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Schon wieder nichts los...
27.02.2018 09:09:40

Keine Fotos, keine Geschichten, so fühle ich mich gerade. Tatsächlich hatten wir ein ruhiges Wochenende. Es hat damit angefangen, dass wir unseren Pelz abziehen konnten. Denn unsere Wohnung war in den letzten Tagen stark abgekühlt und wir hatten es verpasst, die Temperaturregler rechtzeitig höher zu stellen. Doch in knapp 20° zu leben, war arg frisch. Am Freitag hatte ich es dazu noch verpasst, mit Kerzen aufzuwärmen und bis am Abend hatte ich das Gefühl, dass ich mich an diesem Tag nie mehr aufgewärmt hatte. Gut haben unsere Fellnasen sowieso ein dickes Fell.

Am nächsten Tag teilten wir uns nachmittags auf. Mein Liebster ging einkaufen und ich fütterte unsere Coonies. Natürlich gibt es bei mir meistens Extras, sodass alle voller Hoffnung kommen. Und tatsächlich offerierte ich drei Gänge – es war ja schliesslich Wochenende. Der erste Gang beinhaltete flüssige Leckerlis und insbesondere noch etwas Milch. Ich erhoffte mir, dadurch etwas Geduld von den Grossen und Kleinen zu bekommen. Doch das Gegenteil passierte. Die Leckerli waren ratzfatz ausgeleckt und der scheinbare Hunger noch grösser als vorher. Anschliessend gab es dann Fischfilet aller Art und dieses Mal mit etwas grösseren Stücken, damit die Herrschaften auch schön beissen müssen. Natürlich waren auch die Fische im Nu verspiesen, aber hier schien wohl mehr der Luxus ausgebrochen zu sein, denn unsere Coonies haben überhaupt nicht schön ausgefressen. Dementsprechend gab es die kleinen Resten-Stückli dann auf dem dritten Gang, dem regulären Nassfutter. Dieses wurde anschliessend überhaupt nicht mehr angerührt und fast bis am nächsten Tag verschmäht. Nun ja, wenn der Fisch genug gegeben hatte…?

Glücklicherweise war das Wetter am Sonntag dann bescheiden, sodass wir endlich mal wieder einfach im Bett liegen bleiben konnten. Das werden wohl auch unsere Coonies gedacht haben. Denn anschliessend begann fast schon eine Coonie-Parade. Jeder schien irgendwann mal aufs (natürlich zusätzlich abgedeckte!) Bett und damit auf unsere Brust zum Streicheln zu kommen. Die meiste Zeit war Anka bei uns. Sie lässt zwar die anderen auch mal vor, doch das ist ihre Kuschelzeit. Auch wenn sich jemand anders vordrängelt, sie kommt immer wieder. Einmal kam sogar Zinka, der es sonst eher zu viele Schnauzhaare hat. Sie schob Anka beiseite und blieb dann sehr lange glückselig bei mir.

In einer ruhigeren Minute packte ich Chico und verzog mich mit ihm unter die Decke. So kuschelten wir eine Weile. Anschliessend liess ich ihm ein Guckloch offen, doch er sah nur heraus und bewegte sich nicht weiter. Er schien es unter der Decke richtig zu lieben… Jaja, unser Chico! Und gut mussten wir das Bettzeug sowieso abziehen und waschen… Jaja, Waschtag. Den liebt insbesondere Gini. Sie liebt frisch gewaschene Sachen. Ihr Lieblingsplatz ist aktuell auch in der Wäschegelte. Dort hat sie ihr eigenes Liegekissen, das dazu noch etwas wattiert ist und unter der Woche ist nur noch dieses Kissen drin. Alle andere Wäsche, die ich vorher im Korb gesammelt hatte, muss ich nun anderweitig sammeln, denn sonst ist diese Wäsche voll Gini. Auf alle Fälle liegt Gini vermutlich sehr viel an diesem Platz – und auch vermutlich nur sie. Das Kissen war wirklich sehr voller Haare – Gini-Haare.

