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alle kuschelig
26.06.2018 12:08:07

Vermutlich gibt es jedes Mal eine Veränderung, wenn ein Coonie auszieht. Doch mit dem Auszug von Dakota, Dese und Darli hat sich definitiv etwas verändert. Angefangen hat jedoch alles mit dem Besuch. Schon da war klar, dass eine Veränderung anstand. Dese war oft bei Dakota und Dakota interessierte sich überhaupt nicht mehr für unsere Spielstunden. Darli schien noch mehr zu schlafen, wenn das überhaupt möglich war.

Bevor der grosse Ausflug kam, stand noch der Besuch beim Tierarzt an. Dieses Mal waren sie von Dakota hingerissen, weil die Dame so filigran wirke und doch so muskulös sei. Aber natürlich bekamen auch Darli und Dese ihr Lob und Schmeicheleinen. Gefallen hat es den Herrschaften trotzdem nicht.

Der grosse Ausflug kam allerdings am Samstag. Darli lernte Aladin kennen, wobei Aladin partout nichts von einer Veränderung wissen wollte. Bevor er noch spürte, dass es eine Veränderung gab, durften wir ihn streicheln. Er ist ein hübscher, grosser Kater. Aris sieht ihm sehr ähnlich – oder umgekehrt. Als er jedoch verdächte Geräusche hörte, war nicht mehr gut Kirschen essen mit ihm. Da wurde Aladin richtiggehend hässig. Auch streicheln lag nicht mehr drinnen. Gut hatten wir das vorgeholt. Darli versteckte sich im Badezimmer mit dem Klo. Später holten wir sie heraus und setzten sie auf den neuen Kratzbaum, der ein Bücherregal war. Wirklich lässig gemacht. Aladin kam einmal zu ihr hoch und fauchte sie an. Danach liess er sich nicht mehr blicken. Darli schien sich bei so viel Unwillkommenheit weniger wohl zu fühlen, schnurrte allerdings bei der kleinsten Aufmerksamkeit. Sie war sehr liebesbedürftig. Wir hoffen sehr, dass Aladin bald sieht, wie lieb seine kleine Cousine ist und mit ihr Freundschaft schliessen wird. Etwas Lieberes als Darli wird er kaum finden.

Dakota und Dese kamen zu einem schwarzen Maine Coon Bübchen. Nachdem die beiden das Klo gesehen hatten, verzog sich Dakota unters Bett. Dort gab sie Audienzen. Sie schien eher ruhig und gefasst zu sein – nebst sicher ein bisschen Nervosität – aber alles in allem entschied sie, wann sie wen zu sich liess. Dese suchte bald den Weg ins Wohnzimmer, den Wänden nach kam sie bald auf den Balkon hinaus. Dort versteckte sie sich hinter den Blumentöpfen. Da bemerkte auch Bübchen zum ersten Mal, dass es eine Veränderung gab. Sofort kam er zur Inspektion, blieb allerdings in sicherer Distanz stehen. Dann fauchten sich beide abwechslungsweise an. Dese war sehr aufgeregt und scheu, gleichzeitig liebte sie es, wenn sie kuscheln konnte. Scheinbar ist das Bett nun weiterhin der Rückzugsort von beiden, aber sie kommen auch schon aktiv hervor. In der Nacht haben sie scheinbar zu Dritt die Wohnung erkundet, wobei Genaueres nicht bekannt ist.

Anschliessend bekamen wir bei Frodo eine Audienz. Sein Bauch war wieder verfilzt und es galt ihm einen Sommerschnitt zu verpassen. Doch vorher gab es noch Apero und Abendessen, wobei zu meiner grössten Überraschung Frodo mir auf den Schoss sprang und gestreichelt werden wollte. Später war ihm zwar sicher wohler, aber er war sicher auch nicht glücklicher. Dafür war er wirklich geputzt und gestriegelt. Alba hingegen suchte eher das Weite, sodass auch keiner auf die Idee kam, sie zu berühren (rasieren). Danach schien ich selbst einen Pelz bekommen zu haben und wollte nur noch nach Hause unter die Dusche… Pelzlos werden…

Zuhause angekommen wurden wir ausführlich beschnuppert. Ja, an unseren Kleidern gab es garantiert viele Botschaften. Dazu kam, dass der eine oder andere Coonie auch ziemlich überdreht war. Aber eines hatten sie alle gemeinsam: sie wollten gestreichelt werden. Auch schien alles etwas im Umbruch oder in Veränderung zu sein. Jeder musste irgendwie zu seiner Zeit einmal kuscheln. Aber ich liebe es ja so oder so, wenn unsere Coonies kuschelig sind und mit mir schmusen :-)

