mir kommt er immer wieder, wenn ich an meinem Pult arbeite. Doch wehe, man hält ihn… Es darf nur so viel gekuschelt werden, wie er will.

Ginis Lieblingsplatz ist auf dem Gefrierschrank. Dort stehen unter der Woche die Wäschekörbe. Davor hat es einen Stuhl platziert, auf den springt sie und kommt dann locker auf den Gefrierschrank. Doch da die Körbe nun im Einsatz waren, hatte es nichts, doch sie legte sich trotzdem dahin. In dieser Woche hatten wir allerdings wieder eine Zooplus-Lieferung erhalten und dieses Mal hatte ich ein Plätzchen für sie mitbestellt. Das hatte ich zuerst gewaschen und sie bekam es schnell wieder. Als ich es ihr geben wollte, zierte sie sich allerdings. Es schien, als wolle sie zicken, doch dann platzierte sie sich schnell auf dem Kissen und gab es auch nicht mehr her. Den Rest vom Nachmittag sahen wir sie nicht mehr…

nichts los... und sogar keine Fotos...
22.01.2018 10:59:41

Nichts los. Alles nimmt seinen gewohnten lauf. Oder? Ja, schon fast Routine kehrt bei uns ein. Das Erste und das Letzte, was wir hören, ist die Kügelibahn im oberen Stock. Sie lockt immer wieder jemand an, der andere anlockt und dann wird mit Ausdauer gespielt. Das ist wirklich mitunter eines der faszinierendsten Spielzeuge, das wir haben und das noch heute oft genutzt wird. Morgens ist mit uns dann nicht viel los, die meisten begrüssen uns und holen sich die kurzen Streicheleinheiten ab. Abends hingegen werden wir von einer Mehrheit begrüsst, die Hallo sagt und kurz gestreichelt werden möchte. Leider ist im Moment nichts mit Balkontüre öffnen, sonst wäre das noch ein Highlight. Doch am Samstag-Nachmittag kamen die Herrschaften in den kurzen Genuss. Ich war leider nicht vorausschauend und so holten sich insbesondere die kleinen Planschkatzen allesamt nasse Pfoten. Auf den Hochsitzen konnte das Wasser nicht ablaufen und überall hatte es teilweise tiefe Pfützen. Dakota schaffte es sogar mitten in die Pfütze hinein zu sitzen und sich mal die linke Pfote zu lecken, dann die rechte, dann wieder die linke, etc.

Alle hatten nasse Pfoten und die frisch geputzte Wohnung hatte schon die ersten Taps-Spuren. Nun ja, die Wohnung ist immer dann am schnellsten wieder dreckig, wenn sie frisch geputzt war. Doch die Minuten auf dem Balkon waren perfekte Ablenkung, damit wir drinnen zwei grosse Pakete mit vielen Holzfasern in Ruhe und ohne helfende Pfoten auspacken konnten. Anschliessend gab es Fisch-Snacks, eine grosse Auswahl, sodass jeder etwas bekommen konnte. Damit waren wieder alle in der Wohnung und auch gleich alle gefüttert. Zinka bekam sogar ihr eigenes Fischfilet. Sie hatte bereits am Morgen fast eine ganze Büchse alleine gegessen, aber bettelte beim Mittagessen schon wieder. Sie schien heute sehr hungrig zu sein…

Alle Jahre wieder, kommt das gleiche Problem – so scheint es gerade. Letztes Jahr hatten wir Januar und Februar schon Mühe, unser Katzenstreu zu bekommen und dieses Jahr scheint es wieder Probleme zu geben. Ich hatte vorausahnend schon Ende Dezember etwas mehr Streu bestellt. Im Januar sah ich dann, dass unsere Marke nicht mehr bestellbar war. Ich setzte mich auf die Benachrichtigungsliste und verfolgte jedoch den Status trotzdem. Einmal sah ich dann auf der App, dass das Streu wieder verfügbar war, aber es kam keine Nachricht. Als ich dann einiges später am PC die Bestellung auslösen wollte, war schon kein Streu mehr verfügbar. Wieder ein paar Tage später sah ich in der App, dass es Streu hatte und bestellte sofort über die App so viel Streu wie noch nie. Dann beriet ich mich mit meinem Liebsten, ob das für Januar und Februar reichen würde und entschied spontan, dass ich die Bestellung nochmals auslösen würde. Jetzt haben wir doppelt so viel Streu wie noch nie… Natürlich hoffen wir, dass die Qualität trotzdem da ist. Auf alle Fälle ist unser Kellerabteil nun bis auf den letzten Platz mit Streu belegt und was nicht mehr Platz hatte, lagern wir nun in der Wohnung. Wir sind ausgerüstet…

Ja und sonst gibt es wenig Neues. Wegen eines anderen Lieferengpasses hatte Amur zu kleine Windeln bekommen, doch dafür hatten wieder Urinspritzer in der Wohnung verteilt, sodass wir schnellstens die kleinen Windeln wieder ersetzt haben.