Auch gut klappt es mit Amur. Wenn wir abends nach Hause kommen, dann geht es ziemlich bald mit Amur ab auf die Toilette. Windeln abziehen, Geduld haben und gut zureden. Amurs Darm ist bald so trainiert, dass er dann meistens auf die Toilette kann. So hatten wir glücklicherweise schon seit einiger Zeit kein Malheur mehr. Er scheint es wirklich wie zu wissen. Auch scheint er es richtiggehend zu erwarten, dass er morgens aus dem Zimmer darf. Er geniesst es. Für Missou hingegen ist das Zimmer so oder so ein Zufluchtsort. Er geht oft wieder zurück ins Zimmer und schläft auf dem Turm, wo sein liebster Liegeplatz ist. Überhaupt ist unser Missou schon fast eine Geisha geworden. Er hatte schon immer sehr helle Hosen hinten, doch nun ist er auch vorne richtig silbern und sehr hell geworden. Er ist bald kein Black-Smoke Kater mehr, sondern nur noch ein Smokey-Kater…

Flying Chico
19.02.2018 12:36:01

Die letzten Wochen hatte ich immer eine Notiz mitgetragen, von der ich unbedingt noch schreiben wollte. Sie besagte, dass Chico nicht weit springen kann. Denn eines Abends beobachtete ich ihn, wie er ins Lavabo wollte und einfach nicht hineingelangte. Er stellte sich auf seine Hinterbeine und schaute ins Lavabo, kam aber nur knapp über den Lavabo-Rand und nicht weiter. Dann sprang er auf den WC-Deckel und versuchte von dort ins Lavabo zu gelangen, schien sich allerdings nicht zu getrauen. Daraus folgerte ich, dass er zu ängstlich für weite Sprünge ist. Überhaupt haben wir Chico nie weit springen gesehen, was unsere Vermutung zu untermauern schien.

Doch wie immer kam alles ganz anders. Mein Liebster hat letzthin alle Coonies zum Appell gerufen, um die Vollständigkeit zu überprüfen. Wer nicht kam, der wurde gesucht und so vermisste er unter anderem Anka und Chico. Als er überall nachgesehen hatte und sie nicht fand, stieg er in den oberen Stock. Dort fand er die Zwei, aber nicht auf der einfachen Seite, sondern dort, wo Katze rüber springen musste. Anka und Chico lagen Kopf an Kopf in der Wurfbox, auf dem Schaffell. Was, Chico? Ja, zu unser allem sehr grossen Erstaunen war Chico auch da. Allerdings hatten wir ihn noch nie rüber springen gesehen. Wir haben keine Ahnung, wie er das geschafft hatte. Aber er hat es geschafft…

Ein anderes Phänomen ist mit meinem Müllkater Dante. Der Bursche muss immer meinen Abfallkübel inspizieren und manchmal auch leeren. Wenn der Abfall spannend ist, dann trägt er ihn ins Wohnzimmer in die Röhre. So kommt es manchmal, dass mein Abfallkübel einfach nie voll wird. Doch letzthin hatte er echt „den Bock abgeschossen“. Tatsächlich hat er sicher mindestens ein halbes Dutzend gebrauchte Binden in die Röhre verschleppt. Da wir meist zwei Röhren miteinander verbunden haben, was gut drei Meter gibt, schauen wir nur sporadisch hinein. Doch auch da sahen wir die Binden nicht. Doch alle zwei Wochen wird das ganze Konstrukt abgezehrt, geputzt und dann – vielleicht neu – wieder aufgestellt. Da fand ich dann jenes wieder, dass mir von meinem Abfalleimer bekannt vorkam. Nun ja…