Besucher
18.06.2018 09:58:41

Hurra, am Samstag haben wir Katzenbesuch bekommen! Unsere Coonies waren mal wieder so richtig gefordert. Doch bald jährige Jungtiere zu vermitteln, ist gar nicht mehr so einfach. Als Katzenkinder sind sie neugierig und aufgeschlossen auf alles Neue und gehen direkt darauf zu. Wenn sie älter werden, ist ihre Persönlichkeit schon ausgereifter und sie warten ab. Gestern schienen sie zu denken „zeig zuerst einmal, wer du bist“! Aber über das Spielen sind noch immer (fast) alle abzuholen.

Zwei Begegnungen waren davon sehr eindrücklich für mich. Zum einen hat Dakota ihren Besucher völlig von sich eingenommen. Der Besucher hat regelrecht ihre Gunst erworben und sie hat sich wie eine Königin aufgeführt, der die Gunst angetan werden muss. Es war ein unglaublich spannendes Spiel, das die Zwei da trieben. Doch so oder so, beide waren total voneinander angetan. Seit wir zwei Besucher, Aris und Amy, haben, hat sich Dakota etwas zurückgezogen. Die Zwei scheint sie nicht so zu mögen. Doch wenn sie morgens die Aufmerksamkeit meines Liebsten bekommt, ist sie überglücklich. Sie bestimmt, wann sie Nähe will – so richtig königlich. Auf alle Fälle hat sie ihren Besucher arg um den Finger gewickelt… Ich freue mich sehr und auch mit grösster Spannung, auf die weitere Beziehung der Zweien… Ich bin allerdings auch überzeugt, dass unsere kleine Hexe einen ebenbürtigen Partner gefunden hat, sodass sich künftig ihre Spiele in Grenzen halten werden oder vielleicht gar nicht mehr nötig hat?

Die zweite Begegnung war eine ganz anderer Art. Wir dachten, dass Dakota und Darli zusammengehören würden. Doch die Mädels haben uns eines besseren belehrt. Darli und Dakota haben überhaupt nichts mehr gemeinsam gemacht, nach dieser Begegnung. Eigentlich kam das Paar, um Don und Dima kennen zu lernen. Aladin ist nun alleine Zuhause und sie möchten ihm wieder ein Gspännli geben. Bei einem Mädel war ich mir nicht so sicher, aber Don, der die Älteren sehr respektiert, hatte ich absolut keine Bedenken. Don und Dima kamen auch, v.a. als es ums Spielen ging. Auch erstaunlich war, dass Dima immer in der Nähe von der Dame blieb, aber doch nie ganz nahe kam. Mein Liebster und ich hatten beide je beiden ins Gewissen geredet und ich muss wirklich sagen, Don wie Dima haben sich bemüht – vor allem für ihre Verhältnisse. Früher kamen sie ja überhaupt nicht hervor. Sobald potentielle Dosenöffner kamen, fanden sie hinter der hintersten Ecke noch ein hinteres Plätzchen. Aber sie begriffen schnell(er als ich), dass sie nicht im Fokus standen. Denn nun kam erstaunlicherweise Darli zum Spielen hervor und da hatten sich (mit zwinkerndem Auge) zwei Prinzessinnen gefunden. Als sich das Paar dann verabschiedet hatte, sah Darli die Dame an und dieser Blick berührte mich zutiefst. Der war so wie eine Absicherung, gell, ich komme zu Dir. Wie ein Vertrag, ein Versprechen, gell, Du meinst es ernst. So etwas habe ich noch selten gesehen und ja, da war natürlich sonnenklar, dass wir die Zwei nicht trennen dürfen. Wenn die zwei Seelenverwandte sind, dann wird das sicher auch mit Aladin gut kommen.

Viel spannender war die Beobachtungen am nächsten Tag: Darli blieb stets alleine und distanzierte sich von den anderen. Die Grossen akzeptierte sie, aber die Mädels brauchte sie nicht weiter. Dakota hatten wir nach dem Besuch am Tag zuvor nicht mehr gesehen. Sie kam erst abends wieder zum Nachtessen. Doch tags darauf war sie wieder fit und munter und genoss den Tag auf dem Balkon. Doch spannenderweise war nun Dese ihre Begleiterin. Dese legte sich zu ihr, Dese hielt sie und sie schienen aufeinander aufzupassen. Jedes Mal wenn wir überlegten, ob das zusammenpassen wird, kam Dese um unsere Beine gestrichen, als würde sie uns darin bestätigen.