Zinka hingegen ist am glücklichsten, wenn sie ins Schlafzimmer kann. Jedes Mal wenn wir da vorbeigehen, scheint sie vor der Türe zu warten. Wenn sie dann drinnen ist, weiss sie doch nicht wirklich, was sie will und kommt dann wieder heraus. Nur morgens, da möchte sie mich wecken und die ersten Minuten kuscheln. Neuerdings möchte sie auch die letzten Minuten mit mir kuscheln. Als ich dann einmal eingeschlafen war, weckte sie mich eine Stunde später, vermutlich musste sie nachsehen, ob ich noch am Leben bin. Nun ja. Wir schlafen wieder getrennt.

Wenn Chico sieht, dass jemand anders ins Schlafzimmer darf, dann ist er natürlich gehörig eifersüchtig und kratzt und kratzt und kratzt an der Türe. Am Sonntag-Morgen hat er das vermutlich auch gemacht – solange, bis er die Büro-Türe offen hatte. Glücklicherweise blieben Amur und Missou im Zimmer, denn beide hatten noch keine Windeln an…

Charakteren
15.01.2018 11:55:35

In der Zwischenzeit haben wir keine kleinen Kätzchen mehr, sondern kleine und grosse Körper mit lauter eigenständigen Charakteren. Die Kleinen haben sich gemausert und sind nun alle erkennbare Persönlichkeiten. Zum einen haben wir die Buben mit Daryl und Dante, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Daryl ist sehr ruhig, heckt allerdings auch einiges aus. Ruhig eher gegenüber Menschen, aufgedreht gegenüber und mit Dizzy und Darin. Die Drei spielen manchmal zusammen mit Don und Dima die schwarze Fraktion. Unsere schwarzen Katzen sind unglaublich aktiv, hecken sehr viel aus, sind sicher sehr intelligent, aber müssen auch stark beschäftigt werden. Dizzy ist die Grosse und Darin die Kleine, wobei nicht nur ein halbes Kilo zwischen den beiden liegt. Darin hat echt auch ein Mundwerk für zwei. Nachmittags, wenn sie wach ist, muss sie meinem Liebsten jeden Traum im kleinsten Detail erzählen und gibt nicht eher Ruhe, bis er sich ihr widmet. Da ist Dizzy schon die Stillere, dafür heckt sie auch vieles aus. Wobei auf die Schnelle sind Dizzy und Darin für mich noch immer kaum unterscheidbar…

Heute Morgen erreichte mich ein markerschütternder, tiefer Schrei und Daryl kam ins Badezimmer. Danach steckte er suchend seine Nase überall hin und da packte ich ihn blitzschnell. Ich stellte ihn auf das grosse Klo und sofort grub er sich ein Loch… aha, war das Klo wegen putzen geschlossen? Jedenfalls kannte ich diesen tiefen Laut noch gar nicht. Ich wusste gar nicht, dass Daryl auch (laut) kommuniziert…

Dima hingegen ist oft auch mit Dizzy und Darin auf Achse. Sie hat noch immer Untertassen-grosse Augen, ist noch immer sehr scheu (oder fast sogar wieder mehr) und heckt unglaublich viel aus. Sie hat beispielsweise den schwarzen Damen den Trick mit der Lamellenstore beigebracht, dass man dort zwischen Lamellen und Fensterscheibe liegen kann. Vieles hat sie den Damen beigebracht, die es nun noch perfektioniert haben. Don steht dann wie der grosse Bruder neben sie. Er schaut auf alle und spielt bei Chico noch immer das Baby und lässt sich von ihm putzen. Eine Eigenheit, die der eine oder andere Kleine übernommen hat. Wenn sie auch den ganzen Tag die Abenteuerin spielt, die Schönheitspflege interessiert sie nicht die Bohne und sie kann beim Bürsten schreien wie am Spiess… aber ja, auch Abenteurer sollen bei uns hübsch sein…

Dese vermisst noch immer ihre Freundin, ist jedoch nun auch einmal mit den Dakota und Darli zusammen und natürlich oft mit Dante. Sie ist eine unglaublich hübsche Katze mit ihrem fast schwarzen Gesicht und dem silbrigen Kragen. Nichts desto trotz ist sie sehr scheu, liebt es aber trotzdem zu kuscheln. Gestern hat es sie ganz übel erwischt, denn sie hatte hinter dem Ohr einen verklebten Fleck, der nach Urin roch. Wir hintersinnten uns noch so sehr, haben aber noch immer keine Idee, wie sie sich den geholt hatte. Mit viel Aloe Vera-Spray löste sich das Ganze auf, aber Dese hatte wenig Freude.