Am Wochenende wollte ich unbedingt morgens nicht vom Lavabo-Stöpsel geweckt werden. So nahm ich meinen neuen Wish-Plastik-Stöpsel in Betrieb. Selbstverständlich wurden wir nicht vom Lavabo-Stöpsel geweckt und konnten gemütlich und ruhig ausschlafen. Doch seither vermisse ich diesen Stöpsel. Keine Ahnung, wohin er entführt wurde. Vermutlich wird der Stöpsel beim nächsten Grossputz wieder auftauchen… hoffentlich… Doch für den nächsten Morgen nahm ich einfach der Stöpsel heraus und platzierte eine Plastikabdeckung über dem Loch. Das war sehr gewagt, denn einiges später, als der Stöpsel wieder drinnen war, hat jemand an meinem Spiegelschrank gearbeitet und geprüft, was er alles mit den Pfoten erreichen kann und das herausgezogen. Das wäre ja dann prompt ins Loch gefallen. Nun gut, ich brauche wieder eine neue Lösung…

Doch zurück zu Dante. Der junge Bursche hat sich prächtig entwickelt und ist noch immer langbeinig und schön schlank. Mein Liebster empfindet ihn mager und man könne all seine Knochen fühlen. Ja, das ist sehr erstaunlich. Denn Dante ist nicht nur ein Müllkater, sondern was Nassfutter anbelangt auch ein richtiger Mähdrescher. Er frisst und frisst und frisst… und nimmt nur normal zu… da könnte man glatt eifersüchtig werden…

Neuerdings kommt uns am Esstisch noch ein anderer Kater besuchen; Nestor. Ganz ruhig kommt er aus meinem Büro heraus, inspiziert alles und flaniert anschliessend um unsere Füsse und spielt den Charmeur. Wenn er so als Charmeur flaniert habe ich ihm dann „charnieren“ gesagt. Wenn er dann dazu noch schnurrt, tönt es sowieso wie ein Scharnier, das „singt“. Ja, Nestor charniert… und das geniessen wir natürlich!

Am Wochenende hatten wir viel Besuch und wir waren sehr erfreut, dass endlich unsere schwarzen Coonies sich von ihrer besten Seite gezeigt haben. Nebst Darin, Dizzy und Daryl kam sogar Dima hervor und zeigte sich. Nur Don zeigte seine scheue Seite. Dese kann man mit dem Spielzeug locken, aber nur Männer können sie streicheln. Dante, Dakota und Darli kommen sowieso. Und immer abends, wenn ich die Spielzeug-Schublade öffne, steht Daryl an die Schublade und schaut, dass ich ja das richtige Spielzeug herausnehme. Immer dann, kann ich seine Pfoten bestaunen, die garantiert die grössten von allen sind… Dafür, dass er ein Riesen-Pfoter ist, ist er eine unglaubliche Samt-Pfote… mit mir zumindest!

Ausgebüxt
12.02.2018 12:16:06

Am Wochenende hatte ich zwei schwierige Nächte. Ich hatte vermutlich gerade keine Tiefschlafphase und wurde von Gini-Schreien aufgeweckt. Sie schrie wie am Spiess. Nicht einmal, sodass ich mich wieder drehen konnte, sondern sie schrie mehrmals und eben, als würde sie gerade umgebracht. Also stand ich auf… und sah das „Desaster“ sofort. Bei den Buben war die Zimmertüre offen…

Ich ging also ins Wohnzimmer und fand Amur sofort. Er versuchte noch vor mir wegzuspringen, aber ich hatte ihn alsbald. Anschliessend verfrachtete ich ihn zurück ins Bubenzimmer. Doch nun waren alle anderen Coonies in starrer Schreckensposition, denn sie wussten ja nicht, was mit Gini war und hatten sich versteckt. Also musste ich zuerst die Damenschaften hinausbugsieren, welche nicht ins Bubenzimmer gehören. Dann konnte ich die Zimmertüre wieder schliessen… und vielleicht weiterschlafen… Nun war ich allerdings ziemlich sauer auf meinen Liebsten, weil er die Türe nicht mit dem Schlüssel abgeschlossen hatte. Er wusste doch, dass die Jungs sonst die Türe öffnen konnten? Schlaf komm wieder, schlaf komm wieder, schlaf komm wieder… Doch nun begann das Gekratze, die Buben wollten raus… aber irgendwann in den frühen Morgenstunden kehrte dann doch Ruhe ein und ich bekam noch etwas (mehr) Schlaf… Um 9 Uhr klingelte dann die Postbotin an der Türe… gerädert stand ich auf und holte die Pakete ab…