All das Erlebte ist kein bisschen rational und Beobachtungen lassen bekanntlich sehr viel Spielraum offen. Nichts desto trotz bestätigt es sich, dass unsere Coonies schon genau wissen, was sie wollen. Es sind einfach Charakterkatzen. Für uns ein gutes Zeichen ist immer auch, wenn die Grossen vorzusondieren scheinen, ob es sich um gute Menschen handelt. Es ist wie der erste Prüfstein, wenn die Grossen kommen und ihr OK geben, dann klappt es meistens auch mit den Kleinen. Jaja, unsere Coonies sind wirklich spannende Wesen. Don und Dima waren am nächsten Tag wieder besonders kuschelig und schmeichelten uns. Sie waren auch überdreht, wie wenn sie Freude hätten, dass sie noch länger bei uns bleiben können. Ah und Darin kam ebenfalls auf absolut keinen Schwatz hervor. Jaja, für unsere schwarzen Katzen braucht es einen ganz besonderen Menschen…

Chef sein
11.06.2018 11:29:08

Diese Woche war für den einen oder anderen Vierbeiner anstrengend. Aris und Ami waren letztes Wochenende in die Ferien gekommen und nun galt es, sich aneinander zu gewöhnen. Bei den Mädels ist das keine grosse Sache, bei den Buben hingegen schon. Hier muss zuerst die Hierarchie wieder geklärt und festgelegt werden. Da Aris neu dazu kam, war scheinbar völlig klar, dass er bei den Buben in der Hierarchie unten war. Das scheint er auch als völlig logisch hinzunehmen. Krass! Denn hier macht die körperliche Grösse nicht aus und nur der Status zählt. Dass Amur klar der Chef ist, war schnell geklärt. Der steht vor Aris hin und alles ist klar. Das verrückte Spiel ging bei Chico weiter, der der Sache nicht traute. Er musste Aris noch eins, zwei Auswischen und Aris warf sich unterwürfig auf den Boden, in Abwehrhaltung. Da war der Fall auch klar. Doch Chico traute dem nicht immer und musste es immer mal wieder ausprobieren. Böser Chico!

Wer sich in das Gerangel nebst den Mädels nicht einmischte, war natürlich Nestor – oder ich habe es nie gesehen – und Missou. Missou behagen Veränderungen dieser Art sowieso nicht und da verzieht er sich lieber. Nur einmal passierte noch etwas, wobei ich nicht weiss, in welchem Zusammenhang das steht. Missou pisste in ein – frisch gewaschenes – Schlafplätzen und ich erwischte ihn gerade dabei. Er sprang sofort ertappt auf und hinaus auf den Balkon. Dabei zog er eine Prostata-Piss-Spur hinter sich her. Doch den Bursche holte ich mir und steckte seine Nase in seinen Seich. So nicht mit mir! Doch danach mied er mich für längere Zeit…

Amur hingegen schafft es immer wie ein Kinderspiel, Gini zu nerven. Gini war erstaunlich kuschelig und ausgerechnet bei mir anhänglich. So lag sie einmal abends mit mir auf dem Sofa und schlief. Plötzlich tauchte Amur auf und stand vor das Sofa hin. Man konnte förmlich in seinem Gesicht lesen „wann bemerkt sie mich endlich?“. Doch ich schob ihn mit dem Fuss weg, sodass er gar nicht weiter provozieren konnte. Nur macht er das leider immer wieder. Die Reaktion kommt immer postwendend, sobald Gini ihn erblickt hat jammert oder faucht sie. Diese Mal habe ich ihn rechtzeitig weggeschoben. Dafür lag er nun auf das Stubentischlein vor uns und damit war sofort wieder Frieden hergestellt.

Gini plagen ist ein Hobby vieler – und auch so einfach. Klar, am meisten plagt Amur Gini, weil er genau weiss, dass sie ihn nicht mag. Doch auch andere haben Freude, dass es so einfach ist. Nestor schlief beispielsweise beim Essen neben mir auf dem Stuhl. Da lief Gini am Stuhl vorbei. Blitzschnell schoss Nestors Pfote nach Gini, um sie zu „kratzen“. Natürlich schrie sie sofort auf, weil sie erschrak und überhaupt. Und ich hatte gedacht, Nestor würde neben mir schlafen. Doch auch er liebt es, seine Schwester zu plagen oder auch zur Raison zu bringen.

