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Nichts, einfach nichts
20.08.2018 09:00:56

Das letzte Wochenende war bei uns so viel los, wir waren immer irgendwo unterwegs. So hatten wir die Woche davor abends einfach nichts gemacht und uns vorerholt. Spannend ist dabei, dass auf dem bald nicht mehr neuen Sofa Gini die „Herrschaft“ hat. Wenn wir da sitzen, sitzt sie oft neben mir, vor allem wenn ich das Sofa so programmiere, dass meine Beine hoch sind. Dann liegt sie mit Aussicht neben meinen Beinen und es sieht aus, als würde sie mit uns fernsehen. Vermutlich wird es aber eher so sein, dass sie alles und jeden überblickt. Von ihrem Blickwinkel aus hat sie das ganze Wohn- und Esszimmer im Überblick. Aber ihre „Dominanz“ ist auch so gross, dass dann niemand mehr kommt.

Leider kommt auch Don nicht mehr aufs Sofa. Auf das alte Sofa ist er immer wieder zum Kuscheln gekommen. Doch das macht er auf dem neuen Sofa nicht mehr. Meistens habe ich auch ein Kissen auf dem Schoss. Ob ihn das stört? Überhaupt kommt Don viel seltener. Oft will er auf meinen Schoss kommen, wenn ich am Esstisch sitze und esse. Nur möchte ich dann weiteressen und muss dann alles über oder durch Fell „transportieren“. Je nach dem wo der Schwanz ist und ob Don ihn gerade bewegt, ist das höchst unbeliebt bei mir. Ich esse wirklich lieber ohne Haare. Aber wo ich es natürlich liebe ist, wenn er beim Arbeiten kommt. Da passt es natürlich bestens, Don auf dem Schoss und PC davor auf dem Pult. Nur stehen sich hier zwei in Konkurrenz. Denn genau das möchte auch Nestor. Don hält es zwar jeweils länger aus, dafür kommt Nestor öfters vorbeispaziert und möchte JETZT, aber wirklich genau dann kuscheln. Super.

Eine ständige Begleiterin beim Arbeiten ist Anka. Sie liegt immer und die ganze Zeit neben oder hinter meinem PC, aber immer bei mir. Auch steht sie immer sofort bereit, um mit mir ins Schlafzimmer zu kommen. Das sind ihre zwei Orte, wo sie mich nicht mehr aus den Augen lässt. Anka ist richtig enttäuscht, dass sie nur am Wochenende mit ins Schlafzimmer darf. Doch dann liegt sie im Bett neben mir und verlässt diese Position nur, um auch auf meine Brust zu kommen. Das will sie insbesondere dann, wenn das auch andere machen. Aber ehrlich, die Brustposition ist nicht mehr meine Lieblingsposition. Unsere Coonies sind auch wirklich schwer und diese Gewicht auf der Brust? Da fühle ich mich immer wie ein gestrandeter Wal…

Wenn Anka im Büro und im Schlafzimmer bei mir ist, dann ist Chico fast immer bei mir oder in meiner Nähe. Meist liegt er auch in einer Distanz, wo er mich sehen und beobachten kann. Er ist wirklich unglaublich anhänglich – und verfolgend. Unglaublich! Wenn ich im Badezimmer bin, liegt er wie ein Wachhund vor der Türe. Manchmal spielt er dann aber auch gerade mit meiner Handtasche oder tut so, als würde mich nicht sehen und liegt in der Katzenzimmertüre. Doch wehe, ich gehe ins Schlafzimmer, dann steht er schon da und will also um jeden Preis mit. Wenn er einmal doch nicht mit darf, dann liegt er unmittelbar vor der Türe – aus Protest? Im Schlafzimmer haben wir dann morgens wie abends eine kurze Kuschelsession. Ich halte ihn fest oder liege halb auf ihm und knuddle ihn. Er schnurrt und hasst und liebt es. Chico bleibt zwar entspannt liegen, steht aber danach sofort auf und will aus dem Schlafzimmer hinaus. Und doch kommt er jeden Tag aufs Neue…

Da Zinka die Schlafzimmer-Kuschelsession meist verpasst oder überhaupt nicht mit Chico mitkommen will, hat sie sich eine andere Zeit gesucht. Neuerdings kommt Zinka mit aufs Klo. Sie springt dann auf meinen Schoss, wo ich ihre nackten Füsse spüre, die sich sehr kalt anfühlen. Aber Zinka will um keinen Preis gehalten werden und ich will um keinen Preis Krallenabzeichen auf meinem Schoss haben… Nun ja, diese Kuschelsession dauert meist nicht sehr lange. Schade Zinka!