An diesem Tag mussten wir dann die ganze Wohnung kontrollieren, weil Amur ohne Windeln herumgelaufen war und wir keine Ahnung hatten, wo und wie lange er draussen war. Meistens riecht man es sowieso sofort, wo er war… aber heute ging es uns nicht sonderlich gut. Mein Liebster hatte die Grippe und mir war auch ziemlich übel. Das hatte sich sowieso angekündet, denn Zinka hat am letzten Tag kaum gegessen und ziemlich viel gekotzt. Als ich sie dann am Abend zum Fressen überlistet hatte, kotzte sie anschliessend alles wieder. Wenigstens hatte es an diesem Tag kaum mehr Kotz-Flecken, das wäre schwierig gewesen. Dafür kaufte ich am Nachmittag das lange Landi-Katzengras, das unsere Coonies so sehr lieben. Doch anschliessend begannen die Kotz-Flecken wieder von neuem… doch hoffen wir, dass es auch eine Ausbreitung der Epidemie verhindert hat und dadurch alle ihre Magensäfte beruhigen konnten… die Hoffnung stirbt zuletzt und bis jetzt ist sie berechtigt. Bislang hatte es nebst meinem Liebsten nur Zinka erwischt. Ja und innert wenigen Stunden war das Katzengras bis auf ein paar wenige Zentimeter abgegrast…

In der darauffolgenden Nacht musste ich dummerweise nachts auf die Toilette und konnte anschliessend nicht sofort wieder weiterschlafen. Dann begann jemand an der Bubentüre zu kratzen. Die lauten Geräusche hielten mich weiter wach und irgendwann stand ich dann doch auf. Oh, was war denn hier los? Die Türe war 2cm offen! Aber es waren alle Buben noch im Zimmer. Schnell schloss ich die Türe ab und ging wieder ins Bett… Doch das Gekratze an der Türe ging weiter. Ich war schon ziemlich genervt und überlegte mir, was ich tun solle. Schliesslich stand ich wieder auf und zog einfach Amur die Windeln an. Dann liess ich die Türe offen und ging wieder ins Bett. Nein, nun kam das, weshalb Amur, Chico und Nestor überhaupt im Bubenzimmer schlafen mussten… nun kratzten sie an der Schlafzimmertüre… Ich schlief in dieser Nacht im Total genug, aber immer wieder mit Unterbrüchen. Ich mochte gar nicht mehr aus dem Bett kommen und aufstehen… Glücklicherweise war ja das Wetter nicht so toll… und als ich dann das Bett mit den Tüchern überdeckte und unsere Coonies hereinlies, waren Amur, Chico und Anka im siebten Katzenhimmel. Sie wollten gar nicht mehr aus dem Schlafzimmer…

Doch irgendwann mussten wir aufstehen und putzten „noch schnell“ die Wohnung. Wir wollten auch sicher sein, dass es keine Überbleibsel von diesem strengen Wochenende gab. Anschliessend kam die wöchentliche Schönheitspflege, wobei wir dieses Mal schnell durch waren. Das war doppelt erstaunlich, zumal alle eine Woche davor so verfilzt waren. Dazu kam, dass ich morgens beim einen oder anderen am Kragen eine kleine Verfilzung gespürt hatte. Die hatte ich je mit den Fingern auseinander gerissen. Und nun war alles weg, resp. lies sich herauskämmen? Erstaunlich… aber ja, die Pflege ging schnell von statten, wenn auch bei dem einen oder anderen mit viel Protest.