Jemand anders hat es dann heute gemacht, was mich wiederum mehr erstaunt hat. Gini versteckte sich im Badezimmer und natürlich darf dann niemand mehr zu mir kommen, weil sie ja schon da ist. Das ärgert die andern, insbesondere Anka. Da versteckte sich Gini hinter der Türe und Anka versuchte sie durch den Türspalt zu angeln. Nur schon die Andeutung liess Gini jammern. Da war es natürlich besonders spannend, immer wieder nur die Pfote zu heben. Übrigens hob sie die linke Pfote…

Ja und Aris und Amy schlafen nachts nun separiert, nicht nur damit sie ihre Ruhe haben und auch ungestört fressen können, sondern damit auch wir unsere Ruhe haben. Aris verträgt es überhaupt nicht, wenn er nicht ins Schlafzimmer darf. Keine Ahnung, warum er ausgerechnet damit ein Problem hat. Aber so scheinen alle glücklich zu sein.

Ach nein, stimmt. Gestern waren (fast) alle unglücklich, denn die Schönheitspflege stand an. Nestor und Don verschliefen den Start und waren danach erstaunt und auch etwas verärgert, dass sie dann „nur“ ihre Portion Leckerli bekamen. Sonst liegen sie die ganze Zeit daneben und angeln sich jedes „übrig gebliebene“ Leckerli. Der eine oder andere war schon arg verknöpft, aber noch nicht verfilzt. So kam jeder an die Reihe, bis auf Dakota, und am Schluss Aris und Amy. Aris übertrifft also Amur und Chico zusammen. Unglaublich, wie er eine Mimose und ein Sensibelchen ist. Ausgerechnet gestern Abend haben wir die Schönheitspflege auf dem Balkon gemacht. Alle Nachbarn werden wohl gedacht haben, wir quälen unsere Coonies. Das war ein Drama! Aber natürlich sind jetzt alle wieder überglücklich, weil es nirgendwo mehr zwickt oder zwackt. Spannend ist, dass Frodo-Kinder beim Bauch die Hinterbeine weit spreizen. Bei Missou und Missou-Kindern hingegen bringen wir die Beine kaum auseinander, als wären sie sehr scheu und würden überhaupt nicht gerne ihren Intimbereich zeigen. Als würde man mit so vielen Haaren viel davon sehen… aber ja. Es ist dann sehr schwer für mich alleine, ihre Bauche zu bürsten. Ja und so ging schon wieder eine Woche zu Ende und eine neue startet…

Feriengäste
04.06.2018 16:45:29

Alle paar Jahre ist es soweit und unsere Katzen-Nanny kann sich mit Mühe entscheiden, Ihren Partner zu längeren Ferien begleiten. Selbstverständlich hat sie uns das sicher schon vor zwei Jahren angekündet, dass es dann kommen wird. Am Samstag ging die Reise los. Für uns heisst das, dass Amy und Aris bei uns in den Ferien weilen. Beides sind Kids von Zinka und Frodo. Ja, aber aktuell wird noch immer arg Mundgeruch beim Fauchen verteilt. Manchmal hatte ich mir schon überlegt, ob ich Pfefferminzblättchen verteilen sollte. Aris hat sofort – wie beim letzten Mal – das Katzenzimmer in Beschlag genommen und Amy – wie beim letzten Mal – ist unter meinem Pult. Anfangs tat sich da nichts mehr…

Doch wie reagierten unsere Coonies? Ja, das ist wirklich erstaunlich. Die Mädchen beispielsweise sind sehr interessiert und schnuppern einfach. Sie würden auch einfach „Hallo“ sagen und schon wäre alles gut. Nicht so die Jungs. Chico ist ebenfalls interessiert und möchte „Hallo“ sagen. Amur hingegen will ganz klar den Chef markieren – und markiert vermutlich sogar. Nestor ist eher scheu und faucht auch. Missou hingegen scheut den Kontakt total und scheint eher Angst zu haben. Er sucht noch mehr seine Wohlfühlzonen auf. Ja und dann sind da noch die Kleinen. Ganz besonders spannend ist es mit den vier Mädels, die sehr scheu und überhaupt nicht gästefreundlich sind. Hier wird gefaucht, wo es nur geht. Mit dabei ist natürlich auch Dima und Don ist eher wieder scheu und beobachtend. Schon sehr spannend, wie alle mit der gleichen Situation anders umgehen – wie Menschen.