Ja und nachdem wir viel unterwegs waren, waren wir am Sonntag Zuhause und es war putzen und waschen angesagt. Dummerweise haben wir sehr viele Birkenblüten auf dem Balkon und hatten die Balkontüre geöffnet, bevor wir das sahen. Was hat das zur Folge? Ja genau. Eine Fellnase wälzt sich am Boden und trägt damit die Blüten in die Wohnung. Die zweite Fellnase wischt mit dem Schwanz über die Blatten und hat dann einen geschmückten Schwanz, der ebenfalls in der Wohnung präsentiert wird. Ja und jede weiter Fellnase macht das nach und präsentiert das Resultat dann… Mist… da war wirklich „putzen“ angesagt. Glücklicherweise haben wir zwei Staubsauger, da konnte jemand den Balkon saugen und der andere den Rest. Jetzt fehlte uns nur noch der Dritte, der die Katzen ent-dekorierte. Ja und aus „schnell“ staubsaugen wurden drei Stunden… dafür sind jetzt auch wieder alle Katzensachen geputzt oder gestriegelt oder gesaugt… und, Katze und Mensch sah auch am Abend noch, dass geputzt wurde…

Heisse Zeiten vorbei
14.08.2018 06:44:12

Die heissen Zeiten sind scheinbar vorbei, doch diese letzten Tage haben wir sehr genossen. Es ist schön, wenn wir in allen Zimmern die Fenster offen lassen können und ein angenehmes Windchen geht. Weniger schön ist hingegen, wenn dann die vielen Fliegen Einzug halten. Doch glücklicherweise lieb ich es, dann die Wohnung auszuräuchern. Von einer früheren Ferienreise haben wir noch Weihrauch bester Qualität. Schnell schliesse ich die Fenster, damit der Rauch in der Wohnung bleibt. Damit wird jede Fliege vertrieben. Anfangs ist der Weihrauch-Duft sehr intensiv und über die Stunden bleibt er dann dezent in der Wohnung hängen. Unsere Coonies haben sich daran gewöhnt. Der Rauch steigt eh und trifft sie weniger. Wenn es jemanden stören würde, dürfte er auf den Balkon gehen. Hinzu kommt, dass Weihrauch eine desinfizierende Wirkung hat. Für mich ist fast alles gut, Hauptsache die lästigen Fliegen sind weg. Gut gelüftet und dann rechtzeitig die Fenster geschlossen zusammen mit dem Weihrauch, macht ein angenehmes Wohnklima.

Weniger angenehm ist hingegen, dass ich ein Trotzibueb und einen Pinkelbuben habe. Ob das ein und dieselbe Katze ist, wissen wir nicht. Irgendetwas scheint auf alle Fälle denjenigen zu stören und ich wette, dass es an einem Tag Chico war. Irgendetwas muss ihn arg wütend gemacht haben, dass er getrotzt hat – ausser er hätte wirklich gerade eine Blasenentzündung gemacht. Auf alle Fälle pinkelte er mir im Büro vor den Kasten. Anschliessend verriet er seinen Standort, indem er das Bissi verscharren wollte. Da hörte ich ihn und sah nach ihm. Himmel, war ich wütend auf ihn und schimpfte ihn aus. Mein Liebster sah nach mir und fragte, ob Chico dort hingepinkelt hätte. Da realisierte ich, dass ich eigentlich nicht exakt wusste, ob er es wirklich gewesen ist. Mist! Ich war ziemlich sicher.