Weil Sonntag war, hatte unsere Coonies nachmittags einiges an Leckerli bekommen. Nebst Thunfisch-Filet auch Filet vom Huhn und zwei Arten von Fischen, dann noch etwas Katzenmilch und heissgeliebte, ungesunde, flüssige Leckerli. Die Rasselbande machte sich über die Schälchen und Leckerli her, als gäbe es kein Morgen. Alles wurde ratzeputze gefressen. Die einen oder anderen unserer Coonies schlingt beim hochwertigen Futter oder eben bei diesen Filets. Die Konsequenz sahen wir dann am Abend. Ganze Filetstücke lösen dann beim einen oder anderen Durchfall aus… und das passierte dann natürlich, als alle Böden frisch aufgenommen waren. Das ist wie beim Leiterspiel… zurück auf Feld drei…

Röhrchen
06.02.2018 09:23:06

Gestern hatte Chico ein (immaginäres) Schild um den Hals: wegen Ärger gratis abzugeben… Himmel, war ich wütend auf diesen grossen, verwöhnten Kater. Ja, das hat man davon, wenn man diesem verwöhnten Kater einfach zu viel durchgehen lässt. Es ist eine wirklich blöde Angewohnheit von ihm, dass er immer auf seine Hinterbeine stehen und so oben nachsehen muss, was dort gerade liegt oder passiert. Normalerweise macht er das mindestens einmal während der Abendessen-Vorbereitung, wenn wir das Katzenfutter parat machen. Natürlich haben ihm die einen Kleinen das schon abgeguckt. Plötzlich angelt dann da ein kleines oder grosses Pfötchen nach dem, was gerade auf der Küchenkombination steht oder liegt. Das ist dann der Moment, wo mein Liebster sagt „Chico pfui“ und Chico weitermacht. Doch in aller Regel ist er trotz seiner Grosse zu klein, um viel zu bekommen. Anders sieht es aus, wenn wir die Teller zur Fütterung auf den Boden stellen. Dann steht die Hälfte unserer Coonies und will als erstes am Teller sein. Dann angeln sie sich den Teller und es braucht viel Kraft und Konzentration, die Teller nicht auszuleeren. Mein Liebster hat das top im Griff, ich hingegen leere regelmässig Flüssigkeit aus. Nun ja, aber auch das ist wieder etwas anderes. Was ist nun gestern passiert?

Ich liebe es, aus den kleinen Flaschen mit einem Röhrchen zu trinken. Nur dummerweise liebt auch Chico eben diese Röhrchen. So war ich gestern kurzfristig gefordert, als gerade Zinka vor mir durchlief und auf dem PC stehen wollte, während dem Chico neben mir auf seinen Hinterbeinen stand und nachsah, was ich da alles auf dem Tischchen hatte. Dann als ich kurz Zinka auf die Seite schieben wollte, hatte Chico schon das Röhrchen erwischt, das kleine Fläschchen dadurch umgekippt und über das Tischchen war nun der ganze Inhalt ausgeleert. Himmelherrgott, war ich wütend. Jedes einzelne Fläschchen auf dem Tischchen stand im Saft. Glücklicherweise war es Kokosnusswasser ohne Zucker und es klebte und stank nicht und war zum Glück farblos. Doch der ausgeleerte See war immens! Ich schimpfte mit Chico, doch er schien nicht zu begreifen. Aber er begriff, dass er mir ab sofort aus dem Weg gehen musste. Nun war putzen angesagt… ein Aufwand, der nicht hätte sein müssen! Nervzettermordio!

Ansonsten haben wir die letzten Tage unsere Coonies genossen – und sie uns. Sie werden überglücklich sein, wenn sie uns mal wieder einen Tag los sind, damit sie endlich nachschlafen können. Apropos schlafen: vor zwei Tagen hatten wir ziemlich viel Trubel und in Mitten dieses Trubels lag Nestor und schlief. Anfangs schien er das eine oder andere noch zu beobachten, doch irgendwann war er scheinbar wirklich eingeschlafen. Ich wollte ihm ein grosses Leckerli geben, hielt es ihm direkt an die Nase, aber er reagierte nicht. Dann hob ich sein Pfötchen an, aber er reagierte nicht. Da bekam ich es mit der Angst zu tun. Atmete er überhaupt noch? Ja, ziemlich flach. Aber dann sah ich es: er schien tief und fest zu träumen. Das hatte ich wirklich noch nie erlebt, eine Katze, die so tief und fest schläft, dass sie überhaupt nichts mehr mitbekam. Erstaunlich, dass er in diesem ganzen Trubel so tief schlafen konnte. Mein Liebster meinte, das zeuge von grossem Vertrauen. Einige Momente später schaute er schon wieder aus kleinen Augenschlitzen hervor und beobachtete alles…