Eigentlich bekamen wir damit nicht viel mit von Aris und Amy. Sie versteckten sich mehr, schauten mal aus der Ferne zu und gingen in Bezug zu je dem, der zu ihnen kam. Und natürlich ging immer mal wieder einer nachsehen, ob die zwei noch da sind. Ganz anders sah es in der zweiten Nacht aus. Aris begann an der Schlafzimmertüre zu kratzen. Kaum war ich eingeschlafen, schien er mit dem Kratzen zu beginnen. Ich erwachte und schimpfte, dann war wieder Ruhe. Doch das ging fast stündlich so weiter. Um 5 Uhr in der Früh hatte ich genug davon und ich sperrte ihn in ein Zimmer. Doch der erholsame Schlaf war vorbei. Ich konnte zwar nochmals tief und fest schlafen, fühlte mich allerdings am Morgen arg gerädert. Zum Dank hat Aris dann im Zimmer meine Karton-Katze heruntergeschmissen. Nun hat die Mike-Comic-Katze keinen Schwanz mehr. SNIFF!

Jemand anders war am Wochenende aber durchaus noch sehr glücklich. Chico bekam nicht nur ein Lavendel-Stöckli, nein, einen ganzen Lavendel-Stock. Kaum stand der Topf auf dem Balkon, wurde er schon sofort beschnuppert und die einen frassen selbstverständlich auch davon. Ich war wirklich sehr überrascht. Mein Liebster hat ihn gekauft und liess sich auch beraten. Ja, richtig gelesen! Der Verkäufer fragte nach den Bedürfnissen, mein Liebster sagte (vermutlich provokativ) für die Katze und der Verkäufer meinte, da habe ich genau das Richtige für sie… Staun! Ehrlicherweise hätte ich absolut nie im Leben jemandem gelglaubt, dass ich mal Lavendel für die Katze kaufe….

Noch jemand war überglücklich; mein Liebster. Er nahm am Wochenende sein bereits erhaltenes Geburtstagsgeschenk, den Holzkohlegrill, in Betrieb. Jaja. Zuerst musste man das Fass „einräuchern“. Dafür wurde schon mal viel Kohle benötigt und keine Katze auf dem Balkon. Gut. Doch als später nur noch die Glut vor sich hin dampfte, waren Katzen wieder erlaubt. Nicht dass sie die Nähe des warmen Fasses suchten, aber mein Liebster musste natürlich doch Patrouille stehen. Beim nächsten Mal mussten alle Vierbeiner nur noch kurz hinein, durften aber später wieder hinaus. Nur hatte es diese Mal – oh Schreck – zu wenig Kohle, es reichte nicht, um irgendetwas warm zu bekommen. Nun musste natürlich Kohle nachgeschüttet werden, was etwas Asche aufwirbelte. Auch der Wind war nicht gerade milde und so hatten wir doch unseren eigenen Mini-Mini-Vulkanausbruch. Die Mehrheit windete es auch gleich wieder weg, doch auf dem Fell blieb die Asche schön liegen. Ja und so wurden unsere Katzen etwas eingeäschert.

Tags darauf durften unsere Coonies selbst während dem Anfeuern draussen bleiben. Ja, so schnell ändert sich alles. Doch entweder die Katze blieb draussen oder drinnen – die Türe blieb dann zu. Anschliessend roch dann doch der eine oder andere nach Feuer…

Dass wir wieder draussen am Tisch sitzen, ist für unsere Coonies neu, vor allem für die Jüngsten. Nun braucht es doch die eine oder andere Erziehung, um wieder Pfotenfrei draussen essen zu können. Jaja… unsere Katzengeschichten…

Ah und vor lauter Feriengästen und viel Action am Wochenende habe ich gar nichts zu Anka gesagt. Anka kam am Montagabend wieder nach Hause. Da bis am Montag nichts gefunden wurde, wurde am Abend noch in der Speiseröhre nachgesehen. Mein Liebster war bei dieser „Operation“ dabei. Eine Stunde später durften wir Anka dann mitnehmen. Sie war überglücklich, als sie wieder Zuhause war. Sie musste uns alles, aber auch wirklich bis ins kleinste Detail alles erzählen. Falls das überhaupt möglich ist, erzählt uns Anka noch viel mehr, als vor ihrem Ausflug. Unglaublich, was diese Katze eins schwatzen kann. Was wirklich war? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall sicher keine dieser schlimmen Krankheiten, auch keine Gastritis. Ich bleib bei meiner Vermutung, dass irgendetwas irgendwo steckengeblieben ist und sie gequält hat. Aber das Kontrastmittel hat sicher seine Wirkung getan. Auf alle Fälle hat Anka seither kaum noch erbrochen, normalen Stuhl (was mein Liebster natürlich fotografieren musste!) und seit Mittwoch hat Anka auch den blöden, blauen Verband weg und gilt offiziell als gesund. So oder so sind wir überglücklich, dass es ihr wieder gut geht und noch mehr, dass sie wieder Zuhause ist.

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