Wieder wenig später hörte ich dieses unverkennbare Verscharr-Geräusch am falschen Ort und ich sah sofort nach. Nun war die Pinkelei mitten auf dem Kuhfell und wieder wollte Chico verscharren. Wir sagten nichts, putzen einfach auf und liessen ihn stehen. Danach hörte es auf. Himmel, werden wir gerade von einer Katze erzogen? Nun ja, so oder so, ich bin froh, hörte das anschliessend auf… hoffentlich, oder wir haben es nicht mehr gesehen. Aber halt… da war doch noch etwas…

Am Sonntag haben wir gemütlich auf dem Balkon gebruncht, als ich es zu riechen begann. Ich weiss nicht immer, ob es schön ist, einen so ausgeprägten Riech- und Hörsinn zu haben. Irgendwann sagte ich, dass es hier auf dem Balkon wie auf einem ungeputzten Männerklo stinke. Ich wusste, dass es die halbe Höhle war, die dort stand, weil sie schon vor ein paar Wochen vollgepisst war. Nur nervt es mich, weil ich nun wieder etwas wegschmeissen muss. Doch meine Augen sagten mir, dass es auch die Liege aus altem Katzengras war. Es war beides. Sehr schade. Damit hat der Balkon nun keine Liegeplätzchen mehr am Boden. Wirklich sehr schade. Selbstverständlich entsorgten wir sofort alles. Doch wer soll das gewesen sein?

Das Katzengras war samt Erde ausgetrocknet und lag in einer Kartonschale. Als ich sie hoch hob, war es unten auf der Platte feucht. Ich wollte kurz daran riechen, doch es verschlug mir den Atem. Also wusste ich, dass ich auch putzen musste. Glücklicherweise hatte mein Liebster gerade wieder Javel gekauft, sodass ich die Flecken entsprechend besprühte und danach noch etwas ausleerte und schliesslich alles mit der Giesskanne bespritzte und hoffentlich wegleerte. Ich dachte mir, dass die Platten sicher schnell trocknen würden und ich deswegen nicht die Türe schliessen müsse. Falsch gedacht. Natürlich trockneten die Platten verhältnismässig schon schnell, aber davor legten sich noch alle – schwarzen – Katzen in das mit Javel-Wasser angerührte Wasser… scheinbar war es dort am Kühlsten… Kaum kamen diese Katzen in die Wohnung, hatten wir in der Wohnung Pfotenabdrücke und lange Abdrücke vom Schwanz. Super! Als hätten wir auch noch putzen wollen… Dima genoss es, so im Feuchten zu liegen. Ich fragte sie danach dann aber sicherheitshalber trotzdem noch, weil Javel ja auch zum Bleichen verwendet werden kann: Liebe Dima, möchtest zu eigentlich noch mehr Silberfäden haben? Schnurrschnurr…

Hitze-kuschelig
06.08.2018 17:22:55

Um Himmels Willen. Was ist soll mit unseren Katzen? Ausgerechnet jetzt in der grössten Hitze sind sie gaaaaanz kuschelig und wollen Nähe und gestreichelt werden. Warum gerade jetzt? Gini ist oft in unserer Nähe. Das ist an sich nichts Neues, denn sie liebt es, bei meinem Liebsten in der Küche in der Quere zu liegen, wenn er kocht. Doch neuerdings bleibt sie anschliessend und streicht beim Essen um unsere Füsse oder spielt den Sherif und sitzt auf dem Stuhl am Tischende. Doch wehe, ich stehe auf oder sitze nicht sec an der Stuhllehne, dann kommt Gini und setzt sich auf meinen Stuhl. Vorher sah das immer so aus, wie „ich ersetze Dich, kein Problem, geh Du nur…“. Doch jetzt steht sie in meinem Rücken und streicht ihren Kopf daran. Hallo? Vorher war ich für sie eine Persona non grata und jetzt plötzlich so?

Bei Chico hingegen bin ich die Nummer eins. Er verfolgt mich ständig und liebt es, wenn ich viel mache. Das hält sich allerdings im Moment gerade in Grenzen, da es für grössere Aktivitäten bei uns einfach zu warm ist. Trotzdem verfolgt Chico sehr genau, was ich mache und ist manchmal wie ein Geist plötzlich bei mir. Er findet die liegende Position immer schnell und beobachtet, was ich mache oder schläft einfach da weiter. Vorher hat er sich oft am Boden gedreht und streckte uns sein Bäuchlein entgegen. Das macht er noch immer, obwohl sein Bäuchlein gerade nackig ist, scheint er es doch für den Wärmeausgleich zu machen. Spannend hingegen ist, dass sein Bäuchlein oft auch kalt ist.