Dante hingegen ist mein fast treuer Begleiter. Oft steht er unverhofft vor mir und miaut mich an. Dann will er gestreichelt werden. Wenn er irgendwo lag und ich ihm nur kurz den Kopf kraulte, hatte er bis vor kurzer Zeit oft mich danach mit seinen Pfoten zurückgehalten. Das ist ja witzig, tut mitunter jedoch auch sehr weh. Kurz, ich wollte nicht mit den Pfoten zurückgehalten oder geangelt werden. Bei mir tut er es auch nicht mehr… Dafür steht er jetzt fordernd vor mich hin und er liebt es zu kuscheln. Ja, mein Freund!

Dakota liebt es hingegen um die Beine zu streichen, während dem wir am Esstisch sitzen und essen. Nein, sie will überhaupt nicht hochgehoben werden und gekuschelt, sie will schmeicheln. Was hingegen doch noch geht, ist wenn man sie auf den Kratzbaum legt und dort knuddelt. Eigentlich ist sie sehr scheu und doch hat sie diese Attacken, wo sie Zärtlichkeit um jeden Preis will. Sie ist zudem zu einer wunderschönen, jungen Damen herangereift, langbeinig und hübsch – und unser grösstes Mädchen.

Darli hingegen war ein neugieriges Kätzlein und wird nun immer scheuer. Sie ist fast die Kleinste und schläft sehr viel. Sie ist ein sehr liebes Kätzlein und lässt oft den anderen den Vortritt. Ja, da wird sie auch oft übertönt. Sie ist ein echt zartes Pflänzlein mit eigenem Kopf, denn auch sie hasst die blöde Bürsterei.

Ansonsten ist bei uns etwas Ruhe eingekehrt, ausser dass ich am Samstag alle Frechen auf den Mond schicken hätte können. Meine alten Orchideen sind noch immer ziemlich lädiert von den Kleinen und erholen sich nur langsam. Doch zwei Orchideen nahe am Fenster haben sich erholt und glänzen wieder. Nicht nur das, sie haben auch wieder Blütenstängel gebildet und ein Stängel war soweit, dass er drei grosse Blüten trug, die kurz vor dem Öffnen standen. Ich hatte riesige Freude an dieser Pflanze. Am Samstag dann hat jemand den Stängel mit den Blüten abgerissen. Ich war sehr, sehr wütend… und traurig.

Zinka ist im Moment überhaupt nicht tolerant mit Kleinen. Wehe sie kommen ihr in die Quere, dann wird ihnen eins paniert. Ich kann sie verstehen. Was wir das eine oder andere Mal zu lasch in der Erziehung waren, rächt sich nun… wir holen es nach, allen voran Zinka.

Neue Taten
08.01.2018 12:57:25

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein gutes, neues Jahr und nur das Beste für 2018, beste Gesundheit, Erfüllung, Zufriedenheit und dass sich die Wünsche erfüllen.

Die Feiertage und den Jahreswechsel haben wir mit unseren Coonies genossen – oder sie mit uns. Die Herrschaften schienen es zu geniessen, dass wir oft da waren und dadurch viel Aktivität herrschte. Doch noch nie wurden wir so sehr von unseren Kleinen erzogen, wie jetzt. Regeln scheinen da zu sein, um sie zu brechen. Sämtliche Grenzen werden ausgelotet und jedes Verbot muss täglich auf die Tauglichkeit überprüft werden. Hinzu kommt, dass mein Liebster um einiges „toleranter“ ist als ich und nur schon dann wird wieder ausgetestet, meint sie es auch wirklich ernst. Nur schon deshalb ist unser geliebter Esstisch noch immer zugedeckt. Über Wochen hatten wir den Filzschutz mit einem Papiertuch drauf und das Papiertuch sah immer innert kürzester Zeit völlig zerfetzt aus. Nach einigen Wochen, wenn nicht Monate, kamen wir nun darauf, es mal mit dem Plastiktuch vom Gartentisch auszuprobieren. Und siehe es, das Tischtuch ist schon seit über einer Woche darauf und noch immer ganz. Es hat nicht mehr so viele Haare auf dem Tisch – denn natürlich wissen wir genau, was unsere Vierbeiner machen, wenn wir nicht da sind. Endlich eine Erleichterung. Dazu haben wir neue Orchideen gekauft oder bekommen, die nun ebenfalls – wieder – alle auf dem Esstisch stehen. Doch die Herrschaften lieben es, an den Blüten zu reissen oder die Rispen zu bewegen. Daher sind unsere Orchideen neu mit einem Bad um die Töpfe verbunden, damit die Töpfe nicht umfallen. Die Rispen sind mit Bändeli aneinander gebunden, sodass sich das Wackeln auf ein Minimum beschränkt. Bislang haben also sogar meine Orchideen ohne einen Schaden gehalten. Ja, ich werde wirklich erzogen…