Der Trubel hatte nur einen Grund: wir machten mal wieder ein Fotoshooting. Jeder Einzelne bekam seine Schönheitspflege, wurde gewogen, bekam ein Leckerli und wurde dann fotografiert. Es ist unglaublich, wie unterschiedlich gern jeder Coonie die Schönheitspflege hat. Die einen jammern und tun so, als wäre es ein Weltuntergang, dass er jetzt gebürstet wurde, die anderen schnurren sogar. So oder so, das Programm ist immer dasselbe und jeder entscheidet selbst, ob es eine lästige Pflicht oder eine schöne Massage wird…

Beim Fotografieren merkten wir allerdings allzu bald, dass wir nur ein Jungtier im Raum haben konnten. Denn das Spiel mit dem neuen Federnglöckchen interessierte alle und alle konnten wir nicht gleichzeitig fotografieren. So bekam zusätzlich noch jeder seine eigenen Spielminuten. Nur eine wollte überhaupt nichts davon wissen, weder vom Bürsten, noch vom Spielen und erst recht nichts vom Fotografieren; Gini. Wieder hatte sie es geschafft, innert nur wenigen Tagen auf der Seite komplett verfilzt zu sein. Unglaublich! Mein Liebster hatte sie bereits am Tag zuvor mit dem Entfilzungsspray eingesprayt, was wir nun wiederholten. Wir hatten die Wahl zwischen einer schreienden Gini wegen dem Bürsten oder eine noch mehr schreiende Gini wegen dem Rasieren. Sie schrie wirklich wie am Spiess – schon prophylaktisch. Ich war für das Kämmen zuständig, mein Liebster hielt sie. Nichts desto trotz hatte Gini ihren Mundschutz auf, damit sie sich selbst und auch uns nicht verletzten konnte. Aber da blieben noch immer die Pfoten zum Verletzten, was sie auch arg nutzte. Erst versuchten wir, die Büschel „auseinander zu reisen“. Die einen Verfilzungen lösten sich auf oder kamen beim Bürsten heraus, aber einige rissen auch ganze Haarbüschel aus. Als wir bei einer besonders hartnäckigen Stelle den Rasierer nahmen, schrie Gini allerding noch mehr. So oder so, irgendwann kamen wir zu einem Ende und Gini nutzte die Chance abzuhauen. Normalerweise verkrümelt oder versteckt sie sich anschliessend immer. Doch nicht dieses Mal: sie tapezierte sich wie ein Model vor uns allen hin und so konnte ich doch noch ein paar Fotos machen. Sie ist also doch auch eitel ;-) Auf alle Fälle war Gini anschliessend viel ausgeglichener und netter. Haben ihr diese Verfilzungen Schmerzen beschert? So eine liebe Gini hatten wir schon lange nicht mehr…

Nur meine Arme hatten den Tag überhaupt nicht gut überstanden. Ich sagte etwas und mein Liebster meinte sofort, er sei auch der Ärmste. Da griff ich zum erst Besten, was mir einfiel. Bei den Katzensachen habe ich einen Aloe Vera-Spray für Tiere. Den nutzte ich und besprühte meine arg lädierten und verkratzten Arme. Da bot ich meinem Liebsten an, auch seine Verletzungen einzusprühen, die ja auch ach so schlimm waren. Nun ja, er hatte tatsächlich drei kleine Kratzer… Meine Arme sahen jedoch so aus, als hätte ich mich komplett geritzt. Nun ja, er war wirklich der Ärmste und selbstverständlich pflegten wir seine Wunden. Ach übrigens den Spray hätte ich schon viel vorher ausprobieren sollen. Der ist wirklich sensationell! Die Kratzer an meinen Unterarmen waren bereits am Abend kaum noch rot und schon am nächsten Tag fast verheilt...

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