Normalerweise schläft Chico nachts noch immer bei den Jungs. Doch da es am Wochenende wieder so warm war in unserer Wohnung und wir diese Hitze nicht hinaus gebracht haben, liessen wir nachts überall die Türen und Fenster hoffen. Damit blieb – ausnahmsweise – auch die Schlafzimmertüre offen. Es war allerdings ein schwieriges Schlafen. Zum einen war es natürlich sehr heiss und zum andern weckten mich auch immer wieder ungewohnte Geräusche. Doch Chico war oft in meiner Nähe. Entweder lag er im Türrahmen und kontrollierte den Zu- und Abgang oder er lag neben mir und schnarchte mir in die Ohren. Eigentlich weiss ich gar nicht so genau, ob Chico wirklich schnarcht, aber er hat oft „Böge“ in der Nase und dadurch atmet er geräuschvoll. Manchmal nennen wir ihn auch „Bögibueb“. So oder so bin ich nur schon wegen ihm erwacht, weil er eben schnarchte. Morgens um 4 oder 5 Uhr wurden dann die Kleinen aktiv und begannen ihre Krallen auf dem Sisal zu wetzen. Da beförderte ich alle aus dem Schlafzimmer, damit ich die Türe schliessen konnte. Chico verschwand irgendwohin und zeitgleich kam Nestor und stellte sich für die Bubentüre. Er schien unbedingt dort hinein zu wollen – als wolle er endlich in Ruhe schlafen… Was auch ich anschliessend tat…

Anka ist immer an speziellen Orten zur Stelle. Scheinbar begrüsst sie morgens noch immer meinen Liebsten und erzählt ihm dann ihre Träume. Später kommt sie dann zu mir und holt sich ihre Streicheleinheiten ab. Tagsüber hingegen schläft sie oft und viel. Doch wehe die Schlafzimmertüre steht offen, dann ist sie immer sehr schnell zur Stelle. Wenn ich im Bett noch etwas mache, legt sie sich an meine Seite. Hier kann sie sehr lange ausharren. Anfangs schnurrt sie, irgendwann schläft sie. Dementsprechend war sie überglücklich, als sie ebenfalls ins Schlafzimmer kommen durfte, als wir überall offen hatten. Als erstes wollte sie mir gleich auf den Bauch liegen und gestreichelt werden. Doch das packte ich überhaupt nicht. Ich hatte gerade eine angenehme Körpertemperatur und brauchte das überhaupt nicht, mich vor dem Einschlafen noch aufzuheizen. Reflexartig strampelte ich wie wild, fast wie ein gestrandeter Fisch, der am Bauch festgemacht war. Anka verstand die Welt nicht mehr, aber sie liess mich in Ruhe. Doch anschliessend wollte sie auch nicht mehr bei mir liegen – sie war beleidigt. Und ich war froh, nicht noch wärmer zu bekommen…

Den Balkon mit den Töpfen hatte ich in den letzten Wochen, fast schon Monaten, für unsere Coonies „gesperrt“. Mir hatte es so gefallen, dass eine Eidechse dort war, sodass ich es nicht gefährden wollte. Doch leider haben wir es nur ein einziges Mal gesehen. Mit der Hitze kam, dass wir auch dort offen liessen. Das nutzten unsere Coonies gleich sehr, denn natürlich lieben sie die Abwechslung. Es schien, als wollten sie gerade nur noch dort liegen. Darin und Dima mussten dazu noch die Töpfe inspizieren und legten sich dann ausgerechnet an die Blumentöpfe, wo überall Hauswurz-Blüten lagen. Dimas Schwanz war dermassen voller verwelkten Blüten, dass sie fast als Blumenmädchen durchging. Netterweise sprintete sie damit dann in die Wohnung und verteilte vermutlich überall ein bisschen. Chico hingegen war überglücklich, dass er endlich wieder einmal von diesem Lavendelbusch probieren konnte. Noch immer frisst er regelmässig Lavendel… Ja und so ging ein heisses Wochenende schon zu Ende…

3 Elemente gesamt