Als davor wieder einmal eine Orchideenblüte abgerissen auf dem Tisch lag, legte ich sie kurzerhand ins Wasser vom Duftlämpli auf der Küchenkombination. Doch egal wie weit hinten das Duftlämpli war, jeden Morgen fanden wir eine Überschwemmung rund um das Duftlämpli vor. Diese Orchideenblüte wurde wirklich jeden Tag bis zu ihrem wirklichen Tod gequält. Wenn nicht mit dem Wasser geplantscht wurde, dann erfand jemand neuen Schabernack. Darin (aber ich glaube Dima hat es ihr vorgemacht) beispielsweise hat herausgefunden, dass man bei den Lamellenstoren sich hinter die Storen drängen kann und dann kann man bestens dort liegen – und hat erst noch eine perfekte Aussicht. Die einen Lamellen mussten wir schon ersetzen, bei den anderen warten wir noch. Doch nun müssen wir, wenn wir nicht da sind, auch die Lamellen unten lassen… Was unsere Kleinen auch alles aushecken!

An einem anderen Tag wiederum waren mein Liebster und ich in meinem Büro, als wir beide dachten, es brenne bei uns. Es stank fürchterlich. Wir liefen in der ganzen Wohnung herum. Dann fanden wir in der brennenden Bienenwachskerze auf dem Esstisch (= Verbotszone) ein Büschel schwarzer Haare. Schnell nahmen wir die heraus und überprüften die Schwänze unserer schwarzen Katzen. Nichts. Doch als wir uns wieder an unsere Aufgabe machten, stank es wieder und wir suchten nochmals, warum es stank. Oh je… es war ausgerechnet Zinka und 10% ihres Schwanzes war verbrannt. Die Haare waren richtig verkohlt. Oh wie das stank! Wir schnitten ihr als erstes die verkohlten Haare ab. Doch die Haare stanken weiterhin. Wir putzen und pflegten den Schwanz, am Schluss sogar mit AloeVera. Doch es blieb ihr nichts anderes übrig, als selbst noch zu putzen. Aber wenigstens stank es nun nicht mehr in der Wohnung.

Kurz vor Silvester zogen dann noch Duke und Draina aus. Duke ist so ein richtiges Yogabärli; er kennt irgendwie insbesondere zwei Körperzustände: total relaxt oder total wach (beim Spielen). Draina hingegen war das Schmusekätzlein meines Liebsten und kaum war der Besuch gekommen, da hatte sie sich schon verliebt. Danach kam sie kaum noch zu meinem Liebsten. Das hat ihn arg mitgenommen. Doch nun scheinen sie am richtigen Platz zu sein und da „ein Duke kommt selten allein“ eine Daisy hat, heisst sie jetzt kurzum Draina Daisy. Sie kamen zu Cheyenne, die Ende letzten Jahres ihr Gspönli verloren hatte. Ihr war schon arg langweilig, aber sie brauchten doch noch etwas Zeit, bis sie sich alle Drei aneinander gewöhnen. Duke und DDaisy fühlen sich auf alle Fälle schon wohl und stellen einiges an Schabernack an…

Egal ob wir Zuhause waren oder nicht, Missou durfte ohne Windeln herumlaufen und Amur mit Windeln. Die Windeln waren zwar immer innert kürzester Zeit vollgepinkelt, aber man konnte sie so oft wechseln, wie man wollte, sie waren immer gleich wieder vollgepinkelt. Doch Amur schien es zu geniessen. Als wir dann wieder arbeiten gehen mussten, durfte er auch raus. Sofort kam er mich begrüssen und verschwand dann. Bald sah ich ihn im oberen Stock das Geschehen verfolgen. Ja, er wollte jetzt definitiv nicht zurück ins Zimmer. Es schien bis am Abend auch gut geklappt zu haben und er hatte am Abend noch immer seine volle Windel an. Sein dickes Geschäft hatte er glücklicherweise schon davor gemacht. So scheinen Amur und Missou die Zeit zu geniessen, wenn auch Missou bald doch wieder in „sein“ Zimmer geht und dort schläft. Er scheint sich dort am wohlsten zu fühlen.

Ja und so sind die Festtage schon wieder vorbei und alles nimmt wieder seinen – vermutlich – gewohnten Lauf…

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